Wenn das 1,5 Mio S kosten soll, was würden denn dann eine ganze Oper kosten?![]()
Etat: 1.280.000 S
Schatzkammer: 5.000 S
Einnahmen der Manifattura di Torino: -8.000 S
Einnahmen der Poste Italiane: -13.000 S
Bevölkerung: 9.100.000
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Feste Ausgaben - 675.000 S
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- Hofhaltung: 450.000 S
- Tribut an Ungarn: 150.000 S
- Finanzierung des Handwerkerwettstreits: 50.000 S
- Zuschuss zum Tag des Seemanns: 25.000 S
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Verfügbarer Etat: 589.000 S
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Militäretat - 484.000 S
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- Artillerie - 36.000 S
- 0,4 Regimenter Feldartillerie III - 24.000 S
- 0,2 Regimenter Festungsgeschütze III - 12.000 S
- Marine - 323.000 S
- 1*500 III - 30.000 S
- 4*250 IV - 80.000 S
- 8*100 III - 48.000 S
- 30*50 III - 90.000 S
- 50*25 III - 75.000 S
- Söldner - 125.000 S
- 1 Reg. SI aus Genua - 0 S
- 1 Reg. LR aus Genua - 75.000 S
- 2 Minghan LR/SR aus Ungarn - 50.000 S
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Aktionsetat - 130.000 S
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- Handelsmesse in Genua - Fiera del Mediterraneo - 130.000 S
1718 begründet Khan Urus die Fiera del Mediterraneo, eine jährlich wiederkehrende Handelsmesse in Genua. Diese Messe gibt dem Khanat einen festen Ort und Termin, an dem italienische Erzeugnisse und (auswärtige) Händler planbar zusammentreffen. Die Grundlagen für die Fiera wurden dabei längst geschaffen, mittels der Borsa di Genova samt Lagerhaus, der Zünfte-Reform im vergangenen Jahr, sowie der steten Förderung des italienischen Handwerks. Bisher fehlte jedoch der Markt, um das Angebot der Nachfrage zuzuführen.
Während die Borsa das ganze Jahr über handelt, ist die Fiera der eine Termin, an dem sich das Geschäft verdichtet und nicht der Wechselzettel im Mittelpunkt steht, sondern die Ware selbst - geprüft, gewogen, in die Hand genommen. Wodurch sich diese Warenschau jedoch von einem gewöhnlichen Jahrmarkt unterscheidet, ist die Börse in ihrem Rücken, die einzigartige Vorteile bietet:
- Lagerhaus: Waren können hier das ganze Jahr über eingelagert und während der Fiera geprüft werden, bevor überhaupt ein Kontrakt zustande kommt. Der Meister bleibt bis zum Verkauf Eigentümer seiner Ware, der Händler bindet kein Kapital im Voraus - eine Teilnahme am Markt ohne Vorleistung. Erst dieser Umstand erlaubt es auch kleineren Werkstätten, sich am Exporthandel zu beteiligen.
- Verrechnung: Forderungen werden an der Börse verrechnet, Wechsel treten an die Stelle von Münzen. Händler müssen also keine Silberdinare nach Genua führen.
- Saisonkontrakte: Mengen und Preise für das kommende Handelsjahr werden im Voraus vereinbart. Damit ersetzt ein Zusammentreffen im Jahr einen monatelangen Briefverkehr - das größte strukturelle Hindernis des Fernhandels entfällt.
- Preisfeststellung: Die erzielten Preise werden nach jeder Messe verzeichnet und ausgehängt. Wer künftig den Wert von Werkzeug, Tuch oder Seide im Mittelmeer bestimmen will, bezieht sich auf die genuesische Notierung.
