Als Panzerkommandant kann ich meine Stimme ja nur für Belgien abgeben![]()
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Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. - Bertolt Brecht
Die erste CiVII Story hier im Forum.
Mein erstes YT LP. (CiVI)
Belgier sind halbe Franzosen - also weg damit. Holland läuft ja nicht davon.
Na das scheint doch sehr eindeutig. Freut mich, dass ihr mich nicht ohne Fallschirmjäger durch Holland schicktWeiter geht es wahrscheinlich ab Sonntag, da jetzt erstmal Kurzurlaub ansteht
Eben-Emael Ausgangslage
Da die Entscheidung für einen Angriff auf Belgien gefallen ist, wird unsere Kampfgruppe an die Grenze verlegt und empfängt direkt die Befehle.
Diese sind aufgrund der fehlenden Fallschirmjäger in unseren Reihen natürlich äußert unangenehm.
Ich befürchte der Plan durch eine überraschende Landung von Fallschirmjägern, das Fort rasch zum Schweigen zu bringen, ist nicht durchführbar.
Dazu bräuchten wir mindestens 3 Fallschirmjäger und wir haben nur eine Einheit. Damit wird diese Mission wohl in erster Linie davon getrieben sein, das Fort dennoch zu erobern.
Zeit für die Bonusziele wird dann bei nur 12 Runden für diese Karte höchstwahrscheinlich nicht mehr vorhanden sein. Aber warten wir es ab.
Zunächst ein Blick auf die Karte:
Das Gelände vor dem Fort ist leider enorm unwirtlich und ich glaube nicht, dass wir da rasch durchbrechen könnten.
Aktuell habe ich zwei Ansätze:
1. Unsere "Hilfsfallschirmjäger" aus der letzten Mission Bereit machen und mit 2 Runden Verzögerung mit der Landung beginnen. Hier besteht natürlich das Risiko, dass diese Verzögerung das Unternehmen nahezu unmöglich macht.
2. Im Norden durchbrechen und dann von dort aus die Festung unter Druck setzen.
Ich kann aktuell überhaupt nicht einschätzen, was hier wirklich machbar ist. Ich glaube aber, dass die Festung nicht mehr so einfach durch ein paar Infanterieverbände zu kesseln ist, wenn erstmal die Geschütze gut versorgt sind. Also befürchte ich, dass wir improvisieren müssen.
Langsam hoffe ich mal wieder auf Helden mit Kampfkraftsteigerung.
Eben-Emael Aufstellung
Ich bereite mich ohne große Umschweife auf die Schlacht vor und nehme zu den üblichen Infanterieverbänden noch eine Einheit Brückenpioniere mit, dieuns etwas mehr Flexibilität bei den Flüssen geben sollen.
Ansonsten baue ich auf die 4 gewohnten Panzerverbände, Newlys Spähwagen, 4 Artilleriebatterien, 2 Flugabwehreinheiten, 2 Jägerstaffeln und 3 Bomberstaffeln (2 mal taktische 1 mal strategisch).
Ich orientiere mich bei der Aufstellung eher nach Norden und Westen und plane schnellstmöglich die niederländische Ortschaft und den Flughafen im Westen einzunehmen.
Von dort aus soll dann der weitere Vorstoß geplant werden. Ich bin total unsicher, wie sich die Schlacht entwickeln wird und ob wir die gesteckten Ziele erreichen können.
Aber anders als in der Realität, können wir das Ganze ja öfter versuchen. Daher gehe ich jetzt beim ersten mal einfach mal rein in die Schlacht und schaue was passiert.
Erwähnenswert ist noch, dass Wolnigree natürlich die Artilleriehelden erhalten hat.
Eben-Emael Runde 1
Unser Angriff startet und wir sehen schnell erste Infanterieverbände im offenen Gelände westlich unseres Aufstellungsgebiets.
Diese sollten kein großes Problem darstellen und schnell neutralisiert werden können.
Das Hauptziel für die erste Runde ist der feindliche Flugplatz im Westen, von wo aus wir die Festung dann angreifen können.
Es gelingt uns dann tatsächlich mit Luftwaffe und Fallschirmjägern den Flugplatz bereits in der ersten Runde einzunehmen.
Medici und unsere Wehrmachtsinfanterie aus der letzten Schlacht befinden sich bereits in den Lastenseglern und stehen bereit für einen Angriff auf die Festung.
Unsere Fallschirmjäger werden hier leider erst in einer Runde bereit sein. Da ich die Luftwaffe aber ohnehin noch verlegen muss nach Westen, werde ich wahrscheinlich noch die eine Runde warten ehe wir testen, ob ein Angriff möglich ist.
Nun bin ich zunächst gespannt, wie die Holländer und Belgier auf unseren Vorstoß reagieren.
Eben-Emael Runde 2
Der Feind unternimmt keine nennenswerte Aktion und führt lediglich eine Infanterieeinheit in unser Sichtfeld, die direkt vernichtet wird.
Unsere Lastensegler bringen sich in Position für einen möglichen Angriff auf die feindliche Festung und die übrigen Truppen rücken weiter nach Westen und Norden vor, um Maastricht unter Druck zu setzen.
