Wolfgang ist nach der Episode mit dem Hofmaler wieder nach Eichenhau zurückgekehrt.
Mit Erstaunen stellt er fest, dass seine hochmotiverten Bauersleute doch den zweiten Spot bestellt haben. Die Erträge sind ähnlich hoch wie am Südspot, allerdings mickert der Weizen hier etwas. Das könnte jedoch auch mit der späten Aussaat zu tun haben, in den nächsten Jahren kann man hier vielleicht auf mehr hoffen.
Allerdings sieht Wolfgang die Herausforderung, für die Ernte genügend willige Hände zu finden. Es würden 12 Familien auf den Feldern gebraucht und dazu kämen noch 12 Ochsentreiber, über den Daumen also nochmal etwa 6 Familien. Im Zweifelsfall würde Wolfgang also auch Familien aus dem Eisenviertel heranziehen müssen, um bei der Ernte zu helfen.
Auch ist zu sehen, dass die Söldner immer noch ein gutes Leben in den Regionen des Lords führen, die vermaledeiten Räuber hatten sich noch nicht sehen lassen. Nicht dass es Wolfgang um das Geld geht, die Schatzkammer (und der Drachenhort) mussten schon erweitert werden, um die Steuereinnahmen der glücklichen Leidenfelder aufzunehmen, aber die Röcke jagt Wolfgang lieber selbst.
Die neuen Siedler haben sich sämtlich im Eisendorf eingefunden und bearbeiten schon das Brennholzgebiet. Im Moment wechselt eine Familie noch regelmäßig zwischen der Brennholzhütte und der Köhlerei, das Forsthaus zu besetzen, war Wolfgang jedoch wichtig, hier will er stabile Verhältnisse
Die fleißigen Schmiede haben unterdessen die vorgegebene Anzahl an Werkzeugen produziert und gehen sich nun erstmal gründlich schrubben. Da derzeit keine Abnehmer für Eisenbarren zu sehen sind, lässt Wolfgang also die Eisenmine und die Gießerei unbesetzt und die dort beschäftigten Familien den Ausbau der Region mit neuen Häusern, Hinterhöfen und Logistikgebäuden vorantreiben.
Zu diesem Zeitpunkt ist auch die zweite Kräuterernte des Jahres eingefahren. Aus Erfahrung weiß Wolfgang, dass eine Sammlerhütte 57 Kräuter pro Jahr liefert (Erntezeiten März, Juni und November) und auch eine bevölkerungsstarke Region damit immer über die Runden kommt.
Wolfgang beendet diesen Bericht nun, da er vor hat, seine Familie zu besuchen, die sich im fernen Nürnbergischen trotz der gelegentlichen Unterstützung mehr schlecht als recht durchs Leben wurschtelt.
So kann er zwar die erste Ernte in Eichenhau nicht persönlich überwachen, aber wird bei seiner Wiederkehr die Bücher prüfen und sich so einen Einblick verschaffen, was die Bemühungen gebracht haben.
Also stempelt er noch kurz die Handelsbücher beider Regionen, auf dass er nach seiner Rückkehr nachvollziehen kann, welches Geld wohin geflossen ist.
Leidenfeld scheint seine Handelsbilanz immer noch zu verbessern, die wenigen Exporte für Mörtel und behauene Steine nach Eichenhau, die eher einmaligen Charakter haben, verfälschen das Bild nicht wirklich.
Es ist allerdings zu sehen, dass die in Leidenfeld gezogenen Gemüse nicht mehr viele Überschüsse generieren. Sollten nochmals neue Bürger gebraucht werden, würde man auf diese Einnahmen verzichten müssen. Das macht Wolfgang keine Sorgen, sobald Eichenhau die Marke von 1.200 für das Regionsvermögen überschreitet, wird auch dort die drückende 1 %-Steuer eingeführt und so über die Zeit die Leidenfelder Rückgänge ausgleichen. Außerdem leidet Wolfgangs Schatzkammer, wie schon festgestellt, keine Not.
Und auch in Eichenhau nehmen die Handelseinnahmen zu. Der ins Kraut schießende Kohl erwirtschaftet bereits Unmengen an Geld und die paar Pimperlinge für die Baumaterialien der Steinkirchen verschwinden geradezu in den Einträgen über die Einnahmen. Bald, bald würde die Produktion von Rüstungsgütern beginnen, mit der sich märchenhafte Gewinne einfahren lassen, so viel weiß Wolfgang aus der Geschichte seiner Familie und gewissen Andeutungen der Wahrsagerin, die für ihn einen 10 $-Blick in eine sehr ferne Zukunft geworfen hatte
Und nun begibt sich Wolfgang auf die Reise, die viel länger dauern wird, als er plant. Was würde aus den armen Händlerfrauen, Försterinnen und Bäuerinnen werden ohne die ständige Zuwendung ihres geliebten Lords![]()




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“. Obwohl sich bei dieser Bemerkung Wolfgangs Stirn umwölkt, fährt Fridolin mutig fort: „Ich habe aber die Holzfällerlager verlegen lassen, damit entsprechend Deinen Planungen die Flächen künftig neu geordnet werden können. So wurde Platz an der Königsstraße für neue Handelsposten geschaffen, wenn sie denn gebraucht werden. Und der Bau der Häuser im Bauerndorf wurde vorangetrieben, so dass wir in diesem Jahr vielleicht auf die Hilfe der Förster (und Försterinnen) verzichten können.“ Wolfgang entspannt sich sichtlich.


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