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Thema: [DMS2] Zum Po hier entlang!

  1. #2431
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    2.-7. Oktober 1716: Der italienische Handwerkerwettstreit in Turin wird von den Betrieben des Landes deutlich besser angenommen als im Vorjahr, doch es sind erneut vorwiegend Hersteller von Luxuswaren gekommen, die über eine bessere finanzielle Grundlage für schwierige Zeiten verfügen. Den Sieg trägt diesmal ein Uhrenmacher aus Pisa davon.
    Sollten wir den Handwerkerwettstreit vielleicht etwas umstrukturieren? Aktuell finanzieren wir diesen ja mit 50.000 S an Preisgeldern. Man könnte diese halbieren und dafür stattdessen 25.000 S jährlich dafür nutzen, die Unkosten kleinerer Betriebe zu finanzieren, um mehr Handwerkern den Teilnahme zu ermöglichen.
    Das wäre ggf. auch etwas, was wir auf dem Zünfte-Kongress mit den Zünften besprechen können, falls die da Einwände hätten.
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  2. #2432
    Zurück im Norden
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    Ja, wieso nicht? Der Siegespreis ist ja ohnehin sehr beachtlich.

  3. #2433
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Ok, dann machen wir das so. Kannst du das zu sofort umsetzen oder soll ich das im Jahreszug nochmal erwähnen?
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  4. #2434
    Zurück im Norden
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    Ich rate bei so etwas schon, es im Jahreszug zu vermerken.

  5. #2435
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Hoffentlich denke ich dran

    Plätschert mein Kongress durch die Chronik / Jahresauswertung oder baldowern wir das hier direkt im Zweikampf aus?
    Der sollte übrigens eigentlich in Como tagen Aber das wird ja wohl hoffentlich keinen Unterschied machen
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  6. #2436
    Zurück im Norden
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    Aber nur die zentrale Versammlung, oder? Die Auswertung kommt dann zum Jahresende, das ist ja nicht im strengen Sinn ein Duell zwischen dir und den Zünften.

  7. #2437
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Achso, die tagen einmal in den Provinzen und anschließend zentral? Macht wahrscheinlich Sinn

    Wenn es da seitens der Zünfte nichts zu diskutieren gibt, bin ich nicht böse drum Dann reicht die Auswertung
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  8. #2438
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Khanat Italien - Etat im Jahre 1717

    Bild

    Etat: 1.070.000 S
    Schatzkammer: 7.000 S
    Einnahmen der Manifattura di Torino: -12.000 S
    Einnahmen der Poste Italiane: 47.000 S
    Bevölkerung: 9.100.000
    ____________________________________


    ____________________________________

    Feste Ausgaben - 675.000 S
    ____________________________________

    • Hofhaltung: 450.000 S
    • Tribut an Ungarn: 150.000 S
    • Finanzierung des Handwerkerwettstreits: 50.000 S
    • Zuschuss zum Tag des Seemanns: 25.000 S



    ____________________________________

    Verfügbarer Etat: 437.000 S
    ____________________________________


    ____________________________________

    Militäretat - 493.000 S
    ____________________________________

    • Artillerie - 120.000 S
      • 1 Reg. Feldartillerie III - 60.000 S
      • 1 Reg. Festungsartillerie III - 60.000 S


    • Marine - 323.000 S
      • 1*500 III - 30.000 S
      • 4*250 IV - 80.000 S
      • 8*100 III - 48.000 S
      • 30*50 III - 90.000 S
      • 50*25 III - 75.000 S


    • Söldner - 50.000 S
      • 1 Reg. SI aus Genua - 0 S
      • 2 Minghan LR/SR aus Ungarn - 50.000 S



    ____________________________________

    Aktionsetat - 25.000 S
    ____________________________________

    • Modernisierung der Zunftordnung - 25.000 S

      In diesem Jahr wird Khan Urus die erste konkrete Reform des Zunftwesens in die Wege leiten. Ziel ist es nicht, die Zünfte in ihrem Kern zu erschüttern, sondern ihnen die Werkzeuge zu geben, die sie brauchen, um in einem sich wandelnden europäischen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.
      Die Reform umfasst drei Kernelemente:

      1. Aufhebung der Produktionsquoten
        Bislang ist jedem Betrieb eine feste Jahresproduktion zugeteilt, unabhängig von Nachfrage und Auftragslage. Künftig sollen die Zünfte flexibel auf die Marktlage reagieren können - in nachfragestarken Jahren mehr produzieren, in schwachen Jahren Ressourcen schonen. Dies schafft Anreize für Effizienz und Innovation ohne die Grundstruktur der Zünfte anzutasten.