Genua ist das Tor Kontinentaleuropas zum Meer. Die Fiera steht ausdrücklich jenen Ländern offen, die keinen eigenen Zugang zur See besitzen. Kaufleute aus beispielsweise Ungarn, Böhmen, der Pfalz oder der Eidgenossenschaft benötigen für den Weitertransport weder Schiff noch Flotte: Sie hinterlegen ihre Ware im Lagerhaus der Borsa und finden dort Käufer, die über die nötigen Mittel bereits verfügen. Wer seine Waren einmal über die Alpen geführt hat, kann sie ohne das Risiko einer Rückfracht vertreiben. Für den Kontinent hinter den Bergen gibt es keinen zweiten Ort dieser Art.
Khan Urus erwartet von der Fiera einen erweiterten Absatz für das italienische Handwerk, Standgelder und Gebühren der Borsa, sowie steigende Hafen- und Zolleinnahmen in Genua. Darüber hinaus schafft sie jene Handelsverbindungen und jenen jährlichen Vertragsmarkt, auf denen die für 1720 geplanten Partenariati - gemischte Exportkonsortien aus Zunftmeistern und Kaufleuten - überhaupt erst aufbauen können.
Die feierliche Eröffnung der Fiera del Mediterraneo erfolgt stets am 24. August, dem Gedenktag des Heiligen Bartholomäus. Zu ihrer Begründung wird sie einmalig vom päpstlichen Nuntius und dem Erzbischof von Genua geweiht. Der gesamte Veranstaltungszeitraum reicht vom 20. August bis zum 12. September, beginnend mit dem Aufbau der Stände, über die Zahltage bis hin zur Preisnotierung. Die Fiera findet somit nach der sommerlichen Hitze statt, aber noch zur sicheren Reisezeit, vor den Herbststürmen. Der Termin ist dabei bewusst so gewählt, dass er das Handelsjahr des Mittelmeers ergänzt, statt in es hineinzugreifen. Ein Kaufmann, der im Frühjahr in Athen kauft, kann im September in Genua verkaufen, dort italienische Handwerkserzeugnisse erwerben und anschließend zur Handwerkermesse im Kalifat reisen.
In Italien selbst setzt der Termin die Fiera an die Spitze einer bestehenden Kette: Am 14. September der Tag des Seemanns, Ende September der nationale Handwerkerwettstreit in der Heimatstadt des Vorjahressiegers. Wer im August nach Italien reist, findet genügend Anlässe, bis in den Oktober zu verweilen, während er von der Küste ins Land geführt wird. Aus einzelnen Veranstaltungen wird so ein Zeitraum, den man insgesamt ansteuern kann.
Alljährlich wird das Khanat nun die Kaufleute des Mittelmeeres und der Welt nach Genua einladen, mit besonderem Gruß nach Hellas, dessen Afrikanikí Agorá der Fiera del Mediterraneo zum Vorbild dient.
Im westlichen Mittelmeer trägt die Poste Italiane diese Ankündigung in die Häfen. Ihr wiederum beschert die Fiera eine verlässliche Hochsaison.
Für die Auflage eines Fonds zur Finanzierung der Messe stellt das Khanat 100.000 S zur Verfügung, der ab 1719 mit jährlich 15.000 S wieder aufgefüllt wird. Zusätzlich wird die Messe im Mittelmeer und entlang des Rheins aktiv beworben, wofür 30.000 S aufgebracht werden.
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Sonstiges - 82.500 S (103.500 S Ausgaben, 186.000 S Einnahmen)
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- Der Reiseplan des Khans sieht in diesem Jahr zwei Termine vor:
- "Einweihung" der Festung Ventimiglia: Khan Urus wird sich persönlich von dem neuen Bollwerk an der ligurischen Küste überzeugen und schließlich feierlich das Kommando an den ersten Befehlshaber über die Festung übergeben.
- Anschließend reist der Khan zur Fiera del Mediterraneo, von wo an er den italienischen Sommer begehen wird und den Tag des Seemanns, so wie dem Handwerkerwettstreit in Pavia beiwohnen wird.
