Ich sehe uns hier in einer Konstellation aus drei Akteuren: Asharis als industrieller Abnehmer, die Marken als ressourcenreicher, aber entwicklungsbedürftiger Standort und mich als Investor.
Ursprünglich ging ich davon aus, dass Asharis den Hafen und die Infrastruktur vollständig finanziert, da habe ich nicht aufgepasst.
Asharis ist und bleibt aufgrund der logistischen Nähe mein wichtigster Wirtschaftspartner und es ist sehr wahrscheinlich, dass der Großteil der Waren dort abgesetzt wird. Dennoch muss ich als Unternehmer flexibel bleiben, da ich die Marktlage in zehn Runden noch nicht absehen kann.
Mein Ziel ist ein faires Modell für alle Seiten:
Marktzugang: Wenn Asharis Rohstoffe benötigt, können deren Händler diese regulär auf dem Markt beziehen. Durch exklusive Zollfreiheiten oder Sonderkonditionen in den Marken hätte Asharis bereits einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Fraktionen. Das heißt bei Rohstoffen sollten die Marken keiner anderen Fraktion einen solchen Vorteil mehr anbieten dürfen. Man kann die Rohstoffe von auch noch Namentlich benennen, um es einzugrenzen. Dafür bezahlt Asharis X in den Hafen und Z für Irgendetwas anderes.
Investitionsschutz: Ich investiere zu 100 % in Bergwerke und Industrie. Davon verbleiben bereits 50 % direkt in den Marken oder fließen in lokale Projekte. Ja, die gewinne sind nach Steuern auch mir. Die gewonne von diesem 50% sind jedoch sehr überschaubar. In einem Gebiet, dass nicht sonderlich Finanziell stark ist, wird man die Rohstoff kaum zum Marktpreis verkaufen können. Allein das drückt die Preise stark nach unten! Eine zusätzliche Verpflichtung meines eigenen Anteils würde das Projekt wirtschaftlich unrentabel machen. Das finde ich nicht Fair, wenn das von mir verlangt wird. Ich möchte meinen Anteil an den besten Käufer verkaufen. Was Asharis sein kann, wenn es eben entsprechende Konditionen/ Vorteile von den Marken erhält.
Preisstabilität: Eine feste Abnahmeverpflichtung zu Sonderkonditionen würde die Rohstoffpreise künstlich drücken. Für mich ist es essenziell, meinen Förderanteil zum Marktpreis anbieten zu können, um die Investitionsrisiken zu decken.
Die Marken profitieren massiv, da sie ohne eigene Großinvestitionen eine komplette Industrie erhalten. Ich schlage daher vor: Die Marken und Asharis finden eine Einigung über ihre jeweiligen Anteile, ohne meinen 50-prozentigen Anteil zu schmälern, mit dem ich auf dem Weltmarkt frei handeln kann.
Im Grunde verkomplizieren wir gerade einen Prozess, der anfangs bereits konsensfähig schien.


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