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Thema: [Manor Lords 0.80.050] - Wolfgangs Aufstieg

  1. #136
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    Jahr 5 – 30. Mai

    Zitat Zitat von brettschmitt Beitrag anzeigen
    Genauso muss es sein! Einfach drauflos
    Ja ja, ich sehe ja, wie das bei Opas seim klein Häuschen geht

    _________________

    Mal wieder ein Update, immerhin wurden einige interessante Erkenntnisse gewonnen.

    Im Nordosten wurde weiter entwickelt:
    Oberhalb von Lager und Speicher wurden ein paar Füllhäuser reingesetzt, die dort insgesamt 8 ansässigen Familien kümmern sich ums Fischen und die Logistik (L+S).

    Die Obstgärten haben ihre ersten Erträge abgeworfen, die natürlich im ersten Jahr sehr gering waren. Der Birnengarten hat 75 Bäume, da Birnen laut Tooltipp die höchsten Erträge liefern, allerdings erst nach 4 Jahren. Apfel- und Quittengarten haben je etwa 100 Bäume, Äpfel sind nach 3 Jahren ausgewachsen bei mittleren Erträgen, Quitten liefern nach zwei Jahren im Vergleich zu den anderen beiden Sorten etwas niedriegere Erträge.
    Deshalb wurden jüngst neue Obstgärten direkt dahinter geplant, zusammen mit einem neuen Speicher. Der dritte Garten folgt, sobald das Holzfällerlager dort verlegt wurde. Im Speicher können dann ein paar der Familien nördlich des Brennofens arbeiten, die ursprünglich für die Dachziegelproduktion vorgesehen waren.

    Bild

    Nachdem die Abbaugrube zur Schachtmine verbessert werden musste, erfuhr diese jedoch eine dramatische Steigerung der Abbaumenge. Wurden vorher mit 3 Familien pro Monat ca. 33 Lehm abgebaut, schnellte dieser Wert mit der Schachtmine auf fast 90 pro Monat hinauf.
    Da jedoch auch so schon viel zuviel Dachziegel im Handel sind (Preis steht jetzt bei 3 – Jahresproduktion 480 Stück), wurde um einen Bergarbeiter reduziert. Die 40 Lehm können von den zwei Ziegelbrennern offenbar verarbeitet werden.
    Die unten rechts in der Ecke zu sehende weitere Abbaugrube ist nur ein Dummy (geplant und dann "unterbrochen", damit die Fläche blockiert bleibt, eine weitere Produktionssteigerung ist bis auf weiteres nicht vorgesehen.

    Damit zum Nordwesten:

    Hier wurde ein bisschen chaotisch vorgegangen. Dort, wo jetzt neue Gemüsegärten hinsollen, war ursprünglich ein Brennholz-/Holzkohle-Gebiet geplant. Demzufolge wurde in Jahr 4 dort oben kräftig aufgeforstet, und dann, nach der Planänderung, wiederabgeholzt. Allerdings sind die "Nachwuchs"-bäume nicht nicht soweit, dass sie gefällt werden können, und so müssen wir noch etwas warten, bis da Tabularasa gemacht werden kann.

    Der weiße Kreis zeigt das neu festgelegte Brennholzgebiet an, dort arbeiten jetzt Förster, so dass ab nächstes Jahr Brennholzhütte und Köhler besetzt werden können. Da das nur das zweite Brennholzgebiet sein soll, sollte das ausreichend sein.

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    Auch zu sehen: Wir haben schon wieder eine Söldnergang im Land zu stehen, denn es ist (irgendwann demnächst) wieder ein Räuberüberfall angesagt. Hoffentlich nicht allzu lang hin, denn im Moment werden nur ca. 40 pro Monat an Steuern kassiert, während die Söldner 90 kosten. Die vielen verlorenen Kriegsknechte haben viel Geld (und Zufriedenheit aufgrund hoher Steuern) gekostet, das wirkt nach.
    Außerdem müssen nun Steine importiert werden, da die ursprünglichen Vorräte aufgebraucht sind, das wird ebenfalls Geld kosten. Von Gerste/Malz/Bier ganz zu schweigen, aber da kommen wir noch drauf.

    Südosten:

    Hier ist die Landwirtschaft das wichtigste Thema. Im Herbst Jahr 3 und Frühjahr Jahr 4 wurden die neuen Felder unterhalb der Königsstraße erschlossen. Eine wichtige Erkenntnis war, dass Felder, die im Herbst nicht fertig gepflügt werden, im nächsten Frühjahr erneut komplett neu gepflügt werden müssen.

