Damit stehen uns zu Beginn der Schlacht offensichtlich abermals Truppen zur Verfügung, die nicht zu unseren beiden Korps gehören.
An der nördlichen Brücke ist die Lage relativ hoffnungslos. Ich kann mir nicht vorstellen mit nur einer Brigade und einer Artilleriebatterie die Brücke halten zu können und werde daher wahrscheinlich nur ein paar Plänkler zurücklassen und die Artillere und die Infanterie in die Wälder zurückziehen.
Im Süden haben wir dagegen doch relativ starke Kräfte zur Verfügung und sollten hoffentlich in der Lage sein den Feind etwas zu verzögern. Gefährlich wird es dann, wenn von der anderen Brücke vorstoßende Truppen uns hier in den Rücken fallen.
Bemerkenswert ist jedenfalls die Bewaffnung aller hier eingesetzten Truppen.
Unser Korps gewinnt nahezu alle größeren Schlachten für die Union und hat es mühsam geschafft immerhin knapp 1.000 Spencer Gewehre zusammenzubekommen und hier stehen mehrere tausend Soldaten alle mit diesen Gewehren ausgerüstet und zudem verfügen alle Artilleriebatterien hier über Belagerungsartillerie. Die Waffen sind eigentlich viel zu schade, um dem Feind in die Hände zu fallen. Am liebsten würde ich die Stellungen komplett aufgeben und die Waffen alle retten. Aber das steht wohl nicht zur Debatte.
An der südlichen Brücke hätte ich mir aber gerne auch eine Batterie mit 24-Pfünder Haubitzen gewünscht. Diese würden das offene Feld vor der Brücke extrem effizient unter Beschuss nehmen können.
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Als Erstes lasse ich alle Brigaden Plänkler abstellen, die im Süden den rückwärtigen Raum beobachten sollen bzw. im Norden an der Brücke bleiben während ich die Artillerie und Infanterie zurückziehe.
Da die Belagerungsartillerie zudem eine sehr hohe Reichweite hat und auf die Entfernung kaum an Effizient einbüßt, lasse ich die beiden Batterien im Süden in zurückgesetzte Positionen verlegen, um bei einem Verlust der Brücke noch die Chance zu haben die Geschütze zu evakuieren.
Auch zwanzig Minuten nach Beginn der Schlacht sind noch keine konföderierten Einheiten auf dem Schlachtfeld zu sehen. Vielleicht hat der Feind ja doch Abstand von einem Vormarsch am heutigen Tag genommen und bereitet sich bereits auf morgen vor.
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Nach einer halben stunde tauchen dann aber doch die ersten konföderierten Brigaden an der südlichen Brücke auf und beginnen direkt auf diese zuzumarschieren.
Unsere Verteidiger bereiten dem Feind direkt einen warmen Empfang.
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Die Repetiergewehre vom Typ Spencer leisten gegen die beiden feindlichen Brigaden ganze Arbeit und jagen den Feind nach kürzerster Zeit wieder über die Brücke zurück.
Die Statistiken der 4 Brigaden an der Front lauten aktuell wie folgt:
60 zu 0 (Ausgeschaltete Gegner zu eigene Verluste)
98 zu 3
115 zu 21 und
105 zu 3
Der Feind hat dabei keinen Sturmangriff gestartet sondern ist in normaler Gefechtsformation bei eigenem Schusswaffengebrauch vorgerückt.
Was könnte das erste Korps ausrichten, wenn wir hier ein paar tausend dieser Gewehre in die Hände bekommen.
Die erste feindliche Welle ist damit abgewehrt, aus dem Süden rücken aber bereits weitere Brigaden und Artillerie heran. Sobald der Feind das Feuer mit der Artillerie eröffnet, wird unsere Lage wahrscheinlich schwierig.



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