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Thema: [Manor Lords 0.80.050] - Wolfgangs Aufstieg

  1. #1
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    [Manor Lords 0.80.050] - Wolfgangs Aufstieg

    Vorspann

    In einer repräsentativen Umfrage wurde das Interesse an einer Story zur (noch) aktuellen Version 0.80.050 ermittelt. Diese ergab ganze 5 Interessenbekundungen.

    Allerdings habe ich die Origin „Berliner Springinsfeld“, die neben + 30% Unbekümmertheit: „Mach es einfach, koste es, was es wolle“ auch +20% Ohne Folgenbewusstsein „Kann überredet werden, ohne nachzudenken“ bringt. Als Malus ist gesetzt: -20% Terminplanung „Kann etwas länger dauern, als geplant“.

    Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf und ich werde Euch nun die nächsten 8 oder 18 oder 80 Monate mit dieser Story quälen, die allerdings ausnahmsweise keine Steuergelder kostet.

    Zunächst der langweilige Teil, den die Leute, die die das Spiel kennen, eh schon lange, und wahrscheinlich weitaus besser kennen als ich:

    Achtung Spoiler:
    Im Jahr des Herrn 2024 erschien bei Steam ein Spiel im Early Access, in dem laut dem (damals einzigen) Entwickler „Greg irgendwas“ eine bereits seit 7 Jahren entwickelte persönliche Vision eines mittelalterlich verhintergrundeten (©) Aufbauspiels umgesetzt werden sollte. Mehr als 3 Millionen Käufer konnten dem Versprechen nicht widerstehen und kauften → geschätzte 37 Millionen Euro landeten bei Greg und dieser beschloss, seinen „irgendwas“-Job weiterhin auszuüben und nebenbei den Hunger nach Weiterentwicklung zu befriedigen. Was gründlich schiefging:
    Nach 7 Monaten gab es eine neue Version, in der immerhin schon die Unreal Engine 5 ins Spiel übernommen wurde (dafür konnte er nichts, der Hersteller hatte die UE4 einfach eingestellt und nicht mehr supported), aber eigentlich war es nichts als ein Refresh mit ein paar kleinen Änderungen. Immerhin halbwegs stabil und appetitanregend.
    Was dann folgte, was ein langer langer Frühling und ein langer Sommer und ein Herbst, in dem endlich eine neue öffentliche Beta rauskam, die mehrere Iterationen benötigte, bis sie spielbar war → HURRA, am 19.12.25 kam die neue, hier genutzte Version 0.80.050 heraus.
    Inzwischen war es Greg gelungen, einn paar Leute anzuwerben, die bereit waren, für Geld am Spiel mitzuentwickeln. Derzeit besteht das Team wohl aus 8-9 Leuten, die (nebenamtlich, so wie der Chef auch) mitentwickeln.

    Aktuell ist wieder eine öffentliche Beta draußen, die allerdings in ihren derzeitigen Iterationen eher mehr Frust als Freude erzeugt. Offizielles Ziel der Beta war das Debugging der vorhandenen Version, man hat allerdings eher das Gefühl, dass mit jedem Patch mehr Bugs neu eingebaut als beseitigt werden, für einen NMS-erfahrenen Gamer aber kaum aufregender als Fingernagelschneiden.


    Vor etwas mehr als einem Jahr kam dieser brettschmitt, ein Gamer, der Spiele aufsaugt und unbedarft hineinspringt („Flachköpper macht Laune“), und nagelte eine Story in dieses Forum, die mich dazu brachte, nach kurzem Überlegen das Spiel zu kaufen, um das selber auszuprobieren.
    Siehe meine Origin: Vor einigen Jahren hatte mich Falcon auf die gleiche Art und Weise mit NMS erwischt, ich habe den Entzug erst nach 2000 Stunden geschafft, als in einem Spiel für Weltraumerkunder Angeln als neue Herausforderung auftauchte Emoticon: picard

    Also, seit dem 06.02.2025 war ich Besitzer des Spiels (von GOG) und habe seitdem ein paar Stunden darein gesteckt:

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    Leider bin ich erst nach Wochen darauf gekommen, mal in den Steamforen nachzuschauen, was man denn so richtig machen könnte (habe aber vorher auch schon hier im Forum Hilfe für unglaublich dumme Fragen bekommen) und bin seitdem fast ständig da drüben als Leser und Lernender unterwegs.

    Man kann Manor Lords kriegerisch spielen, dafür sind aber die Mechanismen zu simpel und die AIs zu schwach (noch). Ich begreife ML als City Builder, in dem ich wirtschaftlich erfolgreiche, selbstständig funktionierende und am Ende miteinander vernetzte Regionen zum Nutzen des Lords aufbaue, in denen die Pixies emsig und hochmotiviert ihre kleinen Aufgaben erledigen, auf dass das große Ganze gelinge.

