Ich hätte auch an Wasser gedacht, zumindest scheint es damals eine gängige Methode gewesen zu sein. Allerdings bin ich auch kein Experte für frühneuzeitliche Münzfälschungen.
Ich hätte auch an Wasser gedacht, zumindest scheint es damals eine gängige Methode gewesen zu sein. Allerdings bin ich auch kein Experte für frühneuzeitliche Münzfälschungen.
Welche Stellschrauben haben wir bei der Erhebung einer neuen Steuer?
Direkt oder indirekt wird ja scheinbar nicht abgebildet. Aber man kann bestimmte Gruppen stärker beanspruchen?
Bei Sondersteuern versuche ich, es nach eurer Maßgabe zu erheben. Die dänische Luxussteuer trifft beispielsweise fast nur die führenden Schichten.
Die jährlichen Baukapazitäten von Schiffen oder Geschützregimentern sind eine allgemeine Grenze. Sie ändert sich auch nicht, wenn man zusätzlich noch für andere Länder mitbaut. Die Bemannung wird üblicherweise über Soldverträge sichergestellt, so dass kein Land nur mit Seeleuten aus eigenen Städten unterwegs ist.
Frage eines Spielers:
Söldner regenerieren sich am Söldner Ort oder?
Söldner "regenerieren" sich im Normalfall gar nicht. Wenn ein von euch angeworbenes Minghan oder Regiment Verluste erleidet, könnt ihr es aber natürlich wieder durch neue Anwerbungen ergänzen. Das spielt besonders bei "Auslandseinsätzen" eine gewisse Rolle, weil Söldner ja immer zuerst ihren Auftraggeber ansteuern und dann gegebenenfalls von dort aus weitergeschickt werden müssen.
Gerade wenn ihr Kriege führt, rate ich übrigens dazu, die in der Auswertung genannten Militärdaten zu lesen. Das sind nämlich die Einheiten, mit denen ich rechne. Sollten dort aus eurer Sicht Fehler passiert sein, könnt ihr das dann richtigstellen lassen.
Ihr könnt die von mir aktuell geführten Embargos, Kaperbriefe und Kriegserklärungen im ersten Beitrag des Diplomatiefadens nachlesen. Sollten dort Fehler passieren oder aktuelle Entwicklungen fehlen, könnt ihr sie auch richtigstellen lassen.
Kalmar befindet sich seit Ende 1710 (glaube ich?) offiziell im Kriegszustand mit den Kanaren.
Anfang 1711 würde das Kurzfristembargo gehen Italien durch Schikanen I entschärft
Ein kalter Wind braust von Osten heran
tilgt Sonne und Blätter und grün.
Die Seen versinken im ewigen Eis,
voll Dunkelheit, Winter und Schnee!
Mal wieder Lust auf ein richtiges mittelalterliches Gemetzel??- dann bist du hier richtig!
So stimmt es jetzt, oder?
Eine andere Frage tauchte zum Thema der Werften auf. Sie sind im Spiel vorhanden, können also auch angegriffen werden. Allerdings gibt es dabei einige Einschränkungen, die bisher galten und die ich höchstens auf allgemeinen Wunsch der Spieler und in friedlicher Zeit ändern würde:
- Die Kapazität feindlicher Werften kann zeitweilig gesenkt werden, baut sich aber nach einiger Zeit automatisch wieder auf. Hintergrund ist, dass die Kapazitätsgrenzen auf Wunsch und Vorschlag eines Spielers erst später eingeführt wurden. Sie wurden damals dann von anderen Zahlen abgeleitet und können sich nur anhand dieser Zahlen dauerhaft verändern.
- In Auftrag gegebene Schiffe werden immer fertig und können nicht angegriffen werden. Das ist eigentlich ein Widerspruch zu den Kapazitätsgrenzen und nicht unbedingt logisch, wurde aber bereits im Mittelmeerkrieg so gehandhabt, als beide Seiten daran dachten, die Neubauten in Marseille bzw. Genua zu stören.
Wie gesagt, mittelfristig können wir sicherlich darüber diskutieren, aber im Augenblick möchte ich eher keine einschneidenden Veränderungen der Seekriegsregeln umsetzen.
Frage eines Spielers: Gehen Steuern tatsächlich zu Lasten der Steuerzahler, also wird deren Wohlstand entsprechend der Steuerhöhe/effizienz reduziert, oder bekommt man nur den Wohlstandswert mal einiger Faktoren als Einnahme zur Verfügung, ohne dass dies bei den Zahlern abgezogen wird?
