Welche anderen Filme?
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Achtung Spoiler:
Ich bin auch eher bei 7 Tronde bei Odyssee. Bildgewaltiges Epos trifft es schon gut. Der Sound ist teils überwältigend bis grandios. Ich fand die Sprache etwas dumpf, könnte aber auch am Kino gelegen haben.
Die ewigen Rückblenden gingen mit irgendwann auf den Zeiger. Aber das war halt die Erzählweise des Films. Man hätte das alles auch in 2h packen können und dafür einfach mal Tempo und "Strecke" machen. Und wenn man den Stoff nicht seit über 2000 Jahren kennen würde, dann hilft einem der Film auch nicht wirklich. Erklärt wird praktisch gar nichts. Das es die Argonauten sind, die einen da gerade an den Strand prügeln, dass muss man vorher wissen.
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The Odyssey war mein dritter Kinofilm dieses Jahr. Der beste war „Project Hail Mary“ (mit dem absolut nichtssagenden deutschen Titel „Der Astronaut“). The Odyssey und The Mandalorian and Grogu fand ich beide deutlich schlechter. Wenn man das in Noten pressen will, reden wir hier über 1x 8er und 2x 5-6er Notenbereich.
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Eine Runde Nostalgie...
Wie kam der Papa zum FCB? Des Rätsels Lösung
Star Wars Episode I-III doch irgendwie nachvollziehbar? Wie der Papa das sieht
Zitat von Klipsch-RF7II
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Wobei die Szenen auf dem Schiff mich schon abgeholt haben. Ich war dabei! Ich wurde nass! Ich war im Sturm! Ich habe überlebt!
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Es sind auch gar nicht die „Argonauten“, von denen Odysseus‘ Schiffe und Männer vermöbelt werden, sorry!
Da haben die glänzenden Rüstungen irgendwie in meinem Kopf eine (falsche) Assoziationskette ausgelöst…
Bei diesen Riesen hat sich der gute Herr Nolan ein wenig künstlerische Freiheit gegönnt. Bei Homer sind diese Riesen nämlich (ebenso wie die Zyklopen) Menschenfresser. Dafür allerdings eher simpel (mit Fellen statt glänzenden Rüstungen) gekleidet bzw. (mit Baumstämmen als Keulen statt Schwertern) bewaffnet. Und da ihm das wohl ein wenig zu ähnlich (mit den Zyklopen) war, hat er die Laestrygonier (so heißen die bei Homer) ein wenig „geupgradet“, um die von ihnen ausgehende Bedrohung (Odysseus und seine Männer sind ja im Kampf völlig chancenlos gegen sie) etwas anders erscheinen zu lassen.
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Zitat von Klipsch-RF7II
Odyssee... hab ich mir auch gestern angesehen, und ich hatte das Gefühl, dass er nicht so "tight" war wie die meisten Nolans. Nicht so zu Ende gedacht, nicht so mit dem scharfen Seziermesser alles weggeschnitten, was nicht reingehört. Jeder Beat aus dem Mythos musste vorkommen, dadurch wurden manche recht flott runtergerattert (schade), und insgesamt wurde es trotzdem zu lang. Irgendwie hatte ich trotzdem Nausikaa und den Phäaken-Hof als framing device erwartet, nicht Kalypso, aber ok.
Dem Film mangelt es an einem Kern, einem Hauptthema. Es gibt viel Zeug, haufenweise Dinge passieren, viele Charaktere laufen durchs Bild. Aber worum geht es "eigentlich"? Das bleibt unklar. Und was mir vor allem gefehlt hat: die für Nolan sonst typische Überhöhung eines Meta-Themas. Da wäre viel drin gewesen: Zeit, Erzählebenen - Mythos - Realität, Welchem Erzähler kann man trauen?, Trauma, Schicksal/Vorsehung vs. freier Wille, Götter vs. Menschen... vieles davon kam zwar vor, aber nicht so clever und nicht so interessant, wie ich es bei Nolan erwartet hatte.
Besetzung: Bah, scheißegal, darum führen nur die Rechten nen Kulturkampf. Haben nen guten Job gemacht. Anne Hathaway und Matt Damon fand ich beide großartig, alle anderen waren irgendwie eher Typen als Charaktere...
Sound: vermutlich mal großartig, aber unser Kino hat den Regler einfach auf Anschlag gedreht, was die Anlage leicht überfordert hat, also gerade in besonders lauten Szenen eher für Geräuschmatsch gesorgt hat. Daher war mein Erlebnis leider nur so lala.
Musik: überraschend forgettable.
Ausstattung: mixed bag. Manche Kostüme und Sets gut (die Schiffe!), manche total beschissen (was sollten diese weißen Papprüstungen der Trojaner?! Agamemnon und seine Helmzier...).
Effekte: Die meisten exzellent und in die Verwendung praktischer Effekte eingebettet. Fand es sehr gut, dass man manche der krasser "magischen" Elemente (Zyklop, Circes Zauberei...) nicht gut sehen konnte, hat gepasst und war dadurch furchterregender. Ein, zwei Effekte fand ich dagegen sehr meh (Charybdis; die Eisenmänner waren nur noch goofy).
Das Skript hatte einige Längen, die komplett verzichtbar waren (was sollte die Pylos-Episode? Brauchte kein Mensch).
Störend fand ich auch die sehr moderne Sprache (hab ihn als OmU gesehen).
Alles in allem 3 von 5 Sternen.
Geändert von Empirate (Gestern um 21:28 Uhr)
Nethack: Ein Roguelike mit Spieltiefe ohne Ende!
PB87: Alexander im letzten (?!) Civ4-PB
PB82: Ludwig XIV. im Wunderwahn
PB81: Mali!
Story im PB 80 (mit Keine Andeutung; ausgestiegen)
Story im PB 78 (mit Keine Andeutung; vernichtet)
SP: Unsterbliches Äthiopien im Panzerwahn
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