Irgendwie brauchst du eine richtig, richtig gut Malzregion, wenn ich höre, was hier das Hauptproblem bei der Versorgung ist.
Irgendwie brauchst du eine richtig, richtig gut Malzregion, wenn ich höre, was hier das Hauptproblem bei der Versorgung ist.
That's why I am here: Mein Mod
Mehr Technologien, mehr Einheiten, mehr Zivilisationen, mehr Gebäude
Die aktuelle Story zum Mod:
Die Vereinigten Staaten von Amerika
Alte Stories zu alten Versionen:
Alte Storys
Ja, ohne Zweifel ist Malz, vorläufig, der absolute Spaßkiller im Spiel. Man hätte in Eichenhau noch einige weitere Felder, geschätzt 10-12, in Betrieb nehmen können, aber das wären dann schon wieder rund 20 Familien mehr geworden und hätte die Region wahrscheinlich in ein unansehnliches Brandenburg verwandeltAußerdem hatte ich Sorge, dass mir das Spiel auseinanderfliegt, ehe die dritte Region voll ausgebaut ist und der regionale Handel, der der eigentliche Sinn dieses Spiels war, in alle Richtungen funktioniert.
Nochmal zum Malz: Irgendwann wird es mindestens noch ein weiteres alkoholisches Getränk geben, mit dem man das Bierthema vielleicht entschärfen kann. Allerdings ist so natürlich eine hohe Motivation gegeben, die Regionen zu spezialisieren und wirtschaftlich dahin zu bringen, dass sie sich das Malz leisten können. Wie gesagt, könnte man auch Gerste oder gleich Bier importieren, das läuft aber aufs gleiche hinaus, da jeder Importpreis mindestens bei 11 liegt. Vielleicht würde beim Import von Gerste der Preis nicht so schnell steigen, aber das sind eh nur Peanuts, wenn man sich anschaut, wie viel Vermögen die Regionen und Wolfgang in seiner Schatzkammer angesammelt haben. Und hier wurde keinesfalls maximiert, da wäre noch weitaus mehr drin, wenn man denn wollte.
Viel interessanter wird in der Zukunft also werden, wofür man das viele Geld so ausgeben kann, immerhin gibt es noch keine Ferraris, Learjets und RAM-Chips
Nun, die Messen sind eh gesungen, vor 15 Minuten wurde das letzte Bild geknipst und die Story wird somit (hoffentlich) morgen, also vor Ostern, ihr Ende finden. Die letzten Texte warten darauf geschrieben zu werden und dann wird Wolfgang die Burgchronik beenden.
Es ist Ende Februar und Wolfgang wartet immer noch auf die Rückkehr von Justus, und vor allem dem damit einhergehenden Bescheid des Königs, der über Wohl oder Wehe seiner Zukunft entscheiden würde.
In seiner Rastlosigkeit hat Wolfgang, nicht allein wegen der Ästhetik, sondern auch ob des mangelnden Überflusses an Kohl, welch Luxusproblem, an der Nordost-Ecke von Alt-Schenfurt nochmal ein Doppelhaus bauen lassen, auf dass dort Kohl gedeihe, bis auch davon die zufriedenen Bürger der Region übergenug hätten.
Und der nun sprießende Zwischenwald gibt Wolfgang wieder Hoffnung auf weitere Stelldicheins, vielleicht sogar Techtel, zur Not auch ohne Mechtel.
Mitte April ist der Traum von der Big City tatsächlich erreicht, Schenfurt wird zur großen Stadt, der ersten in seinen Regionen. Für Mirabel sollen Wunder Wirklichkeit werden, so hatte es Wolfgang in den langen einsamen Winternächten seinem besten Freund geschworen, dem Single Malt, der ihn auch niemals auslacht.
Und so lässt er im Herrenhaus, das erstmals zur vollen Pracht ausgebaut wurde, ein wunderbares Panorama-Bild an die Wand des Rittersaales malen, dass zwar nur Schenfurt und Leidenfeld zeigt, dennoch aber einen Eindruck von der Schönheit der wohlhabenden Regionen wiedergibt.