    Neben den inzwischen 6 Farmhäusern wurden zahlreiche neue Bauernhäuser gebaut und Ochsen angeschafft. Zur Ernte wurden dann je Farmhaus 3 Familien gesetzt, da ich davon ausging, dass wiederum, so wie in Jahr 3, zahlreiche Bauern Ochsen führen. Aber natürlich ist genau das nicht passiert. Im Ganzen war von den 18*3 Bauern immer nur einer mit einem Ochsen unterwegs, alle anderen Ochsen wurden offenbar von freien Familien geführt.
    Hm, na ja, da auch das Timing stimmte (Ernte rechtzeitig drin, so um den 20. September) und auch das säen Ende Oktober abgeschlossen war, will ich im laufenden Jahr mit weniger Familien ran, so 15 vielleicht.

    Der Ochsenbug hat sich bestätigt, die Ochsen arbeiten beim Pflügen die Felder in genau umgekehrter Priorität ab. Im Ergebnis fangen die also an der Königsstraße an, zu pflügen und arbeiten sich nach oben bzw. unten (die Prioritäten verlaufen oberhalb der Straße von oben nach unten, darunter von unten nach oben). Das heißt, die Bauernfamilien pflügen die wichtigsten Felder (die sie als erstes abgeerntet haben) händisch, während die Pflugochsen gemütlich darauf warten, dass die letzten Felder abgeerntet werden. Wenn dann die Pflugochsen die wichtigen, noch nicht fertig gepflügten Felder übernehmen, beginnen die Bauern mit der Aussaat der nächsten hochpriorisierten und fertig gepflügten Felder. Dadurch sieht es so aus, als würden die Bauern Mist machen, so wie es eine Reihe erfahrener Spieler beobachtet haben, in Wahrheit spinnen aber die Ochsen, die Bauern arbeiten einwandfrei.

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    Die Erträge bei Roggen und Flax waren ausreichend, Roggenbrot wurde zu großen Teilen exportiert, da derzeit nicht für die Nahrungsvielfalt benötigt, und aus dem Flax wurde dieses Mal Kleidung produziert, um die Level II-Leute zufrieden zu bekommen. So konnte die Zufriedenheit bei 81 % stabilisiert werden, um den weiteren Zuzug von zwei Familien pro Monat zu sichern.
    Mit dem Gerstenertrag lässt sich natürlich kein Staat machen. Aktueller Jahresbedarf bei mehr als 80 Familien wären knapp 340 Bier pro Jahr, mit dem angesparten Malz vom Vorjahr ist jedoch gerade mal die Hälfte machbar, so dass Level III-Häuser erstmal warten müssen. Wäre Stand jetzt nur für einen Schuster interessant (im Moment werden die Häute für kleines Geld exportiert) und einen Bäcker, der würde die Brotproduktion verdoppeln. Mal sehen, wie das weitergeht.

    Als Problem wurde ja die Verteilung der Arbeitsbereiche zwischen den Farmhäusern auf die Felder gesehen. Ich habe also mal experimentiert und herausgefunden, dass es enfacher ist, als gedacht.
    Tatsächlich müssen die Arbeitsbereiche keinesfalls die zu bearbeitenden Felder vollständig umschließen. Es reicht, wenn der Arbeitsbereich die entsprechenden Felder ausreichend abdeckt.
    Im Bild sieht man den Arbeitsbereich des obersten Farmhauses.

    Bild

    Durch diese Zuweisung werden alle Felder oberhalb der Königsstraße bearbeitet, allerdings bin ich mir beim Feld ganz unten rechts an der Ecke nicht sicher.
    Ich habe also für die oberen drei Farmhäuser dieselbe Zuweisung wie im Bild vorgenommen.
    Für die untersten zwei Farmhäuser wurden die 6 Felder unterhalb der Straße eingestellt und das dritte Farmhaus von unten hat die goldene Mitte bekommen, also alle "angeschnittenen" Felder, die keine exakte Rechteck-Form haben.
    Und es hat funktioniert! Wichtige Erkenntnis, ab jetzt kann mit der Landwirtschaft wesentlich freier gearbeitet werden.

