1. Woche April 1972 n. Chr., 2. Hälfte
Schon in der ersten Aprilwoche stand eine der entscheidenden Schlachten dieses Quartals an. Die 3. Süd-Maya-Armee stand vor Mesa Verde und sollte die Stadt einnehmen, um die Südflanke zu verkürzen und eine Verbindung zwischen Ost- und Westfront herzustellen. Im Vergleich zu den Städten nördlich von Mesa Verde war die Garnison hier beachtlich, und ein Rückzug nach Becan sollte vermieden werden. Zugleich war die Truppe, mit der Rhydderch Hael gekommen war, mit 5 Divisionen (70000 Mann) nicht so überlegen, zumal sich auch einige abgekämpfte oder veraltete Truppen darunter befanden. Hael hatte auf seinen Eroberungszügen inzwischen viele Leute zurückgelassen. Dennoch begann er mit der Erstürmung von Mesa Verde.
Achtung Spoiler:
Zu Beginn des Kampfes zerstörten zunächst die schwächsten Geschütze die Reste bzw. den wiederaufgebauten Teil der Stadtbefestigung.
Dazu waren 2 Batterien nötig. Es folgte der Luftangriff, der jedoch gleich damit begann, dass 10 Luftschiffe der Candhaha-Expedition von der SAM-Infanterie abgeschossen wurden. Immerhin aber hielten wir viele Städte um Mesa Verde herum, so dass trotz eingeschränkter Kapazitäten der dortigen Behelfsflugplätze viele Flieger zum Einsatz gebracht werden konnten. Eine Staffel Allwetterjäger griff die Präsidialgarde an, aber die Luftverteidigung funktionierte noch und schoss als nächste eine Staffel Lübbe Thunderbird ab. Danach aber waren alle Boden-Luft-Raketen verbraucht, und eine angeschlagene Staffel fliegender Festungen, 2 Staffeln schwerer Bomber und eine Staffel Luftschiffe konnten schon einmal 1900 Maya verwunden.
Rhydderch Hael ließ nun erste gezogene Kanonen auf die Stadt feuern, wo sie die Haubitzen der Maya zerstörten. Für die Granatwerfer waren 2 Batterien Selbstfahrlafetten nötig, von denen die erste beinahe zerstört wurde. 3 weitere, zum Teil schwer angeschlagene Batterien feuerten im Fernkampf auf die nun wehrlose Stadt. Das Artilleriefeuer forderte wieder 2300 Verletzte bei den Maya.
Eine weitere Welle Luftangriffe aus dem Süden erreichte die Stadt. Angeschlagene Strahlbomber und eine Staffel Nachtjäger verwundeten 400 Mann.
Nun endlich konnten die ersten Jagdpanzer in die Stadt vordringen und einige Scharfschützen ausschalten. Die Scharfschützen zerstörten aber auch 200 Panzer der Süd-Maya-Armee, während eine zweite Panzerbrigade 1000 Scharfschützen tötete und 300 Mann verletzte.
Hael forderte nun auch aus Quebec Luftunterstützung an (bisher hatte vor allem Rob Anybody aus Südperu angegriffen). 2 Staffeln Jetbomber und eine Staffel Nachtjäger verwundeten 800 Mann.
Als Verstärkung erhielt Hael nun von Zieten zugeteilt, dessen Schützenpanzer als Kommandos anrückten und 1000 Scharfschützen ausschalteten. Eine weitere Luftangriffswelle rollte an, wobei die Schützenpanzer der Maya 15 schwerer Bomber der zweiten schweren Staffel beschädigten. Zusammen mit einer Staffel Jetbomber, einer Staffel Allwetterjäger und 2 taktischen Bomberstaffeln verwundeten diese Bomber 1710 Mann, mehr konnten die Flieger offenbar nicht erreichen - zumindest wurden danach keine mehr eingesetzt, obwohl in Quebec noch Nachtjäger und Luftschiffe warteten.
Stattdessen griffen nun 3000 Panzerjäger an, von denen 1000 starben, während die anderen 2000 Scharfschützen vernichteten. Eine Brigade der 2. Süd-Maya-Armee wurde daraufhin mit den beiden anderen zusammengelegt. Die Schützenpanzer der Maya vernichteten eine Kommandobrigade der Süd-Maya-Armee, während Fallschirmjäger ein Scharfschützennest ausräucherten. Auch die Flammenwerfer töteten 1000 Scharfschützen und verwundeten 300 Mann, aber auch sie hatten 100 Tote. Weiterhin erschossen Scharfschützen auch 1000 Fallschirmjäger, so dass auch hier 2 Brigaden zusammengelegt werden mussten. Nun zeigte sich, dass wir zu wenig Offensivpotential dabei hatten, denn es griffen nun nur noch wenig erfolgversprechende Einheiten an. Die Scharfschützen durchsiebten 40 ungepanzerte Halbkettenfahrzeuge der Süd-Maya-Armee. Auch ein Angriff von 2 Brigaden Flakpanzern war nur ein Abtausch, bei dem 1000 Scharfschützen getötet, aber 200 Flakpanzer zerstört und 100 beschädigt wurden, so dass wieder zwei Brigaden zusammengelegt wurden.