Das großartige neue Herrenhaus ist Ende April erbaut und die Bürger stürmen über die Wiesen, um dieses zu bestaunen. So mancher ahnt, welcher Wind hier die Dinge antreibt, aber noch ist alles Spekulation.
Doch gleichzeitig schlägt das Schicksal wiederum in einer der Salzminen zu. Wolfgang steht unter Dampf, keine Nachricht von Justus, ein schönes neues Herren-(und vielleicht bald auch Frauen-)haus und wieder diese vermaledeiten Minen.
Anfang Mai kehrt endlich Justus zurück. Er weiß, dass er spät dran ist und so kommt er direkt nach Schenfurt, wo sein Vater, zwischen Hoffnung und Angst hin- und hergerissen, seine Miene zu lesen versucht. Doch Justus will nur hinter verschlossenen Türen die Nachrichten enthüllen. Und so finden sich die Beiden im Turmzimmer zusammen, auch Wolfgangs bester Freund ist dabei, denn ihn wird er in jedem Fall brauchen und auch Justus ist von der langen Reise recht ausgedörrt.
Was Justus verkündet, bringt Wolfgang an den Rand eines Veitstanzes. Der König hatte Justus, auch aufgrund der Reputation seines Vaters, huldvoll begrüßt und ihm angeboten, seinen Geburtstag am Hof zu feiern, er würde ein Fest für ihn ausrichten lassen. Nun, der König und Justus waren beide Generation Alpha, Nachkommen der Post-Kreuzzugsboomer. Und so vertrieben sie sich die Abende mit allerlei albernen Spielen, deren Schilderungen Wolfgangs Nerven aufs Äußerste strapazieren.
Schließlich richtet also der König Justus' Geburtstagsparty aus. Nicht, dass er dafür das Sondervermögen vergeuden würde, nein, er bezahlt die Party mit Wolfgangs Steuern, die pünktlich eintreffen, was er seinem Günstling natürlich verheimlicht.
Und des Mitternachts, als Justus sich verplappert und beginnt, von seiner Anika zu schwärmen, kommt die ganze Mission ans Licht, also ans Mondlicht. Der bereits reichlich tiefgetauchte König reagiert erstaunlich entspannt. Auch er habe die Bürgerlichen zu schätzen gelernt, so vertraut er Justus an, denn die „Hofzicken stellen sich doch ganz schön an“, so des jungen Mannes Urteil.
Erfreulicherweise erinnert sich der König auch am nächsten Morgen noch an seine weinselige Zusicherung, Justus und sein Vater dürften tun, was sich glücklich macht, wenn denn Waffen und Geld weiterhin zuverlässig fließen würden.
Warum Justus angesichts dessen noch fast drei weitere Wochen am Hof verweilt hat, vermag er ncht schlüssig zu erklären, doch Wolfgang ist eh in anderen Sphären unterwegs.
Am Abend des nächsten Tages wieder halbwegs klar, beschließt er, nun aufs Ganze zu gehen und auch den Turm des Manors, der derzeit etwas schäbig neben dem Herrenhaus dahockt, zu sanieren, ja Luxus-sanieren gar.
Also gibt er die Bauarbeiten in Auftrag, übersieht in seinem Wahn jedoch, dass es ihm an Mörtel mangelt, der dafür benötigt wird. (EIn Bug im Burgplaner, einer von vielen, der es ermöglicht, den Bau in Auftrag zu geben, obwohl dafür benötigtes Material fehlt.)
Die Arbeiter der Region reißen sich einen Arm und ein Bein aus, um den neuen Turm zu errichten, doch irgendwann werden alle Beteiligten gewahr, dass der Mörtel fehlt. Kein Problem, denkt Wolfgang, in Leidenfeld lagert Mörtel, der muss nur hierher geholt werden. Doch die Händler, Reisende zwischen den Welten, setzen ihre eigenen Prioritäten.
