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Thema: Frankreichs Geschichtsarchive

  1. #31
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
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    Simato's Protestnote soll an dieser Stelle notiert werden. Minderheitenmeinungen werden hier schließlich nicht unterdrückt.
    Tritt dem REICH bei und werde Teil von etwas Großem!


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  2. #32
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
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    Das Khanat Hellas schickte einen Gesandten nach Paris, um die dortige Botschaft des Großkhanats Quito zu kontaktieren. In Frankreich hoffte man darauf, dass dies ein weiterer Schritt wäre, damit Paris den Ruf der wichtigsten Metropole Europas erlangt.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    4. August 1704: Ein hellenischer Gesandter trifft in Paris ein, um mit dem dort residierenden Botschafter des Großkhanats Quito zu sprechen. Solche Besuche könnten den Ruf der französischen Hauptstadt stärken, die wichtigste Metropole Europas zu sein.
    Als Folge der Kriegsschäden wurde die Tradition der französischen Käse- und Warenmesse in diesem Jahr nicht mehr von den Handelsgilden fortgeführt. Es wurde daher darüber nachgedacht, durch eine erneutes staatliches Engagement die Tradition der Käsemesse neu zu beleben anstatt auf die Eigeninitiative der Kaufleute zu hoffen. Inoffiziell würde man dazu das Handwerkerwettbewerb im verfeindeten Italien als Vorbild nehmen.
    In Italien hingegen spottete man über den Ausfall der Käsemesse, um von ihrer eigenen Niederlage im Krieg abzulenken.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    17. August 1704: Die französische Käse- und Warenmesse muss in diesem Jahr mit Bedauern abgesagt werden, da die Pariser Handelsgilden nach dem Krieg und der Sonderabgabe (die vor allem im Hauptstadtgebiet freiwillig geleistet worden war) nicht mehr das nötige Geld dafür aufbringen können. Mittelfristig wäre es vielleicht möglich, das Ganze in eine eigene französische Tradition zu verwandeln, wozu man im italienischen Handwerkerwettbewerb ein (angesichts der Feindschaft allerdings inoffizielles) Vorbild hätte. Man könnte aber auch weiterhin auf die Eigeninitiative der Kaufleute bauen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    14. September 1704: Zum Jahrestag der Schlacht vor Porto Maurizio findet in Genua ein mit großem Aufwand vorbereitetes Fest statt, bei dem Khan Tenzin II. Standhaftigkeit, Freiheit und Stolz des Landes betont. Man habe dem Neid der Feinde und der Treulosigkeit vieler Verbündeter Paroli geboten und so die Souveränität Italiens geschützt. Der Umschwung sei mit dem Sieg vom 14. September eingetreten. Der Tag selbst wird mit vielen Vergnügungen begangen, die dem Volk gefallen, etwa sportliche Wettkämpfe, Märkte und Schaustellerei. Am Abend wird im festlich illuminierten Hafen in Anwesenheit des Großteils der Flotte ein Maskenball begangen, wobei man zuvor noch einige Käselaibe teilt und ein wenig darüber spottet, dass die angeblichen Siegermächte aus Gent und Paris in diesem Jahr keinen Käse mehr zu essen bekämen. Sogar der französische Mercure galant kommt nicht umhin, über das Ereignis zu berichten. Der „Tag des Seemanns“ soll künftig regelmäßig am 14. September begangen werden. Als in der Nacht einige junge Handwerker und Seeleute damit beginnen, Bilder König Heinrichs zu verbrennen oder auf andere Weise ihren Spott damit zu treiben, greift die Stadtgarde aber ein und beendet das Treiben ohne große Mühe, sicherlich auch mit Blick auf die ausländischen Gäste. Ein beeindruckendes Feuerwerk rundet den sehr gelungenen Tag schließlich ab.
    Durch die Wiederaufbauhilfe erhöhte sich der Einfluss des Königs und der Kirche in den kriegsgeschädigten südfranzösischen Gebieten deutlich.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    10.-29. Oktober 1704: Am Ende des ersten Wiederaufbaujahres unternimmt König Heinrich von Frankreich eine kleine Rundreise durch das Küstengebiet und lässt sich die Fortschritte zeigen, die man mit den Mitteln der Krone erreichte. Dabei deutet er auch an, dass es ihm eine große Freude wäre, wenn die Region enger an Paris gebunden werden könnte. Neben dem Einfluss des Monarchen scheint auch derjenige der Kirche in Südfrankreich recht deutlich gewachsen zu sein.
    Französische Diplomaten konnten erneut keinen Erfolg bei den Verhandlungen mit Dagomys erzielen, obwohl sie anstelle einer Kontrolle aller Schiffen durch die Straße von Cádiz (auch bekannt als Meerenge von Gibraltar) ihre Forderungen abschwächten, um nur kanarischen Schiffen die Durchfahrt zu verbieten.
    Dagomys weigerte sich jegliche Art von Kontrollen durchzuführen, da sonst Schiffe anderer europäischer Reiche in Mitleidenschaft gezogen werden würden.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    13. Oktober 1704: Nachdem die Verhandlungen zwischen den mongolischen Teilreichen und den britischen Delegationen zunächst abgeschlossen worden sind, bereiten die europäischen Gesandtschaften ihre Abreise vor. Ein französischer Diplomat äußert angeblich nochmals die Erwartung seines Herrn, man möge den kanarischen Schiffen die Durchfahrt durch die Straße von Cádiz verwehren. Obwohl dies als Abschwächung der früheren Position gilt – Paris hatte dem Vernehmen nach zunächst sogar die Kontrolle aller passierenden Fahrzeuge gefordert – spricht der Historiker Bulat Khan während einer Vorlesung an der Universität von Dagomys kurz darauf von „Heinrich VIII. Cato“. Da diese Meerenge nicht unter mongolischer Kontrolle steht und man das Kalifat, aber auch die davon vermutlich stark betroffenen Kaufleute des gesamten Mittelmeerraumes, Irlands, Galiciens und der Hanse nicht durch eine unüberlegte Maßnahme mit zweifelhaftem Nutzen schädigen möchte, lehnt man den Vorschlag erneut freundlich, aber bestimmt ab.
    Frankreich sowie Hessen und Schwaben gaben bekannt, dass sie ihren Bildungsplan für alle Schulen nach englischem und burgundischem Vorbild gestalten wollen. Die Kooperation zwischen diesen drei Staaten galt als ambitioniert. Man einigte sich sogar darauf, der französischen Sprache eine wichtige Rolle zuzuerkennen.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    18. Januar 1705: Die Landgrafschaft Hessen, das Herzogtum Schwaben und das Königreich Frankreich geben bekannt, dass sie nach englischem und burgundischem Vorbild einen Bildungsplan für alle Schulen ihres Landes erstellen lassen möchten. Es gilt als besonders ambitioniert, dass drei verschiedene Staaten kooperieren und dabei der französischen Sprache eine wichtige Rolle zuerkennen, so dass man mit einer etwas längeren Erarbeitungsphase rechnen muss.
    Edit: An dieser Stelle wollte ich eine Einführung zur Geschichte von Barbados schreiben, da Frankreich seit 1705 dort involviert war. Aber da ich selber kaum durchblicken konnte, musste ich zunächst bei den anderen um Rat frage. Dadurch entstand die Diskussion weiter unten.
    Geändert von Tiramisu (02. Juli 2026 um 14:55 Uhr)
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  3. #33
    Blue Heeler Genießer Avatar von Baldri
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    Die Zuckerinseln wie Barbados sin EXTREM wertvoll. Gerade weil Quito diese nicht hat.

