Oktober 1972 n. Chr.
Dank der erhöhten Forschungsmittel stellte das Gesundheitsministerium um Luc Montagnier schon in diesem und nicht erst im nächsten Quartal seine Forschungen zur Ergonomie vor.
Dieses Wissen interessierte vor allem unser Militär, das auf dieser Grundlage die Cockpits unserer Flugzeuge besser gestalten konnte und so die Reaktionszeiten im Kampf verbesserte. Das erste, was Lockheed uns vorstellte, war die AC-130H „Spectre“, ein Gunship bzw. Luftnahunterstützungflugzeug, das die bisherigen Tragschrauber als Artilleriebeobachter und -Zerstörer ablösen sollte. Der Hersteller des Sioux H1 versuchte, mit dem neuen Sioux "Battleaxe" die bisherigen Sioux-Hubschrauber zu echten Kampfhubschraubern zu verbessern, aber davon wurde nur wenige Prototypen und zunächst keine Umrüstsätze geordert. Wesentlich besser war nämlich die Performance eines völlig neu designten Kampfhubschrauber für die Panzerjagd, der von Lilienthal gebaute "Crow" H3. Lockheed stellte auch den F104 "Starfighter" vor, einen düsengetriebenen Abfangjäger mit Raketenbewaffnung, der den bisherigen "Cloudfighter"-Allwetterjäger überflüssig machen sollte. Im Kampf gegen andere Jagdflugzeuge gab es aber bislang keine gute Alternative zu den bisherigen Begleitjägern - außer, das der Starfighter natürlich auch eine größere Grundstärke hatte.
Nicht alle Modelle ließen sich auch verwirklichen. So hatte Rob Anybody ein neues Erdkampfflugzeuge als Nachfolger unserer Jetbomber geplant, aber die Herstellung erwies sich als zu komplex und erforderte einen Militärisch-Industriellen Komplex, den wir so nicht hatten.
Für die vielen neuen Flugzeuge wurden neue Piloten gebraucht, die nun in spezialisierten Fliegerschulen ausgebildet werden sollten, um im Jagdkampf erfolgreicher zu sein.
Neue Forschungsansätze brachte uns die Ergonomie aber noch nicht.
Achtung Spoiler:
Ich schlug vor, die Forschungsmittel an Gazprom für die Entwicklung regenerativer Energien zu geben - einfach weil das eine relativ friedliche Forschung war, mit der sich auch noch keines unserer abhängigen Gebiete beschäftigte.
Der Surinamer Dirck Hartog trat als Entdecker in die Dienste Liberias.
Neuholland selbst litt unter Überalterung und zunehmender Rentenkosten.
Auf New Jersey stellte Andreas Stihl II. eine neuartige Zweimannsäge vor, die den Ertrag der Forstwirtschaft erhöhte - vermutlich eine Weiterentwicklung seiner bisherigen Motorsägen und nicht einfach eine Handsäge, wie manche unkten.
Auf Kuba wollten einige Barbaren landen, fanden aber bei Santiago keine Landezone, so dass diese Bedrohung sich von selbst erledigte.
7 Städte - was recht wenig war - meldeten Umweltproblem. Aufstände blieben nach dem Friedensschluss naturgemäß ganz aus.
Der einzige Handelsvertrag, den wir in dieser Saison neu schlossen, war die Lieferung von Zinn an die Comanchen für 1 Millionen liberianische Dollar im Quartal.
Die Wahlen fanden bald, aber es gab eine für die Regierung unangenehme Grundstimmung. Kaiser Arichis sollte weg, da er auch als Kriegstreiber galt. Ar trat zurück, damit ein Regentschaftsrat - dem der neu gewählte Präsident vorstehen sollte - eine Lösung suchen sollte. Der neue Präsident wurde - ein Schauspieler. Ein gewisser Ronald Reagan wurde gewählt, um die Stimmung im Land zu verbessern. Sein Motto: Make America Great Again.
