4. Woche April 1974 n. Chr., Wochenende
Wie schlecht sich eine solche Enklave verteidigen ließ, zeigte sich derweil auf der anderen Seite in Santa Cruz. Diarmuid saß dort ziemlich abgeschnitten vom Nachschub, selbst das Meer war blockiert durch Eismassen. Es war die letzte liberianische Stadt in Peru.
Rhydderch Hael IV. und die Santa Cruz-Armee erreichten den Stadtrand in dieser Woche. Eigentlich war die Eroberung erst für nächstes Quartal vorgesehen - drei der vier Divisionen (55000 Mann) waren schon müde vom Marsch. Aber 15000 Mann waren kampfbereit, dazu kamen die vielen Kommando-Schützenpanzer, die in Lima standen und von Guyasuta nach Auflösung der Lima-Befreiungsarmee abgegeben werden konnten. Hael ging daher die Schlacht von Santa Cruz nach dem Motto "Schauen wir mal, wie weit wir kommen" an.
Achtung Spoiler:
Die Belagerung begann damit, dass die 400 Sturmgeschütze ihren frühen Anmarsch nutzten, um die Stadtverteidigung zu beschädigen. 200 Frankokanadische Nachtjäger aus Monterey unterstützten das, wurden aber von einem der beiden Kreuzer vor der Stadt abgefangen und 68 Flugzeuge beschädigt. Aus Lamanai kamen 200 taktische Bomber durch, während 200 Begleitjäger von dem Kreuzer ebenfalls abgefangen und 10 abgeschossen, 126 beschädigt wurden. Damit aber war die Luftabwehr erschöpft.
Während Rob Anybody aber nur einzelne Flieger geschickt hatte, ließ Ashikaga Takauji VI. nun seine beiden Träger voll Flugzeugen auslaufen. Zwei Staffel taktischer Bomber und sechs Staffeln Nachtjäger legten die Stadtverteidigung in Schutt und Asche.
Es folgten 200 argentinische Aufklärer, 200 Spionageflugzeuge und 400 Jetbomber, die zusammen 1000 Mann verwundeten. Aus Quebec selbst schichte Takauji noch einmal 200 Strahlbomber und 100 schwere Bomber, die zusammen 900 Mann verwundeten. Rob Anybody schichte 200 Aufklärer und 10 Luftschiffe aus Monterey, so dass wir am Ende auf 2100 Verwundete Soldaten durch Luftangriffe kamen. Die Sanitäterinnen der Liberianer hatten so einiges zu tun.
Nun sah Hael eine gute Gelegenheit, mit 200 Sherman "Scorpion" Tank Destroyern anzugreifen, denen die Radpanzer natürlich auswichen, so dass sie eine Truppe Zeitsoldaten besiegten.
Und dann kamen die Generäle zum Zug, die eigentlich vorgesehenen Panzer der Armee mussten gar nichts machen. Neidhard von Gneisenau hatte 600 Verletzte, als er 200 Radpanzer zerstörte, Gamo Ujisato schaffte das mit 200 Verletzten, von Schöning kam auf 500. Naram-Sin besiegte ohne Verletzte zwei Brigaden Zeitsoldaten, Spartakus mit 200 Verletzten sogar 2 Brigaden Radpanzer. Nun aber sollte Marina Raskowa angreifen, die den Befehl verweigerte, weil sie fürchtete, trotz guter Chancen zu sterben. Stattdessen griff von Zieten an und zerstörte 200 Radpanzer mit 500 Verletzten. Marina bekam eine Drohung, vors Kriegsgericht gebracht zu werden, und griff darum doch an. Tatsächlich verlor sie 100 Mann gegen die Zeitsoldaten und hatte 900 Verletzte, auch 4 Schützenpanzer wurden zerstört. Zwar starb Raskowa selbst nicht, verlor aber ihren Mann, einen Oberst ihrer Truppe, und wurde darum als "die Witwe" bekannt, hatte sie doch schon früher einmal Ehemänner und Partner im Kampf verloren. Die letzten Radpanzer wurden unter Verlusten von Helikoptern der Lima-Befreiungsarmee vernichtet. Zuletzt standen noch 200 Selbstfahrlafetten - da wir diesmal ohne Artillerieunterstützung angegriffen hatten, hatten wir die Geschütze der Gegner nicht zuerst vernichtet. Hans-Adam IV. von Schöning wurde verwundet, und mit ihm 400 der 500 noch angreifenden Männer. Die übrigen 100 starben, ehe die Liberianer ihre Geschütze aufgaben und mit den Sanitätern und den den Matrosen der 40 Transportschiffe, die im Hafen lagen, in den Aufstand gingen. Von Schöning erholte sich von dieser Verwundung nie richtig, er bat darum, in den Ruhestand gehen zu dürfen. Es wurde ihm insofern gewährt, als dass er die Südwest-Maya-Armee an Guyasuta abgeben durfte und kein Oberkommando mehr hatte. Seine Truppe aber musste er als Mentor seines Sohnes Hans-Adam V. immer wieder mit anführen, die meiste Zeit aber durfte er auf seinem Landsitz zur Genesung verbringen. Die übrige Beute war mit 183 Millionen Liberia-Dollar eher gering.
