Okay, ist das dann die komplette südfranzösische Vasallenregion?![]()
Ja, und ein Teil der Schweiz. Ich kann das intern schon ein wenig differenzieren, aber Wohlstandsverluste neigen dazu, die ganze Region zumindest zum Teil zu betreffen.
Das wäre zumindest konsequent, ja. Deine Autorität in der Hauptstadt reicht zwar bislang aus, um Übergriffe zu verhindern, aber man kann Burgund ja kaum Vorwürfe machen, wenn Dänemark gar nicht kritisiert wird.
Nein, soweit man weiß nicht. Das war aber schon 1710 der Fall, was wohl auch erklärt, dass sich der Zorn stärker gegen Burgund richtete. Da hatte man jemanden vor Ort.
Im Grunde gibt es diese drei Möglichkeiten:
- Zusatzsteuern/Zölle
- Land/Titelverkauf
- Zwangsanleihe
Mir machen die Finanzen so langsam Sorgen, weil ich jedes Jahr dank den Zinsen meine Kredite um 10% der Zinssumme (dieses Jahr 700k) erhöhe, selbst wenn ansonsten mein Haushalt von den Ein- und Ausnahmen her ausgeglichen ist. Da der Etat die letzten Runden stagniert ist, ging meine Wette nicht auf. Ich sehe mich gezwungen quasi weitere Mittel zu gewinnen. Ich habe noch die Hoffnung, dass der 90jährige Unabhängigkeitstag in Kombination mit der handwerkermesse wieder viele Leute aus aller Welt anzieht und damit den Handel und Etat des Kalifats erhöht (1712). Aber selbst, wenn ich dadurch 200k Etatwachstum habe, hauen mich die Zinsen immer noch rein.
Anschließend würde ich einen Kontor und Westafrika bauen (1713) und eine Sondersteuer einführen: Entweder Abgaben auf Luxusartikel oder eine Erhöhung der Zölle, da man an meinem Land eigentlich nicht vorbei kommt (1714).
Danach werde ich wahrscheinlich trotzdem im Jahr darauf die zwangsanleihe ziehen (1715) und einen günstigen Sp ziehen (Besuch des Kronprinzen bei den Berberstämmen), anschließend Hadsch des Kornprinzen.
Stand jetzt müsste ich meinen Etat um ca. 700k erhöhen, damit er Hofhaltung, Militär Fixkosten und Zinsen trägt. Bis ich die 2 Mio Etat habe, wird die Zinslast jedoch vermutlich 2 Mio betragen. Von dem her, da vor allem die Zinsen meine Schulden treiben, ist bald die Situation für die Zwangsanleihe gekommen, spätestens wenn ich die 10 Mio Schulden erreiche. Ich hoffe, dass ich den Etat soweit noch bis 1715 retten kann, aber ich befürchte ich werde sie 1714 ziehen müssen. VBis dahin hoffe ich Einnahmen von ca. 1,6 bis 1,7 Mio zu haben, damit ich nach Abzug der Fixkosten genügend Spielraum habe, die Zwangsanleihe schnell zurückzahlen zu können.
Das Etatnullwachstum der letzten Runden hat leider meine Finanzen ruiniert, da mir dadurch die Zinsen davon galoppiert sind. Bis sagen wir 3 Mio Schulden kann man mit Etatwachstum die Zinsen ausgleichen, darüber hinaus ist es eigentlich unmöglich das nochmal einzufangen.