      2. Aufhebung der Preisbindung
        Von nun an setzen die Handwerker ihre Preise eigenverantwortlich, orientiert an Marktlage, Nachfrage und Qualität der Ware. Die Zünfte behalten dabei das Recht, Mindeststandards für Qualität und Handwerksehre zu definieren - nicht aber den Preis. Dies ermöglicht eine marktgerechtere Preisbildung, schützt die Käufer vor Willkür und gibt den Exporthandel auf den europäischen Märkten deutlich mehr Spielraum.
        Zur Unterstützung der einzelnen Handwerksbetriebe sollen die Zunftmeister jedoch jährlich eine Empfehlung für einen Preis ausgeben, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass jeder Handwerksbetrieb betriebswirtschaftlich versiertes Personal besitzt.

      3. Einbindung des ländlichen Raums
        Sofern es opportun erscheint, dürfen künftig Landwirte, gegen eine angemessene Bezahlung, für die Produktion handwerklicher Güter in die Pflicht genommen werden. Dies gilt jedoch ausschließlich für die Wintermonate!
        Dieses Instrument soll einerseits die Möglichkeit bieten Auftragsspitzen abzufedern und andererseits besonders kostengünstig produzieren zu können. Gleichzeitig bietet es der Landbevölkerung ein weiteres Einkommen in den sonst kargen Monaten, wo sie ihrer Hauptbeschäftigung nicht nachgehen können.


      Die Qualitätsstandards und das Zunftmonopol bleiben vollständig erhalten. Die Reform gibt den Zünften mehr Freiheit und Flexibilität - sie nimmt ihnen nichts.

    ____________________________________

    Sonstiges - 20.000 S (116.000 S Ausgaben, 100.000 S Einnahmen)
    ____________________________________

    • Aus gegebenem Anlass wird die Finanzierung des Handwerkerwettstreits umstrukturiert. Zunächst wird der provinziale Wettbewerb für "Venetien" abgeschaffen und die Struktur sich den föderalen Provinzen angleichen. Zudem werden die Preisgelder fortan 2.500 S für jeden Provinzsieger, sowie 15.000 S für den italienischen Meister (insgesamt 25.000 S) betragen.
      Die Finanzierung wird jedoch nicht gekürzt. Stattdessen werden die somit freigewordenen 25.000 S jährlich dafür verwendet, kleineren Betrieben überhaupt die Teilnahme am Wettbewerb zu ermöglichen, indem ihre Unkosten hierfür übernommen werden.
      Khan Urus erhofft sich somit ein erneutes Beleben des Wettstreits, über mehr Vielfalt, sowohl was die präsentierten Güter, als auch die teilnehmenden Betriebe anbelangt.

    • Der Bau der Festung Ventimiglia wird in diesem Jahr mit 30.000 S fortgesetzt - (1.450.000 / 1.500.000 S)

    • In den heimischen Werften werden die folgenden Schiffe geordert:
      • Keine!


    • Es werden weitere 0 S aus der Zwangsanleihe eingezogen.

    • Die Verluste der Manifattura di Torino werden ausgeglichen - 12.000 S.

    • Es werden Stufe I Handelsprivilegien an die Pfalzgrafschaft bei Rhein verkauft. Die dort zuvor erhaltenen Handelsprivilegien werden aufgehoben -50.000 S.

    • Der Privilegientausch mit der Eidgenossenschaft wird aufgehoben.

    • Der Privilegientausch mit Böhmen wird aufgehoben.

    • Der Heilige Stuhl erwirbt Handelsprivilegien der Stufe I in Italien, ohne dessen Vasallen. Im Gegenzug wird die Petersdom-Baustelle für Italien geöffnet, sowie 50.000 S an Italien gezahlt - 50.000 S.

    • Man tauscht mit dem Kalifat Handelsprivilegien der Stufe I, die auch die jeweiligen Vasallen umfassen.

    • Als Zeichen seiner Dankbarkeit für die Rückholung des Kronprinzen wird Khan Urus bis an sein Lebensende jährlich 10.000 S für den Bau des Petersdom spenden.

    • Die 0,7 LI Aufgebote der Kanaren werden, wie vereinbart, in Italien angesiedelt. Sie bekommen etwas Land der Krone, sowie 20 S jährlich für 5 Jahre, wofür sie dem Khanat künftig als Aufgebote zur Verfügung stehen - 14.000 S (Jahr 3 von 5)

    • Servizio informazioni - nur für die SL
      Achtung Spoiler:

      Der Geheimdienst erhält einen Etat von 50.000 S.
      Die Aufgaben bleiben wie gehabt.