    Die industrielle Raffinerierung der Zuckerrübe war ein Gamechanger.
    Zitat Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
    Stimmt, ich habe da so eine Art Phantomschmerz, den ich kaum noch merke ... ^^

  4. #34
    Grünkohlgroßmaul Avatar von Bassewitz
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    Aber die gibt es doch noch nicht? Meines Wissens ist das auch keine Kolonie, die nur Zucker herstellt oder was haben die Kanaren da gemacht?
    Die Aufständischen waren Plantagenarbeiter, oder? Könnte mir vorstellen, dass mittlerweile mehr Nahrungsmittel produziert werden.
    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Was Basse sagt. :D
    Zitat Zitat von Simato Beitrag anzeigen
    Passe, wenn nicht Basse :schwaerm:
    Zitat Zitat von Der Gevatter Tod Beitrag anzeigen
    Da will ich mich einmal im Leben anpassen (...) und BasedBasse rückt mich direkt zurecht :D

  5. #35
    Grünkohlgroßmaul Avatar von Bassewitz
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    Zitat Zitat von Simato Beitrag anzeigen
    So ein einseitges Framing hier
    Geschichte wird halt von den Siegern geschrieben.
    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Was Basse sagt. :D
    Zitat Zitat von Simato Beitrag anzeigen
    Passe, wenn nicht Basse :schwaerm:
    Zitat Zitat von Der Gevatter Tod Beitrag anzeigen
    Da will ich mich einmal im Leben anpassen (...) und BasedBasse rückt mich direkt zurecht :D

  6. #36
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Schreibst du nicht auch an irgendeinem Geschichtsbuch?
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Von Simato lernen heißt Siegen lernen!

  7. #37
    Blue Heeler Genießer Avatar von Baldri
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    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Aber die gibt es doch noch nicht? Meines Wissens ist das auch keine Kolonie, die nur Zucker herstellt oder was haben die Kanaren da gemacht?
    Die Aufständischen waren Plantagenarbeiter, oder? Könnte mir vorstellen, dass mittlerweile mehr Nahrungsmittel produziert werden.
    Eben, es gibt sie noch nicht. Die Inseln sind dennoch Quellen für Zucker. Wo soll er sonst her sein?
    Zitat Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
    Stimmt, ich habe da so eine Art Phantomschmerz, den ich kaum noch merke ... ^^

  8. #38
    Grünkohlgroßmaul Avatar von Bassewitz
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    Brasilien!
    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Was Basse sagt. :D
    Zitat Zitat von Simato Beitrag anzeigen
    Passe, wenn nicht Basse :schwaerm:
    Zitat Zitat von Der Gevatter Tod Beitrag anzeigen
    Da will ich mich einmal im Leben anpassen (...) und BasedBasse rückt mich direkt zurecht :D

  9. #39
    Friedensfürst Avatar von Tim Twain
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    Zitat Zitat von Baldri Beitrag anzeigen
    Eben, es gibt sie noch nicht. Die Inseln sind dennoch Quellen für Zucker. Wo soll er sonst her sein?
    Da, wo es noch Sklaven gibt?