Was mich auch sagen wir etwas stört, ist das gerade kleine Länder etats haben, welche es ihnen erlauben ohne Schulden große Projekte zu verwirklichen. Während es bei den großen Ländern aufgrund der notwendigen Aufwedungen für Hofhaltung und Militär zwangsweise in eine Schuldenspirale lief. (Kalifat, Italien, Burgund). Das Balancing kommt mir da etwas merkwürdig vor. Klar sollen Kleinstaaten nicht unbedingt Futter sein, aber da ich und Italien weitaus mehr Seehandelswege zu verteidigen haben als Beispielsweise die Pfalz oder Italien, benötigen wir aufgrund des Flottenunterhalts eine deutlich bessere Einkommenssituation als Pfalz, Westfalen und Hessen. Und da sehe ich uns im Nachteil: Die Pfalz und Hessen müssen keine Flotte unterhalten, sondern nur Söldner. Wir Seemächte haben die Last der Flotte und einen Vorteil in unseren Etats aufgrund des Meereszugangs sehe ich nicht wirklich. Pro Kopf haben diese Länder deutlich bessere Einnahmen, als wir.
Ich hatte auch kräftig in den Schutz meiner Gewässer investiert und Flotte gebaut in der Erwartung, dass dadurch der Handel weiter wächst, aber der schien in der Zeit, in welcher ich die Piratenjagd deutlich erweitert habe, eher stagniert zu sein.
Im Grunde sehe ich mich an dem Punkt an, wo es nur noch eine Frage der zeit ist, bis ich die Zwangsanleihe ziehen muss. Da die Schulden aufgrund der Zinsen deutlich stärker pro Jahr wachsen, als die Etats.
Wo ich das Problem sehe ist, da wir die Zinsen ebenfalls über Schulden finanzieren müssen, haben wir eine Art Zinseszins-Effekt gegen uns.
Italien ist halt insgesamt schon wohlhabender, besonders in den Schichten, auf die es dabei ankommt.
Hmmm, tja dann hab ich im Grunde ein Problem. Hab ich bei den Schulden und der zu erwartenden Entwicklung also bereits den Point of no return erreicht?
Denn mein Schuldenberg wird pro Jahr um ca. 600 bis 800k anwachsen. Also was soll ich tun? Der Etat wächst offenbar nicht so schnell, wie ich gehofft habe. Von dem her bin ich pleite.
Kann man noch wie in DMS 1 Handelsfahrten machen die einem einen sicheren hohen Gewinn geben?Wenn ich das 4 bis 5 mal mache und die SPs opfere, ist mein Etat vielleicht wieder repariert. Wenn nein, dann sag mal wie ich hier Staatsbankrott erklären soll, wenn die Zwangsanleihe offenbar nicht geht.
Vk hat zwar eine gemacht, aber die fiel ja eher unter Kanonenboothandel. Ich meine eine Handelsfahrt, welche mir einmalig eine hohe Summe einbringt ( 1 Mio) mich einen Sp kostet, aber ohne Drohkulisse läuft?
Oder soll ich jetzt die Zwangsanleihe auf dem Reichstag einbringen, wo der Schuldenberg nächste Runde erst 8 Mio betragen wird?Könnte das mein Land noch verkraften?
Ich glaube eigentlich nicht, dass das Kalifat wirklich in Finanznöte geraten kann. Das System für die Handelsfahrten müsste noch da sein, ich kann sie also vermutlich schon abbilden.
Wenn du nächstes Jahr eine Zwangsanleihe möchtest, kannst du aber gern mit dem Reichstag darüber sprechen, der tritt ja ohnehin zusammen.
Das beruhigt mich zu hören von dir. Weil ich habe aufgrund des kontinuierlichen Anwachsens der Kreditsumme mich spätestens ab dem Zeitpunkt als brennendes Wrack gesehen, ab dem die Schweiz und Finnland kein neues Geld hergeben.
Nun, ich würde erstmal noch sehen ob meine Unabhängigkeitsfeier kombiniert mit meinem Handwerker-Sp im nächsten Jahr nicht doch wieder viele Ausländer auf die Marktplätze des Kalifats locken. Beides würde ich zeitlich nacheinander stattfinden lassen.
Danach würde ich evtl. tatsächlich die Handelsfahrt machen und dann mal sehen, ob die Schulden auf ein angenehmeres Maß zurückgehen bzw. eine bessere Deckung da ist.