Obwohl Wolfgang inzwischen täglich in den Handelsposten vorstellig wird, hört er immer nur wieder dieselbe Leier: „Ham wa nich, wissen wa nich, kriejen wa ooch nich rin.“ Nach Wochen des Wartens entschließt sich Wolfgang sogar, nun ausländische Händler zu beauftragen, die Kosten von 70 Silberlingen für die Handelsstraße sind lächerlich ob des Drucks, den er verspürt.
Denn, das bleibt anzumerken, zwar ist die Verlobung nun offziell, dennoch ist Mirabel lediglich zu Techteln bereit, das Mechteln gibt es erst nach der Hochzeit, so die gnadenlosen Bescheide der begehrenswertesten Weiblichkeit seit Wolfgangs Tagen in den Armen der Amme. Und deshalb ist auch keine kleine Mirabelle unterwegs, die hier eine gewisse Dringlichkeit bei der Ansetzung der Hochzeit erzwingen könnte.
Und so dauert es bis Mitte September, bis das Herrenhaus in seiner vollen Pracht ausgebaut und der neuen Herrin würdig ist.
Bis die Hochzeit vorbereitet und alle mit der Ernte Beschäftigten Kopf und Arme frei haben, wird es Oktober. Nun jedoch kann nichts mehr das Ersehnte aufhalten und Wolfgang steht mit seiner Mirabel vor den Altar. Als auf dem dem grandiosen Fest die ehemaligen Wandergesellen das Handwerkerlied anstimmen (die Erwachsenenversion), führt er die Braut in die Mansarde des Herrenhauses, wo sich Wolfgangs Streben nach dem Glück endlich erfüllt. Als die letzte Strophe durch die Nacht schallt:
„Und wer dies alles hat gesehn,
der kann getrost nach Hause gehn
und nehme sich ein junges Weib.“
schützt nur das Röhren der Hirsche in den nahen Wäldern die Ohren der Bürger vor Wolfgangs Brunftgeräuschen.
So findet diese Geschichte hier ihr Ende wie ein guter Pornofilm: Am Ende wird geheiratet und es gibt ein aufregendes, wildes, nie enden sollendes
Und wenn sie nicht gestorben sind ...
Abspann:
Die Statistik des Spiels:
Tage: ok
Gebäude: ?, nicht zählbar
Gesamtbevölkerung am Spielende: Ich komme hier auf 66 weniger?
Feinde getötet: mag stimmen
Soldaten verloren: eher falsch, hier dürften nicht mehr als 50 stehen
Tote Bewohner: Wut?
Das ist aber interessant. Ich kann nur vermuten, dass hier ein verdeckter Zähler mitläuft, der Todesfälle in der Bevölkerung aufgrund Alters berechnet, obwohl bisher im Spiel die Pixies unsterblich sind, ausgenommen Unglücksfälle u.ä. Hat hier Greg doch schon früh im Spiel Alterstode eingeplant, das aber nie durchgezogen?
Mal sehen, ob es an der Stelle weitergeht, eigentlich ist es kaum glaubhaft, dass er hier noch Generationen einführt, wäre auch dem Spielprinzip, soweit aktuell erkennbar, nicht zuträglich. Aber wer weiß?
Und nun das, was eigentlich das hauptsächliche Anliegen dieses Spiels war: Zu zeigen, dass man mehrere, wirtschaftlich solide Regionen aufbauen kann, wenn man entsprechende Spezialisierungen und den Handel, auch den zwischen den Regionen, nutzt, um ein solides „Imperium“ aufzubauen.
