Seite 4 von 5 ErsteErste 12345 LetzteLetzte
Ergebnis 46 bis 60 von 68

Thema: Frankreichs Geschichtsarchive

  1. #46
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
    Registriert seit
    03.07.11
    Ort
    Westeros
    Beiträge
    19.575
    Auf Barbados befanden sich die folgenden Hafenstädte, die sich im weiteren Verlauf dieses Konfliktes als wichtig erweisen sollten.

    • Khansbruck (Süden)
    • Rockfield (Nordosten)
    • St. Lucy (Nordwesten)
    • St. Jakob (Westen)


    Trotz der mysteriösen Ursprünge der Barbados-Krise, sind die unmittelbaren Konsequenzen relativ gut dokumentiert.
    Um die Zusammenhänge besser verstehen zu können, sollte man wissen, dass das Großkhanat Quito (das sich in etwa auf dem Gebiet Südamerikas und Mexikos erstreckte) einen großen Einfluss auf die Zheng-Dynastien besaß, die fast die gesamte Karibik kontrollierten.
    Diese Zheng-Könige agierten zeitweise sogar als unabhängige Piraten, bevor Quito wieder einen Teil seines dortigen Einflusses zurückerlangte.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Aus aktuellem Anlass ein kurzer Hinweis zu den Zheng-Kleinkönigen in der Karibik: Das sind offiziell keine Vasallen, sondern einfach Grundherren, denen die Großkhane im Lauf der Zeit verschiedene Güter in dieser Region übergeben haben und die während des Reichszerfalls im frühen 17. Jh. zunehmend unabhängig (und als Piraten) agierten. Nach 1642 wurden sie dann offiziell wieder ins Reich integriert, aber die mongolischen Herrscher übertrugen ihnen dafür fast überall das Gouverneursamt "ihrer" jeweiligen Insel.
    Aus den Zheng-Dynastien entsprang ein gewisser Khan Kurur, der sich auf der kleinen Insel Barbados mithilfe der lokalen Zheng-Adligen und mit ausländischer Hilfe zum Herrscher küren ließ. Ihm Gegenüber standen Kräfte der Kanaren und Italiens, die sich mit einem Teil der rebellierenden Bauern in Rockfield im nördlichen Teil der Insel verbünden konnten, nachdem die Kanaren die Bauernbefreiung auf Barbados ausriefen und den Adel offiziell abschafften.

    Hier wurde nun zum ersten Mal deutlich, dass Frankreich Kurur Khan und die Adligen Barbados unterstützte, nachdem eine kleine französische Flottille am 17. Juni 1706 Khansbruck erreichte. Bald darauf ließ sich die Adelsfraktion auf Barbados sogar von Frankreich vasallieren.
    Zwei Wochen später landeten italienisch-kanarische Söldner-Infanteristen auf dem nördlichen Teil von Barbados an. Die dortige Nahrungsknappheit wurde durch die Anwesenheit dieser Truppen allerdings noch weiter verschärft. Die italienisch-kanarischen Koalition konnte einen Teil der Bauern Rockfields nur dadurch wieder auf ihre Seite ziehen, indem sie die Einrichtung eigener Nachschubrouten versprach.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    17. Juni 1705: Eine kleine französische Flottille (4*25 III) trifft im Hafen von Khansbruck ein, wo einige Diplomaten um ein Gespräch mit dem frischgebackenen Khan Kurur von Barbados suchen, das ihnen auch gewährt wird. Offenbar wissen die Zheng-Adligen um den Krieg, den die Länder der französischen Krone mit den Kanaren (und Italien) ausgefochten hatten.

    Nur für das Königreich Frankreich

    Achtung Spoiler:
    Kurur Khan ist regelrecht begeistert, dass das mächtige und angesehene europäische Reich in dem Konflikt Stellung beziehen könnte. Die 2*250 III und 5*100 III würde er gern annehmen und einen fairen Mietpreis bezahlen, für den er allerdings um eine Stundung bitten müsste, da man gegenwärtig den Großteil der verfügbaren Mittel fest verplant hat. Außerdem bietet Kurur an, die Insel von der französischen Krone zu Lehen zu nehmen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    19.-22. Juni 1705: Das Khanat der Kanarischen Inseln vereinbart mit den rebellischen Bauern in Rockfield die sofortige Abschaffung der Leibeigenschaft und die vollständige Verteilung des Adelslandes auf der Insel an die ehemaligen Leibeigenen. Dafür versprechen diese, sich umgehend unter die direkte Oberhoheit des Khans zu begeben sowie 200 Mann SI oder LI in ihrem Gebiet anlanden zu lassen und zu versorgen. Die Abmachung ist offen gestaltet, so dass weitere lokale Gruppen rebellierender Leibeigener sich ihr anschließen können, was den Kanaren wieder eine gewisse Machtposition auf der Insel sichern könnte. Bereits drei Tage später sind die 200 Söldner wie vereinbart im Fischerhafen angelandet.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    27. Juni 1705: In Khansbruck treffen weitere französische Schiffe ein, unter welchen auch die größeren Fahrzeuge des Landes sein sollen. Eine genaue Zahl wird zunächst nicht öffentlich bekannt.

    Nur für das Königreich Frankreich

    Achtung Spoiler:
    Man hat jetzt 2*250 III, 5*100 III und 8*25 III vor Ort, wobei die kleinen Fahrzeuge nicht an die Einheimischen ausgeliehen werden, sondern die Präsenz der französischen Krone sichern und als Transportmittel für Briefe und Diplomaten dienen sollen. Möglicherweise könne man einige der 25er aus dem Mittelmeer im Kalifat oder in den englischen Lehen stationieren, um einen noch schnelleren Kontakt nach Barbados zu sichern. Agenten des Khans von Barbados berichten, dass die italienisch-kanarische Flotte fast 70 Schiffe umfassen, aber mit einigen Versorgungsproblemen zu kämpfen haben soll. Die Flotte der rebellischen Vasallen wurde übrigens ebenfalls durch weitere Schiffe der Zheng-Könige verstärkt und umfasst (mit den französischen Hilfskräften) jetzt 49 Fahrzeuge.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    28. Juni 1705: Kurur Khan von Barbados nimmt die umkämpfte Insel mit Zustimmung seiner Gefolgsleute – die sich ganz nach mongolischer Tradition als Kuriltai bezeichnen – von der französischen Krone zu Lehen. Dabei macht der Kommandeur des Hilfsgeschwaders, der stellvertretend den Vasalleneid annimmt, allerdings deutlich, dass Paris dem noch offiziell zustimmen müsse. Die Verbindung zu einem der führenden europäischen Reiche könnte Kurur dabei helfen, zusätzliche Unterstützung aus der Karibik zu mobilisieren, zumal man dort Frankreichs Stellung in Europa als besonders stark einzuschätzen scheint.

    30. Juni 1705: Die SI- und LI-Söldner des Khanats der Kanarischen Inseln und des Königreichs Italien sollen in Absprache mit den rebellischen Leibeigenen der Fischerhäfen St. Lucia und Rockfield vollständig an Land gehen. Da die Nahrungsmittelversorgung im von weitläufigen Plantagen dominierten Nordteil der Insel bereits jetzt recht kritisch ist, verweigern beide Gruppen allerdings zunächst ihre Erlaubnis.

    Nur für das Königreich Frankreich

    Achtung Spoiler:
    Die neuerworbenen Vasallen berichten, dass man in St. Lucia einige Agenten eingeschleust hat, die versuchen werden, die früheren Leibeigenen gegen den Khan der Kanaren und seine Verbündeten aufzubringen. In Rockfield ist ein ähnlicher Versuch hingegen gescheitert, dort scheint man ganz auf die Zusage zum Ende der Dienstpflicht und zur Verteilung des Landes zu vertrauen. Außerdem bemüht man sich, zusätzliche Unterstützung von den Zheng-Königen der Inseln unter dem Winde und vielleicht sogar von den Großen Antillen (wo allerdings die Kontrolle Quitos deutlich stärker ist) zu erhalten. Kurur selbst stammt von Domenica und damit wie ein Großteil seiner Gefolgsleute von den (südlicheren) Inseln über dem Winde. Gegenüber den nördlichen Kleinen Antillen ist man hingegen eher zurückhaltend, da die Kaperschiffe, die Barbados so schwer geplündert haben, den dortigen Adelssippen und Piratenbanden unterstehen und sogar von einem Prinzen aus Saint-Martin angeführt wurden. Man könnte sie den Einheimischen also kaum als Verbündete präsentieren.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    3. Juli 1705: Nach einer mehrwöchigen Sitzungspause tritt der Kanarische Kuriltai wieder zur Diskussion über die Situation in Barbados zusammen. Kronprinz Schinab legt den Ständen die neusten Entwicklungen dar, die bis Anfang Juni dort stattgefunden haben.

    4.-31. Juli 1705: Gerüchten zufolge sollen italienische Beamte im Mittelmeerraum vor einem Anlaufen der südfranzösischen Küste warnen, da diese angesichts der Chamborder Politik in der Karibik künftig wieder unsicherer werden könne. Es gibt dazu aber bislang keine offizielle Stellungnahme, nur entsprechende Berichte diverser Kaufleute, die angeblich auf diese Weise angesprochen worden sind.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    5.-13. Juli 1705: Die italienisch-kanarische Flotte vor Barbados unternimmt zwei gut geplante und von den kleineren Fahrzeugen gesicherte Landungsunternehmen. In Rockfield kann man dabei den Hafen selbst nutzten, den man im Handstreich einnimmt. Der Oberbefehlshaber der kanarischen Streitkräfte verspricht aber, dass man Nahrung und andere Gebrauchsgüter nach Möglichkeit aus Europa beziehen werde, um die Insel zu schonen. Dadurch gelingt es, zumindest einen Teil der rebellierenden Leibeigenen Rockfields auf der eigenen Seite zu halten und die Operation in weniger als vier Tagen abzuschließen. An der Westküste ist das Landungsunternehmen etwas schwieriger und wird von feindlichen Schiffen leicht gestört, aber auch hier sind nach acht Tagen alle Truppen angelandet worden. Allerdings geht dabei eines der 250-Mann-Schiffe Italiens, das die Streitmacht relativ nahe an die Küste zu bringen versucht, nach einem überraschenden Brandnerangriff verloren. Dafür gelingt aber noch am selben Tag – dem 11. Juli – die Einnahme des Fischerhafens St. Lucia.
    Geändert von Tiramisu (08. Juli 2026 um 15:24 Uhr)
    Tritt dem REICH bei und werde Teil von etwas Großem!


    Achtung Spoiler:
    PHP-Code:
                    ....77$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$..                   
                    ....
    DMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMD..                   
                    ..
    MM=:::::::::::::::::::::::::::::::::::~~=MM                   
                
    ... =+77~~~~~:::::::::::~::::::::::::~:::::~~~=II== . .             
               . . ,
    NM~:~~~~~::::::::,,::::::::~~::::,:::::~::~:~NM, .              
               .. .,
    MM~=~~:::::,::::::,:II~::::?I~,:::::::::~~~~~MM,...             
                   ,
    MM~~~~:::==~:::::,::==::,::==:,,::::::::::~:~MM, ..             
                .  ,
    MM:~:::::??=:::::::::::::,:::,,::::::::::::~:MM,     . . ....   
                .  ,
    MM:~::::::~,:::::::::::,:::DMMM?:::~I?:::::~:MM,.=MMMM.    . .  
                .  ,
    MM:~::,,:,:::::::::::::,+MNI++?ZND,,:::,:::~:MMNMZ+++?NM:. ...  
      ,  .. .    ..:
    MM:~::::::::::::::::::::=MM???+OMD::::::~::~~MMMMO????MM:   .   
      
    MMMMMMMMM  ..,MM:~::::::::::::::??::::=MM????++IMZ,::::::~~MMI??????MM:   .   
      
    MMOZZZZMM+?, ,MM:~::::::::::::::==:,::=MM???????OI???????IIZ$?++????MM:   .   
    MMZZ7I+Z7MMI?IMM:~:::::::~~~:::::,::::=MM????????I$$7$7$7$$+II?I????MM:   .   
     .
    MMMMO????MMMMMMM:~::,::::+I~:,::::::::=MM????????????????????++?II??MM:  ...  
    . . 
    MMMMD+II+ZMMMM:~::::::::~,::::::?7OMO??????+?+?????I?????????I???+?+DMM,.   
    ..  
    MMNMM?+??OMMMM:~::::~:::::::::,~??8MO???????????+?++?????++??+II????OMM ..  
    . .  .:
    NMMM??++IMM:~::+I?:::,:::::::,:ZM8=+I???: ,MO?+?????????, ~MM?I??OMM .   
      ...   .
    MMMMMMNMM:~::::::::::,::::::,$MO+??+??ZMMMO?+??I+?MN+?NMNMM+???OMM.    
      ...  ..??
    I?ZMMMM:~:::::,:::::~~=::::ZMO+?++++IOZO7????+??ZZ?+ZZZZZ++++OMM...  
      ....  .... 
    IMMMM:~::::,::::::=I?~:::$MO+?==~=+???????+???????+??+?====ZMM...  
               . . :
    MM~~~~:::?I~::::::,:::$MO?I~====?IMO????7MN????DMO??====ZMM...  
                  ..
    MM~~~::::==::::::::::,=?I$Z+++++?IMDZZZ$OMMZZZZNMO?+++$$+?+...  
                   :
    MM~~~~=~::::::::::::::::+MM???????MMMMMMMMMMMMMMMOI??+MM~. ...  
                 
    7MMMMMM=~:~~~~~~~~~~~~~~~~:~::NMI+??????????++?+?++???+MM........  
               ::?
    8O8OOO?==+++++==++++=+++??+==NM7II$I7I7I7II7II77III7I7$$ .        
               
    MM$+I???+MMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM. ..        
               
    NN7++??MMMM?.,MM7?+?7MM....... ...MM7++?IMM, +MM+???8MI..  ..        
               
    MMZ777$NMII~ .MMZ$7$7I+, . .     .?7I$77OMM..:I?7$$$I?=.             
               
    NMMMMMMMM. ..:MMMMMMI   . .      ,. IMMMMMM~ ,..MMMM: ,. 

  2. #47
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
    Registriert seit
    03.07.11
    Ort
    Westeros
    Beiträge
    19.575
    Da die Barbados-Krise einen erneuten direkten Konflikt zwischen Frankreich und Italien wahrscheinlicher machte, begannen Hellas und Cordoba sich am Schutz der südfranzösische Mittelmeerküste zu beteiligen.
    Insgesamt wurde dies als diplomatischer Erfolg für Frankreich gewertet, als sich wenig später auch noch Schottland durch die Verpachtung ihrer Schiffe an Frankreich indirekt am Konflikt beteiligte, und England durch die präventive Entsendung einiger Truppen die französische Seite stärkte.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    8. Juli 1705: Der hellenische Khan informiert mehrere hochrangige Adlige darüber, dass man sich symbolisch am Schutz des Handels mit der südfranzösischen Küste beteiligen werde. Es würden drei Schiffe (1*100 II, 2*50 III) nach Westen verlegt.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    10. Juli 1705: Das Kalifat von Cordoba entscheidet sich, dem hellenischen Vorbild zu folgen und den Südfrankreichhandel zu schützen. Da die merinidischen Seefahrer sich vor Ort gut auskennen und dank der Manöver im Vorjahr zusammengesetzte Flotten effektiv zu leiten vermögen, dürfte ihr Einsatz besonders hilfreich sein. Nach Informationen aus Adelskreisen soll es sich um sechs Fahrzeuge (1*100 III, 1*50 III, 4*25 III) handeln.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    11. Juli 1705: Als dritte Seemacht schließt sich Schottland dem Kalifat von Cordoba und dem Khanat Hellas an und entsendet sechs 100-Mann-Schiffe nach Südfrankreich. König Robert macht vor einigen Parlamentsabgeordneten und Hofadligen allerdings deutlich, dass man damit nicht direkt in den kanarisch-französischen Konflikt eintrete, sondern die Fahrzeuge vermieten werde.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    12.-14. Juli 1705: Angesichts der wachsenden Spannungen entscheiden sich die Königreiche Frankreich und England, ihre Land- und Seestreitkräfte umzugruppieren. Aus den englischen Festlandslehen werden 2000 Reiter (1,5 Minghan SR und 0,5 Minghan LR) nach Zentral- und Nordfrankreich entsandt, während die verbliebenen SR*-Söldner der französischen Krone sich auf den Weg nach Süden machen. Außerdem werden 1,0 Regimenter Feldartillerie III und 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III nach Südfrankreich transportiert, während die englische Flotte 1*100 II und 6*50 III zur Unterstützung der dortigen Küstenverteidigung zusagt. Damit hat sich Frankreich bereits die symbolische und reale Hilfe von drei oder vier mächtigen Nationen gesichert, was als großer diplomatischer Erfolg gilt.
    Die kanarischen Streitkräfte auf Barbados begannen mit ihrem Vorstoß in Richtung Süden. An der Ostküste kamen sie dabei ins Stocken, nachdem sie auf den Widerstand feindlich gesinnter Bauernrebellen stießen. Doch an der Westküste erreichten sie bereits den Hafen St. Jakob, wo sie der Streitmacht Kurur Khans begegneten.
    Währenddessen gelang es einer italienisch-kanarischen Flotte Khansbruck im Süden einzunehmen und Kurur Khan zum Rückzug zu zwingen.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    14.-22. Juli 1705: Nach dem Anlanden im Norden von Barbados stoßen die SI- und LI-Söldner des Khanats der Kanarischen Inseln an der Küste entlang vor, wobei sie anscheinend recht hohe Verluste in Kauf zu nehmen bereit sind. Die Leibeigenen ziehen sich aber in aller Regel ohnehin rasch ins Landesinnere zurück, da sie sich am Meer nur schwer verteidigen könnten. Nach einer guten Woche stehen die Kanarier damit erstmals den Streitkräften Kurur Khans gegenüber, die sich ungefähr an der Mitte der Westküste beim Fischerhafen St. Jakob eine Verteidigungsposition geschaffen haben. An der Ostküste kommt man hingegen langsamer voran, da man dort nicht direkt am Meer marschieren kann und immer wieder mit kleineren Überfällen der Leibeigenen konfrontiert ist. Bei Boscobelle wird die Streitmacht dann sogar durch eine verschanzte Einheit der bäuerlichen Rebellen aufgehalten.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    17.-19. Juli 1705: Die kanarisch-italienische Flotte vereinigt sich nach der erfolgreichen und nahezu verlustfreien Landungsoperation vor Khansbruck im Süden der umkämpften Insel. Die Rebellen ziehen ihre Schiffe allerdings in westlicher Richtung zurück und gehen einer Schlacht damit zunächst aus dem Weg.
    Angesichts der Eskalation entsendete Italien Truppen in seine Grenzgebiete zu Frankreich und drohte damit erneut die französische Vasallenstadt Saluzzo einzunehmen.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    20. Juli 1705: Auch die italienische Armee beginnt mit einer Umgruppierung ihrer Kräfte und scheint Feldgeschütze, Reiterei und LI nach Turin und an die ligurische Küste zu verlegen. Nur wenige Tage später trifft zudem ein Gesandter beim Markgrafen von Saluzzo ein und drückt das Bedauern des Khans aus, erneut seine Grenzen verteidigen zu müssen. Sollte man sich nicht erneut auf dem Feld der Ehre gegenüberstehen müssen, lade Italien die „Markgräfler“ herzlich zur Eröffnung des Hafens von Pavia ein. Sollte man sich gezwungen sehen, erneut die Grenzen zu überschreiten, um sich zu verteidigen, werde man dies dem Markgrafen eine Woche vorher ankündigen. In Saluzzo tritt daraufhin sofort ein Landtag zusammen, um die kritische Situation zu besprechen.
    Nach feindlichem Flottenbeschuss und der Zerstörung des Hafens von St. Jakob zog sich Kurur Khan endgültig in Richtung Süden bzw. ins Landesinnere zurück, um nicht vollständig aufgerieben zu werden.

    Jedoch gerieten auch die kanarischen Söldner zunehmend in Bedrängnis, da es ihnen an Nachschub mangelte und sie den Angriffen verschiedener Rebellengruppen ausgesetzt waren.

    Zudem wurde die italienisch-kanarische Flotte auf ihrem Rückweg in europäische Heimathäfen von den Schiffen Kurur Khans angegriffen, wodurch beide Seiten etwa eine Handvoll Schiffe verloren.
    Nach diesem Seegefecht nutzte die, mit französischen Schiffen ausgestattete, Flotte Kurur Khans die Gelegenheit, die Hafenstadt Rockfield zu zerstören und somit die dort stationierten kanarischen Truppen zu bedrängen.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    21.-24. Juli 1705: Die mächtige italienisch-kanarische Flotte beginnt mit einem Beschuss der Westküste von Barbados, um die Streitmacht Kurur Khans bei St. Jakob zu schwächen, was offenbar zum Teil gelingt. Zumindest ist der Fischerhafen hernach fast vollständig zerstört, und die Söldner des Zheng-Herrschers ziehen sich teilweise nach Süden und teilweise ins Landesinnere zurück, so dass die Kanarier vorsichtig vorrücken können. Die Flotte der europäischen Verbündeten setzt nach ihrem Erfolg Segel, um auf die Kanaren zurückzukehren.

