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Thema: [DMS] Alpen-Jurten: Pfalz, Schweiz, Ungarn & Italien

  1. #1
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    [DMS] Alpen-Jurten: Pfalz, Schweiz, Ungarn & Italien


    Alle raus, die nicht im Titel stehen Emoticon: achja
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Von Simato lernen heißt Siegen lernen!

  2. #2
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    Achtung Spoiler:

    Hallo an alle, ich hoffe das wird eine nette Runde in der man sich zu verschiedensten Themen austauschen kann.

    Aktuell beschäftigt uns ja alle das Thema Handel, wenn auch in etwas unterschiedlicher Ausprägung.
    Simato macht dieses Jahr eine Handelsmesse hat daher um eine ungarische Handelsdelegation angefragt.
    Soll wohl 5-10k kosten, nebenbei leiten Delegationen aber auch immer etwas Wohlstand an den Zielort.
    Egal ich würde das schon machen und sei es nur als Starthilfe für ein italienisches Projekt dem ich Erfolg wünsche.
    Abgesehen davon würde es Ungarn ja auch helfen wenn das Konzept funktioniert, dazu habe ich direkt 2 Gedanken.

    1.) Es würde sicher helfen, wenn wir da jeder eine Delegation hinschicken, dann können da auch untereinander Geschäfte abgeschlossen werden.
    2.) Zumindest aus ungarischer Sicht ist Genua als Ort ein bisschen zweifelhaft, Produkte müssen dann ja von Ungarn bis nach Genua transportiert werden und wieder zurück. Gerade für den Handel unserer Länder untereinander (und um so mehr falls man bei Gelegenheit noch Böhmen in die Gruppe holt) wären das extreme Umwege. Vielleicht könnte man auch noch eine Partnermesse an einem zentraleren Ort (Schweiz, Tirol, evtl. auch Kärnten/Steiermark) machen. Vielleicht mit einem Kommissionsmodell (der Schuhmacher aus Ungarn/Pfalz/Schweiz stellt seine Waren in Tirol (oder wo der zentralere Ort dann auch liegt) aus, einzelne Stücke davon werden von der Messeleitung als Modell nach Genua gebracht und dort auf einem Gemeinschaftsstand ausgestellt und umgekehrt.
    Dann gäbe hätten die Aussteller aus in Binnenländer kürzere Wege und würden dennoch mit Börse und Messe in Genua verknüpft.

    Sagt mal was ihr dazu denkt, bei Interesse könnte ich mir vorstellen dafür auch einen ungarischen SP einzusetzen, alternativ könnte ich auch gut eine Messe in Tirol oder der Schweiz nutzen falls die Schweiz den SP, oder Italien es alleine machen möchte.
    Bei weniger Interesse können wir es auch einfach mit der Messe in Genua probieren.

  3. #3
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Achtung Spoiler:

    Eine famose Eröffnung

    Dann kann ich hier an zentraler Stelle ja nochmal mein Konzept für die Messe vorstellen:
    Die Messe wird von der Börse abgehalten, sodass das nicht nur die Lokalität darstellt, sondern vorallem deren Instrumente genutzt werden können. Die Borsa di Genova hat ein eigenes Lagerhaus, um u.A. auf Kommission handeln zu können.
    Meine Idee ist nun, dass zur Messe Händler, Kaufleute, Handwerker anreisen und ihre Waren musterweise anbieten - geringer logistischer Aufwand, minimiert das Risiko bei Misserfolg - und beispielsweise über Saisonkontrakte in Verbindung mit Kaufleuten aus anderen Teilen der Welt treten. Wenn jetzt ein Winzer aus der Pfalz einen Abschluss mit einem Kaufmann aus dem Orient trifft, wird dies an der Börse notiert, ohne das eine Münze oder eine Flasche den Besitzer wechseln. Der Pfälzer kann nun ganz in Ruhe bis zum Frühjahr seine Ware nach Genua transportieren und dort einlagern. Der Kaufmann aus dem Orient kommt dann im nächsten Jahr erst wieder, lädt die Ware ein und zieht seiner Wege. Die Transaktion erfolgt dann per Wechselbrief, sodass keiner der Beteiligten tatsächlich Münzen mit sich führen muss. Das bietet eine weitere Ersparnis und vorallem Sicherheit.


    Für Ungarn ist Genua tatsächlich blöd gelegen. Aber man kann die Route auch als Chance begreifen, denn auf dem Weg von Buda nach Genua liegen Graz, Klagenfurt, beinahe Venedig und im Prinzip auch Mailand. Wenn sich das erstmal etabliert hat, dürften viele Waren schon verkauft werden können, bevor sie ihr eigentliches Ziel überhaupt erreichen
    Der einzige Vorteil hier, zumindest gegenüber anderen Alpenrouten, ist der relativ einfache Alpenpass bei Villach. Da kann der Warenverkehr wohl mehr oder weniger ganzjährig verlaufen, was enorm helfen dürfte.


    Für eine ergänzende Partnermesse müsste man wohl eine Ost-West-Route etablieren, wofür sich die Donau anbieten würde. Da müsste man aber mit Baiern zusammenarbeiten und genau daran scheitert es ja im Reich zuletzt etwas
    Ich würde mich da aber keinesfalls gegen sperren. Es müsste halt nur ein sinnvolles Konzept dafür erarbeitet werden.