  10. #40
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
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    Zitat Zitat von Baldri Beitrag anzeigen
    Die Zuckerinseln wie Barbados sin EXTREM wertvoll. Gerade weil Quito diese nicht hat.

    Die industrielle Raffinerierung der Zuckerrübe war ein Gamechanger.
    Zitat Zitat von Baldri Beitrag anzeigen
    Eben, es gibt sie noch nicht. Die Inseln sind dennoch Quellen für Zucker. Wo soll er sonst her sein?
    Quellenangaben wären höchstinteressant.
    Aber wenn das alles stimmt, dann wäre der Barbados Zucker eine seltene (Luxus)Ressource, die man teuer verkaufen könnte, sobald da die Plantagen stehen. Die Frage ist nur, warum so ein Riesenreich wie Quito diese Ressi nicht hat. Ich vermute mal, es ist eine Besonderheit in DMS.

    Ich persönlich hatte gemutmaßt, dass Barbados so eine Art Handelslager oder sogar Piratennest sein könnte, das sich an den fetten Handelsrouten im Karibik bereichert. Das würde ja zu den Kanaren passen. Aber wenn es nur um den Abbau lokaler Ressis auf Barbados geht, ist das widerum was anderes.
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  11. #41
    Grünkohlgroßmaul Avatar von Bassewitz
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    Dass Quito keinen Zucker produziert, halte ich für unbelegt.
    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Was Basse sagt. :D
    Zitat Zitat von Simato Beitrag anzeigen
    Passe, wenn nicht Basse :schwaerm:
    Zitat Zitat von Der Gevatter Tod Beitrag anzeigen
    Da will ich mich einmal im Leben anpassen (...) und BasedBasse rückt mich direkt zurecht :D

  12. #42
    Blue Heeler Genießer Avatar von Baldri
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    Ich auch. Aber vielleicht erkläre ich es dir woanders, wie der Satz zu verstehen ist, unter Berücksichtigung von Fast-Monopolen, was hoffentlich schon genug Kontext liefert.
    Zitat Zitat von Mondkalb Beitrag anzeigen
    Stimmt, ich habe da so eine Art Phantomschmerz, den ich kaum noch merke ... ^^

  13. #43
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    Wichtig! Barbados-Krise

    Die Ursprünge der Barbados-Krise sind bis heute noch ungeklärt.
    Manche Historiker raten gänzlich davon ab in diese Richtung Nachforschungen zu betreiben, da die Staatsgeheimnisse der beteiligten Reiche eine objektive Recherche erschweren oder sogar gefährlich Konsequenzen haben könnten. Es wird lediglich darauf hingewiesen, dass die Barbados-Krise das Ergebnis von Intrigen verschiedener Mächte gewesen sein soll.
    Widerum andere Historiker behaupten, dass es auf Barbados eine unerschlossene Ressourcenquelle an Zuckerrüben gäbe, die dem Besitzer ein ungemein wertvolles Quasimonopol bescheren würde. Allerdings wurde für diese Behauptung noch kein eindeutiger Beweis erbracht.

    Der kontroverse französische Historiker Alexandre Jonès beschrieb in seinem Werk La guerre de l'information jedoch eine gänzliche andere Theorie.
    Demnach soll Barbados ein Piratennest unter der Kontrolle der kanarischen Inseln gewesen sein, die dem Großkhanat Quito ein Dorn im Auge war. Daher gab es unterschiedliche Seiten, die entweder Quito oder die Piraten unterstützten.
    Frankreich spielte dabei traditionell die Antipiratenfraktion und hatte aufgrund seiner guten Beziehungen mit Quito noch mehr Anreize in diesem Konflikt einzutreten.
    Die Kanaren und Italien hingegen waren die Gegenspieler, die sich nach ihrer Niederlage im Französisch-Italienischen Krieg sicherlich nach Rache sehnten.

    Um die Theorie von Alexandre Jonès besser verstehen zu können, muss allerdings weiter ausgeholt werden. Zunächst muss man die Geschichte von zwei dänisch-schwedisch-norwegischen Prinzen Harald und Björn verstehen, die sich auf eine sehr gewagte Abenteuerreise aufmachten und dabei nicht auf nur ihre reizenden Gefährtinnen Beatrix von Eglis und Helene Fischer äh... Helena von Fischhausen () stießen, sondern auch auf eine ominöse Schatzkarte.