    Nur für das Königreich Frankreich

    Achtung Spoiler:
    Kurur Khan meldet einen Teilerfolg des Gegners, der aber dank des Rückzugs der eigenen und französischen Schiffe nicht so durchschlagend war, dass er die Revolte beenden würde. Man wird nun versuchen, wie vom König gewünscht die Kanarier und Italiener auf dem Rückweg immer wieder überraschend anzugreifen und so deren Flotte zu schwächen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    26. Juli 1705: Die Offensive der kanarischen Söldner im Westen von Barbados gerät wegen ständiger Angriffe verschiedener Rebellengruppen aus dem Inland und der dadurch weiter verschärften Nachschubschwierigkeiten ins Stocken, so dass man sich schließlich schweren Herzens entscheidet, in die Ausgangsstellungen zurückzukehren. Ein kleines Kontingent der Angreifer bleibt aber in St. Jakob stationiert, um bei einer möglichen Rückkehr der Truppen Kurur Khans rechtzeitig reagieren zu können.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    27.-30. Juli 1705: In mehrtägigen Gefechten greifen Schiffe unter der Flagge Kurur Khans, die man aber teilweise den Zheng-Königen zuschreibt, immer wieder die kanarisch-italienische Flotte auf dem Rückweg aus der Karibik an, stören deren Formation und versenken dann die dabei kurzfristig isolierten Fahrzeuge. Zwar kämpfen die Europäer tapfer, doch die Kariben erweisen sich als ebenbürtige Seeleute und setzen sogar einige moderne Fahrzeuge (Stufe IV) ein. Auch die Angreifer erleiden aber hohe Verluste, so dass die Gefechte nach drei Tagen zunächst wieder abflauen. Zu diesem Zeitpunkt sind sieben kanarische (3*100 III, 1*50 III, 3*25 III) und fünf karibische (2*100 III, 3*50 III) Schiffe versenkt worden.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    29.-31. Juli 1705: Nach dem Rückzug der kanarisch-italienischen Flotte nehmen Schiffe Kurur Khans und seiner Verbündeten den Fischerhafen Rockfield mehrere Tage lang unter starken Beschuss, so dass er ähnlich wie St. Jakob fast völlig zerstört wird. Dabei erweisen sich (wie bereits im Westen der Insel, wo die italienischen Fahrzeuge großen Anteil am Erfolg hatten) die 250er der französischen Krone als besonders effektiv. Die kanarische Streitmacht, die im Osten von Barbados steht – angeblich soll es sich um 200 Mann SI und 800 Mann LI handeln – könnte dadurch in eine schwierige Lage geraten.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    1. August 1705: In der Markgrafschaft Saluzzo werden drei Männer festgenommen, die sich an den Passeingängen verdächtig verhalten haben und die man für italienische Spione hält. Der Markgraf entscheidet, sie unter strenger Bewachung nach Chambord zu schicken, damit der König selbst über ihr Schicksal befinden kann.

    3.-4. August 1705: Ein weiterer Angriff der Schiffe Kurur Khans auf die kanarisch-italienische Flotte bleibt erfolglos, was wohl auch mit der größeren Entfernung von Barbados und der Karibik zu tun haben dürfte. Während die Europäer diesmal verlustfrei bleiben, wird auf Seiten der Kariben ein 100-Mann-Fahrzeug III versenkt und ein weiteres so schwer beschädigt, dass es einige Tage später aufgegeben werden muss.
    Tritt dem REICH bei und werde Teil von etwas Großem!


    Achtung Spoiler:
    PHP-Code:
                    ....77$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$..                   
                    ....
    DMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMD..                   
                    ..
    MM=:::::::::::::::::::::::::::::::::::~~=MM                   
                
    ... =+77~~~~~:::::::::::~::::::::::::~:::::~~~=II== . .             
               . . ,
    NM~:~~~~~::::::::,,::::::::~~::::,:::::~::~:~NM, .              
               .. .,
    MM~=~~:::::,::::::,:II~::::?I~,:::::::::~~~~~MM,...             
                   ,
    MM~~~~:::==~:::::,::==::,::==:,,::::::::::~:~MM, ..             
                .  ,
    MM:~:::::??=:::::::::::::,:::,,::::::::::::~:MM,     . . ....   
                .  ,
    MM:~::::::~,:::::::::::,:::DMMM?:::~I?:::::~:MM,.=MMMM.    . .  
                .  ,
    MM:~::,,:,:::::::::::::,+MNI++?ZND,,:::,:::~:MMNMZ+++?NM:. ...  
      ,  .. .    ..:
    MM:~::::::::::::::::::::=MM???+OMD::::::~::~~MMMMO????MM:   .   
      
    MMMMMMMMM  ..,MM:~::::::::::::::??::::=MM????++IMZ,::::::~~MMI??????MM:   .   
      
    MMOZZZZMM+?, ,MM:~::::::::::::::==:,::=MM???????OI???????IIZ$?++????MM:   .   
    MMZZ7I+Z7MMI?IMM:~:::::::~~~:::::,::::=MM????????I$$7$7$7$$+II?I????MM:   .   
     .
    MMMMO????MMMMMMM:~::,::::+I~:,::::::::=MM????????????????????++?II??MM:  ...  
    . . 
    MMMMD+II+ZMMMM:~::::::::~,::::::?7OMO??????+?+?????I?????????I???+?+DMM,.   
    ..  
    MMNMM?+??OMMMM:~::::~:::::::::,~??8MO???????????+?++?????++??+II????OMM ..  
    . .  .:
    NMMM??++IMM:~::+I?:::,:::::::,:ZM8=+I???: ,MO?+?????????, ~MM?I??OMM .   
      ...   .
    MMMMMMNMM:~::::::::::,::::::,$MO+??+??ZMMMO?+??I+?MN+?NMNMM+???OMM.    
      ...  ..??
    I?ZMMMM:~:::::,:::::~~=::::ZMO+?++++IOZO7????+??ZZ?+ZZZZZ++++OMM...  
      ....  .... 
    IMMMM:~::::,::::::=I?~:::$MO+?==~=+???????+???????+??+?====ZMM...  
               . . :
    MM~~~~:::?I~::::::,:::$MO?I~====?IMO????7MN????DMO??====ZMM...  
                  ..
    MM~~~::::==::::::::::,=?I$Z+++++?IMDZZZ$OMMZZZZNMO?+++$$+?+...  
                   :
    MM~~~~=~::::::::::::::::+MM???????MMMMMMMMMMMMMMMOI??+MM~. ...  
                 
    7MMMMMM=~:~~~~~~~~~~~~~~~~:~::NMI+??????????++?+?++???+MM........  
               ::?
    8O8OOO?==+++++==++++=+++??+==NM7II$I7I7I7II7II77III7I7$$ .        
               
    MM$+I???+MMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM. ..        
               
    NN7++??MMMM?.,MM7?+?7MM....... ...MM7++?IMM, +MM+???8MI..  ..        
               
    MMZ777$NMII~ .MMZ$7$7I+, . .     .?7I$77OMM..:I?7$$$I?=.             
               
    NMMMMMMMM. ..:MMMMMMI   . .      ,. IMMMMMM~ ,..MMMM: ,. 

  3. #48
    Grünkohlgroßmaul Avatar von Bassewitz
    Registriert seit
    03.06.12
    Ort
    Bassenheim
    Beiträge
    52.391
    Was habe ich jetzt wieder mit Barbados zu tun?
    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Was Basse sagt. :D
    Zitat Zitat von Simato Beitrag anzeigen
    Passe, wenn nicht Basse :schwaerm:
    Zitat Zitat von Der Gevatter Tod Beitrag anzeigen
    Da will ich mich einmal im Leben anpassen (...) und BasedBasse rückt mich direkt zurecht :D

  4. #49
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
    Registriert seit
    03.07.11
    Ort
    Westeros
    Beiträge
    19.575
    Nichts. Davon war hier in den Geschichtsarchiven nie die Rede. Emoticon: spy
    Tritt dem REICH bei und werde Teil von etwas Großem!


    Achtung Spoiler:
    PHP-Code:
                    ....77$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$..                   
                    ....
    DMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMD..                   
                    ..
    MM=:::::::::::::::::::::::::::::::::::~~=MM                   
                
    ... =+77~~~~~:::::::::::~::::::::::::~:::::~~~=II== . .             
               . . ,
    NM~:~~~~~::::::::,,::::::::~~::::,:::::~::~:~NM, .              
               .. .,
    MM~=~~:::::,::::::,:II~::::?I~,:::::::::~~~~~MM,...             
                   ,
    MM~~~~:::==~:::::,::==::,::==:,,::::::::::~:~MM, ..             
                .  ,
    MM:~:::::??=:::::::::::::,:::,,::::::::::::~:MM,     . . ....   
                .  ,
    MM:~::::::~,:::::::::::,:::DMMM?:::~I?:::::~:MM,.=MMMM.    . .  
                .  ,
    MM:~::,,:,:::::::::::::,+MNI++?ZND,,:::,:::~:MMNMZ+++?NM:. ...  
      ,  .. .    ..:
    MM:~::::::::::::::::::::=MM???+OMD::::::~::~~MMMMO????MM:   .   
      
    MMMMMMMMM  ..,MM:~::::::::::::::??::::=MM????++IMZ,::::::~~MMI??????MM:   .   
      
    MMOZZZZMM+?, ,MM:~::::::::::::::==:,::=MM???????OI???????IIZ$?++????MM:   .   
    MMZZ7I+Z7MMI?IMM:~:::::::~~~:::::,::::=MM????????I$$7$7$7$$+II?I????MM:   .   
     .
    MMMMO????MMMMMMM:~::,::::+I~:,::::::::=MM????????????????????++?II??MM:  ...  
    . . 
    MMMMD+II+ZMMMM:~::::::::~,::::::?7OMO??????+?+?????I?????????I???+?+DMM,.   
    ..  
    MMNMM?+??OMMMM:~::::~:::::::::,~??8MO???????????+?++?????++??+II????OMM ..  
    . .  .:
    NMMM??++IMM:~::+I?:::,:::::::,:ZM8=+I???: ,MO?+?????????, ~MM?I??OMM .   
      ...   .
    MMMMMMNMM:~::::::::::,::::::,$MO+??+??ZMMMO?+??I+?MN+?NMNMM+???OMM.    
      ...  ..??
    I?ZMMMM:~:::::,:::::~~=::::ZMO+?++++IOZO7????+??ZZ?+ZZZZZ++++OMM...  
      ....  .... 
    IMMMM:~::::,::::::=I?~:::$MO+?==~=+???????+???????+??+?====ZMM...  
               . . :
    MM~~~~:::?I~::::::,:::$MO?I~====?IMO????7MN????DMO??====ZMM...  
                  ..
    MM~~~::::==::::::::::,=?I$Z+++++?IMDZZZ$OMMZZZZNMO?+++$$+?+...  
                   :
    MM~~~~=~::::::::::::::::+MM???????MMMMMMMMMMMMMMMOI??+MM~. ...  
                 
    7MMMMMM=~:~~~~~~~~~~~~~~~~:~::NMI+??????????++?+?++???+MM........  
               ::?
    8O8OOO?==+++++==++++=+++??+==NM7II$I7I7I7II7II77III7I7$$ .        
               
    MM$+I???+MMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM. ..        
               
    NN7++??MMMM?.,MM7?+?7MM....... ...MM7++?IMM, +MM+???8MI..  ..        
               
    MMZ777$NMII~ .MMZ$7$7I+, . .     .?7I$77OMM..:I?7$$$I?=.             
               
    NMMMMMMMM. ..:MMMMMMI   . .      ,. IMMMMMM~ ,..MMMM: ,. 

  5. #50
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
    Registriert seit
    03.07.11
    Ort
    Westeros
    Beiträge
    19.575
    Als Teil des französisch-italienischen Friedensvertrages von 1703 wurden in Paris hochrangige italienische Geiseln in Paris gehalten. Diese Geiseln übten nun Druck auf die italienische Regierung aus, keinen erneuten Krieg mit Frankreich zu beginnen. Natürlich gab es auch einen politischen Gegendruck, weil man in Italien Sympathien mit den Kanaren pflegte.

    Als Folge der Zerstörung des Rockfielder Hafens im Nordosten Barbados verloren die kanarischen Truppen dort die Kontrolle und wurden allmählich in Hinterhalten aufgerieben, nachdem sie sich heftige Kämpfe mit hungernden Bauern liefern mussten. Im Nordwesten konnten sie dank kollaborierender Bauern ihre Stellung halten und im westlichen Teil der Insel sogar einige Ernteerträge konfiszieren.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    6.-27. August 1705: Mehrere der nach dem Friedensvertrag vom Oktober 1703 überstellten italienischen Geiseln schreiben ihren Verwandten aus Paris und bitten sie darum, sich für eine Fortdauer des Friedens einzusetzen. Möglicherweise könnte dies dazu beitragen, den Kuriltai versöhnlich zu stimmen, doch es gibt im Khanat auch viel Solidarität mit den seit Jahren befreundeten Kanaren.

    7. August 1705: Im Zentrum von Barbados brechen heftige Kämpfe zwischen Bündnissen der rebellischen Leibeigenen und den kanarischen Söldnern aus. Hauptgrund dürfte dabei wohl das Ringen um immer knapper werdende Güter des täglichen Bedarfs sein, seit die Invasoren sich ganz aus dem Land versorgen müssen und zudem noch zwei Häfen zerstört worden sind. Einige Rebellen bleiben „Schinab dem Befreier“ aber noch immer treu, da sie auf ein Ende der Leibeigenschaft hoffen dürfen. Dadurch können sich seine Streitkräfte teilweise gegen ihre ortskundigen Gegner behaupten. Mittlerweile ist ihnen zwar der von einer schweren Hungersnot heimgesuchte Nordosten um den zerstörten Fischerhafen Rockfield teilweise entglitten, dafür steht der Nordwesten recht sicher unter ihrer Kontrolle.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    9.-31. August 1705: Wie bereits befürchtet verstärken sich die Versorgungsprobleme auf der umkämpften Karibikinsel Barbados recht deutlich. Während der Süden dank guter Häfen und nahe gelegener Verbündeter kaum betroffen ist, werden der Norden und die Mitte nach der Zerstörung zweier Häfen zu einem echten Mangelgebiet, so dass es zunehmend zu Kämpfen zwischen den kanarischen Söldnern und den einheimischen, ehemaligen Leibeigenen um die knappen Vorräte an Nahrungsmitteln und Gebrauchsgütern kommt. Einige Kontingente der Invasoren werden dabei in Hinterhalten regelrecht aufgerieben, so dass der im Nordosten stehende, kleinere Armeeteil in einzelne Kampfgemeinschaften zerfällt, die nach und nach kapitulieren – und zwar wenn möglich vor den Streitkräften Kurur Khans, da die früheren Leibeigenen mittlerweile den Ruf haben, keine Gefangenen mehr zu machen. Die auf der Westseite der Insel operierende, größere Abteilung bleibt hingegen zunächst intakt und konfisziert mit Erfolg den Großteil der dort verfügbaren Ernteerträge.

    11. August 1705: Ein irischer Gesandter trifft in Paris ein, um mit König Heinrich VIII. über „einige Themen von Interesse“ zu sprechen.

    Nur für das Königreich Frankreich

    Achtung Spoiler:
    Der irische Föderationsrat entschuldigt sich, die französischen Warnungen vor der Piraterie der Kanarier nicht ernst genug genommen zu haben. Mittlerweile sei man angesichts der Methoden an der westafrikanischen Küste und weiterer Erkenntnisse der Ansicht, dass es zum Vorteil für ganz Europa sei, wenn Barbados künftig der französischen Krone und damit einem verlässlichen Partner unterstehe. Der Rat bietet dem König an, 15 Schiffe (3*150 IV, 1*100 III, 6*50 IV, 5*25 IV) nach Barbados zu entsenden und sie bis auf weiteres seinem kommandierenden Admiral zu unterstellen.
    Frankreich sicherte den Alpenpass nach Saluzzo mit eigenen Truppen, vermied es dabei allerdings zu dicht an der italienischen Grenze Truppen aufzustellen. Italien bemühte sich ebenfalls keine allzu aggressiven Truppenbewegungen in Europa zu unternehmen.

    Die Kanaren konnten mithilfe von Schweizer Krediten Kaperbriefe aufstellen. Den nötigen Geldfluss konnte sich die Schweiz wiederum dadurch sichern, indem sie als letzte europäische Macht dem Großkhanat Dagomys (im heutigen Russland/Mongolei) die Vasallentreue hielt.
    Daher baten französische Diplomaten das Großkhanat Dagomys diese Kredite einzustellen, wobei sich Dagomys eher auf die Seite seines schweizer Vasallen stellte.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    17. August 1705: Eine kleine französische Armee erreicht die südlichen Alpenpässe, die den Übergang zur Markgrafschaft Saluzzo bilden. Es soll sich um einige SR*-Söldner zusammen mit Aufgeboten der lokalen Vasallen handeln. Es scheint aber, als würde man nur den Pass selbst sichern und noch nicht in die Markgrafschaft vorrücken. Anscheinend werden diese Truppenbewegungen fast sofort in Italien bekannt, was die Vermutung nahelegt, dass es in der Region Spione des Khanats gibt. Beide Heereskommandeure sind aber erkennbar sehr bemüht, die Streitmächte des anderen Landes nicht zu provozieren, denn auch die Armee Italiens hat in Turin Aufstellung genommen, nicht etwa an der Grenze Saluzzos.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    21. August 1705: Am Rande der Konferenz zu Venedig spricht die französische Delegation in vertraulicher Runde Kronprinz Yesun von Dagomys auf die Schweizer Kredite an. Angeblich sollen diese den Kanaren bei ihrem weltweiten Kaperkrieg den nötigen finanziellen Rückhalt geben. Der Thronfolger macht aber deutlich, dass man zumindest eine Einschätzung der Eidgenossen abwarten möchte, die immerhin das letzte europäische Land sind, die den Großkhan noch als Oberherrn anerkennen.
    Zitat Zitat von [VK] Beitrag anzeigen
    Die Schweiz akzeptiert die Mongolen als Lehnsherr glaube ich. Deshalb bekommt die "Inlandskredite" von den Mongolen.
    Während sich auf Barbados ein Patt zwischen den beiden etwa 1-2k Mann starken Streitkräften abzeichnete, begann die gewaltige italienisch-kanarische Flotte damit im heimischen Hafen der Kanaren neue Söldner-Truppen zu sammeln, um sie in einem Monat wieder in die Karibik zu verschiffen. Zudem verstärkte man die Moral der Soldaten und der Bevölkerung durch öffentliche Feste. Emoticon: egypt

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    3. September 1705: Nach einer schnellen Überfahrt trifft die kanarisch-italienische Flotte im Hafen von Santa Cruz de Tenerife ein. Zugleich wird gemeldet, dass italienische Schiffe noch weitere LI-Söldner auf die Inseln bringen sollen. Man erwartet allgemein, dass zumindest ein Teil der gewaltigen Seestreitmacht Ende September wieder in die Karibik aufbrechen wird, um dort den Aufstand Kurur Khans zu bekämpfen. Es ist eindeutig, dass der Kuriltai des Inselreiches dabei hinter Kronprinz Schinab steht.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    8.-27. September 1705: Kleinere Gefechte im Westen von Barbados ändern zunächst nichts an der militärischen Grundsituation. Beide Seiten haben nun aber die Gelegenheit genutzt, Spione zu entsenden, um die Stärke der gegnerischen Truppen zu überprüfen. Auf Seiten Kurur Khans stehen 1700 Söldner (500 SI und 1200 LI) sowie 500 Mann LI-Aufgebote, auf Seiten der Loyalisten 700 Mann SI und 600 Mann LI, die aber durch den Zuzug einzelner versprengter Kontingente noch leicht anwachsen sollten.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    14. September 1705: Zum Jahrestag der Schlacht vor Porto Maurizio findet in Genua erneut der Tag des Seemanns statt, der den Stolz auf die Flotte des Khanats stärken soll. Neben den von Tenzin Khan zur Verfügung gestellten Mitteln wird auch ein Beitrag des Stadtrates zur Organisation der Feierlichkeiten geleistet. Zwar kann man natürlich nicht an die große und international besuchte Veranstaltung des Vorjahres anknüpfen, die Bevölkerung ist aber trotzdem wieder begeistert von der Feier, und auch die mächtige Flotte zeigt sich von der besten Seite, obwohl zwei große Schiffe nicht an der Seeparade teilnehmen können.

    14.-25. September 1705: In Santa Cruz de Tenerife findet in diesem Jahr wieder der äußerst beliebte, traditionelle kanarische Herbstmaskenball statt. Die Menschen lenken sich vom Barbados-Krieg ab, so gut es geht, und auch die Söldner und Schiffsbesatzungen nutzen diese Gelegenheit, nochmals einige unbeschwerte Tage zu genießen, bevor sie wieder aufbrechen müssen. Viele Maskeraden und Vorführungen verspotten den französischen König oder Kurur Khan von Barbados, was den Zusammenhalt der Bevölkerung und vermutlich auch den Mut der Krieger steigert.
    Irland beteiligte sich ebenfalls am Barbados-Konflikt und schickte etwa 15 Schiffe. Offenbar hatten sich Kanaren durch ihre Piratenaktivität viele Feinde verschafft.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    17. September 1705: Eine mittelgroße Flotte unter irischer Flagge trifft im Süden der weiterhin heftig umkämpften Insel Barbados ein. Sie steht unter dem Kommando des französischen Admirals vor Ort und soll etwa 15 Schiffe umfassen.
    In Paris wurde die Käse- und Warenmesse wieder von den Handelsgilden aufgenommen, nachdem sie im Vorjahr als Folge des Krieges ausfallen musste.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    21.-29. September 1705: Die französische Käse- und Warenmesse wird nach einer kurzen Pause im Vorjahr wieder von den Handelsgilden der Hauptstadt organisiert und finanziert. Man kann aber zunächst noch nicht an den Erfolg der ersten Veranstaltungen anknüpfen und muss sich mit einem eher kleinen Angebot zufriedengeben.
    Ende September 1705 verschifften die Kanaren schließlich ihren Nachschub an Söldnern in die Karibik. Derweil formierte sich eine französische "Barbados-Flotte" im Atlantik. Man erwartete, dass es bald zu einer solch gewaltigen Seeschlacht kommen könnte, wie man sie seit der Schlacht von Porto Maurizio noch nicht gesehen hatte.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    22. September 1705: Die kanarische Hauptflotte macht sich zusammen mit zwei Schiffen aus dem Khanat Italien wieder auf den Weg in die Karibik, wobei man erneut LI-Söldner an Bord hat, wie ausländische Händler übereinstimmend berichten. Diese fahren aber ausschließlich auf angeworbenen Handelsschiffen, sollten also die Kampfkraft der Streitmacht nicht beeinträchtigen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    26. September 1705: Die unter dem Kommando des französischen Admirals Louis-Alexandre de Toulouse stehende „Barbados-Flotte“ beginnt damit, starke Kräfte in Richtung Atlantik zu positionieren. Vermutlich erwarten die Rebellen oder deren französische Lehnsherren eine baldige Rückkehr der kanarisch-italienischen Schiffe. Unter Umständen könnte es sogar zu einer Seeschlacht östlich der Insel kommen, die nicht hinter Porto Maurizio zurückstehen dürfte, sollten beide Streitmächte ihre volle Kraft entfalten.
    Tritt dem REICH bei und werde Teil von etwas Großem!


