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Thema: [KSP] Mit Karawanen aus Raketen von Stern zu Stern

  1. #46
    Registrierter Benutzer Avatar von asdfyxcv
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    Zitat Zitat von Brynhild Beitrag anzeigen
    Ich habe mir dV-Karten nicht angesehen, aber was ich von der Modbeschreibung rausgelesen haben ist der Planet und die beiden Monate relativ vergleichbar zu Kerbin und Mun/Minmus.
    KSP hat genau den richtigen Schwierigkeitsgrad, schön, dass das so geblieben ist


  2. #47
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    Wie angekündigt möchte ich nun etwas zum Bau einer Rakete schreiben. Der Editor ist relativ simpel, mehr als Lego-Stücke aneinander stecken ist es im Prinzip nicht. Das VAB (Vehicle Assembly Building) ist im Prinzip ein großer, leerer Kasten, in dem die einzelnen angelieferten Bauteile von Zulieferern aufeinander gestapelt werden. Es gäbe noch einen Hangar der als einzigen Unterschied hat, dass dieser natürlich für den Flugzeugbau ausgelegt ist und daher statt vertikal horizontal die Bauteile aneinander reiht.


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    Jede Rakete beginnt mit dem Herzstück: das Cockpit oder der Bordcomputer. Im Moment habe ich eine bescheidene Auswahl von Sonden und zwei kleine Kapseln für eine einzelne Person. Normalerweise startet man in KSP vanilla immer mit der bemannten Raumfahrt und muss sich erst zu Sonden hinarbeiten. Dank meiner Mods habe ich nun aber auch am Anfang eine kleine Auswahl an Teilen. Wie schon geschrieben wurde: niemand würde wohl gerne in den V-Raketen Platz nehmen, sofern er keinen Drehwurm mag.
    Da der Bordcomputer aus dem Set aber nicht platzierbar ist (nicht alle Teile dürfen als "Fundament" dienen) fange ich mit den Verstrebungen für den Container an.


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    Da der Container ohne zusätzlichen Balast am Boden ankommen soll, muss ich den darunterliegenden Treibstofftank trennen. Die Feststoff-Booster haben sich bisher automatisch getrennt sobald sie leer waren, das ist aber ein Modverhalten und normalerweise nicht so. Daher verwendet man einen Seperator, welcher auf Knopfdruck ausgelöst wird. Die Platzierung ist wie man sehen kann dann sehr einfach: es gibt grüne Knotenpunkte, an denen man Bauteile anbringen kann. In dem Fall sowohl oben und unten als auch an den Seitenteilen des Containers.


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    Dann wird die Rakete von oben nach unten weitergebaut. Wir fangen also mit der "letzten" Stufe an: in dem Fall die Tanks für den flüssigen Treibstoff. Wie man sieht habe ich schon eine Reihe anderer Tanks freigeschalten, allesamt relativ klein. Damit werde ich die Nachfolgerakete bauen, mit der wir dann hoffentlich in einen Orbit kommen.


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    Ein zweiter Tank, das Triebwerk (in schwarz), eine Triebwerksumantelung (in grau) und der große dünne Booster darunter. Um auf die nächste Breite zu kommen gibt es div. strukturelle Bauteile, welche als Adapter zwischen den unterschiedlichen Durchmesser dienen.


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  3. #48
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    Den dicken Booster unten dran; fertig sind die wichtigsten Bauteile für die Rakete.
    Rechts unten am Bildschirmrand sieht man das "Staging", also wie die einzelnen Stufen der Rakete aufgebaut sind. Die drei unteren Stufen sind jeweils das Zünden eines Boosters oder Triebwerkes und die oberste derzeit die Trennung von Container und Treibstofftank. Zum Schluss käme noch der Fallschirm hinzu, aber der wurde ja noch nicht auf die Spitze gesetzt.

    Der Aufbau ist ziemlich simpel und abgesehen von Zündung, Separierung, Fallschirmen und Verkleidungsteile abwerfen gibt es auch gar nicht mehr Optionen, die vorkommen können. Dennoch ist das Staging einer der am häufigsten aufkommenden Fehlerursachen: nicht richtig geordnet, entstehen natürlich gravierende Fehler, die mittem im Flug alles ruinieren können. Sehr beliebt ist es z.B. Teile ausversehen vor Benutzung ungenutzt abzuwerfen oder den Fallschirm zu früh zuöffnen, da sich das Symbol in die falsche Stufe geschlichen hat.