    Diese Story hier soll das abbilden. Der Plan ist, ein wenig Storytell zu unterlegen, hoffentlich komme ich damit durch die Zollkontrolle

    Noch zur Klarstellung: Derzeit ist bis Jahr 20 alles gespielt, es sind aber noch ein paar Jahre offen, bis der Deckel drauf ist. Fragen und Anregungen sind sehr willkommen, ändern lässt sich nachträglich nichts mehr.
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  2. #2
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    Unsere Start-Region: Leidenfeld

    Unsere Start-Region: Leidenfeld

    Nach dem langen Vorgequake nun erstmal ein paar Bilder:

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    Schwierigkeitsgrad
    Es wird „Aufstieg zu irgendwas“ gewählt, Die verschiedenen Optionen:
    So ziemlich alles auf Standard, kein Banditenlager am Anfang (das kann übel ausgehen, weil einem dann wichtigste Startressourcen geklaut werden können), aber 3 Banditenlager pro Jahr (es sind dennoch aber jedes Jahr nur 2 ). Natürlich wird auch mit Königssteuer gespielt, ein bisschen Druck sollte sein.

    Karte und Standortwahl
    Man kann die Karte, die Region und den Startpunkt in der Region wählen.
    Ich spiele die Karte „Germanisches Tal“. Die ist sehr groß (9 Regionen, alle Regionen relativ groß, wenn auch unterschiedlich), und wähle die Mittelregion Leidenfeld.
    Vorteile:
    • Ist weit entfernt von den Grenzen der Map. dort, wo alle 2 Jahre Räuberhorden auftauchen. Man hat also Zeit, die Verteidigung aufzubauen.

    Nachteile:
    • Lange Wege zu den Handelsposten außerhalb der Karte, die für externe Importe und Exporte von den Händlern erreicht werden müssen.
    • Lange Lieferzeiten für Ochsen, Pferde und Esel, die man kauft (> 20 Tage ingame).


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    Die Schnullis hinter den Rändern der Karte sind die externen Handelspunkte, die Händler müssen aber merkwürdigerweise noch viel weiter reisen, bis sie wirklich was handeln

    Beim Start des Spiels bekommt man eine festgelegte Anzahl an Ressourcen in einem Siedlerlager bereitgestellt, Start ist 1. März (Standard, kann aber geändert werden), bei weiteren Regionen, die man besiedeln will, kann man Zeitpunkt und Ressourcen wählen (siehe https://www.civforum.de/showthread.p...=1#post9573841).

    Als nächstes kann man den Lord personalisieren, Name, Bild aus Auswahl + stundeslanges Rumfriemeln mit einem eigenen Wappen → alles nur Kosmetik, spare ich mir, Wolfgang mit dem roten Stullenbrett ist willkommen.

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    Und dann kommt der Moment, in dem der Graf Manor Lord in einer neuen Welt erwacht und das Elend beschauen kann. Nun sieht er erstmals, welche Ressourcen vorhanden sind, in welcher Entfernung und in welcher Menge. Das variert von Spiel zu Spiel und gennau das ist für viele Spieler ein Problem. Ich habe bisher, mit einer Ausnahme, immer das genommen, was kommt. Das war einfach zu gruselig, ich weiß aber nicht mehr warum

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    Wir sind erfreut über ein reiches Beerenvorkommen, ein bisschen Eisen und ein wenig Lehm am A**** der Welt, der sich eines Tages in Dachziegel verwandeln lässt, wenn wir eine Steinkirche oder Level III-Häuser bauen wollen.
    Und natürlich ein Kleintier-Vorkommen, dass sich leider auch etwas entfernt befand. Aber das lässt sich ändern: Mit Setzen von Schreinen, die kein Baumaterial kosten, lassen sich diese Tiere dorthin treiben, wo man sie haben will – dicht bei den Beeren und dem Startpunkt (Erläuterung dazu hier: https://www.civforum.de/showthread.p...=1#post9572963).
    Und besonders freuen wir uns natürlich über ein reiches Steinvorkommen, den Hauptgewinn in der Lotterie, denn damit lässt sich leichtes und schnelles Geld verdienen, mit dem der Ausbau der Region vorangetrieben werden kann.
    Ein reiches Vorkommen erschöpft sich nicht (wenn man das richtige Gebäude baut) und bietet so von Anfang an ein sorgenfreies Einkommen („Die Rente ist sischer.“).

    Hier nochmal eine Nahaufnahme der ersten Planung für zwei Sammlerhütten, ein Jagdlager, ein paar erste Häuser, Speicher, Lagerhaus. Um die Beeren und Tiere wurden Straßen gezogen, damit der Platz nicht ausversehen überbaut wird, dann würde Ressourcen beschädigt oder verschwinden. Außerdem wurden in der Region schon zukünftige Anpflanzungsplätze für Getreide identifiziert und ebenfalls grob mit Straßen umrissen.