    Achtung Spoiler:
    PHP-Code:
                    ....77$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$..                   
                    ....
    DMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMD..                   
                    ..
    MM=:::::::::::::::::::::::::::::::::::~~=MM                   
                
    ... =+77~~~~~:::::::::::~::::::::::::~:::::~~~=II== . .             
               . . ,
    NM~:~~~~~::::::::,,::::::::~~::::,:::::~::~:~NM, .              
               .. .,
    MM~=~~:::::,::::::,:II~::::?I~,:::::::::~~~~~MM,...             
                   ,
    MM~~~~:::==~:::::,::==::,::==:,,::::::::::~:~MM, ..             
                .  ,
    MM:~:::::??=:::::::::::::,:::,,::::::::::::~:MM,     . . ....   
                .  ,
    MM:~::::::~,:::::::::::,:::DMMM?:::~I?:::::~:MM,.=MMMM.    . .  
                .  ,
    MM:~::,,:,:::::::::::::,+MNI++?ZND,,:::,:::~:MMNMZ+++?NM:. ...  
      ,  .. .    ..:
    MM:~::::::::::::::::::::=MM???+OMD::::::~::~~MMMMO????MM:   .   
      
    MMMMMMMMM  ..,MM:~::::::::::::::??::::=MM????++IMZ,::::::~~MMI??????MM:   .   
      
    MMOZZZZMM+?, ,MM:~::::::::::::::==:,::=MM???????OI???????IIZ$?++????MM:   .   
    MMZZ7I+Z7MMI?IMM:~:::::::~~~:::::,::::=MM????????I$$7$7$7$$+II?I????MM:   .   
     .
    MMMMO????MMMMMMM:~::,::::+I~:,::::::::=MM????????????????????++?II??MM:  ...  
    . . 
    MMMMD+II+ZMMMM:~::::::::~,::::::?7OMO??????+?+?????I?????????I???+?+DMM,.   
    ..  
    MMNMM?+??OMMMM:~::::~:::::::::,~??8MO???????????+?++?????++??+II????OMM ..  
    . .  .:
    NMMM??++IMM:~::+I?:::,:::::::,:ZM8=+I???: ,MO?+?????????, ~MM?I??OMM .   
      ...   .
    MMMMMMNMM:~::::::::::,::::::,$MO+??+??ZMMMO?+??I+?MN+?NMNMM+???OMM.    
      ...  ..??
    I?ZMMMM:~:::::,:::::~~=::::ZMO+?++++IOZO7????+??ZZ?+ZZZZZ++++OMM...  
      ....  .... 
    IMMMM:~::::,::::::=I?~:::$MO+?==~=+???????+???????+??+?====ZMM...  
               . . :
    MM~~~~:::?I~::::::,:::$MO?I~====?IMO????7MN????DMO??====ZMM...  
                  ..
    MM~~~::::==::::::::::,=?I$Z+++++?IMDZZZ$OMMZZZZNMO?+++$$+?+...  
                   :
    MM~~~~=~::::::::::::::::+MM???????MMMMMMMMMMMMMMMOI??+MM~. ...  
                 
    7MMMMMM=~:~~~~~~~~~~~~~~~~:~::NMI+??????????++?+?++???+MM........  
               ::?
    8O8OOO?==+++++==++++=+++??+==NM7II$I7I7I7II7II77III7I7$$ .        
               
    MM$+I???+MMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM. ..        
               
    NN7++??MMMM?.,MM7?+?7MM....... ...MM7++?IMM, +MM+???8MI..  ..        
               
    MMZ777$NMII~ .MMZ$7$7I+, . .     .?7I$77OMM..:I?7$$$I?=.             
               
    NMMMMMMMM. ..:MMMMMMI   . .      ,. IMMMMMM~ ,..MMMM: ,. 

  6. #51
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
    Registriert seit
    03.07.11
    Ort
    Westeros
    Beiträge
    19.575
    Es wurde immer mehr bekannt, dass die Zheng-Könige der Karibik heimlich den Krieg Kurur Khans und seines französischen Verbündeten gegen die Kanaren unterstützten. Jedoch hielt sich das Großkhanat Quito demonstrativ aus diesem Konflikt heraus, obwohl es einen Einfluss auf die Zheng-Könige hatte.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    6. Oktober 1705: Satrap Manas Khan von Ayiti trifft sich mit wichtigen Adligen der Großen und Kleinen Antillen, um über die Situation auf Barbados zu sprechen. Es gilt in der Karibik als offenes Geheimnis, dass einige führende Sippen – deren Oberhäupter man häufig noch immer als „Könige“ (Wang) bezeichnet und die ihre Inseln auch fast königsgleich regieren – mit dem Rebellen Kurur Khan und der französischen Krone gegen die Kanarier kooperieren. Der mongolische Amtsträger weist nochmals darauf hin, dass das Großkhanat Quito in dem Konflikt strikte Neutralität wahre, man also keine Truppen oder Schiffe des Teilreiches nach Barbados schicken solle. Diese offizielle Stellungnahme wird auch in schriftlicher Form an Quitos Botschaften in Dagomys und Paris geschickt, was vermutlich sowohl die übrigen Großkhanate als auch die Europäer besänftigen soll.
    Während man sich in der Karibik auf die kommenden Gefechte vorbereitete und es sogar zu ersten Attentatsversuchen kam, beriet man sich in Frankreich darüber, inwiefern es dem König zusteht, einen höheren Anteil an den Einnahmen der südfranzösischen Vasallen zu erhalten. Damit sollte die Krone für ihre Wiederaufbauleistung in Südfrankreich entschädigt werden, die nach dem französisch-italienischen Kriegt nötig wurden.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    9.-31. Oktober 1705: Die Streitmacht der kanarischen Loyalisten auf Barbados gewinnt nach dem Zuzug kleinerer, versprengter Kontingente wieder an Stärke und soll mittlerweile 700 Mann SI und 700 Mann LI umfassen. Man hofft außerdem, dass ein Teil der Verwundeten künftig erneut verfügbar sein wird, wenn auch wohl erst im kommenden Jahr.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    20.-29. Oktober 1705: In Südfrankreich findet ein Treffen von Vertretern der Krone und aller wichtigen Vasallen statt. Hintergrund ist der Wunsch König Heinrichs, einen prozentualen Anteil am dortigen Wohlstand zu erhalten, nachdem er die Region militärisch geschützt und finanziell alimentiert hat.

    31. Oktober 1705: Ein erstes Attentat ehemaliger Söldner auf das Leben Kurur Khans und des französischen Admirals Louis-Alexandre de Toulouse schlägt fehlt. Kururs Bruder wird aber von einem Degenhieb tödlich verwundet, und auch zwei Soldaten aus seinem Gefolge verlieren ihr Leben, als sie ihren Herrn zu verteidigen suchen. Da man im Herbst und Winter mit weiteren Anschlägen rechnen muss, entscheiden die rebellierenden Adligen, zusätzliche Söldner zum Schutz des Khans und des Admirals einzusetzen, auch wenn dies die Kampfkraft an der Front ein wenig schwächen könnte. Man möchte wohl auf jeden Fall verhindern, dass der Vertreter der Krone oder gar der Anführer des Aufstandes selbst umkommt.
    Schließlich kam es zu einer großen Seeschlacht zwischen der "Barbados Flotte" mit 74 Schiffen und der kanarischen Flotte mit 87 Schiffen, deren zahlenmäßige Überzahl man unterschätzt hatte. Allerdings besaß die Barbados Flotte größere und bessere Schiffe - nicht zuletzt dank der gefürchteten irischen Schiffe.
    In der Anfangsphase versuchte die kanarische Flotte lediglich Bodentruppen auf Barbados in der Nähe Khansbrucks anzulanden, aber als sich beide Flotten so nahe gegenüber standen, dass ein Rückzug für beide Seiten zu gefährlich wäre, kam es vor Khansbruck zum eigentlichen Gefecht.
    An der Schlacht waren zudem recht viele Schiffe der Zheng-Könige aufseiten der Barbados Flotte beteiligt.

    Zunächst gelang es italienischen Schiffen das Zentrum der französischen Formation zu durchbrechen und dabei einige ihrer schwer manövrierbaren mittelgroßen Schiffe zu versenken. Allerdings gelang der Flotte Irlands und der Zheng-Könige rechtzeitig eine Gegenoffensive, bei der die vorstoßenden italienischen Schiffe umzingelt wurden.
    Infolgedessen mussten die Italiener immense Verluste hinnehmen. Somit errang die Barbados Flotte einen großen Sieg, der nur dadurch geschmälert wurde, dass sie es aufgrund eines Kommunikationsfehlers versäumte der fliehenden kanarischen Flotte nachzujagen.
    Insgesamt verlor die kanarisch-italienischen Flotte 2 große, 11 mittelgroße und 14 kleinere Schiffe, während die Barbados Flotte nur 6 mittelgroße und 8 kleinere Schiffe verlor.
    Zudem wurden die anlandenden Bodentruppen der Kanaren zur Kapitulation gezwungen.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    6.-7. November 1705: Nach einer schwierigen, aber durchaus schnellen Überfahrt kommt es vor Barbados zum lange und bang erwarteten Aufeinandertreffen der französisch-karibisch-irischen und italienisch-kanarischen Flotte. Die Kanarier profitieren bei Beginn der Gefechte davon, dass ihre Gegner sie zwar erwarteten, aber den Zeitpunkt ihres Eintreffens nicht ganz sicher bestimmen konnten. Der französische Admiral Louis-Alexandre de Toulouse wagt die Schlacht aber trotzdem, weil er mit einer ähnlichen Anzahl an Schiffen wie im Hochsommer rechnet und dann numerisch leicht überlegen wäre. Es erweist sich aber, dass nicht nur 70, sondern fast 90 Schiffe aus den verbündeten Khanaten (2*250 III aus Italien sowie 15*100 III, 25*50 III und 45*25 III von den Kanaren) in der Karibik erschienen sind. Die Rebellen haben demgegenüber 74 Fahrzeuge zur Verfügung, welche zum Teil etwas moderner gebaut und zudem im Durchschnitt etwas größer sind und daher eine leicht höhere Kampfkraft besitzen (2*250 III, 5*100 III, 8*25 III aus Frankreich, 3*150 IV, 1*100 III, 6*50 IV, 5*25 IV aus Irland sowie 1*100 IV, 3*50 IV, 1*25 IV, 1*150 III, 6*100 III, 19*50 III, 13*25 III von den Zheng-Kleinkönigen). Zunächst tasten sich die Flotten vorsichtig ab, und nach kleinen Scharmützeln und geschickten Manövern in den ersten zwei Tagen haben die Kanarier sich eine günstige Position verschafft, um ihren LI-Truppen eine Anlandung östlich des Hafens von Khansbruck zu ermöglichen. Die französisch-karibisch-irische Streitmacht dürfte aber versuchen, das Landungsmanöver zu stören. Es gilt daher als wahrscheinlich, dass die Entscheidungsschlacht zu See unmittelbar bevorsteht, sollte nicht eine Seite noch den (mittlerweile recht riskanten) Rückzug antreten.

    7. November 1705: Ein Gesandter Kurur Khans von Barbados trifft in Begleitung einiger von den Inseln über dem Winde stammender Adliger und zweier französischer Seeoffiziere in Chambord ein, um mit König Heinrich VIII. über die Lage auf seiner neuesten Vasalleninsel und in der ganzen Karibik zu sprechen.

    Nur für das Königreich Frankreich

    Achtung Spoiler:
    Der irische Beitrag ist für Kurur Khan natürlich hochwillkommen, zumal man nun weitere sehr moderne Fahrzeuge zur Verfügung hat. Die Rebellen haben immer noch damit zu kämpfen, dass die meisten ihrer Schiffe von verschiedenen Zheng-Königen nur leihweise zur Verfügung gestellt worden sind. Dank der französischen Oberhoheit und der irischen Hilfe (die man dem König verdankt) gelang es aber, zumindest bis Ende 1706 feste Abmachungen zu treffen. Es sind daher mittlerweile folgende Schiffe in der Region aktiv, die unter dem Kommando des französischen Admirals sowie seiner vier Stellvertreter aus Barbados, Dominica, St. Vincent und Martinique stehen: Neben den 15 französischen (2*250 III, 5*100 III, 8*25 III) und 15 irischen (3*150 IV, 1*100 III, 6*50 IV, 5*25 IV) Fahrzeugen haben die Zheng-Kleinkönige der Inseln über dem Winde und einzelne Verbündete aus anderen Regionen der Karibik noch weitere 44 Fahrzeuge (1*100 IV, 3*50 IV, 1*25 IV, 1*150 III, 6*100 III, 19*50 III, 13*25 III) entsandt. Weitere 21 Schiffe aus Grenada, St. Lucia und Antigua (2*150 IV, 1*50 IV, 2*25 IV, 4*100 III, 9*50 III, 3*25 III) sind außerdem für 1706 fest zugesagt worden. Zudem hat der Satrap von Ayiti ohne Wissen der Regierung in Quito versprochen, Anfang 1706 eine eigene Flotte in die Region zu schicken, deren Auftrag offiziell die Bekämpfung von Piraten sein soll, die aber bei günstiger Gelegenheit auch mit Kururs Seestreitmacht und dem französischen Oberkommando zusammenarbeiten würde, sofern sein Oberherr es nicht bemerkt und verhindert.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    8. November 1705: Vor Khansbruck kommt es zur mit großer Spannung erwarteten Schlacht zwischen den kanarisch-italienischen Seestreitkräften und der französisch-irisch-karibischen Flotte. Die 87 Fahrzeuge der beiden Khanate (2*250 III aus Italien sowie 15*100 III, 25*50 III und 45*25 III von den Kanaren) sind zahlenmäßig klar im Vorteil und haben einen größeren inneren Zusammenhalt, den sie taktisch geschickt zu nutzen versuchen, indem sie Brandner losschicken und dabei zunächst den französischen Teilverband angreifen, der wegen seiner größeren und älteren Schiffe als weniger mobil gilt. Die Iren werden hingegen eher defensiv bekämpft. Die vom französischen Kommandeur Louis-Alexandre de Toulouse gut geführte, mächtige Koalitionsflotte (2*250 III, 5*100 III, 8*25 III aus Frankreich, 3*150 IV, 1*100 III, 6*50 IV, 5*25 IV aus Irland und 1*100 IV, 3*50 IV, 1*25 IV, 1*150 III, 6*100 III, 19*50 III, 13*25 III aus der Karibik) kann zwar nur 74 Schiffe aufbieten, verfügt aber über eine etwas höhere Feuerkraft und baut vorwiegend darauf, dass die moderneren Fahrzeuge und die ortskundigeren Offiziere ihnen den Sieg bringen werden. Der Brandnerangriff von 4*25 III hat zu Beginn der Schlacht großen Erfolg, indem er die Ordnung der Franzosen im Zentrum durcheinanderbringt. Die sofort nachsetzenden schweren italienischen Schiffe zerstören nun rasch zwei 100er III, so dass die Feuerkraft im Zentrum der Koalitionsflotte geschwächt wird. Dort entbrennen dann heftige Gefechte, bei denen die schwächeren Franzosen ein weiteres 100-Mann-Schiff III einbüßen. Als aber die Iren trotz gewisser Kommunikationsprobleme zur rechten Zeit eingreifen und die Zheng-Schiffe auf der Seeseite ihrerseits einen massiven und gut geplanten Angriff beginnen, wendet sich das Blatt. Die beiden schweren und (immerhin) 15 mittelgroßen Fahrzeuge der Italiener und Kanarier werden zum Teil sehr stark beschädigt, können aber wegen der intensiven Kämpfe kaum mehr entrinnen. Am Ende gelingt es den Koalitionsstreitkräften, 2*250 III, 11*100 III, 9*50 III und 5*25 III zu versenken, während sie selbst (neben den 3*100 III aus Frankreich zu Beginn der Schlacht) nur 1*100 III (Frankreich), 1*100 III (Irland), 1*100 III, 6*50 III, 2*25 III (Zheng-Schiffe) verlieren. So bleibt den kleineren kanarischen Einheiten nur noch die Flucht, und immerhin vier der größeren Schiffe gelingt es ebenfalls, aus der Schlacht zu entkommen. Die verbliebenen Kanarier (4*100 III, 16*50 III, 36*25 III) fahren aufs offene Meer hinaus, und die Koalitionsstreitkräfte verlieren sie nach einem Abstimmungsfehler zunächst aus dem Blick. Dennoch ist die Schlacht ein großer und vielleicht entscheidender Erfolg der französischen Krone, zumal man nach der Flucht des Gegners auch die Transportschiffe aufbringen und die an Bord befindlichen Söldner zur Kapitulation zwingen kann.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    14.-16. November 1705: Die Adelsschicht um Kurur Khan von Barbados feiert zusammen mit den französischen, irischen und karibischen Offizieren den Sieg über die Kanaren und Italien. Dabei kommt es trotz strenger Sicherheitsvorkehrungen zu zwei erfolgreichen Anschlägen gegen einen irischen und einen französischen Kapitän durch einige Tänzerinnen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    23.-31. Dezember 1705: Nach einem weiten Bogen in den südlichen Mittelatlantik erreichen die verbliebenen kanarischen Schiffe aus der Schlacht vor Barbados ihre Heimathäfen. Da es nicht zu weiteren Verlusten kam, wird der Ruf der Kanarier, herausragende Seeleute zu sein, erneut gefestigt. Dennoch ist die Heimkehr auch von Trauer geprägt, da nun die schweren Verluste der Flotte ganz augenfällig deutlich werden.
    Eine Woche nach dem Sieg, verlor die Barbados Flotte jedoch ihren Admiral aufgrund eines Anschlags durch eine bezahlte Auftragsmörderin, die sich als Konkubine ausgab. Emoticon: hase

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    14. Januar 1706: Die Kette der Anschläge auf prominente Mitglieder der Regierung und der Militärführung des französischen Vasallenkhanats Barbados geht auch in diesem Jahr weiter. Diesmal trifft es mit Admiral Louis-Alexandre de Toulouse einen besonders gut geschützten Mann, den angeblich eine einheimische Geliebte an Bord seines Flaggschiffes erdolchte. Als ranghöchster Offizier übernimmt der von St. Vincent stammende Zheng Baihu – einer seiner vier Stellvertreter – das Kommando der vereinigten Flotte, bis die französische Krone einen Nachfolger entsandt hat. Kurur Khan rät bei einem Treffen mit den Spitzen der Streitkräfte angesichts der hohen Kopfgelder des Khanats der Kanarischen Inseln ganz offen davon ab, einheimischen Konkubinen oder Dienern zu viel Vertrauen zu schenken.
    Geändert von Tiramisu (14. Juli 2026 um 01:06 Uhr)
    Tritt dem REICH bei und werde Teil von etwas Großem!


    Achtung Spoiler:
    PHP-Code:
                    ....77$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$..                   
                    ....
    DMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMD..                   
                    ..
    MM=:::::::::::::::::::::::::::::::::::~~=MM                   
                
    ... =+77~~~~~:::::::::::~::::::::::::~:::::~~~=II== . .             
               . . ,
    NM~:~~~~~::::::::,,::::::::~~::::,:::::~::~:~NM, .              
               .. .,
    MM~=~~:::::,::::::,:II~::::?I~,:::::::::~~~~~MM,...             
                   ,
    MM~~~~:::==~:::::,::==::,::==:,,::::::::::~:~MM, ..             
                .  ,
    MM:~:::::??=:::::::::::::,:::,,::::::::::::~:MM,     . . ....   
                .  ,
    MM:~::::::~,:::::::::::,:::DMMM?:::~I?:::::~:MM,.=MMMM.    . .  
                .  ,
    MM:~::,,:,:::::::::::::,+MNI++?ZND,,:::,:::~:MMNMZ+++?NM:. ...  
      ,  .. .    ..:
    MM:~::::::::::::::::::::=MM???+OMD::::::~::~~MMMMO????MM:   .   
      
    MMMMMMMMM  ..,MM:~::::::::::::::??::::=MM????++IMZ,::::::~~MMI??????MM:   .   
      
    MMOZZZZMM+?, ,MM:~::::::::::::::==:,::=MM???????OI???????IIZ$?++????MM:   .   
    MMZZ7I+Z7MMI?IMM:~:::::::~~~:::::,::::=MM????????I$$7$7$7$$+II?I????MM:   .   
     .
    MMMMO????MMMMMMM:~::,::::+I~:,::::::::=MM????????????????????++?II??MM:  ...  
    . . 
    MMMMD+II+ZMMMM:~::::::::~,::::::?7OMO??????+?+?????I?????????I???+?+DMM,.   
    ..  
    MMNMM?+??OMMMM:~::::~:::::::::,~??8MO???????????+?++?????++??+II????OMM ..  
    . .  .:
    NMMM??++IMM:~::+I?:::,:::::::,:ZM8=+I???: ,MO?+?????????, ~MM?I??OMM .   
      ...   .
    MMMMMMNMM:~::::::::::,::::::,$MO+??+??ZMMMO?+??I+?MN+?NMNMM+???OMM.    
      ...  ..??
    I?ZMMMM:~:::::,:::::~~=::::ZMO+?++++IOZO7????+??ZZ?+ZZZZZ++++OMM...  
      ....  .... 
    IMMMM:~::::,::::::=I?~:::$MO+?==~=+???????+???????+??+?====ZMM...  
               . . :
    MM~~~~:::?I~::::::,:::$MO?I~====?IMO????7MN????DMO??====ZMM...  
                  ..
    MM~~~::::==::::::::::,=?I$Z+++++?IMDZZZ$OMMZZZZNMO?+++$$+?+...  
                   :
    MM~~~~=~::::::::::::::::+MM???????MMMMMMMMMMMMMMMOI??+MM~. ...  
                 