Als Verstärkung kam nun Ali Bey hinzu, der mit 500 Verletzten eine Brigade Scharfschützen vernichtete. Er führte eine ganze Angriffswelle von Jeeps an, von denen sich 2 Brigaden allerdings nach Angriffen der Seeaufklärer zurückzogen. Eine dritte wurde von Scharfschützen soweit dezimiert, dass sie zur Auffrischung der anderen beiden Brigaden aufgelöst wurde.
Nun vernichteten unsere Flarakpanzer die Präsidialgarde und eine SAM-Infanterie, hatten aber auch Verluste bei beiden Brigaden. Ein Angriff von 2000 schweren Kavalleristen endete in einem Rückzug von 900 Mann gegen die Seeaufklärer und Radpanzer - und der Auflösung der Leibgarde Atahuaplas, da die Überlebenden nur noch eine Brigade waren und auch nicht mehr alle heilen konnten. Weiterhin töteten die Seeaufklärer 1000 Füsiliere der Garnison Havanna. Hael setzte den Angriff mit seinen schwachen Einheiten nur deswegen noch fort, weil diese Leute eben auch besonders entbehrlich waren und er hoffen konnte, den Gegner mit seinen Toten zuzuschmeißen. Die Seeaufklärer der Maya zerstörten auch 200 eroberte Iguanodon-Sturmgeschütze, die durch Ersatzteilmangel ohnehin in einem schlechten Zustand waren. Danach konnte von Zieten mit seinen 800 Mann aber endlich noch einmal 2 Brigaden Scharfschützen besiegen, ohne weitere Verletzte. Die SAM-Infanterie der Maya setzte ihre Manpads als improvisierte Panzerabwehrraketen ein, die immerhin reichten, um 200 alte AC1 "Selim"-Panzerwagen zu zerstören. Dafür bombardierten unsere Seeaufklärer die Marines und schossen eine Staffel Seeaufklärer des Admirals ab, letzteres allerdings mit einzelnen Totalverlusten. Die bereits eingesetzten 120 Panzer töteten eine Brigade Scharfschützen ohne weitere Kollateralschäden, eine leichte Brigade erbeuteter Maya-Panzer eine weitere. Auch Ali Bey griff noch einmal an und zerstörte die Schützenpanzer der Maya, verlor aber 50 Jeeps und 100 Mann und wurde selbst schwer verwundet.
Eine weitere, nicht für den Häuserkampf geschulte Panzertruppe zerstörte eine Staffel Seeaufklärer auf der Landbahn, die 140 bereits eingesetzten "Skorpion"-Jagdpanzer die nächste Staffel. 120 erbeutete Panzeralpakas mit wenig motivierter gefangener Besatzung vernichteten nun die letzte SAM-Infanterie und die letzte Staffel Seeaufklärer, letztere nicht ohne Verluste. Die Besatzung der Radpanzer ergab sich ihnen schließlich, um dem Vorbild der Maya-Überläufer folgend nun auch uns zu dienen.
Mesa Verde wurde geplündert und 2828 Millionen Quetzal - neben den Panzern - erbeutet. Die Südgrenze des Maya-Reichs reichte zwar bei Quebec noch bis an die Küste, so dass der Lückenschluss nicht vollständig war, aber zugleich nur noch bis an die Stadtgrenze von Mesa-Verde, so dass Hael aus den anderen Gebieten Süd-Mayalands weitere Verstärkung heranziehen konnte, um Admiral Faraguts Aufstand zumindest im Süden niederzuschlagen.
Zorro XXII. bat darum, die Pueblo als eigenständige Nation wieder auferstehen zu lassen, aber das lehnten wir ab. Wenn überhaupt, würde die Stadt an Cuzco gehen. Mit der Sphinx, den Pyramiden, Chichen Itza und der Mutter-Heimat-Statue war sie allerdings auch ein prestigeprächtiges Ziel, das wir selber behalten konnten.
Vorerst wurde die Stadt mit dem neuen County of Colorado in den State of Peru eingegliedert.


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