- Der Bau der Festung Ventimiglia wird in diesem Jahr mit 55.000 S vollendet - (1.500.000 / 1.500.000 S)
- In den heimischen Werften werden die folgenden Schiffe geordert:
- 5*25 III - 22.500 S
- Die verbliebene Artillerie wird freundlicherweise von Ungarn unterhalten - 36.000 S
- Die Zwangsanleihe bleibt dieses Jahr unberührt.
- Die Verluste der Manifattura di Torino werden ausgeglichen - 8.000 S. (Verrechnung bereits oben im verfügbaren Etat erfolgt)
- Die Verluste der Poste Italiane werden ausgeglichen - 13.000 S. (Verrechnung bereits oben im verfügbaren Etat erfolgt)
- Das dritte ungarische Minghan kehrt in seine Heimat zurück. Dafür wirbt man 1 Regiment LR in Genua an, wovon wiederum 0,5 Regimenter Katalonien zur Verfügung gestellt werden. - Soldkosten sind im Militär Etat aufgeführt
- Der Heilige Stuhl erwirbt Handelsprivilegien der Stufe I in Italien, ohne dessen Vasallen. Im Gegenzug wird die Petersdom-Baustelle für Italien geöffnet, sowie 50.000 S an Italien gezahlt. - 50.000 S
- Die Pfalzgrafschaft bei Rhein erwirbt Handelsprivilegien der Stufe I in Italien, ohne dessen Vasallen. Dafür werden 50.000 S an Italien gezahlt. - 50.000 S
- Die Schweizer Eidgenossenschaft erwirbt Handelsprivilegien der Stufe I in Italien, ohne dessen Vasallen. Dafür werden 50.000 S an Italien gezahlt. - 50.000 S
- Die Privilegien mit dem Kalifat werden aufgehoben.
- Als Zeichen seiner Dankbarkeit für die Rückholung des Kronprinzen wird Khan Urus bis an sein Lebensende jährlich 10.000 S für den Bau des Petersdom spenden.
- Die 0,7 LI Aufgebote der Kanaren werden, wie vereinbart, in Italien angesiedelt. Sie bekommen etwas Land der Krone, sowie 20 S jährlich für 5 Jahre, wofür sie dem Khanat künftig als Aufgebote zur Verfügung stehen - 14.000 S (Jahr 4 von 5)
- Der Hofstaat und die Provinzlandtage sollen erörtern, ob eine Erhöhung der Frondienste nach französischen Vorbild vorteilhaft wäre, um die allgemein gestiegenen Lasten im Khanat fairer zu verteilen. Bisher leiden allein die oberen Stände unter den finanziellen Problemen des Khanats. Möglicherweise wäre es daher angemessen und förderlich, die Leibeigenen höher zu belasten.
- Auf Grund der Vielzahl an nordischen Studenten am Istituto di Metallurgia soll dort eine Charmeoffensive gestartet werden, um die Nordleute von den Vorzügen Italiens zu überzeugen. Es wäre wünschenswert, diese Talente dauerhaft für das Khanat zu gewinnen. - 3.000 S
- Servizio informazioni - nur für die SL
Achtung Spoiler:
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Ausgaben insgesamt: 1.470.500 S
Bilanz: 500 S
Schulden: 16.625.000 S
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Kredite:
- Italienische Anleihe: 14.225.000 / 15.000.000 S
Forderungen:
- keine
Schatzkammer: 500 S
Man hat alles umgesetzt außer der Einbeziehung nicht zünftisch gebundener Personen. Für das Verlagssystem bräuchte es also bei Gelegenheit einen neuen Schwerpunkt. Auf dem Land kann also weiterhin nicht produziert werden.
Es könnte sein, dass es irgendwo auf der Route ein Piratenproblem gibt, aber die Hintergründe sind noch unklar.
1. Kann man schon was zu den Auswirkungen der Zunftreform sagen? Also hinsichtlich Produktivität, Wohlstandsentwicklung,... oder braucht das jetzt erstmal etwas Zeit?