Diarmuid begann nun erwartungsgemäß mit einem Aufstand, an dem sich außer Matrosen, Artilleristen und Sanitäterinnen nur wenige Freiwillige sowie die Mannschaften der beiden Kreuzer beteiligten. Da wir aber nun volle Bewegungsfreiheit hatten, war die Niederschlagung des Aufstands von Santa Cruz recht einfach.
Achtung Spoiler:
Ashikaga Takauji VI. eröffnete die Schlacht, indem er 200 Nachtjäger die nordwestlichste Rebellentruppe attackierten konnte - Jäger, die die Stadt beim Bombardement nicht hatten erreichen können. Auch kreisten immer noch die letzten 200 Aufklärer vom Luftangriff über der Stadt und fanden so die verdeckt operierenden Einzelkämpfer.
Roschestwenski übertrug Admiral Adherbal die Kanada-Flotte, die in Quebec zurückgeblieben war. Mit diesen 5 geschützten Kreuzerflottillen leistete er ebenfalls Feuerunterstützung gegen die Einheiten an der Küste. Rob Anybody konnte noch zwei Jägerstaffeln aus Yayoi schicken, die ebenfalls an der Nordflanke angriffen.
Da wir nun auch Bewegungsfreiheit für unsere Fußartillerie hatten, konnten diese mit der zivilen Eisenbahn zum Einsatz gebracht werden und die Rebellen massive angreifen.
Allerdings verloren wir beim ersten Angriff auf die Ostflanke 200 Gladiator-Geschütze durch die feindlichen Einzelkämpfer. Die Truppe an der Küste wurde von Raketenartillerie und schwerer Artillerie attackiert, die Nordflanke von 2 Batterien Haubitzen, die sich beim Salpeterbergwerk festsetzten. 5 schwere Batterien griffen das Jägerlager an, wo sich die meisten Feinde aufhielten und wir schon die Schnellfeuergeschütze verloren hatten. Zumindest eine Batterie hatte hier auch tödliche Verluste von 10 Geschützen und 100 Mann, die übrigen erlitten nur leichte Schäden. 200 Granatwerfer attackierten die Zeitsoldaten im Nordosten der Flanke.
Nun rückte Albrecht Graf Roon an, der mit seinem Schützenpanzern die ersten Zeitsoldaten beim Pelzjäger-Lager besiegte. Mein Mann, der Ex-Sultan Bayezid, überfiel die Zeitsoldaten am Nordosten und nahm sie gefangen, wobei er sie gleich mitnehmen konnte. Er besiegte auch die beiden Brigaden im Norden, wo er noch einmal 1000 Gefangene machte, die er aber nicht einladen konnte. Zuletzt vernichtete er eine Brigade Zeitsoldaten bei den Felljägern. Insgesamt hatte er dabei 300 Verletzte zu beklagen. Von Zieten griff mit seinen 500 verbleibenden Mann auch beim Pelzjäger-Lager an und besiegte einen Trupp Zeitsoldaten ohne weitere Verletzte, ebenso Gneisenau, der mit 400 Mann angriff und die Einzelkämpfer dort vernichte. 200 Jagdpanzer töteten die Paramilitärs im Lager.
Die Einzelkämpfer an der Küste wurden von eroberten liberianischen Radpanzern vernichtet, ehe Feldjäger dort die Paramilitärs töteten. Da die Pelzjäger die Rebellen unterstützt hatten bzw. selbst zu ihnen gehörte wurde das Lager von Flarakpanzern eingeebnet und 1 Millionen Dollar in Fellen sichergestellt. Da sich dort Höhlen befanden sollten diese erst untersucht werden, ehe ein neues Lager von loyalen Trappern errichtet wurde.
