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Thema: Kathys Mod: Die vereinigten Staaten von Amerika

  1. #2041
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    2. Woche Juni 1975 n. Chr., zweite Hälfte
    Arichis forderte von mir an, verschiedenste Kommandeure über den Status ihrer Einheiten anzufunken. Am Ende entschied er, dass er nur noch ein lohnendes Ziel angreifen konnte, und befahl über meine Kopfhörer (und mit meiner Stimme) einen Angriff auf die Argentinier bei Sao Luis.
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    200 Kampfhubschrauber und 200 Sea Harrier (jeweils 40 beschädigt) bombten die Zeitsoldaten aus dem Weg, ehe 200 Hubschrauber das eigentliche Ziel erledigten, einen Warlord, der mal wieder 50 Millionen FCA-Francs einbrachte.
    Die übrigen beiden Rebellentrupps an der Grenze zwischen Coba und Santa Fe ließ er nicht angreifen - und die 28000 Mann starke liberianische Armee, die sich dort aufhielt, ebenfalls nicht. Das waren wohl Soldaten, die aus Mittelargentinien von den Maliern ausgewiesen worden waren. Weitere 94000 standen im Gebiet von Santiago del Estero. Wenn diese gezielt die Stadt angriffen, konnte es für Hubert de Brienne noch einmal richtig brenzlich werden. Außerdem hatten noch 10 Transportschiffe Sao Luis verlassen müssen. Eine Beute für den Admiral? Die Spaltung Liberias ließ uns alles noch einmal neu denken.

    Totila dachte darüber nach, die drei Warlords südlich von Santa Fe abzugreifen. Da jedoch auch eine liberianische Truppe vor Sacramento ihn bedrohte, wägte er noch ab. Wir bekamen das teilweise über den Funk mit.

    Grönland war kurz davor, selbst einen militärisch-industriellen Komplex zu entwickeln. Da wir dieses Wissen schon hatten, durften Korolew und Chassepot sich für 130 Millionen in unseren Komplex einkaufen. Grönland selbst holte es nach, seine dänische Vorgeschichte zu erforschen.

    Zwischen Panama und Colon wurden 1000 panamaische Rebellen am Flussufer entdeckt. Bei Colon selbst waren es 4000 Zeitsoldaten (verteilt auf zwei Truppen) mit dem Warlord. William Farquhar Barry schickte zunächst 200 Feuerland-Vulcan-Werfer das Flussufer entlang nach Norden.
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    Die Präsidialgarde der Panama Liberation Army nahm hier die Zeitsoldaten gefangen, beide zusammen ohne Verluste.
    Die Panamaer bei Colon befanden sich auf Maya-Gebiet, wo wir nicht einmarschieren durften. In Sicherheit waren sie aber nicht.
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    Je 800 Haubitzen (4 Batterien) schossen auf jede der beiden Truppen. 2000 Paramilitärs der Sozialdemokraten überschritten ohne Hoheitsabzeichen die Grenze im südlicheren Abschnitt und töteten dort alle Zeitsoldaten mit 600 Verletzten, davon die meisten bei der ersten Truppe. Die nördliche Stellung wurde noch von 200 Granatwerfern beschossen, ehe hier Federalist-Parteigänger mit ihren Paramilitärs die Grenze überschritten und einen von zwei Truppen Zeitsoldaten auslöschten.
    200 Mehrfachraketenwerfer und 2 Batterie schwerer Artillerie beschossen noch den Warlord und seine Leibgarde. Der wurde dann am Ende von einer Geschützstellung getötet. Die Maya protestierten zwar gegen die Zerstörung ihrer Werkstatt, zahlten aber dennoch 50 Millionen Quetzal als Kopfgeld für den Rebellenführer. Es war allerdings nicht José Agustín Arango.

    2000 Trikes, 1000 Motorradspäher und 200 Spähfahrzeuge untersuchten bei Cobá eine Höhle (oder einen Fossilienfund, ich meine aber, es sei eine Höhle gewesen).
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    Ihr Anführer Ruy López de Villalobos, ein spanischstämmiger Entdecker der Bukanier von den Sioux-and-the-Seminoles-Island (auch Philippinen genannt) führte diese Untersuchung an. Seine wissenschaftlichen Erkenntnisse machten ihn berühmt, und es gelang, den Entdecker für unsere Marine zu rekrutieren.