    7MMMMMM=~:~~~~~~~~~~~~~~~~:~::NMI+??????????++?+?++???+MM........  
               ::?
    8O8OOO?==+++++==++++=+++??+==NM7II$I7I7I7II7II77III7I7$$ .        
               
    MM$+I???+MMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM. ..        
               
    NN7++??MMMM?.,MM7?+?7MM....... ...MM7++?IMM, +MM+???8MI..  ..        
               
    MMZ777$NMII~ .MMZ$7$7I+, . .     .?7I$77OMM..:I?7$$$I?=.             
               
    NMMMMMMMM. ..:MMMMMMI   . .      ,. IMMMMMM~ ,..MMMM: ,. 

  7. #52
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
    Registriert seit
    03.07.11
    Ort
    Westeros
    Beiträge
    19.575
    Die kanarischen Attentatsversuche gingen weiter, und Kurur Khan entkam ihnen nur knapp. Daher beschloss man ihn nur noch von vertrauten Bediensteten aus der Zheng-Dynastien zu umgeben. Zudem heuerten die Kanaren 2k neue Soldaten in ihrem eigenen Gebiet an und konsolidierten ihre verbliebenen Einheiten, die auf Barbados festsaßen.

    Jedoch gab es nach dem großen Sieg der Barbados-Flotte bereits Anzeichen, dass Frankreich und Italien mit ihrer Demobilisierung begannen, da der Krieg ihren Staatshaushalt belastete.
    Frankreich und England zogen allmählich ihre Truppen in Europa wieder zurück, während Italien für einen günstigen Preis 11 kleine Schiffe an Finnland verkaufte (zur Piratenbekämpfung in der Ostsee).
    In Frankreich sah man sich zudem in der Lage in ein ziviles Projekt zu investieren, bei der eine Wechselbank eingerichtet wurde, um internationale Finanzabwicklungen bei der französischen Käse- und Warenmesse zu erleichtern.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    26. Januar 1706: Ein weiterer Anschlag gegen Kurur Khan von Barbados schlägt fehl. Diesmal hatten sich zwei Diener und ein Pferdeknecht verschworen, den Herrscher zu ermorden und so das hohe Kopfgeld der kanarischen Regierung für sich beanspruchen zu können. Da einer der Zheng-Seemänner die Sache aber mitbekam, konnte man den Männern eine Falle stellen und sie auf frischer Tat festnehmen. Dennoch könnte die Terrorstrategie der Kanaren die Insel destabilisieren.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    3. Februar 1706: Das Khanat der Kanarischen Inseln wirbt 2000 Mann LI in Cádiz an, die so schnell wie möglich in die Hauptstadt verlegt werden sollen. Die auf Barbados stehenden Streitkräfte werden weiter unter Waffen gehalten, während man die 500 LI-Söldner an der ligurischen Küste abmustert.

    3. Februar 1706: Die französische Krone kündigt die Einrichtung einer Wechselbank in Paris an, um den Effekt der Käse- und Warenmesse zu verbessern. So soll die Hauptstadt sich zu einem wichtigen Zentrum der europäischen Finanzwirtschaft entwickeln.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    14. Februar 1706: Wenige Tage nach Beginn der sicheren Seefahrt nehmen elf italienische Schiffe (3*50 III, 8*25 III) Kurs nach Westen, um über die Straße von Cádiz und die Küsten Westeuropas nach Finnland zu segeln. Der Mailänder Hof gibt bekannt, dass man diese Fahrzeuge den „finnischen Freunden“ zu einem günstigen Preis verkauft habe, um die Piratenbekämpfung in der Ostsee zu unterstützen.

    16. Februar 1706: Nachdem das winterliche Wetter sich deutlich gebessert hat, werden die englischen Truppen in Zentral- und Nordfrankreich demobilisiert und kehren nach Hause zurück, während die französischen SR*-Söldner ihre Quartiere im Süden verlassen. Sie werden ihre englischen Waffengefährten wohl bei der Banditenbekämpfung ersetzen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    28. Februar 1706: Ein weiterer Anschlag auf das Leben Kurur Khans von Barbados schlägt mit viel Glück fehl. Mittlerweile besteht der Großteil der Dienerschaft aber aus Leibeigenen von den befreundeten Zheng-Familien, die man für recht zuverlässig hält. Auch die Stabilität in den rebellischen Gebieten hat offenbar wieder etwas zugenommen, seitdem die Offiziere der Söldnerarmee nur noch in Gruppen zu Vergnügungen aufbrechen. Außerdem sind die möglichen Kopfgelder bei diesen Männern natürlich etwas niedriger.
    Nach dem tödlichen Anschlag auf den ehemaligen Admiral der Barbados Flotte, wurde sie wenig später vom Vizeadmiral angeführt, damit die Flotte weiterhin unter französischer Kontrolle bleiben konnte.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    4. März 1706: Auf Barbados trifft der französische Vizeadmiral Anne-Jules de Noailles ein, der eigentlich Louis-Alexandre de Toulouse hätte unterstützen sollen. Als er vom Tod des Admirals erfährt, übernimmt er aber auf Wunsch der Offiziere vor Ort das Oberkommando, so dass die Barbados-Flotte wieder der vollen Kontrolle der französischen Krone untersteht.

    Nur für das Königreich Frankreich

    Achtung Spoiler:
    Die Koalitionsflotte unter französischem Kommando umfasst weiter 2*250 III, 1*100 III, 8*25 III von der Krone sowie 3*150 IV, 6*50 IV, 5*25 IV aus Irland und 1*100 IV, 3*50 IV, 1*25 IV, 1*150 III, 5*100 III, 13*50 III, 11*25 III aus der Karibik. Der Vizeadmiral hat zwar mehrere Stellvertreter aus Irland und von den Zheng-Verbündeten, führt das Kommando aber allein. König Heinrich VIII. kann daher frei entscheiden, wie viel Schiffe er nach Europa entsendet.
    Um sich vom verblassten Stolz der italienische Marine abzulenken, verbrachte der italienische Khan Tenzin II. seine Zeit lieber mit Nichtigkeiten wie etwa der persönlichen Besichtigung italienischer Häfen, wo er sich geduldig erklären ließ "auf welche Weise Waren an Land gebracht, umgeladen und verzollt werden". Emoticon: gaehn
    Zudem versuchte er mit einer billigen Charmeoffensive seinen Einfluss beim französischen Vasallen aus Saluzzo zu erhöhen, was allerdings misslang, da dieser Vasall klug genug war sich nicht ohne die Anwesenheit seines französischen Oberherrn darauf einzulassen.

    (Das war viel zu offensichtlich von Simato. Wie kann man nur so tief sinken. )

    Die Kanaren hingegen stellten immer noch eine ernsthafte Gefahr dar. Zwei Tage nachdem die Barbados Flotte mit ihrer Abreise aus der Karibik in Richtung Europa begann, tauchte plötzlich vor der englisch-französischen Westküste eine riesige Flotte der Kanaren mit über 80 Schiffen auf. Diese plünderte ganze 10 Tage lang die Gegend der, am Fluss Garonne gelegenen, englischen Stadt Bordeaux.
    Da Hilfstruppen zu spät ankamen, konnte die mit Schätzen und Geiseln beladene kanarische Flotte Richtung Süden entkommen.
    Zum Schutz vor gegnerischen Vergeltungsaktionen statteten die Kanaren zudem ihre Heimatküsten weiter mit Söldnern und Geschützen aus.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    17. März 1706: Markgraf Ranulf III. von Saluzzo erhält eine Einladung des italienischen Khans nach Padua. Dort könne er sich den neuen Hafen ansehen. Der sehr loyale Fürst gibt aber zur Antwort, dass er nur mit einem Vertreter seines französischen Oberherrn gemeinsam einen Besuch machen werde. Zudem sei in diesem Jahr die Pilgerfahrt des Königs geplant, an der auch er selbst und sein ältester Sohn Francesco zusammen mit vielen anderen Adligen aus Südfrankreich beteiligt seien.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    31. März 1706: Ein Teil der Koalitionsflotte unter dem Kommando von Vizeadmiral Anne-Jules de Noailles vor Barbados verlässt die karibischen Gewässer und segelt offenbar nach Europa. Die Stärke des Kontingents wird zunächst nicht öffentlich bekannt gegeben.

    Nur für das Königreich Frankreich

    Achtung Spoiler:

    Die Verteilung der Flotte ist wie vom König angeordnet: Die Europaflotte umfasst 2*250 III, 1*100 III, 8*25 III (französische Krone), 3*150 IV, 6*50 IV, 5*25 IV (Irland), 4*50 III, 3*25 III (Zheng-Verbündete), die Karibikflotte besteht nun vollständig aus Zhengschiffen und ist mit 1*100 IV, 3*50 IV, 1*25 IV, 1*150 III, 5*100 III, 9*50 III, 8*25 III etwas schwächer.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    2.-12. April 1706: Eine mächtige Flotte der Kanarischen Inseln plündert zusammen mit etwa 2000 Mann LI über zehn Tage hinweg das Garonnetal und die Stadt Bordeaux. Zunächst ist es einer Gruppe von Piraten gelungen, durch verstärkte Aktivität im Norden der Atlantikküste (besonders vor der bretonischen Küste) die burgundischen Piratenjäger abzulenken, so dass der Süden zur See her recht gut angegriffen werden kann. Danach tut die große Übermacht der Kanarier (die mehr als 80 Schiffe einsetzen) gegenüber den eher schwachen englischen Streitkräften ein Übriges, so dass es nicht zu echten Gefechten kommt. Zu Lande setzt sich dieses Verhältnis dann zum Unglück für die englischen Vasallen der französischen Krone weiter fort. Die Stadtgarde aus Bordeaux kann nicht einmal rechtzeitig zusammengerufen werden, und auch die Adelsgüter im Garonnetal sind (nicht zuletzt wegen der geplanten Wallfahrt) häufig verwaist. So gelingt es den Kanariern, die Stadt, den Hafen, zahlreiche Weingüter, einige Adelssitze und mehrere Stapelplätze am Fluss zu plündern, ohne dass ernsthafte Gegenwehr geleistet wird. Erst, als die Hofverwaltung in Caen von der Sache erfährt und in aller Eile die 1000 LR-Söldner von der Banditenjagd im Landesinneren zusammenzieht, kann man sich zum Gegenschlag formieren. Auch die burgundischen Kriegsschiffe werden nun zurückgerufen, doch es ist zu spät: Mit reicher Beute und zahlreichen Gefangenen beladen segeln die Kanarier unangefochten nach Süden.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    6. April 1706: Die Gesandtschaften Frankreichs und des Kalifats treffen fast gleichzeitig in Galway ein, um mit Hochkönig Arbogast von Irland zu sprechen. Dies führt zu einer kurzen Unsicherheit, da man noch zu wenig Erfahrung mit der Rangordnung innerhalb Europas hat und viele Aspekte ungeklärt sind. Beide Delegationen bestehen auf ihrem Vorrang, so dass Arbogast sie schließlich gemeinsam im Freien empfängt, wo man dem Problem leichter aus dem Weg gehen kann. Die eigentlichen Besprechungen finden dann einige Tage später statt.

    Nur für das Königreich Frankreich

    Achtung Spoiler:
    Der irische Föderationsrat hat informell beschlossen, zunächst noch keine Schiffe an fremde Nationen zu verkaufen. Hintergrund ist die oft undurchschaubare Politik auf dem Kontinent, die es zumindest möglich erscheinen lässt, dass man am Ende gegen seine eigenen Schiffe kämpfen muss. So scheint beispielsweise der Herzog von Burgund als wichtigster Vasall der französischen Krone auch mit den Kanaren eine Handelsgesellschaft zu betreiben, die zu Lasten Irlands geht. Die neuen schwereren Kriegsschiffe seien daher nötig, um im Ernstfall den Zugang nach Nantucket oder zu den Küsten Europas erzwingen zu können.


    6. April 1706: Das Khanat der Kanarischen Inseln scheint gegenwärtig weitere Söldner auf dem Markt in Genua anzuwerben. Es soll sich aber um weniger als ein Regiment handeln. Außerdem wird gemeldet, dass die Artillerieregimenter günstige Verteidigungsstellungen einnähmen, um das Archipel und vielleicht sogar die marokkanischen Städte zu schützen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    8. April 1706: Khan Tenzin II. von Italien beginnt in Pavia seine geplante Rundreise durch das ganze Land. Er inspiziert den neuen Flusshafen und lässt sich geduldig erklären, auf welche Weise Waren an Land gebracht, umgeladen und verzollt werden. Zudem wird ein Treffen mit den Oberhäuptern der Zünfte und Gilden arrangiert. Nach etwa einer Woche beginnt dann die eigentliche Fahrt auf dem Po in Richtung Osten, die ihn schließlich (nach dem Ende der Flussreise) nach Mantua und Verona führen soll.
    Tritt dem REICH bei und werde Teil von etwas Großem!


    Achtung Spoiler:
    PHP-Code:
                    ....77$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$..                   
                    ....
    DMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMD..                   
                    ..
    MM=:::::::::::::::::::::::::::::::::::~~=MM                   
                
    ... =+77~~~~~:::::::::::~::::::::::::~:::::~~~=II== . .             
               . . ,
    NM~:~~~~~::::::::,,::::::::~~::::,:::::~::~:~NM, .              
               .. .,
    MM~=~~:::::,::::::,:II~::::?I~,:::::::::~~~~~MM,...             
                   ,
    MM~~~~:::==~:::::,::==::,::==:,,::::::::::~:~MM, ..             
                .  ,
    MM:~:::::??=:::::::::::::,:::,,::::::::::::~:MM,     . . ....   
                .  ,
    MM:~::::::~,:::::::::::,:::DMMM?:::~I?:::::~:MM,.=MMMM.    . .  
                .  ,
    MM:~::,,:,:::::::::::::,+MNI++?ZND,,:::,:::~:MMNMZ+++?NM:. ...  
      ,  .. .    ..:
    MM:~::::::::::::::::::::=MM???+OMD::::::~::~~MMMMO????MM:   .   
      
    MMMMMMMMM  ..,MM:~::::::::::::::??::::=MM????++IMZ,::::::~~MMI??????MM:   .   
      
    MMOZZZZMM+?, ,MM:~::::::::::::::==:,::=MM???????OI???????IIZ$?++????MM:   .   
    MMZZ7I+Z7MMI?IMM:~:::::::~~~:::::,::::=MM????????I$$7$7$7$$+II?I????MM:   .   
     .
    MMMMO????MMMMMMM:~::,::::+I~:,::::::::=MM????????????????????++?II??MM:  ...  
    . . 
    MMMMD+II+ZMMMM:~::::::::~,::::::?7OMO??????+?+?????I?????????I???+?+DMM,.   
    ..  
    MMNMM?+??OMMMM:~::::~:::::::::,~??8MO???????????+?++?????++??+II????OMM ..  
    . .  .:
    NMMM??++IMM:~::+I?:::,:::::::,:ZM8=+I???: ,MO?+?????????, ~MM?I??OMM .   
      ...   .
    MMMMMMNMM:~::::::::::,::::::,$MO+??+??ZMMMO?+??I+?MN+?NMNMM+???OMM.    
      ...  ..??
    I?ZMMMM:~:::::,:::::~~=::::ZMO+?++++IOZO7????+??ZZ?+ZZZZZ++++OMM...  
      ....  .... 
    IMMMM:~::::,::::::=I?~:::$MO+?==~=+???????+???????+??+?====ZMM...  
               . . :
    MM~~~~:::?I~::::::,:::$MO?I~====?IMO????7MN????DMO??====ZMM...  
                  ..
    MM~~~::::==::::::::::,=?I$Z+++++?IMDZZZ$OMMZZZZNMO?+++$$+?+...  
                   :
    MM~~~~=~::::::::::::::::+MM???????MMMMMMMMMMMMMMMOI??+MM~. ...  
                 
    7MMMMMM=~:~~~~~~~~~~~~~~~~:~::NMI+??????????++?+?++???+MM........  
               ::?
    8O8OOO?==+++++==++++=+++??+==NM7II$I7I7I7II7II77III7I7$$ .        
               
    MM$+I???+MMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM. ..        
               
    NN7++??MMMM?.,MM7?+?7MM....... ...MM7++?IMM, +MM+???8MI..  ..        
               
    MMZ777$NMII~ .MMZ$7$7I+, . .     .?7I$77OMM..:I?7$$$I?=.             
               
    NMMMMMMMM. ..:MMMMMMI   . .      ,. IMMMMMM~ ,..MMMM: ,. 

  8. #53
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
    Registriert seit
    03.07.11
    Ort
    Westeros
    Beiträge
    19.575
    Die unverhältnismäßig brutale Plünderung der südwestfranzösischen Handelsstadt Bordeaux (unter englischer Kontrolle) sorgte besonders in England, Frankreich, Schottland, Burgund und Galicien für Empörung, während Italien und die Kanaren dies als gerechtfertigte Racheaktion für Frankreichs Eingriff in die Barbados-Krise darstellten.
    Dennoch hielten sich in Europa die Sympathien für die kanarische Sache in Grenzen. Denn der diesjährige kanarische Maskenball, auf dem man die französische Regierung als machtgierig und tyrannisch darstellen wollte, fand deutlich weniger Zuspruch als letztes Jahr, als sich die Kanaren nach der Plünderung von Barbados noch als Opfer darstellen konnten.

    Zumindest gelang den Kanaren ein propagandistischer Teilerfolg, da einige verhaltene Stimmen im englischen Parlament die französische Intervention in Barbados für die Plünderung von Bordeaux mitverantwortlich machten.
    Möglicherweise war dies ein gewagter Plan der Kanaren einen Keil zwischen Frankreich und seinen angevinisch-englischen Vasallen zu treiben.

    Selbstverständlich gab man den Kanaren die Hauptschuld für Bordeaux, weswegen das englische Parlament mit Vergeltungsmaßnahmen drohte, falls die Kanaren dem Friedensvertrag von Cordoba nicht zustimmen sollten. Demnach sollten die Kanaren die Piraterie gegen die Sevilla-Mächte beenden, Barbados abtreten und das Plündergut aus Bordeaux zurückgeben.
    Trotz der Aussicht auf einen Frieden im unerklärten französisch-kanarischen Krieg, mobilisierte Cordoba präventiv eigene Truppen, um einen möglichen Vorfall wie in Bordeaux zu verhindern.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    13.-30. April 1706: Die Plünderung des Garonnetales und der Stadt Bordeaux wird in Europa allmählich bekannt und sorgt besonders in England, Frankreich, Schottland, Burgund und Galicien für Zorn und Empörung. Italienische und kanarische Diplomaten argumentieren hingegen, dass die Vasallengebiete des französischen Königs ein legitimes Kriegsziel seien, nachdem dieser die kanarische Vasalleninsel Barbados angegriffen habe.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    15.-22. April 1706: In Las Palmas de Gran Canaria findet der kanarische Frühjahrsmaskenball statt, der diesmal besonders gegen Frankreich gerichtet ist. König Heinrich VIII. und mehrere seiner hochrangigen Hofbeamten und Adligen werden auf verschiedene Weise verspottet oder als machtgierige Unterdrücker dargestellt. Der Zuspruch aus Europa ist in diesem Jahr allerdings weitaus geringer als 1705.

    17.-30. April 1706: Das englische Parlament und die Landtage der Festlandsbesitzungen der englischen Krone auf französischem Boden treten zusammen, um die militärische Situation zu besprechen. König Eduard VI., der mittlerweile offenbar etwas altersmilde geworden ist, lässt über seine Vertreter vorschlagen, die kanarische Rechtsfigur der Trennung von England und den Festlandsgebieten zu akzeptieren und die Insel zu neutralisieren. Die stößt aber bei keiner Ständeversammlung auf Anklang. Vielmehr betrachten die Barone, Hochadligen und Städtevertreter das Ganze als unprovozierten, hinterhältigen Angriff ohne Kriegserklärung, der mit allen Mitteln vergolten werden müsse. Einige Barone üben auch (äußerst verhaltene und vorsichtige) Kritik daran, dass der französische König sich auf das kanarisch-italienische Niveau herabgelassen und einen unerklärten Krieg geführt habe. Dadurch hätten Händler von den Inseln Gelegenheit gefunden, die Region um Bordeaux auszuspionieren. Allerdings ist es beileibe nicht sicher, dass der Angriff wirklich auf diese Weise vorbereitet wurde. Zum Ende der Versammlungen wird schließlich bekannt, dass die Kanaren auf Forderungen des Kalifen nach einem Ende der Piraterie gegen die Sevilla-Mächte, der Aufgabe von Barbados und der Restituierung von in Bordeaux geraubtem Gut eingegangen seien. Parlament und Landtage geben dem König daraufhin die Vollmacht, einen solchen Vertrag zu vereinbaren, falls es ihm gut erscheint und die Verbündeten ihn ebenfalls unterzeichnen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    19. April 1706: Das Kalifat von Cordoba beginnt mit der Mobilisierung von Reiterei und LI, um Angriffe wie auf Bordeaux zur Not abwehren zu können. Zugleich gibt Yaqub I. bekannt, dass der unerklärte französisch-kanarische Krieg vielleicht schon bald wieder enden könnte.
    Unterstützung gab es auch aus Burgund, das seine eigene Flotte zur Sicherung der westfranzösischen Küste entsandte und eine bescheidene Summe von 4k an Bordeaux zahlte.

    Der Papst verurteilte die Plünderung sogar als "erneuten Akt der Piraterie und der Habgier" der Kanarier, und befahl seiner Schweizergarde nicht nur die Verteidigung Südwestfrankreichs sondern auch Galiciens zu stärken, damit die Pilger der dortigen Jakobuswallfahrt nicht gefährdet werden.
    Daraufhin begannen Bischöfe Nord- und Westeuropas nicht nur die Kanaren, sondern teilweise auch Italien aufs Schärfste zu kritisieren. Man warf Italien Hehlerei vor, nachdem es schon seit längerer Zeit indirekt von der kanarischen Piraterie profitierte, obwohl die italienische Regierung stets jede Beteiligung abgestritten hatten.