2. Reicht meine Flotte aus, um der Poste Italiane zusätzlichen Schutz zu gewähren oder muss ich da aufrüsten?
3. Kann der Geheimdienst hier helfen, falls die Schiffe aus anderen Gründen als Piraterie verschwinden? Besteht vielleicht auch einfach ein Korruptionsproblem?
4. Kriege ich auf dem kurzen Dienstweg eine Rückmeldung dazu, ob man das französische Frondienste-System übernehmen sollte/könnte, oder müsste ich das übers Jahr erörtern?
1. Das braucht definitiv Zeit. Auch wenn man jetzt vielleicht nicht mehr an den gemeinsamen Erwerb des Schuhleders von Grundherrschaft X oder Kloster Y gebunden ist, kauft der einzelne Schuhmacher ja nicht plötzlich eine ganze Herde aus der Nachbarprovinz auf.
2. In diesem Bereich handelt es sich ja um variable Werte. Wenn du Schiffe vom Küstenschutz abziehst, merkt man das natürlich.
3. Man kann es versuchen. Allerdings müsste man auch im Inland erst einmal herausfinden, wo man ansetzen kann.
4. Das sollte unbedingt im Lauf des Jahres erörtert werden. Gerade bei so einschneidenden Aktivitäten erwarten die Provinzen, gefragt zu werden.
2. Wieviele Schiffe hat die Poste Italiane denn? Und wie groß ist der Schaden aus den verlorenen Schiffen?
5. Wie sehen die Kapazitäten der Börse aus? Ich überlege, diese im Zuge der Handelsmesse um eine Stufe zu erweitern. Falls das aber nicht nötig ist, spar ich mir die 100k auch gerne.
6. Ähnliche Frage zur Metallurgie-Schule, da Don hier ja jetzt seine Skandinavier eingeschleust hat. Ist die damit ausgelastet? Müssen dadurch italienische Studenten zurückstecken?
7. Was machen wir mit den Staatsbetrieben generell? Das ist und bleibt ein Millionengrab und bleibt leider deutlich hinter den Erwartungen zurück. Wie kann ich das retten?
2. Die Zahl müsste in der Auswertung stehen, ich glaube die hast du ihr ohnehin geschenkt. Es gingen aber keine Schiffe verloren, die der Gesellschaft direkt gehörten, sondern eben Fahrzeuge, die man angemietet hatte.
5. Ich glaube im Augenblick reicht es gut aus.
6. Ja, das ist leider so. Das gilt aber natürlich bei jeder Größe.
7. Normalerweise haben die doch meist Gewinn gemacht? Der Postdienst sogar recht stabil?
2. Stimmt! Wieviele Schiffe mietet sie denn zumeist an? Die könnte man ja ansonsten noch nachschießen. Ansonsten würde ich die fünf eigenen mal mit entsprechenden Geleit versehen, zumindest übergangsweise
6. Lässt sich das quantifizieren? Gibt es noch genügend Plätze für italienische Studenten, sodass ich noch von der Schule profitiere, oder sollte ich die nordischen Studenten lieber allesamt zum Teufel jagen?
7. Ne... Ich stell dir mal meine Tabelle dazu ein, wenn ich das nächste Mal am PC bin, aber die Verluste sind insgesamt derart untragbar, dass ich durchaus drüber nachdenke auch diese beiden Schwerpunkte abzuschreiben, bevor das noch schlimmer wird![]()
2. In Ordnung! Man mietet meist nach Auftragslage an, das ist aber dann wieder über das Handelssystem abgebildet (also ohne konkrete Anzahl).
6. Doch, du profitierst auf jeden Fall! Man hat ja nun nicht alle Plätze für die Dänen reserviert.
7. Zumindest bei der Post könnte man sicher versuchen, sie mit Gewinn zu verkaufen.