    Im Dschungel von Montreal in einer Höhle entdeckten 3000 Trikes, 1000 Motorradspäher und 1000 Kundschafter dagegen nur eine Truppe Alaskaer, die sich dort mit gestohlenen Puma-Schützenpanzern versteckt hielten und sich uns nun als Söldner anschlossen.

    In La Plata gab es inzwischen so viele Invasoren, dass Richard de Clare seine Truppe aufteilte. 71000 Mann (5 Divisionen) unter seinem Kommando bildeten die Süd-Liberia-Armee, die Admiral Lucius Manlius Vulso Longus in La Rioja (300 Höhenbomber, 80 Transportschiffe, 13000 Soldaten) angreifen sollten. Im ersten Vormarsch plünderten Radpanzer ein Polarfoschungszentrum, der einem Wald weichen sollte, und eroberten 4 Millionen Liberia-Dollar.
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    Basilius Boioannes dagegen sollte mit 4 Divisionen (65000 Mann) die neue Mittel-Liberia-Armee bilden, die gegen Jujuy (30 Transportschiffe, 300 Höhenbomber, 15000 Mann) zog und so Coba entlasten sollte.

    Aktuelle Gangster und Rebellen (Most Wanted-Liste):
    Mormonen: Franz Josef Strauß VIII. (Konförderierte)
    Süd-Brasilia (Cosa Nostra): "Der Pate" Don Vito Corleone, Luca Brasi, Tom Hagens, Santino „Sonny“ Corleone, Frederico Corleone, Michael Corleone
    Nord-Brasilia (Pizza Connection/Sizilianer): Lucky Luciano
    Festland-Karibik (Dallas, Aruba): J.R. Ewing VII.
    Hispaniola: Osama Bin Laden
    Fünf Familien von New York: Salvatore Maranzano
    Gambino-Familie/National Crime Syndicate (Nord-Hispaniola): Albert Anastasia
    Cali-Kartell: Gilberto Rodríguez Orejuela
    Ostkolumbien/Medellín-Kartell: Pablo Escobar
    Südkolumbien / Kosher Nostra: Meyer Lansky
    Kuba/Bolivien: Tamara Bunke
    Belize: Allen Welsh Dulles X. (Brasilien)
    Actecia: Pierre Viret IV.
    Bahamas:
    Inkaland/Peru:
    Yayoj (Japaner):
    Negev:
    Hawaii & Chile: Augusto Pinochet
    Nord-Argentina: Dietrich Bonnhoefer VII.
    Süd-Argentina: Prinzessin Lavinia V.
    Ecuador/Zuñi (Cibola): Richard Sorge
    Dakota: Prophet Narak XXX.
    Sioux-and-the-Seminoles-Inseln/Philippinen: Kim Philby V. (Seminolen)
    Cayman Coast:
    Panama: José Agustín Arango
    Mexiko: Pancho Villa
    Irokesen: Medizinmann Hans Adolf Krebs XIX.
    Tupi/Guarani: Johan Björnsson Printz XXIII. (Kreuzfahrerstaaten)
    Kanada/Alaska:
    Pueblo-Gebiet:
    Jajoy/Cuzco:

    Liberia:
    Actecia:
    Feuerland(-Flotte): Gebra Maskal Lalibela
    Buenos Aires: Binnya U
    Ostargentinien (Santiago-Front/Santa Fe): General Diarmuid
    Südargentinien (Coba-Front/Sacramento): Orhan Gazi
    Südostargentinien: Admiral Lucius Manlius Vulso Longus
    Formosa und Staatschef: Charles Ghankay Taylor
    Ohio und Flotte: Andreas Polder