"Hat der das von Fred Trumps Sohn geklaut?" fragte ich Lüneburg, als das Wahlergebnis verkündet wurde. "Nein. So einfallsreich ist Donald nicht. Donald hat von Ronald geklaut, nicht umgekehrt." Allerdings entließ Reagan, der als Wirtschaftsliberaler für die Boston Tea Party antrat, die meisten der nach dem Krieg unbeliebten Minister und ersetzte sie auch nicht immer - wie bisher üblich - durch deren Nachkommen. So musste auch ich meine Büros räumen, und zum ersten Mal seit langem war keine Cathy mehr nationale Sicherheitsberaterin. Dagegen wurde Fred Trump von Reagan als Immobilien- und Siedlungsminister eingesetzt, ein Mann, der persönliche Bereicherung im Amt ganz natürlich fand.
Reagans Politik ließ sich mit dem Wort "Steuersenkungen" ausreichend beschreiben, das war der Kern seiner Reagonomics, mit der er die Wirtschaft ankurbeln wollte. Die eigentliche Politik entwarf der Regentschaftsrat. So sollte die Auswahl des Kaisers durch eine Pragmatische Sanktion erfolgen, nicht durch göttliches Recht. Die Konsumgesellschaft wich einer Stärkung der Bürgerrechte, die Organisierte Religion wurde durch einen Protestantisch-Nahuatl-Tengri-Synkretismus ersetzt, und die Mobilmachung abgeschafft. Bis auf die Demobilisierung zielten alle diese Schritte auf eines: Ein goldenes Zeitalter zu verlängern.
Zunächst steigerten sie das Defizit um 4 Milliarden (bei allerdings 14 Milliarden mehr Forschungsmittel), so dass wir eigentlich ohne Steuererhöhungen nur 2 Quartale durchhalten konnten.
Doch der Regentschaftsrat - bestehend aus dem Marineingenieur Robert Fulton (Reagans Verkehrsminister), dem Arzt William Osler (Gesundheitsminister), dem Politiker Heinrich von Gagern (Außenminister), Sir Georg Hubert Wilkins (Luftfahrtminister - seinen Generalsposten übernahm sein Sohn), Georg Friedrich Strass (Finanzminister), Leonard Euler (Wissenschaftsminister), Muhammed Ali II. (Bevölkerungsminister) und Rembrandt van Rijn (Kulturminister) und unter Nutzung der Bibliotheca Corvenina, der Himmelsscheibe von Nebra und einer Reliquie begannen ein goldenes Zeitalter, der 8 Jahre (32 Quartale) andauern würde, und das sich Reagan vor allem auf seine Fahnen schrieb.
Durch das Goldene Zeitalter sank der Defizit jedenfalls um 10 Milliarden, und 6 Milliarden zusätzliche Forschungsmittel wurden generiert.
Zusätzlich wurden die Reserven erhöht, indem Frachter in San Francisco 1290 Millionen neue Kronen einbrachten, 1050 Millionen durch 10 Schatzgaleonen in Provo,
Ganz ohne Kampf ging es jedoch auch jetzt nicht. In Yayoi erhoben sich 2000 Nationalgardisten und ein Warlord mit 30 Mann Leibgarde für eine japanische Unabhängigkeit. Hier griff Rhydderch Hael IV. durch, indem er zunächst eine Nationalgarde von Cloudfightern attackieren ließ.
200 Granatwerfer der loyalen Yajoi-Japaner (90 beschädigt) und 200 Raketenartillerien griffen die Stellungen dann an.
Danach vernichteten Flarakpanzer eine Nationalgarde, ehe schwere Artillerie einrückte, die eine der Nationalgarden noch einmal angriff, ehe die zweite Batterie auf den Warlord feuern konnte. Flakpanzer vernichteten die zweite Nationalgarde, ehe Ordo Raider Trikes aus Santa Monica den fliehenden Warlord festnahmen und 50 Millionen Kopfgeld von Cuzco kassierten.
Auch auf Dawson wurde der noch ausharrende Warlord mit seinen 40 Mann zunächst von der Geschützstellung beschossen.
Danach brachten 600 Gebirgsjäger die Überlebenden ins Warme (Gefängnis) und kassierten 50 Millionen in geraubter Jade von ihnen ein.