    Außerdem wurde noch weiter nach Südosten gebaut. Das bisherige Gebiet für Brennholz und Holzkohle ist erschöpft (siehe nächstes Post), so dass eine neue Quelle her muss. Das zweite Gebiet ist ja im Nordwesten geplant, also wurde das künftige erste Gebiet hier im Südost errichtet. Dazu wurden noch ein paar Häuser für die notwendigen Arbeiter und Försterinnen gebaut und auch die Pilzsammler haben hier endlich eine Heimat gefunden, die ihnen einen Arbeitsweg ohne ÖPNV-Zwang ermöglicht. Zunächst werden hier die Brennholzbauern und Köhler weiterschaffen, wie bisher, ab 120 Familien wird jedoch das zweite Gebiet ranmüssen, da wir immer noch Holzkohle exportieren, zum erstaunlich stabilen Preis von 2, obwohl dieser schon seit Ewigkeiten mit einem gelben Pfeil nach unten angezeigt wird (also fallende Preise).

    Bild

    Damit sind wir im Moment mit dem aktuellen Stand fertig und wenden uns jetzt der Zukunft zu --> im nächsten Post.
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  2. #137
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    Jahr 5 – 30. Mai – Blick in die Zukunft

    Hier lag in der jüngsten Vergangenheit der Fokus der Entwicklung. Im zentralen Dreieck der Königstraßen (Links-Oben nach Rechts-Mitte und Links-Oben nach Unten-Rechts) wurde ein weiterer Handelsposten bereits fertiggebaut sowie zwei weitere geplant, aber auch "unterbrochen". Hintergrund war, dass neue Ochsenstandplätze gebraucht wurden. Also wurden hier schon einmal die Pferdeställe für die Handelsposten gesetzt und werden derzeit nach und nach mit Ochsen bestückt, die dann später in die neuen Landwirtschaftsgebiete abwandern und so die Plätze für die Händlerpferde freimachen.

    Bild

    In der Spitze des Straßendreiecks oben links ist noch Platz für ein Doppelhaus und noch irgendwas, vermutlich wird dort einmal eine Gerberei und ein Schuster stehen.
    Zur unteren Spitze des Dreiecks hin wurden ein neues Lagerhaus und ein Speicher gebaut, die nach Neuaufteilung der Arbeitsbereiche der bisherigen Logistikgebäude nun vorläufig den gesamten Südosten übernehmen, u.a. die zahlreichen neuen Hühnerhöfe sowie die neue Holzkohle im Südosten und die Pilze.
    Gegenüber diesen Beiden ist noch ein Doppelhaus ohne Hinterhof-Ausbau, dort soll die Bäckerei mal hinein, dann kann der Gemeinschaftsofen auf 1 Uhr davon abgerissen werden.

    Darüber hinaus ziehen sich links an der Königsstraße Holzfäller entlang, denn durch die Abholzung großer Waldgebiete "leidet" die Region unter einem gewaltigen Bauholz-Überschuss. Deshalb wurde nun auch wieder der Export von Brettern aufgenommen, die Massen von Holz müssen irgendwann mal abgebaut werden, da mir inzwischen die Fantasie ausgeht, wo noch überall Holzfällerlager errichtet werden könnten.

    Und nun kommt der Grund für diese Schwemme:

    Bild

    Dieses gesamte Gebiet wurde in den letzten Jahren durch Brennholzbauern und Holzfäller freigemacht und die grünen Flächen sollen nun neue Felder werden. Das wird in etwa so viel Anbaufläche wie im Südosten und die Feldgeometrie wird noch etwas knifflig. Aber wenn die inzwischen totgelegte Brennholzhütte von den Köhlern nebendran endlich leergeräumt wurde, werden hier mit Hochdruck die neuen Farmhäuser (und später dahinter die Ställe für die Ochsen) gebaut, um diese Felder möglichst noch dieses Jahr zu bestellen. Im nächsten Jahr wird es dann darum gehen, genügend Bauernhäuser und Bewohner dorthin zu knüppeln, dass diese Felder im Herbst dann auch geerntet werden können.

    Und dann sind bereits schon wieder die hiervon südlich gelegenen Flächen dran, die mindestens ebensoviel Fläche haben und daher wiederum einen Sack voll Familien für die Bewirtschaftung brauchen. Und Ochsen. Und Speicher und Lager und Marktplätze und vielleicht eine Kirche. Und Brunnen.