    Army:
    Heimatverteidigung Hispaniola, Verteidigungsminister: Leo von Brettschmitt (IX.) (Flottillenadmiral)
    Oberkommando: Naram-Sin XXII. "der an die Himmelstüre klopfte"
    Heimatverteidigung Kolumbien: Wiman
    Garnison Belize: Ex-Vizepräsident Omar N. Bradley X. "the Prisoner" / "der Trinker"
    FBI-Chef und Anführer der Sonderkommission "Untouchables": Nolan Buonarroti V.
    "Untouchables" Westbrasilien: Pat Garrett III.
    "Untouchables" Ostbrasilien: Whyatt Earp II., Virgil Earp, Morgan Earp
    Sheriff ohne Einsatzgebiet: "Wild Bill" Hickok III.
    Garnison Brazilia: Vizepräsident Edwin Karl Rochus Freiherr von Manteuffel XIII. "der Komatöse"
    Garnison Cayman Coast & Oberkommando Cayman: Liu Tingxun IX.
    Maya-Coast-Attack-Army: Hektor II. "der Taube"
    Oberkommando Peru: Kubrat XVII.
    Garnison Macchu Picchu: Ali Bey II "der Tollkühne"
    Garnison Festland-Cayman: Spartakus IV. "der Verstümmelte"
    Ostküsten-Hinterland-Armee: Ælfred der Große
    (3.) Süd-Maya-Armee/ Santa Cruz-Armee: Rhydderch Hael IV.
    Süd-Central-Maya-Armee: Douglas Mc. Arthur V.
    Mayaisch-Panama-Armee: William Farquhar Barry ("Bloody Barry")
    Nord-Jamaika-Flotte (Hochelaga): Vaballathus
    Oberkommando Jamaika: August Neidhardt von Gneisenau
    Nordwest-Maya-Armee: Gediminas
    Oberkommando Mayaisch-Kanada: Qara Yolug Osman Bey
    West-Maya-Armee / Stoßtrupp Guarani: Gamo Ujisato IV
    Südwest-Maya-Armee: Guyasuta II.
    Salamis-Landungsarmee: Athaulf
    Süd-Kanada-Armee: Magnus Barefoot LXI.
    Oberkommando Dakota: Erhard Ernst von Roeder XVII. "der Stumme"
    Oberkommando Ecuador: Arichis VI. Herzog von Benevent (Ex-Kaiser Arichis I.)
    Argentinien-Oberkommando: Totila XI. "der Gefangene"
    Süd-Liberia-Armee: Richard de Clare, Earl of Pembroke
    Mittel-Liberia-Armee: Basilius Boioannes
    Sioux-and-the-Semininoles-Expeditionsarmee: Erwin Römmel LXI.
    Garnisonskommando New Jersey, New Guernsey & Negev: Ex-Sultan Bayezid III.
    Oberkommando Chile/Aztekien: Ex-Vizepräsident Johann T’Serclaes von Tilly XIV. "der Re-Traumatisierte"
    Palo Alto Armee: William Tecumseh Sherman VII.
    Bahamas-Armee & Bahamas-Befreiungsarmee: Vlad Tepes
    Garnison New Mexico: Hans Ernst Karl von Zieten II.
    ohne Kommando: Hans-Adam IV. von Schöning "der Rentner"
    kaiserlicher Agent in Mayaland: x12t (Deckname)

    Airforce:
    Oberkommando & Philippinen-Airforce: Manfred von Richthofen V. "der Zahnlose"
    Utah- und Belize-Luftflotte: Otto Lilienthal XXII.
    Ecuador-Airforce: John Talbot, 23. Earl of Shrewsbury "mit den kalten Füßen"
    (New) Cayman Airforce: Albrecht Graf Roon
    New Cayman Marineflieger: Konrad IV. von Egloffstein
    Cuzco-Airforce: Rob Anybody IV.
    New Mexico Airforce: Sir George Hubert Wilkins II.
    Jamaica Airforce: Charles Lindbergh II.
    Kanada-Airforce: Marina Raskova "die Witwe"
    Quebec-Airforce: Ashikaga Takauji VI.

