Etwas faul aus dem Ärmelkanalvertrag kopiert und die Ächtung von Kaperbriefen aufgenommen. Die Frage ist, wie man mit der Ächtung umgeht, wenn z.B. die Kanaren trotzdem Kaperbriefe verteilen? Wenn man da keine Reaktion hat, ist es etwas zahnlos.
Sicheres Mittelmeer / europäische Atlantikküste
Die seefahrenden Berufe tragen bedeutend zum Wohlstand ihrer Länder und den Regionen Mittelmeer / europäische Atlantikküste bei. Zur Wahrung der hierfür erforderlichen Stabilität und Sicherheit auf den Meeren verabreden sich die Vertragsstaaten zu folgenden Vereinbarungen.
1. Die Vertragsstaaten stimmen darin überein, künftig Piraterie weder zu tolerieren, zu fördern oder selbst zu begehen.
2. Die Vertragsstaaten ächten das verteilen von Kaperbriefen.
3. Kriegsschiffe der Vertragsstaaten verpflichten sich die Handelsflotten der jeweils anderen vor Piraten zu schützen.
4. Die Flotten der Vertragsstaaten kooperieren bei der Piratenbekämpfung, wozu sich die Admiralitäten mindestens einmal im Jahr im Herbst vor dem Ende der Schifffahrtssaison austauschen und Informationen weitergeben.


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Kriegserklärung fände ich überzogen und auch schwer durchzusetzen. Wenn ein Land unbedingt Piraterie betreiben will, kann es das ja auch ohne Kaperbriefe tun, die sind ja eher eine Formsache. Vielleicht hat Jon eine Idee? Wie hat man denn internationales Recht/Seerecht so durchgesetzt? Gibt ja doch ein paar Beispiele, neben Piraterie fällt mir der Sklavenhandel ein, aber keine Ahnung, wie das in der Praxis verfolgt wurde.
Man könnte da ingame neben dem Aufruf des Papstes (könnte ja Schirmherr des Vertrags werden?) vielleicht auch die Universitäten miteinspanne, um dem ganzen mehr Legitimität zu verleihen.

Und als Papst denke ich natürlich gobal und nicht nur regional.
Wenn das nicht allzu teuer ist, hätte ich auch nicht unbedingt was dagegen.
So viele NPC-Nationen, die Kaperbriefe ausstellen könnten, gibt es nicht, oder? Wir können es ja soweit einschränken, dass es auch nur um Kaperbriefe gegen ein Mitglied des Vertrags geht.