    Diese Schatzkarte konnten Harald und Björn auf den kanarischen Inseln ersteigern, der ihnen den Weg zum Schatz des berüchtigten karibischen Seeräubers Henry Morgan Emoticon: pirat zeigen sollte. Morgan hatte nämlich versucht den Schatz vor seinen Verfolgern zu verstecken und dabei mehrere Standorte aufgesucht.
    Die Suche von Harald und Björn führte sie von Westafrika nach Barbados, dann auf eine pazifischen Insel Batam und schließlich nach Ostafrika, wo sich zwar der Schatz verbarg, aber ein anderer Schatzjäger den nordischen Prinzen zuvorkam.
    Alexandre Jonès weißt nun daraufhin, dass ein derart berüchtigter Pirat wie Henry Morgan sich vermutlich nur entlang von wichtigen Piraten-Routen bewegt haben könne. Dies sei der erste wichtige Hinweis darauf, dass Barbados in Wahrheit ein wichtiger Knotenpunkt für Piraten war.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    17. April 1703: Die dänisch-schwedisch-norwegischen Prinzen Harald und Björn machen sich mit Zustimmung des Königs auf eine Reise nach Island. Da die Insel der Krone untersteht, in den letzten Jahren aber ein wenig aus dem Blick geraten ist, gilt die Fahrt auf zwei 50-Mann-Schiffen der Kriegsflotte als diplomatisch nützlich.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    21. September 1703: Kurz nach dem Herbstmaskenball in Santa Cruz de Tenerife taucht eine geheimnisvolle Schatzkarte auf. Ein kanarischer Händler hat sie den Prinzen Harald und Björn über Helena von Fischhausen verkauft, sie scheint aber auch einigen anderen Teilnehmern des Festes bekannt geworden zu sein. Angeblich hat ein karibischer Pirat auf der Flucht vor mongolischen Schiffen seinen Schatz auf einer kleinen Insel eines afrikanischen Flusses oder Sees verborgen, bevor man ihn gefangen nahm und hinrichtete. Unter den Gästen bricht daher ein regelrechtes Schatzfieber aus.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    1.-9. Oktober 1703: Von den Kanaren brechen mehrere Schiffe zur nordafrikanischen Küste auf, wo ein erster Hinweis auf den Piratenschatz des berüchtigten karibischen Seeräubers Henry Morgan versteckt sein soll. Neben den beiden nordischen Prinzen sind auch etwa zwanzig andere Abenteurergruppen unterwegs, die auf Ruhm und Reichtum hoffen. Die Nordmänner haben zwar als einzige Kriegsschiffe zur Verfügung, aber dafür müssen sie weiter nach Süden ausholen, um die Küste des Kalifats zu umfahren. Die Jagd nach dem Schatz gilt daher als offen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    16.-19. Oktober 1703: An der westafrikanischen Küste finden die verschiedenen Gruppen von Schatzjägern Hinweise darauf, wo die Hinterlassenschaft des Henry Morgan verborgen sein könnte. Da die nordische Gruppe über militärisch erfahrene Seeleute verfügt, kann sie zunächst die meisten Kartenfragmente an sich bringen. Allerdings macht ein Zwischenfall um den Prinzen Björn den Vorteil wieder zunichte. Dieser gilt als Anhänger „altnordischer“ Kulte, die in den letzten Jahren bei Hofe etwas an Boden gewonnen haben. Daher versucht er, die entdeckten Hinweise durch magische Praktiken besser einzuschätzen, was bei den Berbern der Region schlecht ankommt. Diese unterstützen einige der anderen Gruppen und helfen ihnen, den Nordmannen einen Teil ihrer Schatzkarten wieder abzunehmen. Die nunmehr verfügbaren Informationen deuten darauf hin, dass der Schatz auf Barbados liegt.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    1.-6. November 1703: Angesichts des immer schlechter werdenden Wetters entscheiden die meisten Schatzjägergruppen, auf den Kanaren zu überwintern, da eine Überfahrt nach Barbados mit großen Risiken verbunden wäre. Die Schatzsuche dürfte also erst im kommenden Jahr weitergehen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    26.-29. Februar 1704: Die Suche nach dem versteckten Hort Henry Morgans wird mit großer Begeisterung fortgesetzt. Als erste Abenteurer nehmen die beiden nordischen Prinzen Björn und Harald mit ihren Kriegsschiffen Kurs auf die Neue Welt, wo das Gold verborgen sein soll. Die übrigen Schatzjäger setzen dann einige Tage später Segel.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    24.-30. April 1704: Die Suche nach Henry Morgans Piratenschatz geht weiter. Auf Barbados finden die nordischen Prinzen eine Karte, die vermuten lässt, dass der berühmte Seeräuber seine Besitztümer mit Hilfe einer Geliebten und einiger Getreuer aus der Karibik wegbringen und auf einer pazifischen Insel verbergen ließ. Anfang Mai finden die übrigen Abenteurer dann ähnliche Hinweise, die nordischen Schiffe können ihren Vorsprung aber halten und setzen ihre Fahrt nach Westen fort.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    13.-30. November 1704: Die Jagd auf den Schatz Henry Morgans geht weiter. Nach einer sehr intensiven Suche auf einer kleinen Insel der Putraqinen gelingt es sowohl den beiden schwedischen Prinzen als auch einigen anderen Abenteurern, neue Hinweise zu finden, die darauf hindeuten, dass das Versteck sich an der ostafrikanischen Küste in der Nähe von Mombasa befinden muss. Die Schatzjäger nehmen sofort wieder Kurs nach Westen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    7. Dezember 1704: Die beiden nordischen Kriegsschiffe, mit denen die Prinzen Harald und Björn, deren „Nebenfrauen“ Beatrix von Eglis und Helena von Fischhausen, einige auf dem Weg angeworbene ortskundige Lotsen und die königlichen Matrosen nach Westen segeln, um den Schatz Henry Morgans zu finden, werden im Hafen von Batam beschlagnahmt. Der Hafenkommandant verzichtet aber darauf, die Mannschaft zu internieren, da die Prinzen ihre Herkunft aus einem souveränen europäischen Land betonen. Mittlerweile ist den beiden hochrangigen Schatzjägern zudem schon wieder das Geld ausgegangen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    4. Juni 1705: Die Jagd nach dem Schatz des Henry Morgan ist entschieden: Einige kanarische Abenteurer um den jungen Edelmann Escere von Adulo sichern sich an der ostafrikanischen Küste noch auf dem Gebiet der Satrapie Sansibar den Hort, der immerhin 10000 S wert sein dürfte und neben Silber und Gold auch aus einigen kostbaren Trinkbechern, Schmuckstücken und anderen Gegenständen besteht, die man landläufig mit Piraten in Verbindung bringt. Da die nordischen Prinzen mit ihren Kriegsschiffen nicht an der Küste anlegen konnten, verloren sie ihren Vorsprung leider auf den letzten Etappen der weltweiten Fahrt, hatten dabei aber angeblich trotzdem viel Freude. Die Mannschaft Esceres von Adulo bringt den Hort rasch auf das Gebiet eines kleinen afrikanischen Stadtstaates, um dem Schatzregal des Großkhans von Melaka zu entgehen. Von dort aus dürfte er dann wohl auf die Kanaren weitertransportiert werden.
    Ein weiterer Hinweis auf die Piratenaktivitäten aus Barbados war eine kanarische Flotte unter der Flagge von Barbados, denen man im Nildelta die Einfahrt verweigerte, um Gebiete im Indischen Ozean nicht zu gefährden, die von Seeräubern geplagt waren.