    In dieser schweren Zeit verstarb der 66 jährige italienische Khan Tenzin II. Selbst seine eigenen Untertanen hatten gemischte Gefühle, da er als rücksichtsloser Herrscher galt.
    Manch einer behauptet es sei Altersschwäche gewesen. Widerum andere behaupten, dass er die Kränkung nicht aushalten konnte gleich zwei Kriege gegen Frankreich versemmelt zu haben.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    23. April 1706: Als die Ereignisse vor der westfranzösischen Küste in Gent bekannt werden, entsendet Herzog Johann X. zusätzliche Schiffe, so dass Anfang Mai etwa die Hälfte seiner Flotte bei Brest versammelt ist. Von dort aus unternimmt sie immer wieder ausgreifende Erkundungsfahrten im Golf von Biskaya, um mögliche Nachahmungstäter abzuschrecken oder eine Rückkehr der Kanarier rechtzeitig zu entdecken. Zudem entscheidet er sich, Bordeaux auch finanziell zu Hilfe zu kommen und stellt 4000 S zur Verfügung. Wie in Galicien, dem Kalifat und den englischen Festlandsgebieten wird auch in Burgund zum Monatsende hin bekannt, dass der Krieg möglicherweise schon bald enden könnte.

    24. April 1706: Als Papst Siricius III. von der Plünderung der südwestfranzösischen Küste und der Handelsstadt Bordeaux erfährt, verurteilt er diesen „erneuten Akt der Piraterie und der Habgier“ gegen einfache, unbewaffnete Kinder Christi mit scharfen Worten. Zudem erhalten die Bischöfe Europas, Nordafrikas und der beiden amerikanischen Halbkontinente Schreiben, in denen der Heilige Vater diese Kritik nochmals detailliert ausführt. Auf seinen Befehl hin wird schließlich Ende des Monats die Schweizergarde in Marsch gesetzt, was die Bedeutung der Sache für die römische Kirche unterstreicht. Ein Regiment soll in Südwestfrankreich für zusätzlichen Schutz sorgen, während ein weiteres Galicien und dort ganz besonders die Jakobuswallfahrt absichern wird.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    29. April 1706: Knapp drei Wochen nach Beginn seiner Rundreise durch sein Land segnet der mittlerweile 66 Jahre alte Khan Tenzin II. von Italien auf einem kleinen Landsitz bei Piacenza das Zeitliche. Er hatte bereits kurz nach seiner Ankunft in der Stadt über Unwohlsein geklagt und war auf ärztlichen Rat zur Erholung zu einem Adelsgut nördlich des Flusses gebracht worden. Dort verschlechterte sich sein Zustand dann aber, bis er in den Abendstunden – versehen mit den Sterbesakramenten – friedlich einschlief. Tenzin II. hat sein Land gut 29 Jahre lang regiert und es auch recht erfolgreich durch den Krieg mit Frankreich und seinen Verbündeten geführt. Dennoch sind die Reaktionen im Volk eher gemischt, galt er doch als etwas machiavellistisch und rücksichtslos. Auch in anderen europäischen Ländern lässt sich diese Beobachtung bestätigen, und in Frankreich feiern viele Veteranen und ihre Familien sogar auf den Straßen. Kronprinz Urus wird vom eilig zusammengetretenen Kuriltai sofort zum neuen Khan ausgerufen, und man sendet ihm ein schnelles Schiff hinterher, das ihn über den Tod seines Vaters in Kenntnis setzen soll.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    1.-16. Mai 1706: In der ersten Monatshälfte kritisieren zahlreiche europäische Bischöfe das kanarische Vorgehen vor der südwestfranzösischen Küste. Dafür nutzen sie vorwiegend den päpstlichen Brief, in dem die Vorwürfe in einen größeren Zusammenhang gestellt werden. Besonders in Nord- und Westeuropa steigt daher der Druck der geistlichen Stände, die ein Embargo gegen das „Piratenkhanat“ und vereinzelt sogar gegen dessen „Hehlerfreund“ aus Italien verlangen, sollte der Friedensvertrag nicht zustande kommen.
    Angesichts der drohenden Gefahr, wurden die kanarischen Inseln zusätzlich mit italienischen Streitkräften befestigt, falls der Krieg länger andauern sollte.

    Doch es war nicht nur Italiens Unterstützung für die Kanaren, sondern auch eine propagandistische Einmischung von Seiten des Deutschen Reiches (DR), die Frankreich schwächen sollte.
    Man nutzte offenbar die Tatsache aus, dass sich die französische Krone kaum am Wiederaufbau von Bordeaux beteiligt hatte, während sie nur Eigeninteressen in Barbados verfolgt haben soll. Dass Frankreich einen entscheidenden Beitrag gegen die Piraterie beitrug wurde hierbei geflissentlich verschwiegen.
    Diese Propaganda wurde durch Flugschriften in Süd- und Westeuropa verbreitet. In Mitteleuropa wurden sogar auf noch unverhohleneren Flugblättern behauptet, dass der deutsche Kaiser ein Gegenstück zum machthungrigen französischen König sei.
    Es war kein Zufall, dass dieses Thema bald darauf in der bairischen Propagandaschrift "Klosterbothin" aufgenommen werden sollte.

    (Ist das so eine Art bairische "Brigitte" oder was? )

    Wenig später sah sich die französische Krone genötigt eine symbolische Summe von 10k an Bordeaux zu senden. Diese Summe war aber vermutlich nicht genug, um die deutsche Propaganda gänzlich zu entkräften.
    Die Bedeutsamkeit dieser Summe wurde zudem dadurch geschmälert, dass der englische König wenig später stolze 150k an Bordeaux überwies und dadurch sein Ansehen in der Region etwas gestärkt wurde.
    Immerhin setzte sich der Papst immer noch für die gerechte französische Sache ein.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    2.-15. Mai 1706: Die kanarischen Streitkräfte werden nach dem erfolgreichen Plünderzug in Südwestfrankreich und dem Eintreffen mehrerer italienischer 100-Mann-Schiffe mit LI- und SI-Söldnern an Bord weiter reorganisiert. Mitte Mai sind dann die geplanten Positionen auf den Inseln und dem Festland bezogen, falls der Krieg weitergehen sollte. Da es sich nur um Söldner und Geschütze handelt, kann diese Verteilung der Armee mühelos für einen längeren Zeitraum aufrechterhalten werden.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    3.-31. Mai 1706: In Süd- und Westeuropa tauchen Flugschriften auf, in welchen Heinrich VIII. von Frankreich scharf kritisiert wird. Dieser habe nicht nur seinen burgundischen Vasallen, der ein besseres Verhältnis zu den Kanaren suchte, durch die Kriegserklärung auf Barbados hintergangen, sondern es danach nicht für nötig gehalten, die übrigen Gefolgsleute seiner Krone zu schützen. Sein ganzes Mühen gelte offenkundig der eigenen Machtstellung. Ein Teil der in Mitteleuropa erschienenen Drucke hebt überdies den Kaiser als Gegenbild hervor, was vielleicht auf die erste Ausgabe der „Klosterbothin“ zielt, die für den Sommer erwartet wird. Allerdings hat der Heilige Stuhl klar gegen die Kanaren Partei ergriffen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    9.-31. Mai 1706: Ein Beauftragter des französischen Königs beginnt mit der Verteilung von Hilfsgeldern der Krone in Bordeaux und im Garonnetal. Es handelt sich um Mittel, die man aus der Reisekasse des Monarchen entnommen hat. Zwar handelt es sich nur um 10000 S, doch aus Sicht der Anhänger Heinrichs VIII. zählt offenbar die Geste. Auch der englische König kündigt an, eine gewisse Summe bereitstellen zu wollen, die man durch einen Kredit rasch aufbringen könnte.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    10. Juni 1706: Die englische Krone beginnt mit der finanziellen Unterstützung des schwer geprüften Garonnetals und der Stadt Bordeaux. Anders als Frankreich und Burgund belässt es Caen aber nicht bei einer symbolischen Geste, sondern stellt 150000 S zu Verfügung. Dies dürfte auch das Ansehen König Eduards VI. in der Region wieder etwas stärken, das nach den Plünderungen ein wenig gelitten hatte.
    Tritt dem REICH bei und werde Teil von etwas Großem!


    Achtung Spoiler:
    PHP-Code:
                    ....77$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$..                   
                    ....
    DMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMD..                   
                    ..
    MM=:::::::::::::::::::::::::::::::::::~~=MM                   
                
    ... =+77~~~~~:::::::::::~::::::::::::~:::::~~~=II== . .             
               . . ,
    NM~:~~~~~::::::::,,::::::::~~::::,:::::~::~:~NM, .              
               .. .,
    MM~=~~:::::,::::::,:II~::::?I~,:::::::::~~~~~MM,...             
                   ,
    MM~~~~:::==~:::::,::==::,::==:,,::::::::::~:~MM, ..             
                .  ,
    MM:~:::::??=:::::::::::::,:::,,::::::::::::~:MM,     . . ....   
                .  ,
    MM:~::::::~,:::::::::::,:::DMMM?:::~I?:::::~:MM,.=MMMM.    . .  
                .  ,
    MM:~::,,:,:::::::::::::,+MNI++?ZND,,:::,:::~:MMNMZ+++?NM:. ...  
      ,  .. .    ..:
    MM:~::::::::::::::::::::=MM???+OMD::::::~::~~MMMMO????MM:   .   
      
    MMMMMMMMM  ..,MM:~::::::::::::::??::::=MM????++IMZ,::::::~~MMI??????MM:   .   
      
    MMOZZZZMM+?, ,MM:~::::::::::::::==:,::=MM???????OI???????IIZ$?++????MM:   .   
    MMZZ7I+Z7MMI?IMM:~:::::::~~~:::::,::::=MM????????I$$7$7$7$$+II?I????MM:   .   
     .
    MMMMO????MMMMMMM:~::,::::+I~:,::::::::=MM????????????????????++?II??MM:  ...  
    . . 
    MMMMD+II+ZMMMM:~::::::::~,::::::?7OMO??????+?+?????I?????????I???+?+DMM,.   
    ..  
    MMNMM?+??OMMMM:~::::~:::::::::,~??8MO???????????+?++?????++??+II????OMM ..  
    . .  .:
    NMMM??++IMM:~::+I?:::,:::::::,:ZM8=+I???: ,MO?+?????????, ~MM?I??OMM .   
      ...   .
    MMMMMMNMM:~::::::::::,::::::,$MO+??+??ZMMMO?+??I+?MN+?NMNMM+???OMM.    
      ...  ..??
    I?ZMMMM:~:::::,:::::~~=::::ZMO+?++++IOZO7????+??ZZ?+ZZZZZ++++OMM...  
      ....  .... 
    IMMMM:~::::,::::::=I?~:::$MO+?==~=+???????+???????+??+?====ZMM...  
               . . :
    MM~~~~:::?I~::::::,:::$MO?I~====?IMO????7MN????DMO??====ZMM...  
                  ..
    MM~~~::::==::::::::::,=?I$Z+++++?IMDZZZ$OMMZZZZNMO?+++$$+?+...  
                   :
    MM~~~~=~::::::::::::::::+MM???????MMMMMMMMMMMMMMMOI??+MM~. ...  
                 
    7MMMMMM=~:~~~~~~~~~~~~~~~~:~::NMI+??????????++?+?++???+MM........  
               ::?
    8O8OOO?==+++++==++++=+++??+==NM7II$I7I7I7II7II77III7I7$$ .        
               
    MM$+I???+MMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM. ..        
               
    NN7++??MMMM?.,MM7?+?7MM....... ...MM7++?IMM, +MM+???8MI..  ..        
               
    MMZ777$NMII~ .MMZ$7$7I+, . .     .?7I$77OMM..:I?7$$$I?=.             
               
    NMMMMMMMM. ..:MMMMMMI   . .      ,. IMMMMMM~ ,..MMMM: ,. 

  9. #54
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
    Registriert seit
    03.07.11
    Ort
    Westeros
    Beiträge
    19.575

    Wichtig! Ende der Barbados-Krise

    Im Mai 1706 wurde der Vertrag der Kanaren und der französischen Koalition bekannt.
    Folglich kapitulierte die kanarische Söldnerstreitmacht auf Barbados, die bereits durch die Kappung ihrer Versorgungslinien demoralisiert war. Nur die Bauernrevolte blieb auf der Insel weiterhin bestehen.
    Das italienische Oberkommando gab nun zu, dass es Söldner (kostenfrei von Genua bereitgestellt) auf Barbados stationiert hatte, wovon mittlerweile aber nur noch 700 auf der Insel übrig blieben. Die restlichen 300 hatten entweder bereits kapituliert oder waren im Kampf gefallen.

    Eine neu gebildete französische "Europaflotte" wurde in Galicien an der nordwestspanischen Küste freundlich begrüßt, da die Region ebenfalls von den Plünderzügen betroffen war.

    Im selben Monat knüpfte die französische Zeitschrift Mercure Galant engere Kontakte mit hellenischen, päpstlichen und britischen Vertretern im Indischen Ozean und Nordamerika. Mit den neu gewonnenen Informationsquellen erhoffte man sich eine internationale Rubrik in der Zeitschrift aufbauen zu können.
    In diesem Jahr wollte man in der Mercure Galant unter anderem über den französisch-kanarischen Vertragsabschluss berichten. Um der Welt zu zeigen, wie wichtig ihm Bordeaux war, ordnete der König zudem eine aufwendige Zeichnung der Plünderung dieser Stadt ab, die in der Mercure abgebildet werden sollte.

    (So eine Zeichnung ist immer noch billiger als eine echte Hilfsleistung. )

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    14.-16. Mai 1706: Vertreter des französischen Mercure galant, der hellenisch-päpstlichen RNC und der gesamtbritischen WMC treffen sich auf Schloss Chambord, um über eine engere Zusammenarbeit zum beiderseitigen Nutzen zu sprechen. Besonders die guten Kontakte zu Kaufleuten und mongolischen Amtsträgern im Indischen Ozean und in Nordamerika könnten für eine internationale Rubrik im Mercure genutzt werden.

    15.-31. Mai 1706: Der Vertrag zwischen den Kanaren und der französischen Koalition wird in Europa allmählich bekannt und sorgt besonders bei den großen Handelshäusern für Freude. Schließlich könnte damit die Bedrohung durch Piraten deutlich zurückgehen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    17. Mai 1706: Die französische „Europaflotte“ trifft an der nordwestspanischen Küste ein und wird in den Häfen des Königreichs Galicien sehr freundlich in Empfang genommen. Da man dort selbst schon mit kanarischen Plünderungszügen zu kämpfen hatte, sind Adel und Volk nun sehr froh über den zusätzlichen Schutz.

    19. Mai 1706: Das italienische Oberkommando meldet nach Mailand, dass die kostenfreien SI-Söldner aus Genua nach den Verlusten des Vorjahres wieder auf volle Regimentsstärke aufgefüllt worden ist. 700 Mann davon stehen weiterhin auf Barbados, während 200 neu ausgehobene Kämpfer nun in Genua verfügbar sind. Dazu kommen außerdem noch 100 Kriegsgefangene auf Barbados. Nach Berichten von Händlern in der ligurischen Hafenstadt wurden die zusätzlichen Söldner auf ein Schiff verladen und sollen wohl den Kanariern überantwortet werden.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    24. Mai 1706: Die Maiausgabe des Mercure galant erscheint in diesem Jahr leicht verzögert, was möglicherweise mit dem Vertragsabschluss zwischen den Kanaren und der Koalition zu tun haben könnte. Zwar wird dem Thema viel Platz eingeräumt, doch sind die Töne fast aller Artikel eher moderat und versöhnlich, auch wenn natürlich die kanarische Kriegsschuld klar erkennbar bleibt. Auf direkten Wunsch Heinrichs VIII. wurde zudem eine recht aufwendige Radierung zur Plünderung von Bordeaux erstellt und dem Mercure beigelegt.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    1.-12. Juni 1706: Auf Barbados flammen trotz des kanarisch-französischen Vertrages wieder Kämpfe auf. Zwar kapituliert die Söldnerstreitmacht der Kanaren bei Bekanntwerden des Vertrages, da sie seit Monaten nicht mehr versorgt wurde und keine klaren Befehle mehr erhielt; die revoltierenden Leibeigenen geben sich aber noch nicht geschlagen.
    Geändert von Tiramisu (16. Juli 2026 um 15:14 Uhr)
    Tritt dem REICH bei und werde Teil von etwas Großem!


    Achtung Spoiler:
    PHP-Code:
                    ....77$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$..                   
                    ....
    DMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMD..                   
                    ..
    MM=:::::::::::::::::::::::::::::::::::~~=MM                   
                
    ... =+77~~~~~:::::::::::~::::::::::::~:::::~~~=II== . .             
               . . ,
    NM~:~~~~~::::::::,,::::::::~~::::,:::::~::~:~NM, .              
               .. .,
    MM~=~~:::::,::::::,:II~::::?I~,:::::::::~~~~~MM,...             
                   ,
    MM~~~~:::==~:::::,::==::,::==:,,::::::::::~:~MM, ..             
                .  ,
    MM:~:::::??=:::::::::::::,:::,,::::::::::::~:MM,     . . ....   
                .  ,
    MM:~::::::~,:::::::::::,:::DMMM?:::~I?:::::~:MM,.=MMMM.    . .  
                .  ,
    MM:~::,,:,:::::::::::::,+MNI++?ZND,,:::,:::~:MMNMZ+++?NM:. ...  
      ,  .. .    ..:
    MM:~::::::::::::::::::::=MM???+OMD::::::~::~~MMMMO????MM:   .   
      
    MMMMMMMMM  ..,MM:~::::::::::::::??::::=MM????++IMZ,::::::~~MMI??????MM:   .   
      
    MMOZZZZMM+?, ,MM:~::::::::::::::==:,::=MM???????OI???????IIZ$?++????MM:   .   
    MMZZ7I+Z7MMI?IMM:~:::::::~~~:::::,::::=MM????????I$$7$7$7$$+II?I????MM:   .   
     .
    MMMMO????MMMMMMM:~::,::::+I~:,::::::::=MM????????????????????++?II??MM:  ...  
    . . 
    MMMMD+II+ZMMMM:~::::::::~,::::::?7OMO??????+?+?????I?????????I???+?+DMM,.   
    ..  
    MMNMM?+??OMMMM:~::::~:::::::::,~??8MO???????????+?++?????++??+II????OMM ..  
    . .  .:
    NMMM??++IMM:~::+I?:::,:::::::,:ZM8=+I???: ,MO?+?????????, ~MM?I??OMM .   
      ...   .
    MMMMMMNMM:~::::::::::,::::::,$MO+??+??ZMMMO?+??I+?MN+?NMNMM+???OMM.    
      ...  ..??
    I?ZMMMM:~:::::,:::::~~=::::ZMO+?++++IOZO7????+??ZZ?+ZZZZZ++++OMM...  
      ....  .... 
    IMMMM:~::::,::::::=I?~:::$MO+?==~=+???????+???????+??+?====ZMM...  
               . . :
    MM~~~~:::?I~::::::,:::$MO?I~====?IMO????7MN????DMO??====ZMM...  
                  ..
    MM~~~::::==::::::::::,=?I$Z+++++?IMDZZZ$OMMZZZZNMO?+++$$+?+...  
                   :
    MM~~~~=~::::::::::::::::+MM???????MMMMMMMMMMMMMMMOI??+MM~. ...  
                 
    7MMMMMM=~:~~~~~~~~~~~~~~~~:~::NMI+??????????++?+?++???+MM........  
               ::?
    8O8OOO?==+++++==++++=+++??+==NM7II$I7I7I7II7II77III7I7$$ .        
               
    MM$+I???+MMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM. ..        
               
    NN7++??MMMM?.,MM7?+?7MM....... ...MM7++?IMM, +MM+???8MI..  ..        
               
    MMZ777$NMII~ .MMZ$7$7I+, . .     .?7I$77OMM..:I?7$$$I?=.             
               
    NMMMMMMMM. ..:MMMMMMI   . .      ,. IMMMMMM~ ,..MMMM: ,. 

  10. #55
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
    Registriert seit
    16.02.06
    Beiträge
    28.743
    Wenn im Mercure Galant genauso haltloser Klatsch steht, wundert mich dessen schwache Auflage nicht
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Von Simato lernen heißt Siegen lernen!

  11. #56
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
    Registriert seit
    03.07.11
    Ort
    Westeros
    Beiträge
    19.575
    Da hast du wohl recht. Ich bin mit dem französischen König zu hart in Gericht gegangen. Bestimmt hatte er mehr Mitgefühl für Bordeaux gehabt als es scheint.
    Tritt dem REICH bei und werde Teil von etwas Großem!


    Achtung Spoiler:
    PHP-Code:
                    ....77$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$..                   
                    ....
    DMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMD..                   
                    ..
    MM=:::::::::::::::::::::::::::::::::::~~=MM                   
                
    ... =+77~~~~~:::::::::::~::::::::::::~:::::~~~=II== . .             
               . . ,
    NM~:~~~~~::::::::,,::::::::~~::::,:::::~::~:~NM, .              
               .. .,
    MM~=~~:::::,::::::,:II~::::?I~,:::::::::~~~~~MM,...             
                   ,
    MM~~~~:::==~:::::,::==::,::==:,,::::::::::~:~MM, ..             
                .  ,
    MM:~:::::??=:::::::::::::,:::,,::::::::::::~:MM,     . . ....   
                .  ,
    MM:~::::::~,:::::::::::,:::DMMM?:::~I?:::::~:MM,.=MMMM.    . .  
                .  ,
    MM:~::,,:,:::::::::::::,+MNI++?ZND,,:::,:::~:MMNMZ+++?NM:. ...  
      ,  .. .    ..:
    MM:~::::::::::::::::::::=MM???+OMD::::::~::~~MMMMO????MM:   .   
      
    MMMMMMMMM  ..,MM:~::::::::::::::??::::=MM????++IMZ,::::::~~MMI??????MM:   .   
      