    ____________________________________
    Ausgaben insgesamt: 1.309.000 S
    Bilanz: -85.000 S
    Schulden: 16.325.000 S
    ____________________________________
    Kredite:
    • Italienische Anleihe: 14.225.000 / 15.000.000 S

    Forderungen:
    • keine


    Schatzkammer: 0 S
    Geändert von Simato (Gestern um 22:07 Uhr)
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Von Simato lernen heißt Siegen lernen!

  9. #2439
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Als erstes das wichtigste. Du hast wieder meinen Geheimdienst in der Auswertung offen gelegt... Das ist echt äußerst unschön
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Khanat Italien
    Besondere Institutionen:
    Seit 1713: Geheimdienst Servizio informazioni in Mailand, seit 1714 mit 35 000 S im Inland und mit 15 000 S in ganz Spanien aktiv

    Zur Auswertung hab ich mehrere Fragen:

    1)
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Der Einfluss des Khans bei den Zünften ist für sieben Jahre (1717-1723) erhöht, nachdem er sich intensiv mit der Fortentwicklung und Reform des Landes beschäftigte.

    Besonderheiten:
    Die Durchsetzungskraft des Khans bei den Zunftvertretern in den Provinzen ist für fünf Jahre (1717-1721) höher als gewöhnlich
    Stimmt einer der beiden Zeiträume nicht? Oder sind das zwei verschiedene Dinge? Einmal der Einfluss bei den Zünften generell und einmal der Einfluss auf die Vertreter der Zünfte in den Landtagen?


    2)
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Man muss aber befürchten, dass dieser Einflussgewinn nicht ausreichen wird, die von ihm angestrebte, weitreichende Zunftreform durchzusetzen,

    Möglicherweise könnte man versuchen, kleinere Veränderungen vorzunehmen, um einen Teil der angestrebten Ziele zu verwirklichen und damit die Wohlstandsverluste in dieser sozialen Schicht in Grenzen zu halten.
    Können wir die Reform zwischen den Jahren weiter besprechen? Ich plane dieses Jahr wohl noch keinen weiteren Schwerpunkt darauf zu setzen, sondern würde nun erstmal eine Rechtskodifizierung machen, um den Ist-Zustand korrekt zu erfassen. Darüber erhoffe ich mir etwaige potentielle Fettnäpfchen vorab vermeiden zu können, sowie den Reformen mehr Legitimation zu verschaffen.
    Ich würde aber ungerne noch mehr Zeit vergehen lassen, um das Thema durchzukauen. Einerseits, weil meine grundsätzliche Planung der nächsten Jahre unmittelbar darauf fußt und andererseits, weil ich über die Zeit auch einiges wieder vergesse und es ziemlich anstrengend ist, so einen Sachverhalt für ein Forenspiel über Monate hinweg zu besprechen.


    3)
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    [...]da sie für viele Handwerkerfamilien wohl existenzbedrohend wäre
    Kannst du mir das bitte erläutern? Wo genau liegen die Bedenken und Sorgen? Ich habe noch 2-3 Ideen, wie ich dem Entgegenwirken kann, aber brauche dafür natürlich Input, ob ich da an den richtigen Stellen ansetzen würde.

    4)
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Die neue Börse in Genua tut sich wegen des Kapitalmangels im Land weiterhin schwer, wird aber von auswärtigen Partnern offenbar so gut genutzt, dass die Importe und damit auch die Zolleinnahmen des Staates sogar gegen den wirtschaftlichen Trend wachsen.
    Daraus lese ich, dass die Börse zumindest noch nicht an ihre Kapazitätsgrenzen stößt und es im Prinzip das gleiche Thema ist, wie die letzten Jahre bereits: Die inländische Nachfrage ist zu gering und sollte dringend erhöht werden.
    Ist das korrekt?

