Auf großem Land mit Archipeln, kleiner Karte und sonst mittleren Eintellungen außer Barbaren, die wütend waren, haben HeymlicH und ich heute gezockt, ganz ohne AI.
Für meine Verhältnisse war es erstmal ein ganz gutes Spiel. H. und ich wechselten beständig mit der Bevölkerungsgröße ab, bis ich auf Jahrunderte die meisten Einwohner hatte. In der Welterkundung war ich ihm deutlich überlegen und kannte vier seiner Städte, als er nur eine von mir kannte. Ich habe auch mal eine von seinen gekauft und wunderte mich, daß er schon Schreiben hatte, als er sie 3 Runden später zurückkaufte (zum Schluß verriet er mir, daß er sich meinetwegen so mit der Grundschul bemüht hatte). Als er dann Hängende Gärten baute, hab ich den taktischen Fehler gemacht, zu denken, ich sollte auch zivilisiert spielen. Habe dann statt weiter Veteranen zu bauen, Tempel errichtet, um die Republik oder besser die Demokratie vorzubereiten (gekauft zu werden ist blöde). Er hat dann die Elis gebaut und mit dreien eine meiner Städte erobert, kurz bevorsie die Stadtmauern fertig hatte. Minsk mit 100.000 Einwohnern war 3 oder 4 Felder von meiner Hauptstadt entfernt, die H. als zweite Stadt von mir zwischenzeitlich auch schon kannte. Inzwischen war ich auf Platz 2 in der Bevölkerung gefallen, um einem Angriff auf Minsk standhalten zu können, hätte ich ziemlich investieren müssen, was mich sehr vom Weg Republik / Demokratie abgebracht hätte, den ich aber brauchte, um meine weit entfernt liegenden Orte (fortgeschrittene Stämme bzw. ehem. Nomaden) zu entwickeln. Und so beschloß ich aufzugeben...
H. ist ne harte Nuß, aber nicht unknackbar. Er meinte, als wir aufhöten, daß ich gewonnen hätte, wenn ich nach dem Kauf seiner Stadt Feudalismus statt Kriegercode genommen hätte. Aber ehrlich gesagt habe ich noch nie Feudalismus erforescht und mir war nicht klar, daß das gute und billige Sperrkämpfer bringt...


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