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    Hier soll auch gleich die Erläuterung der Symbole und Zahlen in der oberen Zeile erfolgen. Von links beginnend:

    • Anzahl von Familien, die keiner Arbeitsstätte zugewiesen wurden (5) - sogenannte "freie Familien"
    • Anzahl von Familien, die Arbeitsstätten zugewiesen wurden (0)
    • Anzahl freier Häuser (eigentlich 0, da wir hier aber 5 Familien haben, die obdachlos sind, wird hier die rote 5 dargestellt), dahinter in Klammern die Anzahl von Häusern im Bau +1
    • Zufriedenheit 50 %, wichtig für Zuzug oder Abwandern von Siedlern
    • das ist irgendsoeine Verwaltungszufriedenheit, da steckt derzeit noch nicht viel drin, wenn man einen Manor gebaut hat, sind das immer 100 % - steht jetzt auch auf 100, da wir noch keine Familien in Häusern haben
    • Geld 50 (Einheit undefiniert) - das ist das Regionsvermögen, also Geld, was diese Region verwenden kann für Anschaffungen, Ausbauten und Importe
    • 1 Tier - das ist der Startochse, hier zählt alles rein, was man essen kann, einschließlich Hühnern, Pferden etc.
    • 3 Monate Vorrat - eine Anzeige für die Vorräte von Nahrung und Brennmaterial, angezeigt wird der niedrigere Wert von Beiden, man kann aber per Mouseover beide Werte sehen
    • Regionsname
    • Umschalter (dieser Pfeil) zwischen Überschuss (so wie jetzt) und Gesamtbbestand
    • Anzahl Baumaterialien, hier habe ich mal per Mouseover die Details eingeblendet - in Wahrheit sind 8 Bauholz vorhanden, da diese aber bereits für Gebäude verplant wurden, steht da 0 (Überschussanzeige)
    • 20 Nahrung, hier, wie auch bei den nachfolgenden Dingern bewirkt Mouseover dann üppige Detailanzeigen
    • 20 Brennmaterial
    • 0 Rohmaterial, dazu zählen auch Getreide usw.
    • 0 Verarbeitete Materialien, z.B. Schuhe
    • 0 Waffen/Rüstungen


    Rechts neben Wolfgang noch ein paar Sachen:
    • oben links: 0 Schatzkammer - das ist das persönlcie Kapital des Lords, aus dem die Königssteuer oder Söldner bezahlt werden müssen, auch neue Regionen brauchen sowas
    • oben links: die Königssteuer, derzeit 0, beginnt ab Jahr 5 und wird dann noch zweimal, sehen wir später noch
    • unten links: Einfluss, wird benötigt, um neue Regionen beanspruchen zu können, kommt aus Kämpfen gegen Banditen
    • unten rechts: Königs Gunst, bisher nicht genutzt


    Soweit der Ausgangspunkt für das unglaubliche, atemberaubende und nie zuvor gesehene Geschehen, was sich in den nächsten Kapiteln hier entfalten wird.
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  3. #3
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    Wer wir sind

    Unser frisch gebackener Manor Lord ist Wolfgang, ein junger und nicht unattraktiver Sohn eines Landlords aus dem Fränkischen. Obwohl das nach einem großartigen Start ins Leben klingt, war es das jedoch keinesfalls.

    Wolfgangs Vater Godhard war ein armer Landlord, der den Eisenreichtum seines Besitzes vergeudet hatte, um eine prächtige kleine Burg und ein großes Gefolge aufzubauen. Als das Eisen zuende ging, war es auch mit dem Reichtum vorbei. Inzwischen war die Burg mehr als nur renovierungsbedürftig, die Gefolgsleute hatten bei ihrem Verschwinden ihre ausstehenden Löhne mit ein paar Dingen ausgeglichen, die „herumstanden“ und die prächtigen Pferde waren bei irgendwelchen Krämern gelandet und mussten sich ihr Futter nun verdienen. Wolfgang, jüngster und somit dritter Sohn, hatte geweint, als auch sein geliebtes Pony Adalbert, das er zum 6. Geburtstag bekommen hatte, aus der Burg geführt wurde.

    Als Wolfgang das Erwachsenenalter erreicht hatte, machten ihm seine Eltern klar, dass er nun „etwas werden“ müsse. Als dritter Sohn eines Habenichts war er so überflüssig wie ein drittes Nasenloch. Sein ältester Bruder Ottmar, der Erbe des Elends, schlug sich als Herold und Ausrufer in der Gegend durchs Leben, die Gnade der anderen Lords erlaubte ihm, ein wenig zum Überleben der Familie beizutragen. Der Zweitälteste, Fridolin, war Jäger und belieferte die umliegenden Landsitze mit Fleisch, auch das brachte noch etwas ein. Darüber hinaus wollte er die Gegend auf keinen Fall verlassen, denn er hoffte immer noch, eines Tages Ottmar zu einem gemeinsamen Jagdausflug überreden zu können.