    5)
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Da mittlerweile fast alle Handelsvorrechte vergeben worden sind, könnte auch dies zu einer leichten Schwächung des Wohlstandes in Italien geführt haben, was allerdings kaum von der Nahrungsmittelkrise und der Zwangsanleihe zu trennen ist. Möglicherweise werden also die Einnahmen im Lauf der nächsten Jahre deutlicher steigen als erwartet, falls vorwiegend die Missernte zu den wirtschaftlichen Problemen führte.
    Hier habe ich eine sehr dringende Frage zum System um die Handelsprivilegien.
    Meines Erachtens nach habe ich, mit Ausnahme des Kalifats, nur mit recht handelsschwachen Staaten Privilegien getauscht, bzw an diese vergeben. Mein Kalkül war, dass meine überlegenen Händler hier also deutlich stärker von profitieren werden, als andersherum. Zudem sind es ausschließlich Stufe 1 Privilegien, die ich vergeben habe, sodass ich die Einschränkungen für alle nicht von mir privilegierten Staaten für äußerst geringt gehalten hätte. Diese Auswertung vermittelt mir aber ein komplett anderes Gefühl, weshalb ich befürchte, das System völlig falsch eingeschätzt zu haben.
    Ist es vielmehr so, dass alle nicht privilegierten Staaten unter 6x Stufe 1 Privilegien genauso sehr leiden bzw davon gehemmt werden, wie als wenn ich an einen einzelnen Staat 1x Stufe 6 Privilegien vergeben hätte? Dann müsste ich hier natürlich dringend etwas ändern - und das wäre dann tatsächlich auch etwas, wo ich mir vorab deinen Input gewünscht hätte

    6)
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Da die Nahrungsmittelsituation in diesem Jahr recht kritisch war, verließen viele Menschen die Städte und versuchten, sich auf dem Land oder in fremden Häfen durchzuschlagen. Das Banditentum nahm dadurch deutlich zu, wobei Tirol und die Grafschaft Barcelona besonders start betroffen waren. Man hofft aber, dass die Migrationsrichtung sich mit der guten Ernte dieses Jahres wieder umkehren wird.
    a) Die Landflucht ist vermutlich wirtschaftlich äußerst unvorteilhaft in meinem Kontext, oder? Ich kann da aber nicht großartig etwas tun, befürchte ich.
    b) Wie stark ist das Banditentum in Italien selbst angestiegen?
    c) Wie schlimm ist die Lage in Tirol und Katalonien? Sollte ich hier womöglich Truppen schicken?
    Geändert von Simato (11. Juli 2026 um 14:35 Uhr)
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  10. #2440
    Zurück im Norden
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    1) Ich glaube, ich hatte nach einem eher schlechten Wurf bei der Auswertung nochmals eine zusätzliche Runde eingeschoben, um weitere Boni einzubeziehen. Sieben Jahre ist jedenfalls der aktuelle Stand.

    2) Ja, das muss nicht alles intensiv besprochen werden.

    3) Naja, es ist eigentlich im Erfolgsfall klar, dass die zünftisch gebundenen Handwerker bei deinem Modell deutlich Verluste erleiden würden. Es ist ja auch das Ziel, die Zünfte zu schwächen und einen Teil der Produktion aufs Land zu verlagern.

    4) Ja.

    5) Es ist nicht dasselbe wie eine einzelne große Privilegienvergabe, aber natürlich gibt es eine Kombination von Auswirkungen, wenn fünf oder sechs Länder bei dir Vorteile erhalten. Die Konkurrenz wächst ja trotzdem.

    6) In dem Fall ist es eher eine Stadtflucht, aber eigentlich sollte sich das bald wieder normalisieren. Man merkt die höhere Unsicherheit übrigens im ganzen Land, auf Korsika nochmals stärker als in Katalonien und dort nochmals stärker als im Kernland. Ob da Truppen sinnvoll sind, müsste man vielleicht mit den Vasallen besprechen.

  11. #2441
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    Zunächst erstmal noch vielen Dank für das Hinzufügen des Spoilers in meiner Auswertung



    1) Ok, danke! Würdest du eine Rechtskodifikation denn aktuell auch für sinnvoll erachten, auch in Hinblick auf die angedachten Reformen?

    2) Ich denke doch, denn...

    3) ...mein Ziel ist es eigentlich nicht unbedingt die Zünfte zu stärken. Ich möchte das starre System aufbrechen, um die Wirtschaft zu beflügeln, aber die Zünfte dabei explizit mitnehmen.
    Das städtische Handwerk würde ja in meinem aktuellen Modell kaum beeinflusst. Das einzige, was hier angerührt würde, wären die starren Produktionsquoten und ich würde das Rohstoffmonopol an der Stelle gerne brechen - bei letzterem wäre ich aber durchaus gesprächsbereit und hätte ein alternatives Modell zur Hand.
    Stattdessen erschließt meine Reform den ländlichen Raum für die Zünfte und erweitert einfach deren wirtschaftlichen Möglichkeiten. Die Reform soll keinen Angriff auf das Zunftwesen darstellen, sondern eine Modernisierung des System.