Es blieben die beiden Kreuzer. Für diese holte Rhydderch Hael 6 teils angeschlagene (teils sehr angeschlagene) Batterien aus Lima oder Lamanai herbei, die die Schiffe beschossen und selbst beschossen wurden.
Die Torpedobomber der Nachthexen waren prädestiniert dazu, einen der beiden Kreuzer zu versenken (wobei diese auch zur Luftabwehr prädestiniert waren), was ohne Verluste gelang. Den zweiten Kreuzer versenkten Mehrzweckhubschrauber, die aber viel mehr Gegenwehr und Schäden und auch 20 Abschüsse hatten. Insgesamt waren die Liberianer hier zumindest so clever gewesen, ihre Kreuzer nicht im Hafen zu lassen, wo wir sie einfach erobern konnten - etwas, was uns sonst häufig genug gelang.
Diarmuid hatte damit das letzte Fleckchen Liberia in Peru verloren und wurde nach Monrovia zu ernsten Gesprächen gerufen. Von dort wurde er an die Argentinien-Front geschickt.
Aktuelle Gangster und Rebellen (Most Wanted-Liste):
Mormonen: Franz Josef Strauß VIII. (Konförderierte)
Süd-Brasilia (Cosa Nostra): "Der Pate" Don Vito Corleone, Luca Brasi, Tom Hagens, Santino „Sonny“ Corleone, Frederico Corleone, Michael Corleone
Nord-Brasilia (Pizza Connection/Sizilianer): Lucky Luciano
Festland-Karibik (Dallas, Aruba): J.R. Ewing VII.
Hispaniola: Osama Bin Laden
Fünf Familien von New York: Salvatore Maranzano
Gambino-Familie/National Crime Syndicate (Nord-Hispaniola): Albert Anastasia
Cali-Kartell: Gilberto Rodríguez Orejuela
Ostkolumbien/Medellín-Kartell: Pablo Escobar
Südkolumbien / Kosher Nostra: Meyer Lansky
Kuba/Bolivien: Tamara Bunke
Belize: Allen Welsh Dulles X. (Brasilien)
Actecia: Pierre Viret IV.
Bahamas:
Inkaland/Peru:
Negev:
Hawaii & Chile: Augusto Pinochet
Argentina:
Ecuador/Zuñi (Cibola): Richard Sorge
Dakota: Prophet Narak XXX.
Sioux-and-the-Seminoles-Inseln/Philippinen: Kim Philby V. (Seminolen)
Cayman Coast:
Panama: José Agustín Arango
Mexiko: Pancho Villa
Irokesen: Medizinmann Hans Adolf Krebs XIX.
Tupi/Guarani: Johan Björnsson Printz XXIII. (Kreuzfahrerstaaten)
Kanada/Alaska:
Pueblo-Gebiet:
Liberia:
Mesoamerika:
Jamaika: Murad Ben Mehemmed
Actecia:
Bahamas: Kapitän Dirck Hartog
New Mexico: Admiral Joao de Lisboa
Agentina (ganzer Kontinent): Oduduwa
Ecuador: Red Cloud
Tortuga/Sioux and the Seminoles-Islands: Admiral Morton H. Stanley
Argentinien: General Diarmuid
Ohio und Flotte: Andreas Polder
Army:
Verteidigungsminister: Leo von Brettschmitt (IX.) (Flottillenadmiral)
Oberkommando: Naram-Sin XXII. "der an die Himmelstüre klopfte"
Heimatverteidigung Hispaniola, Leiter der Ambrosius-Kriegsakademie von New York: Aurelius Ambrosius VI.
Heimatverteidigung Kolumbien: Wiman
Garnison Belize: Vizepräsident Omar N. Bradley X. "the Prisoner" / "der Trinker"
FBI-Chef und Anführer der Sonderkommission "Untouchables": Nolan Buonarroti V.
"Untouchables" Westbrasilien: Pat Garrett III.
"Untouchables" Ostbrasilien: Whyatt Earp II., Virgil Earp, Morgan Earp
Sheriff ohne Einsatzgebiet: "Wild Bill" Hickok III.
Garnison Brazilia: Vizepräsident Edwin Karl Rochus Freiherr von Manteuffel XIII. "der Komatöse"
Garnison Cayman Coast & Oberkommando Cayman: Liu Tingxun IX.