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    Immerhin konnte sich sein Vater an einen alten Kameraden aus dem letzten Kreuzzug erinnern, einen gewissen Eberfried, der irgendwo im Vogtländischen eine Baronie hatte. Und so hatten sich die beiden Kämpen eines Tages im Weinkeller Eberfrieds einen gemeinsamen „Erinnerungsabend“ gegönnt und dabei war herausgekommen, dass Eberfrieds jüngste Tochter, Henriette Ottilie, langsam anfing, etwas anzusetzen. Mit Mitte 30 war sie sozusagen „überfällig“, doch ob ihrer einzigartigen Anmut und ihres expressiven Naturells hatten alle in Frage kommenden Bewerber nach dem Erstkontakt einen weiten Bogen um die Baronie gemacht. Godhard war die Tochter in den wenigen Tagen seines Aufenthaltes durchaus nicht entgangen und so tat er sich ein wenig schwer, hier für seinen geliebten Wolfgang den Kuppler zu spielen.
    Aber der gute Wein und Eberfried ließen einen durchaus anständigen Deal zu: Eberfried würde sich beim König dafür einsetzen, dass Wolfgang ein kleine Grafschaft überlassen bekäme und damit wäre dann auch die Zukunft gesichert.

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    Also gut, Wolfgang und Henriette Ottilie wurden getraut, Godhard drückte seinem Sohn die Urkunde für die Grafschaft in die Hände und Eberfried, der eine großartige Mitgift angekündigt hatte, ließ einen Ochsenkarren, halbvoll mit übriggebliebenem Baumaterial von der heimischen Schlossbaustelle, hereinrollen. In der heimatlichen Grafschaft wurden schnell ein paar noch lehenpflichtige Untertanen zusammengetrieben und schon rollten die neuen Siedler in den Sonnenuntergang.

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  4. #4
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    Jahr 5

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    WOOOOLFGANG!“ schrillte es über den Hof des Manors. Wolfgang, gerade auf dem Weg ins Dorf, zuckte beim liebevollen Anruf seiner Frau zusammen. Er hatte gehofft, schnell herauszukommen (mal wieder), um sich mit einem Spziergang im Dorf und einer anschließenden erholsamen Stunde im Wald die Zeit zu vertreiben.

    Wolfgang, wann willst Du endlich mal die Steuern anheben? Wir brauchen mehr Geld, wir wollen aufsteigen! Ich werde nicht ewig eine Frau eines kleinen Lords bleiben wollen, ich bin eine geborene Baronin.

    Ja, Henriette Ottilie“ seufzte Wolfgang (in einem dummen Moment hatte er es mal mit dem Kosenamen „Hotti“ versucht, musste sich dann aber zwei Tage im Haus verstecken – damals gabs halt noch keine Sonnenbrillen). „Ich arbeite daran, wir bauen die Industrie und die Landwirtschaft auf, wir stellen neue Händler ein, in ein paar Jahren läuft hier alles gut, ohne dass ich den Leuten dauernd sagen muss, was sie machen sollen. Wir verdienen jedes Jahr mehr Geld und bald wird der König von uns Steuern fordern. Gib mir Zeit, dass nach vorn zu bringen, dann bekommst Du, was Du willst.“

    Ich höre immer nur: Gib mir Zeit, gib mir Zeit, lass mich darum kümmern – denkst Du, ich bin blind? Du wanderst durchs Dorf, tratschst mit den Leuten unter Deinem Stand, als wenn Du einer der ihren wärst und dann gehst Du in den Wald. Eines Tages werde ich die erste Huri, die Dir dorthin nachschleicht, mit der Armbrust erschießen!

    Das sind Försterfrauen, ich weise sie an, im Wald Bäume zu pflanzen, damit genug Holz zum Fällen und Verarbeiten da ist.

    Ich weiß sehr genau, was die da pflanzen! Selbst im Winter treibst Du Dich bei den Forthäusern herum! Und es werden immer mehr!

    Ich muss jetzt los, der erste Schnee fällt und ich muss schauen, wer jetzt wo arbeiten muss, damit wir im Winter gute Fortschritte machen.“ Wolfgang drehte sich um und ging, so schnell er konnte, ohne dass es nach Wegrennen aussah, während sein holdes Weib ihm noch einige wichtige Dinge hinterherrief Emoticon: motz

    Und während Wolfgang durch das Dorf wanderte, rief er sich in Erinnerung, was die letzten 5 Jahre geschehen war:

    Am Anfang stand der Aufbau der ersten Häuser, eines Speichers und eines Lagerhauses sowie eine erste Sammlerhütte (Beeren) und eine Jagdhütte (Kleintiere).
    Die 5 Start-Familien zogen also in die mittig zu sehenden Häuser mit den kleinen Hinterhöfen ein. Leider wurde die nächsten Häuser (drei der Doeppelhäuser links mit den großen Gärten) erst im April fertig, so dass erst ab Mai neue Siedler hinzukamen. Am Anfang ist das etwas schade, da man in den ersten 12 Monaten je Monat bei 55 % Zufriedenheit zwei neue Familien bekommen kann. Dieser erhöhte Zuzug hilft natürlich dabei, schnell Arbeitskräfte für den Aufbau und die Vorbereitung des Winters zu bekommen.
    Es ist aber auch kein Beinbruch, wenn da nun zwei Familien am Maximum (27 Familien nach 12 Monaten) fehlen, daran wird ein Standard-Spiel nicht scheitern.

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    Aus meiner Sicht ist es im ersten Halbjahr (bis Juni) nicht unbedingt zielführend, bereits Gemüsegärten zu bepflanzen, ich zumindest schaffe das meist erst ab August mit Roter Beete, so dass noch ein bisschen was geerntet werden kann vor dem Winter. Hier wäre es allerdings möglich gewesen, da man zwei Gemüsefamilien auch auf das Jagdlager setzen kann, da läuft dann beides zufriedenstellend. Es ist aber erst mein zweites Spiel mit dieser Version nach einem kurzen Testspiel über Weihnachten, so waren mir diese Feinheiten noch nicht bekannt. Wer mehr wissen will, wie man Arbeitskräfte in dieser Version von ML optimiert, kann hier mal reinschauen: https://www.civforum.de/showthread.p...=1#post9579509

    Nach dem Bau der ersten 5 Häuser konnte die erste (und bisher einzige) Entwicklungsstufe gewählt werden: Origin = Herkunft

    Wir kommen aus dem Vogtland!“ schallte es durch die Bäume, denn ein Herrenhaus war noch nicht gebaut, sehr zur Verärgerung der Baronin fuchtel „Ja, ja“, dachte Wolfgang, er wusste, was für Feilscher und Geizkragen die Vogtländer waren, denn er konnte sich noch gut an den kleinen Beutel mit 50 Silberlingen erinnern, der ihm von seinem Schwiegervater mit der Gestik eines Gewichthebers überreicht wurde.

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    Also fügte sich Wolfgang und beschloss, die Vogtland-Karte zu wählen.

    Alle Origins haben Boni und immer auch einen Malus. Für Vogtland stellt sich das so dar:

    • Der Jagdhund (der gekauft werden muss, kostet 20) bringt zusätzliches Fleisch (im Spiel mit Niederwild bezeichnet) und zusätzliche Pelze zu den mageren Erträgen der Kleintiere. Die sind die schwächste Nahrungs-Ressource, sind also nur für die anfängliche Versorgung geeignet (immerhin auch im Winter bejagbar) und liefern später nur ein wenig Nahrungsvielfalt, die für Zufriedenheit gebraucht wird. Aber die Pelze sind Handelswaren (lassen sich sonst nicht verwenden), und bringen so schonmal ein wenig Geld, wenn man erstmal einen Händler am Laufen hat.
    • Alle Minor Trades, also Handel mit „niederwertigen“ Waren (die Einstufung ist noch etwas wahllos, wird aber in den folgenden Versionen immer mal wieder geändert werden), bekommen beim Verkauf einen Aufschlag von 50 %. Konkret habe ich das nicht nachvollzogen. Meine Wahrnehmung war, dass einfach jeder Exportpreis für Minor Trades +1 pro Stück bringt (z.B. Bretter von 1 auf 2, Beeren von 2 auch 3 und so weiter). Das hilft gerade am Anfang, wenn man Bretter und Feuerholz verkaufen muss, um erstmal zu einem Pferd und vielleicht einem weiteren Ochsen zu kommen.
    • Sammelvorkommen (Pilze, Beeren) werden verdoppelt. Bei nicht-reichen Vorkommen lohnt das nur selten, da der Basiswert zu niedrig ist. Bei einem reichen Vorkommen ist das allerdings ein unglaublicher Boost, der zu gigantischen Überschüssen führen kann, gerade, wenn man schnell genug anfängt zu sammeln, und in Synergie mit dem Vogtland-Handelsbonus gibt das also auch mehr Geld.
    • Die Fruchtbarkeit von Feldern für die Landwirtschaft wird um 25 % gemindert. Das heißt, wenn man eh schon in nicht-fruchtbarem Land sitzt, so wie hier, wird es noch schwerer, dem Boden brauchbare Erträge abzuringen. Das ist aber nicht so schlimm. Mit ein paar Bienenhäusern in Hinterhöfen (5 Stück) kann man bis zu 2/3 vom Malus wieder aufholen.