In der Regel wird alles Geld, das ihr einnehmt, konkretem Wohlstand eurer oder fremder Einwohner bzw. Institutionen abgezogen. Dabei kommt es auch zu Verschwendung, Korruption, Steuerhinterziehung oder Zollbetrug. Insofern ist es normalerweise trotzdem sinnvoll, die Effizienz der staatlichen Steuererhebung zu steigern. Theoretisch wäre es zwar möglich, durch einen äußerst niedrigen Hofetat die Bevölkerung fiskalisch zu entlasten, dafür verzichtet man aber zugleich auf Einnahmequellen wie Einfuhrzölle, die zum Teil von fremden Kaufleuten entrichtet werden. Auch das Wachstum von Korruption und Kriminalität wäre eher unvorteilhaft. Dieser Weg dürfte also nicht wirklich zum Ziel führen.
So hatten wir es vereinbart, ja. Also genauer gesagt mit den Staatsoberhäuptern bespielbarer Reiche, nicht mit Bischof X, Baron Y oder Handelsherr Z und auch nicht mit den Khanen und Fürsten der übrigen Spielwelt. Das Ganze ist einfach eine Angleichung an die Möglichkeit, von Spieler zu Spieler Verhandlungen zu führen.
Es gibt im Spiel eine Schifffahrtssaison, die ich jedes Jahr aufgrund verschiedener Würfelergebnisse beginnen und enden lasse. Währenddessen kommt es normalerweise nicht zu Verlusten aufgrund reiner Wettereinwirkungen. Außerhalb dieser Saison sind Seefahrten möglich und werden in gewissen Grenzen auch unternommen, etwa wenn ihr Gesandte losschickt. In diesem Fall besteht die Gefahr, dass einzelne Schiffe verloren gehen. Die irische Flotte ist beispielsweise etwas früher als gewöhnlich nach Amerika gesegelt, hatte aber Glück.
Es handelt dabei natürlich in beide Richtungen um eine Abstraktion. In der Realität kam es auch im Sommer zu großen Schiffsunglücken, die sogar einige der größten und erfahrensten Seemächte der Welt betreffen konnten. Ich denke aber, dass ein überraschender Schiffbruch der gesamten Hanseflotte vor Island nicht unbedingt zur Mehrung der Spielfreude beitragen dürfte. In die andere Richtung hilft es aber auch nichts, während einer militärischen Auseinandersetzung irgendwelche Informationen über die Gefahren konkreter Seegebiete zu recherchieren, in denen der Gegner gerade unterwegs ist. Auch hier nehme ich an, dass die meisten Spieler nicht damit einverstanden wären, wenn ihnen dadurch selbst Verluste drohen sollten.
Im konkreten Fall fehlt es beiden Mächten aber auch an Ostwind. Es ist jetzt nicht so, dass es nur antikanarisch ist. Das habe ich bereits eingeräumt. Daher reicht auch nicht aus zu sagen, dass es es aus taktischen Gründen ist.
Die größten Bewegungen finden auch wegen des Krieges statt. Dass der Eindruck entsteht, dass es Kriegstaktik ist ist somit falsch. Eher so, dass die größten Bewegungen wegen des Krieges stattfinden und ein Wissenszugewinn somit Beiwerk ist und nicht taktische Maßnahme. Ich habe ja keinen Grund das herauszufinden wenn es keinen Krieg gibt, mangels Inspiration.
Es ist halt momentan auch wichtig zu wissen, dass Passatwinde (nicht nur die "klassischen") kaum eine Rolle spielen. Vorab wäre das sicher schön gewesen. Da sich die Frage aber erst jetzt auftut werde ich damit arbeiten, auch wenn ich nicht ganz glücklich.
Würfelglück geht natürlich immer. Aber warum wird mit dem Totalverlust gleich die extremste Variante in den Raum gestellt? Zwischen dieser und einer magischen Warpflotte gibt es ja noch weitere Möglichkeiten. Zum Beispiel könnte eine Flotte abgekämpft sein nach dem Transit. Oder ein Mast musste ausgetauscht werden. Crew ging verloren. Das Pulver ist nass.
So steht tatsächlich etwas auf sem Spiel und es wird nicht automatisch klappen. Und wenn es nur in der Chronik steht. Stand jetzt ist es keine Gefahr einen Monat zu überziehen. Das empfinde ich als viel, so komplett risikolos.
Es ist vielleicht ein schlechter Moment. Vielleicht nach dem Krieg?