Das Sultanat entstand, nachdem der Delhi-Sultan Muhammed Tughluk (reg. 1325–1351) nach einer Reihe von Fehlentscheidungen seine Machtpositionen in Zentralindien beziehungsweise dem Dekkan aufgegeben hatte. Er hatte alle Steuerbeamten in Gujarat hinrichten lassen, woraufhin unter denen im Dekkan der Aufstand ausbrach. Muhammed Tughluk besiegte sie zwar schnell, konnte aber nicht alle Aufstände in seinem Reich gleichzeitig unterdrücken und musste so den Dekkan aufgeben. Hasan Gangu Zafar Khan, ein türkischer oder afghanischer Offizier, eroberte im Jahr 1345 die Festung Deogiri bei Daulatabad und erklärte sich unter dem Titel „Bahman-Schah“ zum Sultan. Er ließ sich vom abbasidischen Kalifen in Kairo, al-Mu'tazid, im Amt bestätigen und wurde so zum Begründer des Bahmani-Sultanats. Die Hauptstadt des Sultanats wurde 1347 Ahsanabad (Gulbarga bzw. Kalaburagi). (Wiki)