Urskandinavien – Eine Abhandlung über ihre mächtigsten Stämme und ihrer Wanderung zum Kaspischen Meer. Von Prof. Dr. Aikatarina „Kathy“ Agiad-Hellas, Universität Konstantinopel, 1588.
Vorwort
Mit den Eroberungszügen der purpurgeborenen Imperatoren Areus I. der Große bis zu Imperator Areus V. der Weise erlebte der Hellenismus ein 224-jähriges Goldenes Zeitalter.
Die mittelalterliche Welt wurde innerhalb des Imperiums kleiner und friedlicher.
Die Wissenschaften bekamen einen größeren Stellenwert in der Gesellschaft, befreite Stämme passten ihre untragbaren Bräuche der modernen Welt an
und Historiker sowie Archäologen konnten in Gebiete vorstoßen, welche ohne die Pax Imperialis undenkbar gewesen wäre.
Selbst nach der Geisel des Schwarzen Todes ist die Welt durch die Agiad-Hellas-Dynastie und ihrer Nebenhäuser zumindest für die Hellenen ein Ort des Friedens und des Wohlstandes.
Und so konnte ich dank der Glorie unserer Familie eine Forschungsreise in das Reich Mecklenburg antreten und dort über die alten Stämme Skandinaviens forschen.

Nach dem Alexanderzug und kurz vor Beendigung des 4. Diadochenkrieges sowie der Krönung unseres Stammesvaters Gottkönig Areus im Jahre 304 v. Chr.
konnte die wissenschaftliche Disziplin Frühgeschichte mit Hilfe der Archäologie höchst akkurate Karten der Stammesgebiete der Völker Südskandinaviens anfertigen.
Die Quellen dieser Zeit zeigen stabile Verhältnisse zwischen den Stämmen und eine hierarchische Struktur innerhalb ihres Machtgefüges.
Die mächtigsten Stämme sind die Teutonen (gelb, Westjylland), die Burgunder (rot, Skane), die Markomannen (braun, Magdeburg), die Goten (gelb, Hinterpommern) und Bastarnien (orange, Schlesien).

All diese Stämme waren ihre Kultur und ihr Glauben gemein, es gab nur kleine Unterschiede in bestimmten religiösen Zeremonien sowie Dialekte in ihrer Sprache.
Ihre Zugehörigkeit war der Germanische Kulturraum und sie huldigten Kriegsgott Tyr.

Im Vergleich dazu die Steppenvölker des Küstenlandes des nördlichen Schwarzen und des nördlichen Kaspischen Meeres.

Innerhalb von 100 Jahren gab es keine relevanten Entwicklungen im germanischen Kulturraum.

Leider sind die Quellen lückenhaft, jedoch konnten die Ereignisse im 173 v. Chr. plausibel rekonstruiert werden.
Der Stamm der Burgunder wanderte von Skane über die Ostsee am Delta und dem Flusslauf der Weichsel entlang bis nach Kleinpolen.
Der Grund für diesen Exodus könnte die langjährige Kälteperiode im Ostseeraum sein, was Analysen der Gesteinsproben in Skane zeigen.

Im Jahr 152 v. Chr. hat sich der germanische Kulturraum beachtlich verändert.
Auslöser könnte der erste Versuch der Römer gewesen sein in Zentraleuropa Fuß zu fassen, dies führte in Norddeutschland und Umgebung zu gewaltigen Umwälzungen.
Die Burgunder bauten ihren Einfluss in Kleinpolen aus, ließen aber von einem weiteren Exodus Richtung Osten vorerst ab.
Dafür taucht urplötzlich ein kleiner Rest Überlebender der Teutonen in Lublin auf. Wer sie genau vertrieben hat, ist nicht weiter bekannt.
Bekannt ist hingegen, dass die Goten ebenfalls auf Wanderschaft gingen und sich in den Westkarpaten niederließen.
In dem daraus entstandenen Machtvakuum in Südskandinavien, ausgelöst durch jeweilige Vertreibung dieser drei Stämme stießen die Markomannen hinein, welche nun in Skane, Jylland und Pommern herrschten.
Ebenso konnte Bastarnien ihren Einfluss erweitern.

Während sich im Jahre 102 v. Chr. östlich der Elbe die Stämme zu gewaltigen losen Staatenbünden vereinen konnten, war westlich der Elbe von einer zentralisierten Struktur weiterhin nichts zu spüren.
Bastarnien festigte seinen Einfluss und marschierte bereits Richtung Adriaküste.
Die Goten waren im Begriff von ihren umliegenden Nachbarn erobert zu werden, der sesshafte Teil der Burgunder jedoch existierte in Kleinpolen relativ stabil.

Die nächste Überraschung ist der Exodus eines größeren Unterstammes der Markomannen, welche bereits in Galizien ihre Zelte aufstellten.
Dazu wanderten die Überlebenden der Teutonen weiter Richtung Osten und waren in Cherson vorzufinden.
Hier trafen sie zum ersten Mal auf einen Teil der Großmächte ihrer Zeit, Thrakien und Armenien.

Der wanderwillige Teil der Burgunder war bereits am Kaspischen Meer angekommen und bauten sich dort im Niemandsland zwischen den Weltmächten ihre neue Existenz auf.

Zum Bedauern der Historie sind noch keine weiteren Quellen bis zur Krönung unseres zweiten Urvaters Graf Hieronymos der Schreckliche im Jahre 867 n. Chr. entdeckt worden.
Es ist bereits ersichtlich, dass über die Jahrhunderte hinweg eine Stammeswanderung aus Südskandinavien stattgefunden hat.
Teile der Markomannen sind in ihren Erblanden verblieben, des Weiteren konnten sich nun westlich der Elbe mehrere Stämme zu größeren Einheiten zusammenfinden, ausgelöst durch die immense Machtentfaltung der Römer in Zentraleuropa.

Der mächtigste Teil der Markomannen etablierte sich in Galizien und eroberte sogar einen Teil der ehemals burgundischen Gebiete.
Bastarnien wurde von den Römern besiegt, ihr restliches Reich vegetierte nun in Großpolen, die Goten sind in den Karpaten zum Stadtstaat degradiert worden und der letzte Kleinststamm der Teutonen lebte noch an der Quelle des Prypjats.

Nun wird es auch offenkundig, weshalb die germanischen Stämme nicht weiter in den Osten, sondern südöstlich Richtung des Schwarzen und des Kaspischen Meeres zogen.
Östlich des Prypjats, des Daugavas und des Dnjeprs sind die Völker der Rus zu finden, die den germanischen Stämme Paroli boten.

Und zum Abschluss wird eine Karte der neuen Siedlungen der Burgunder und der Teutonen gezeigt,
die an den Küsten des Kaspischen Meeres zwischen den Völkern der Rus, der Tengri
und der drei Weltmächte Armenien, Persisches Reich und das Großnepalesche-Magadhanische-Reich ein neues zu Hause etablieren versuchten.
Die Strecke ihrer Wanderung von Malmö bis nach Atyrau betrug 2.822 km Luftlinie.

Ich habe die drei Geschichtsstunden nun im Inhaltsverzeichnis verlinkt, vielleicht interessiert es ja jemanden.