    Navy:
    Marineminister, Marine-Oberkommando und Ostküsten-Flotte: Ito Sukeyuki XLII.
    Tortuga-Befreiungsflotte: Ex-Vize-Präsidentin Zheng Yisao XII. (Zheng-Doorman Yisao)
    Kuba-Kolumbien-Flotte: Christopher Cradock III.
    Süd-Peru-Flotte: Fernão do Pó II.
    Mexiko-Flotte: Piale Pascha IX.
    Belize-Utah-Karibik-Flotte: Harald Hårfager III
    Marineausbildung & Naval Ship Desing Office Miami: Grace Hopper III.
    Süditalien-Flotte: Jakob Roggevenn IV.
    New Guernsey-Flotte & Ecuador-Flotte: John Smith III.
    Feuerland-Flotte & Chile-Flotte: Henri de Rigny II.
    Bahamas-Befreiungsflotte: Hyde Parker
    New Mexico Flotte: Thomas Graves II.
    Panama-River-Flottille: Otto von Kotzebue
    Philippinen-Flotte: Alexander Wassiljewitsch Koltschak III
    Argentinien-Flotte: Hubert de Brienne
    Ost-Liberia-Landungsflotte: Publius Claudius Pulcher
    Oberkommando Quebec: Sinowi Petrowitsch Roschestwenski II.
    Salamis-Flotte: Kiutchuk Muhamed III.
    Kanada-Flotte: Adherbal
    ohne Kommando: Ruy López de Villalobos
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  2. #2042
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    3. Woche Juni 1975 n. Chr.
    Etwas abseits der Haupttruppe der Rebellen in Südost-Argentinien befanden sich noch 2 Warlords mit ihren Leibwachen im Eis zwischen La Rioja, Mar del Plata und Birmingham.
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    Auch wenn das keine Erfahrung gab, griff Ali Bey hier an und nahm beide mit seinen Jeeps gefangen, wofür er 100 Millionen Liberia-Dollar von Charles Taylors Regierung kassierte (über Mittelsmänner) - und sich dem Vorwurf aussetzen lassen musste, sie der Folter ausgeliefert zu haben.
    Auf dem Rückweg plünderte er noch das Lager der Rentierjäger zwischen La Plata und La Rioja, da dort der Wald fehlte, und erbeutete 2 Millionen Liberia-Dollar.

    Bei Sacramento hatten 200 Flakpanzer und 1000 moderne Grenadiere der Liberianer die Stadt verlassen, um 3000 Mann (2000 befreite und 1000 amerikanische Kriegsgefangene) zu erobern. Guyasuta war mit seinen Radpanzern von La Plata bis dort durchgefahren, entschloss sich aber, nicht in dem Wald anzugreifen, da er dann nicht mehr in eine Stadt fahren konnte.
    Sacramento (22000 Mann, 300 Höhenbomber) konnten wir ohnehin jetzt noch nicht einnehmen. Also feuerte Totila mit seinen 6 Artilleriestellungen auf die liberianischen Truppen vor der Stadt. Auch 3 Eisenbahngeschütze eines Zugs, der gerade aus der Wildnis in Sicherheit zurückkehrte feuerten auf diese Stellung.
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    Dann attackierten amerikanische Panzer, die nur noch wie Panzerwagen wirkten, die Grenadiere, wobei die Hälfte der Panzer (noch weiter) beschädigt wurden. Trikes eroberten die Flakpanzer und die Gefangenen. Einen Angriff aus Sacramento gab es nicht, aber eine Batterie Selbstfahrlafetten zerstörte, was an Befestigung aufgebaut worden war, und verschaffte uns so die Möglichkeit, jederzeit doch zuschlagen zu können (und sich selbst ein wenig Erfahrung). Behalten konnten wir die Beute allerdings nicht. Während die eroberten Flakpanzer einen Gegenangriff der Liberianer modernen Grenadiere noch abwehren konnten, wurden sie anschließend (samt der Gefangene) von einer Staffel Gunships zerstört.
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    Guyasuta fuhr nach Osten, zur Mittel-Liberia-Armee zurück, wobei er östlich von Jujuy eine Truppe Zeitsoldaten der argentinischen Rebellen festnahm - ohne Gegenwehr, ohne Verletzte, aber auch ohne Erfahrungsgewinn und gewissermaßen ohne Chance, die Gefangenen gegen einen liberianischen Gegenangriff behalten zu können.
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    Der allerdings kam nicht.