    Ich könnte mir eher andere Dinge vorstellen, um euch an der Messe zu beteiligen: Die Schweiz könnte das finanzielle Rückgrat der Börse werden, indem die eigentliche Kontierung in einer Schweizer Bank stattfindet. Ungarn könnte die Security stellen, mit einer extra prächtigen Gardeformation und sich so international als Schlägertrupp präsentieren. Die Pfalz... könnte die Presseschau dazu machen
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  4. #4
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    Achtung Spoiler:

    Ich glaube nicht, dass Baiern den Transport über die Donau stören würde, nur vermutlich die Hand aufhalten, das macht aber wohl in Form von Zöllen jeder. Ich hatte aber sogar eher an Transport über Kärnten gedacht.
    wenn auf dem Weg von Buda nach Genua liegen Graz, Klagenfurt, beinahe Venedig und im Prinzip auch Mailand. Wenn sich das erstmal etabliert hat, dürften viele Waren schon verkauft werden können, bevor sie ihr eigentliches Ziel überhaupt erreichen
    Damit wäre die Messe dann sinnlos, denn die Waren auf dem Weg verkaufen könnte man auch ohne sie.
    Ich glaube nur, dass diese weiten Strecken kaum ein Handwerker für eine Messe auf sich nehmen wird, evtl. einige Händler, aber davon gibts noch nicht viele in Ungarn und auch für die ist das ein ganz anderer Aufwand als für Händler am Mittelmeer.
    Das sind aber nur meine logischen Bedenken, die müssen gar nicht zum tragen kommen, letztendlich hängt es ja auch wieder an Werten die wir gar nicht kennen und Würfelergebnissen.

    Man könnte auch eine etwas komplexere Variante probieren:
    Die ungarischen Handwerker bringen ihre Erzeugnisse zur ungarischen Messe, der Schweizer zur Schweizer und der Pfälzer zur Pfälzischen Messe. Die Messen regeln den Transport von Mustern und im Fall von Verkäufen der Waren von einer Messe zur anderen, an jeder gibts eine Kasse der italienischen Börse.
    Dann kann der ungarische Schuhmacher seine Waren an der ungarischen Messe abgeben, sich unter den ausgestellten Mustern das Schweizer Garn, die italienische Seide und den Pfälzer Wein aussuchen. Die letzteren 3 bezahlt er in Ungarn und bekommt später auch dort das Geld für seine Schuhe von der Börsenkasse.
    Auf die gleiche Art könnten die anderen in ihrem Heimatland bleiben und trotzdem mit den Messeteilnehmern handeln.
    Weiß nicht ob es wirklich aufgehen würde, spannend fände ich es, dann wäre es aber ein Gemeinschaftsschwerpunkt wo jeder einen einsetzen müsste.

    Ich kann aber auch gut mit simatos Idee leben, dann mach ich was von meinen ursprünglichen Ideen, schick ne Delegation und lass mich überraschen ob am Ende mehr draus wird.

    mit einer extra prächtigen Gardeformation und sich so international als Schlägertrupp präsentieren.
    Das macht aber nur Sinn, wenn die Gardeformation dann auch den Eintritt und die Kosten für die Stand und Transportsicherheit kassieren darf, nicht dass noch was kaputt geht.

  5. #5
    Hamburg! Avatar von [DM]
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    Wollen wir hier einen eigenen Wirtschaftsraum gründen?

    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  6. #6
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    Ist das eine Frage oder ein Vorschlag? Falls letzteres, was genau schwebt dir vor?


    Zitat Zitat von Kolumbus Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass Baiern den Transport über die Donau stören würde, nur vermutlich die Hand aufhalten, das macht aber wohl in Form von Zöllen jeder. Ich hatte aber sogar eher an Transport über Kärnten gedacht.
    Baiern würde sich dem sicher nicht versperren, aber man hätte dann auch zwangsläufig die Hanseaten irgendwo dazwischen.
    Über Kärnten und dann quer über die Alpen? Insofern spannend, als dass es die Region zur Kreuzung beider Routen machen würde, aber sicherlich auch logistisch anspruchsvoll.

    Zitat Zitat von Kolumbus Beitrag anzeigen
    Damit wäre die Messe dann sinnlos, denn die Waren auf dem Weg verkaufen könnte man auch ohne sie.
    Bis sich die Route richtig etabliert hat und genug Waren fließen

    Zitat Zitat von Kolumbus Beitrag anzeigen
    Ich glaube nur, dass diese weiten Strecken kaum ein Handwerker für eine Messe auf sich nehmen wird, evtl. einige Händler, aber davon gibts noch nicht viele in Ungarn und auch für die ist das ein ganz anderer Aufwand als für Händler am Mittelmeer.
    Grundsätzlich ist das korrekt, aber so wie ich die Messe ausgestalte, müssten die Handwerker/Kaufleute gar nicht allzu regelmäßig erscheinen, um davon zu profitieren. Man kommt einmal hin, stellt seine Waren zur Schau und schließt im besten Fall langjährige Lieferverträge ab.
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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