Mogilev Ausgangslage
Die lang erwartete sowjetische Sommeroffensive beginnt endlich im Raum der Heeresgruppe Mitte. Glücklicherweise stehen unsere Verbände nicht weit entfernt und werden direkt zum Einsatz gerufen.
Interessant ist, dass wir alle Ziele erobern sollen, wo doch der Feind jetzt seine Offensive startet und wir eher in die Defensive gedrängt werden. Ich bin gespannt, wie sich die Schlacht entwickeln wird. Bevor es um taktische Überlegungen geht, zunächst der obligatorische Blick auf das Gefechtsgebiet.
Der Dnjepr trennt das Schlachtfeld ziemlich genau in der Mitte und unser Aufstellungsgebiet befindet sich im Wesentlichen westlich des Flußes. Einzig bei Mogilev befinden sich, die in der Einsatzbeschreibung genannten Verteidigungstellungen östlich des Flußes. Hier sollen wir den sowjetischen Vormarsch zunächst stoppen. Am Horizont sind bereits eine Vielzahl sowjetischer Infanterie und Artillerieverbände zu sehen. Es ist aber anzunehmen, dass noch zahlreiche schwere sowjetische Verbände im Hinterland lauern.
Im Norden und Süden können wir zunächst Verteidigungsstellungen am Fluß einnehmen und sollten aufgrund der günstigen Verteidigungsstellung keine Probleme haben, den Feind hinter dem Fluß zu halten. Hier stellt sich dann eher die Frage wieviele Einheiten ich im Zentrum für den Kampf um Mogilev aufstellen möchte und ob ich im Norden und Süden mit schweren Verbänden versuche den Fluß zu überqueren und den Feind in der Flanke anzugreifen.
Bevor es an die Aufstellung geht, rüste ich meine Jagdbomber, wie vor der Schlacht bei Poltava angekündigt, mit dem neuen Modell Fw 190 G aus, um von den besseren Luftkampfeigenschaften profitieren zu können.
Bei der Luftabwehr hatten wir zuletzt ja einige neue Geräte erbeutet, die ich nachfolgend mit Fokus auf die mobilen Einheiten kurz mit dem bisherigen Material vergleichen möchte. Bisher haben wir uns bei der Luftabwehr auf das bewährte Modell SdKfz 7/2 verlassen müssen. Es gab zwar einzelne Alternativen, die im Gesamtpaket aber schlechter abschnitten.
Nun verfügen wir über zwei neue Modelle in Form des Wirbelwinds und des Möbelwagens. Im Folgenden ein Bild zum direkten Vergleich der 3 Fahrzeuge.
Links das bisherige Modell. daneben die beiden neuen Modelle. Bewegungsfähigkeit, Reichweite und Sichtweite sind nahezu identisch. Nur das es sich bei den neuen Varianten um Vollkettenfahrzeuge handelt und somit eine bessere Geländegängigkeit gegeben ist.
Auch im Angriff gegen Flugzeuge gibt es nur geringe Unterschiede. In der Verteidigung zeigt sich aber der eigentliche Vorteil der beiden neueren Modelle. Das bisherige Modell hat einen Verteidigungswert gegen Bodenziele von 2 während die neuen Varianten einen Wert von 14 haben. Allein dieser Unterschied, ist es meines Erachtens wert fortan auf die neuen Modelle zu setzen. Damit sind diese um eingies Robuster und können im Zweifel auch mal ein paar Angriffe im offenen Gelände überstehen, wenn die Positionierung ungünstig ist.
Der Wirbelwind hat einen etwas geringeren Angriffswert gegen Luftziele, hat dafür aber eine höhere Feuergeschwindigkeit. Somit ist der Wirbelwind unterm Strich wahrscheinlich sogar das bessere Modell.
Weiterhin wird die unerfahrenste Pantherabteilung mit neuen Königstigern ausgestattet, da die unerfahrene Besatzung in den schwächeren Modellen gegen die sowjetischen Panzer große Probleme bekommen hätten.
Im Zentrum besetze ich die Schlüsselstellungen mit Königstigern und hoffe, diese mit Hilfe der starken Panzer und Artilleriedeckung halten zu können. Neben den Panzern werden einige starke Flakeinheiten im Zentrum positioniert, um den Brückenkopf gegen sowjetishce Luftangriffe zu verteidigen.
Etwas weiter hinter den Linien werden noch 3 Einheiten Artillerie sowie 4 gepanzerte Abteilungen aufgestellt, die den Brückenkopf verstärken sollen.
Auch die Luftwaffe wird in voller Stärke im Zentrum positioniert und kann von hieraus im Bedarfsfall im Norden und Süden aushelfen.
Im Norden und Süden stelle ich jeweils eine kleinere Kampfgruppe bestehend aus 4 Panzern 2 Abteilungen mobiler Artillerie und einer Einheit Infanterie auf. Diese überschaubaren Verbände sollten genügen, den Feind am Fluß abzuwehren und unter Umständen zum Gegenangriff vorzurücken.



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