Ja ja, ich sehe ja, wie das bei Opas seim klein Häuschen geht
_________________
Mal wieder ein Update, immerhin wurden einige interessante Erkenntnisse gewonnen.
Im Nordosten wurde weiter entwickelt:
Oberhalb von Lager und Speicher wurden ein paar Füllhäuser reingesetzt, die dort insgesamt 8 ansässigen Familien kümmern sich ums Fischen und die Logistik (L+S).
Die Obstgärten haben ihre ersten Erträge abgeworfen, die natürlich im ersten Jahr sehr gering waren. Der Birnengarten hat 75 Bäume, da Birnen laut Tooltipp die höchsten Erträge liefern, allerdings erst nach 4 Jahren. Apfel- und Quittengarten haben je etwa 100 Bäume, Äpfel sind nach 3 Jahren ausgewachsen bei mittleren Erträgen, Quitten liefern nach zwei Jahren im Vergleich zu den anderen beiden Sorten etwas niedriegere Erträge.
Deshalb wurden jüngst neue Obstgärten direkt dahinter geplant, zusammen mit einem neuen Speicher. Der dritte Garten folgt, sobald das Holzfällerlager dort verlegt wurde. Im Speicher können dann ein paar der Familien nördlich des Brennofens arbeiten, die ursprünglich für die Dachziegelproduktion vorgesehen waren.
Nachdem die Abbaugrube zur Schachtmine verbessert werden musste, erfuhr diese jedoch eine dramatische Steigerung der Abbaumenge. Wurden vorher mit 3 Familien pro Monat ca. 33 Lehm abgebaut, schnellte dieser Wert mit der Schachtmine auf fast 90 pro Monat hinauf.
Da jedoch auch so schon viel zuviel Dachziegel im Handel sind (Preis steht jetzt bei 3 – Jahresproduktion 480 Stück), wurde um einen Bergarbeiter reduziert. Die 40 Lehm können von den zwei Ziegelbrennern offenbar verarbeitet werden.
Die unten rechts in der Ecke zu sehende weitere Abbaugrube ist nur ein Dummy (geplant und dann "unterbrochen", damit die Fläche blockiert bleibt, eine weitere Produktionssteigerung ist bis auf weiteres nicht vorgesehen.
Damit zum Nordwesten:
Hier wurde ein bisschen chaotisch vorgegangen. Dort, wo jetzt neue Gemüsegärten hinsollen, war ursprünglich ein Brennholz-/Holzkohle-Gebiet geplant. Demzufolge wurde in Jahr 4 dort oben kräftig aufgeforstet, und dann, nach der Planänderung, wiederabgeholzt. Allerdings sind die "Nachwuchs"-bäume nicht nicht soweit, dass sie gefällt werden können, und so müssen wir noch etwas warten, bis da Tabularasa gemacht werden kann.
Der weiße Kreis zeigt das neu festgelegte Brennholzgebiet an, dort arbeiten jetzt Förster, so dass ab nächstes Jahr Brennholzhütte und Köhler besetzt werden können. Da das nur das zweite Brennholzgebiet sein soll, sollte das ausreichend sein.
Auch zu sehen: Wir haben schon wieder eine Söldnergang im Land zu stehen, denn es ist (irgendwann demnächst) wieder ein Räuberüberfall angesagt. Hoffentlich nicht allzu lang hin, denn im Moment werden nur ca. 40 pro Monat an Steuern kassiert, während die Söldner 90 kosten. Die vielen verlorenen Kriegsknechte haben viel Geld (und Zufriedenheit aufgrund hoher Steuern) gekostet, das wirkt nach.
Außerdem müssen nun Steine importiert werden, da die ursprünglichen Vorräte aufgebraucht sind, das wird ebenfalls Geld kosten. Von Gerste/Malz/Bier ganz zu schweigen, aber da kommen wir noch drauf.
Südosten:
Hier ist die Landwirtschaft das wichtigste Thema. Im Herbst Jahr 3 und Frühjahr Jahr 4 wurden die neuen Felder unterhalb der Königsstraße erschlossen. Eine wichtige Erkenntnis war, dass Felder, die im Herbst nicht fertig gepflügt werden, im nächsten Frühjahr erneut komplett neu gepflügt werden müssen.
Neben den inzwischen 6 Farmhäusern wurden zahlreiche neue Bauernhäuser gebaut und Ochsen angeschafft. Zur Ernte wurden dann je Farmhaus 3 Familien gesetzt, da ich davon ausging, dass wiederum, so wie in Jahr 3, zahlreiche Bauern Ochsen führen. Aber natürlich ist genau das nicht passiert. Im Ganzen war von den 18*3 Bauern immer nur einer mit einem Ochsen unterwegs, alle anderen Ochsen wurden offenbar von freien Familien geführt.
Hm, na ja, da auch das Timing stimmte (Ernte rechtzeitig drin, so um den 20. September) und auch das säen Ende Oktober abgeschlossen war, will ich im laufenden Jahr mit weniger Familien ran, so 15 vielleicht.
