Ich habe ein paar Mal eine Speziwirtschaft gespielt. Beim ersten mal ging es so gut, dass ich es noch ein paar mal versucht habe. Das Hauptproblem war eigentlich die mangelnde Expansion durch den Pyrabau.
Ich habe es allerdings nur mit KRE gemacht. Städte mit zwei Nahrung haben dann sehr schnell einen guten Forschungsoutput.
Die Diskussion zur Speziwirtschaft finde ich super - in den Forums-Archiven habe ich schon etwas gewühlt, aber eine passende Blaupause habe ich leider nicht gefunden.
Meine eigene Erfahrung damit ist eher so mittel. Ich habe dies als Wirtschafts-Konzept in Spielen zwar schon ausprobiert, bin aber letzlich immer bei Hybriden zwischen Hütten- und Speziwirtschaft, angereichert mit Weltwunder-Effekten und Handelswegen gelandet. Und ich habe auch nie herausgearbeitet, welchen Mehrwert der Spezi-Einsatz tatsächlich bringt. In diesem Spiel wird es wieder eine Mischform werden und den Spezi-Turbo benötige ich vor allem in den 50 Runden vor Kapitalgeselleschaft (also bis ca. Runde 220). Die KGs wurden zwar abgeschwächt, aber nicht so stark, dass sie nicht spielentscheidend sein werden.
Das bedeutet übrigens nicht, dass ich sicher davon ausgehe, dann im Favoritenrennen dabei zu sein. Dafür müssen die nächsten 100 Runden wirklich gut laufen (und das ist alles andere als sicher). Aber wenn ich dabei bin, hätte ich ohne Repräsentations-Wissenschaftler gegen die Schwemmland-Hütten-Zivilisationen keine Chance.
So, neue Runde. Zwei neue Nachbarn (?) stellen sich vor. Gut so.
Aber wiese baut Agrigent einen Speerkämpfer, verdammt? Wer hat da nicht aufgepasst?
Das ist mit in SP-Spielen schon passiert, da sich Phalangen und Speerkämpfer so ähnlich sehen - aber bitte doch nicht im PB.
Nunja, schreckt BBS-Invasions-Pläne ab. Baue ich jedenfalls fertig, da ich anschließend auch flexibel auf Siedler/BT wechseln können will.
Zu Suite gibt es Handelswege (also wohl ein direkter Nachbar on Ziankali), aber keiner von uns beiden kennt die Schrift.
Der kreative CvNoob hat die Schrift schon erforscht, aber für Hatshe eine reltiv geringe Stadtanzahl.
Und das französische Arbeitsboot hat die griechischen Gewässer verlassen. Die angebotene Waffenruhe soll das Zeitfenster zum Ziehen wieder etwas weiter öffnen.
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Ich bewerte Kreativität als expansionsverstärkend. Die zweite Stadt muss nicht direkt an der strategischen Ressource gegründet werden und alle Folgestädte können besser und schneller Ressourcen bewirtschaften. Bei der Forschung kann man Mystik weglassen und sich vor Schrift ausschließlich um die relevanten Wachstums-Forschungsprojekte kümmern. Und bezüglich der Forschung sind Rad/Landwirtschaft als Starttechnologien kaum zu schlagen. Spiritualität schenkt der HS dann noch zusätzlich eine Runde.
Und dann ist da einfach die eigene Spielerfahrung, dass sich der Start mit Hatsheput einfach immer sehr gut spielen lässt und es einfach flutscht. Anders als z.B. mit Saladin oder Alex. Dass Joao diesbezüglich alle in die Tasche steckt, ist klar.
Ich meine mich dunkel erinnern zu können, dass Pucc mal eine SP-Story mit Gandhi gespielt hat, in der er eine wahre Monster-HS "produziert" hat. Aber das liegt bestimmt schon 7-9 Jahre zurück...
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Wie kam der Papa zum FCB? Des Rätsels Lösung
Star Wars Episode I-III doch irgendwie nachvollziehbar? Wie der Papa das sieht
Zitat von Klipsch-RF7II
Die Monster-Hauptstadt-Strategie dürfte bei dieser Kartengröße aber relativ schwach sein - Snaaty hatte da aber auch mal eine SP-Story drüber. Zur Hybridwirtschaft fallen mir die Gallier (DG3) ein, und ich glaube die Simpsons hatten damals eine Speziwirstchaft gespielt (DG2). Ob es allerdings spaßig ist, sich durch die alten DG-Threads zu klicken steht auf einem anderen Blatt. Da ist eine Story schon attraktiver.
Kann man eh' streichen, ich habe sie gefunden. Das war eine OCC-Story. Ich muss das wohl falsch in Erinnerung gehabt haben, sorry!
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Zitat von Klipsch-RF7II
KRE ist allgemein unterschätzt.
Um mal wieder zurück zu deinem Spiel zu kommen, die nächste Stadt geht nach Irland, oder?
Meiner Erfahrung geht einer reinen Speziwirtschaft ziemlich schnell die Puste aus. Normale Bauernhöfe ohne Bio sind halt auch richtig schwache Felder. Hybridwirtschaft mit soviel Hütten wie halt gehen/sinnvoll sind und Wissenschaftlern, die die überschüssige Nahrung verbrauchen, forscht am Anfang schon sehr schnell, wenn man die Nahrungsressourcen dafür hat. Der Vorsprung muss dann natürlich in Land umgesetzt werden.
Geändert von Hagen0 (30. Mai 2020 um 21:25 Uhr)
Wenn ich das richtig im Kopf hatte hat JesterBrain eine schöne Spezi-Geschichte geschrieben.
Hab gerade mal nachgeguckt: "BF1 - Bismarck in einer "kuscheligen" Welt" ist der Titel. Das ist schon was her, evtl. erinnere ich mich daher falsch... Hab da gerade mal kurz reingeklickt - die Pyramiden hatte er nicht, scheint aber recht viel mit Spezis gearbietet zu haben. Wie gesagt: Nur kurz reingeklickt + lange her, also bitte nicht kreuzigen wenn es nicht sinnvoll ist.![]()
War nicht Dr. Brain so ein verfechter von Speziwirtschaft?
Lohnt sich der Ingi für Metallguß wirklich?
Hätte den jetzt spontan in Maschinen oder in einem beschleunigten Wunder gesehen ...