Die Luftwaffe wird auf den eroberten Flugplatz verlegt und ich denke, dass wir in der kommenden Runde schauen können, was möglich ist.
Ich bin ob der drei schweren Festungen mit starker Artillerie aber aktuell nicht so zuversichtlich. Da unsere Artillerie aber bald Unterstützungsfeuer gegen die Festung leisten kann, hoffe ich darauf siegreich zu sein.
Geändert von torqueor (19. Februar 2023 um 11:42 Uhr)
Warum ist auf dem Startbildschirm dieser seltsame See unser Sichtbereich? Ist da eine Einheit stationiert, die man nicht sieht? Kommt mir irgendwie komisch vor.
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Das ist der Aufstellungsbereich für die Fallschirmjäger eigentlich. Dort hätte man bis zu fünf Einheiten direkt in Flugzeugen aufstellen können, um die Festung in Runde 1 direkt zu kesseln.
Oder im Sumpf verstecken, wäre auch möglich. Der Aufstellungsbereich ist nicht auf Flugzeuge begrenzt.
Eben-Emael Runde 3
Die Belgier tun aktuell nicht viel und greifen lediglich im Norden unsere Panzer mir Jägern an ohne Schaden zu verursachen und setzen vor Maastricht ein paar weitere Panzer unter Artilleriefeuer. Auch hier kommt es zu keinen Schäden.
Die Entwicklung bei der Festung ist aber wenig erfreulich. Aus dem Westen kommen hier weitere Infanterieverbände zur Festung und wenn wir nun dort unsere Fallschirmjäger absetzen, werden diese rasch gekesselt sein und sich wahrscheinlich nicht mehr als eine Runde halten können.
Deshalb werwerfe ich diesen Plan und konzentriere mich nun auf den Norden. Alles nach Maastricht.
Durch die Konzentration der gesamten Truppe auf Maastricht, können wir dann tatsächlich schnell den ersten Befestigungsring durchbrechen und ich verfüge weiterhin noch über die 3 in Lastensegler geladenen Infanterieverbände.
Diese werden nun im Westen der Stadt abgesetzt, um die Verteidiger auch von einer zweiten Seite unter Druck zu setzen.
Damit erhoffe ich mir die Stadt rasch nehmen zu können.
Auf dem letzten Bild ist zudem die Feuerreichweite der Festung Eben-Emael zu sehen. Diese ist enorm und reicht sogar bis an den Stadtrand von Maastricht. Wir müssen uns alle stark in Acht nehmen hier nicht zu sehr unter feindliches Feuer zu geraten.
Eben Emael Runde 4
Die Niederländer im Norgen greifen unsere Infanterieverbände verstärkt an und können sowohl im Osten als auch im Westen von Maastricht eine Einheit schwer beschädigen.
Nun sind wir aber wieder an der Reihe und können den Angriff auf das Stadtgebiet intensivieren.
So gelingt es uns, die feindlichen Stellungen im Osten der Stadt schon so stark zu schwächen, dass wir nächste Runde fast alle Einheiten ausschalten können sollten und im Westen werden 2 Artilleriestellungen ausgeschaltet und weitere Einheiten stark geschwächt.
Unsere Aufklärer werfen derweil einen Blick auf die Lage bei der Festung und ich bin extrem glücklich, unsere Männer nicht dort abgeworfen zu haben.
Es stehen nun sehr viele feindliche Truppen südlich der Festung und eine kleine Panzereinheit ist sogar schon auf das östliche Ufer vorgerückt. Da wir hier hinten keine Ziele zwingend verteidigen müssen, bleibe ich aber erstmal entspannt und lasse den Feind kommen. Im Zweifel sollen die Reserven im Hinterland sich darum kümmern und wir konzentrieren uns weiter auf die Festung.
Eben Emael Runde 5
Die feindliche Infanterie im Süden marschiert weiter nach Osten und beginnt damit den Fluss zu überqueren. Das kommt mir gelegen, da diese dann nicht mehr das Fort beschützen können, wenn wir für einen Angriff bereit sind.
Im Norden können wir nun Maastricht vollständig einnehmen und stehen kurz davor das nahe Flugfeld ebenfalls zu besetzen.
Wenn dies geschehen ist, kann die Luftwaffe dorthin verlegt werden und ich kann theoretish die Stützpunkt im Hinterland aufgeben und weiter gegen den Uhrzeigersinn mit den Belgiern Katz und Maus spielen.
Eben Emael Runde 6
Erwartungsgemäß können wir nun den Flugplatz im Norden erobern und erfüllen somit das erste Bonusziel. Eine Belobigung mehr auf unserem Konto.
Wir nutzen die Chance, um alle Flugzeuge nach Maastricht zu verlegen und damit unsere Stellungen im Osten der Karte aufzugeben.
Die Bodentruppen werden ebenfalls nach Westen gebracht und ich gebe das gesamte Gelände zunächst preis.
