Zum Ende hin geht es dann schnell und wir jagen den Feind nun vom Hügel in den Fluss und in die umliegenden Wälder.
Nachdem der Hügel 20 Minuten gehalten wurde, haben wir dann endlich offiziell den Sieg errungen.
Die Verluste sind exorbitant hoch und das gegen zahlenmäßig deutlich unterlegene Gegner. Ich freue mich schon riesig in Zukunft gegen richtig ausgebaute feindliche Stellungen bei Cold Harbour anrennen zu dürfen.
Über 1.000 Tote bei solch einem kleinen Gefecht. Das ist hart und ich kann mich freuen, wenn ich nicht direkt des Kommandos enthoben werde.
Der Feind hat allerdings doppelt so viele Leute verloren und damit auch keine glorreiche Vorstellung geliefert.
Ich möchte nicht wissen wie die Schlacht ausgegangen wäre, wenn wir tatsächlich im Westen vor dem Fluss gestartet wären. Von Dort wäre der Vormarsch auf starken Konföderierten Stellungen wahrscheinlich noch tödlicher gewesen. Wir hatten ja eigentlich eine Super Position, um dem Feind vom Hügel zu jagen.
Als nächstes ein Blick auf die einzelnen Einheiten:
Einige unserer Brigaden haben hier wirklich üble Verluste erlitten. Neben den Frischlingen hat es hier vor allem Medici, Wolnigree, Kendogan und Broks erwischt. Von den erfahreneren Brigaden sind letztlich nur die im Norden kämpfenden Steiner und Tohuwabohu noch halbwegs ungeschoren davon gekommen.
Matorn und unsere beiden abgesessenen Kavallerieeinheiten haben dagegen wieder ganz gute Ergebnisse erzielt und die Verluste halten sich in Grenzen.
Unsere Artillerie war hier sicherlich der Schlüssel zum Sieg und grade die schweren Haubitzen unter Admiral G haben sehr stark auf die feindlichen Verbände gewirkt. Ohne diese, wäre die Schlacht wahrscheinlich nicht zu gewinnen gewesen.
Bei den Offizieren haben wir glücklicherweise keine Toten. Wir müssen aber kurzfristig 4 verwundete Offiziere ersetzen.
Neben den Verwundungen gab es noch eine Vielzahl von Beförderungen.
Zuletzt die erbeuteten Waffen:
Bis auf einige Musketen und die von unseren Einheiten verlorenen Waffen gab es hier leider kaum etwas zu erbeuten.
Langsam holt uns die Realität des Krieges ein und wir bekommen immer wieder vor Augen geführt, dass ein schneller Sieg über die Rebellen wohl nicht errungen werden kann. Wenn die nächsten Schlachten ähnlich blutig werden stellt sich die Frage, wie lange die Bürger der Union diesen Krieg unterstützen wollen. Ich höre schon Tohuwabohus lamentieren in meinen Ohren.
Solange wir auf dem Schlachtfeld gewinnen bin ich aber zuversichtlich.



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