Zum Schluss nimmt Wolfgang hier monatlich rund 1.700 Silberlinge an Steuern ein, also mehr als 20.000 im Jahr. Und das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange: In Schenfurt dürfte sich das Regionalvermögen noch gut auf oberhalb der 20.000 akkumulieren, bevor die Steuerfalle greift:
Die Steuern werden monatlich auf das gesamte Vermögen einer Region erhoben. Das läuft darauf hinaus, dass irgendwann aufgrund der nicht mehr wachsenden Exportgewinne die Steuer den gesamten (monatlichen) Ertrag auffrisst und somit die Region finanziell stagniert.
Was lernen wir daraus? Jede Steuer, auch die geringste (hier immer 1 %), frisst irgendwann die Gewinne auf.
Und mit dieser allgemeingültigen Erkenntnis verabschiede ich mich. Die Leser, die es geschafft haben, sich durch die ewig langen Texte zu wühlen, seien gesegnet
Diejenigen, die durch Kommentare, Ergänzungen und Tipps die Story bereichert haben, seien bedankt, es hilft schon ein bisschen, wenn man auch aktives Feedback bekommt, dass es interessiert und vielleicht sogar gefällt
Für die finsteren Kriegerseelen im Civ-Forum war es sicher kein Quell reinen Vergnügens, aber, es sei nochmal gesagt, das war auch nicht die Intention der Story.
Allen Lesernund morgen eine schöne Kreuzigung
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Sehr schön geschrieben alles!
Achtung Spoiler:
Meine Stories:
Civ4 PAE - Valheim - Transport Fever 2 - Subnautica - Planet Zoo I / II - Sons of the Forest - Manor Lords - Jagged Alliance 3 - Atomfall
Die Story ist toll! Danke.
Bin gespannt, ob es demnächst SdM wird.
Ich bin gut unterhalten worden. Vielen dank für die Geschichte.
Nein!
Ich weiß ja nicht, wie Ihr Profis das macht, aber für mich war das Schwerstarbeit.
Jede Nacht habe ich von Werkstätten, neuen Häusern und Försterinnen geträumtDie letzten drei Wochen waren nur noch Schreiben, Bilder auswählen und im strunzdummen Paint 3D bei jedem abgespeicherten Bild wieder "jpeg" einstellen.
Jetzt will ich erstmal wieder spielen, rausfinden, ob die Bauern wirklich dümmer geworden sind und eine neue Strategie ausprobieren, so was wie Zuliefererregionen zu einer Premium Region. Bin da viel am Grübeln und entwickle das von Stunde zu Stunde fort. Sowas live zu dokumentieren würde neben einem ewig langen Run, mit dem ich wiederum von einer neuen Version überholt werden würde, auch voraussetzen, dass ein Liveprotokoll möglich wäre.
Leider ist die neue Version (065) noch viel ressourcenhungriger als die vorherige. Das Herabsetzen auf 30 fps hat etwas geholfen (GPU-Last von 99 % auf im Schnitt 60 %), aber den Browser nebenher laufen lassen, geht garnicht.
Also: Es wird so bald keine neue Story geben
Dennoch vielen Dank an die treuen Leser für die netten Kommentare![]()
Wenn du magst kannst du uns ja vielleicht ab und zu ein Bild deines Fortschritts reinstecken, würde mich jedenfalls freuen!![]()
Na gut, ich habe also Donnerstag Abend noch upgedatet und stelle fest, dass das Spiel jetzt doch deutlich mehr Ressourcen will. Insoweit muss ich erstmal schauen, wie lange das spielbar bleibt. Auf Wunsch eines Einzelnen stelle ich mal den Anfang des neuen Spiels rein, in dem ich erkunden will, was neu gemacht wurde, was besser oder schlechter geworden ist und was bisher am Wegesrand liegen geblieben ist. Und da der Osterhase eine neue Tastatur mitgebracht hat, geht jetzt auch das Schreiben etwas besser
Das Setting ist dasselbe wie beim letzten Mal. Das germanische Tal bietet eine große Karte und Leidenfeld in der Mitte ist eine große Region mit vielen Möglichkeiten zum Ausbau.