    (Dazu sollte man wissen, dass der sogenannte Großkhankanal in Ägypten dem Suezkanal ähnelt, aber mit dem Unterschied dass er das Rote Meer über den Nil Fluss verbindet. Um die Piraterie einzudämmen wurden solche Kanäle in Krisenzeiten gesperrt.
    Ein weiterer Kanal ist übrigens der Kronprinzenkanal, der ähnlich wie beim Panamakanal den Atlantischen Ozean mit dem Pazifik verbindet.)

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    14. April 1704: Die kanarische Kriegsflotte, deren Erscheinen so viel Unruhe ausgelöst hatte, scheint mittlerweile in kleinen Gruppen unterwegs zu sein, vielleicht um mögliche Verfolger abzuschütteln. Etwa zehn Fahrzeuge unter der Flagge von Barbados treffen in Rosette ein, doch die Beamten der Satrapie Kairo verwehren ihnen die Einfahrt ins Nildelta und bitten sie, stattdessen in Alexandria zu ankern. Möglicherweise wollen die Mongolen damit neue Unruhe im Indischen Ozean vermeiden.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    15.-30. April 1704: [...] Einige Offiziere des eurasischen Teilreiches kritisieren, dass Batu V. auf bloße Gerüchte hin die Seeunterstützung für seine Truppen im Küstengebiet reduziert habe, zumal von der angeblichen Piratenflotte bislang nichts zu sehen sei. Tatsächlich melden die Kaufleute, Fischer und Reeder noch keine wachsende Bedrohung der Seewege im Indischen Ozean.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Der Großkhankanal ist in Ägypten, es handelt sich von der Lage her um den in der Antike hin und wieder geöffneten Bubastiskanal. Er verläuft also zwischen Nil und Rotem Meer, nicht an der Stelle des Suezkanals. Der Kronprinzenkanal nutzt den Managuasee, wie es ein spanisches Projekt des 17. Jh. vorgesehen hatte, das dann aus finanziellen Gründen niemals über das Planungsstadium hinauskam. Dort liegt auch dieses ominöse Yunushafen, das ab und zu in den Meldungen auftaucht.
    Und so kam es, dass wenige Monate später der Großkhankanal und den Kronprinzenkanal aufgrund der unsicheren Handelsrouten der Weltmeere von den Großkhanaten für nichtmongolische Kriegsschiffe gesperrt wurden, da man vermehrt Piratenaktivitäten aus Europa verzeichnete.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    10. August 1704: Aufgrund der unsicheren Situation auf den Weltmeeren erlassen Putraq VI. von Dagomys und Kabul I. von Quito ein sofortiges Durchfahrtsverbot für nichtmongolische Kriegsschiffe durch den Großkhankanal und den Kronprinzenkanal; einzig das als absolut zuverlässig geltende Khanat Hellas soll auf Vorschlag des zuständigen Satrapen von Kairo ausgenommen bleiben. In gleichlautenden Schreiben an die europäischen Monarchen und die kürzlich unabhängig gewordenen Reiche werben beide Großkhane um Verständnis für diese Maßnahme. Man wolle keinem Reich eine hinterlistige Politik unterstellen, es gebe aber Hinweise darauf, dass verschiedene Piratengruppen sich mit der Flagge europäischer Länder tarnten, auch wenn die jeweiligen Heimatländer sicherlich nichts davon wüssten. Zwar ist die Sperrung der Kanäle nicht befristet, man geht aber davon aus, dass die zwei Großkhanate sie wieder aufheben werden, wenn ihr Bild von der Situation zu See etwas klarer geworden ist. Zudem wird in den Briefen ausdrücklich betont, dass Handelsschiffe weiterhin nach den gewöhnlichen Regeln passieren können. Ein bereits Ende 1691 vom schwäbischen Gelehrten Jean Mabillon herausgegebenes Werk über die mongolischen Kanäle findet angesichts dieser neuen Situation plötzlich große Aufmerksamkeit und erscheint bald darauf in einer zweiten Auflage.
    Zudem schlossen die Großkhanate Melaka, Negübeihafen und Quito ihre Häfen für nichtmongolische Kriegsschiffe.
    Interessant ist hierbei, dass Quito zudem die Insel Barbados großflächig meidete. Der Historiker Alexandre Jonès sieht darin ein klares Zeichen, dass es rund um Barbados eine ernst zunehmende Piratenplage gegeben haben muss, dem nicht einmal ein Großkhanat wie Quito gewachsen war.