Zwischen Gualadajara und Becan gab es offenbar einen Exodus von Rebellen. Ein langer Zug, der sich fast bis Nakbé hinzog, marschierte dort. Im Flussland am Kopf standen 8000 Zeitsoldaten mit 2 Warlords, es folgten 4500 Zeitsoldaten mit einem Warlord am Windpark und eine weitere Truppe am Baumwollfeld. Angreifen konnten wir sie wegen fehlender Durchreiserechte nur indirekt.
So bombardierten 50 Fliegende Festungen der Nachthexen zunächst am Windpark, wohl auch in der Hoffnung, dabei die Windräder der Maya zu zerstören.
Auch bei Oneyotekaono waren 3000 Rebellen, die Charles Lindbergh aus Oxkintok mit 100 schweren Bombern und 200 Nachtjägern angriff.
400 Verletzte waren hier der Preis.
Aktuelle Gangster und Rebellen (Most Wanted-Liste):
Mormonen: Franz Josef Strauß VIII. (Konförderierte)
Süd-Brasilia (Cosa Nostra): "Der Pate" Don Vito Corleone, Luca Brasi, Tom Hagens, Santino „Sonny“ Corleone, Frederico Corleone, Michael Corleone
Nord-Brasilia (Pizza Connection/Sizilianer): Lucky Luciano
Festland-Karibik (Dallas, Aruba): J.R. Ewing VII.
Belize: Thomas E. Lawrence VIII., genannt Lawrence von Belize (Brasilien) Inhaftiert im Hausarrest
Hispaniola: Osama Bin Laden
Fünf Familien von New York: Salvatore Maranzano
Gambino-Familie/National Crime Syndicate (Nord-Hispaniola): Albert Anastasia
Cali-Kartell: Gilberto Rodríguez Orejuela
Ostkolumbien/Medellín-Kartell: Pablo Escobar
Südkolumbien / Kosher Nostra: Meyer Lansky
Kuba/Bolivien: Tamara Bunke
Actecia: Pierre Viret IV.
Bahamas:
Inkaland/Peru:
Negev:
Hawaii & Chile: Augusto Pinochet (derzeit Pro-Amerika)
Argentina:
Ecuador/Zuñi (Cibola): Richard Sorge
Dakota: Prophet Narak XXX.
Sioux-and-the-Seminoles-Inseln/Philippinen: Kim Philby V. (Seminolen)
Cayman Coast:
Panama: José Agustín Arango
Mexiko: Pancho Villa
Irokesen: Medizinmann Hans Adolf Krebs XIX.
Tupi/Guarani: Johan Björnsson Printz XXIII. (Kreuzfahrerstaaten)
Kanada/Alaska:
Pueblo-Gebiet:
Maya-Reich:
Mayaisch-Mexiko:
Mexico:
Nordmexiko: Admiral Wilhelm Canaris
Army:
Verteidigungsminister: Leo von Brettschmitt (IX.) (Flottillenadmiral)
Oberkommando: Naram-Sin XXII. "der an die Himmelstüre klopfte"
Heimatverteidigung Hispaniola, Leiter der Ambrosius-Kriegsakademie von New York: Aurelius Ambrosius V.
Heimatverteidigung Kolumbien: Wiman
Garnison Belize: Omar N. Bradley X. "the Prisoner" / "der Trinker"
FBI-Chef und Anführer der Sonderkommission "Untouchables": Nolan Buonarroti V.
"Untouchables" Westbrasilien: Pat Garrett III.
"Untouchables" Ostbrasilien: Whyatt Earp II., Virgil Earp, Morgan Earp
Sheriff ohne Einsatzgebiet: "Wild Bill" Hickok III.
Garnison Brazilia: Vizepräsident Edwin Karl Rochus Freiherr von Manteuffel XIII. "der Komatöse"
Garnison Cayman Coast & Oberkommando Cayman: Liu Tingxun IX.
Maya-Coast-Attack-Army: Hektor II. "der Taube"
Oberkommando Peru: Kubrat XVII.