    Na ja, sobald geht uns die Arbeit nicht aus. Allerdings ist ohne eine wirklich potente Export-Wirtschaft das Geld ein Problem. Jetzt sind schon Steine knapp, für eine Level II-Kirche würden noch Mörtel und behauene Steien gebraucht, Malz für Bier muss auch irgendwann importiert werden. Die Dachziegel sind keine gute (einzige) Einnahmequelle, da der Markt mit den derzeit 480 exportierten Stücken bereits gesättigt wird. Also müssen wir schauen, was sich sonst noch findet, um Geld zu machen.
    Nochmal zur Erinnerung: Eine Holzprodukte-Wirtschaft wird bewusst nicht angestrebt, um Optionen für weitere Regionen zu haben. Mal sehen, wie sich das auf niedrigem Niveau weiterentwickeln lässt.

    Soweit der aktuelle Stand. Immerhin wurden ein paar Dinge herausgefunden, die hoffentlich nicht im nächsten Update (des Spiels) schon wieder völlig überholt sind. Wobei das Verhalten der Pflugochsen durchaus geändert werden dürfte.

    Bis bald

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  3. #138
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    Danke für die Berichte!

    Du weißt aber schon, dass den Wald unrealistischerweise einfach überbauen kannst? Holz ist natürlich nicht schlecht, aber wenn es schnell gehen muss, baue ich einfach drüber.

  4. #139
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    Zitat Zitat von Herbert Steiner Beitrag anzeigen
    Danke für die Berichte!

    Du weißt aber schon, dass den Wald unrealistischerweise einfach überbauen kannst? Holz ist natürlich nicht schlecht, aber wenn es schnell gehen muss, baue ich einfach drüber.
    Ja, na klar

    Aber als Hausregel habe ich mir gesetzt, außer ganz am Anfang, wenns eben, wie Du sagst, wirklich schnell gehen muss, die Flächen abzuholzen und das Holz einer Verwendung zuzuführen. Da wid jeder Stamm rausgeschleppt, und wenn das Wochen dauert Emoticon: tanne

  5. #140
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    Gerade bei den Feldern wäre es ja schön, wenn man den Wald nicht einfach überbauen müsste, das Urbarmachen war extrem aufwändig.

  6. #141
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    Zitat Zitat von Herbert Steiner Beitrag anzeigen
    Gerade bei den Feldern wäre es ja schön, wenn man den Wald nicht einfach überbauen müsste, das Urbarmachen war extrem aufwändig.
    Was mir so gerade durch den Kopf geht: Ohne Deine Bitte nach weiteren Bildern wäre der Thread längst tot. Du scheinst ja tief drin zu stehen. Wie wär's, wenn Du selbst mal Input lieferst. Die Story um Wolfgang ist beendet, also können wir hier weiter frei rumfantasieren. Ich werde sicher noch ein bisschen weitermachen, aber es spricht nichts dagegen, hier auch eigene Erfahrungen, Intentionen oder im einfachsten Fall nur schöne Bilder reinzuposten.

  7. #142
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    Ich lese hier natürlich auch immer still mit, sehe keinen Grund die Story aufzugeben. Danke an Herbert, dass er sie am Leben gehalten hat

  8. #143
    Registrierter Benutzer Avatar von Herbert Steiner
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    Nach der Dank geht schon an Glorfindel, mein Beitrag war ja nur, dass ich mehr gefordert habe .
    Ich spiele derzeit nicht Manor Lords, kann aber gerne mal ein paar Bilder meiner letzten Partie posten

  9. #144
    Registrierter Benutzer Avatar von L. de Medici
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    Interessierter Leser bin ich auch. Mein Manor Lords liegt seit Längerem auf Steam rum und wartet auf die finale Version.

  10. #145
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    Zitat Zitat von brettschmitt Beitrag anzeigen
    Ich lese hier natürlich auch immer still mit, sehe keinen Grund die Story aufzugeben.
    Ich schon Die Landwirtschaft ist allein durch das immer wieder erforderliche Einstellen der Priorität des Dreschens auf Niedrig vor September sehr aufwändig. Insgesamt läuft das aktuelle Spiel in Richtung viel Arbeit mit wenig Ergebnis. Ich bin daher noch nicht sicher, ob das
    • ein Ende mit Schrecken wird --> doch noch etwas Holzproduktion bauen (Schilde, Holzteile etc.), damit die irgendwann notwendigen Exporte finanziell absichern und dann Deckel drauf oder
    • ein Schrecken ohne Ende --> weiter wie bisher, mit wenig Geld durchkämpfen und dann vielleicht noch irgendwann eine neue Region, in der der ganze Mist auf ähnlich niedrigem Niveau nochmal hochgezogen wird.


