Aktuelles Jahr: 2070. Kontinuierlich steigender Meeresspiegel verändert Ökosysteme.Dürren und Missernten verursachen Völkerwanderungen. Nationale Strukturen verlieren an Bedeutung.Klimawandel verschärft Verteilungskampf um verbleibende Rohstoffe.
Ebashi-san verließ die Akademie und gründete sein eigenes Forschungsinstitut, E.T.O. ... Er untersucht geothermische Energien.Vor kurzem erzielte er einen Durchbruch in seiner Forschung.
Hören Sie mich? Dies ist ein Notruf! Meine Tiefseemessstationen haben nach Ablauf einer Testreihe vor einer Stunde ein Seebeben mit Magnitude 9,1 aufgezeichnet.Ich stehe vor dem Scherbenhaufen meiner Forschungsarbeit. Die Gewinnung geothermischer Energie aus der Tiefsee sollte Leben vereinfachen, nicht zerstören.
Jo. Gestern erschien die Erweiterung "Die Tiefsee" für Anno 2070. Ich hab zwar eigentlich nicht besonders viel Zeit, aber da ich eh ein neues Endlosspiel starten muss, wenn ich in den Genuss der neuen Features kommen will, dacht ich mir, verzapf ich doch einfach mal ne Story dazu
Wichtigste Neuerungen:
Achtung Spoiler:
Das wäre so das Wichtigste. Ich habe, wie man vielleicht merkt, noch kein Spiel damit gespieltNur zwei Missionen in der neuen fünfteiligen Kampagne. Naja. Wird schon klappen. Oder halt nicht. Die allermeisten der Änderungen betreffen das späte Spiel, am Anfang merkt man so ziemlich gar nichts davon.
Genug gelabert, die Einstellungen:
Alle Archen-KIs und Trenchcoat, Bartok, Hector und Strindberg. Mal sehen, ob Bartok auch zu Genies aufsteigen kann. Hector auf Normal, auf Schwer ist er auch machbar, da hätt man aber gut noch ne Schwierigkeitsstufe dazwischen setzen können, find ich. Und ich hab auch nicht besonders Lust, mich jetzt mit ihm rumzuplagenUnd noch Strindberg. Jo, der Mistkerl Nummer 1. Wir werden hier nicht beide lebend rauskommen, das steht schonmal fest.
Sonst noch:
Das meiste auf schwer. Stadtkatastrophen, also Feuer, Krankheit und Kriminalität, nerven mich einfach nur; die zusätzlichen Baumaterialien durch die Handelsflotte werden den Aufbau ein bisschen beschleunigen; Archenlager ist an, weil ich das Save später auch gerne noch benutzen würde und das Archenlager eigentlich immer an hab, falls ich mal Zeug hin und her schieben will. Das Zeug, das ich aus den letzten Spielen noch da drinnen hab, werd ich nicht benutzen. Und natürlich spiel ich die Tycoons.
Siegbedingungen sind keine an, grobe Zielsetzung wäre das Aufsteigen zu Genies, Tech-Monument bauen, die Tycoons auch zu Executives hochleveln und deren Monument bauen, nebenbei noch Strindberg vernichten. Ecos werd ich wohl oder übel auch brauchen, wenn ich Bionik-Anzüge herstellen will
Dann mal los.
Die Arche spuckt wie gewohnt das Kommandoschiff aus,
zwei Frachtschiffe folgen. Auf dem Kommandoschiff sind 40t Bauzellen und Werkzeug, auf beiden Frachtschiffen jeweils 20t beider Waren. Wie immer startet man mit der Arche ganz zufällig vor einer (mehr oder weniger) perfekt zur Besiedlung geeigneten Insel, von der ich jetzt allerdings kein Foto gemacht habWie auch immer, das Kontor wird errichtet, es folgen die ersten Standardschritte...
Also ne Bauzellenproduktion, hab ich meisten vier; ein paar Fischer, eigentlich reicht einer für 250 Leute, aber ich vergess die später immer; ein Kohlekraftwerk und Arbeiterhäuser, genau 18. Das gibt nämlich 144 Arbeiter, genau so viele, wie für das Kasino benötigt werden, und damit kann ich zu Angestellten aufsteigen. Ich will so schnell wie möglich zwei Werkzeug-Produktionsketten haben, mehr Einwohner kosten da erstmal nur mehr Baumaterial. Natürlich kommen später noch mehr dazu.
An der Arche hat man die Möglichkeit, am Anfang waren zu bestellen, 40t Bauzellen oder Werkzeug, was den Start stark beschleunigt. Ich hab Bauzellen genommen, die 80t Startwerkzeuge werden bis zur Werkzeugproduktion reichen. Alle Waren, die ich durch Bestellungen und Startgüter hab und die nicht ins Kontor passen, bleiben erstmal in dem einem Frachtschiff vorm Kontor. Die andern beiden Schiffe erkunden schonmal ein bisschen.
Meine Hauptinsel hat netterweise Öl (für Kunststoffe), Kalk und nen Fluss (beide für Beton), zum Aufstieg zu Ingenieuren brauch ich also theoretisch nur noch eine weitere Insel mit Gemüse für Aromastoffe.





Und noch Strindberg. Jo, der Mistkerl Nummer 1. Wir werden hier nicht beide lebend rauskommen, das steht schonmal fest.
Wie auch immer, das Kontor wird errichtet, es folgen die ersten Standardschritte...
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Bin es auch nicht gewohnt, auf der ersten Insel Öl zu haben, hatte ich sonst nur sehr selten. Die Raffinerien werden die Ökobilanz schon drücken, da werd ich wohl ein paar Ökogebäude mehr als sonst brauchen

Nun, ich hab ihm den Befehl gegeben, ans andere Kartenende zu fahren, da fahren die Schiffe einfach immer mitten durch die Piratenbasis durch. Wenn man sie schon kennt, kann mans natürlich vermeiden.
Naja, da kann ich jetzt nicht viel gegen machen. Als ich das Zeug gekauft hab, waren keine Schiffe in der Nähe (natürlich auch nichts im Süden davon erkundet), deshalb hab ichs riskiert. Das Risiko hat man am Anfang eigentlich immer. Das Schiff wird versenkt, die Waren werd ich später mit meinem Kommandoschiff einsammeln.
Ich habs mal versucht, aber dafür isses zu spät. Da komm ich nicht mehr rein. Ich sehe eigentlich auch kaum, wieso ich ein uraltes Spiel spielen sollte, wenn da kein Nostalgieeffekt dahinter steckt. Wenn ich es vor Jahren schon gespielt hätte, klar... Aber jetzt? Es ist ja auch nicht so, als wären alle anderen Annos totaler Mist.
Arg doof für mich, weil Kohlekraft fürs erste meine einzige Energiequelle ist, und von AKWs halte ich jetzt auch nicht gerade unheimlich viel. Wenigstens haben als Ausgleich beide Inseln Uran.
). Da ist die Produktivität, keine Ahnung, sehr niedrig jedenfalls. Weniger als 80%. Ich bleibe schon lieber über -150, wenns geht auch bei -100. Ab -200 hat dann auch die Tycoon-Bevölkerung Zufriedenheitsmali. Die Ecos schon ab -1, wenn bei mir die Zufriedenheit durch Öko um 1% sinkt, haben die schon -20%