Garnison Macchu Picchu: Ali Bey II "der Tollkühne"
Garnison Tiwanaku: Guyasuta II.
Garnison Festland-Cayman: Spartakus IV. "der Verstümmelte"
Ostküsten-Hinterland-Armee: Ælfred der Große
(3.) Süd-Maya-Armee: Rhydderch Hael IV.
Süd-Central-Maya-Armee: Douglas Mc. Arthur IV. der Verzagte Simulant und Pechvogel
Mayaisch-Panama-Armee: William Farquhar Barry ("Bloody Barry")
Nord-Jamaika-Flotte (Hochelaga): Vaballathus
Oberkommando Jamaika: August Neidhardt von Gneisenau
Nordwest-Maya-Armee: Gediminas
Oberkommando Mayaisch-Kanada: Qara Yolug Osman Bey
West-Maya-Armee / Stoßtrupp Guarani: Gamo Ujisato IV
Südwest-Maya-Armee / Stoßtrupp Nakbé: Hans-Adam IV. von Schöning
Toronto-Landungsarmee: Athaulf
Süd-Kanada-Armee: Magnus Barefoot LXI.
Oberkommando Dakota: Erhard Ernst von Roeder XVII. "der Stumme"
Argentinien-Oberkommando: Totila XI. "der Gefangene"
Oberkommando Ecuador: Arichis VI. Herzog von Benevent (Kaiser Arichis I.)
Sioux-and-the-Semininoles-Expeditionsarmee: Erwin Römmel LXI.
Garnisonskommando New Jersey, New Guernsey & Negev: Ex-Sultan Bayezid III.
Oberkommando Chile/Aztekien: Ex-Vizepräsident Johann T’Serclaes von Tilly XIV. "der Re-Traumatisierte"
Surinam-Armee: William Tecumseh Sherman VII.
Bahamas-Armee: Vlad Tepes
Garnison New Mexico: Hans Ernst Karl von Zieten II.
kaiserlicher Agent in Mayaland: x12t (Deckname)
Airforce:
Oberkommando: Manfred von Richthofen V. "der Zahnlose"
Utah- und Belize-Luftflotte: Otto Lilienthal XXII.
Panama-Airforce: John Talbot, 23. Earl of Shrewsbury "mit den kalten Füßen"
(New) Cayman Airforce: Albrecht Graf Roon
New Cayman Marineflieger: Konrad III. von Egloffstein "der Witwer"
Cuzco-Airforce: Rob Anybody IV.
New Mexico Airforce: Sir George Hubert Wilkins II.
Jamaica Airforce: Charles Lindbergh
Kanada-Airforce: Marina Raskova
Quebec-Airforce: Ashikaga Takauji VI.
Navy:
Marineminister & Oberkommando: Ito Sukeyuki XLII.
Ostküsten-Flotte: Vize-Präsidentin Zheng Yisao XII. (Zheng-Doorman Yisao)
Kuba-Kolumbien-Flotte: Christopher Cradock III.
Peru-Flotte: Fernão do Pó II.
Mexiko-Flotte: Piale Pascha IX.
Belize-Utah-Karibik-Flotte: Harald Hårfager III
Marineausbildung & Naval Ship Desing Office Miami: Grace Hopper III.
Süditalien-Flotte: Jakob Roggevenn IV.
Sioux-and-the-Seminoles-Flotte: Karel Doorman V. (Karel Doorman-Zheng)
New Guernsey-Flotte & Chile-Flotte: John Smith III.
Bahamas-Flotte: Hyde Parker
Surinam-Flotte: Thomas Graves II.
New Mexico Flotte: Henri de Rigny II.
Panama-River-Flottille: Otto von Kotzebue
Dakota-Ecuador-Flotte (Transit): Alexander Wassiljewitsch Koltschak III
Oberkommando Quebec: Sinowi Petrowitsch Roschestwenski II.
Arawak-Angriffsflotte: Publius Claudius Pulcher
Quebec-Flotte: Kiutchuk Muhamed III.
Argentinien-Flotte: Hubert de Brienne


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