    MMOZZZZMM+?, ,MM:~::::::::::::::==:,::=MM???????OI???????IIZ$?++????MM:   .   
    MMZZ7I+Z7MMI?IMM:~:::::::~~~:::::,::::=MM????????I$$7$7$7$$+II?I????MM:   .   
     .
    MMMMO????MMMMMMM:~::,::::+I~:,::::::::=MM????????????????????++?II??MM:  ...  
    . . 
    MMMMD+II+ZMMMM:~::::::::~,::::::?7OMO??????+?+?????I?????????I???+?+DMM,.   
    ..  
    MMNMM?+??OMMMM:~::::~:::::::::,~??8MO???????????+?++?????++??+II????OMM ..  
    . .  .:
    NMMM??++IMM:~::+I?:::,:::::::,:ZM8=+I???: ,MO?+?????????, ~MM?I??OMM .   
      ...   .
    MMMMMMNMM:~::::::::::,::::::,$MO+??+??ZMMMO?+??I+?MN+?NMNMM+???OMM.    
      ...  ..??
    I?ZMMMM:~:::::,:::::~~=::::ZMO+?++++IOZO7????+??ZZ?+ZZZZZ++++OMM...  
      ....  .... 
    IMMMM:~::::,::::::=I?~:::$MO+?==~=+???????+???????+??+?====ZMM...  
               . . :
    MM~~~~:::?I~::::::,:::$MO?I~====?IMO????7MN????DMO??====ZMM...  
                  ..
    MM~~~::::==::::::::::,=?I$Z+++++?IMDZZZ$OMMZZZZNMO?+++$$+?+...  
                   :
    MM~~~~=~::::::::::::::::+MM???????MMMMMMMMMMMMMMMOI??+MM~. ...  
                 
    7MMMMMM=~:~~~~~~~~~~~~~~~~:~::NMI+??????????++?+?++???+MM........  
               ::?
    8O8OOO?==+++++==++++=+++??+==NM7II$I7I7I7II7II77III7I7$$ .        
               
    MM$+I???+MMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM. ..        
               
    NN7++??MMMM?.,MM7?+?7MM....... ...MM7++?IMM, +MM+???8MI..  ..        
               
    MMZ777$NMII~ .MMZ$7$7I+, . .     .?7I$77OMM..:I?7$$$I?=.             
               
    NMMMMMMMM. ..:MMMMMMI   . .      ,. IMMMMMM~ ,..MMMM: ,. 

  12. #57
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
    Registriert seit
    03.07.11
    Ort
    Westeros
    Beiträge
    19.575
    Im DR wurde der Ruf Frankreichs erneut beschmutzt.
    Diesmal wurde in Böhmen die öffentliche Kritik an praktisch alle beteiligten Reiche des Barbados-Konfliktes toleriert. Zwar mag diese Kritik oberflächlich als objektiv wirken, da sie Italien und die Kanaren ebenfalls einschloss, jedoch war der Ruf dieser Länder bereits ohnehin schwer beschädigt.
    Indem die Länder der französischen Koalition implizit mit den kanarisch-italienischen Aggressoren auf eine Stufe gleichgesetzt wurden, kann man hieraus eine subtile aber dennoch sehr effektive anti-französische Propaganda herauslesen.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    3. Juni 1706: Ein Dozent der Universität Prag veröffentlicht eine Geschichte der Kriege in den letzten sechs Jahren mit besonderer Berücksichtigung der dabei entstehenden Rechtsfragen. Darin übt er heftige Kritik an den Regierungen Frankreichs, Italiens, Irlands, Schottlands und der Kanaren, die ihre Kriege als „Solddienste“ füreinander zu tarnen versuchten, obwohl dies niemanden zu täuschen vermöge. Für souveräne Staaten sei es geradezu beschämend, sich auf diese Weise hinter anderen zu verstecken. Das Buch wird in rascher Folge in mehreren Auflagen gedruckt, aber zunächst nur in deutscher und mongolischer Sprache veröffentlicht, was seine Verbreitung ein wenig begrenzt. Dennoch nehmen im Sommersemester viele Gelehrte an den verschiedenen Universitäten Bezug darauf.
    Der Abzug der kanarisch-italienischen Söldner aus Barbados stellte sich als eine logistische Herausforderung dar, da die dazu nötigen Transportschiffe zunächst nicht zur Verfügung standen. Schließlich half Cordoba bei der Verschiffung mit.
    Kurur Khans Streitkräfte hingegen durften auf der Insel bleiben, mussten jedoch gegen die verbliebenen Bauernrebellen kämpfen, die sich schließlich im schwer zugänglichen Landesinneren der Insel verschanzen konnten. Dennoch bemühten sich die Plantagenbesitzer um einen Waffenstillstand mit Kurur Khan, um ihre Leibeigenen zu schützen.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    12.-30. Juni 1706: Die Kämpfe auf Barbados nehmen nochmals an Heftigkeit zu, nachdem Kurur Khan seine Söldner zum Angriff auf die verbliebenen freien Bauerngebiete an der Ostküste zusammenzieht. Angesichts der feindlichen Übermacht und der Unterstützung durch Kriegsschiffe der französischen Karibikflotte geben sich die Rebellen schließlich zum Monatsende hin geschlagen. Nur das zum Teil schwer zugängliche Landesinnere befindet sich nun noch im Aufruhr. Die mögliche Ausreise kanarischer Loyalisten und der Abzug der genuesischen Söldner verzögert sich zudem, weil ihr Transport bislang weder von Frankreich noch von den Kanaren übernommen wird und sie so auf selbst angemietete Schiffspassagen angewiesen sind, die sich gerade einfache Leute nicht so einfach leisten können (und welche die auf der Insel zurückgelassenen Söldner nicht übernehmen wollen). Kurur Khan bittet seinen französischen Oberherrn, diese Frage mit den Kanaren zu besprechen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    1.-4. Juli 1706: Nachdem das Khanat der Kanarischen Inseln die Finanzierung des Transports von ausreisewilligen Loyalisten und Söldnerverbänden zugesagt hat, bieten einige Kaufleute aus dem Kalifat von Cordoba, der Grafschaft Barcelona und von den Kanaren selbst an, diese Aufgabe für eine pauschale Summe von 50 000 S zu übernehmen. Damit gehen sie natürlich ein gewisses Risiko ein, sollte es zu einer größeren Auswanderungswelle kommen. Immerhin ist der Transport von 800 Mann SI und 600 Mann LI auf jeden Fall zu bewältigen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    2.-15. Juli 1706: Auf Barbados hat in der ersten Monatshälfte eine unsichere Waffenruhe der französischen Loyalisten unter Kurur Khan und der rebellierenden Bauern im Inneren der Insel begonnen, die man für Verhandlungen nutzt. Gerade die Plantagenbesitzer wollen natürlich nicht, dass ein Gemetzel unter „ihren“ Leibeigenen angerichtet wird.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    7. Juli 1706: Nachdem der kanarische Kronprinz Schinab Khan eingewilligt hat, beginnen die zu einem Konsortium verbundenen kanarisch-merinidisch-katalonischen Kaufleute mit der Anmietung von Schiffen. Zunächst sollen die Söldner von der Insel geholt werden, bevor man sich den ausreisebereiten Loyalisten widmet. Kurur Khan erklärt sich derweil zusammen mit dem hohen Adel der Insel dazu bereit, auf eine Bestrafung dieser Männer (und Frauen) zu verzichten, soweit sie nicht direkt in die Attentate verwickelt waren. Beweglichen Besitz sollen sie sogar mitnehmen, unbeweglichen auf dem freien Markt verkaufen dürfen. Trotz erheblicher und lautstarker Einwände der Grundbesitzer wird außerdem beschlossen, dass auch Leibeigene zur Auswanderung zugelassen sein sollen, da man sich an den Friedensvertrag der Krone gebunden fühlt.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    2.-10. August 1706: Erste LI- und SI-Söldner aus Barbados treffen mit angemieteten Schiffen auf den Kanaren ein. Man rechnet damit, dass die Regimenter im Herbst wieder vollzählig auf den Inseln versammelt sein werden.
    In der bairischen Zeitschrift "Klosterbothin" wurde angedeutet, dass der französische Monarch weder seine Vasallen hinreichend schütze noch finanziell unterstütze.

    Es ist sehr wahrscheinlich, dass der deutsche Kaiser in Baiern dadurch seinen Einfluss auf den deutsch-französischen Vasallen Burgund ausweiten wollte.
    Denn diese Anschuldigungen knüpften an die Flugschriften im Vormonat an, die Burgund explizit als Opfer der französischen Machtpolitik darstellten.

    In Frankreich und Burgund wurde diese Propaganda auf verschiedene Weisen abgewehrt. Frankreich selbst verbreitete eine Gegendarstellung der Geschehnisse. Darin wurde betont, dass die französische Intervention nicht nur der Wiederherstellung des Friedens, sondern auch dem Schutz des Christentums diente, da kanarisch Plünderer unter anderem christliche Pilger bedrohten. Frankreich sah sich daher als Verteidiger des Glaubens.
    Den Vorwurf machtpolitischer Beweggründe entkräftete man dadurch, dass Frankreich die mysteriösen Ursprünge der Barbados-Krise nicht vorhersehen, sondern lediglich darauf reagieren konnte.
    Die False-Flag-Attacke auf Barbados sei zudem ein Versuch gewesen die Einheit zwischen Frankreich, England und Burgund zu gefährden, und sie möglicherweise sogar in einen Krieg mit Quito hineinzuziehen.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    17. Juli 1706: In einer zweiten Ausgabe der bairischen „Klosterbothin“ beschäftigt sich die namensgebende, (wenn auch fiktive) lesende Ordensfrau mit verschiedenen Fragen der europäischen Politik. Dabei greift sie auch die antifranzösischen Flugschriften auf und hebt hervor, dass Kaiser Benedikt schon wegen der Weisheit und Tatkraft von Mutter Adelburga Maria niemals ein solches Machtbewusstsein entwickeln werde. Dies zeige sich etwa daran, dass das Heilige Römische Reich anders als die französische Krone sehr viel Geld für den Schutz der Reichsmitglieder etwa an der Ostsee zur Verfügung gestellt habe. Vielleicht werde auch die Kirche einmal von einer bedeutenderen Rolle der Frauen profitieren.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    2.-31. August 1706: Das Königreich Frankreich und das Herzogtum Burgund reagieren auf die in Flugschriften vorgetragene Kritik an Heinrich VIII. und seinem Umgang mit den Vasallen der französischen Krone. Während Gent das Ganze eher in Lächerliche zu ziehen sucht und einen Wettbewerb auslobt, bei welchem die Flugschriften zu „Papiervögeln“ gefaltet werden sollen – was gerade bei jungen Menschen übrigens sehr gut ankommt – lässt Chambord eine ausführliche Widerlegung drucken und selbst in Flugschriften verteilen. Demnach seien die Angriffe von unbekannter Hand durchsichtige, hinterhältige Versuche, die Eintracht der drei Kronen zu schwächen, die bislang Sicherheit für Frankreich, England und Burgund gebracht habe, sogar bei einem möglichen Konflikt mit einem Großkhanat und auch im Italienkrieg. Zwar habe man den Überraschungsangriff ohne Kriegserklärung nicht vorausgesehen, doch dank der Einigkeit sei es gelungen, den kurzfristigen Sieg der Kanaren auf dem Schlachtfeld in eine schwere Niederlage zu verwandeln. Frankreich sei vielmehr der erste Verteidiger und Wahrer christlicher Werte in Europa, wie ja die gemeinsame Pilgerfahrt nach Santiago und die päpstliche Unterstützung deutlich zeigten.
    Vom Bauernaufstand auf Barbados inspiriert, rebellierten auf anderen karibischen Inseln weitere Bauern, die sich mehr Freiheit erhofften. Allerdings lag die Zuständigkeit dafür nur noch bei Quito und den Zheng-Königen.
    Die von Frankreich geführte "Europa Flotte" hingegen wurde aufgelöst und die französischen, irischen und karibischen Schiffe in ihre jeweiligen Heimathäfen zurückbeordert.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    22.-31. Juli 1706: Im südlichen Florida und auf den Bahamas kommt es zu ersten Aufständen leibeigener Bauern, die möglicherweise mit der Situation im Großkhanat Quito, vielleicht aber auch mit der Freiheitshoffnung zu tun haben, die auf Barbados geweckt worden ist. Erneut gelingt es den lokalen Amtsträgern des südamerikanischen Großkhanats nicht, die Aufstände rasch einzudämmen. Die Revolten könnten sich daher bald weiter ausbreiten Allerdings bleibt es auf den Großen Antillen ruhig, was möglicherweise damit zu tun hat, dass dort bereits vor wenigen Jahren Revolten gewaltsam unterdrückt worden sind.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    16.-31. August 1706: Auf mehreren Inseln zwischen St. Lucia und Anguilla brechen Revolten der Leibeigenen aus, die möglicherweise von den Vorbildern aus Barbados, Cundinamarca oder Yunushafen beeinflusst sind. Wie dort fordern sie die persönliche Freiheit und Zugriff auf ein Stück Land, um sich selbst versorgen zu können. Auf Antigua wählen die Rebellen etwas überraschend eine indigene Priesterin namens Sara zur Khatun, was eine gewisse Mischung aus einheimischen, europäischen und mongolischen Traditionen andeutet.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    24. August 1706: Auf der Karibikinsel Inagua bricht ein Aufstand aus, als der Gouverneur sich weigert, einige Arbeitserleichterungen für die dort lebenden Leibeigenen durchzusetzen. Der örtliche Zheng-Adel verlässt schon nach wenigen Tagen die Insel und flieht zusammen mit den Verwaltern größerer Güter nach Ayiti, wo Satrap Manas Khan amtiert. Dieser hatte im Frühjahr und Sommer den kubanischen Aufstand unterdrückt und gilt als Hoffnungsträger der Grundherren. Allerdings stehen ihm gegenwärtig nur wenige Söldner zur Verfügung.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    1. September 1706: Die Zheng-Schiffe und die irischen Fahrzeuge, die an der Küste Galiciens einige Monate lang unter französischem Kommando standen, nehmen Kurs auf die jeweilige Heimat, um rechtzeitig vor dem Winter zurückkehren zu können. Auch die Schiffe der Krone könnten nun bald abgezogen werden, wenn es König Heinrich VIII. gut erscheint.
    Während sich die Niederlage der Kanaren im Barbados-Konflikt auch auf ihren Maskenball niederschlug, war die die französische Käse- und Warenmesse erneut erfolgreich - nicht zuletzt dank der neu gegründeten Wechselbank.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    9.-15. September 1706: Die französische Käse- und Warenmesse ist erneut ein recht großer Erfolg und zieht Kaufleute aus ganz West- und Mitteleuropa an. Besonders die Iren, Hessen, Pfalzgräfler und Burgunder sind mit großen Delegationen erschienen. Da es gelungen ist, die Wechselbank bereits Ende August in Betrieb zu nehmen, kann man deren Vorteile schon in diesem Jahr nutzen.

    9.-16. September 1706: Der kanarische Herbstmaskenball in Santa Cruz de Tenerife steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Niederlage auf Barbados, aber auch der Hoffnung auf eine friedliche Zukunft des Landes. Erstmals mischen sich in die Feier auch einige kritische Töne gegenüber Kronprinz Schinab, dessen Großmachtpolitik das Land zu überfordern droht und sogar dafür sorgt, dass die Zahl der Gäste weiter zurückgeht. Die recht freie Gestaltung der Umzüge und der übrigen Veranstaltungen erleichtert es natürlich, vorsichtige Kritik an der Obrigkeit zu üben. Dennoch verlaufen die Tage sehr harmonisch und enden schließlich mit einem knappen Sieg von Santa Cruz im Wettbewerb der Maskenbälle.
    Wenige Monate nach der Rufschädigung Frankreichs, tauchte im DR eine Gegenpropaganda in Form von Spottliedern auf, in denen der deutsche Kaiser als eitel, gefräßig und selbstgefällig besungen wurde.
    In Burgund wurde dies eher offen toleriert, während es im DR wenig Erfolg erzielte, da der Kaiser dort recht beliebt war.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    13.-30. September 1706: Im Heiligen Römischen Reich tauchen Spottlieder auf, in welchen Kaiser Benedikt I. Eitelkeit, Gefräßigkeit und Selbstgefälligkeit vorgeworfen wird. Allerdings werden Männer, die ein solches Lied anstimmen, in aller Regel aus Wirtshäusern geworfen, und zwar meist durch die anwesenden Gäste selbst. Auch die im Balduinsbund organisierten Schausteller weigern sich für gewöhnlich, diese Spottgesänge vorzutragen. Nur einige „freie“ fahrende Künstler erklären sich bereit, sie ins Programm zu nehmen, ohne jedoch viel Erfolg damit zu haben. Eine Ausnahme ist allerdings das Herzogtum Burgund, wo einige harmlose Varianten auf Feiern des Landadels zum Besten gegeben werden. Möglicherweise schreibt man hier dem Kaiser die Flugschriften zu, die den französischen König mit Kritik überzogen haben und will sich auf diese Weise revanchieren.
    Geändert von Tiramisu (17. Juli 2026 um 01:11 Uhr)
    Tritt dem REICH bei und werde Teil von etwas Großem!


    Achtung Spoiler:
    PHP-Code:
                    ....77$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$..                   
                    ....
    DMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMD..                   
                    ..
    MM=:::::::::::::::::::::::::::::::::::~~=MM                   
                
    ... =+77~~~~~:::::::::::~::::::::::::~:::::~~~=II== . .             
               . . ,
    NM~:~~~~~::::::::,,::::::::~~::::,:::::~::~:~NM, .              
               .. .,
    MM~=~~:::::,::::::,:II~::::?I~,:::::::::~~~~~MM,...             
                   ,
    MM~~~~:::==~:::::,::==::,::==:,,::::::::::~:~MM, ..             
                .  ,
    MM:~:::::??=:::::::::::::,:::,,::::::::::::~:MM,     . . ....   
                .  ,
    MM:~::::::~,:::::::::::,:::DMMM?:::~I?:::::~:MM,.=MMMM.    . .  
                .  ,
    MM:~::,,:,:::::::::::::,+MNI++?ZND,,:::,:::~:MMNMZ+++?NM:. ...  
      ,  .. .    ..:
    MM:~::::::::::::::::::::=MM???+OMD::::::~::~~MMMMO????MM:   .   
      
    MMMMMMMMM  ..,MM:~::::::::::::::??::::=MM????++IMZ,::::::~~MMI??????MM:   .   
      
    MMOZZZZMM+?, ,MM:~::::::::::::::==:,::=MM???????OI???????IIZ$?++????MM:   .   
    MMZZ7I+Z7MMI?IMM:~:::::::~~~:::::,::::=MM????????I$$7$7$7$$+II?I????MM:   .   
     .
    MMMMO????MMMMMMM:~::,::::+I~:,::::::::=MM????????????????????++?II??MM:  ...  
    . . 
    MMMMD+II+ZMMMM:~::::::::~,::::::?7OMO??????+?+?????I?????????I???+?+DMM,.   
    ..  
    MMNMM?+??OMMMM:~::::~:::::::::,~??8MO???????????+?++?????++??+II????OMM ..  
    . .  .:
    NMMM??++IMM:~::+I?:::,:::::::,:ZM8=+I???: ,MO?+?????????, ~MM?I??OMM .   
      ...   .
    MMMMMMNMM:~::::::::::,::::::,$MO+??+??ZMMMO?+??I+?MN+?NMNMM+???OMM.    
      ...  ..??
    I?ZMMMM:~:::::,:::::~~=::::ZMO+?++++IOZO7????+??ZZ?+ZZZZZ++++OMM...  
      ....  .... 
    IMMMM:~::::,::::::=I?~:::$MO+?==~=+???????+???????+??+?====ZMM...  
               . . :
    MM~~~~:::?I~::::::,:::$MO?I~====?IMO????7MN????DMO??====ZMM...  
                  ..
    MM~~~::::==::::::::::,=?I$Z+++++?IMDZZZ$OMMZZZZNMO?+++$$+?+...  
                   :
    MM~~~~=~::::::::::::::::+MM???????MMMMMMMMMMMMMMMOI??+MM~. ...  
                 
    7MMMMMM=~:~~~~~~~~~~~~~~~~:~::NMI+??????????++?+?++???+MM........  
               ::?
    8O8OOO?==+++++==++++=+++??+==NM7II$I7I7I7II7II77III7I7$$ .        
               
    MM$+I???+MMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM. ..        
               
    NN7++??MMMM?.,MM7?+?7MM....... ...MM7++?IMM, +MM+???8MI..  ..        
               
    MMZ777$NMII~ .MMZ$7$7I+, . .     .?7I$77OMM..:I?7$$$I?=.             
               
    NMMMMMMMM. ..:MMMMMMI   . .      ,. IMMMMMM~ ,..MMMM: ,. 

  13. #58
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
    Registriert seit
    03.07.11
    Ort
    Westeros
    Beiträge
    19.575
    Als weiteren Schritt der Demobilisierung nach dem Barbadoskrieg beendeten die, mit Frankreich kooperierenden, Reiche ihre Anti-Piraten-Mission vor der südfranzösischen Küste.