Wäre ja schön gewesen, wenn es mal fruchtbar geworden wäre, aber das ist es nun nicht.
Reiche Fische (374), reicher Lehm, Eisen (114), Steine (118) und, weitab vom Schuss, Pilze (65).
Also habe ich mich erstmal ein paar Stunden hingesetzt und überlegt, was man macht. Es soll ja nicht wieder das gleiche Spiel werden. Auf jeden Fall will ich hier eine andere Origin als Vogtland.
Nürnberg fällt auch aus, wegen nicht reichem Eisen, die Wandergesellen (Tischler) sind ein Joker für Regionen, in denen garnichts geht oder Vogtland schädlich wäre, also mal schauen.
Ein erster Plan wurde gezeichnet:
- Gelb – Stadtgebiet
- Blau – Holzwirtschaft – könnte man durchaus etwas früher anfangen, da schon relativ dicht bewaldet, allerdings sind noch viele andere Bäume vorher zu fällen
- Rot – Feldflächen – hier wurde erstmal auf gute Roggenfruchtbarkeit geachtet. Gerste ist schlecht, Flax ist furchtbar. Allerdings gehe ich nach den Ausführungen bei Steam davon aus, dass der Vogtland-Malus (-25 % für Felder) im letzten Spiel die Fruchtbarkeit von Gerste so heftig unter die kritischen 23 % gedrückt hat, wo dann einfach nicht mehr viel rumkam. Vielleicht gehts ja hier etwas besser.
- Dunkelrot – Bauerndorf für die westlichen Spots, evtl. auch für die Nordspots.
Die roten Bereiche sind vermutlich deutlich mehr als 35 Felder, da müssen wir mal sehen, ob das wirklich alles irgendwann bewirtschaftet wird. Die Bereiche sind zu etwa 75 % "+++", der Rest ist "++", da muss also nicht alles mit, man will ja keine übergroßen Felder, die nicht vernünftig bearbeitet werden können.
Also Standard-Anfang, aus Furcht vor Wetterverlusten wurden Lagerhaus und Speicher zuerst gebaut, demzufolge konnten erst Anfang Mai neue Siedler aufgenommen werden, den Malus wegen "Obdachlosigkeit" am Monatsbeginn April gibt es noch, wenn er sich dann auch bald wegmacht.
Nach 5 Häusern wurde die Origin fällig:
Gewählt wurden die Kleinbauern. Diese sind vor allem mit Gemüse- und Obstgärten wirksam, für alles andere bringen die Kleinbauern nichts. Allerdings sind die Familien in den Gärten angebunden und machen nie mehr etwas anderes, wenn ein Garten erstmal umgewandelt wurde. Dafür steigen die Erträge erheblich. Muss man mal sehen, wie das mit den neuen Level III-Häusern harmoniert, oder ob man schlichtweg bei Level II-Doppelhäusern bleibt. Also, es geht um die Erträge. Früher hat man solche Häuser wegen der riesigen Erträge auf Level III (alte Variante) ausgebaut, um genügend Lagerplatz im Haus zu haben, bis die Speicherleute das abgeholt haben. Da die Erträge ja generft wurden, ist das aber vielleicht auch mit Kleinbauernhöfen nicht mehr nötig, man wird sehen. (Ind der aktuellen Version 065 sollen übrigens die Level IV-Häuser wiederum sehr kleine Lagerkapazitäten haben, da haben die Devs wohl geschnarcht.)
Der zweite Bonus ist auch interessant: Mit mehr Nahrungsvielfalt steigt die Zufriedenheit deutlich, das ist natürlich optimal, um nach dem ersten Jahr die hohe Zuwanderungsrate zu sichern. Dennoch wird es wohl im Jahr zwei zunächst für ein paar Monate einen Einbruch geben, mal sehen, wie sich das entwickelt.
Die Aufforstungseffizienz würde bedeuten, dass man weniger Försterinnen braucht, könnte helfen, falls man in die Holzproduktionskette ginge.