    Oben rechts werden wichtige Daten zum TWR (das hatten wir ja schon erklärt) und Delta-V (das kommt dann in einen Theoriepost) angezeigt, nach Stufen aufgeschlüsselt. Derzeit hätte die Rakete gesamt 2280 m/s Leistung. Das ist schon nicht schlecht, aber ein gutes Stück davon entfernt um in einen richtigen Orbit zu kommen. Diese Werte lassen sich auch für Unerfahrene händisch leicht berechnen, denn sie sind hauptsächlich Fleißarbeit (Gewicht aller Bauteile zusammenrechnet z.B.). Das ist mir persönlich aber etwas zu langwierig und nervig.


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    Nun kommt ein neues Bauteil ins Spiel: ein Reaktionsrad
    Diese Räder werden dazu benutzt, um durch Schwingung die Rakete oder den Satelliten um die eigenen Achsen zu drehen. Dabei sind die KSP-Bauteile aber wesentlich mächtiger als die realen Gegenstücke. Ist aber auch nötig, da aufgrund der Flugeigenschaften und des physischen Modelles es auch bei perfekt ausbalancierten Raketen oftmals passieren kann, das sie sich einfach zur Seite neigen oder einfach "verrückt" spielen. Manchmal hat man tatsächlich etwas übersehen oder falsch gebaut und manchmal hat der "Kraken", das Bugmonster in KSP zugeschlagen. Gegen beides ist so ein Schwungrad aber dank einer einschaltbaren automatischen Stabilisierung entgegen zukommen.

    Für unsere neue Rakete gibt es nun einen Vorläufer dieser Reaktionsräder: ein Gyroskop. Damit kann ich möglicherweise auf die Drehung welche durch die Flügel erzeugt werden verzichten.


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    Ganz oben kommt die Spitze zum Schluss. Der Fallschirm... nun, jeder sollte Fallschirme kennen


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    Und dann kommt auch schon Chefentwickler Thalionrog angewatschelt: die Rakete ist zu groß!
    Unten rechts gibt es ein kleines Menü welches Daten zur gesamten Rakete ausspuckt. Da unsere kleine plattgetretene Grasfläche nun eigentlich nicht wirklich zum Start von Raketen geeignet ist, muss ich gewisse maximale Größen hinnehmen. Mit viel Geld könnte ich die Rampe ausbauen (oder überhaupt erstmal eine Rampe anbauen ) aber das sollte jetzt noch nicht nötig sein.


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    Eine der zwei Boosterstufen durch einen kleinen Tank austauschen... hat fast das richtige Ergebnis gebracht. Immer noch ein Stück zu lang.


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  4. #49
    Innocent Avatar von Eld0n
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    Danke für die Erklärung. Diese verfügbaren Teile schaltest du nur durch die Forschung frei? Oder kommen da auch irgendwie anders Teile hinzu?

  5. #50
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    Geht ja noch weiter, musst nur kurz unterbrechen und mal was arbeiten

    Damit die Höhe nicht überschritten wird bleibt es bei zwei Flüssig-Tanks, einen langen dünnen und den fetten Booster. Damit sind knapp die 2000 m/s dV geknackt, doch es fehlen noch die Flüger und die Ladung. So arg viel weit werde ich damit wohl nicht kommen, aber immerhin ist die obere Stufe nun besser regulierbar und dank Gyroskop auch zum Teil lenkbar.


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    Die Ladung ist wie gehabt: Bordcomputer, 2 Batterien und ein wissenschaftliches Projekt. Ich hab eine kleine Auswahl möglichen Forschungsgerätschaften die in die Rakete passen. Bisher habe ich alle aber schon durch und eine Wiederholung bringt nicht so viel. Um es aber realistisch zu halten, schließlich soll so ein Objekt ja auch in den Weltraum kommen, bleiben die Geräte an Bord.


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    Zum Schluss noch die Verkleidung, welche an die Seitenpunkte angebracht werden. Es gibt im späteren Verlauf auch die Möglichkeit, individuelle Nutzlastverkleidungen zu basteln.


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    Zum Schluss noch die Flügel. Um eine Rakete möglichst gleichmäßig zu bauen gibt es als Bauhilfe die Wahl Objekte in einem bestimmten Winkel/Anzahl anzubringen. Im Fall der Flügel hatte ich mich ja auch 3 festgesetzt und damit werden die anderen Flügel automatisch gesetzt. Ist auch dringend notwendig, denn sonst könnte man nie ordentlich bauen.