Eben Emael Runde 7
Die Hälfte der Schlacht ist vorüber und nachdem wir die Befestigungen bei Maastricht durchbrochen haben, steht uns nun das nur schwach verteidigte feindliche Hinterland offen.
Es geht rasch voran und Steiners Panzer bleiben weiter der Schrecken der feindlichen Infanterie.
So wird der nächste Orden verdient und der Bonus gegen Infanterie und andere weiche Ziele nochmal erhöht.
Am Boden können wir nun langsam in das Gebiet im Rücken der feindlichen Festung aufschließen und haben zudem am nahen Flughafen 4 Infanterieeinheiten in Lastensegler gesteckt.
Diese machen sich nun bereit die Einkesselung der Festung vorzubereiten. Wäre doch gelacht, wenn wir das nicht doch noch schaffen würden.
Die feindliche Infanterie scheint in Richtung Maastricht abdrehen zu wollen. Wir werden dort ausreichend Verbände vorhalten, um den Feind entsprechend zu empfangen und das Flugfeld zu verteidigen.
Einmal Schlieffen-Plan in klein. Statt Frankreichs Verteidigung über Belgien zum umgehen, wird Belgiens Verteidigung über Holland umgangen.
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Eben-Emael Runde 8
Die feindliche Infanterie rückt erwartungsgemäß im Schutze der feindlichen Festung auf Maastricht vor.
Im Westen kommt es zu überraschenden Luftangriffen durch feindliche Flugzeugstaffeln auf unsere Panzer. Die Verluste sind glücklicherweise gering.
Die feindlichen Bomber sind auch nicht sonderlich furchteinflößend.
Es handelt sich um relativ kampfschwache belgische Flugzeuge, die wir wahrscheinlich nicht mehr lange am Himmel sehen werden.
Da unsere Aufklärer im Westend es Forts keine weiteren feindlichen Truppenkonzentrationen ausmachen konnten, nutzen wir nun die Gelegenheit und lassen unsere Fallschirmjäger sowie die Behelfsfallschirmjäger abspringen und einen großen Kessel bilden.
Das sollte der Schlachtentscheidende Moment sein. Wenn der Feind sich hier nicht kurzfristig befreien kann, haben wir die komplette Festung in kurzer Zeit außer Gefecht gesetzt.
Im Norden bleiben, wie angekündigt, ein paar Verbände am Flugfeld, da wir dieses als Operationsbasis der Luftwaffe nicht verlieren dürfen.
Eben Emael Runde 9
Es gelingt den Belgien im Südwesten nochmal mit konzentrierten Angriffen unsere Verbände an der rechten Flanke in die Flucht zu schlagen und den Kessel kurz zu lüften.
Wenn wir den Kessel aber diese Runde wieder schließen können, wird die Festung aus der kurzen Unterbrechung unserer Linie keinen Nutzen haben.
Glücklicherweise hatte ich 4 Einheiten dort gelandet und somit etwas Flexibilität.
Da Newlys Spähwagen auch bereits eintreffen, können die Infanterieverbände etwas nach rechts verlagert werden und zusammen mit der Luftwaffe wird die Gefahr hier wieder gebannt.
Damit wird die feindliche Festung in Kürze komplett Handlungsunfähig sein und wir können dann endlich mit der Erstürmung beginnen.
Eben-Emael Runde 10
Der Belagerungsring hält und bald sollten wir das Ziel einnehmen können. Die Festungsgebäude sind zwar noch weitestgehend intakt, durch die anhaltende Belagerung aber bereits stark geschwächt und nicht mehr in der Lage lange Probleme zu machen.
Die Bonusziele in Lüttich werden wir aber wohl nicht mehr erreichen können. Ich werde schauen was möglich ist, bin aber nicht sehr zuversichtlich.
Eben Emael Runde 11
Die Festung kann keinen Schuss mehr abgeben und steht kurz vor der Kapitulation. Das Siegfeld ist bereits von feindlichen Einheiten befreit und muss nächste Runde nur noch besetzt werden.
Im Süden versuchen wir alles und ich bin gespannt, ob es nicht doch noch reichen wird.
Eben Emael Runde 12
Es gelingt tatsächlich in letzter Minute mit der letzten Einheit Lüttich noch zu besetzen und somit auch das zweite Bonusziel zu erfüllen.
Damit sind alle Ziele für diese Mission trotz der doch etwas komplizierten Ausgangslage erfüllt worden und unsere Verluste haben sich auch stark in Grenzen gehalten. Ich werte diese Schlacht als vollen Erfolg und bin sehr zufrieden mit der Leistung jedes Einzelnen.
Nach diesem positiven Auftakt der Kampagne in Belgien, bin ich gespannt was die Belgier uns nun noch entgegenwerfen werden.
Wie nicht anders zu erwarten war, hat sich in den Kämpfen bit den Befestigungsanlagen und stark verschanzten Feinden ein neuer Kriegsheld auszeichnen können.
Dieser ignoriert Verschanzungen und wird uns mit Sicherheit von Nutzen sein. In Steiners Abteilung haben wir schon einen solchen Helden und Steiner pflügt ja bereits durch feindliche Verbände wie durch Butter.