Der Malus für den Zehnt ist egal, da ich den bei meinen Settings eh nie nutze.
Ja, an zwei faulen Abenden mit vielen Denkpausen und dennoch noch ohne großen Plan wurde nun bis nahe an den EInbruch des Winters gespielt (23.11.).
Die Nahrung könnte knapp reichen, mal sehen, ob wir bis Mitte März kommen, bis wieder Fische und Pilze da sind.
Fische: Hier wurde zwar, sobald die nötigen Familien da waren, kräftig abgefischt, aber Anfang Mai vergessen, die Familien zu reduzieren. Deshalb wurde im Mai alles abgefischt und vermutlich ist deshalb etwas mehr vergammelt, als es bei konstantem Nachschub über ein paar Monate der Fall gewesen wäre. Die 15-20 Fische könnten hier den Unterschied zwischen Hungern und satt ausmachen.
Die Pilze wurden maximal abgeräumt, aber auch die gammeln nun im Speicher vor sich hin.
Bauholz ist reichlich vorhanden, Bretter und Brennholz auch, die werden auch gehandelt.
Allerdings wurde mit dem Handel auf das erste Banditenlager gewartet, das kam erst Ende August. Trotz Schildwall und ausgeruhter Truppe wurde ein Miliz-Mann verloren, es scheint, dass die Banditen nun etwas stärker geworden sind.
Das Geld wurde in die Region gesandt und ein Pferd gekauft. Natürlich hoppelt dann der dämliche Händler mit zwei Brennholz auf dem Wagen los auf seine monatelange Reise, anstatt drei Tage zu warten. Also sitzen wir inzwischen mit einem Handelsposten voll Verkaufsware da, können aber kein zweites Pferd kaufen, da die netten ausländischen Händler 2 Stinkies unter den magischen 60 geblieben sind. Nun, dieses Mal hat der Bursche mehr auf dem Wagen und sollte bald am externen Handelspunkt ankommen, also müssten wir zumindest dieses Jahr noch einen Pferdekauf angeleiert kriegen.
Dringend war der Anschluss des Eisens oben links, die Werkzeuge drohten auszugehen. Jetzt ist dieser kritrische Punkt jedoch überwunden und im Winter werden wohl noch ein paar Werkzeuge auf Reserve gefertigt, bevor im Frühjahr die dortigen Familien angeln gehen.
Die Steine sind schon fast weg, somit sind dann die Möglichkeiten da, den Lehm und die Töpferei anzugehen. Allerdings müssen auch Speicher und Lager verstärkt werden, so ganz entspannt ist das also alles noch nicht.
Und ja, man überlegt, wo der Zug hinfährt. Da dieses die Hauptregion werden soll, müssen alle besseren Sachen hier produziert werden (Kleidung, Schuhe). Dafür braucht es Schafe (und Ziegen). Für Schafe braucht es Geld zum Importieren einer relevanten Anzahl (10 Schafe / 10 Lämmer?). Platz wäre genug.
Die Frage ist halt, womit man hier Geld verdient, ohne weiteren Regionen die wirtschaftliche Grundlage zu verbauen. Holz wäre z.B. genügend da, aber Holz passt eben auch gut zu einer fruchtbaren Region, die sonst nichts kann.
Also blieben wohl nur die hochverarbeiteten Waren wie Schuhe, Kleidung, Gambesons. Wäre ja machbar, braucht aber einen konzentrierten Aufbau.
Die anderen Regionen ringsum sind hm, na ja.
Von den neuen Regionen sind nur zwei überhaupt furchtbar, beide liegen im Norden: Schenfurt und Aiberbach.
Einigermaßen sinnvoll wäre nur Aiberbach direkt nördlich. Die Ressourcen liegen alle zu Leidenfeld hin, obwohl man die Karnickel noch zu den Beeren treiben müsste.
