Erster Entwurf
Schwerpunkt: Handelsrecht - Harmonisierung im Herzen Europas
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Das Kalifat, Frankreich und Hellas einigen sich darüber, das Handelsrecht zu kodifizieren und so zu harmonisieren.
Bereits jetzt sind die Städte der Länder über den Seeweg eng verbunden. Mitunter sind die Leben der Kaufmannschaften stärker miteinander vergleichbar, als mit jenen Leben der eigenen Landsleute jenseits der großen Städte. Diese Verbindung, die täglich gelebt wird und im römischen Zivilrecht eine gemeinsame Wurzel hat, soll zur Grundlage eines gemeinsamen Handelsrechts werden.
Die Kaufmannschaften der drei Länder sind aufgefordert, sich rege einzubringen, bei der Kodifizierung des Handelsrechts, das in langfristiger Arbeit zusammengeführt werden soll. Regelungen zu Frachtbriefen, Schiffsmieten oder der Erteilung von Prokura und vieles mehr, sollen in Kommissionsarbeit gebündelt und verfeinert werden. Am Ende steht ein Recht, auf das Kaufleute vor Gericht pochen können und das den Marktzugang deutlich vereinfachen dürfte.
Das hört sich sehr sinnvoll an.
Ich weiß nicht, ob Versicherungen hier ebenfalls reinpassen, aber wenn das die Handelsrisiken senkt, könnte man das im SP-Text miterwähnen. Es kommt sicher immer wieder vor, dass es zum Rechtsstreit kommt, falls höhere Gewalt im Spiel ist. Allerdings könnten Versicherungen so wie Wechselbanken eine eigene SP benötigen.
Zum Handelsrecht würden aber auch Strafkataloge ganz gut passen, falls Händler ihre Abmachungen nicht einhalten. Z.B. der Umgang mit Schuldenversäumnissen oder Betügern, Regelung von Gefängnisstrafen oder Zwangsvollstreckungen, etc.
Übrigens würde ich neben der Regelung von Schiffsmieten auch die Hafengebühren hinzunehmen, wobei das je nach Ausbaustufe und Wichtigkeit der Häfen unterschiedlich sein kann.
Geändert von Tiramisu (07. September 2026 um 18:51 Uhr)
Ich finde auch, dass es sich gut anhört. Die Punkte von Tira könnten wir als mögliche Unterthemen mit aufnehmen, jedenfalls so Sachen wie Schiffsmieten, Sanktionen, Vollstreckungen etc. Versicherungen befürchte ich, sind ein eigenständiger SP.
Übrigens merkt Sim offenbar, dass die Luft etwas dünn wird. Er hat heute ziemlich versöhnliche Töne an den Tag gelegt.![]()
Das ist typisch Simato. Zuerst gibt er sich kämpferisch und wenig später wieder versöhnlich.
Vermutlich weiß er selber nicht so recht, wie er seine Wirtschaft retten soll. Ein gelähmtes Italien soll uns jedenfalls recht sein. Dann kann er uns nicht so schnell Probleme bereiten, selbst wenn er sich irgendwann mächtige Verbündete holt.
Dann hätten wir für die kommende Jahre genug gemeinsame Wirtschaftsideen. Es sei denn ihr wollt irgendwann Pause machen und eure eigenen SPs ausführen.Die Punkte von Tira könnten wir als mögliche Unterthemen mit aufnehmen, jedenfalls so Sachen wie Schiffsmieten, Sanktionen, Vollstreckungen etc. Versicherungen befürchte ich, sind ein eigenständiger SP.
Mir kann beides recht sein.
So ein bisschen habe ich auch den Eindruck. Inhaltlich hat er jetzt auch nicht groß nachgegeben, nur den Ton und seine Absichten etwas versöhnlicher dargestellt. Ich habe jetzt aber nicht vor deswegen mit ihm wieder auf eng zu machen, weil irgendwie immer wenn es um Taten geht, habe ich bei Italien nicht das Gefühl, dass etwas Kooperatives kommt. Z.B. hier bei uns habe ich den Eindruck, dass zwar jeder für sich einen Profit erhofft, aber wir möglichst eine Win/Win Situation anstreben. Das geht zwar nicht immer, z.B. meine Handelspolitik hat offenbar negative Auswirkungen auf die galicischen Staatseinnahmen, sobald es einen SP aufs Heilige Jahr legt. Aber dafür werde ich Galicien bei künftigen Heiligen Jahr-Sps an meinen Privilegieneinnahmen beteiligen. Er macht zwar nicht viele SPs auf Heilige Jahre, wahrscheinlich einen alle 10 Jahre, aber die sollten dann auch finanziell sich lohnen, finde ich. Das mache ich, weil ich meinen Verbündeten eben nicht ausschmieren will.
Bei Sim hingegen habe ich das Gefühl, dass er bei jedem Deal hauptsächlich auf seinen Profit schaut und es ihm gleich ist, ob die andere Seite auch davon profitiert oder gar drauflegt. Als Spielweise ist das auch in Ordnung, aber da ich auf Win-win Abkommen abziele, wächst dadurch meine Skepsis: Wenn ein Partner Win-win will und der andere Win-lose, dann Ersterer in der Regel das nachsehen.Aktuell sehe ich meine Annäherungspolitik mit Italien als nicht erfolgreich an. Er müsste da schon etwas Handfestes liefern, dass man Italien mehr Vertrauen könnte. Ich glaube zwar rein wirtschaftlich würde es zum besten Ergebnis führen, wenn wir auch die Genua-Messe in unser Rotationsprinzip einbeziehen, aber mir fehlt da ein Stückweit die Vertrauensbasis.