    Publius Claudius Pulcher besuchte Admiral Lucius Manlius Vulso Longus in la Rioja, wo er mit 11 Flottillen die Stadtbefestigung schon einmal schleifte und mindestens 3, danach noch eine Verstärkung von 6 Flottillen auf die Garnison feuern ließ.
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    Währenddessen begannen die ersten Gegenangriffe der Liberianer. Gebra Maskal Lalibela ließ (mindestens) einen seiner beiden modernen Kreuzer unsere Feuerland-Flotte im Fernkampf beschießen, was ein schwerer Kreuzer mit Gegenfeuer beantwortete.
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  3. #2043
    Moderator Avatar von Kathy
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    4. Woche Juni 1975 n. Chr., erste Hälfte
    Während anderswo noch gekämpft wurde, besiedelten einige - vor allem aus New Creta, aber auch Flüchtlinge vor der griechischen Militärdiktatur (in diesem Universum etwas später) die Insel Salamis vor Cap Marien.
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    Die Bewohner verstanden sich daher als "Neu-Griechenländer", bzw. Neu-Griechen. Das "County of Salamis", zu dem die Insel gehörte, wurde aber zum "County of Cape Marién" umbenannt. Direkt zu Beginn wurden der neuen Stadt 10 erbeutete und ziemlich beschädigte Quebecker Handelsschiffe zugeordnet, die eine Handelsstraße zur Versorgung der Insel aufbauten.

    Hubert de Brienne sah sich nun der Bedrohung durch all die aus Mittelargentinien ausgewiesenen Truppen von General Diarmuid ausgesetzt. Er wusste, dass er die nicht annähernd besiegen konnte. Aber er hoffte, durch einen entschlossenen Angriff mit all jenen Truppen, die eher offensiv ausgelegt waren, die Liberianer zu schwächen, so dass diese beim Angriff auf Santiago del Estero, das sie mit ihrer Übermacht vermutlich überrennen konnten, schwächer waren und mehr Verluste erlitten. So kam es zur Schlacht in den Sümpfen von Sao Luis und Santiago del Estero.

    Achtung Spoiler:
    Amerika: Hubert de Brienne
    Airforce: 260 Langstreckenbomber (15 abgeschossen, 112 beschädigt, 150 Tote, 1120 Verletzte), 80 Höhenbomber, 200 Gunships (20 abgeschossen, 180 beschädigt und geflohen, 40 Tote, 360 verletzt und geflohen)
    Subtotal: 3800 Mann (190 Tote, 1480 Verletzte, davon 360 geflohen), 540 Flugzeuge (35 abgeschossen, 292 beschädigt, davon 180 geflohen)
    Navy: 6 leichte Kreuzer (2 beschädigt, 600 Verletzte), 1 Kreuzer (600 Mann), 3 geschützte Fregatten, 12 Raketenuboote, 2 schnelle Schlachtschiffe, 5 moderne Schlachtschiffe (4200 Mann)
    Subtotal: 13800 Mann (600 Verletzte), 29 Schiffe (2 beschädigt)
    Artillerie: 200 Stellungsgeschütze, 200 Haubitzen
    540 Selbstfahrlafetten (120 beschädigt, 600 Verletzte), 160 mechanisierte Artillerien, 800 Mehrfachraketenwerfer
    Subtotal: 10500 Mann (600 Verletzte), 160 LKW, 1340 Panzerfahrzeuge (120 beschädigt), 1900 Geschütze (120 beschädigt)
    Total: 28100 Mann (190 Tote, 2680 Verletzte, davon 360 geflohen), 540 Flugzeuge (35 abgeschossen, 292 beschädigt), 29 Schiffe (2 beschädigt), 1900 Geschütze (120 beschädigt), 1500 Bodenfahrzeuge (120 beschädigt)

    Liberia: General Diarmuid
    36000 Zeitsoldaten (40 Brigaden), 2000 unbekannte Soldaten, 1600 SAM-Infanteristen, 6000 Sanitäter, ca. 180 Kampfpanzer, 7980 Radpanzer (42 Brigaden, min. 120 beschädigt, 600 Verletzte), 200 Selbstfahrlafetten (200 zerstört, 1000 Tote), 800 Flaks (min. 24 beschädigt, 120 Verletzte), 200 Gunships (ca. 200 beschädigt, 400 Verletzte), 160 Torpedobomber, 10 Transportschiffe (10 gekapert, 1000 Gefangene), 100 Anlegestellen (100 zerstört, 1000 Tote, 100 zivile Boote versenkt), (ca. 10200 Verletzte durch Kollateralschäden)
    Total: 94120 Mann (2000 Tote, davon 1000 Zivilisten, 1000 Gefangene, 11320 Verletzte), 8360 Panzerfahrzeuge (200 zerstört, min. 120 beschädigt), 1000 Geschütze (200 zerstört, min. 24 beschädigt), 110 Schiffe (100 versenkt, 10 gekapert), 100 Zivilgebäude (100 zerstört)