Reiche Steine wären eine solide und frühe Einnahmequelle, so dass der Aufbau fix gehen müsste. Allerdings ist hier kein Eisen! Nix, nada! Gut, wenn man einen reichen Siedlertreck auf den Weg schickte, könnte man da 30 Werkzeuge reinstecken, damit würde die schon ein paar Jahre auskommen.
Paar Beeren würden gerade so für die Region selber reichen, Hasen nicht mal das. Man müsste also fix auf Gemüse gehen und dann die Landwirtschaft pushen.
Schenfurt wäre vielleicht danach als Region machbar, um die Flanke zu schließen. Zwischen Karnickeln und Beeren siedeln und dann alles links davon in Felder umwidmen (ist fast alles super fruchtbar).
Wirnitz kommt nicht in Frage, weder interessante Ressourcen noch geostrategisch sinnvoll.
Eichenhau ist ebenfalls sinnlos, könnte man mal als 4. oder fünfte Region rannehmen als reinen Zulieferer für Beeren und Fische.
Boswies ist sehr interessant, reiches Eisen würde alle Sorgen wegen Werkzeugen für die Wartung nehmen. Dort könnte man zwischen Fischen und Pilzen siedeln, das Eisen anschließen und zwischen Pilzen und Eisen eine starke Söldnertruppe platzieren.
Der Süden bietet nichts Interessantes. In Hagensteig liegen die Ressourcen, wie häufig, sehr dicht an der unteren Kartenecke, schwer zu verteidigen, wenns knallt. Selbst wenn man die Hoppelviecher noch ein bisschen einwärts treiben würde, wäre man hier mit der Kernsiedlung sehr dicht an den Grenzen, was allein zwei Söldnerbanden erfordern würde. Immerhin reiches Eisen, aber der reiche Lehm würde sich doppeln mit Leidenfeld. Urteil: abgelehnt.
Und auch in der großen Region Nusslohe gibt es nichts, was sie zu einem Favoriten macht. Zwar könnte man mit die Hasen zu den reichen Beeren treiben und hätte dann alles weit von den Grenzen dicht im Innern der Karte, aber was macht man mit den riesigen Flächen? Dazu kommt, dass sich die reichen Steine mit Aiberbach doppeln würden, das gibt Marktsättigung und damit null Motivation.
Also wäre die vorläufige Strategie:
- In Leidenfeld Gemüse, Obst und Landwirtschaft aufbauen und auf niedrigem Niveau durchwurschteln --> max. Level III-Häuser, wenn die Gerstenerträge halbwegs stimmen.
- Schafe und Flax --> Kleidung und Gambesons
- Mit Werkstätten und anderen Eisenfressern haushalten, damit möglichst noch Aiberbach angegangen werden kann.
- Irgendwann Aiberbach auf Landwirtschaftsniveau hochziehen, Steine für den Export, ansonsten das bisschen Salz entweder exportieren oder nach Leidenfeld liefern, auf dass dort ein paar Würste gemacht werden können. Und natürlich Gerste und Weizenbrot an Leidenfeld liefern. Reine Zulieferer-Region, mal sehen, ob das geht, da Bäcker nun auch Level III-Häuser erfordern.
- Dann mal weitersehen, irgendwie wird man vielleicht an Boswies vorbeikommen, wenn Leidenfeld es sich leisten kann, Eisen zu importieren. Dann könnte man Schenfurt noch ranknüppern und im Bier baden. Wäre dann vielleicht sogar ein Exportartikel.
- Insgesamt: Nur Leidenfeld hochziehen, alles andere kleinhalten als Zulieferer.
Das ist noch lange nicht fertig gedacht, es wird sehr lange dauern, bis sich das nach und nach entwickelt, da noch nicht mal die nächsten Schritte feststehen.
Vielleicht gibts ja in einer Woche oder so ein Update, wenn sich was getan hat, dieses (wieder mal) überlange Posting soll kein Maßstab sein. Ich würde dann eher mit den ML-Devs mitgehen: kleinere Updates in größeren Abständen
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