    Und deshalb für Herbert:

    Zitat Zitat von brettschmitt Beitrag anzeigen
    Danke an Herbert, dass er sie am Leben gehalten hat


    Zitat Zitat von Herbert Steiner Beitrag anzeigen
    Ich spiele derzeit nicht Manor Lords, kann aber gerne mal ein paar Bilder meiner letzten Partie posten
    Na klar, mach doch mal. Es gibt viel zu wenig schöne Bilder von diesem tollen Spiel, meine Bilder sind ja immer bloß taktische Übersichten.

    Zitat Zitat von L. de Medici Beitrag anzeigen
    Mein Manor Lords liegt seit Längerem auf Steam rum und wartet auf die finale Version.
    Na ja, Du bist noch jung, Du wirst das bestimmt noch erleben. Ich werde das Thema demnächst in mein Testament aufnehmen, damit meine Enkel mal was davon haben

  11. #146

  12. #147
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    Jahr 5 – 1. November

    Zitat Zitat von Falcon Beitrag anzeigen
    Ist doch schön geschrieben und zeigt das Spiel auch sehr gut, vielleicht wird´s ja Story des Monats
    Gegen die Pen-&-Paper-Fraktion gibt es keine Chance. Außerdem erinnere ich mich an die CIV-Stories von BoggyB, das waren alles richtige Kracher (im wahrsten Sinne des Wortes), insoweit denke ich, dass er das Ding locker einfährt

    __________________________________________________________

    Also ja, zunächst sollen hier die neuesten Ergebnisse zur Landwirtschaft festgehalten werden, so viel mehr gibt's derzeit auch nicht zu berichten.
    In diesem Jahr wurde die Ernte mit insgesamt 15 Familien begonnen, da, wie im letzten Jahr festgestellt, die Bauern doch eher aufs Feld gehen, als die widerspenstigen Ochsen rumzuzerren.
    Die Ernte war am 23. September vollständig eingebracht, also 7 Tage vor Ultimo. Daher wird die nächste Ernte nur noch mit 12 Familien, verteilt auf die 6 Farmhäuser plus 12 Ochsen, stattfinden.
    Wichtig war nun die Verteilung der Arbeitsbereiche. Insgesamt existieren für diesen (Ost-)Spot nun 3 Arbeitsbereiche, die auf jeweils zwei Farmhäuser identisch gesetzt wurden:

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    Zur Erinnerung:
    Die am höchsten priorisierten Felder liegen jeweils an den Außenseiten (oben und unten), die am niedrigsten priorisierten Felder sind die rund um die quer-durch verlaufende Königsstraße. Da aber die zwei mittleren Farmhäuser diese als Arbeitsbereich haben, werden die auch rechtzeitig angegangen. Wenn dann am Ende die Decke zu kurz wird, helfen die oberen oder unteren Familien aus.
    abschließende Feststellungen:
    • Ernte vorzeitig abgeschlossen --> Reduzierung der Familien im nächsten Jahr, da die Häuser auf dieser Seite etwas knapp sind, hier müssen Familien für Mühle, Mälzerei und Weberei rausgequetscht werden
    • Säen am 31.10. abgeschlossen, es bleibt also der September als Flaschenhals, sonst könnte man das ganze viel lockerer angehen
    • Ochsen pflügen weiterhin in falscher Reihenfolge (umgekehrte Priorität) – interessanterweise klappt das beim ersten Pflügen neuer Felder, aber sobald die Felder einmal produktiv waren, gehts in den Eimer – wer weiß, was da für Spaghetticode hintersteckt


    Und nun gehts (wieder mal) an das Thema Brachen vs. keine Brachen, hier auch wieder im Kontext unfruchtbaren Landes. Im Qualm-Forum wird ja nach wie vor behauptet, dass die Erträge bei unfruchtbarem Land durch dauernde Bestellung immer schlechter werden und man zwingend nach jedem Bewirtschaftungsjahr zwei Jahre Brache fahren muss, um die ursprüngliche Fruchtbarkeit wiederherzustellen.

    In der letzten Version (050) wurde das bereits widerlegt, mal sehen, wie der Vergleich jetzt ausfällt. Es wird also die Ertragsvoraussage von Jahr 3 (vor der Ernte) mit der Vorhersage für das kommende Jahr 6 verglichen, in dem wieder dieselben Getreidesorten auf den jeweiligen Feldern geerntet werden sollen.