    5) Kannst du mir denn genauere Informationen zu den jeweiligen Privilegientäuschen geben? Meine Händler müssten ja dafür auch in den anderen Ländern profitieren.
    Oder ist mein Eindruck etwa korrekt, dass es aktuell einfach den Gesamthandel um Italien hemmt, weil nicht privilegierte Länder dadurch teilweise Italien meiden?

    6) Truppen sind doch sonst immer das Mittel gegen Banditen Warum denn hier nicht?
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  12. #2442
    Zurück im Norden
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    1) Ja, das ist meist ein guter erster Schritt. Du hast ja noch die "pure" Leibeigenschaft, oder?
    3) Auf dem Land sind aber andere Leute aktiv, nicht die zünftisch gebundenen Handwerker. Wenn da Bauern sich als Handwerker betätigen, ist das eine zusätzliche Konkurrenz.
    5) Das ist schon so, ja. Im konkreten Fall fehlt es aber mE einerseits an den wirklich interessanten Märkten und andererseits am nötigen freien Kapital. Ich kann es schlecht genauer sagen, weil so viele Privilegien aktiv sind, natürlich nicht nur von Italien; im Augenblick würde ich aber fast sagen, dass du sogar weniger profitierst als deine Partner.
    6) Ja, aber man müsste es halt absprechen.

  13. #2443
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    1) Ja, hinsichtlich Bauernbefreiung habe ich nichts unternommen. Die Gemüter habe ich damals ja über die Provinzräte beruhigt.
    Mir geht es da aber nicht nur um die Rechtschreibung der Pflichten zwischen Leibeigenen und Grundherren, sondern um die generelle Gesetzgebung im Land.

    3) Meine Idee wäre dahingehend, dass man sich in den Städten, wo die Handwerksmeister sitzen, auf hochqualitative Produkte konzentriert. Auf dem Land hingegen werden einfache Verbrauchsgüter produziert. Vereinfachtes Beispiel: Luxuskleidung in den Städten und einfache Textilien auf dem Land.
    Wenn du sagst auf dem Land sind bereits nicht-Zunft-Handwerker handwerklich aktiv, dann dürfte ich bei den Zünften ja offene Türen einrennen, wenn sie das Land auch noch unter ihre Knute zwingen können
    Zudem dürften in meinem Modell die Bauern nur im Winter für das Handwerk herangezogen werden, damit sie ansonsten eben ihrer eigentlichen Tätigkeit weiterhin nachgehen. Wir erschließen somit also einfach für ein Quartal im Jahr weitere Arbeitskräfte
    Würde es dir vielleicht helfen wenn ich mein Modell nochmal in Gänze vorstelle? Ggf. auch schon mit den 2-3 Alternativen oder Entgegenkommen für die Zünfte?

    5) Sind nichtmal die Privilegien im Kalifat für mich interessant? Würdest du daher, aus rein wirtschaftlicher Sicht, dazu raten sämtliche Privilegien zu beenden?
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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  14. #2444
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    1) Ich würde das eher trennen, einfach weil der Effekt sonst vermutlich zu schwach ist. Oder du beginnst bei den Städten, wenn dir das lieber ist. Nur besteht dort kein derartiger Leidensdruck.

    3) Es gibt halt auch in den Städten Handwerker, die einfache Güter anbieten, sogar ziemlich viele. Ich bin ziemlich sicher, dass dieser Effekt eintreten würde.

    5) Doch, beim Kalifat ist vermutlich bloß die Konkurrenz ein Problem.

  15. #2445
    Held der Arbeiterklasse Avatar von Simato
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    1) Könnte ich dann eine Rechtskodifikation für die Rechte und Pflichten aller Stände in Auftrag geben? Also nicht explizit Leibeigene und Grundherren, sondern vielmehr Bauern, Handwerker (Zünfte!), Händler, Klerus und Adel? Oder wäre auch das noch zu allgemein?

    3) Der Clou für die Gesellen oder auch "einfachere Handwerker" aus den Städten ist in meiner Reform ja, dass sie quasi befördert werden. Sie sollen die Aufsicht über die Bauernhandwerker übernehmen und diese ausbilden. Sie werden also zu Vorarbeitern. Das verspricht Ansehen und womöglich auch ein gestiegenes Einkommen, weil sie ja eben von der Arbeit vieler profitieren. Zudem soll ja auch Geld aus den Partenariati in die Zunftkassen fließen, die eben auch vorallem für die Gesellen die soziale Absicherung darstellen.

    5) Profitieren die Kalifatshändler denn ebenfalls mehr von den Privilegien bei mir, als andersrum? Sonst würde ich diese wohl noch beibehalten und alle anderen aufkündigen
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
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