Kenn ich nicht. Muss ich mir um die Sorgen machen die ihn kennen?![]()
Kenn ich nicht. Muss ich mir um die Sorgen machen die ihn kennen?![]()
Wer Rechtschreibfehler findet darf diese behalten :)
Original geschrieben von robertinho:
"Asterix und Flati stehen für solide Kompetenz und Verlässlichkeit."
Däniken war schon sehr überzeug von seinen Thesen und hat durchaus auch die Wissenschaft angegriffen. Vielleicht nicht in seinem Erstlingswerk (das ich nicht gelesen habe), aber später gibt es von ihm durchaus entsprechende Aussagen.
Davon abgesehen sind seine Thesen vollständig Bullshit. In vielen Fällen lassen sie sich eindeutig widerlegen.
Aktuelle Storys:
[Simutrans] Transportale Probleme
Eine PAE Lernstory 2.0
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input -> output -> alles put
Ah, krass. Ich kenne den halt nur aus der Doku und da war es, wenn ich mich recht erinnere so, dass er den seriösen Wissenschaftlern unterstellt hat, man würde ihn angreifen. Das liegt dann wohl in der Natur der Sache.
Was mir in Erinnerung blieb war die Sache mit der Weltkarte und der Eisschmelze, aber ich messe dem mehr Unterhaltungswert bei, als alles andere.
Der ist ungefähr auf einer Stufe mit Graham Hancock..... Schein Wissenschaftler die daraus Geld machen wollen und bewiesene Thesen ignorieren oder einfach glatt falsch auslegen.
"Science is not the truth. Science is finding the truth. When science changes its opinion, it didn’t lie to you. It learned more."
"Be bold in your attempts to live. If you wallow in the darkness and you refuse to swim against the current, you will drown. But where`s the fun in that?"
Sehe den auch als Scharlatan an. Mit Unterhaltung seinen Lebensunterhalt verdienen np, aber kommerzielles Anti-Wissenschafts-Geschwurbel näh.
Inhaltlich wurden die Thesen beider Herren ja schon sehr ausführlich widerlegt oder können (was irgendwelche kosmischen Bezüge angeht) leicht auf die Radosophie zurückgeführt werden. Mir ging es tatsächlich um das "Unbequeme" daran. Das Wort wird im politischen Bereich recht gern verwendet, um Behauptungen irgendwie aufzuwerten. Hier geht es aber um die Vorgeschichte. Wen würde es ernsthaft stören, wenn einige der ägyptischen Pyramiden auf den Grundmauern der Tempel einer außerirdischen oder fortgeschrittenen eiszeitlichen Zivilisation stünden? Für wen wäre es unbequem, wenn man Monumente einer bislang unbekannten Kultur entdecken würde?
Als unbequem habe ich beide nicht empfunden. Skurril und unterhaltsam oder von mir aus auch als Anstoss um drüber nachzudenken, aber nicht unbequem. Deren Theorien gehen ja auch schwer in Richtung Verschwörungsmythen und haben auch immer einen Hauch von "Hört zu, ich sage euch wie es wirklich war!" Unbequem könnte es ja nur dann werden, wenn, wie du schon sagst, Jon, die Folgen gravierend für die Gegenwart wären. Und da sehe ich in der Tat auch nichts. Außer...im Falle der Außerirdischen-Story, irgendwelche Folgemythen die daraus entstehen - aber dann wirds ja noch mehr Science Fiction.![]()
Für mich unbequem war immer: "Die Technik /Idee Ist zu schlau, kann kein Mensch gewesen sein."
Was wiederum indigenen Völkern Intelligenz abspricht. Oder auch unserer gesamten Spezies. In jedem Fall ist es kein menschenfreundliches Bild was gezeichnet wird und verkennt unsere Erfindungsreichtum.
Pi ist wohl das beste Beispiel. Ich selbst war mal in der Lage mir einen Näherungswert zu überlegen. Dann konnten Ägypter das erst recht, wenn selbst ich das schaffe. Da braucht es keine Aliens ...
Vielleicht ist ja das mit unbequem gemeint? Rechtswestlichen alten Kolonialchauvinismus Vorschub zu gewähren?
Als Kind fand ich die Welt der Wunder aber schon toll.
Ich meinte eigentlich mit unbequem das er es gewagt hatte die gängige Lehrmeinung in Frage zu stellen.
Das grenzte ja damals schon an Blasphemie.
Troja wurde ja auch als Fantasieprodukt von Homer erklärt bis Schliemann es gefunden hatte.....
Die alten Mythen und Geschichten sind doch nicht alle erfunden wie es die Wissenschaftler damals glaubten.