    Dann wurde auch schon das wertvollste Vorkommen des Landes angefangen, zu erschließen, ein unerschöplicher Steinbruch. Dieser hat gegenüber dem normalen Vorkommen den Vorteil, dass er zwei Ressourcen beim Abbau liefert (Bruchsteine und Rohsteine), die beide Minor Trades sind und daher für einen Vogtländer viel Geld bedeuten.

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    Und schließlich wurde in Richtung der nächsten Außengrenze mit externem Handelspunkt ein erster Handelsposten + ein paar Häuser gesetzt, um schnell einen oder zwei Händler auf die Straße zu bringen. Hier wurden dazu gleich ein Speicher und ein Lagerhaus gesetzt, um den Händlerfamilien bei den weiten Transportwegen zu den Produktionsorten zu helfen, damit immer genug Ware für die Händler bereitliegt, wenn sie von ihren langen Touren (rund zwei Monate je Händler) zurückkehren.

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    Damit war ein großes Dreieck entstanden, mit viel Platz in der Innenfläche und entsprechend weiten Wegen. Das ist der Preis einer langfristig ausgelegten Planung für eine große Siedlung.

    Wolfgang hatte der Region den Namen Leidenfeld gegeben, aber er war ein kluger Bursche und wenn er die jetzige Entwicklung betrachtete, erschien ein anderer Name angebrachter.

    Es war noch viel mehr geschehen, aber für heute war Wolfgang mit seiner Runde durchs Dorf fertig und musste sich nun sputen, nach den Försterinnen Forstschaffenden zu sehen, ob sie für den Winter genügend warme Kleidung hatten.

    Beim nächsten Ausflug würde er die Bauerndörfer aufsuchen, denn auch dort gab es empfindsame Seelen, die seiner Zuwendung bedurften.

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  5. #5
    Tanzt Avatar von zerialienguru
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    Ich lese mit

    Habe etwas Farthest Frontier gespielt letzten Herbst, das geht inhaltlich sehr ähnliche Wege.

  6. #6
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    Schön geschrieben
    Also, ich fühle mich "abgeholt"... gehe voll "d'accord" mit deinem Text... und finde es gut, dass du hier alles mal "neu denken" willst

  7. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von L. de Medici
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    Sehr unterhaltsamer Schreibstil.

  8. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Herbert Steiner
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    Wie löst du die Landwirtschaft, mit/ohne Ochsen (wohl mit, wegen der langezogenen Felder), fixe Bauern vs. Saisonarbeiter (also manuell zur Erntezeit weitere Farmer zuteilen und danach in die Ursprungsjobs zurücksetzen), 3-Felder-Wirtschaft mit oder ohne Brache?

  9. #9
    Registrierter Benutzer Avatar von Falcon
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    Na dann mal viel Erfolg mit deinem "neuen" No Man´s Sky Nachfolger

    Das sieht echt aus wie Kingdome-Come-Deliverence, irgend eine Gemeinsamkeit wird es da geben

  10. #10
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    Meine 5 Leser sind da Herzlich willkommen und danke für die netten Worte.

    Heute werde ich wohl keinen Beitrag mehr schaffen, möchte aber zumindestens Herbert schon schon ein bisschen über die Straße helfen, weil ich eigentlich fast alles schon mal irgendwo geschrieben habe. Zum Thema Brachen kannst Du hier mal reichschauen https://www.civforum.de/showthread.p...=1#post9573260, da ist die wesentliche Erkenntnis dargestellt und für alle Zeiten bewiesen

    Ansonsten werde ich bei der Runde durch die Bauerndörfer auf Deine speziellen Punkte eingehen, gut, dass Du gefragt hast

    Ich versuche, das hier nicht unnötig in die Länge zu ziehen, aber Auswahl sinnvoller Bilder und Texte dazu machen, dauert halt etwas, wisst Ihr alle selber, Ihr seid ja Storyschreiber. Ich arbeite dran, aber auch mein Arbeitgeber hat gerade mal wieder viel vor

    Also bis demnächst, vielleicht schon morgen

  11. #11
    Tanzt Avatar von zerialienguru
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    Ich war keiner der fünf aus der Umfrage, also fehlt noch einer

  12. #12
    Avatar von Asmodan
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    Das wäre dann ich.

  13. #13
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    Jahr 6

    Da inzwischen ingame das Jahr 21 angebrochen ist, muss ich etwas vorspulen

    Zitat Zitat von zerialienguru Beitrag anzeigen
    Ich war keiner der fünf aus der Umfrage, also fehlt noch einer
    Du darfst trotzdem mitlesen

    Zitat Zitat von Asmodan Beitrag anzeigen
    Das wäre dann ich.
    Angesichts Deines Engagements, meinen genialen Ergüssen zu folgen und Dich selbst in die Hölle der Sucht zu begeben, seiest Du brüderlich gegrüßt Emoticon: bier


    Nun aber zurück zum wirklichen Leben, es muss vorwärts gehen. Es ist Frühling im Jahr 6.