    Dies mag zwar für einige Leser überraschend klingen, aber tatsächlich befanden sich die Großkhanate in einem langsamen Niedergang (so ähnlich wie man es vom Spanischen Weltreich kannte, dessen Schatzflotten zunehmend von Piraterie bedroht wurden).

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    14. November 1704: Das Großkhanat Melaka gibt offiziell bekannt, dass nichtmongolische Kriegsschiffe nicht mehr in Häfen des Teilreiches anlegen dürfen. Bei Zuwiderhandlungen sollen die Fahrzeuge konfisziert und die Offiziere und Mannschaften bis zur Klärung des Sachverhalts interniert werden.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    24. November 1704: Das Großkhanat Negübeihafen schließt sich der Entscheidung aus Melaka an und verwehrt künftig ebenfalls allen nichtmongolischen Kriegsschiffen jeden Zugang zu den Häfen des Teilreiches. Es scheint, als wolle man auf diese Weise Piraten verschiedener Herkunft ihr Tun erschweren. Zudem gibt es noch immer Gerüchte, dass zahlreiche gut gerüstete Seeräuber im Pazifik unterwegs seien und sich ein neues Ziel suchten. Daher werden die Schiffe aus Melaka, die zu Jahresbeginn zur Unterstützung Negübeihafens entsandt worden waren, weiterhin dort belassen.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    7. Januar 1705: Nach sehr heftigen internen Diskussionen, die teilweise nach außen drangen, schließt sich das Großkhanat Quito der Regelung aus Melaka und Negübeihafen an und wird künftig allen nichtmongolischen Kriegsschiffen das Anlaufen seiner Häfen untersagen. Aus europäischer Sicht könnte dies etwas schmerzhafter als bei den anderen beiden Teilreichen sein, da Quito neben der Karibik und Florida auch die westafrikanische Küste kontrolliert, so dass militärisch geschützte Expeditionen in diese Richtung erschwert sein dürften. Für den Schutz der kanarischen Vasalleninsel Barbados wird damit möglicherweise auch nicht mehr gesorgt sein, wenn das Khanat keine eigenen Schiffe dorthin entsendet. Großkhan Kabul I. hat jedenfalls genz nebenbei zum Ausdruck gebracht, dass seine Flotte Barbados künftig weiträumig umfahren werde.
    Wenige Monate später kam es dann zu einem schockierenden Überfall auf Barbados, das von einer mächtigen Flotte unter englischer, schottischer und kanarischer Flagge rücksichtslos geplündert wurde. Viele Historiker sind sich sicher, dass dies ein False-Flag Angriff gewesen sein muss, da ein echter Angriff aus England und Schottland nicht plausibel wäre. Zudem wäre es absurd, dass die Kanaren ihre eigenen Vasallen auf Barbados angreifen würden.
    Es ist daher immer noch ungeklärt, welche Mächte hinter diesem Überfall standen.

    Eines der gewagtesten Thesen von Alexandre Jonès ist es, dass dieser Überfall aus den nordischen Reichen gekommen sei, da ein Jahr zuvor die nordischen Prinzen Harald und Björn die Gelegenheit hatten bei ihrer Schatzsuche die Insel auszukundschaften.
    Da das mutmaßliche Piratennest Barbados viel größere Schätze als die von Henry Morgan beherbergt haben könnte, müsste das laut Jonès ein sehr lohnenswertes Ziel für Plünderungen gewesen sein.
    Wenn Barbados nur ein von Bauern bewohntes Örtchen gewesen wäre, hätte sich eine solche Expedition vermutlich nicht gelohnt - so Jonès.

    Allerdings gibt es für diesen Vorfall auch Erklärungsversuche anderer Historiker. Falls beispielsweise französische Plünderer die Pirateninsel lahm legten, wäre das ein Schlag gegen die kanarische Piraterie und ein Vorteil für das Großkhanat Quito, das aufgrund seines Friedensvertrages mit europäischen Mächten wie den Kanaren nicht selber eingreifen konnte.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    21.-24. März 1705: Eine mächtige Flotte taucht überraschend unter englischer, schottischer und kanarischer Flagge vor der Vasalleninsel Barbados auf und beginnt damit, LI-Truppen anzulanden, welche die Küstengebiete rücksichtslos plündern. Zudem werden Handelssegler des Khanats der Kanarischen Inseln gekapert. Die Milizaufgebote der Insulaner erweisen sich schnell als überfordert und ziehen sich nach schweren Verlusten ins Inselinnere zurück, um den Angreifern dort entgegenzutreten. Nach drei Tagen ist der Spuk aber bereits wieder vorbei, und die Plünderer segeln so schnell davon, wie sie gekommen sind. Zurück bleibt eine zutiefst verunsicherte Bevölkerung, deren Wohlstand deutlich abgenommen hat.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Wie schon vermutet wurde, geht man allgemein davon aus, dass die Plünderer unter falscher Flagge unterwegs waren - sei es, um die Kanaren und England zu verspotten, sei es aus anderen Gründen.
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Zu Barbados: Das waren Piraten unter falscher Flagge.
    Zitat Zitat von Doerky Beitrag anzeigen
    Ich war als Pfalz Spieler nur Zuschauer.


