Hannut Ausgangslage
Nach unseren überraschenden Erfolg bei Lüttich bleibt nicht viel Zeit zum Verschnaufen und der nächste Einsatzbefehl führt uns in die Gegend von Hannut.
Hier wird erwartet, dass uns französische Truppen davon abhalten wollen weiter auf Brüssel zu marschieren.
Wir müssen uns also zunächst um diese Bedrohung kümmern.
Zunächst wieder der gewohnte Blick auf die Karte, um die Situation besser beurteilen zu können.
Das Oberkommando scheint mit sehr starken französischen Panzerverbänden zu rechnen und gibt daher eine defensive Marschrichtung aus.
Das Hauptziel ist lediglich das nicht weit von unserer aktuellen Stellung belegene Hannut zu erobern und dann zu verteidigen.
Als Bonusziele sollen 20 französische Einheiten besiegt werden (das geschieht hoffentlich nebenbei) und Huy, im Süden des Schlachtfelds hinter einem Fluss gelegen, erobert werden. Für die Eroberung von Huy werde ich die Lageentwicklung bei Hannut abwarten und eine Einsatzgruppe nach Süden schicken, wenn es die Lage erlaubt.
Ich bin gespannt, wie sich die Franzosen in den letzten Monaten entwickelt haben und welche Kampfkraft die feindliche Armee diesmal hat. Nach unserem Sieg bei Saarbrücken hatte der Feind ja genügend Zeit seine Taktiken aufzufrischen und die Männer zu trainieren.
Hannut Aufstellung
Hier erwartet uns nun endlich eine Mission, die nicht für den Einsatz von Fallschirmjägern prädestiniert ist. Damit können unsere Panzereinheiten endlich wieder ihre volle Stärke entfalten und dem Feind das Fürchten lehren.
Wir haben ja immernoch die sowjetischen Panzermodelle des Typs KW-2 in unserem Vorratslager und ich bin immer wieder versucht diese aufs Feld zu bringen.
Für den Moment sehe ich aber noch davon ab, da diese Panzer sehr viele Kernfelder benötigen, relativ langsam sind und ich aktuell noch mit den verfügbaren Modellen sehr zufrieden bin.
Leider geht der Vorrat an den schweren Char B1, die Steiner nutzt, langsam zur Neige. Zehn Stück sind noch in der Reserve. Hier hoffe ich einfach, dass die Franzosen Nachschub liefern in dieser Mission.
Ich verzichte also auf große Änderungen bei der Panzerwaffe und rüste lediglich eine Panzerabteilung der Reserve mit modernen Panzer III G aus, die als Prototypen noch in ausreichender Menge verfügbar sind.
Diese Panzerabteilung wird in den aktiven Dienst versetzt. Daneben bringe ich auch jeweils eine zusätzliche Jäger und Bomberstaffel aufs Feld. Unsere stärkste Jägerstaffel erhält zudem eine Überstärke von 15 und erhält damit noch weitere Durchschlagskraft.
Ich denke die feindlichen Panzer werden sehr anfällig auf Luftangriffe sein und die Jäger werde ich brauchen, da die Franzosen sicher auch über eine stärkere Luftwaffe als die Belgier verfügen.
Draußen bleiben müssen dafür die Brückenpioniere und eine Wehrmachtsinfanterie.
Weitere Panzerabwehrwaffen stelle ich zunächst nicht auf, da ich darauf vertraue, dass unsere 5 Panzer sowie die 3 Bomberstaffeln den Gegner gut in den Griff bekommen können.
Zur Not haben wir noch die 8,8er Flak auf dem Feld.
Dann bringe ich noch unsere Kampfgruppe aufs Feld uns wir sind bereit für die Schlacht.
Das Gelände hier ist sehr offen und schreit förmlich nach einer mobilen Kriegsführung. Mein erstes Ziel wird es sein die Infanterie aus dem offenen Gelände in die Ortschaften zu bekommen, wo ausreichend Deckung da ist.
Hauptziel ist dabei die Eroberung von Hannut. Wenn dies gelungen ist, bereite ich die Verteidigung vor.
Aber warten wir einfach ab, wie die Lage sich entwickelt.



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