    "WOOOOLFGAAANG!“ scholl es aus dem Fenster, aber Wolfgang hatte dieses Mal ein gutes Timing erwischt, er war schon so weit weg, dass er vorschützen konnte (auch wenn es nichts ändern würde), dass er nichts gehört hätte.

    Es wurde Frühling und somit Zeit, mal wieder nach den Bauernd*innen zu sehen, ob sie genug zu essen hatten, die Saat ausgebracht und alles wohlgerichtet war. „Von wegen nicht fruchtbar, die Region“, hatte Wolfgang gedacht, während er sich anzog (und ein bisschen, ganz heimlich, auf den Komplementärvorgang freute). „Wenn alles im Reich des Königs so gut gediehe“, so seine Gedanken, müsste er sich keine Sorgen ob der dräuenden Königssteuer machen.
    Aber es war ein schöner Frühlingstag, den er mit der Besichtigung der blühenden Landschaften genießen wollte und so schritt er wohlgemut in Richtung der ersten Farmen, die viel zu dicht am Herrenhaus lagen, wie ihm gelegentlich bewusst wurde.

    Diese Felder und die dazugehörigen Farmen wurden im Winter Jahr 2 → Jahr 3 gebaut, vor allem deshalb, weil der üppige Wald, der diese Flächen zierte, erst abgeholzt und gerodet werden musste, um sodann in vielfältige Ausbauten des Stadtzentrums zu fließen.

    Das unfruchtbare Land bot Fruchtbarkeiten, die nicht zwingend optimistisch stimmten:
    • Roggen rund 90 %
    • Gerste etwa 20 %
    • Flax eher noch darunter


    Nun, Wolfgang war ein kühler Rechner: mit Obst, Gemüse und vielen Hinterhöfen mit Ziegen, Schweinen und Hühnern ließe sich eine große Bevölkerung ernähren, die sich zu Teilen auch auf wenig ergiebigen Äckern abschinden könnte, um Roggen in Brot, Gerste in Malz und Bier sowie Flax in Kleidung oder Handelsgüter zu verwandeln.

    Von der einheimischen Wirtschaft wusste Wolfgang, wie so etwas läuft:
    • lege lange schmale, möglichst rechteckige, Felder an, die nicht größer als ein Morgen je Feld sind,
    • baue (in der Regel) nie mehr als 7 Felder zusammen in einen Bereich (Problem der Festlegung der Arbeitsbereiche für die Farmhäuser),
    • rechne pro Feld eine Familie zur Bewirtschaftung
    • rechne pro Feld etwa einen Ochsen (6 Felder = 6 Ochsen, 7 Felder = 6 Ochsen, 8 Felder = 6 oder 7 Ochsen, 9 Felder = 8 Ochsen, 10 Felder = 10 Ochsen)
    • baue genügend Farmhäuser anhand der benötigten Anzahl Ochsen (2 pro Farmhaus möglich)
    • verteile die Familien gleichmäßig auf die Farmhäuser
    • baue die Farmhäuser möglichst an der schmalen Seite der Felder (nach meinem und Wolfgangs Gefühl optimiert das die Wege der Ochsen)
    • vermeide Straßen um die Felder (nur Straßen an der Seite, wo die Farmhäuser stehen)
    • baue Ställe für die Ochsen neben den Farmhäusern (früher musste man Anbindebalken bauen, weil die Pixies immer wieder in der Dunkelheit der Ställe irgendwelche Übergriffe an den armen Tieren ausgeführt haben, heutzutage muss man Anbindebalken vermeiden, die treiben es jetzt unter dem hellen Sonnenschein – auf deutsch: es geht ums Blockieren oder Steckenbleiben von Mensch und Tier)
    • und nutze die Dreifelder-Wirtschaft, um jedes Jahr von jedem Feld Erträge zu erwirtschaften, jeder Ertrag ist ein Gewinn (Bevölkerung kostet wenig) !Achtung: Niemals Roggen und Weizen auf einem Feld in der Fruchtfolge, das geht schief! Also, keine Brachen, alle Expertisen diesbezüglicher Berater mit hoher Reputation hatte er in den Wind geschlagen und wurde bestätigt (s.o.).


    So wurde zunächst im Süden der künftigen Metropole der Spot über den Winter von Bäumen befreit und nach Anlegen der Felder mit einem Bauernhaus sowie einem Stall ausgestattet. Somit konnte im Frühjahr begonnen werden, die Felder zu pflügen.

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    Wichtig ist, dass man in der aktuellen Version mindestens eine Familie im Farmhaus hat, sonst pflügen die Ochsen nicht, obwohl die Ochsen von ganz anderen (freien) Pixies geführt werden.

    Pro-Tipps:


    Ähnlich wurden auch die beiden weiteren Landwirtschaftsspots mit minimalem Aufwand bei der initialen Herrichtung der Felder eingerichtet.