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    Es gibt noch zwei weitere Bau"hilfen" mit denen man an den einzelnen Teilen spielen kann. Zum einen die Rotation...


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  6. #51
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    mit der ich sachte die Flügel zur Seite Neige.

    Und... ein Modus mit dem man Bauteile in den Achsen verschieben kann. Und zwar auch so, das sie eigentlich nicht mehr mit dem Flugkörper verbunden sind. Zählt aber trotzdem. Dieses Clipping kann manchmal hilfreich sein, wenn man schön bauen möchte und man den Wunsch hat, bestimmte Bauteile ineinander zuschieben.


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    Am Ende kommt noch die Halterung dran, die ich zum schräg stellen benötige. Die Spielerei an diesen Dingen ist, das ich technisch gesehen meine Rakten auch von ca ~100M Höhe abfeuern kann. Man mag es kaum glauben, aber ein bisschen Leistung spart man sich durch so einen Start durchaus ein
    Jeder Meter dicke Atmosspähre die man nicht überwinden muss, ist ein Gewinn.


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    Natürlich kommt die Rakete aber auf den Boden. Als letzter Schritt drossele ich noch die Leistung der Triebwerke...


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    ... auf ein angemesseneres Niveau. Eine TWR von 3 ist immernoch etwas hoch, aber zuniedrig möchte ich es auch nicht haben. Denn die Leistung nimmt bei Drosselung etwas ab. Es ist ein sehr feines Spiel möglichst schnell Höhe zu gewinnen, aber auch wieder nicht zu schnell, um keine größere Reibung zu haben. Das ist ein Fingerspitzengefühl und benötigt jede Rakete verhält sich etwas anders. Im Normalfall muss man nicht um jeden Meter Schub kämpfen, aber wenn man erstmal in den Orbit kommen muss... macht das durchaus einne Unterschied.

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    Das Baumenü ist wie man sieht relativ simpel gehalten und auch nicht besonders schwer. Raketenteile aneinanderkleben kann eigentlich jeder. Die wahre Kunst liegt am Ende in der Planung und dem Aufbau. Wo muss ich welches Teil platzieren um mehr Leistung rauszuholen? Wie groß mache ich meine Stufen? Booster untendran oder an die Seite? Flügel? Reaktionskontrollsystem? Wohin mit der Ladung?

    Neue Teile werden ausschließlich über die Forschung freigeschalten.
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  7. #52
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    Missionsbericht: Start von V4-b

    - Y0 D48 H04:24 -


    Die Sonne ist gerade dabei hinter den Klippen des Festlandes unterzugehen, als alles für den nächsten Start der V4-b abgeschlossen wurde. Mit einer zusätzlichen Boosterstufe und einem größeren Tank sollen heute 40km geknackt werden!


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    Ohne größere Schwierigkeiten klettert die Rakete nach dem Start in die Höhe und beginnt durch sich in Rotation zu versetzen. Bisher verläuft alles so, wie es in den vorherigen Missionen bereits gezeigt wurde.


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    Noch ehe die erste Brennstufe ausgebrannt ist durchbricht die Rakete in etwa 3000 Metern Höhe die Schallmauer als eine Geschwindigkeit von 300 m/s (10880 km/h) durchbrochen wird. Die Stoßfront ist deutlich sichtbar.

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    Auf 7500 Metern wird auch der zweite Booster getrennt und das Triebwerk zündet. Doch die Rakete gerät ins Trudeln.


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    Nach mehrmaligen Versuchens die Rakete aus dem Straucheln zu bringen wird das Triebwerk ausgeschaltet. Möglicherweise kann der Bordcomputer mithilfe des Gryoskops die Rakete wieder senkrecht aufrichten. Der Flug in die höheren Atmosspährenschichten ist damit zwar vorbei, doch kann dennoch eine weitere Erkenntnis gewonnen werden.


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  8. #53
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    Auch ein erneutes Zünden des Triebwerkes um der wilden Rotation einhalt zu gebieten scheitert. Mission Control gibt nun den Abbruch der Mission bekannt.


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    Der Flugschreiber und die Messinstrumente können zwar noch einige Daten auf dem Weg nach unten aufzeichnen, doch das eigentliche Ziel wurde dieses Mal nicht erreicht.


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    Die obere Stufe wird getrennt und der Fallschirm des Nutzlastcontainters öffnet sich planmäßig.


