6. Juli 1716: An einem heißen Sommertag bricht König Robert IV. von Schottland zu einer Entenjagd auf. Der 70jährige gilt noch immer als körperlich belastbarer, erfahrener Jäger. Diesmal bleibt er aber wegen seiner Begeisterung wohl etwas zu lange in der Sonne. Als allmählich der Mittag hereinbricht, erleidet er einen Schwächeanfall und wird von den Begleitern auf eine Trage gelegt und mit Wasser versorgt. Der kurz darauf eintreffende Leibarzt lässt ihn noch zur Ader, doch diese besonders im freien Europa verbreitete und vielfach genutzte Behandlungsmethode scheint diesmal fehlzuschlagen. Am Abend bringt man den Monarchen schließlich auf seinen Sommerjagdsitz bei Aberdeen zurück, wo er die Sterbesakramente empfängt und noch vor Mitternacht das Zeitliche segnet. Nachfolger wird Roberts Sohn Malcolm, der seinen Namen in Alasdair IV. ändert. Der verstorbene König galt im Volk als „Befreier von der Knechtschaft“ und führte als zweiter europäischer Herrscher nach dem mittlerweile abgesetzten kanarischen Khan Schinab die Bauernbefreiung durch.
6. Juli 1716: Ein Kompromissvorschlag des päpstlichen Nuntius in Khansbruck soll den Krieg auf Barbados beenden. Er würde zur Rückkehr des Adels auf seine Güter, einer Ausweitung der in der Karibik meist kaum existenten Allmenden und zur Fortdauer der Bauernbefreiung führen.
7. Juli 1716: Das Hanseblatt verfasst ein ausführliches Portrait über Khan Friedrich I. von Westfalen und dessen Bemühungen um eine „Hebung der Oeconomie im ganzen Reiche“, das anscheinend recht gut ankommt. Auch sein neuer Titel wird ausgiebig gewürdigt.


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