    Ich vermute das kein Spieler dir genau sagen kann wer was wann in der Barbados kriese getan hat.
    Es waren recht viele Spieler dort aktiv, nach Meiner Meinung haben fast alle Spieler die dort Aktiv waren immer mal wieder versucht ihre Aktionen zu verstecken.
    Ich glaube das einige auch zwischen Zeitlich mal die eine mal die andere Seite unterstütz haben.
    Dazu waren natürlich auch unterschiedliche nicht Spieler Fraktionen aktiv.


    Meiner Meinung haben alle im Konflikt verloren (am meisten die Kanaren).

    Als Folge dieser katastrophalen Entwicklung auf Barbados rebellierten die Bauern auf der kanarischen Vasalleninsel Barbados. Die Rebellion begann im Norden, konnte sich allerdings nicht auf die südlichen und westliche Distrikte ausbreiten, wo sich die wichtigsten Häfen befanden.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    11.-30. April 1705: Auf einigen Plantagen im Norden der kanarischen Vasalleninsel Barbados rebellieren die Leibeigenen, die dort offenbar besonders schlecht behandelt worden sind. Da die Milizen der Adligen im März schwere Verluste erlitten haben, breitet sich die Revolte von dort aus rasch ins Inselinnere aus und erfasst schließlich einen Großteil der Landgüter. In den südlichen und westlichen Distrikten können sich die lokalen Autoritäten hingegen halten, so dass die wichtigsten Häfen unter der Kontrolle der Loyalisten verbleiben. Dadurch wäre es noch immer möglich, kanarische Hilfstruppen dort anlanden, sobald man in Europa von der Situation erfahren hat.
    Eine unbekannte Streitmacht landete kurz nach dem Beginn der Rebellion auf Barbados und nahm die wichtige Hafenstadt Khansbruck im Süden ein. Es wird vermutet, dass sie dabei von adligen Rebellen unterstützt wurden, die nicht zu der ursprünglichen Bauernrevolte gehörten.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    14.-18. April 1705: Eine mittelgroße Streitmacht von SI- und LI-Kämpfern landet nahe der wichtigen Hafenstadt Khansbruck auf Barbados an und nimmt sie nur wenige Tage später kampflos ein. Es scheint, als seien inzwischen einige Adelsgeschlechter auf der Insel mit diesen Angreifern verbündet, denn deren Milizen haben den Eroberern angeblich die Stadttore geöffnet.
    Die Kanaren rüsteten kurze Zeit später mithilfe einer gigantischen Kreditsumme von fünf Millionen Silberdinaren auf, um Barbados zurückzuerobern. Bei der militärischen Umsetzung bekamen sie Hilfe aus Italien.
    Alexandre Jonès sah in der Aufnahme dieses 5 Mio. Kredits den besten Beweis dafür, dass Barbados wahrscheinlich einen enormen Schatz beherbergt haben muss, da die Kanaren vermutlich gehofft hatten, ihren Barbados Schatz rechtzeitig evakuieren zu können. Allerdings war den Kanaren zu diesem Zeitpunkt nicht klar, dass die Plünderer den Schatz bereits gefunden hatten.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    21. April 1705: Das Khanat der Kanarischen Inseln wirbt 1500 LI-Söldner in Genua an, die für Barbados bestimmt sind. Um die militärische Schlagkraft zu erhöhen, werden 1000 Mann in Italien belassen, das dafür das kostenfreie SI-Regiment aus Genua unter kanarischen Befehl stellt. Auch der Transport soll durch italienische Schiffe (2*250 III) erfolgen, welche westlich der Straße von Cádiz durch kanarische Fahrzeuge geschützt werden können. So dürfte die Verlegung verhältnismäßig schnell durchgeführt werden.

    23.-30. April 1705: Der kanarische Kuriltai tritt in Santa Cruz de Tenerife zusammen, um über aktuelle Themen zu sprechen. Da der Khan sich weitgehend aus dem Tagesgeschäft seines Landes zurückgezogen hat, eröffnet (wie zuletzt üblich) Kronprinz Schinab die Versammlung. Hauptthema ist die finanzielle Situation, da das Land mittlerweile einen Kredit von fast schon astronomischen fünf Millionen Silberdinaren in der Eidgenossenschaft aufgenommen hat. Im Lauf der Beratungen wird außerdem von einigen Adligen darauf hingewiesen, dass man von einem Teil der Flotte nichts mehr gehört habe. Über die Plünderungen auf Barbados ist noch keine Nachricht auf den Kanaren eingetroffen, dies sollte aber Anfang Mai der Fall sein. Man könnte die Versammlung dann durchaus verlängern.
    Mehrere Fraktionen kontrollierten mittlerweile Barbados. Während nur im Südosten Loyalisten auf der Seite der Kanaren standen, behielten die ursprünglichen Bauernrebellen im Norden und Landesinneren der Insel die Kontrolle. Die dritte Fraktion, bildete sich in der Hafenstadt Khansbruck unter der Leitung eines Adligen namens Kurur Khan, der offenbar mithilfe der unbekannten Invasionstruppen an die Macht kam.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    29. April 1705: Auf Barbados lässt sich ein nachgeborener Zheng-Adliger namens Kurur Khan zum neuen Herrscher der Insel ausrufen. Es scheint, als seien die LI- und SI-Kämpfer von ihm und anderen nicht erbberechtigten Mitgliedern der Zheng-Oberschicht angeworben worden. Gegenwärtig steht aber nur der äußerste Südwesten der Insel um die Hafenstadt Khansbruck unter ihrer Kontrolle, während im Norden und im Landesinneren rebellierende Leibeigene eigene Anführer gewählt haben. Der Südosten wird hingegen noch von Adeligen und ihren Milizen gehalten, die treu zum Khanat der Kanarischen Inseln stehen.
    In den Kanaren wurde das Ausmaß der Zerstörung auf Barbados erst allmählich klar, da man zunächst nur von der Bauernrevolte erfuhr. Die Verschiffung der den Kanaren unterstehenden Truppen war noch im Gange.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    3. Mai 1705: Erste Nachrichten über die Bauernrevolte auf Barbados treffen in Santa Cruz de Tenerife ein. Der Khan hat aber offenbar bereits im Vorhinein zusätzliche Söldner in Italien angeworben und losgeschickt, so dass man schneller als erwartet reagieren könnte.