Maya-Coast-Attack-Army: Hektor II. "der Taube"
Oberkommando Peru: Kubrat XVII.
Garnison Macchu Picchu: Ali Bey II "der Tollkühne"
Garnison Festland-Cayman: Spartakus IV. "der Verstümmelte"
Ostküsten-Hinterland-Armee: Ælfred der Große
(3.) Süd-Maya-Armee/ Santa Cruz-Armee: Rhydderch Hael IV.
Süd-Central-Maya-Armee: Douglas Mc. Arthur V.
Mayaisch-Panama-Armee: William Farquhar Barry ("Bloody Barry")
Nord-Jamaika-Flotte (Hochelaga): Vaballathus
Oberkommando Jamaika: August Neidhardt von Gneisenau
Suppoyo-Armee: Richard de Clare, Earl of Pembroke
Nordwest-Maya-Armee: Gediminas
Oberkommando Mayaisch-Kanada: Qara Yolug Osman Bey
West-Maya-Armee / Stoßtrupp Guarani: Gamo Ujisato IV
Südwest-Maya-Armee: Guyasuta II.
Salamis-Landungsarmee: Athaulf
Süd-Kanada-Armee: Magnus Barefoot LXI.
Oberkommando Dakota: Erhard Ernst von Roeder XVII. "der Stumme"
Argentinien-Oberkommando: Totila XI. "der Gefangene"
Oberkommando Ecuador: Arichis VI. Herzog von Benevent (Ex-Kaiser Arichis I.)
Sioux-and-the-Semininoles-Expeditionsarmee: Erwin Römmel LXI.
Garnisonskommando New Jersey, New Guernsey & Negev: Ex-Sultan Bayezid III.
Oberkommando Chile/Aztekien: Ex-Vizepräsident Johann T’Serclaes von Tilly XIV. "der Re-Traumatisierte"
Palo Alto Armee: William Tecumseh Sherman VII.
Bahamas-Armee & Bahamas-Befreiungsarmee: Vlad Tepes
Garnison New Mexico: Hans Ernst Karl von Zieten II.
ohne Kommando: Hans-Adam IV. von Schöning "der Rentner"
kaiserlicher Agent in Mayaland: x12t (Deckname)
Airforce:
Oberkommando & Philippinen-Airforce: Manfred von Richthofen V. "der Zahnlose"
Utah- und Belize-Luftflotte: Otto Lilienthal XXII.
Ecuador-Airforce: John Talbot, 23. Earl of Shrewsbury "mit den kalten Füßen"
(New) Cayman Airforce: Albrecht Graf Roon
New Cayman Marineflieger: Konrad III. von Egloffstein "der Witwer"
Cuzco-Airforce: Rob Anybody IV.
New Mexico Airforce: Sir George Hubert Wilkins II.
Jamaica Airforce: Charles Lindbergh II.
Kanada-Airforce: Marina Raskova "die Witwe"
Quebec-Airforce: Ashikaga Takauji VI.
Navy:
Marineminister, Marine-Oberkommando und Ostküsten-Flotte: Ito Sukeyuki XLII.
Tortuga-Befreiungsflotte: Ex-Vize-Präsidentin Zheng Yisao XII. (Zheng-Doorman Yisao)
Kuba-Kolumbien-Flotte: Christopher Cradock III.
Süd-Peru-Flotte: Fernão do Pó II.
Mexiko-Flotte: Piale Pascha IX.
Belize-Utah-Karibik-Flotte: Harald Hårfager III
Marineausbildung & Naval Ship Desing Office Miami: Grace Hopper III.
Süditalien-Flotte: Jakob Roggevenn IV.
New Guernsey-Flotte & Chile-Flotte: John Smith III.
Bahamas-Befreiungsflotte: Hyde Parker
Charlston-Flotte: Thomas Graves II.
New Mexico Flotte: Henri de Rigny II.
Panama-River-Flottille: Otto von Kotzebue
Dakota-Ecuador-Flotte (Transit): Alexander Wassiljewitsch Koltschak III
Argentinien-Flotte: Hubert de Brienne
Oberkommando Quebec: Sinowi Petrowitsch Roschestwenski II.
Arawak-Angriffsflotte: Publius Claudius Pulcher
Salamis-Flotte: Kiutchuk Muhamed III.
Kanada-Flotte: Adherbal


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