Ebenso hätte ich für ihn eine gute Idee, wie er den Absatz seiner Handwerkerprodukte steigert ohne eigene Messe: Ein SP auf die italienische Präsenz auf anderen Messen.
Jedoch befürchte ich, dass er Ideen zu seinem Vorteil verwendet, auch wenn es für einen von uns nachteilig wäre. Deswegen habe ich ihm auch dazu von dieser Idee gesagt. Ich glaube früher wäre ich anfällig gewesen ihn wieder ins Boot zu holen.
Das stimmt, ich glaube da müssen wir auch eine Balance finden, aber wir könnten in den nächsten Jahren Folge-Sps machen, wie viel hängt von der Situation ab. Meine 5-Jahrespläne haben im Gegensatz zu den historischen Namensgebern Spielraum für Flexibilität.Dann hätten wir für die kommende Jahre genug gemeinsame Wirtschaftsideen. Es sei denn ihr wollt irgendwann Pause machen und eure eigenen SPs ausführen.
Mir kann beides recht sein.
Simato hat bei mir schon sehr oft Annäherungsversuche gestartet, ist aber immer daran gescheitert, weil ich nie seine guten Absichten erkennen konnte.
Selbst seine Nahrungsspenden an meinen Vasallen Saluzzo diente nur dazu seinen eigenen Einfluss dort zu erhöhen. Er hofft wohl auf eine italienische Revolte in Saluzzo.
Übrigens vermute ich, dass es in Italien ebenfalls Separatisten geben könnte. Denn Simato hatte zur Zeit seiner Piratenaktivität die Händler von Genua als Sündenböcke missbraucht und ihren Ruf in aller Welt beschmutzt. Vielleicht gibt es deswegen bei den Bürgern von Genua Ressentiments gegen ihre eigene Regierung.
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Ja, ich habe auch ein bisschen die Überlegung etwas die Kaufleute gegen die italienische Regierung auszuspielen und zwar mit den Privilegien. Ich lasse diese dieses Jahr noch laufen, aber lade die italienischen Handelshauser, die in Spanien aktiv sind, zu mir und erkläre ihnen, dass die Privilegien ab nächsten Jahr auslaufen, da ihre Regierung sich weigert die an sich gerechtfertigte Ausgleichszahlung zu leisten. Der Ball liegt dann bei den Kaufleuten etnweder aus eigenen Mitteln eine Zahlung aufzubringen oder, was ich eher vermute, Druck auf ihre Regierung auszuüben. Je nachdem wie Sim reagiert, wird er Ansehen bei seiner eigenen Kaufmannsschicht verlieren und der Buhmann sein, wenn das Kalifat im Folgejahr die Privilegien tatsächlich beendet.
Sollten er oder die Kaufleute tatsächlich Geld für die Privilegien zahlen, dann stärken sie immerhin auch die Messe in Cordoba gegenüber Genua. So meine Überlegung, dass ich dabei nichts verlieren kann, aber der Ball des Fehlschlages in Mailand liegt.
Noch ein anderes Thema: Galicien macht dieses Jahr einen Geheimdienst-SP (auch da wir uns sicher sind, dass Sim bei ihm und mir Spionage betreibt). Wäre es eigentlich möglich, dass Galicien sich mittels Folge-Sp in einem späteren Jahr unserem Handelsrecht anschließt? Ich finde das wäre ein schöner Wirtschaftsraum, der dann entstehen würde: Spanien bis auf Katalonien, Marokko, Frankreich ohne die Westküste, Süditalien und Griechenland.
Dann könnten wir nächstes Jahr neben Galicien auch noch Burgund mitnehmen. Was denkt ihr?![]()
@SL:
1) Welche Variante für die italienischen Privilegien wäre sinnvoller: Gleich abschaffen oder den Kaufleuten eine Jahr Frist geben, in welcher sie ihre Regierung beackern sollen doch was zu zahlen? Meine Erwartung wäre, dass Sim es nicht macht und die Abschaffung seine Kaufleute ihm dann nachtragen. Aber ich glaube Capo hat Recht, dass meine Idee eher nichts bringt, außer den Weg komplizierter zu machen.
2) Könnten Galicien und Burgund auch mit ein oder zwei Jahren Verspätung sich unserem SP anschließen?
3) Was sagst du zu Tiras Ergänzungen zum Capos Sp Entwurf?
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@Capo und Tira:
1) Wollen wir die Werbung und Flugblätter mit jeweils 10 bis 15 k pro Kopf finanzieren?
2) Burgundisches Prestigespielzeug lohnt sich wohl nur, wenn man es komplett oder zumindest zum großen Teil anmietet. Bei Stückanmietungen von 50k hat es wohl keinen so besonderen Effekt mehr. D.h. wir müssten dafür im Etat eigentlich nichts einplanen.
15 kS pro Reich könnte ausreichen, wenn wir als Zielgruppe der Flugblätter nur Händler informieren wollen.
Wenn Jon das sinnvoll findet, können wir es gerne machen.
Die Prestigespielzeuge können wir gerne mal ausprobieren, aber Doerky hat gemeint, dass es 300 kS kostet. Selbst wenn wir nur die Hälfte davon mieten, wären das immer noch 50 kS pro Reich, falls wir die Kosten aufteilen wollen.
Außerdem wäre es nur in einer Messe, wenn ich das richtig verstanden habe. Deswegen bin ich mir etwas unsicher, lasse mich aber gerne von der Mehrheitsmeinung überreden.
Ich stecke 100k in die Messe und das muss reichen. Jon nutzt die Mittel schon so effektiv wie möglich.
Zu den Ergänzungen - wir sollten uns auf das Recht fokussieren, das ist schon groß genug als Thema. Beispiele kann man auch noch mehr ergänzen, aber es sind eben nur Beispiele.