    Die Liberianer hatten zwar einiges an Luftabwehr, aber da sie in der Verteidigung sonst nichts nützten, ließ Hubert de Brienne zunächst 200 liberianische Höhenbomber aus Viedma angreifen.
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    Die erste Staffel verwundete 600 Mann, die zweite aber wurde von der Flak abgefangen und verlor 5 Flugzeuge und hatte 65 beschädigte zu beklagen, bei nur leichten Treffern gegen die Flak.
    Hubert de Brienne wandte sich daher zunächst den Transportschiffen vor der Küste zu, die er sicherstellen wollte - um dann festzulegen, wieviele andere Schiffe er als Artillerieunterstützung abstellen konnte. 3 leichte Kreuzer und ein beschädigter moderner liberianischer Kreuzer beschossen die Transporter und zerstörten dabei die Anlagestellen für Fischerboote, die Vorarbeit reichte aber nicht aus. Erst mussten 3 geschützte bukanische Fregatten noch die Transportschiffe beschießen.
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    Dann konnten 3 weitere leichte Kreuzer sie kapern, allerdings nicht ohne massive Schäden an zwei Schiffen. 10 ältere liberianische Transportschiffe, die zu Handelsschiffen degradiert wurden waren, bauten derweil in Santiago del Estero eine neue Handelsstraße auf.
    Gleichzeitig bombardierten 80 Thor-Höhenbomber aus Santiago del Estero die Liberianer an Land und verwundeten 600 von ihnen. Die Jäger in der Stadt gingen stattdessen auf Abfangkurs, falls Höhenbomber aus Santa Fe die Stadt bombardieren wollten. Dafür feuerten noch 200 Stellungsgeschütze auf die Liberianer und verwundeten ca. 1000 von ihnen.
    2 Batterien Selbstfahrlafetten rückten aus. Einen Angriff auf die Liberianer im direkten Feuer wagten sie nicht - nicht nur wegen den Gunships, die sie zerstören würden, sondern auch, weil sie nach einen Angriff im Sumpf nicht mehr zurückfahren konnten, nach einer Fernattacke schon. Dabei zerstörten sie immerhin, wenn auch mit einigen Schäden, im zweiten Duell die Selbstfahrlafetten der Liberianer.
    Danach konnten zwei angeschlagene Batterien (160 mechanisierte Artillerien und 140 Selbstfahrlafetten) sorglos die Liberianer im Fernkampf attackieren. Von Seeseite aus kamen noch 11 Flottillen (Schlachtschiffe zweiter Generationen und Raketenuboote) hinzu. Dazu schossen 200 Haubitzen und 400 MLRS aus Santiago del Estero auf die Liberianer.
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    Der einzige direkte Angriff, den Hubert de Brienne wagte, war eine Attacke von Gunships, die sich allerdings gegen die Flak zurückziehen musste. Andere Bodentruppen sahen keine Chancen, so dass de Brienne keinen sinnlosen Angriff durchführte - mit Masse überrennen konnte er die Liberianer nicht, da die amerikanischen Bodentruppen in Ostargentinien in der Unterzahl waren. Nur zwei weitere Batterien Mehrfachwerfer, die aus Catamarma oder Viedma herangezogen wurden, feuerten noch im Fernkampf auf die Liberianer, und eine Staffel von 60 liberianischen Höhenbombern aus Viedma, die bislang wegen der Flak am Boden geblieben waren, griffen an. Sie überstanden den Angriff auf die Flak auch nur knapp, verloren 10 Bomber und hatten an fast allen übrigen Schäden zu beklagen. Aber auch danach wagten die Bodentruppen keinen Ausfall, und Hubert de Brienne unterbrach diese Schlacht.

    In Fort Niagara brachten 30 umgerüstete liberianische Transporter als Flachter 3x 2690 Millionen Franc ein. Dann erkannten wir, dass sie übrigen 10 in Fort Canada, auch wenn das nicht Kanadas Hauptstadt war, mit 3290 Millionen Franc deutlich mehr einbrachten.
    Von dem Geld wurden in Marién 260 Millionen wieder ausgegeben, um 40 weitere liberianische Transporter zu modernisieren. Von 11360 Millionen Francs blieben also 11100 Millionen - nicht schlecht. Aber da nur noch 36 Milliarden in der Kasse waren (nach den Handelsmissionen) und das Defizit 52 Milliarden betrug, würden eventuell noch in diesem Quartal die Forschungsmittel gekürzt werden müssen.