Ja, aber Schliemann hat Troja entdeckt. Und von Däniken hat Naivlingen mit Lügen das Geld aus der Tasche gezogen. Unterschied.
Die Lösung für das Fermi- Paradoxon: In einer Gesellschaft, die z.B. in der Lage ist eine Dyson-Sphäre zu bauen, dauern Genehmigungsverfahren einfach viel zu lang.
Starker Beitrag.
Genau deshalb gibt's ja dieses Meme, dass Aliens keine Weißen mögen, weil man diese Erklärung komischerweise immer bei "Primitiven" in anderen Erdteilen nutzt, weil es meistens keine Schriftquellen gibt und wir uns das nicht vorstellen können. Da scheinen halt oft die von dir genannten internalisierten kolonialen Denkmuster durch.
Hier muss ich doch ganz entschieden widersprechen: Schliemann war weder der erste, der Troia/Ilion in der Troas verortete, noch glaubten "die Wissenschaftler" damals, die Stadt sei erfunden. Im Gegenteil: Es gab schon seit dem 18. Jh. immer wieder europäische Reisende, die sich dort am wahren Ort der homerischen Epen wähnten und es war auch bekannt, dass es dort bis in die Spätantike noch ein Ilion gab. Schliemann suchte übrigens (wie einige andere Forscher) zuerst an einer falschen Stelle und wurde von einem englischen Grundherrn aus der Gegend auf den Hisarlik aufmerksam gemacht. Gefunden hat er dann eine Vorgängersiedlung des homerischen Ilion, falls es diese Stadt so gab.
Dazu kommt der von Oppenheimer genannte Unterschied: Schliemann arbeitete nach den damals üblichen wissenschaftlichen Prinzipien, auch wenn man heute sicher schonender vorgehen würde und weniger auf Schätze erpicht wäre.
Däniken hat niemals echte Forschung betrieben, und er hat auch keine "gängige Lehrmeinung" ernsthaft in Frage gestellt - zumal es eine solche im Hinblick auf außerirdische Besucher auch nicht gibt. Kritik wurde (wenn überhaupt) meist von Fachleuten geübt, wenn er einfach souverän über alle gesicherten Erkenntnisse hinweggegangen ist.
Um deinen Schliemannvergleich aufzugreifen: Hätte dieser wie Däniken gearbeitet, dann wäre er nicht auf der Suche nach Ilion, sondern nach den Göttern der homerischen Epen gewesen. Er hätte auch die Hinweise aller Vorgänger und der antiken Quellen souverän missachtet und Troja irgendwo in Indien oder am Wannsee vermutet, während er seine Götter überall auf der Welt entdeckt hätte.
Geändert von Jon Snow (15. Januar 2026 um 20:22 Uhr)
alles richtig
Alexander der Große und auch Xerxes sollen sie ja noch besucht haben
Die damalige Lehrmeinung war trotzdem negativ.
Schliemann wurde in Frage gestellt da er kein ausgewiesener Experte war (Schatz des Priamos)
Ich hole jetzt mal das Beispiel Atlantis raus.
Gängige damalige Lehrmeinung war ja das es eine Erfindung Platons war.Falls es doch existiert und entdeckt wäre..... die Wissenschaftler wären blamiert....oder besser not amused,da sie ja ihren Fehler eingestehen müssten.Heute wären sie wahrscheinlich eher hoch erfreut.....die Zeiten ändern sich
Nicht nur die. Sogar Julian Apostata besuchte die symbolträchtige Stadt, also gut 650 Jahre nach Alexander. Und nein, die "damalige Lehrmeinung" war nicht negativ. Wie gesagt, man suchte schon seit dem frühen 19. Jh. in der Troas nach Homers Ilion, und es war auch nicht umstritten, dass sie (wenn es sie gab) dort zu finden sein musste. Allerdings wissen wir bis heute nicht, ob es sich wirklich um die Stadt aus den Epen handelt.
Atlantis ist da eine ganz andere Sache. Das Inselreich taucht nur in zwei literarischen Werken auf, die beide von Platon sind und in denen es erkennbar nicht um Atlantis selbst geht, sondern um die damaligen Athener, die Platon um das Jahr 9600 v. Chr. agieren und über die weit überlegenen und überall siegreichen Atlanter triumphieren lässt (seiner Chronologie nach wurde Ägypten 8000 Jahre vor Solons Reformen "gegründet" und die Geschichte spielt nochmals mehr als 1000 Jahre davor). Wenn es dich interessiert, dann lies vielleicht wirklich mal die beiden Dialoge (den Kritias und den Timaios), dann bekommst du einen Eindruck davon und kannst dir ein eigenes Urteil bilden, wie plausibel du das Ganze findest.