    Bild

    Was kann man sehen:
    • Die Roggenerträge sind deutlich gestiegen. Das würde sich mit der Aussage decken, dass die Erträge im ersten Jahr noch nicht das volle Potenzial zeigen. Da hier Roggen über 90 % Fruchtbarkeit hat, wäre der gigantische Zuwachs der Erträge, im Gegensatz zu denen der anderen Sorten, erklärbar.
    • Bei Flachs sind die Erträge ziemlich identisch, die Abweichung im untersten Feld ließe sich mit ein paar Prozent mehr bei der, sehr schlechten, Eignung hierfür erklären.
    • Gerste ist ziemlich unverändert, der Ausreißer im dritten Feld von unten dürfte auch auf ein paar Prozent mehr Eigung zurückzuführen sein, bei denen dann halt die Ertragssteigerung nach Erstbewirtschaftung durchschlägt. (bleibt trotzdem armselig)


    Ich behaupte also nach wie vor:
    Eine Dreifelder-Wirtschaft ohne Brachen-Jahre ist auch bei unfruchtbarem Land sinnvoll, denn die hierbei gewonnenen Erträge können in Kleidung, Gambesons und Malz umgewandelt werden und helfen somit dabei, mittels Exporten Geld zu verdienen und/oder den Einheimischen mit zusätzlichen Gütern zum Aufstieg zu verhelfen.

    In diesem Zusammenhang interessant:
    Bisher wurde das aus der Gerste hergestellte Malz "angespart", also nicht in Bier umgewandelt, da die Menge weit entfernt vom Bedarf wäre. Anscheinend ist dieses Malz in den (großen) Speichern jedoch weitestgehend vor Verderb geschützt, bisher wurde nur ein minimaler Verderb festgestellt (ca. 1 Malz pro Jahr!).

    Und da wir noch Platz für ein Bild haben, gibt es hier noch einen Blick auf die in diesem Jahr neu angelegten Felder am Süd-West-Spot.
    Hier wurde viel vom "überschüssigen" Bauholz investiert, um Farmhäuser, Bauernhäuser und Infrastruktur zu bauen, so dass ab dem Frühjahr viele neue Felder angelegt und gepflügt werden konnten.
    Derzeit werden diese besät, was bis Ende November nicht fertig wird, kann ab dem Frühjahr nachgeholt werden, so dass nächstes Jahr mit den bis dahin nachgezogenen neuen Familien diese Flächen auch abgeerntet und dann neu bestellt werden können.

    Bild

    Haarig war hier wieder, den Zeitpunkt abzupassen, an dem ein Ochse jeweils ein Feld fertig gepflügt hat, um es dann sofort auf "Brache" zu stellen, damit die Bauern nicht noch sinnloser Weise das Feld bestellen. Weder die verbleibende Wachstumszeit noch die Anzahl der Arbeitskräfte zur Erntezeit hätten hier eine sinnvolle Ernte ermöglicht. Also wurde nach dem Pflügen jedes einzelne Feld in der Position 1 der Dreifelderwirtschaft auf Brache gestellt und erst wieder am 1. Oktober auf die gewünschte Getreideart zurückgestellt, damit die Aussaat losgeht.
    Wenn das mal nicht funktioniert hat, die Bauern also schon angefangen haben, zu säen, wurde das betreffende Feld abgebrannt und neu gepflügt.

    Mit den Erträgen können wir dann also im nächsten Jahr mal schauen, ob wir unseren Bürgern erstes Bier freigeben können. Ohne Importe von Gerste oder Malz werden wir jedoch auf mittlere Sicht nicht über die Runden kommen, insoweit muss auch die wirtschaftliche Entwicklung abgewartet werden.

    Immerhin wurde ein Teil der Flachsernte diesen Jahres (wie auch schon letztes Jahr) für die Produktion von Kleidung auf Vorrat verwendet. Obwohl die Kleidung auf den Marktplätzen bisher noch nicht freigegeben wurde, stibitzen die Bürger bereits Kleidung aus den Lagerhäusern. Nach kurzer Berechnung des zu erwartenden Bedarfes bin ich mir jedoch sicher, ab dem Winter wieder Gambesons herstellen zu können. Wenn davon mal genug am Lager sind, kann man auch über den Kauf der Handelsstraße für den Export nachdenken, diese kostet aktuell immerhin schon 200 Silberlinge. Und verteuert weitere Handelsstraßen um jeweils 100 %. Und davon werden leider noch einige gebraucht

    Mehr dazu im nächsten Update, wenn mal wieder ein Überblick über ganz Leidenfeld und die Entwicklung gezeigt wird (und nachdem Herbert endlich ein paar schöne Bilder zur Auflockerung reingestellt hat ).

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