    4. Mai 1705: Das Khanat der Kanarischen Inseln wirbt private Schiffseigner an, um die von Italien zur Verfügung gestellte Feldartillerie nach Barbados zu bringen. Dabei gelingt es immerhin, für 40000 S den sofortigen Transport von 0,5 Regimentern FA sicherzustellen.
    Erste Gespräche zwischen Frankreich und Quito fanden nach dem Beginn der Barbados-Krise statt.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    8. Mai 1705: Der französische König Heinrich VIII. ruft den Botschafter Quitos zu sich, um mit ihm einige aktuelle Themen zu besprechen. Es wird vermutet, dass es unter anderem auch um die Situation in der Karibik gehen wird.

    Nur für das Königreich Frankreich

    Achtung Spoiler:
    Der Botschafter versteht, dass Frankreich den Kanaren nicht wohlgesonnen ist, weiß aber im Augenblick selbst nur wenig über die Situation. Offizielle Informationen aus Quito seien noch nicht eingegangen, er vermute aber, dass einige der Zheng-Könige auf eigene Faust agiert hätten. Vielleicht seien sogar nur nachgeborene Söhne beteiligt, auch wenn sie dann wohl auf informelle Unterstützung ihrer Familien zurückgegriffen hätten. Er könne auf Wunsch Heinrichs VIII. in Quito anfragen und gehe sogar davon aus, dass ohnehin bald ein Brief Kabuls I. eintreffen dürfte, mit welchem er seine Botschaft informieren werde.
    Kurur Khan gelang es das südliche Inseldrittel im Süden unter seine Kontrolle zu bringen. Im Landesinneren und im Norden hingegen blieben die ursprünglichen Bauernrebellen. Die kanarischen Loyalisten verloren ihre gesamte verbliebene Kontrolle über Barbados.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    15.-30. Mai 1705: Die Streitmacht Kurur Khans auf Barbados erweitert das besetzte Gebiet mit Hilfe kleinerer, von See her unterstützter Feldzüge im Süden und Südosten. Ende Mai steht schließlich das südliche Inseldrittel ganz unter seiner Kontrolle. Im Landesinneren und im Norden verfestigt sich hingegen die kleinteilige Herrschaft der aufständischen Bauern und Plantagenarbeiter. Die kanarischen Loyalisten geben ihre Sache rasch verloren und stecken die Waffen oder laufen sogar zu den Siegern über, so dass das europäische Inselreich den Zugriff auf sein Vasallengebiet zunächst vollständig einbüßt. Allerdings haben auch die Zheng-Adligen kaum eine Aussicht, den Norden rasch zu erobern, da sie offenkundig mit Teilen der einheimischen Oberschicht kooperieren.
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    17. Mai 1705: Ein merinidischer Diplomat trifft in Cádiz ein, um mit dem Gouverneur über die Nachrichten aus der Karibik zu sprechen. Wie üblich wird der Gesandte des Kalifen mit großer Freundlichkeit empfangen.
    Die französische Krone gab eine Büste des Herrschers von Quito in Auftrag. Der offizielle Anlass hierzu soll Quitos absehbarer Sieg in Japan gewesen sein. Alexandre Jonés hingegen vermutet dahinter eine Loyalitätsbekundung Frankreichs mit Quito im Barbados-Konflikt.

    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    3. Juni 1705: Ein französischer Kunsthandwerker beginnt im Auftrag der Krone mit der Arbeit an einer Büste von Großkhan Kabul I., für die er aus der Botschaft Quitos in Paris eine gute, geeignete Vorlage erhält. Offiziell geht es darum, den absehbaren Sieg in Japan und die Wiederherstellung der weltweiten Friedensordnung zu würdigen.
    Geändert von Tiramisu (03. Juli 2026 um 03:13 Uhr)
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  14. #44
    Grünkohlgroßmaul Avatar von Bassewitz
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    Beatrice Egli ist auch eine Schlagersängerin. Habe das damals gemacht wie von Fischhausen komplett überlesen.
    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Was Basse sagt. :D
    Zitat Zitat von Simato Beitrag anzeigen
    Passe, wenn nicht Basse :schwaerm:
    Zitat Zitat von Der Gevatter Tod Beitrag anzeigen
    Da will ich mich einmal im Leben anpassen (...) und BasedBasse rückt mich direkt zurecht :D

  15. #45
    ❦ Ser Tira Tyrell ❦
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    Helene Fischer wurde übrigens in der ehemaligen Sowjetunion geboren. Somit müsste Helena von Fischhausen eigentlich aus Dagomys stammen!
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