    Zumal das Defizit auch noch anstieg, da in der Hawaii-See nun auch die Insel Samoa besiedelt wurde, um das goldene Zeitalter noch etwas auszunutzen.
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    Samoa sollte irgendwann einmal an Hawaii gehen, bildete aber vorerst das County of Amerikanisch-Samoa innerhalb des State of Chile.
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    Zum ersten Mal seit meiner Einberufung durfte ich nach Hispaniola zurück - aber nur, um bei der offiziellen Beförderung von Basilius Boioannes zum General in Atlanta dekorativ im Hintergrund zu stehen.
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    Dort sah ich auch Mama, aber sie konnte mich auch nicht befreien. Und direkt danach ging es wieder in die Kaserne, um mich ins Kriegsgebiet zurückzubringen.

    Bei Zama wurden noch 2000 panamaische Rebellen gesehen. Die wurden zwar von 600 Selbstfahrlafetten beschossen, konnten aber nicht besiegt werden, da wir für einen direkten Angriff Maya-Gebiet betreten mussten.
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    So beschwerte sich Philipp der Gute bei den Maya, dass sie nichts gegen die Banditen unternahmen und uns den Zugang verweigerte, und das Maya-Außenminister beschwerte sich bei uns, dass wir auf ihr Gebiet schossen und unsere Rebellen auf ihr Gebiet flüchteten, wo sie nichts zu suchen hätten.

    Bei Lamanai räumten Kampfpanzer eine Salpetermine (10 Millionen Liberia-Dollar), ebenso Jäger zu Pferde bei Taino (16 Millionen Liberia-Dollar erbeutet). Hintergrund war, dass beide Minen noch im Niemandsland lagen, aber bald mit Tagebauen versehen werden sollten.

    Gegenüber 10 Schatzgaleonen in Kereyid (940 Millionen Dollar), 10 Schatzgaleonen in Victoria (950 Millionen) und 10 Koggen in Provo (960 Millionen) waren das eher Peanuts. Aber auch die insgesamt 2866 Millionen, die in diesem Quartal noch eingenommen wurden, reichten nicht, um zu verhindern, dass die Forschungsmittel um 5% der Steuereinnahmen (ca. 26 Milliarden) gekürzt werden mussten, um die Pleite zu verhindern.

    Die Tehuelche stellten zudem Zahlungen und Muschellieferungen gegen Rindfleisch ein, sowie die Zahlungen von 12 Millionen für Hitsingles, die Republik Cuzco zahlte keine 6 Millionen mehr für unsere Fische.

    Trotz den Bemühungen unserer Luftabwehr wurden nach ersten Einschätzungen bei 9 Luftangriffen 4600 Mann durch liberianische Höhenbomber verwundet.

    Bei Corrientes töteten argentinische Rebellen (mindestens) 1000 Bauarbeiter.
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    Die Maya wünschten eine Rückgabe von Hochelaga, aber solche Maßnahmen stießen bei unserer Regierung auf taube Ohren.
    Ebenso wenig waren sie bereit, Salamis an Französisch-Kanada abzugeben.

    Wirklichen Unmut erzeugten sie aber im Umgang mit unseren Freunden, den Tehuelche. Reinhard Mannesmann II. wollte Coco Chanel XV. heiraten - und tat das auch. Aber Reinhard Mannesmann war ein Tengrist alter Schule, Coco dagegen eine Protestantin. Und zum Ärger der Mannesmanns sollte es auch eine protestantische Hochzeit werden. Statt die Sache möglichst zu entschärfen beglückwünschte Kaiserin Roosemary das Paar und stellte für 166 Millionen ein teures Geschenk zur Verfügung. Das sorgte für Zufriedenheit in den protestantischen Städten, aber zu einer Entfremdung mit Kazike Tenenisk, der das als einen Affront wertete.

    In Ushaia schienen die Malier die Kontrolle nicht lange halten zu können, dort brach eine amerikanische Revolte aus.
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