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    Eine Untersuchung des Vorfalls haben aufgezeigt, dass der Bordcomputer den Anforderungen der Steuerung des Gryoskops nicht gewachsen war. Durch zu eine zu langsame Berechnung der gesammelten Daten und der Verarbeitung des Bodensignals wurden falsche Befehle verzögert ausgeführt, was schließlich zum Trudeln führte. In einer zukünftigen Iteration der V4 wird daher eine neue Steuereinheit benötigt.

    (Lies: der kleine schwarzen Kasten hat einfach nicht die Fähigkeit gehabt, das Reaktionsrad zu nutzen. Damit gab es auch keine automatische Stabilisierung, die hier vielleicht hätte helfen können. Warum die Rakte dann aber gleich so nach Trennung der unteren Stufe zu wirbeln begonnen hat, kann ich aber auch nicht näher erläutern )
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  9. #54
    Innocent Avatar von Eld0n
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    Danke für die Aufschlüsselung des Baus

    Aber ich hab neue Fragen

    1) Wofür sind wir Mitarbeiter dann da? Hab ich das überlesen oder schiebst du dafür auch noch ein Kapitel ein?
    2) Letzter Post zweiter Bild - Ist sowas ein einmaliger Erfolg nach bestimmter Bedingung? Oder ist das etwas was du planst herauszufinden (Auftrag) Oder wie taucht sowas auf?

    Sonst natürlich

  10. #55
    Singen Saufen Siegen Avatar von Admiral G
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    Hätten die mittleren Finnen vielleicht besser am oberen Teil der Rakete befestigt sein sollen, um nach Abwurf der zweite Boosterstufe weiterhin zur Flugregulierung beitragen zu können?

  11. #56
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    Wo ist denn der Schwerpunkt deiner Rakete, wenn sie instabil wird? Ich könnte mir vorstellen, dass er recht weit hinten liegt und die Rakete dadurch instabil wird.

  12. #57
    Registrierter Benutzer Avatar von Brynhild
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    Zitat Zitat von Eld0n Beitrag anzeigen
    Danke für die Aufschlüsselung des Baus

    Aber ich hab neue Fragen

    1) Wofür sind wir Mitarbeiter dann da? Hab ich das überlesen oder schiebst du dafür auch noch ein Kapitel ein?
    2) Letzter Post zweiter Bild - Ist sowas ein einmaliger Erfolg nach bestimmter Bedingung? Oder ist das etwas was du planst herauszufinden (Auftrag) Oder wie taucht sowas auf?

    Sonst natürlich
    Die Mitarbeiter machen erstmal nichts. Dazu kommt später aber mehr, wenn sie auch wirklich auf Einsätze gehen. Eure Hauptaufgabe ist natürlich als Gosmonaut in den Gosmos vorzustoßen und damit hast du dir (irgendwann) einen Platz auf einer der Raketen verdient. Hoffen wir mal, dass es dann keine Zwischenfälle mehr gibt wie dieser hier
    Im Moment seid ihr nur Fluff.

    Das ist eine Forschung. Die Forschungsprojekte (im Moment die kleinen schwarzen Boxen mit Logo drauf) können pro Biom (z.B. gäbe aus auf Gael die Biome Ozean, Grasland, Wüste, Berge etc) und Höhe (gelandet, niedrige/hohe Atmosspähre, niedriger/hoher Orbit) durchgeführt werden und Forschungspunkte gesammelt werden (2.9 in dem Fall). Dabei hat man dann auch die Wahl, ob man die Probe/das Forschungsergebnis lediglich überträgt was in der Regel mit einer Reduktion der Punkte einhergeht (1.2 hier) oder man es zurück nach Gael bringt. Meistens können diese Projekte nur einmal benutzt werden, auch wenn die Daten gesendet wurden. Das heißt das man oftmals das selbe Experiment mehrfach mit dabei haben muss, um z.B. bei einer Landung die volle Punktzahl abzuräumen: vom hohen in den niedrigen Orbit/Atmossphäre und schließlich die Landung. Eine Raumsonde die einen Planeten umkreist und dabei über mehrere Biome hinweg fliegt benötigt daher auch z.B. mehrfach diese Experimente. Nicht alle Planeten haben diese Biome und nicht alle Experimente gibt es auch in allen Ausführungen.



    Zitat Zitat von Admiral G Beitrag anzeigen
    Hätten die mittleren Finnen vielleicht besser am oberen Teil der Rakete befestigt sein sollen, um nach Abwurf der zweite Boosterstufe weiterhin zur Flugregulierung beitragen zu können?
    Es gibt regelrecht einen Kick zur Seite, wenn die Boosterstufe getrennt wird. Ob eine andere Platzierung da mehr bringt? Ein Versuch wäre es aber wert!


    Zitat Zitat von indienator Beitrag anzeigen
    Wo ist denn der Schwerpunkt deiner Rakete, wenn sie instabil wird? Ich könnte mir vorstellen, dass er recht weit hinten liegt und die Rakete dadurch instabil wird.
    Eine gute Idee! Gefällt mir, das hier so rege Lösungsvorschläge gesucht werden

    Ich habe einmal den Schwerpunkt einblenden lassen bei den jeweiligen Stufen. Wenig überraschend ist das fette Stück unten natürlich extrem schwer und zieht ihn tief runter. Nach der Abtrennung von dieser Stufe (die verursacht absolut keine Probleme) rutscht der Schwerpunkt aber stark in die Mitte und auch die letzte Stufe ist beinahe mittig. Ich bin am Überlegen, ob die Position der Finnen nicht doch eine Rolle spielen könnte. Hier liegen sie vor/über dem Schwerpunkt und dieser wandert ja mit leerer werdenden Tank weiter nach oben. Ich glaube, die Finnen weiter unten dürften da mehr bringen.



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  13. #58
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    Die Finnen ans Ende der Stufe zu versetzen, sollte auf jeden Fall besser sein. Ich vermute auch, dass das reicht um die Rakete stabil zu halten, habe aber lange nicht gespielt. Generell war ich in KSP am Anfang überrascht, wie wichtig der Schwerpunkt der Rakete ist. Mit Schwerpunkt ausreichend weit vorne, braucht man oft gar keine Finnen mehr.

  14. #59
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    Missionsbericht: Start von V4-c

    - Y0 D57 H01:45 -


    Da neue Computertechnik teuer ist und das Schreiben effizienterer Programme lange dauert ging es für die Techniker des Ymir-Programmes zurück an den Zeichentisch. Eine mechanische Lösung mit den gegebenen Möglichkeiten muss möglich sein. Liegt es an der Verteilung des Gewichts? Ist das Triebwerk fehlerhaft? Schwappt der flüssige Treibstoff im Tank nach der Trennung zu stark? Arbeitet das Gyroskop nicht auf voller Leistung? Eine der vielversprechenderen Optionen für eine schnelle Fortführung des Programms kamen von den beiden Technikern G. und I. Gaelan. Eine einfache Neupositionieren der Flügel soll das gewünschte Ergebnis erzielen. Unter Berücksichtigung dessen, das der Schwerpunkt der Rakete mit dem Abwurf verbrauchter Stufen wandert und über eine problematische Verteilung bei der oberen Stufe, wurde nicht nur einer der drei Flügelgruppen entfernt sondern die obere weiter nach unten verbaut. Die Modellberechnung ließ gutes versprechen und so wird die dritte Variante der V4 gebaut, der ersten Rakete mit Fest- und Flüssigtreibstoff des Ymir-Programmes.

    An der Silhouette der Rakete erkennt man die beiden Flügelgruppen ganz gut.


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    Der Start und die ersten beiden Boosterstufen verlaufen vollständig nach Plan. Der Moment der Wahrheit rückt näher... und die Rakete bleibt stabil! Die Verschiebung der oberen Finnen hat das Problem behoben. Das Triebwerd auf volle Leistung hochgefahren.


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    Mit einer leichten Neigung zur Seite, interessanterweise senkrecht zur eigentlichen Flugbahn, donnert die Rakete mit bis zu 600 m/s dem Gosmos entgegen.


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    Seperation der letzten Triebwerksstufe. Die Raketenspitze ist weiterhin auf einer Bahn in den Weltraum.


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    Viele Kilometer in der Höhe, wo die Atmosspähre dünn ist und der Blick in die Ferne reicht, können wir einen der Planeten unserer Systems erkennen. Gauss, auch wenn wir sonst darüber kaum Informationen haben


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  15. #60
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    Ein neuer Höhenrekord wurde geknackt. 42162 Meter hoch flog die Rakete und kam knapp 35 von der Abschussrampe entfernt runter.


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    Das Wasser von Gael hat eine andere Dichte als das von Kerbin
    Normalerweise ist es sehr schwer unterzugehen, aber die Container schaffen es ohne große Mühe. Gemessene Tiefe waren -537m. Wir entfernen uns von der -666


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