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    Bild

    Wichtig ist jedoch, und damit sind wir bei einer der Fragen von Herbert, wo und wie man die bauernden Leistungen einplant:
    Auch hier vertrete ich folgende Prinzipien:
    • wenn Leute einen Job haben können, gib ihnen einen, für das ganze Jahr und für immer
    • das Volk zu ernähren, ist lächerlich einfach, also warum die Anzahl der Pixies einschränken
    • ab irgendeinem Zeitpunkt muss die Bude 365 x 24 funktionieren, kein Mikromanagement mehr, sonst kommt man mit weiteren Regionen nicht mehr hinterher und der Spaß leidet


    Aus diesem Grund baue ich für solche Landwirtschaftsspots regelmäßig eigene, kleine feine Bauerndörfer, mit eigener Kirche, Marktplatz, Speicher, Lagerhaus und Brunnen (Kneipen sind aus irgendeinem Grund kontraproduktiv, ich habe aber noch nicht rausgefunden, warum). Dazu ist in den o.a. Links eigentlich schon alles erklärt.

    Im Ergebnis kann Wolfgang zu diesem Zeitpunkt vermerken, dass seine Landwirtschaft brummt:
    • mit Roggen (und auch Weizen auf den Nordspots) kann er genug Brot produzieren lassen, um die ganze Untertanenschaft satt zu bekommen und außerdem noch per Export künftig Gewinne einzufahren,
    • der Flax wird zu Leinen und Gambesons verarbeitet, die viel Geld im Export bringen,
    • womit die Malz-Einfuhr bezahlt werden kann, denn der Ertrag der Gerste deckt nur rund 25 % der in Zukunft benötigten Menge an Bier, die das Volk (und auch Wolfgang) brauchen, um Public Views (im ursprünglichen Sinn, also die Zur-Schau-Stellung von Leichen, in unserem Szenario die der erschlagenen Banditen und Räuber) zu genießen



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    Der Bau von Bauerndörfern erhöht die Effizienz der Bauernfamilien erheblich, zwar sind sie am Anfang der Ernte (nur noch im September) trotz aller Bindung meistens meilenweit entfernt, um irgendwo wichtige Gerüchte auszutauschen, wenn sie allerdings am 5. oder 6. endlich die Felder bearbeiten, bleiben sie in der Nähe, auch wenn die Kirchenglocke läutet oder das Poophaus mal wieder einen Eimer Wasser braucht.

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    In dem Bild werden nochmal die Spots mit ihrer Lage in der Region und den Bauerndörfern gezeigt:
    • Südspot: Häuser nördlich darüber
    • Ost- und Nordspot: dazwischen, wurde in der Zukunft noch erweitert, da mehr Familien als ursprünglich berechnet, benötigt wurden


    Die Hinterhöfe der die Bauern beherbergenden Häuser werden natürlich auch mit Hühnern, Schweinen und Ziegen (und ein paar Bienenhäusern, dazu vielleicht später mehr) ausgestattet, so dass die Nahrungsvielfalt gesichert werden kann.

    In diesem Status sind die Farmen noch nicht ganzjährig besetzt, allerdings gibt die Zuzugsrate Anlass zur Hoffnung, dass wir im nächsten Jahr keine Landwitschaftenden mehr hin- und herschieben müssen, sondern sowohl die Farmhäuser als auch Windmühlen und weiterverarbeitende Betriebe (Mälzer, Weber) dauerhaft besetzt lassen können. Hingegen ist die Anzahl der Ochsen bereits ausreichend, nur die Umwandlung der Anbindebalken in Ställe (s.o.) steht noch aus, es hat etwas gedauert, bis Wolfgang dahinter gekommen ist, warum bei den Anbindebalken immer soviel Betrieb herrscht

    Nachdem Wolfgang nun seine Bauern (und Bäuerinnen!) inspiziert hat kehrt er zurück zum Manor und versucht sich vor dem Kamin zu erinnern, was denn sonst noch so in den letzten 5 Jahren geschehen ist.

    WOOOOLFGAAANG!“ - ach ja, für jeden guten Whisky findet sich ein dreckiges Glas, um den Abend zu verderben

    Wenn Wolfgang diese introvertierte Phase hinter sich hat, geht es weiter.

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  14. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von Iero
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    Mach et, Wolfgang!

  15. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von Falcon
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    Sollte da nicht eine Art Stadtwache aufgestellt werden um für Sicherheit zu sorgen? Vielleicht eine kleine Miliz, die könnte man hart trainieren und mit schweren Waffen ausstatten, so zur Verteidigung halt. Für den Unterhalt könnte man ja Beute von Angreifern nehmen, falls keine kommen hecken die Nachbarn sicher was aus, dann bietet sich ein harter Präventivschlag an für nachhaltigen Frieden. Also ich würde da sicher auch völlig friedlich aufbauen

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