    Die französische Zeitschrift Mercure Galant beteiligte sich an mehreren internationalen Projekten. Zum einen wurden sie genutzt, um englische und schottische Forschungsergebnisse zum Thema Nordamerika zu verbreiten.
    Zum anderen warb die Zeitschrift für eine aufwendige Handwerkermesse in Cordoba. Womöglich war dies ein kleiner Dank für die Hilfe dieser Reiche im Barbadoskrieg.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    19.-26. September 1706: In London findet das erste wissenschaftliche Symposion für beide großen englischen Universitäten unter der Schirmherrschaft der Krone statt. Dabei werden die Ergebnisse der Nordamerikagesandtschaften Englands und Schottlands diskutiert und mit den Kenntnissen der englischen Gelehrten verglichen. Das Treffen wird von den beiden Universitätsleitungen unterstützt und von hochrangigen Dozenten besucht. Einige Wochen darauf stellt der Hof die wichtigsten Ergebnisse dann im französischen Mercure galant dar, um sie der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    27. September 1706: Vor dem Ende der sicheren Seefahrt im Mittelmeerraum begeben sich auch die vor der südfranzösischen Küste gegen Piraten operierenden hellenischen (1*100 II, 2*50 III), merinidischen (1*100 III, 1*50 III, 4*25 III), schottischen (6*100 III) und englischen (1*100 II und 6*50 III) Schiffe auf Heimatkurs. Die seit Mitte 1705 erbrachte Hilfe begrenzte die dortige Piraterie offenbar sehr effektiv und sorgte dafür, dass der Barbadoskrieg nicht für Verluste im Handel der südfranzösischen Vasallen führte. Dies könnte bei den Landtagen im Spätherbst von Vorteil sein, denn dort soll über die Homagiumsgelder gesprochen werden.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    4.-10. Oktober 1706: In Cordoba beginnt die neue, vom Kalifen persönlich eröffnete und aus Steuergeldern finanzierte Handwerkermesse. Gäste aus dem In- und Ausland sollen dort die Vielfalt und Qualität der Handwerkskunst aus Marokko und Südspanien kennenlernen. Dazu sorgt Yaqub I. für ein buntes Rahmenprogramm: Die Straßen werden bei Nacht festlich und geschmackvoll beleuchtet, während man bei Tage zahlreiche Musiker und Schausteller ihre Kunst vorführen. Auch der Kalif selbst nutzt die Gelegenheit, sich über die Erzeugnisse seines Landes zu informieren und zwanglos mit seinen Untertanen in Kontakt zu kommen. Am Ende der mehrtägigen Veranstaltung gibt der Befehlshaber der Gläubigen dann noch ein großes Festmahl für die ganze Stadt. Im Vorfeld waren bereits Berichte im Mercure galant und in weiteren westeuropäischen Zeitungen erschienen, um die Menschen anzulocken. Da die Jahreszeit bereits weit fortgeschritten ist, dürften die meisten Besucher im Kalifat bleiben, falls sie nicht nur eine kurze Reise im Mittelmeer vor sich haben. So können sie den milden Winter Südwesteuropas genießen und das oftmals als fremd empfundene Merinidenreich besser kennenlernen.
    Tritt dem REICH bei und werde Teil von etwas Großem!


    Achtung Spoiler:
    PHP-Code:
                    ....77$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$..                   
                    ....
    DMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMD..                   
                    ..
    MM=:::::::::::::::::::::::::::::::::::~~=MM                   
                
    ... =+77~~~~~:::::::::::~::::::::::::~:::::~~~=II== . .             
               . . ,
    NM~:~~~~~::::::::,,::::::::~~::::,:::::~::~:~NM, .              
               .. .,
    MM~=~~:::::,::::::,:II~::::?I~,:::::::::~~~~~MM,...             
                   ,
    MM~~~~:::==~:::::,::==::,::==:,,::::::::::~:~MM, ..             
                .  ,
    MM:~:::::??=:::::::::::::,:::,,::::::::::::~:MM,     . . ....   
                .  ,
    MM:~::::::~,:::::::::::,:::DMMM?:::~I?:::::~:MM,.=MMMM.    . .  
                .  ,
    MM:~::,,:,:::::::::::::,+MNI++?ZND,,:::,:::~:MMNMZ+++?NM:. ...  
      ,  .. .    ..:
    MM:~::::::::::::::::::::=MM???+OMD::::::~::~~MMMMO????MM:   .   
      
    MMMMMMMMM  ..,MM:~::::::::::::::??::::=MM????++IMZ,::::::~~MMI??????MM:   .   
      
    MMOZZZZMM+?, ,MM:~::::::::::::::==:,::=MM???????OI???????IIZ$?++????MM:   .   
    MMZZ7I+Z7MMI?IMM:~:::::::~~~:::::,::::=MM????????I$$7$7$7$$+II?I????MM:   .   
     .
    MMMMO????MMMMMMM:~::,::::+I~:,::::::::=MM????????????????????++?II??MM:  ...  
    . . 
    MMMMD+II+ZMMMM:~::::::::~,::::::?7OMO??????+?+?????I?????????I???+?+DMM,.   
    ..  
    MMNMM?+??OMMMM:~::::~:::::::::,~??8MO???????????+?++?????++??+II????OMM ..  
    . .  .:
    NMMM??++IMM:~::+I?:::,:::::::,:ZM8=+I???: ,MO?+?????????, ~MM?I??OMM .   
      ...   .
    MMMMMMNMM:~::::::::::,::::::,$MO+??+??ZMMMO?+??I+?MN+?NMNMM+???OMM.    
      ...  ..??
    I?ZMMMM:~:::::,:::::~~=::::ZMO+?++++IOZO7????+??ZZ?+ZZZZZ++++OMM...  
      ....  .... 
    IMMMM:~::::,::::::=I?~:::$MO+?==~=+???????+???????+??+?====ZMM...  
               . . :
    MM~~~~:::?I~::::::,:::$MO?I~====?IMO????7MN????DMO??====ZMM...  
                  ..
    MM~~~::::==::::::::::,=?I$Z+++++?IMDZZZ$OMMZZZZNMO?+++$$+?+...  
                   :
    MM~~~~=~::::::::::::::::+MM???????MMMMMMMMMMMMMMMOI??+MM~. ...  
                 
    7MMMMMM=~:~~~~~~~~~~~~~~~~:~::NMI+??????????++?+?++???+MM........  
               ::?
    8O8OOO?==+++++==++++=+++??+==NM7II$I7I7I7II7II77III7I7$$ .        
               
    MM$+I???+MMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM. ..        
               
    NN7++??MMMM?.,MM7?+?7MM....... ...MM7++?IMM, +MM+???8MI..  ..        
               
    MMZ777$NMII~ .MMZ$7$7I+, . .     .?7I$77OMM..:I?7$$$I?=.             
               
    NMMMMMMMM. ..:MMMMMMI   . .      ,. IMMMMMM~ ,..MMMM: ,. 

  14. #59
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
    Registriert seit
    03.07.11
    Ort
    Westeros
    Beiträge
    19.575

    Wichtig! Europäisch-Amerikanische Bauernrevolte

    Europa schien sich von den Folgen der Barbados-Krise allmählich zu erholen. Doch das kanarische Spiel mit dem Feuer ging weiter.
    Ein politisch einflussreicher und junger Bauernrebell aus Barbados wurde auf den Kanaren aufgenommen, da er immer noch zu den wenigen verbliebenen kanarischen Loyalisten gehörte. Von dort aus durfte er sein aufrührerisches Gedankengut zur Bauernbefreiung verbreiten.
    Das ist ein Hinweis darauf, dass die Kanaren sehr wahrscheinlich einen gewissen Einfluss auf die jüngsten Revolten in Amerika gehabt haben könnten, um sich an den europäischen Monarchien zu rächen.

    Denn tatsächlich breiteten sich die Bauernrevolten sehr bald von Amerika auf Europa aus. Das kann man daran erkennen, dass zunächst nur diejenigen europäischen Reiche betroffen waren, die über Handel, Diplomatie oder Söldnerdienste regen Kontakt mit amerikanischen Großkhanaten wie Quito pflegten, wo es ebenfalls Aufständische wie in der Karibik gab.
    Der Herrscher von Quito war zudem äußerst inkompetent darin, die Bauern zu befrieden, und stachelte sie sogar ungewollt an.

    (Quitos "lasst sie Kuchen essen"-Spruch ist vermutlich eine Anlehnung daran, dass die Aufstände so gefährlich gewesen sein könnten wie zur Zeit der französischen Revolution in der realen Welt.)
    Emoticon: frank

    Auf diese Weise konnte sich das revolutionäre Gedankengut weiterverbreiten, das vermutlich besonders bei gebildeten Bürgerschichten Anklang fand.
    Die Unruhen in Europa umfassten nämlich nicht nur Bauern auf dem Land, sondern auch Städte, in denen gebildete Handwerkerzünfte die Revolten anführten. Teilweise beteiligten sich sogar Kleriker niederen Ranges an der Anstachelung des Volkes.

    Zu dieser Zeit tauchten die Unruhen in Frankreich nur in Paris auf. England, Burgund, Schottland, Cordoba, Italien und weitere Länder hatten ebenfalls mit Aufständen zu kämpfen.
    Die Herrscher in ganz Europa waren besorgt, dass sich die bereits instabile Lage weiter verschlechtern könnte.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    3. Oktober 1706: Der junge Landarbeiter Teskem, der bereits beim Aufstand auf Barbados im April 1705 eine wichtige Rolle gespielt hat, trifft auf einem der gemieteten Schiffe mit einigen Anhängern auf den Kanaren ein. Anders als die meisten anderen Leibeigenen, die sich mittlerweile vollständig vom kanarischen Khanat abgewandt haben, scheint Teskem weiterhin am Bündnis festzuhalten, das Kronprinz Schinab mit den Bauern von Rockfield Ende Juni 1705 geschlossen und mit einer Freiheitserklärung bekräftigt hatte.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    9.-31. Juli 1706: Der Aufstand in Cundinamarca zieht weitere Kreise, nachdem es Kabul I. und seinen Beratern nicht gelungen ist, ihn rasch zu unterdrücken. Die Leibeigenen im Osten des Großkhanats an der Atlantikküste und deren Hinterland, die vorwiegend Zucker und andere tropische Produkte auf großen Plantagen anbauen und daher besonders schwere Arbeiten verrichten müssen, wählen ebenfalls eigene Anführer und schließen sich zu Gemeinschaften freier Bauern zusammen, um das von ihnen bewirtschaftete Land zu beanspruchen. In Quito scheint man noch unschlüssig, wie man mit der Situation umgehen soll. Einige Adlige und vor allem die Vertreter der Handelsgilden raten zu Zugeständnissen, während andere fürchten, dass die Revolten sich dann erst recht ausbreiten könnten. Zudem würde die Übergabe von Land natürlich vorwiegend die wohlhabenden Adligen vor Ort schädigen, selbst wenn man ihnen eine finanzielle Kompensation aus der Kronkasse anböte.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    4.-31. Oktober 1706: Zahlreiche europäische Zeitungen erhalten einen Bericht zugesandt, wonach Kabul I. von Quito völlig verständnislos auf die Revolten seiner Leibeigenen reagiert habe. So habe er seine Lakaien gefragt, ob die Bauern überhaupt rechtmäßig rebellierten und ob sie nicht einfach Kuchen essen könnten, wenn es ihnen an Brot mangle. Allerdings verzichten die bedeutenderen Blätter – darunter die Klosterbothin und der Mercure galant – zunächst auf eine Veröffentlichung der Geschichte, da sie diplomatische Verwicklungen mit den Mongolen fürchten und der Bericht offenbar auch nicht aus einer sehr seriösen Quelle stammt. In den Hansestädten und größeren Metropolen wie Cordoba, London, Paris, Tanger, Genua, Athen, Barcelona, Antwerpen, Mailand, Bordeaux und Lissabon lassen sich viele der in starkem Konkurrenzkampf stehenden kleineren Blättern diese „Sensation“ nicht entgehen und machen sie zumindest dort bekannt.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    5.-28. Oktober 1706: Kabul I. entsendet einige seiner Vertrauten in die Krisengebiete seines Reiches, um vor Ort für Ordnung zu sorgen. Es handelt sich fast ausnahmslos um junge und oft unerfahrene Hochadlige, die zudem mit recht geringen militärischen Mitteln auskommen müssen. Der Erfolg ihrer Bemühungen ist daher höchst unsicher. Der Großkhan ernennt sie aber dennoch zu Generälen mit dem Recht, Satrapen und Gouverneure ein- und abzusetzen und das Kommando über lokale Aufgebote und Söldnerregimenter zu übernehmen.

    6.-31. Oktober 1706: Einige Zeit nach dem Einbringen der Ernte beginnen auch in Europa die Leibeigenen und städtischen Unterschichten mehrerer Länder zu rebellieren. Betroffen sind zunächst vor allem Regionen, die über Handel, Diplomatie oder Söldnerdienste eng mit den amerikanischen Großkhanaten verbunden waren. Erste Schwerpunkte der Revolten werden daher Südengland mit London und Bristol, Südschottland mit Glasgow, Edinburgh und Duns, Flandern mit Gent, Antwerpen, Breda und Brügge, die französischen Kronlande um Paris, die englischen Festlandslehen Touraine, Maine, Anjou, Bretagne und Normandie mit Brest und Rouen, die ligurische Küste mit Genua, Katalonien mit Barcelona, die Regionen um Lissabon und Sevilla, mehrere Inseln Dänemarks mit Kopenhagen, Norwegen mit Oslo und Trondheim sowie Santa Cruz de Tenerife. Niedersachsen bleibt zunächst ruhig, die Grafen und Barone melden ihrem westfälischen Suzerän aber eine deutliche Zunahme alltäglicher bäuerlicher Renitenz. Die Unruhen gehen in der Regel von recht jungen Leibeigenen aus, die Burgen und Schlösser ihrer Grundherren besetzen, dort verwahrte Dokumente zerstören, in Ställe und Gestüte einbrechen, Vieh stehlen und manchmal sogar Beamte und Verwalter angreifen. Fast überall werden bei lokalen Scharmützeln mit den Rebellen auch einzelne Grundherren getötet. In vielen Städten beteiligen sich die Handwerkerzünfte an den Aufständen, und auf dem Land nehmen nicht selten wohlhabende Bauern eine führende Rolle ein. Mancherorts wenden sich die Aufständischen sogar an ihre Landesherren, die sie grundsätzlich auf ihrer Seite wähnen und als Verbündete gegen den Adel ansehen, vor allem im Kalifat, auf den Kanaren und in Schottland. Auffällig ist die Rolle des Klerus: Während die Bischöfe immer recht klar auf der Seite der Grundherren stehen, versuchen einfache Geistliche und lokal verwurzelte Klostergemeinschaften nicht selten zwischen den Parteien zu vermitteln, und einige sehr radikale Priester führen die Bauern sogar regelrecht an. Im Kalifat gelingt es den Kadis und Vorbetern in den meisten Städten, die Handwerker und Arbeiter zu besänftigen, was man zum Teil auch der Mildtätigkeit der Meriniden zuschreibt. Daher bleiben Städte wie Cordoba, Málaga, Valencia und Tanger ruhig. Bei der Hanse könnten die starke kommunale Tradition und die Macht der Handelsgilden Schlimmeres verhindert haben, und in Finnland und Irland sind die Unterschichten in Stadt und Land offenbar kaum zum Aufruhr geneigt. Ganz Europa schaut nun sorgenvoll darauf, wie sich die Dinge entwickeln werden, denn die Hoffnung auf Freiheit und Land dürfte auch andernorts auf einige Resonanz stoßen, so dass man eine Ausbreitung der Unruhen nicht ausschließen kann.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    10. Oktober 1706: Auch der Kronprinz der Kanarischen Inseln reagiert rasch. Er ernennt den kürzlich eingetroffenen Landarbeiter Teskem aus Barbados zum Kontaktmann und bietet den Rebellen Gespräche zur Zukunft der Leibeigenschaft an. Zudem sollen sie sogar in den Inselhauptstädten für ihre Interessen demonstrieren dürfen, solange sie dies friedlich tun. Da auf allen Inseln weiterhin LI-Söldner stehen, hofft man offenbar, dass die Ruhe ohne zusätzliche Einberufungen aufrechterhalten werden kann.
    Bei der Niederschlagung der Rebellen setzten Frankreich und Burgund auf ihre militärische Stärke, im Gegensatz zu der gebeutelten Regierung Italiens. Nur bei städtischen Revolten ging man auf Verhandlungen ein, um dem wirtschaftlich wichtigen Stand der Bürger nicht zu schaden.
    Auch in England ging man nach französischem Vorbild vor anstatt wie die Regierung Schottlands klein beizugeben. Emoticon: achja

    Die Aufstände hatten einen eher internationalen als lokalen Charakter, da die Rebellen gut organisiert waren und in vielen Ländern wie Frankreich dieselben Forderungen stellten. Demnach soll die Leibeigenschaft abgeschafft, Steuern für lebenswichtige Güter verringert und dem Volk ein politisches Mitspracherecht eingeräumt werden.

    Angesichts der verschärften Lage geriet die frohe Nachricht von der Wahl eines pro-französischen Papstes eher in den Hintergrund.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    13. Oktober 1706: Die französisch-burgundische Allianz setzt ähnlich wie die drei nordischen Reiche und anders als das benachbarte Italien auf ihre militärische Stärke. Die bäuerlichen Rebellen erhalten Gelegenheit, an den „Morden“ beteiligte Männer auszuliefern und sich den eintreffenden Reitern zu ergeben, danach soll rücksichtslos von der Waffe Gebrauch gemacht werden. Bei den städtischen Unruhen signalisieren König und Herzog hingegen Verhandlungsbereitschaft und wollen zunächst die Forderungen der Handwerker und einfachen Arbeiter erfahren. Da beide Länder zusammen bereits seit Jahresbeginn etwa 4500 Reiter aufgeboten haben, dürfte die Reaktion recht schnell erfolgen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    18.-31. Oktober 1706: Der englische König reagiert von Caen aus auf die Unruhen, die ganz in seiner Nähe ausgebrochen sind, sich aber auch auf die Insel ausgebreitet haben. Es wird kolportiert, dass es im Kronrat zunächst zu heftigen Meinungsverschiedenheiten darüber kam, ob man sich der eher milden schottischen oder der harten französisch-burgundischen Linie anschließen soll. Letztlich setzt sich aber die Fraktion der „Falken“ durch, so dass der Monarch auf dem Festland die sofortige Niederlegung der Waffen fordert, während er in England noch Gesprächsbereitschaft signalisiert.

    19. Oktober 1706: Das Konklave wählt nach fast vier Wochen und vielen Gesprächen unter den verschiedenen Fraktionen schließlich Giovanni Francesco Albani aus dem Patrimonium Petri zum neuen Papst. Er ist mittlerweile 57 Jahre alt, hat gute Kontakte in Oberitalien und gilt als profranzösisch. Albani wird wohl in Kürze seinen Papstnamen bekanntgeben, der in der Vergangenheit häufig ein gewisses Programm oder auch eine geistliche Ausrichtung des Pontifikats andeutete.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    20.-31. Oktober 1706: Die rebellierenden Bauern und Städter in Europa beginnen, sich etwas enger zu koordinieren, um ihren jeweiligen Landesherren konkrete Forderungen vorlegen zu können. In Frankreich, Burgund und den englischen Festlandslehen, wo bloß die Stadtbürger als Ansprechpartner anerkannt worden sind, verlangen die Aufständischen die Aufhebung der Leibeigenschaft im ganzen Reich, eine geringere Besteuerung lebensnotweniger Güter und einen Anteil an der Stadtregierung. Ganz ähnliche Forderungen werden in Katalonien, Italien, auf den Kanaren, im Kalifat und auf den britischen Inseln erhoben, jeweils ergänzt von einer großzügigen Landvergabe an die befreiten Bauern und (außer auf den Kanaren) einer gewissen dörflichen Selbstverwaltung. Im Kalifat erwarten die offenbar vorwiegend christlichen und jüdischen Handwerker Lissabons und Sevillas zudem eine Reihe religiöser Zugeständnisse Cordobas. In den nordischen Reichen wird bislang nicht direkt verhandelt, aber die Prinzen Björn und Harald bemühen sich, die Aufrührer in Kopenhagen zu spalten und die Stadt auf diese Weise kampflos zurückzugewinnen.
    Tritt dem REICH bei und werde Teil von etwas Großem!


    Achtung Spoiler:
    PHP-Code:
                    ....77$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$..                   
                    ....
    DMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMD..                   
                    ..
    MM=:::::::::::::::::::::::::::::::::::~~=MM                   
                
    ... =+77~~~~~:::::::::::~::::::::::::~:::::~~~=II== . .             
               . . ,
    NM~:~~~~~::::::::,,::::::::~~::::,:::::~::~:~NM, .              
               .. .,
    MM~=~~:::::,::::::,:II~::::?I~,:::::::::~~~~~MM,...             
                   ,
    MM~~~~:::==~:::::,::==::,::==:,,::::::::::~:~MM, ..             
                .  ,
    MM:~:::::??=:::::::::::::,:::,,::::::::::::~:MM,     . . ....   
                .  ,
    MM:~::::::~,:::::::::::,:::DMMM?:::~I?:::::~:MM,.=MMMM.    . .  
                .  ,
    MM:~::,,:,:::::::::::::,+MNI++?ZND,,:::,:::~:MMNMZ+++?NM:. ...  
      ,  .. .    ..:
    MM:~::::::::::::::::::::=MM???+OMD::::::~::~~MMMMO????MM:   .   
      
    MMMMMMMMM  ..,MM:~::::::::::::::??::::=MM????++IMZ,::::::~~MMI??????MM:   .   
      
    MMOZZZZMM+?, ,MM:~::::::::::::::==:,::=MM???????OI???????IIZ$?++????MM:   .   
    MMZZ7I+Z7MMI?IMM:~:::::::~~~:::::,::::=MM????????I$$7$7$7$$+II?I????MM:   .   
     .
    MMMMO????MMMMMMM:~::,::::+I~:,::::::::=MM????????????????????++?II??MM:  ...  
    . . 
    MMMMD+II+ZMMMM:~::::::::~,::::::?7OMO??????+?+?????I?????????I???+?+DMM,.   
    ..  
    MMNMM?+??OMMMM:~::::~:::::::::,~??8MO???????????+?++?????++??+II????OMM ..  
    . .  .:
    NMMM??++IMM:~::+I?:::,:::::::,:ZM8=+I???: ,MO?+?????????, ~MM?I??OMM .   
      ...   .
    MMMMMMNMM:~::::::::::,::::::,$MO+??+??ZMMMO?+??I+?MN+?NMNMM+???OMM.    
      ...  ..??
    I?ZMMMM:~:::::,:::::~~=::::ZMO+?++++IOZO7????+??ZZ?+ZZZZZ++++OMM...  
      ....  .... 
    IMMMM:~::::,::::::=I?~:::$MO+?==~=+???????+???????+??+?====ZMM...  
               . . :
    MM~~~~:::?I~::::::,:::$MO?I~====?IMO????7MN????DMO??====ZMM...  
                  ..
    MM~~~::::==::::::::::,=?I$Z+++++?IMDZZZ$OMMZZZZNMO?+++$$+?+...  
                   :
    MM~~~~=~::::::::::::::::+MM???????MMMMMMMMMMMMMMMOI??+MM~. ...  
                 
    7MMMMMM=~:~~~~~~~~~~~~~~~~:~::NMI+??????????++?+?++???+MM........  
               ::?
    8O8OOO?==+++++==++++=+++??+==NM7II$I7I7I7II7II77III7I7$$ .        
               