Der Ochsenbug hat sich bestätigt, die Ochsen arbeiten beim Pflügen die Felder in genau umgekehrter Priorität ab. Im Ergebnis fangen die also an der Königsstraße an, zu pflügen und arbeiten sich nach oben bzw. unten (die Prioritäten verlaufen oberhalb der Straße von oben nach unten, darunter von unten nach oben). Das heißt, die Bauernfamilien pflügen die wichtigsten Felder (die sie als erstes abgeerntet haben) händisch, während die Pflugochsen gemütlich darauf warten, dass die letzten Felder abgeerntet werden. Wenn dann die Pflugochsen die wichtigen, noch nicht fertig gepflügten Felder übernehmen, beginnen die Bauern mit der Aussaat der nächsten hochpriorisierten und fertig gepflügten Felder. Dadurch sieht es so aus, als würden die Bauern Mist machen, so wie es eine Reihe erfahrener Spieler beobachtet haben, in Wahrheit spinnen aber die Ochsen, die Bauern arbeiten einwandfrei.
Die Erträge bei Roggen und Flax waren ausreichend, Roggenbrot wurde zu großen Teilen exportiert, da derzeit nicht für die Nahrungsvielfalt benötigt, und aus dem Flax wurde dieses Mal Kleidung produziert, um die Level II-Leute zufrieden zu bekommen. So konnte die Zufriedenheit bei 81 % stabilisiert werden, um den weiteren Zuzug von zwei Familien pro Monat zu sichern.
Mit dem Gerstenertrag lässt sich natürlich kein Staat machen. Aktueller Jahresbedarf bei mehr als 80 Familien wären knapp 340 Bier pro Jahr, mit dem angesparten Malz vom Vorjahr ist jedoch gerade mal die Hälfte machbar, so dass Level III-Häuser erstmal warten müssen. Wäre Stand jetzt nur für einen Schuster interessant (im Moment werden die Häute für kleines Geld exportiert) und einen Bäcker, der würde die Brotproduktion verdoppeln. Mal sehen, wie das weitergeht.
Als Problem wurde ja die Verteilung der Arbeitsbereiche zwischen den Farmhäusern auf die Felder gesehen. Ich habe also mal experimentiert und herausgefunden, dass es enfacher ist, als gedacht.
Tatsächlich müssen die Arbeitsbereiche keinesfalls die zu bearbeitenden Felder vollständig umschließen. Es reicht, wenn der Arbeitsbereich die entsprechenden Felder ausreichend abdeckt.
Im Bild sieht man den Arbeitsbereich des obersten Farmhauses.
Durch diese Zuweisung werden alle Felder oberhalb der Königsstraße bearbeitet, allerdings bin ich mir beim Feld ganz unten rechts an der Ecke nicht sicher.
Ich habe also für die oberen drei Farmhäuser dieselbe Zuweisung wie im Bild vorgenommen.
Für die untersten zwei Farmhäuser wurden die 6 Felder unterhalb der Straße eingestellt und das dritte Farmhaus von unten hat die goldene Mitte bekommen, also alle "angeschnittenen" Felder, die keine exakte Rechteck-Form haben.
Und es hat funktioniert! Wichtige Erkenntnis, ab jetzt kann mit der Landwirtschaft wesentlich freier gearbeitet werden.
Außerdem wurde noch weiter nach Südosten gebaut. Das bisherige Gebiet für Brennholz und Holzkohle ist erschöpft (siehe nächstes Post), so dass eine neue Quelle her muss. Das zweite Gebiet ist ja im Nordwesten geplant, also wurde das künftige erste Gebiet hier im Südost errichtet. Dazu wurden noch ein paar Häuser für die notwendigen Arbeiter und Försterinnen gebaut und auch die Pilzsammler haben hier endlich eine Heimat gefunden, die ihnen einen Arbeitsweg ohne ÖPNV-Zwang ermöglicht. Zunächst werden hier die Brennholzbauern und Köhler weiterschaffen, wie bisher, ab 120 Familien wird jedoch das zweite Gebiet ranmüssen, da wir immer noch Holzkohle exportieren, zum erstaunlich stabilen Preis von 2, obwohl dieser schon seit Ewigkeiten mit einem gelben Pfeil nach unten angezeigt wird (also fallende Preise).
Damit sind wir im Moment mit dem aktuellen Stand fertig und wenden uns jetzt der Zukunft zu --> im nächsten Post.






Zitieren

Die Landwirtschaft ist allein durch das immer wieder erforderliche Einstellen der Priorität des Dreschens auf Niedrig vor September sehr aufwändig. Insgesamt läuft das aktuelle Spiel in Richtung viel Arbeit mit wenig Ergebnis. Ich bin daher noch nicht sicher, ob das
Na ja, Du bist noch jung, Du wirst das bestimmt noch erleben. Ich werde das Thema demnächst in mein Testament aufnehmen, damit meine Enkel mal was davon haben

Gegen die Pen-&-Paper-Fraktion gibt es keine Chance. Außerdem erinnere ich mich an die CIV-Stories von BoggyB, das waren alles richtige Kracher (im wahrsten Sinne des Wortes), insoweit denke ich, dass er das Ding locker einfährt 