    MM$+I???+MMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM. ..        
               
    NN7++??MMMM?.,MM7?+?7MM....... ...MM7++?IMM, +MM+???8MI..  ..        
               
    MMZ777$NMII~ .MMZ$7$7I+, . .     .?7I$77OMM..:I?7$$$I?=.             
               
    NMMMMMMMM. ..:MMMMMMI   . .      ,. IMMMMMM~ ,..MMMM: ,. 

  15. #60
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
    Registriert seit
    03.07.11
    Ort
    Westeros
    Beiträge
    19.575
    In Frankreich konnten sich die Revolten dank der harten Linie des Königs nicht weiter ausbreiten, obwohl der gut organisierte Widerstand in Paris sich als unerwartet zäh erwies.
    Den Stadtrebellen bot die Krone eine Spende in gemeinnützige Einrichtungen an, damit sie ihre Waffen niederlegen.

    Jedoch wurde es immer deutlicher, dass die gut organisierte internationale Rebellenbewegung auf eine radikale Umstrukturierung der Gesellschaft hinarbeitete. An Quitos karibischer Küste (in der Gegend des heutigen Venezuela) beispielsweise konnten die Rebellen sogar eine "überraschend gut organisierte Landverteilung unter den befreiten Leibeigenen" erreichen.

    Deswegen überrascht es nicht, dass die französischen und burgundischen Stadtrebellen die Bauernrebellen auf dem Land nicht im Stich ließen und nicht auf das Angebot der Krone eingingen.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    24.-28. Oktober 1706: Eine französische Offensive im Osten von Paris geht nur sehr langsam voran und wird schließlich (wenn auch glücklicherweise bei nur unbedeutenden eigenen Verlusten) nach wenigen Tagen eingestellt. Der Widerstand der Bauern und Handwerker erweist sich als überraschend wohlorganisiert. Man hofft aber, bei gutem Wetter einen neuen Vorstoß wagen zu können, sobald auch die zusätzlich einberufenen Reiter zur Verfügung stehen. Immerhin weiten sich die Unruhen nicht auf weitere Gebiete des Königreiches aus, was als durchaus als Erfolg der harten Linie Heinrichs VIII. gilt.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    28. Oktober 1706: Ein erster Vorschlag des französischen Königs gegenüber den Rebellen der Hauptstadt enthält das Versprechen, eine Handwerkerkasse, ein Waisenhaus oder eine andere mildtätige Einrichtung zu schaffen, wenn die Waffen niedergelegt werden. Über die stärkere Einbindung der Handwerker in die Stadtregierung könne verhandelt werden, doch hier bemüht man sich zunächst um das Einverständnis des Pariser Patriziats.

    29.-31. Oktober 1706: Der von Kabul I. (Quito) ausgesandte junge Vertraute Thorag Khan erleidet als General eines hastig zusammengezogenen Adels- und Volksaufgebots eine schwere Niederlage gegen rebellierende Bauern südlich der Lagune von Maracaibo und muss sich nach Westen zurückziehen. Die südamerikanische Karibikküste steht damit zum größten Teil unter der Kontrolle rebellierender Bauern, die sich sowohl gegen Quito als auch gegen die neuen unabhängigen Adelskhanate zur Wehr setzen. In der Region beginnt in den folgenden Monaten eine überraschend gut organisierte Landverteilung unter den befreiten Leibeigenen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    10.-30. November 1706: Die Verhandlungen in den von Unruhen erschütterten Ländern des freien Europa erbringen erste Ergebnisse. Im Khanat Ungarn bemühen sich Arpads Getreue, Ansprechpartner unter den Leibeigenen zu finden, was vom lokalen Adel aber hintertrieben wird. Auch im Khanat Westfalen kommt es zu Spannungen zwischen Friedrich I. und den Grundherren, die dem erst 19jährigen sogar recht offen damit drohen, sich an den Kaiser oder den burgundischen Herzog wenden zu wollen, sollte er gegen ihre Interessen handeln. In Südbaden, im Bistum Konstanz und im Erzbistum Köln scheint man sich ebenfalls an den westeuropäischen Kronen ein Beispiel zu nehmen, wobei die dortigen Suzeräne (die Hanse, das Herzogtum Schwaben und die Eidgenossenschaft) bislang nicht eingegriffen haben und dem Adel daher recht freie Hand lassen. In Burgund und Frankreich lehnen die städtischen Rebellen es bislang noch ab, sich von den Leibeigenen im Umland abzuwenden, was sich bei einem überzeugenden Sieg im Frühjahr aber vielleicht ändern könnte. Die Handwerker und Arbeiter bestehen weiterhin auf einem Anteil an der Stadtregierung. Ähnlich ist die Lage in den englischen Festlandsgebieten, wobei es dort noch an einer überzeugenden Drohkulisse fehlt, so dass man vor dem nächsten Jahr wohl nicht auf einen Erfolg hoffen darf. In England und Schottland sind trotz des schlechten Wetters die Parlamente einberufen worden, wobei die jeweiligen Unterhäuser trotz des Widerstands der Barone einzelne Vertreter von Bauern und Handwerkern eingeladen haben. Dort könnten die Gespräche im Winter recht intensiv geführt werden, zumal sich Robert IV. und Eduard VI. wieder einmal einig sind. In Dänemark und Norwegen wird bislang nicht verhandelt, aber der hohe Klerus trifft sich zu einer Synode in Roskilde, um über die Forderungen des Königs zu beraten. Im Kalifat von Cordoba gehen die Gespräche recht gut voran, nachdem Yaqub I. auch auf religiösem Gebiet eine gewisse Kompromissbereitschaft signalisiert hat. Die auf sein Geheiß zusammengetretenen lokalen Adelsversammlungen erheben ihre Stimme aber recht deutlich gegen zu viel Nachgiebigkeit und verweisen auf die Politik der französischen und burgundischen Krone. Auf den Kanaren sind der ohnehin eher schwache Adel und die städtische Oberschicht hingegen von den vom Kronprinzen gestatteten Demonstrationen erkennbar eingeschüchtert und dürften daher der geplanten Bauernbefreiung keinen ernsthaften Widerstand mehr entgegensetzen, zumal das Inselreich weiterhin Söldner unterhält, die der Regierung unterstehen. In Italien stehen sich gegenwärtig zwei Konzepte gegenüber, die im Kronrat diskutiert wurden: Neben der Idee einer landesweiten Bauernbefreiung bis 1720 über eine vom Khanat geförderte Bank zum Neuerwerb oder zur Erbpacht des Adelslandes wird auch die von Urus I. eingebrachte und vor allem in Ligurien und der Toskana geschätzte „Föderationsidee“ als Option angesehen, womit eine regionale Lösung der Krise möglich wäre.
    Nach ihrer Pilgerfahrt in Galicien trafen sich südfranzösische Adlige in Marseille, um über ihre finanziellen Abgaben an die Krone zu diskutieren, um sich für die Wiederaufbauhilfe ihres Gebietes zu revanchieren.
    Derweil sammelten Frankreich und Burgund im Norden Informationen über die politische Entschlossenheit der Rebellen.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    14.-20. November 1706: Nach ihrer Rückkehr aus Galicien treffen sich Vertreter des hohen südfranzösischen Adels, der Ritterschaft und der Handelsgilden in Marseille, um über die finanzielle Beteiligung am Haushalt der Krone zu beraten. Zum Jahreswechsel soll nun ein Vorschlag unterbreitet werden, wie hoch dieser sein könnte und über welchen Zeitraum man ihn zusagen sollte.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    23. November 1706: Die vor den Aufständen in ihren Städten geflohenen Gildenmeister aus Paris, Gent, Antwerpen, Brügge und Breda geben auf Wunsch von König Heinrich VIII. und Herzog Johann X. eine erste Einschätzung zu möglichen Zugeständnissen ab.

    Nur für das Königreich Frankreich und das Herzogtum Burgund

    Achtung Spoiler:
    In Antwerpen, Gent und Brügge halten die Gilden offenbar zäh an ihren Vorrechten fest und würden allenfalls einige kosmetische Änderungen mittragen, da sie auf einen raschen Sieg hoffen. In Paris wäre man bereit, die Handwerker deutlich stärker zu beteiligen, und in der weiter nördlich gelegenen, religiös von den Bettelorden geprägten Handelsstadt Breda ist man sogar äußerst kompromissbereit. Es wäre also vielleicht denkbar, dort zunächst eine Vereinbarung zu treffen, um die übrigen Stadträte unter Druck zu setzen.
    Die auf den Kanaren durchgeführte "Bauernbefreiung" mündete aufgrund der dort begrenzten wirtschaftlichen Möglichkeiten nur darin, dass diese Bauern in der Unterschicht als Hafenarbeiter enden würden. Somit wurde klar, dass die brandgefährlichen revolutionären Ideen kaum zum Wohlergehen der Bauern beitrugen, sondern lediglich ein verzweifeltes Machtinstrument eines scheiternden Reiches waren.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    27. November 1706: Kronprinz Schinab von Kanarien schlägt zur Bauernbefreiung statt einer Landvergabe die Vermietung oder sogar kostenfreie Vergabe von Booten an die Leibeigenen vor. Erste Berechnungen des Hofverwaltung ergeben aber, dass dies eher nicht zu Erfolgen führen dürfte, da man nicht genügend Fischgründe besitzt und die Plantagenarbeiter auch nicht sehr gut mit der Fischerei vertraut sind. Weder gegenüber anderen Kanariern noch gegenüber großen Fischereinationen wie Schottland wären sie also konkurrenzfähig, wie man fürchtet. Stattdessen würden sie wohl die Unterschicht in den Häfen verstärken.
    Ein weiterer Hinweis auf die kanarische Verwicklung in den Revolten ist die Verbreitung von aufrüherischen Flugblättern in Südamerika. Ein kanarischer Gesandter wurde sogar dabei ertappt, als er diese Flugblätter hortete.
    Auf diese Weise lässt sich die erklären, weswegen die Aufstände in Amerika und Europa so gut koordiniert waren. Man kann davon ausgehen, dass die Kanaren die Zerstörung der alten Ordnung mit ihren faulen Krediten finanzierten.

    Nachdem auch weitere Zugeständnisse der französische Krone keinen Erfolg bei den Stadtrebellen erzielten, dachte man immer mehr über eine militärische Option nach und versuchte die Truppenbewegungen mit Burgund zu koordinieren. Beide Reiche entschieden sich im Vergleich zu den anderen Reichen Europas für eine relativ gewaltsame Lösung des Konfliktes.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    3.-22. Dezember 1706: In einigen südamerikanischen Küstenstädten tauchen Flugschriften auf, die offenbar die Revolten unterstützen sollen, indem sie Kabul I. persönlich angreifen und mit Hilfe erfundener Anekdoten als abgehobenen Herrscher darstellen. Da sie aber in aller Regel eine äußerst geringe Ortskenntnis verraten und nur in mongolischer Sprache gedruckt wurden, bleibt ihre Wirkung recht begrenzt.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    14. Dezember 1706: Ein kanarischer Gesandter trifft in Oiapoque ein, wird von den adligen Gutsbesitzern, die dort über die entscheidende Stimme verfügen, aber sofort aus Aufrührer verhaftet. Offenbar fand man bei ihm einige der Flugschriften, die bereits seit Anfang des letzten Monats in der Region verteilt werden und denen man eine Stärkung rebellierender Bauern vorwirft. Ein ähnliches Schicksal trifft wenig später einen Agenten der CBCA, der in der Nähe von Cundinamarca mit solchen Flugschriften unterwegs war und vermutlich nicht wusste, dass die Revolte dort bereits wieder unterdrückt worden ist.

    16. Dezember 1706: Die französische Krone macht der Pariser Handwerkerschaft ein neues, verbessertes Angebot, nachdem die Gildenmeister ihre Unterstützung signalisiert hatten. Es wird im frisch von den Rebellen gewählten Rat der Hauptstadt in den folgenden Wochen mit Beteiligung der Zünfte und Vertretern der Minoriten intensiv diskutiert. Ein Ergebnis wird aber erst im kommenden Jahr erwartet.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    31. Dezember 1706: Ein sehr ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Die mongolische Welt scheint weiter an Kraft zu verlieren, zumal die Zukunft der amerikanischen Teilreiche höchst unsicher geworden ist und sie mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche Gebiete an die Rebellen verlieren werden. Europa hat hingegen weiter aufgeholt, auch wenn es dort ebenfalls zu Unruhen von Bauern, Handwerkern und städtischen Unterschichten kam. Die Reaktionen darauf sind recht unterschiedlich: Während sich Frankreich und Burgund klar gegen Zugeständnisse an die Leibeigenen aussprachen und nur die Handwerker als echte Ansprechpartner anerkannten, bemühten sich Ungarn, Westfalen, Schottland, das Kalifat, Italien und die Kanaren um eine eher einvernehmliche Lösung, wobei Ungarn mittlerweile auch eine striktere Haltung vertritt. In vielen Ländern gibt es zudem besondere Reaktionen: So entschied sich der englische König, seine Politik auf der Insel an Schottland, auf dem der französischen Krone unterstellten Festland aber an Gent und Paris auszurichten. Der König der Kalmarer Union nutzte wiederum die Gelegenheit, den Klerus öffentlich zur Loyalität zu mahnen und die Neuverteilung der norwegischen Staatseinnahmen zu fordern, stellte sich ansonsten aber klar auf die Seite des Adels. Die Eidgenossenschaft, die Hanse und Schwaben lassen den Dingen in ihren Vasallengebieten hingegen noch ihren Lauf, da der dortige Adel und die Oberhirten des Erzbistums Köln und des Bistums Konstanz sie bislang nicht um ihre Hilfe gebeten haben. Böhmen, Hessen, Baiern, Brandenburg, die Pfalzgrafschaft, Irland, der Deutsche Orden, die Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus, Galicien, der Heilige Stuhl und das Khanat Hellas sind zum Jahresende hin noch gar nicht von Bauernunruhen betroffen, auch wenn diese natürlich trotzdem ein Thema im Land sind und manchmal als Anlass zu einer vorsichtigen Reformpolitik angesehen werden. Die Zukunft Europas verspricht aus Sicht vieler Gelehrter also spannend zu werden.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    1. Januar 1707: Die französisch-burgundische Allianz kündigt die Einrichtung eines von den beiden Mächten getragenen Generalstabs zur Aufstandsbekämpfung an. Einige militärisch erfahrene Adlige schlagen ihnen aber vor, die einzelnen Feldlager eigenständig operieren zu lassen, da man sonst zu viel Zeit mit dem Hin- und Herschicken von Boten verlieren würde. Man könne ja trotzdem darauf achten, dass die jeweils andere Seite rasch und umfassend informiert werde.
    Die von den Kanaren angefachten Revolten beschleunigten den bereits bestehenden Zerfall der amerikanischen Großkhanate:
    Da Quito und Shikawo nicht Herr der Lage werden konnten, betrieben sie Schadensbegrenzung, indem sie einige relativ große Gebiete an die Rebellen abtraten. Dadurch entstanden in Nord- und Südamerika jeweils vier neue Staaten, wobei Shikawo verhältnismäßig am meisten Land aufgeben musste.
    Immerhin war es Quito gelungen die Revolte an der karibischen Küste zu unterdrücken, sodass sie nur im Osten Südamerikas Gebiete aufgeben mussten. Allerdings waren diese östlichen Gebiete (etwa im Gebiet Brasiliens) relativ wohlständig.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    27. Januar 1707: Auf dem Kuriltai zu Yunushafen unterzeichnet Großkhan Kabul I. von Quito einen von mehreren loyalen Satrapen und Hochadligen bestätigten Vertrag mit Vertretern von fünf mittlerweile zu freien Khanaten oder Bünden zusammengeschlossenen Gebieten, die alle an der Ostküste Südamerikas oder deren Hinterland liegen. Die Khanate Oiapoque, Tapuytapera, Tupinambá und Kara’iwa sowie der von Äbten und gewählten einheimischen Anführern geleitete Apinajé-Bund erhalten gegen einen kleinen Tribut die Freiheit verliehen. Zugleich werden die Grenzen zwischen den neuen Staaten sowie zwischen ihnen und dem Großkhanat festgelegt und für unverletzlich erklärt. Da der Apinajé-Bund die Leibeigenschaft aufgehoben hat, muss seine Bundesversammlung außerdem zusichern, keine flüchtenden Bauern aus den Khanaten und den Satrapien Quitos aufzunehmen. Der Vertrag gilt als Erfolg Kabuls I., da er damit zwar mehrere wohlhabende Satrapien an der Ostküste Südamerikas aufgeben muss, den Großteil seines Reiches aber zusammenhalten kann. Zudem zeigte sich, dass die ostasiatischen und afrikanischen Außengebiete noch über eine hohe Loyalität verfügen, denn dort kam es nicht zu Unabhängigkeitserklärungen. Möglicherweise spielte hier auch der Sieg auf Japan eine gewisse Rolle. Die revoltierenden Leibeigenen in den vier Khanaten und in den übrigen Satrapien westlich des Khanates Oiapoque und südlich des Khanats Kara’iwa werden nicht in den Vertrag integriert, so dass Quito und die führende Schicht der unabhängigen Reiche dort wohl einen militärischen Sieg anstreben werden.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    31. Januar 1707: Auch in Nordamerika kommt es zu einem Kompromissfrieden zwischen den revoltierenden Satrapien und Großkhan Tohtu, der damit seine Freiheit wiedergewinnt. Die territorialen Verluste sind aber deutlich einschneidender als in Quito: Shikawo muss den drei Khanaten St. Ariuna, Neu-Sarai und Musqueam sowie der Konföderation an der Südostküste die vollständige Freiheit gewähren, wobei auch hier ein (allerdings nur symbolischer) Tribut festgelegt wird. Die Grenzen werden genau festgelegt und für unverletzlich erklärt. Einige Monate später schließen die Konföderation, St. Ariuna und Neu-Sarai auch Grenzverträge mit dem Großkhanat Quito ab, die im Fall von Neu-Sarai sogar einen kleinen zusätzlichen Gebietsgewinn erbringen. Die Krise in den beiden amerikanischen Teilreichen ist damit zunächst eingehegt worden, doch die erheblichen Gebietsverluste zeigen auch an, wie verletzlich die Großkhanate mancherorts mittlerweile geworden sind. Auch die von revoltierenden Bauern ausgehenden Unruhen dauern vielerorts noch an.
    Tritt dem REICH bei und werde Teil von etwas Großem!


    Achtung Spoiler:
    PHP-Code:
                    ....77$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$..                   
                    ....
    DMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMD..                   
                    ..
    MM=:::::::::::::::::::::::::::::::::::~~=MM                   
                
    ... =+77~~~~~:::::::::::~::::::::::::~:::::~~~=II== . .             
               . . ,
    NM~:~~~~~::::::::,,::::::::~~::::,:::::~::~:~NM, .              
               .. .,
    MM~=~~:::::,::::::,:II~::::?I~,:::::::::~~~~~MM,...             
                   ,
    MM~~~~:::==~:::::,::==::,::==:,,::::::::::~:~MM, ..             
                .  ,
    MM:~:::::??=:::::::::::::,:::,,::::::::::::~:MM,     . . ....   
                .  ,
    MM:~::::::~,:::::::::::,:::DMMM?:::~I?:::::~:MM,.=MMMM.    . .  
                .  ,
    MM:~::,,:,:::::::::::::,+MNI++?ZND,,:::,:::~:MMNMZ+++?NM:. ...  
      ,  .. .    ..:
    MM:~::::::::::::::::::::=MM???+OMD::::::~::~~MMMMO????MM:   .   
      
    MMMMMMMMM  ..,MM:~::::::::::::::??::::=MM????++IMZ,::::::~~MMI??????MM:   .   
      
    MMOZZZZMM+?, ,MM:~::::::::::::::==:,::=MM???????OI???????IIZ$?++????MM:   .   
    MMZZ7I+Z7MMI?IMM:~:::::::~~~:::::,::::=MM????????I$$7$7$7$$+II?I????MM:   .   
     .
    MMMMO????MMMMMMM:~::,::::+I~:,::::::::=MM????????????????????++?II??MM:  ...  
    . . 
    MMMMD+II+ZMMMM:~::::::::~,::::::?7OMO??????+?+?????I?????????I???+?+DMM,.   
    ..  
    MMNMM?+??OMMMM:~::::~:::::::::,~??8MO???????????+?++?????++??+II????OMM ..  
    . .  .:
    NMMM??++IMM:~::+I?:::,:::::::,:ZM8=+I???: ,MO?+?????????, ~MM?I??OMM .   
      ...   .
    MMMMMMNMM:~::::::::::,::::::,$MO+??+??ZMMMO?+??I+?MN+?NMNMM+???OMM.    
      ...  ..??
    I?ZMMMM:~:::::,:::::~~=::::ZMO+?++++IOZO7????+??ZZ?+ZZZZZ++++OMM...  
      ....  .... 
    IMMMM:~::::,::::::=I?~:::$MO+?==~=+???????+???????+??+?====ZMM...  
               . . :
    MM~~~~:::?I~::::::,:::$MO?I~====?IMO????7MN????DMO??====ZMM...  
                  ..
    MM~~~::::==::::::::::,=?I$Z+++++?IMDZZZ$OMMZZZZNMO?+++$$+?+...  
                   :
    MM~~~~=~::::::::::::::::+MM???????MMMMMMMMMMMMMMMOI??+MM~. ...  
                 
    7MMMMMM=~:~~~~~~~~~~~~~~~~:~::NMI+??????????++?+?++???+MM........  
               ::?
    8O8OOO?==+++++==++++=+++??+==NM7II$I7I7I7II7II77III7I7$$ .        
               
    MM$+I???+MMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMNMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM. ..        
               
    NN7++??MMMM?.,MM7?+?7MM....... ...MM7++?IMM, +MM+???8MI..  ..        
               
    MMZ777$NMII~ .MMZ$7$7I+, . .     .?7I$77OMM..:I?7$$$I?=.             
               
    NMMMMMMMM. ..:MMMMMMI   . .      ,. IMMMMMM~ ,..MMMM: ,. 

Seite 4 von 5 ErsteErste 12345 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •