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Thema: [Kepler] (Weiter)Leben auf Kepler 369g

  1. #556
    Forenspieler auf dem Weg Avatar von Wiwi
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    Union der Rovarnischen Republiken


    Der Fortschritt macht auch vor Rovarn nicht halt

    Die Regierung verabschiedete in der Neujahrssitzung ein Umfassendes Reformpaket, welches Rovarn technologisch Aufrüsten soll. Alte Werke sollen mit Technik aus dem Ausland aufgerüstet werden und ein Landesweites Netz aus Radiostationen soll errichtet und die Elektrifizierung des Landes auf einen neuen höhe Punkt gebracht werden.
    Zu dem wird der Bau eines Flughafens in Heimlingen und in Neuhaven in Blick genommen, um so auch die beiden Landeshälften, welche durch das Gebirge getrennt sind, besser miteinander zu verbinden. Von der Opposition her kamen jedoch auch gegen Stimmen und Protest, denn Rovarn brauche mehr als nur zwei Flughäfen und der Bedarf an besserer Infrastruktur sei im ganzen Land äußerst hoch, so vermisse man z.B. Programme zum Bau von Bahnlinien, wie es in anderen Ländern der Fall ist, aber auch an sonstigen Investitionen im Bereich der Wirtschaft würde es fehlen und verweist dabei an die beiden Nachbarländer, welche bereits umfangreiche Investitionsprojekte durch geführt haben und daher eine deutlich stärkere Wirtschaft hätte wie Rovarn.
    Jedoch die Regierung verwies jedoch dabei auf die schon gesteigerten Einnahmen im Bereich des Handels, dank der schnellen Technologischen Entwicklung des Landes und betonte, dass sich auch der schnelle Fortschritt im Land in ein oder zwei Jahren deutlich bezahlt machen würde.
    (Aufstieg von Tech II zu Tech III, sowie +I Wirtschaftsausbauten in Ro-1, Ro-2 und Ro-7)



    Lehemiter grenzen sich weiter ab


    Auf noch größerer Skepsis gegenüber den Erneuerungsprozess der Unionsregierung kam es bei den Lehemiter, welche die Neuerungen fast gänzlich ablehnten, denn sie würden den Menschen von Gott entfernen.
    Entfernt sind die Lehemiter im Lehemiterland fast gänzlich vom staatlichen Leben, so haben sowohl die Regionalregierung von Neu-Rovarn, als auch die Unionsregierung, Problem in das Gebiet vor zu dringen und Steuererhebungen durchzuführen oder zumindest eine Zählung der örtlichen Bevölkerung, was wiederum ganz im Sinne vieler Lehemiter ist, die nun dorthin ziehen um der Technologisierung zu entkommen.
    Vor allem die Regionalregierungen befürchten nun dass es zu massivem Widerstand bei dem Ausbau des Strom- und Fernmeldenetzes kommen könnte und man empfiehlt schon gleich im Vorhinein auf den Bau von Radiosendern in Gebieten der Lehemiter zu verzichten.
    Die Lehemiter hingegen betonen nun die Wichtigkeit der harten Arbeit, denn nur diese würde den Menschen die Demut vor Gott lehren und sie empfänglicher machen für seine Gaben. So kommt es dass einige Lehemiter in die Städte ziehen, um dort Missionsarbeit zu betreiben und die Leute von der Wichtigkeit der harten Abreit zu überzeugen versuchen, was gerade viele einfachen Arbeiter und Arbeitslose lockt, welche entweder ihre Arbeit durch die neue Technologien bedroht sehen, oder aber schon verloren haben, bzw. den Verlust ihrer Arbeit den vereinfachten und effizienter gestalteten Produktionsvorgängen zu schreiben.


    Achtung Spoiler:
    Punkte:
    11 MP
    12 WP +24,25 Handel -27 Techaufstieg -1,5 Molina -6 Provinzausbauten = 1,75
    9 GP
    Provinzen: 8
    Techstufe: II -> III
    Punktegrenze:
    17 MP
    25 WP

    Unterhaltskosten: 18 WP
    Für Armee: 13 WP
    militärische Infra: 1 WP
    Provinzunterhalt: 4 WP

    ==> Welpenschutz für noch 2 Runden

    Modifications:
    => 0,25 WP-Bonus je Handelsabkommen
    => kann in der folgenden Resetrunde 2 GP einlagern
    => Aktuelle Techkosten für die nächste Stufe betragen 27 WP

    Handel: Mit je 2,25 Punkten: Troja; Mit je 2 Punkten: Mirtan; Mit je 1,25 Punkten: Bot-Arabien, Byzanz, Cnneadhir, Mialconia, Molina, Snaringen, Cuivinien, Akomora, Avezzano, Irobia, Britannia, Durchii, Ilazkia, Zulia, Flores, Hangmarei = 24,25 WP


    Provinzen nach Ausbau:
    Provinzen Mil.Infra. Wirt.Infra. GP MP WP
    Ro-1(Alt Rovarn) III 0,5 1,5
    Ro-2(Hasenküste) V 0,5 2,5
    Ro-3(Söhneland) II 0,5 1
    Ro-4(Hügelküste) III 0,5 1,5
    Ro-5(Kantseiner Ebene) I II 0,5 0,5 1
    Ro-6(Markner Land) I II 0,5 0,5 1
    Ro-7(Neu-Rovarn) IV 0,5 2
    Ro-8(Neu-Rovarn; Lehemiterland) 0,5 0
    Ro-9(Hügelküste; Vulkaninseln) VI 1 3
    5 1 13,5


  2. #557
    Guillotine für Vatniks Avatar von Arkona
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    Neue Welle an Bündnisgründungen

    Mit der Entstehung des Wirtschaftsabkommens von Saunia sahen auch andere Weltregionen das Potenzial internationaler Wirtschaftsbündnisse und gründeten auf ihre Art weitere Unionen - vor knapp einem Jahr gab es mit dem WAS nur einen Bund, jetzt sind es bereits vier. Im Westen zeigt man sich erfreut, dass das WAS quasi die Mutter der modernen Bündnisse geworden ist und als Vorbild für ganz Kepler dient. Auch, wenn man sich bis heute fragt, was bitte Pretonien sein soll.

    Modernisierung der Infrastruktur

    Trotz der Fortschritte in allen 16 Mitgliedern des WAS hinken noch manche Gebiete - besonders im Hinterland und in den seit Neuestem zu Ilazkia gehörenden Provinzen - kräftig hinter den weitentwickelsten nach. Durch das jährliche WAS-Infrastrukturprogramm sollen diese Gebiete von den finanzstärkeren Regionen Hilfe bekommen und ihre Wirtschaftskraft aufbessern. Folgende Gebiete erhalten in diesem Jahr Hilfe durch das WAS (jeweils 2 WP pro Provinz):

    • Il-8
    • Earia Theia (SFA-6)
    • Kjøttland II (SnF-7)
    • Årstad III (SnF-12)
    • Tregrensa II (SnF-16)




    Achtung Spoiler:
    Mitglieder: Alle Westgebiete von Ilazkia/Mialconia; Cuivinien und Snaringen
    Punktekonto: 14
    Einnahmen diese Runde: 7,7 Punkte
    Je Provinz: 0,1 Punkte = 0,1*56 = 5,6 Punkte
    für jedes Mitglied noch mal 0,5 = 2 Punkt
    - Investionen: 10
    = 4
    Nein, es wurden keine Punkte in der letzten Runde benutzt.

  3. #558
    Mag Ratten Avatar von Rattenkind
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    The Kingdom of the Phoenix

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    Neujahr in Gold Peak

    Der Neujahrstag ist im Land des Phönix der bedeutendste Feiertag des Jahres, fallen auf ihn doch gleich drei Feiertage auf einmal. Da wäre zum ersten natürlich der Beginn des neuen Jahres, wie er auch in vielen anderen Ländern gefeiert wird. Zusätzlich ist der erste Januar in Phönizien als Phönixtag (Day of the Phoenix) aber auch der Nationalfeiertag, der Tag, an dem das Land offiziell vor einem Jahr gegründet wurde. Und als drittes ist der Phönixtag zumindest während der Regierungszeit der ersten Monarchin, Juliett I., auch der Krönungstag (Coronation Day). Kurzum: Im ganzen Land liegt die Arbeit nieder und es gibt Feierlichkeiten und Feuerwerk. In der Hauptstadt Gold Peak sind diese am ausuferndsten und beinhalten eine große Prozession Ihrer Majestät höchstselbst durch die Straßen der Hauptstadt sowie ein ausgiebiges Festgelage im Milton Royal Palace, zu dem allerlei Reichsadel und ausländische Würdenträger geladen sind.
    Und in der Tat war der Tag erhaben und glamourös.
    Und Ihre Majestät Juliett I. of House Ivanhoe war froh als er vorbei war.

    Der Tag danach

    Im Leben eines Menschen gibt es viele, viele erste Erfahrungen. Einige davon sind gut und andere eher nicht. Die 24-jährige Königin von Phönizien hatte an diesem 2. Januar 21 Kepler zum ersten Mal in ihrem Leben einen richtigen Kater und Juliett schwor sich, dass es nicht nur der erste Kater in ihrem Leben sein würde, sondern auch der letzte. Und als wären die brutalen Kopfschmerzen und die Übelkeit nicht schon schlimm genug, wurde Juliett auch noch von einem übereifrigen Premierminister heimgesucht, der mit seiner Monarchin viel zu früh am Morgen den Zustand ihres Reiches am Anfang dieses neuen Jahres besprechen wollte. Abgerundet wurde ihr Elend durch eine nicht wenig schadenfrohe Mutter, welche sie genüsslich daran erinnerte, dass zwei Uhr nachmittags keineswegs früh am Morgen sei und dass wer am Abend reichlich trinken könne, am nächsten Tag auch die Folgen ertragen könne.
    Juliett fühlte sich hundeelend, aber nun atmete sie noch einmal tief durch zwang ihren Verstand, der heute so langsam arbeitete als würde sich jeder Gedanke erst durch eine zähe Kleistermasse arbeiten müssen, sich auf die Worte ihres Premierministers und mittlerweile guten Freundes Liam Canterbury, Duke of Raleigh, zu konzentrieren.
    "Ok, zusammengefasst also:", unterbrach sie Raleighs Ausführungen: "Wirtschaftlich steht es dank der Investitionen, die Onkel John an Land ziehen konnte, hervorragend. Auch innenpolitisch läuft alles wie gewünscht. Aber die Außenpolitik ist ein Durcheinander."
    "Das könnte man so sagen", bestätigte Raleigh. "Troja schützt unsere Gewässer, Cuivinien und Troja haben uns maßgeblich beim wirtschaftlichen Aufbau geholfen, wir haben gute wirtschaftliche Beziehungen mit Troja, Byzanz, Cuivinien, Avezzano, Britannia, Irobia, Snaringen, Mialconia und Flores aufgenommen. Letzteres bietet uns ebenfalls an, uns beim Wiederaufbau zu unterstützen. Dieses Angebot möchte ich gern annehmen, aber Troja dürfte das wohl nicht sonderlich gut auffassen, da die beiden sich zur Zeit nicht sonderlich gut verstehen. Noch dazu sind Cuivinien und Flores gewissermaßen wirtschaftliche Konkurrenten. Und nicht zu vergessen unser kleiner Konflikt mit Gorblinsch."
    "Du verursachst mir Kopfschmerzen", jammerte Juliett.
    "Ich glaube, ich habe dabei etwas Hilfe von dem floresischen Rotwein, der dir gestern so gut geschmeckt hat. Unter anderem", erwiderte Raleigh grinsend.
    "Das Zeug rühr ich nie wieder an. Ich glaube, ich erlasse sogar ein Einfuhrverbot!"
    "Das dürfte deine Mutter dir übelnehmen."
    Juliett stieß einen seufzenden Laut aus, der irgendwie gleichermaßen Missfallen als auch Zustimmung ausdrückte. Julietts Mutter Emma trank ebenfalls sehr gern floresischen Rotwein.
    "In Ordnung", kam sie dann wieder zum Thema zurück. "Wie also wollen wir unseren derzeitigen Wirtschaftboom nutzen?"
    "Kurzum: Indem wir das floresische Angebot annehmen und mit floresischer Hilfe unsere Infrastruktur wieder auf einen Stand bringen, der dem vor unserem Unabhängigkeitskrieg näher kommt. Wir könnten das auch ohne Flores schaffen, aber mit den Floresern haben wir mehr Mittel zur Verfügung, um unsere Wirtschaft weiter anzukurbeln. Und das wird auch nötig sein, denn ab nächsten Jahr werden wir einen Großteil der Mittel aus den cuivinischen und trojanischen Investitionen nicht mehr zur Verfügung haben."
    "Wird das nicht ein etwas heißer Tanz bei der derzeitigen Situation zwischen Troja und Flores. Immerhin hat Flores auch unser Verhandlungsangebot ausgeschlagen. Wir können sie doch kaum auf der einen Seite dafür, in welchem Ton und in welcher Stärke auch immer, verurteilen, aber auf der anderen Seite ihre Hilfe annehmen. Wenn wir sie aber für ihre Ablehnung nicht verurteilen und ihre Hilfe annehmen, wird das Daenerys nicht sonderlich gefallen. Damit würden wir uns quasi auf Flores' Seite stellen."
    "Letzteres fällt natürlich aus. Wir müssen Flores für die Ablehnung von Verhandlungen verurteilen. Schon weil wir sie vorgeschlagen haben und kaum so tun könnten, als wäre es uns gleichgültig. Wir müssen nur aufpassen, dass wir beides in der öffentlichen Wahrnehmung nicht zu sehr mischen, sondern getrennt behandeln. Das eine ist die internationale Krise zwischen zwei Ländern, die mit uns befreundet sind, das andere die Weiterentwicklung gut nachbarschaftlicher Beziehungen."
    Juliett rieb sich die Augen. "Ich hasse Politik!"
    "Mit Verlaub, Eure Majestät, aber dann habt Ihr den Beruf verfehlt", bemerkte Raleigh ein wenig gehässig und erntete dafür einen finsteren Blick. Schließlich war er es, der Juliett überredet hatte, sich krönen zu lassen.
    "Ganz dünnes Eis, Mylord! Ganz. Dünnes. Eis."
    Raleigh grinste und fuhr dann unbeirrt fort: "Wie auch immer. Das ist der Kurs, den ich einzuschlagen gedenke. Es wäre aber möglich, dass wir auf floresische Hilfen verzichten müssen, sollte Troja zu viel Druck machen. Das wäre bedauerlich, aber wir können es uns nicht leisten, die trojanische Flotte zu verlieren."
    Juliett nickte und zeigte so, dass sie Raleigh folgte.
    "Wir können uns außenpolitisch aber nicht dauerhaft derart an Troja binden", setzte dieser fort. "Deshalb müssen wir, besser früher als später, unsere Abhängigkeit von der trojanischen Flotte beenden. Entweder indem wir einen Frieden mit Gorblinsch erreichen oder indem wir eine eigene Flotte aufbauen, die stark genug ist, um eine Invasion des Hundeflüsterers abzuwenden."
    "Ist unser derzeitiger Waffenstillstand nicht quasi ein Frieden?"
    "Jaa...", sagte Raleigh langgezogen und sah Juliett mit hochgezogenen Augenbrauen an. "Aber nur weil die Trojaner vor unserer Küste patroullieren."
    Juliett bedeckte mit den Händen beschämt das Gesicht. "Klar... stimmt. Tschuldigung. Ich bin wohl nicht ganz auf der Höhe. Wie also erreichen wir einen Frieden?"
    Raleigh sah sie mit einem Ausdruck an, der an einen gutmütigen Großvater erinnerte. "Juliett, vielleicht sollten wir das Gespräch auf morgen verschieben."

    Nachrichten aus dem Königreich

    Gerichtsurteile Shackleton-Vorfall

    Nach dem tödlichen Vorfall an der floresischen Grenze bei Shackleton sind die Gerichtsverhandlungen am Herzoglichen Gerichtshof White Haven nun abgeschlossen und die Urteile gesprochen.
    Dem ehemaligen Grenzbeamten, der die tödlichen Schüsse auf den Goloren abgegeben hatte, konnte nicht nachgewiesen werden, die Schüsse mit der Absicht, das Opfer zu töten, abgegeben zu haben. Er wurde daher der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden und zu fünf Jahren Freiheitsentzug verurteilt.
    Der floresische Fahrer des involvierten LKWs hat gestanden, den verstorbenen Goloren gegen Geld in seinem Laderaum versteckt zu haben, und wurde daher des Personenschmuggels für schuldig befunden. Er wurde zu eineinhalb Jahren Freiheitsentzug verurteilt. Da dies jedoch der erste Vorfall solcher Art ist, wurde der floresischen Regierung angeboten, die Strafe auszusetzen und in ein Einreiseverbot für sechs Jahre umzuwandeln.

    Gründung einer Flottenwerft und Marineakademie in Arendelle

    Nachdem Ílhavo im letzten Jahr mit dem Bau von Werftanlagen in der Hauptstadt von South Ridge, Arendelle, begonnen hat, wird dort auf dieser Grundlage nun auch eine militärische Schiffswerft zum Aufbau einer schlagkräftigen Flotte zum Schutz unserer Küsten errichtet. Dabei sollen vorerst zwei Trockendocks entstehen, eines für Schiffe bis Fregattengröße, das andere bis zur Größe Leichter Kreuzer.
    Außerdem wird auf der Arendelle vorgelagerten Insel Seastone eine Marineakademie errichtet, in der die Besatzungen der künftigen Royal Phoenician Navy und vor allem ihr Offizierskorps ausgebildet werden sollen.

    (+1 Mil.Inf. und +1 Wirt.Inf. in South Ridge (Ph-3); -1 MP, -3 WP)

    Flores lehnt Verhandlungen ab

    Die Hoffnungen, den Konflikt zwischen Troja und Flores mittels Verhandlungen zu schlichten, scheitern an der Verweigerung von Verhandlungen seitens Flores. Während Kaiserin Daenerys von Troja sich für Verhandlungen offen zeigte und bereit war, ihren Ratsherren für Äußeres nach Gold Peak zu einem Gipfeltreffen zu entsenden, lehnte Flores Verhandlungen ab, da es diese für zwecklos halte und man bereits alle Zugeständnisse gemacht habe, die man zu machen bereit sei.
    Königin Juliett I., die sich diesen Verhandlungen persönlich angenommen hatte, zeigte sich darüber sehr enttäuscht. So sehr sie die Position Flores bezüglich des trojanischen Rechtswesens auch verstehe und teile, so halte sie es doch für sehr fragwürdig, sich jeglichen Gesprächen zu verweigern. Weiterhin befürchte sie nun eine Verschlimmerung der Lage.
    Außenminister Milton wiederum fragte offen: "Was rauchen denn die floresischen Diplomaten, dass sie ihre maximalen Zugeständnisse machen ohne dass sich der Gegenüber bislang auch nur ein bisschen bewegt hat? Entweder verfolgt Flores eine ganz andere Agenda oder es ist der dümmste Händler aller Zeiten."
    Später entschuldigte sich Milton öffentlich für seinen unangebrachten Kommentar.*

    Landesweite Modernisierung der Infrastruktur geplant

    Nachdem bereits im letzten Jahr das Bildungssystem des Königreichs mit cuivinischer Hilfe auf einen moderneren Standard gebracht wurde, plant das Wirtschaftsministerium nun, auch die landesweite Infrastruktur zu modernisieren. Geplant sind eine flächendeckende Elektrifizierung sowie der Bau von Flughäfen in den fünf größten Städten des Landes (White Harbour, Gold Peak, Arendelle, High Garden und Cape North).
    Um die Modernisierungen zu realisieren, möchte man auf ein Angebot von Flores zurückkommen, Phönizien beim Wiederaufbau zu helfen. Eine entsprechende Gesandtschaft ist bereits auf dem Weg.

    Königliche Handelsmarine

    In den Ílhaven-Werften in Arendelle wurden vor kurzem die ersten Handelsschiffe für Gatsby Shipping Ltd. fertiggestellt. Um den weiteren Ausbau der phönizischen Handelsflotte voranzutreiben, hat das Wirtschaftsministerium die Gründung der Königlichen Handelsmarine (Royal Phoenician Merchant Navy) angekündigt, welche den Bau weiterer Handelsschiffe vor allem für kleinere Händler maßgeblich subventionieren wird. Solcherlei subventionierte Handelsschiffe sollen dann zum Teil dem jeweiligen Händler und zum Teil der RPMN gehören und das Kürzel H.M.M.S. (Her Majesty's Merchant Ship) vor ihrem Namen tragen.

    (je +1 Wirt.Inf. in White Haven (Ph-1), Raleigh (Ph-4) und South Ridge (Ph-3); -6 WP)

    *Besagte Entschuldigung folgte einem Gespräch mit der Königin, in dem diese ihrem Onkel mit Unterstützung ihrer Mutter kräftig die Leviten gelesen hatte. Auch wenn Milton von dieser Behandlung in dem Moment alles andere als begeistert war, beschrieb er es später grinsend als interessante Erfahrung, von seiner Nichte in einer Weise gemaßregelt zu werden wie zuletzt als kleines Kind, nachdem er die Hauskatze angezündet hatte.

    Achtung Spoiler:
    Provinzen: 4
    Techstufe: II

    Konto: 32
    8 MP + 4,5 MP (Infrastruktur) - 1 MP (Infrastrukturausbau) = 11,5 MP/20,5 MP
    0,75 WP + 3,5 WP (Infrastruktur) + 7 WP (ausländische Investitionen) + 11,25 (Handel) - 9 WP (Infrastrukturausbau) = 13,5 WP/26,5 WP
    1 GP + 2 GP (Provinzen) + 4 GP (woher auch immer) = 7 GP/10 GP

    Einnahmen:

    Provinzen

    White Haven (Ph-1): 0,5 GP, 1 MP, 1,5 WP + 1,5 WP
    High Garden (Ph-2): 0,5 GP, 1 MP, 1 WP + 0,5 WP
    South Ridge (Ph-3): 0,5 GP, 1,5 MP, 1,5 WP + 1 WP
    Raleigh (Ph-4): 0,5 GP, 1,5 MP, 1,5 WP + 4 WP

    Handelsabkommen

    Avezzano: 1,25 WP
    Britannia: 1,25 WP
    Byzanz: 1,25 WP
    Cuivinien: 1,25 WP
    Flores: 1,25 WP
    Irobia: 1,25 WP
    Mialconia: 1,25 WP
    Snaringen: 1,25 WP
    Troja: 1,25 WP

    Zusammen: 11,25 WP

    Gesamt: 2 GP, 5 MP, 23,75 WP

    Unterhaltskosten:
    Armee: 11,5 WP
    Militärische Infrastruktur: 5 WP
    Provinzunterhalt: 2 WP

    ==> Welpenschutz 2 Runden

    Gesamt: 0 WP

    Modifikationen:
    => 0,25 WP-Bonus je Handelsabkommen
    => kann in der folgenden Resetrunde 1 GP einlagern
    => Aktuelle Techkosten für die nächste Stufe betragen 24,5 bzw. 12,25 WP
    Geändert von Rattenkind (04. Mai 2015 um 13:28 Uhr)
    Zitat Zitat von Ennos Beitrag anzeigen
    Der Mensch schuf Gott nach seinem Ebenbild.
    "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. LLAP"

    - Leonard Nimoy

  4. #559
    Cerberus Rekonstruktion Avatar von The Illusive Man
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    Byzanz


    Der Gesundheitszustand des Königs hat sich weiter verschlechtert. Die Regierungsgeschäfte wurden an den Kronprinzen Tremedius übertragen. Dieser regiert mit der Unterstützung von Gregorius und versprach, dass es nicht erneut zu übereilten Gesetzen kommen wird. Die erste Kohorte steht Wache vor dem Krankenhaus, in dem der König zur Zeit verweilt. Hunderte Einwohner beten für die Genesung des Königs und der Platz vor dem Krankenhaus wird erhellt von tausenden Kerzen.

    Als eine erste Amtshandlung wird eine Umstrukturierung der Armee vollzogen. Man benötigt nicht mehr die Masse an Soldaten wie zu früheren Zeiten. Daher wird die Wehrpflicht eingeschränkt. Es wird überwiegend mit Freiwilligen gearbeitet und man versucht diese zu spezialisieren. (Festsetzung der MP auf 10) Ausserdem werden altgediente Soldaten in den zivilen Apparat versetzt und sorgen für eine bessere Ausbildung der Soldaten und Polizisten. Die Rüstungsbetriebe reagierten verhalten, aber der Staat versprach weiterhin Aufträge vor allem für neuere Waffensysteme.

    Weiterhin wird der wirtschaftliche Ausbau vorangetrieben. Es werden Subventionen ausgesprochen und eine Ansiedlung von Industrie in ländlichen Bereichen fokussiert.

    ********************
    Punkte: 37
    15 + (9) MP - 5 MP = 10 MP
    12,5 WP + 18 WP Handel = 30,5 WP - 25,75 WP Unterhalt = 4,75 WP + 9,5 GP = 14,25 WP - 2 WP BY-6 - 2WP BY-7 - 2WP BY-8 - 4WP BY-9 -2WP BY-10 -2WP BY-11 = 0,25 WP
    0 GP
    Provinzen: 11
    Techstufe: III
    Punktegrenze:
    26 MP
    29,5 WP
    2,75 GP
    Spieler: The Illusive Man

    Unterhaltskosten: 25,75 WP
    Für Armee: 11,25 WP
    militärische Infra: 9 WP ---> stillgelegt bis auf weiteres
    Provinzunterhalt: 5,5 WP

    Provinzen: 11
    BY-1: 10 WP, 8 MP
    BY-2 : 12 WP, 6 MP
    BY-3: 6 WP
    BY-4 : 6 WP
    BY-5: 6 WP
    BY-6 : 4 WP, 4 MP
    BY-7 : 4 WP, 4 MP
    BY-8 : 4 WP, 4 MP
    BY-9 : 4 WP, 4 MP
    By-10: 4 WP, 2 MP
    BY-11: 4 WP, 2 MP


    Modifications:
    => 0,5 WP-Bonus je Handelsabkommen
    => Aktuelle Techkosten für die nächste Stufe betragen 33,5 WP
    => ermäßigte Militärkosten von 0,75 WP je MP
    => kann in der folgenden Resetrunde 2,75 GP einlagern
    => Darf seinen Punktegrenzen bis zu 1 WP/MP/GP hinzufügen. Spielerentscheidung was ---> GP + 1 Danke
    Geändert von The Illusive Man (24. April 2015 um 17:09 Uhr)

  5. #560
    Guillotine für Vatniks Avatar von Arkona
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    Cuivinische Republik
    Today's musical recommendation: Euuannt de uöllt
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    Neues Jahr, neues Glück



    Nicht unbedingst sehr kreativ, aber in Cuivinien sehr beliebt: Feuerwerkskörper zu Neujahr

    Das cuivinische Jahr 7 (K20) verabschiedete sich in Städten ebenso prächtig wie in Dörfern - große Feuerwerksfeste erhellten um Mitternacht den Himmel, Menschen tanzten und feierten auf den Straßen, und für wenige Stunden vergaß man jegliche Sorgen. Auf nationaler Ebene scheinen diese aber kaum zu existieren: hohes Wirtschaftswachstum, zufriedene Bevölkerung, ein gelungener Roddaupokal und hohes Ansehen Cuiviniens in weiten Teilen Keplers ließen kaum Möglichkeiten für eine kurzfristig düstere Zukunft in der Republik offen. Und um nochmal zu verdeutlichen, wie wenig Sorgen man sich derzeit machen muss - für die größte Kontroverse sorgten wohl die hohen Investitionen an Phönizien.

    In der traditionellen Neujahrsansprache des Riccános der Republik betonte Eviom Vipasca, dass auch in den kommenden Jahren Cuivinien überall auf dem Globus investieren und ausbauen wird. "Indem wir dafür sorgen, dass andere Staaten wirtschaftlich unterstützt werden, verbessern wir unsere Beziehungen zur restlichen Gemeinschaft umso mehr und ermöglichen eine weltweite Stabilität und Frieden zwischen allen Nationen", wie er an der Terrasse des Parlamentsgebäudes vor 50.000 Menschen am Großen Platz der Republik erklärte.


    Constantia wird Sieger des Roddaupokals - phönizische Reiter erreichen sensationell den dritten Platz

    Die erste Roddaupokal-Veranstaltung ist zuende, an aufregenden Spielen mangelte es nicht.

    In der Gruppe A konnten sich wenig überraschend Constantia und Pitára gegenüber den Teams aus Akmora und Snaringen durchsetzen; zeitweise sorgte aber die Punkteführung der Akmorer für Begeisterung, waren diese mehrere Runden lang, vor allem in den Lamarunden, in Führung. In Gruppe B konnten sich Malisseu und Troja durchsetzen - die Fahrer Ameíraias konnten sich, bis auf eine zeitweilige Erstplatzierung mit den Wildschweinen Sencliroxen, überhaupt nicht behaupten. Gruppe C hingegen bot ein atemberaubendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Peconia und Phönizien an. Überraschenderweise wurden die Peconier letzten Endes aber von den Phöniziern überholt, die nun, mitsamt Tarnalóna, ebenfalls weiterkamen. Das Ausscheiden eines der größten Favoriten schockierte teilweise die cuivinische Presse - der Abgang der zweiten Mannschaft, die Bot-Arabiens, wurde jedoch erwartet. Gruppe D bot ebenfalls viel Spannung, zumal Molina und Tincsilhos mit nur 5 Punkten Abstand weiterkamen. Für die Reiter des bethanischen Stadtstaates bedeutete diese Punktegleichheit zwischen den Erst- und Zweitplatzierten das komplette Aus mit der insgesamt kleinsten Punktezahl des gesamten Turniers.

    Die KO-Runde verlief ebenfalls spannend: Constantia x Malisseu, Troja x Pitára, Tarnalóna x Molina und Tincsilhos x Phönizien. Relativ kampflos verhielten sich die acht Reiter Malisseus angesichts der Übermacht der Constancener, was für Überraschung in den Zuschauerreihen sorgte. Troja wurde unüberraschenderweise, aber doch mit etwas Ironie vom Bruder Tincsilhos', Pitára geschlagen - trotz der teilweise wenig mit Fairplay zu tun habenden Fahrweise der Pitárer, welche aber nicht für Punkteabzüge reichte. Tarnalóna konnte sich nach einem schwierigen Anfang recht einfach gegen Molina durchsetzen, während Phönizien durch den Sieg gegen die Tincsilher die Sensation schaffte und somit bereits im ersten Roddaupokal ein Land, welches nicht zum historischen Verbreitungsgebiet der Sportart gehört, bis ins Halbfinale geschaft hat.

    Das Halbfinale verlief ebenfalls mit viel Spannung und Schweiß für alle Beteiligten. Trotz einer Pleite mit den Artáien konnten die Constancener die Reiter aus Pitára recht mühelos vom Thron verdrängen - im letzten Roddaupokal vor dem großen Krieg wurde Pitára Weltmeister - und sich so im Finale wiederfinden. Für die Phönizier endete die Sensation des ersten Pokals vorerst hier, nach einem atemberaubenden Rennen gegen Tarnalóna und seine Regen hassenden Sencliroxen, die sich mehrere Runden lang weigerten, zwischen Wasserpfützen zu rennen. Im Spiel um Platz drei konnten die Phönizier überraschenderweise auch Pitára mit wenigen Punkten Abstand überholen - womit die Teilnahme für dieses Land wohl fast perfekt endete.

    Im Finale konnte man wie erwartet ein cuivinisch-cuivinisches Rennen beobachten. Bis zur letzten Runde gaben sich die Tarnalóner hartnäckig und taten alles mögliche, um die constancenischen Fahrer nicht gewinnen zu lassen - eine dieser Aktionen führte jedoch zu einem Punkteabzug, nachdem eines der Reifen des constancenischen Rennwagens während des Trevirrennens von den Tarnalónern aufgeschlitzt wurde. Trotzdem konnte sich die Heimatinsel des Roddaus durchsetzen und ist somit zum Sieger des I. Roddaupokals der Moderne gewonnen; Tarnalóna konnte sich Platz zwei sichern und die Überraschungssieger aus Phönizien konnte den dritten Platz erreichen.

    Eine offizielle Meldung der cuivinischen Regierung zum Spektakel wird es in Kürze geben. Das IRK bedankt sich für die rege Teilnahme und beglückwünscht alle Nationen für ihren Platz. In der cuivinischen Presselandschaft zeigt man sich optimistisch, dass der reibungslos verlaufende Pokal wohl bald wiederholt wird - und beim nächsten Mal womöglich weit mehr Nationen das Mitmachen erlauben wird.


    Eviom Vipasca: "Es ist Zeit für einen Neuanfang"


    Der Palast der Verfassung (cjúdem qui penraxu) oder auch nur Parlamentshaus (cósiraspicceu) am Großen Platz der Republik: hier tagt das cuivinische Parlament

    Seit Wochen kursieren Gerüchte über einen möglichen Richtungswechsel in der cuivinischen Außenpolitik, nicht zuletzt aufgrund der neuesten Vorgänge zwischen Troja und Flores und der Bildung neuer Wirtschaftsblöcke. In seiner Neujahrsansprache verkündete Riccáno Eviom Vipasca eine offizielle Entschuldigung an Flores - ein Akt, welcher Politikexperten und Medien nicht so schnell erwartet hätten.

    In seiner live übertragenen Rede betonte er, dass, obwohl die Ansicht von Iccer Vittelh, dem damaligen Cános für Auswärtige Angelegenheiten, nie offiziell geteilt wurde - dieser sorgte international für Schlagzeilen, als er eine Mitschuld Flores' an dem immer noch nicht aufgeklärten Mord an der großhezoglichen Familie sah - die Cuivinische Republik sich für den unfundierten Behauptungen direkt entschuldigen müsste; dies wurde aber aufgrund mehrerer Faktoren versäumt. Der Staatspräsident sieht sich, wie die gesamte Regierung, in der Schuld Flores' und bittet daher um Verzeihung: "Unsere Republik hat es versäumt, diesen diplomatischen Fauxpas zeitnah wiedergutzumachen und die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den zwei am weitesten entwickelten Staaten Keplers dadurch nur verschlechtert. Indem wir uns unserer Schuld bewusst sind und um Verzeihung für diese Tat bitten hoffen wir, dass zwischen Flores und der Republik in Zukunft wieder bessere Verhältnisse entstehen und dass wir alle gemeinsam zum Wohle der Weltgemeinschaft arbeiten können." Als Zeichen der Wiedergutmachung bot Riccáno Vipasca einen diplomatischen und wirtschaftlichen Austausch an.

    In der Opposition und in der Bevölkerung teilten sich die Geister über diesen großen Schritt. So ist man sich im gesamten Land zwar einig, dass dieser "lächerliche, eiskalte Krieg", wie es das Cuivinische Auge zu schreiben pflegt, schon lange hätte beendet werden müssen. Doch viele Stimmen zeigen sich ob der jahrelang andauernden floresischen Niedermachung der Cuivinischen Republik verärgert und forderten bereits seit Monaten erst eine Entschuldigung des Ältestenrates, bevor sich auch Cuivinien entschuldigt. Teile der Opposition sehen die Entschuldigung des Riccános gar als schwach, weil damals "nur" ein Außenminister Flores für die schreckliche Tat mitverantwortlich machte, während angeblich die gesamte Regierung des Landes bis heute gegen Cuivinien herzieht. Riccáno Vipasca erklärte dazu, dass es niemals zu Fortschritten kommen würde, sollten beide Länder weiterhin passiv auf eine Entschuldigung des jeweils Anderen warten.

    Berichte über Gespräche zwischen dem Riccáno und einem Mitglied des floresischen Ältestenrates wurden weder zerstreut, noch bestätigt. Zwar weise vieles darauf hin, dass im Vorfeld zumindest mit einem Vertreter der floresischen Regierung diskutiert wurde - ob dies aber der Wahrheit entspricht werden wir wohl nie erfahren.

    Weitere Nachrichten


    • Wasserstoff-Tankstellen in ganz Cuivinien werden ausgebaut, die hohe Nachfrage lässt weitere Jobs im gesamten Land entstehen und kurbeln den Binnenmarkt weiter an; zudem werden Straßen überall in der Republik renoviert, erweitert und verbessert -> jeweils 2 WP werden in jede cuivinische Provinz investiert
    • Gründung der Welthandelszentrum-Gesellschaft (dainhateixeireionhar metoxígeixarc (M.T.), kurz DTE-Gesellschaft) vollendet - kommt mehr oder was das nur eine Ausrede, um überlang-unlesbare Wörter schreiben zu dürfen?
    • Neueste Verteidigungssatelliten VireiLHA IV und V in Umlaufbahn gebracht - jetzt mit Laserstrahlen!
    • Ich sollte echt mein Deutsch verbessern
    • Pretonien, wtf



    Spieltechnisches:
    Achtung Spoiler:


    • Provinzen: 18!
    • Handelsabkommen: Bot-Arabien, Byzanz, Cnneadhir, Glorimantis, Mialconia, Snaringen, Troja, Akmora, Feron, Molina, Britannia (1*3 WP), Mirtan (1*2 WP), Tropico, Hangmarei, Irobia, Ilazkia, Zulia (5*2), Avezzano, Phönizien, Rovarn (3*1,5)
    • Wirtschaftspunkte: 44,25 + 49,5 HWP = 93,75 - 14,5 UK = 79,25 - 36 Ausbau-WP = 43,25
    • Militärpunkte: 7,25
    • Grundpunkte: 13
    • Techstufe: V




  6. #561
    Registrierter Benutzer Avatar von Süleyman
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    • RP kommt morgen heute Aktualisiere ich wegen Zeit Mangels nur die Punkte
    • +6 WP für Grønnland II + 6 WP für Grønnland III + 2 WP für Årstad IV + 2 WP für Halene I + 2 WP für Årstad V + 2 WP für Ørnbukt I + 2 WP für Vardø II


    Achtung Spoiler:

    6 MP
    16,75 WP + 31,25 WP = 48
    - 26,5 Unterhaltskosten = 22,5 - 22 = 0,5
    23,5 GP

    Techstufe III
    Handel: Cuivinien (2,5), Troja(2,5), Akmora(2,5), Bot-Arabien(2,5),Glorimantis (2,5), Byzanz (2,5), Mial Conia (2,5), Feron (2,5), Molina (2,5), Irobia (1,75), Hangmarei (1,75), Zulia (1,75), Quel'Thalas (1,75), Cnneadhir (1,75)

  7. #562
    Neigt zur Überreaktion Avatar von DerMonte
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    Cnneadhir

    Die Technologie ist auf dem Vormarsch

    Die Technologie ist in unseren Land immer weiter auf dem Vormarsch. Immer mehr junge Menschen ziehen in die Städte um in Fabriken zu arbeiten. Dadurch gibt es zwar neue soziale Spannungen. Und Bücher wie "Der Arbeitskampf hat bekommen", "Nieder mit den Clans" oder "Wieso die Hangmerei unser vorbild sein sollte" verkaufen sich immer besser. Aber trotzdem rufte Marcus dieses Jahr dieses Jahr als "Jahr der Technologie" aus.
    Bild
    Das Industriegebiet Troon


    Spiel Technisch

    Achtung Spoiler:

    Punkte: 15,5
    6,5 MP
    9 WP
    Provinzen: 9
    Techstufe: III

    Provinz Ausbaustufen:
    1 4 W 0 M
    2 3 W 0 M
    3 3 W 0 M
    4 2 W 0 M
    5 2 W 0 M
    6 2 W 0 M
    7 1 W 0 M
    8 1 W 1 M
    9 0 W 1 M
    10 0 W 2 M
    11 0 W 2 M

    Punkte: 34
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von DerMonte (26. April 2015 um 11:24 Uhr)

  8. #563
    Guillotine für Vatniks Avatar von Arkona
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    Cuivinische Republik
    Today's musical recommendation: Hat irgendwie irgendwas mit Olie zutun



    EILMELDUNG: Synthetisches Frittieröl aus Cnneadhir überschwemmt den Markt
    Bereitgestellt vom Cuivinischen Papagei, der besten Nachrichtenseite des dunklen Internets

    Eine Katastrophe nach der anderen: Kaum erholen sich patriotische und nationalbewusste freie Bürger des cuivinischen Reic.. der Republik von dem Geheule unseres eierlosen Riccános - dieser hat sich tatsächlich bei den floresischen Furryfreunden für etwas entschuldigt, was sowieso garantiert wahr ist - schon versuchen cnneadhische Faschokelten, uns kulturell zu unterwandern. Der neuesten Propagandamaschinerie der dritten Welt (Technolie auf dem Vormarsch) nach scheint synthetisches Öl überall aufzutauchen. Der cuivinisch-offizielle richtige Nachrichtendienst der Wahrheit (CorNddW) erklärte, dass Tatwaffen mutwilliger Technolie-Terroristen im Süden Peconias gefunden wurden. Überall auf der größten Insel des cuivinischen Archipels sind Zeugenberichten zufolge Technolie-Flaschen in ihrem natürlichen Lebensraum ähnelnen Orten - meist cuivinische Küchen, am besten mit Frittiermaschine - zu finden. Diese drohen Hausbesitzern meist mit Frittiertod, sollten diese sich weigern, Olivenöl wegzuwerfen und durch Technolie zu ersetzen.


    Billiges cnneadhisches Öl, "Technolie" genannt, überschwemmt den Markt, droht einfachen Familien und verdrängt sogar Olivenöl!!1

    Laut cnneadhischen Medien verlassen immer mehr junge Leute ihre Dörfer, um vor der chemischen und gesundheitsgefährdenden Technolie zu fliehen - laut Prof. Dr. Frit Uur ein fataler Fehler. "Technolie verbreitet sich am besten in städtischen Gegenden mit hoher Bevölkerungsdichte, weil die einfache Bevölkerung anfangs dieses billige Frittierfett als Alternative zu teureren und gesünderen Ölen sieht", erklärt Dr. Uur vor einer Frittenbude, "den meisten Cnneadhirern ist nicht bewusst, dass sie ihre geistige und physische Gesundheit dadurch aufs Spiel setzen". Weiterhin erklärte er, dass die Bildung von Spannungen zwischen den Pro- und Contratechnoliern kaum überraschend sei; zugleich zeigte er sich aber ebenfalls ob der plötzlichen Hinwendung von Teilen des Volkes zum Kommunismus verwirrt: "was auch immer das mit dem roten Krebs zutun hat, in jedem Fall legen wir der Regierung das Überschütten der Einwohner mit Technolie und der anschließenden Entzündung dieser Menschen ans Herz. Verdammte Kommunisten, schlimmer als diese Furries!"

    Die cuivinische Regierung hat unseren Berichten zufolge bereits angeboten, Scheiterhaufen für unwiderruflich geschädigte Technoliekonsumenten in allen größeren Städten zu eröffnen. Außerdem: nieder mit Troja, lang lebe das cuivinische Imperium! CUI-VI-NEA! CUI-VI-NEA!

    Weitere Nachrichten


    • Wer den Text nicht verstanden hat: bitte hier und hier klicken, danke!
    • Präsentiert in ULTRA-COMIC SANS MS!
    • Süden Peconias braucht Verstärkung gegen die Technoliewelle: +2 WP für Cu-7



    Spieltechnisches:
    Achtung Spoiler:


    • Provinzen: 18!
    • Handelsabkommen: Bot-Arabien, Byzanz, Cnneadhir, Glorimantis, Mialconia, Snaringen, Troja, Akmora, Feron, Molina, Britannia (1*3 WP), Mirtan (1*2 WP), Tropico, Hangmarei, Irobia, Ilazkia, Zulia (5*2), Avezzano, Phönizien, Rovarn (3*1,5)
    • Wirtschaftspunkte: 43,25 - 2 = 41,25
    • Militärpunkte: 7,25
    • Grundpunkte: 13
    • Techstufe: V



    Geändert von Arkona (26. April 2015 um 00:03 Uhr) Grund: KücheN, nicht Küche. Der dafür zuständige Reportersklave wurde gepfählt.

  9. #564
    Mag Ratten Avatar von Rattenkind
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    The Kingdom of the Phoenix

    Bild

    Gold Peak

    Es war schon später Abend als Julietts Butler James* vorsichtig an die Tür klopfte.
    "Mylady, Eure Mutter und..."
    "Lass das Geschwätz und zisch ab!", unterbrach John Miltons Stimme barsch die des Butlers und gleich darauf schwang die Tür auf. Juliett warf das Buch, welches sie gerade las, achtlos neben sich aufs Sofa und wandte sich mit verwirrter Miene den drei Eintretenden, ihre Mutter Emma, ihr Onkel John und der hilflos folgende James, zu.
    "Mylord, Mylady!", protestierte James. "Ihr könnt doch nicht einfach..."
    "Ist schon in Ordnung, James", unterbrach Juliett schnell. Während des letzten Jahres hatte sie ihren Onkel besser kennengelernt als in ihrem ganzen bisherigen Leben und wenn ihr auch nicht alle Seiten an ihm gefielen, hatte sie doch gelernt, ihm zu vertrauen. Sie war sich sicher, dass er nicht derart in ihre Privatsphäre eindringen würde, wenn es nicht verdammt wichtig wäre. Was jedoch noch deutlicher war, war das Gesicht ihrer Mutter. Nicht einmal bei der Ermordung ihres Vaters hatte Juliett ihre Mutter so aufgelöst gesehen.
    "Wie Ihr wünscht, Mylady. Kann ich Ihnen noch etwas bringen?", fragte James professionell.
    "Eine Flasche Whisky und drei Gläser. Und ansonsten wollen wir nicht gestört werden!", befahl Milton. Juliett bestätigte nur kurz mit einem Nicken und James verschwand.
    "Was ist passiert?", fragte Juliett und bot ihrer Mutter dabei eine Umarmung an, welche diese wortlos annahm. Für Juliett ein weiteres schlechtes Zeichen.
    Anstatt ihrer Mutter antwortete Onkel John ohne große Worte: "Cathryn und Judith wurden vor einer Stunde bei einer Razzia in einer Opium-Höhle aufgegriffen und befinden sich nun in polizeilichem Gewahrsam."
    "WAS?!?", entgegnete Juliett entgeistert. "Cathryn... ist Cathryn, ok. Aber Judith?! Sie ist gerade mal vierzehn!"
    "Mag sein, aber das ist nicht das Wesentliche hier", sagte Milton ohne sich groß am Alter seiner jüngsten Nichte zu stören.
    Juliett wollte gerade etwas entgegnen als James den Raum mit dem bestellten Whisky betrat. Er stellte Flasche und Gläser zügig auf dem Couchtisch ab und zog sich dann schnell zurück.
    Nachdem er den Raum verlassen hatte, fuhr Juliett ihren Onkel an: "Vierzehn, verdammt! Ich finde das ziemlich wesentlich!"
    "Mädchen, du bist süß. Glaub mir, es gibt jemanden in diesem Raum, der das Zeug schon in jüngeren Jahren genossen hat."
    "Onkel, ich will gar nicht so...", setzte Juliett an, aber unterbrach den Satz dann entgeistert als etwas in ihres Onkels Gesicht ihr verriet, dass er nicht von sich gesprochen hatte. Emma, die noch immer von ihrer Tochter umarmt wurde, schluchzte laut und Juliett schloss die Augen und atmete mehrmals tief durch, um diese Erkenntnis zu verdauen.
    "Ich denke, wir sollten uns setzen", schlug Milton vor und Juliett nickte. Als die beiden Frauen sich auf dem Sofa niederließen, schenkte Milton für alle drei ein Glas Whisky ein und setzte sich dann in den Sessel.
    Emma löste sich aus Julietts Armen und nahm einen großen Schluck aus ihrem Glas. Dann sagte sie zum ersten Mal auch etwas.
    "Ich... war zwölf als ich..." Sie brach gleich wieder ab und nahm noch einen Schluck Whisky. Ihr Bruder übernahm.
    "Gelangweilte Sprösslinge aus reichem, oder jetzt sogar königlichem, Hause. Ist nicht so ungewöhnlich."
    "Es hat mich in ein willenloses Wrack verwandelt", schluchze Emma. "Wenn John mich nicht rausgeholt hätte..."
    "Was blieb mir anderes übrig? Ich hab dir das Zeug ja überhaupt erst verkauft."
    "Bitte?!", unterbrach Juliett.
    John Miltons entsetzte Unschuldsmiene war perfekt. "Was? Glaubst du, ich wäre der reichste Mann des Landes geworden, indem ich einfach nur das Geschäft deiner Großeltern fortgeführt hätte?"
    "Du...", setzte Juliett wütend an, wurde aber von Emma unterbrochen.
    "John hat mich da rausgeholt...", sagte sie in einem halb abwesenden Ton, der aber auch ausdrückte, dass damit alles wichtige gesagt sei. Juliett schloss kurz die Augen, atmete tief durch und schluckte runter, was sie ihrem Onkel noch entgegen schleudern wollte.
    "Was also meinst du mit 'das wäre nicht das Wesentliche'?", fragte sie schließlich.
    "Ich meine damit, dass du dir um den Drogenkonsum deiner Schwestern keine Sorgen machen musst. Darum kümmere ich mich und ich kann ziemlich überzeugend sein." Emma nickte stumm. "Das Problem ist, dass deine Schwestern nicht mehr irgendjemand sind, sondern die Prinzessinnen des Reiches. Noch ist kein Wort davon an die Presse gekommen und glaub mir, das war nicht billig."
    "Ich wills gar nicht wissen", meinte Juliett tonlos.
    Milton schüttelte den Kopf. "Liebste Nichte, wir müssen irgendwann mal Gold Peaks Nachtleben unsicher machen. Du bist viel zu verkrampft in solchen Sachen."
    "Manche würden es gut erzogen nennen", entgegnete sie frostig.
    "Dafür muss dann wohl Robert verantwortlich gewesen sein."
    Emmas Schuh traf Milton mitten im Gesicht.**
    "Argh..." Milton rieb sich die schmerzende Nase, fuhr aber trotzdem, mit etwas schmerzentstellter Stimme, fort: "Was ich meine ist, dass du dich auf einen schönen Skandal gefasst machen kannst. Ich kanns noch einen Tag hinauszögern, vielleicht zwei. Aber es wird kommen. Und du solltest besser darauf vorbereitet sein."
    Jetzt griff auch Juliett nach ihrem Glas Whisky und nahm einen guten Schluck. Wieso eigentlich immer sie? Seit dem Tod ihres Vaters war sie gefangen in einem Leben aus Pflicht und Verantwortung. Und ihre Schwestern? Die leben anscheinend La Vida Loca. Sogar die junge Judith.
    "Ok", meinte sie schließlich. "Danke für die Warnung. Wenn du mit den beiden fertig bist, schick sie nochmal zu mir. Für die Aktion haben meine geliebten Schwestern sich eine königliche Ohrfeige verdient!"
    Die drei saßen noch eine ganze Weile zusammen und John Milton beglückte seine Nichte noch mit so einigen Geschichten, die sie nie hören wollte. Hin und wieder kam man auch noch mal auf den Vorfall mit Cathryn und Judith zu sprechen. Emma sagte auffallend wenig.

    Nachrichten aus dem Königreich

    Skandal im Königshaus

    Bei einer Razzia der Polizei von Gold Peak in einer der zahlreichen illegalen Opium-Höhlen der Stadt wurden neben zahlreichen weiteren Opiumkonsumenten auch die königlichen Prinzessinnen Cathryn (21) und Judith (14) aufgegriffen. Beide verbrachten eine Nacht in der Zelle des Altstadt-Reviers, bevor sie am nächsten Morgen entlassen wurden. Die Prinzessinnen standen für ein Gespräch nicht zu Verfügung, doch Königin Juliett entschuldigte sich persönlich für das Fehlverhalten ihrer beiden jüngeren Schwestern und versicherte, dass beide eine angemessene Bestrafung zu erwarten hätten.*** So beschämt sie über den Vorfall auch sei, so betonte die Königin, so zeige er doch, dass auch Königinnen und Prinzessinnen letztlich nur Menschen seien. Trotzdem kündigte sie ein entschiedenes Vorgehen gegen das illegale Opiumgeschäft im Königreich an.****

    Phönizien erringt Bronze im Roddau-Pokal

    Erstmals seit seiner Unabhängigkeit hat unser Königreich am weltweiten Roddau-Pokal teilgenommen und voller Stolz konnten unsere Fahrer beweisen, dass auch die Jahre der Unterdrückung die phönizische Begeisterung und das phönizische Talent für das Wagenrennen nicht brechen konnten. Obwohl unser Volk erst seit kurzem dem beliebten Sport wieder frei ausüben kann, errangen unsere Streiter den weltweit dritten Platz in der Gesamtwertung.
    Zur Feier dieses Erfolges richtete der Multimillionär und Sencliroxu-Rennen-Fan John Milton ein großes Fest im Ressurection Park in Gold Peak aus und kündigte an, eine große Roddau-Arena in der Hauptstadt errichten zu wollen.

    White-Harbour-Morde

    Die drei grauenhaften Morde in White Harbour bleiben nach wievor unaufgeklärt, jedoch gab die Polizei nun bekannt, dass es sich bei dem Täter aufgrund der Verletzungen und des fehlenden Zusammenhangs vermutlich nicht um einen menschlichen Mörder, sondern um ein Tier handle. Welches Tier in der Lage wäre, mitten in der Großstadt unbemerkt solche Angriffe durchzuführen, konnte der Polizeisprecher jedoch nicht erklären. Seit den Angriffen im Herbst letzten Jahres gab es keine weiteren Vorfälle. Die Ermittlungen laufen weiter.

    Außenhandelsdebatte im Oberhaus

    Die Republikanerin Agatha Potter, Baroness Gloomy Hollow, stellte im Oberhaus die Außenhandelspolitik der Regierung in Frage indem sie die Beschränkung auf so wenige Handelspartner kritisierte. Zum Wohle der phönizischen Wirtschaft müsse man mit so vielen Staaten wie nur möglich Handel treiben und dürfe sich nicht durch zögerliche Bedenken um internationale Beziehungen und Unterschiede der Kulturen behindern lassen.
    Premierminister Raleigh widersprach dem heftig und betonte, dass die Konsequenzen solch unbedachter und kurzsichtiger Profitgier kaum abzusehen wären. Die Debatte, die nun im Oberhaus über dieses Thema entbrannt ist, mag wohl noch einige Zeit andauern.

    * Butler heißen irgendwie immer James, selbst wenn ihr Geburtsname eigentlich Tim oder Ulf lautet.
    ** Eindeutig eine Familientradition.
    *** Keine leere Phrase. Beide Prinzessinnen durften einen ganzen Monat den Palast nicht verlassen und sich als Aushilfen in der Küche verdingen.
    **** Julietts Onkel John Milton war von der Ankündigung wenig begeistert, denn auch wenn er es seiner Nichte gegenüber nicht erwähnt hatte, kontrollierte er nach über dreißig Jahren im Geschäft etwa 80 % des Opiumhandels im Königreich, davon den kompletten Handel in der Hauptstadt. Man kann also mit Sicherheit sagen, dass das Opium, welches seine Nichten konsumiert haben, irgendwann durch seine Finger gegangen ist.


    Achtung Spoiler:
    Provinzen: 4
    Techstufe: II

    Konto: 32
    8 MP + 4,5 MP (Infrastruktur) - 1 MP (Infrastrukturausbau) = 11,5 MP/20,5 MP
    0,75 WP + 3,5 WP (Infrastruktur) + 7 WP (ausländische Investitionen) + 11,25 (Handel) - 9 WP (Infrastrukturausbau) = 13,5 WP/26,5 WP
    1 GP + 2 GP (Provinzen) + 4 GP (woher auch immer) = 7 GP/10 GP

    Einnahmen:

    Provinzen

    White Haven (Ph-1): 0,5 GP, 1 MP, 1,5 WP + 1,5 WP
    High Garden (Ph-2): 0,5 GP, 1 MP, 1 WP + 0,5 WP
    South Ridge (Ph-3): 0,5 GP, 1,5 MP, 1,5 WP + 1 WP
    Raleigh (Ph-4): 0,5 GP, 1,5 MP, 1,5 WP + 4 WP

    Handelsabkommen

    Avezzano: 1,25 WP
    Britannia: 1,25 WP
    Byzanz: 1,25 WP
    Cuivinien: 1,25 WP
    Flores: 1,25 WP
    Irobia: 1,25 WP
    Mialconia: 1,25 WP
    Snaringen: 1,25 WP
    Troja: 1,25 WP

    Zusammen: 11,25 WP

    Gesamt: 2 GP, 5 MP, 23,75 WP

    Unterhaltskosten:
    Armee: 11,5 WP
    Militärische Infrastruktur: 5 WP
    Provinzunterhalt: 2 WP

    ==> Welpenschutz 2 Runden

    Gesamt: 0 WP

    Modifikationen:
    => 0,25 WP-Bonus je Handelsabkommen
    => kann in der folgenden Resetrunde 1 GP einlagern
    => Aktuelle Techkosten für die nächste Stufe betragen 24,5 bzw. 12,25 WP
    Geändert von Rattenkind (04. Mai 2015 um 13:36 Uhr)
    Zitat Zitat von Ennos Beitrag anzeigen
    Der Mensch schuf Gott nach seinem Ebenbild.
    "A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. LLAP"

    - Leonard Nimoy

  10. #565
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
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    Das Königreich Mirtan;



    The Kingdom of the Phoenix die dritte:
    Einige Mitglieder der Handelsgilden aus Mirtan werden bei den höheren Republikanischen Vertretern vorstellig. Weiterhin versuchen Sie mit aller Macht Ihre Interessen durchzusetzen und einen Handelsvertrag mit Phönizien abzuschließen. Aufgrund der Politischen Einstellung der Partei, würden die Handelsgilden aus Mirtan größere Spenden Gelder in Erwägung ziehen. Man hat bereits in einige Geschäftsfelder Investiert die derzeit die Republikanischen Partei unterstützen. Weiterhin weißen die Gilden vertreter freundlichst daraufhin, das alles was Sie wollen, nur der Handel ist. Unabhängig von Irgendwelchen Politische Ambitionen. Man möchte Geschäfte machen. Gleichzeitig bedauert man das die eigene Regierung aus Mirtan die Handelsgilden nicht in Ihren bestreben friedlichen Handel aufzubauen unterstützen und man derzeit auf eigen Faust handelt.

    Achtung Spoiler:
    (Mirtan Investiert 2 WP in die Hauptstadt von Phönizien)


    Snaringen:
    Die Handelsgilden aus Mirtan wagen einen zweiten Versuch bei der Regierung von Snaringen vorstellig zu werden. Sie haben immer noch die Hoffnung abseits der Politischen Interessen einen Friedlichen Handel wieder aufzubauen.


    Hochelfen Reich:
    Achtung Spoiler:
    Aufgrund der Außenpolitischen Niederlage um die Südsee Inseln hat der Hochelfen König seinen Politischen Einfluss im Rat der Alten verloren. Die Befürworter einer Unabhängigkeit der Hochelfen geraten ins hinter treffen. Die Hochelfen sind wieder auf Kurs. Weiterhin kündigen Sie an den Ruf des Senates zu Folgen und Soldaten zu Entsenden um sich dem Kampf gegen die Trolle anzuschließen. Der Hochelfenkönig hat diese Nachricht mit Sorge aufgenommen, dennoch blieb ihm keine andere Wahl als die Entscheidung seines Rates hinzunehmen.


    Kaiserin von Troja in Mirtan:
    Derzeit befindet sich die Kaiserin aus Troja in Mirtan zu Gast.
    (näheres bald bei Oberst Klink zu lesen)
    Kurz nach dem treffen mit der Kaiserin wurden die Kampfhandlungen in der Wüste wieder aufgenommen. Durch die Verstärkung aller Vasallen von Mirtan konnte eine gewaltiger Angriff vollzogen werden. Im Rahmen dessen wurden die Trolle in mehreren Schlachten geschlagen. Die Mirtanesische Armee durchschritt in diesem Jahr mehrere Provinzen. Mirtan selbst wird sich jedoch nur der Kerngebiete der aufständigen Trolle dauerhaft Einverleiben um dort für Recht und Ordnung zu sorgen, unter einer 5 Jährigen Beobachtung Trojas. Der Senat von Mirtan entbietet in diesem Zusammenhang Irobia seine Grüße. Man hofft Irobia würde sich der Verwaltung von mehreren Provinzen annehmen die im Rahmen des Feldzuges gegen die Trolle brach liegen. Der großteils der dort Lebenden befreiten Menschen äußerten einen Wunsch sich Irobia anzunähern und Mirtan gäbe diesen Wunsch nur zur gerne statt. So Irobia sich der Provinzen annimmt, würde man hierzu auch eine Finanzielle Unterstützung Leisten für den Wiederaufbau.

    Achtung Spoiler:
    12 MP für 6 neue Provinzen
    (3 Davon für Mirtan)
    (3 Davon für Irobia / Wenn er Sie will, ansonsten verfallen die MP und die Provinzen)

    4 WP Investment in der Hauptstadt von Irobia

    Geändert von PaPaBlubb (27. April 2015 um 00:49 Uhr)

  11. #566
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    Irobia


    Zulia und militärische Ausbaumaßnahmen

    Seitens Zulia folgte diesmal eine offizielle Beleidigung, welches das irobische Außenministerium stark enttäuscht, da sich dieses um eine diplomatische Lösung bemüht. Die Fortführung von Geheimdienstaktivitäten in Irobia ist zusätzlich nicht förderlich für eine Kontaktlösung. Zu der Kritik an der Folter an den Herkulisten: nach der irobischen Verfassung ist „leichte Folter in Angelegenheiten nationaler Sicherheit erlaubt“. Diese wurde angewandt, aber erst nach den stundenlangen und erfolglosen Verhören. Die Forderung der Drohungen an die Familien ist aus der Luft gegriffen, in der irbobischen Gesellschaft wird die Familie aus fast allen Gelegenheiten herausgehalten, inklusive innenpolitischer Probleme. Als Reaktion auf die Erhöhung der Militärpräsenz und der Warnstufe wurden militärische Ausbaumaßnahmen in Süd-Ciesar und Arisomov beschlossen.

    Technologischer Fortschritt

    Auch in Irobia macht sich der technische Fortschritt zunehmend bemerkbar. In allen größeren Städten tauchen neue motorgetriebene Kutschen und andere neue technische Mittel wie die Videomaschine auf. Das irobische Militär wird ebenfalls modernisiert. Die Städte wachsen ebenfalls über ihre Grenzen hinaus, die irobische Gesellschaft befindet sich im Wandel und wird tendenziell liberaler und nimmt ihre eigenen Rechte besser war. Besonders stark wuchsen die Städte bzw. Regionen Praestitia, Molrea und Balest. Daher wurde in diesen Regionen die Infrastruktur deutlich ausgebaut, beispielsweise durch die neuartigen „Autobahnen“. Mirtan beteiligt sich mit einer großen Investitionsspritze an den Ausbaumaßnahmen in der Hauptstadt Praestitia.

    Neue Ergebnisse in den Monopolverfahren

    Die Monopolverfahren ziehen sich hin, da sich die Unternehmen sich die besten Anwälte Irobias zur Seite gezogen haben. Jedoch konnte der Firma „Basic Oil“ bereits unfairer Wettbewerb nachgewiesen werden. Die Verfahren sollten in spätesten 3 Jahren abgeschlossen werden, urteilt das Kartellamt.

    Gebietsexpansion und Ausbau der neuen Gebiete
    Die irobische Bevölkerung wächst weiterhin stark an. Aus diesem Grund wurde das Expansionsprogramm fortgeführt, welches ebenfalls seitens unseres Bundpartners Mirtan unterstützt wurde. Mirtan half bei der Erschließung der Provinzen und legte die Grundlagen für die infrastrukturellen Aufbaumaßnahmen in diesen Regionen.


    Achtung Spoiler:
    Irobia:
    Punkte: 19
    10 MP
    11 WP
    6,75 GP
    Handel: Mirtan (1,75), Britannia (1,75), Molina (1,75), Flores (1,75), Troja (1,75), Byzanz (1,75), Cuivinien (1,75), BSR (1,75), Sturmkap (1,25), Akmora (1,25), Quel’Thalas (1,25), Phönizien (1,25), Rovarn (1,25), Avezzano (1,25), Feron (0,75)= 22,25HWP

    Rechnung:
    11WP + 6,75 GP (Umwandlung zu WP) + 4 WP (Umwandlung von MP) + 22,25HWP + 3,75WP = 47,75WP
    47,75WP – 25,5WP (Techaufstieg) – 8WP (neue Provinzen + Ausbau) – 6WP (Ausbau der Provinzen von Mirtan) - 6WP (Ausbau) - 2WP (Militär) = 0,25WP

    Provinzen: 10 + 3 = 13
    Techstufe: II -> III

    Ir-1: Praestitia W: V
    Ir-2: Stroßen W: II
    Ir-3: Molrea W: III
    Ir-4: Kraent W: II
    Ir-5: Oliemo W: II
    Ir-6: Ravitz W: II
    Ir-7: Balest W: III
    Ir-8: Süd-Ciesar W: II M: I
    Ir-9: Nord-Ciesar W: II
    Ir-10: Arisomov W: II M: I
    Ir-11: Zachau W: II
    Ir-12: Liekwall W: II
    Ir-13: Varpool W: II
    Ir-14: Tippington W: II
    Ir-15: Lacecz W: II

  12. #567
    Oberst Klink
    Gast


    Troja


    wölfischer Besuch


    Achtung Spoiler:
    König Garon I. saß im neuen königlichen Flugzeug und blickte nachdenklich auf die Metropole Troja hinab. Das Flugzeug selbst wurde erst vor kurzem fertig gestellt und absolvierte gerade seinen Jungfernflug. Das Personal selbst war handverlesen, trotzdem absolvierten die Piloten ebenso wie er gerade ihren ersten Flug in einem so großen Flugzeug, was aus der Neuheit von Flugzeugen in Feron resultierte.
    Der achtstündige Flug hatte ihn ermüdet und trotz einiger Stunden Schlaf im Bett, welches ebenfalls in diesem fliegenden Palast vorhanden war, fühlte er sich erschöpft. Er seufzte in Gedanken daran, dass er vor einem Jahr noch sehr sportlich gewesen war. 6 Monate ans Bett gefesselt hinterließen eben ihre Spuren und er erinnerte sich noch gut daran, wie die Ärzte ihm berichtet hatten, dass selbst bei ausführlicher Reha und Physiotherapie es Jahre dauern könne, bis er wieder seine alte Beweglichkeit und Kraft zurückerlangt haben wird.
    "Eine wirklich beeindruckende Stadt." sagte er halb zu sich selbst und halb zu seiner Frau, als das Flugzeug dem Erdboden immer näher kam. "Sobald wir die ersten wichtigen Termine erledigt haben und etwas Zeit ist, sollten wir uns unbedingt mit der Limousine die Stadt etwas näher ansehen. Ich würde es zwar nie offen zugeben, aber bei uns sieht es dagegen fast ärmlich aus." meinte er mit einem Grinsen.
    "Ja das stimmt, aber Troja ist auch groß und mächtig und du weißt ja wie Politik funktioniert, der Palast besteht aus purem Gold, aber im inneren speist der König trocken Brot." erwiderte Irina auf ihre trocken scherzende Art und strich ihrem Gatten durch das Fell auf seinen Schultern. "Ich würde mir Troja auch liebend gern ansehen aber bist du dir sicher, dass du dir so viel vornehmen solltest? Die Ärzte meinten, dass du noch Ruhe brauchst." fuhr Irina weiter fort und schaute ihren Mann leicht besorgt an. Das letzte Jahr hatte auch an ihr gezehrt, wenn auch nicht so sichtbar wie an ihrem Mann. Obwohl sie nun nicht mehr die Kränkliche gewesen war, hatte man sie noch mehr in Watte gepackt als ohnehin, da es nicht sein konnte, dass sowohl König als auch Königin im Krankenhaus lagen.
    "Ach die Ärzte." erwiderte Garon und winkte genervt mit einer Handbewegung ab. "Ich habe ein ganzes Jahr lang fast nichts anderes getan als auf die Ärzte zu hören, hinten im Flugzeug sitzt sogar unser Leibarzt. Ich möchte nur diese eine Gelegenheit nutzen, um all das zu vergessen. Eine Reise nach Troja war eigentlich schon vor dem ganzen Unsinn in Planung, lass uns also einfach dort anknüpfen." redete er auf sie ein und nahm ihre Hand mit der seinen, während er wieder zu ihr blickte und lächelte.
    "Du hast recht."gab sie nach und schmiegte sich für einen Moment an ihn, bevor sie von einem Assistenten gestört wurden.
    "Entschuldigen sie bitte, mein König, meine Königin," begann er, offenbar etwas verlegen weil er sie störte und verbeugte sich kurz bevor er weiter sprach "wir landen in einigen Minuten, weshalb ich euch nun bitten muss euch für den Empfang bereit zu machen."
    "Gut, geh und berichte, dass wir gleich soweit sein werden." sagte Garon zum Assistenten, bevor er ihn mit einer Handbewegung wegschickte und sich von seiner Frau helfen ließ.

    Dany beobachtete, wie das Flugzeug aus Feron in den Landeanflug überging und wenig später ein sichtlich geschwächter Garon I. die Maschine verließ. Rechts und Links standen mehr als zehntausend Soldaten der kaiserlichen Garde Spalier, wobei die ersten Reihen Standarten entweder mit dem Drachen Trojas oder dem Wolf Ferons präsentierten. Die Kapelle spielte zur Begrüßung den "Marsch des Odysseus", welchen sie damals zum Andenken an ihren gefallenen Admiral und ihrer ersten großen Liebe komponieren ließ. Daenerys schaute noch einmal, ob alles richtig sitzt, denn dieser Besuch war nicht unwichtig und sie wollte natürlich einen guten Eindruck hinterlassen. Feron stand bisher in jedem Konflikt auf der Seite Trojas und so sollte es auch in Zukunft bleiben. Sie konnte es sich nicht leisten weitere Verbündete zu verlieren, wenn das Imperium nicht Gefahr laufen sollte irgendwann isoliert dazustehen. Das ausländische Königspaar trat ihr entgegen und, während Dany ihre Arme zu einer Willkommensgeste ausbreitete, verbeugten sich ihre Begleiter - darunter Ratsherr Troilos, General Memnon und überraschenderweise in Vertretung für Ratsherr Baelisch der so selten in der Öffentlichkeit auftretende Geheimrat Varis. "König Garon, Königin Irena, im Namen des Volkes von Troja und von Rom heiße ich euch in unserer Hauptstadt willkommen." Dabei setzte Dany ihr bezauberndstes Lächeln auf. "Ich hoffe die lange Reise war nicht zu anstrengend für euch. Wir hörten auch in Troja von eurem angeschlagenen Gesundheitszustand und noch, bevor ich Tieropfer verbieten ließ, hatte ich damals im Tempel des Herakles ein Opfer für eure schnelle Genesung darbringen lassen." Obwohl es nicht ganz der Wahrheit entsprach äußerte sie anschließend folgende Höflichkeitsbekundung. "Und in der Tat scheint ihr euch von eurer Krankheit gut erholt zu haben."


    Während das Königspaar das Flugzeug verließ und an den Spalier stehenden Soldaten vorbei auf Kaiserin Daenerys zu gingen. König Garond lief mit Hilfe eines Stocks, auf den er sich so wenig wie möglich stützte. Endlich bei der Kaiserin angekommen, war er froh nicht auf eine Pause oder den Arm seiner Frau angewiesen gewesen zu sein. Es würde tatsächlich langsam aber sicher besser. Die Kaiserin hatte tatsächlich weder Kosten noch Mühen gescheut um ihre Ankunft ihr so prachtvoll wie möglich zu gestalten.
    "Ich danke euch für eure freundlichen Worte und dass ihr uns hier höchstpersönlich willkommen heißt." erwiderte Garon "Ich möchte zudem auch die Gelegenheit nutzen euch persönlich zu eurer Mutterschaft zu gratulieren." fügte er noch hinzu, da er ihr zwar schriftlich aber noch nicht in Person hatte gratulieren können. Besser spät als nie.
    "Ihr seid zu freundlich daran zu denken. Ich danke euch. Und natürlich ist es für mich selbstverständlich einen so wichtigen Gast persönlich am Flughafen zu empfangen. Ich würde jetzt vorschlagen, dass wir den Bahnhof verlassen. Ihr wollt sicher mehr von Troja sehen, habe ich Recht?" Eine Antwort musste sie gar nicht erst abwarten, viel mehr war diese Frage rhetorischer Natur. "Gut dann folgt mir zu unseren Wagen." Gemeinsam schritten die gekrönten Häupter die Formationen der kaiserlichen Garde ab, welche sich über den ganzen Flughafen hinzogen. Am Ende wartete auf sie ein ganzer Konvoi an Limousinen, der sie zum Palast bringen sollte. Gut, der Empfang ist schon einmal gelungen und das war nur der Anfang. In der Tat sollte sie recht behalten, denn die Straßen waren gesäumt von zahlreichen Trojanern, ebenso die Fenster und Balkone entlang der Häuserfassaden. Sehr viele waren gekommen, um einen Blick auf das fremde Königspaar zu werfen und die trojanische Presse hatte diesen Besuch in den vergangenen Tagen geradezu hochstilisiert und alles mögliche getan, damit es nicht zu unangenehmen Verwechslungen mit den Greywolffanatikern kommt, die einst Massalia belagerten und sich in Wolfsfellen zu kleiden pflegten. Wie von Dany anberaumt fuhren sie auch mit offenen Fenstern und so konnten einige Glückliche unter ihren Untertanen tatsächlich einen Blick auf ihre Gäste werfen. Die Geräuschkulisse war natürlich überwältigend, aber das ist in Troja keine Seltenheit. Hoher Besuch ist ein Grund zu ausgiebigen Festen und ihr Volk war schon immer von froher Natur (ja Römer und Griechen, eben auch etwas dekadent )

    Das Königspaar genoss sichtlich den Blick auf die trojanische Hauptstadt, was durch die kühle Brise, die gerade vorherrschte, wesentlich angenehmer gestaltet wurde, da sie die tropische Hitze deutlich abmilderte. Die Unmengen von Menschen, welche sich an die Straßen drängten um einen Blick auf ihre Kaiserin und das fremde Königspaar zu erhaschen. Es interessierte Garon durchaus, wie die Ankündigungen ihres Besuches in den letzten Tagen ausgesehen hatten. Die Stadt war wirklich prächtig geschmückt und interessanterweise nahezu ausschließlich im antiken Baustil gehalten. Sowohl Garon als auch Irina sagte er sehr zu, auch wenn sie sich ein wenig darüber wunderten, da er sich ein wenig mit der voranschreitenden Industrialisierung und Modernisierung biss.
    "Unser Volk ist sehr gastfreundlich müsst ihr wissen und es war mir eine Herzensangelegenheit euch den Empfang zu bereiten, den ihr verdient habt und deshalb ließ ich die Presse in den letzten Tagen ausführlich über euch berichten. Auch um unangenehme Verwechslungen mit dem Wolfspakt zu vermeiden." Dany atmete kurz durch und schaute in die fragenden Gesichter von Garon und Irina. "Verzeiht mir, das ist eine alte Geschichte zu Anfang meiner Regentschaft. Eine wilde Sekte, deren Anhänger sich mit Wolfsfällen bedeckten bedrohte damals den Norden. Rom, Massalia und viele andere bis dato unabhängige Stadtstaaten ersuchten gegen sie meinen Schutz, weil Troja nach seinem Sieg über Mykene die regional stärkste Macht darstellte. Wir mussten diese Fanatiker schließlich militärisch besiegen. Als sie Massalia belagerten gab es keine Alternative dazu." Während sie aufpassen musste nicht alte Erinnerungen hochkommen zu lassen - ritt sie doch damals auf Drogons Rücken selber über das brennende Schlachtfeld und hatte sie zuvor in Rom das Messer eines von Greywolfs Assassinen vor der Nase. Nein, der heutige Tag ist zu schön um an so was zu denken.
    Schon bald erreichten sie Daenerys' Kaiserresidenz. Einen prächtigen Palast, dessen hohen Mauern, Dächer und Türme sich hoch über der Stadt erhoben. Sie passierten das große Haupttor und auf sie wartete im Inneren des Hofes ebenfalls eine große Gardeabteilung, die mit Fackeln, statt Gewehren und Standarten, ausgerüstet war. Hinter den Soldaten standen noch mehr Menschen, Palastbedienstete - Stallburschen, Diener Handwerker, Küchenjungen, Beamte Höflinge etc. Sidon, einer ihrer getreuesten Leibwächter öffnete die Türe ihre Limousine und nach und nach stiegen sie alle aus. "Kommt, ich bin mir sicher ihr habt Hunger oder wollt ihr euch zuerst etwas frisch machen? Wenn ja wird euch meine Zofe Doreah zu euren Gemächern führen." Die gerade Genannte trat hervor und vollzog einen Knicks vor ihnen.

    Die Fahrt mit der Limousine hatte ausgereicht, um den König wieder zu Kräften kommen zu lassen. Zudem wollte er sich vor der römischen Kaiserin, dem 17-jährigen Mädchen, keine Blöße geben indem er wie ein alter Mann wirkte, der alle paar Minuten eine Ruhepause brauchte. Auch wenn er sich zuweilen so fühlte. Das gebot ihm einfach sein Stolz.
    Irina wollte schon zu sprechen anheben und das Angebot annehmen, da kam ihr Garon auch schon zuvor "Das Angebot ist sehr freundlich, aber wir sind beide noch ausgeruht genug um sofort zur Tafel schreiten zu können, ihr wisst ja wie das Essen auf langen Reisen so sein kann. Ich hätte vielleicht besser im Kerker als im Flugzeug frühstücken sollen." scherzte der König. Daraufhin begrüßte das königliche Paar die ihnen soeben vorgestellte Zofe, denn mit ihr würden sie sicher auch noch mehrfach zu tun haben, während sie hier verweilten.
    Der König nahm sich einen Moment um über die Prächtige Architektur des Schlosses zu staunen. Ein ganzes Vermögen steckte im Bau und Unterhalt dieses Schlosses und er fragte sich, wie lange man Feron von diesem Geld unterhalten könnte. 
    Als der König zusammen mit der Kaiserin schon einige Schritte vorausgegangen war, wartete Irina noch einen Moment, bevor sie sich an die Zofe wandte. "Tut mir bitte einen Gefallen und sorgt dafür, dass mein Gemahl heute nicht mehr als einen Krug Bier oder vergleichbares erhält, er darf auf ärztliche Anweisung nicht mehr zu sich nehmen. Auch wenn er gern das Gegenteil behauptet." Nachdem diese Worte ausgetauscht waren, ging sie weiter. 
    Weiter vorn sprach König Garon mit Daenerys "Eine Frage, wenn ich sie mir erlauben darf: Wie geht es eurem Nachwuchs so? Man hört natürlich immer wieder etwas, aber man kennt die Presse ja.“
    "Natürlich fragt nur. Meiner Rhaenys geht es ausgezeichnet und sie bereitet mir viel Freude, mein kleiner Sonnenschein." Auch, wenn ich dank ihr eher selten durchschlafe. Bei diesem Gedanken musste sie aufpassen nicht zu kichern. "Wenn ihr wollt könnt ihr sie später nach dem Fest selber sehen. Vielleicht habt ihr Glück und sie ist dann noch wach."
    Wie es ihre Gäste wünschten begaben sie sich sogleich zu der festlich geschmückten Tafel. Obwohl in Troja die Nahrungsversorgung zwar nicht mehr heikel, aber dennoch leicht angespannt war, konnte die Kaiserin sich nicht lumpen lassen und musste ihren Gästen ein größeres Gelage auftischen. Sie wusste noch von ihrem Besuch in Feron, dass die Feroner eine sehr fleischhaltige Kost bevorzugten. Also ließ sie ihnen auch viel davon servieren: Über Holzkohle gegrillte Puten- und Rindfleischspieße – manche mit scharfen Schoten und gegrilltem Gemüse verfeinert, manche pur und medium gebraten, weil die Feroner es auch etwas blutig mögen. Filetsteaks, in einer würzigen Buttersoße eingelegte Wachteln und etwas von dem akmorischen Greifenfleisch, welches sie kurz vor der dortigen Konferenz gemeinsam mit Rhea zum ersten Mal aß. Diese und weitere Gerichte wurden serviert. Garon I. und seiner Gemahlin Irena schienen die Speisen zu schmecken, nur Dany stocherte teilweise recht unbehaglich in ihrem Teller rum.
    „Es schmeckt wirklich vorzüglich, werter Kaiserin. Eure Köche haben sich große Mühe gegeben. Auch wenn die Beilagen bisweilen recht scharf sind.“
    „Nun ich gebe das Kompliment gerne weiter.“
    „Warum isst ihr so wenig? Seid ihr so viel Fleisch nicht gewohnt?“ Es schien auch Irena klar zu sein, dass Daenerys für gewöhnlich ausgewogenere Mahlzeiten zu sich nahm. „In der Tat esse ich für gewöhnlich nicht so viel Fleisch, aber das ist es nicht. Wenn ihr mich so fragt will ich offen sein. Troja ist gerade nur knapp einer Hungersnot entkommen und es gibt hier und dort gewisse Engpässe. Ich habe ein schlechtes Gewissen bei dem Anblick unserer reichlich gedeckten Tafel, während die Versorgung des Volkes nicht sicher gestellt ist. Das dürfte uns auch zu den politischen Themen führen so fürchte ich.“ Hierbei muss erwähnt werden, dass dies kein privates Festmahl für Daenerys und ihre Besucher war. Wie für gewöhnlich scharte sich der komplette Hofstaat unterhalb der kaiserlichen Tafel und sie alle bekamen das Gleiche zu essen. Dazu reichlich Wein, Bier, Marihuana und natürlich Tänzer, Gaukler, Musiker, Mimen und Narren zur Unterhaltung.

    Das Essen schmeckte den Gästen aus Feron tatsächlich vorzüglich und sie hielten sich bei den Speisen auch nicht zurück. Der König selbst hatte zwar noch nicht zu seinem alten Appetit gefunden, aß aber auch eine recht gute Portion. Ihrer wölfischen Abstammung gemäß hielten sich die Feroner eher auf der carnivoren Seite der Nahrungsaufnahme. Garon bemerkte zwar, dass es der Kaiserin nicht so zuzusagen schien, allerdings sagte er dazu zunächst nichts. Er wusste, dass Menschen und nicht zuletzt die Kaiserin weniger Fleisch aßen, wie er ja auch mitbekommen hatte, als sie bei ihnen zu Gast war. Damals hatten sie die Köche beauftragt extra große Portionen an Obst und Gemüse aufzutragen und das Fleisch extra lange zu braten und zu kochen, um dem Geschmack der Besucher gerecht zu werden. 
    Ein wenig missgelaunt schaute er auf seinen einsamen Bierkrug. Einen Moment lang verfluchte er seine Frau dafür so sehr auf ihn achtzugeben, bevor er sich an die Kaiserin wendete.
    "Ich glaube ich verstehe was ihr meint. Wie ihr wisst, ist es auch für uns nicht leicht gewesen, bevor wir das Joch der Barbaren nach vielen Jahren abschütteln konnten. Ich bin der Meinung, dass es alles andere als eine gute Politik von Flores ist, Nahrungsmittel als politisches Druckmittel zu nutzen und so mit einer Ernährungskrise, welchen Ausmaßes auch immer, zu drohen. Ich habe diesbezüglich schon mit meinen Ministern und dem Parlamentspräsidenten gesprochen und sowohl wir..." bei diesen Worten machte er eine Geste, welche seine Frau und sich umfasste, "...als auch die große Mehrheit des Parlamentes sind dafür uns in diesem Konflikt gegen die floresische Politik zu stellen. Da wir auch weiterhin an festen politischen als auch an festen wirtschaftlichen Banden interessiert sind, wären wir bereit im Falle eines Falles eure an unser Land grenzende Kolonie mit günstigen Nahrungsmitteln zu versorgen. Das Königreich Feron schwimmt zwar nicht gerade im Geld. aber der neuerliche technologische Entwicklungsschub gibt uns einen gewissen Auftrieb." erklärte der König mit fester Stimme

    "Ihr seid ein edler Monarch und ein guter Freund unseres Volkes, seid euch meiner Dankbarkeit gewiss. Es würde unsere Position im Falle einer Eskalation mit Flores stärken, wenn die Versorgung unserer nördlichen Kolonie gewährleistet ist. Ich gebe zu ich habe auch mit einem gewissen Hintergedanken eine zweite Kampfflotte nach Odysseia verlegen lassen. Ich möchte keinen Krieg, andernfalls hätte ich ihn schon längst haben können. Aber nur solange Flores nicht wieder zur alten Härte der Beschränkungen zurückkehrt, kann ich ihn vermeiden. Falls dem Rat ein plötzlicher Sinneswandel überkommt, möchte ich vorbereitet sein. Nun mit Ferons Unterstützung können wir weiteren diplomatischen Druck auf Flores ausüben nicht wieder alles zu verschärfen. Die derzeitige Situation ist bescheiden, aber langfristig wird Flores verlieren und nicht wir, weil wir unsere Landwirtschaft nun ebenfalls modernisieren und ausbauen. Bisher hatte das Imperium gezwungenermaßen andere Prioritäten. 
    Inwieweit wärt ihr an einer Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen interessiert? Habt ihr euch schon Gedanken über diese wie Pilze aus dem Boden sprießenden Wirtschaftsunionen gemacht?"
    fragte sie nicht ohne Hintergedanken.

    "Ja, in der Tat, ich habe lange und gründlich über die verschiedenen Möglichkeiten nachgedacht, denn tatsächlich sind mehrere Parteien an uns herangetreten. Da ich selbst denke, dass diese Wirtschaftsunionen eine längerfristige Bedeutung in der Weltpolitik haben werden, habe ich mir die Entscheidung nicht zu einfach gemacht." erklärte er der jugendlichen Kaiserin seine Meinung zu der ganzen Sache.  "Wegen der Lage und der Beziehungen Ferons hätte mehr als eine Union für uns Sinn gemacht. Aufgrund der jüngeren politischen Entwicklungen und da Feron mit Troja enge wirtschaftliche Beziehungen unterhält, habe ich mich für die eure Union entschieden. Ihr könnt euch sicher vorstellen wie sich unsere Wirtschaft über ein solches Abkommen freuen würde." fügte der König den letzten Satz noch hinzu, als er an sein letztes Gespräch mit den führenden Wirtschaftsvertretern seines Reiches zurückdenken musste.
    "Ich möchte allerdings noch Rücksprache mit dem Parlament halten, auch wenn ich mir der Mehrheit sicher bin. Rein rechtlich bin ich zwar in der Lage solche Verträge allein zu schließen, aber ihr kennt das ja: Im Falle eines Falles ist es immer besser sich mit den Leuten gut zu stellen, welche euch vom Thron stoßen oder schlimmer noch, eure Gesetze zunichte machen können." scherzte Garon bevor er einen Schluck aus seinem Bierkrug nahm.
    "Ich persönlich begrüße es übrigens, dass ihr den Konflikt diplomatisch lösen wollt. Was mich aber noch interessiert: Was sind eure nächsten Schritte, denn wie wir alle Wissen: Wahrscheinlich kann es sogar Feron mit Flores militärisch aufnehmen, aber sie sind eine Wirtschaftsmacht, welche nicht allein agiert. Und auch die besten Reformen brauchen Zeit, das weiß ich aus Erfahrung." fragte der König eher interessiert als kritisch.


    "Ein Beitritt eurer Nation zu unserem Wirtschaftsraum würde Troja als auch das gesamte Imperium bereichern. Zu gerne werde ich alles dafür notwendige ebenfalls in die Wege leiten. Zwar bin ich mir sicher, dass Byzanz nicht widersprechen wird, aber auch ich muss zunächst Rücksprache halten. Es wäre nicht gut einen meiner wichtigsten Verbündeten zu verärgern.
    Wie mir nicht entging machte euer Land in jüngster Zeit auch große Fortschritte und, wenn ihr erst einmal Teil des römischen Wirtschaftsbundes seid, werden sie sich noch vergrößern. Das verspreche ich euch."

    Die zweite Frage ließ sie erst einmal ein paar Sekunden im Raum stehen. Gerade wollte sie einem Pagen zurufen ihr Wein nachzuschenken, aber dann fiel ihr wieder ein, dass sie noch stillte und deshalb verzichtete sie auf den verlockenden roten Tropfen und ließ sich deshalb nur frischgepressten Kokosnusssaft einschenken. Kokosnüsse wuchsen in ihren westlichen Kolonien und werden seit kurzem ins Imperium importiert. "Ihr stellt mir eine äußerst gute Frage. In der Tat brauchen Reformen ihre Zeit, was uns im Gegensatz zum floresischen Rat bewusst ist." Diesen kleinen Seitenhieb konnte sie sich nicht verkneifen. "Und ich will auch keinesfalls die wirtschaftliche Stärke von Flores in Frage stellen. Die muss ich ihnen zugestehen, aber auch wir haben unsere Trümpfe ausgespielt. Phönizien und Akmora sind beispielsweise Länder, die zwar Flores politisches Anliegen verstehen, aber keinesfalls seine Methoden gut heißen. Eine erneute Einschränkung des Handels würde beide Länder in unser Lager treiben und das würde es uns ermöglichen Flores selber zu isolieren und mittels Drohgebärden zur erneuten Rücknahme zu zwingen, ehe unsere Vorräte zu Neige gehen." An den Blicken des Königs erkannte sie, dass sie die Frage wohl etwas missverstanden hat. "Verzeiht mir, manchmal bin auch nicht ganz bei mir. Ihr wollt erfahren wie ich gedenke einen von Flores losgetretenen Wirtschaftskrieg abseits der Sanktionen zu überstehen. Derzeit bemühe ich mich darum möglichst viele Partner für unsere Position zu gewinnen. Euch, Phönizien und ich werde sogar mit Mirtan sprechen, welches glaub ich auch mit einem floresischen Embargo belegt wurde und ihnen deshalb nicht wohlgesonnen sein dürfte. Snaringen und Flores verbindet einzig eine Erbfeindschaft, zugleich taute das Verhältnis zwischen Troja und Snaringen dank den Akai wieder auf. Nicht zu vergessen haben wir Byzanz an unserer Seite und Cuiviniens starke wirtschaftliche Verflechtungen in Troja macht es ihm auf kurze Sicht unmöglich einem Wirtschaftskrieg gegen uns beizutreten. Zunächst würde es sie noch härter treffen als uns, deshalb wird Cuivinien bei allen Unterschieden nichts gegen uns unternehmen, solange ich nicht etwas aus ihrer Sicht völlig inakzeptables tue. Und das gedenke ich nicht zu tun. Britannia ist in Flores' Bund, aber sie stehen noch aufgrund unserer und eurer Hilfe im Drakonienkrieg in unserer Schuld. König Konrad erscheint mir ehrenhaft genug dies auch ohne Erinnerung zu bedenken. Ich erhoffe mir deshalb auch einen mäßigenden Einfluss Britannias auf die Hitzköpfe in Flores. Wie ihr seht habe ich mir schon tiefgreifende Gedanken zur außenpolitischen Konstellation gemacht."

    Während Kaiserin Daenerys erklärte wie sie zu handeln gedachte, nickte Garon leicht nachdenklich. Das war es, worauf er abgezielt hatte. "Das hört sich für mich gut an und ich denke auch, dass wir mit König Konrad jemanden an Flores Seite haben, mit dem es sich in diesem Wirtschaftskrieg gut reden lassen wird. Ich habe ihn immer als einen vernünftigen und aufgeschlossenen Mann kennen gelernt. Da er sein Volk durch schwere Zeiten führen musste, wird ihm sicher auch daran gelegen sein, einen ausufernden Konflikt zu vermeiden. Auch ist König Konrad ein Mann, der es geschafft hat, seine Leute aus einer Katastrophe zu den Anfängen neuen Wohlstands zu führen. Ich denke, dass man mit ihm rechnen muss." meinte der König und nahm erneut einen Bissen von seinem Teller.
    "Entschuldigt die Frage," begann dieses Mal die Königin zu sprechen, welche bisher nur zugehört hatte. "Aber durch den Konflikt mit Flores angeregt ist euer Rechtssystem ebenfalls in den Fokus gerückt. Nun bin ich keine Expertin für das Recht eures Reiches, aber ich habe sehr wohl bemerkt, dass ihr durchaus im Bestreben seid Reformen vorzunehmen dies zu ändern, was ich sehr begrüße. Doch es würde mich sehr interessieren, was für Reformen euch vorschweben." fragte die Königin neugierig
    "Ich kann mich noch zu gut an die Zeit unserer Staatsgründung erinnern. Mein Mann hat lange schlaflose Nächte damit verbracht, mit den verschiedensten Vertretern unseres Volkes die Verfassung und die Gesetzeswerke zu diskutieren. Wenn es den Leuten an ihre Privilegien geht, dann werden sie empfindlich, insbesondere wenn sie volle Brieftaschen haben." fügte Irina hinzu und musste an das Gefeilsche bezüglich einer Änderung der Steuern vor wenigen Monaten denken, als sie die Verhandlungen leiten musste. Sie fragte sich, wie ihr Mann dies auf Dauer so gut durchhielt.

    „Wie ich sehe teilt ihr meine Einschätzung. Gut ich mag in den Augen vieler noch jung und unbedarft erscheinen, aber wenn erfahrenere Monarchen, wie ihr es seid, sich meiner Position anschließen, unterstreicht es nur umso mehr ihre Richtigkeit.“ Danach hörte Dany sich in aller Ruhe Königin Irenas Frage an. „Eine wahrlich berechtigte Frage. Zwar mag die Verfassung des Römischen Reiches mir mehr Macht und Befugnisse einräumen, als es die feronische eurem Mann tut, aber auch ich bin gewissen Zwängen unterworfen. In der Tat gibt beziehungsweise gab es für eine Rechtsreform zwei große Hindernisse.
    Zum einen die technologische Rückständigkeit. All die modernen Praktiken und technischen Möglichkeiten, die vorm großen Verhängnis zur Verfügung standen, haben wir nicht.“
    Dany schaute nun etwas verstohlen auf ihren Teller, so als würde es ihr schwerfallen das Nächste vorzubringen. Glücklicherweise nahm Varis ihr diese Bürde ab. „Meine Kaiserin wollte ausdrücken wir hatten keine andere Möglichkeit als auf bewährte, aber auch brutale Methoden zurückzugreifen. Viele Feinde forderten Troja heraus, in den nördlichen Königreichen stehen sich ehemalige Sklaven und Sklavenhalter zum Teil feindselig gegenüber, vielerorts herrschte und herrscht eine organisierte Kriminalität. Wir hatten bisher keine andere Wahl als oftmals mittels strenger Verhöre die Wahrheit herauszufinden. Jetzt jedoch...“ Er zwinkerte seiner Kaiserin zu und gab den Ball somit an sie zurück. „Jetzt jedoch schreitet der Fortschritt immer mehr voran. In Ländern wie Cuivinien gibt es Möglichkeiten mittels DNA-Proben und medizinischen Untersuchungen den Täter zweifelsfrei zu ermitteln. Die Spurensicherung kann Hinweise feststellen, was uns einfach noch nicht möglich war. Ich plane die trojanischen und römischen Sicherheitskräfte mit modernem Equipment zu versehen und im gleichen Atemzug die Folter weitgehendst abzuschaffen. Weitgehendst, denn gerade im Bereich des organisierten Verbrechens ist es auch mit diesen Mitteln alleine schwer die komplette Organisation hochzunehmen, ohne bereits ergriffene Mitglieder zum reden zu bewegen. Das versteht sich, dennoch ginge der Gebrauch dieser schrecklichen Praktiken sehr stark zurück. Das lässt sich leicht durchsetzen, sobald die Polizei die nötige Ausrüstung erhalten und auch im Umgang mit ihr geschult wurde.
    Schwieriger wird es da schon bei der von mir geplanten Gerichtsreform, denn jene hängt nicht nur von technischen Bedingungen ab. Vor allem im ländlichen Raum, aber selbst in vielen Städten kontrolliert der Adel die Gerichte oder besser gesagt stellt die Gerichtsbarkeit. Ich habe selber während meines Besuchs in Latium erlebt, wie sie in Streitfällen Angehörige ihres eigenen Standes bevorzugen. Leider stellt der Adel in seiner Gesamtheit einen nicht zu unterschätzenden Machtfaktor dar. Eine Revolte könnten wir niederschlagen, weil ich in den letzten Jahren stetig das kaiserliche Heer ausbauen und die Kontingente des Adels beschränken ließ. Ein Blutvergießen unter meinem eigenen Volk will ich dennoch unter allen Umständen vermeiden. Deshalb führen wir derzeit Gespräche mit wichtigen und einflussreichen Adligen und versuchen jene von meinen Reformvorhaben zu überzeugen. Fürst Tysites von Pergamon konnte ich dafür bereits gewinnen.“

    Nun unterbrach der bereits angetrunkene Troilos seine Monarchin. „Mein Vater ist hicks ... mit Verlaub er ist ein Riesenarsch!“ lallte er laut vor sich hin, hob sein Weinglas zum Prost und kippte es hinunter. Garon und Irena sahen ihn ungläubig an. „Verzeiht meiner Rechten Hand. Er ist ein sehr guter Ratgeber, aber auf Festen trinkt er für gewöhnlich zu viel Wein.“ Leider nicht nur da. fügte sie in Gedanken hinzu. „Was auch immer Fürst Tysites sein mag, er war gegen Zugeständnisse meinerseits bereit meine Vorhaben zu unterstützen und sich in seinen Kreisen für sie auszusprechen. Dafür habe ich ihm im Gegenzug ein größeres Truppenkontingent zugestanden und, was mir nicht leicht fiel..., versprochen im Erfolgsfall ihm Sardes zum Vasallen zu geben. Bisher war die Stadt ein direkter Vasall der Krone, aber ich brauchte Tysites' Fürsprache in seinen Kreisen. Somit wird es keine Revolte des Adels geben und ich kann meine Pläne umsetzen. Dafür ist Sardes ein kleiner Preis."

    "Da muss ich ihnen recht geben, ein solches Geschäft ist wesentlich besser als ein Blutvergießen eines größeren Ausmaßes." erwiderte Irina und nickte zustimmend. "Wir hatten in dieser Hinsicht den Vorteil, dass wir bisher nie Reformen dieser Art durchsetzen mussten, aber ich erinnere mich noch gut an die Einführung der Gesetze zum Verbot der Kinderarbeit. Beinahe sämtliche Industriellen und nicht geringe Teile der Arbeiterschaft sind dagegen Sturm gelaufen. Auch wenn sie völlig verschiedene Motive hatten, so habe ich sie noch nie zuvor so vereint gesehen. Zum Glück waren die Kinderschutzgesetze sehr im Interesse der sozialistischen Fraktion, so dass sie uns dabei unterstützte die Arbeiterschaft von diesem Gesetz zu überzeugen. Die Wirtschaft selbst haben wir dann schließlich zu ihrem 'Glück' gezwungen. Ich hätte es einfach nicht weiter ertragen können, dass Kinder die 6 Jahre alt sind, 16 Stunden täglich in der Fabrik schuften, anstatt in die Schule zu gehen." erklärte die Königin und man merkte ihr an, dass dies ihr eine Herzensangelegenheit sein musste.
    "Ich glaube wir sollten dem guten Troilos bei Gelegenheit einige Flaschen feronischen Bieres zukommen lassen. Ich bin mir sicher, dass sie nach seinem Geschmack sein werden." meinte Garon. Da Feroner in aller Regel einiges mehr vertrugen als Menschen, war normales feronisches Bier eher Starkbier und auch von äußerst guter Qualität. Garons Ansicht nach musste Troilos entweder sehr kompetent sein oder über erheblichen Einfluss verfügen, damit die Kaiserin seine Trunkenheit duldete. Laut sagte er jedoch: "Ich bin mir sicher, dass Troilos ein guter Berater ist, wenn er nicht gerade dem Alkohol zuspricht."
    Nun aber zurück zum eigentlichen Thema: In Verbindung mit einer geplanten Militärreform planen wir wirtschaftliche Investitionen, um die erhöhten Ausgaben auch tragen zu können. Wir denken darüber nach, eine größere Summe in Britannia zu investieren. Da Feron und Britannia seit jeher gute Kontakte pflegen, könnte dies unserer Sache sehr dienlich sein."
    Kaiserin Daenerys zeigte sich gegenüber den Plänen für Investitionen in Britannia offen. Jedoch merkte sie an diese erst nach dem offiziellen Beitritt Ferons zum römischen Wirtschaftsraum durchzuführen. Somit erschiene auch das Römische Reich als Ganzes in einem besseren Licht. Im Gegenzug bot sie Garon I. an einen Teil der Kosten zu übernehmen.
    Ratsherr Troilos mag zwar betrunken gewesen sein, auch wenn nach seinen eigenen Maßstäben nicht genug, trotzdem arbeitete sein Gehirn noch und er sprach etwas an, was im Interesse seiner Familie und indirekt auch des Imperiums lag. Vor Garons Erkrankung wurden erste informelle Gespräche über einen Einstieg des Hauses der Lannoniden in den noch jungen feronischen Goldabbau begonnen und an jene knüpfte er lallend an. Obwohl vor allem Irena noch ihre Bedenken hatte, sagte Garon schließlich zu. Troilos freute sich, konnte er zumindest einmal den hohen Ansprüchen seines Vaters gerecht werden und das in seiner Funktion als betrunkene Rechte Hand der Kaiserin. Das wiederum würde Pergamon noch enger an das Kaisertum binden.
    Zu später Stunde wurde es in der Festhalle ruhiger, obgleich die gekrönten Häupter aufgrund ihrer vertieften Gespräche und Troilos aufgrund seiner Trunkenheit sowieso nicht viel davon mitbekommen haben. Letzterer lag auch mittlerweile mit dem Kopf auf dem Tisch inmitten einer Weinlache und schnarchte leise vor sich hin. 
    "Ich glaube wir haben heute alles wichtige besprochen und sind zu Ergebnissen gekommen, mit denen sowohl das Römische Reich als auch Feron zufrieden sein können." Dany trank derzeit keinen Alkohol und Garon I. und seine Gemahlin Irena nur sehr wenig. Von dem her waren sie alle noch im vollen Besitz ihrer geistigen Kräfte und Irena erinnerte Dany an ihr Versprechen ihnen ihre kleine Tochter zu zeigen. Eigentlich wollte sich die Kaiserin für heute Nacht verabschieden und ins Bett legen und sie glaubte auch, dass Rhaenys bereits selig schlummerte, aber nichtsdestotrotz führte sie ihre feronischen Gäste in die kaiserlichen Gemächer und dort gerade zur Wiege der kleinen Kronprinzessin. 
    Aus dem Schlafzimmer der Prinzessin hörten sie schon das Babygeschrei, womit Dany sich schon einmal in einem Punkt geirrt hatte. Ihre Mutterinstinkte ließen sie schnell die Tür aufstoßen und als erstes in den Raum treten. "Sie hat eigentlich schon geschlafen und dann wurde sie wach und schrie. Ich habe versucht sie wieder in den Schlaf zu wiegen, aber bisher zwecklos." klagte eine gerade etwas überforderte Irri, die es jetzt wohl bereute der Amme heute freigegeben zu haben. "Gib sie mir, ich kümmere mich darum." Dany nahm ihre kleine Prinzessin in die Arme, wiegte sie sanft hin und her und beruhigte das Kind so allmählich. "Alles ist gut, ich bin bei dir. Schschsch..." Rhaenys hörte auf zu heulen und strahlte Dany an. Das Mädchen genoss es sichtlich in den Armen ihrer Mutter zu liegen und lehnte ihren kleinen Kopf gegen Danys Brüste. Jene wandte sich nun wieder ihrem Besuch zu. "Seht sie euch an, aber seid bitte leise. Sie soll nicht wieder aufgewühlt werden." Nun hätte man vielleicht erwarten können, dass der ungewöhnliche Anblick von Werwölfen diesen Effekt hat, aber nicht bei Rhaenys. Sie hatte schon Drogons, Rhaegals und Viserions Schnauzen vor Augen und erschrak sich von daher nicht so schnell. Irena jedenfalls verliebte sich in die Kleine sofort und fragte Dany, ob sie sie kurz halten könne, was die Kaiserin auch mit ein wenig Unbehagen erlaubte. Ihre Befürchtungen blieben aus und Rhaenys schien sich bei der feronischen Königin ebenfalls wohlzufühlen. Jedenfalls sang Dany ihr noch ein altes valyrisches Schlaflied vor, welches sie noch von ihrem Bruder Hektor kannte. Jener sang es ihr immer vorm einschlafen vor, als sie noch ein kleines Mädchen war. Nachdem ihre Tochter schlummerte, verabschiedete sie sich von ihren Gästen und wünschte ihnen eine geruhsame Nacht. Doreah begleitete Garon und Irena wieder auf ihre Gemächer, während Dany so die Müdigkeit überkam, dass sie sich noch komplett angezogen ins Bett fallen ließ.
    Die nächsten zwei Tage nutzten König Garon und Königin Irena dazu Troja zu erkunden, wobei die Kaiserin sich ihnen als Reiseführerin zur Verfügung stellte. Von den berühmten Rennbahnen bis hin zur Drachenkuppel und dem Hektor-Mausoleum sahen sie alles. Auch den sagenumwobenen trojanischen Kriegshafen, was keine Selbstverständlichkeit war und unterstreichte, wie sehr Daenerys I. ihren Gästen vertraute. Zu jenem haben abgesehen von Marineangehörigen nur sehr wenige Personen zutritt.
    Als die Zeit für die Heimreise anbrach schien Garon es sogar zu bedauern jetzt wieder ins Flugzeug steigen zu müssen und Daenerys konnte sich sogleich auf ihren nächsten wichtigen internationalen Termin vorbereiten.

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    In Zusammenarbeit von Kreton und meiner Wenigkeit geschrieben.



    Offiziell

    Das feronische Monarchenpaar König Garon I und seine Gattin Königin Irena trafen zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Troja ein. Bereits am Flughafen empfingen Kaiserin Daenerys I. und einige Ratsherren die hochrangigen Staatsgäste mit allen Ehren. Zehntausend Soldaten der kaiserlichen Garde standen für den feronischen König Spalier und hunderttausende Trojaner säumten den Weg vom Flughafen zum Kaiserpalast und hießen ihn und seine Gemahlin willkommen.
    Es gab lange und fruchtbare Gespräche zwischen den gekrönten Häuptern, an deren Ende so einige tiefgreifende Vereinbarungen standen.
    Zum einen erklärte Ferons König sich dazu bereit dem römischen Wirtschaftsraum beizutreten. Sein Land wird kein vollwertiges Mitglied des Imperiums Romanum, dies beabsichtigte Kaiserin Daenerys auch nicht zu erreichen, aber es ist fortan Teil der römischen Zoll und Handelsunion. Sofern das feronische Parlament seinen Segen gibt. Garon I erläuterte seiner Gastgeberin zu einem endgültigen Beitritt möchte er sich noch dessen Zustimmung einholen.
    Auch konnte Ratsherr Troilos am Rande eines zu Ehren der Feroner gegebenen Festaktes die im Sande verlaufenen Gespräche bezüglich einer Übertragung von Goldschürfrechten an das Haus der Lannoniden wieder aufnehmen und wohl zur Freude seines Vaters zu einem erfolgreichen Abschluss bringen. Pergamon erhält nun einige der begehrten Schürfrechte und mit der jüngsten Vereinbarung in Phönizien dürften die Lannoniden wohl die dominierende Macht im Goldhandel sein. Damit wird auch die weltweit zu Tage geförderte Menge Gold sich drastisch erhöhen.

    Abseits dieser Vereinbarungen sprach man über diverse Themen der nationalen und der internationalen Politik und konnte sich auch da auf eine gemeinsame Position einigen. So verurteilte Ferons Staatsoberhaupt ebenfalls die Embargo-Politik des Agrarstaates Flores und unterstützte damit Trojas Position. Gleichzeitig führten sie informelle Gespräche über verschiedene bereits stattgefundene oder auch geplante Reformvorhaben sowohl in Troja als auch in Feron.

    Bild
    Nachdem der politische Teil abgeschlossen war, führte ihre kaiserliche Majestät Daenerys ihre Gäste noch durch ihre wunderschöne Stadt, die sich auch nach wie vor von ihrer besten Seite zeigte.


    Jeweils 2 Wp in Fe1 bis F4



    Ausbau der kretischen Fischfangflotte

    Kreta galt bisher als das Armenhaus des Imperiums, aber dies soll sich nach den Plänen des Statthalters der großen und vergleichsweise dünn besiedelten Insel schon bald ändern. Nach Aussagen von Statthalter Parainokios führte er sehr ergiebige Gespräche mit der kaiserlichen Regierung in Troja und konnte sie für sein Vorhaben gewinnen die kretische Fischfangflotte stark auszubauen. Es wurden aufgrund neuer Ortungsmöglichkeiten große Fischfanggründe westlich und östlich der Insel ausgemacht. Ergiebig genug um für Jahrzehnte hinaus ihr Einkommen zu sichern und auch der Nahrungsversorgung des Mutterlandes zuträglich zu sein.
    Umfangreiche Investitionen fließen nun nach Kreta. Zum Ausbau der Hafenanlagen und für die Anschaffung der neuen Schiffe.

    Jeweils 8 WP in Cydonia, Protus-Daenerys und Knossos


    Sitzkrieg in Essos

    Die Vermittlungsbemühungen Snaringens zeigten bisher noch keine konkreten Ergebnisse und dennoch kann man kaum noch von nennenswerten Kampfhandlungen sprechen. Unsere Soldaten und das, was von der hangmarischen Armee übrig ist, belauern sich gegenseitig an der Grenze. Hin und wieder fallen Schüsse, ein MG flackert in der nacht auf oder ein Aufklärer dreht seine Runden über Feindgebiet. Sonst ist alles ruhig und sogar die ersten Flüchtlinge trauen sich zurück in die Grenzdörfer und Gehöfte.


    Ölfunde in Kyrene

    Es war schon länger bekannt, dass unter der kyrenischen Erde das kostbare schwarze Gold lagert aber in welchen Mengen konnte sich bisher kaum ein Mensch vorstellen. Neue Vorkommen wurden entdeckt, die einen unsagbaren Reichtum für die Region und das Imperium voraussagen. Um jene Vorkommen besser ausbeuten zu können gründete sich an der trojanischen Börse die römisch-kyrenische Erd- und Gasgesellschaft. Als Anteilseigner traten neben dem weströmischen Reich und dem Prinzipat Kyrene auch diverse private Großaktionäre auf. Darunter Fürst Tysites von Pergamon, der immerhin mit 12 % die dritthöchsten Anteile hält und der römische Multimillionär (in Golddrachen, also in Papierwährung ist er wohl Milliardär) und zweitreichste Mann des Imperiums Crassus. Jener hält sogar 20 % der Aktien und ist damit auch der größte Anteilseigner, gefolgt vom weströmischen Reich mit 15 %.
    Kyrene besitzt weitere 5 % der Gesellschaft und die restlichen Aktien verteilen sich auf viele im Verhältnis kleinere Aktionäre. Darunter auch Kaiserin Daenerys, die als Privatperson noch einmal 1 % der Aktien hält und vorab verkündete die Hälfte ihrer privaten Einkünfte wohltätigen Zwecken zu spenden.

    Insgesamt können noch einige Aktien erworben werden, also wer im Ausland Interesse am Erdölgeschäft hat ==> Hier melden

    16 Wp in Kyrene

    Spieltechnisches: Reiche ich später nach, weil heute Nacht zu müde.
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    Geändert von Oberst Klink (04. Mai 2015 um 19:26 Uhr)

  13. #568
    Cerberus Rekonstruktion Avatar von The Illusive Man
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    Byzanz

    Die Nachricht verbreitet sich sehr schnell im ganzen Königreich. Sarapion ist in ein Koma gefallen. Die behandelnden Ärzte geben keine positive Prognose. Das gesamte Land ist wie in Trance, jeder bangt um das Leben des Königs. Tremedius befindet sich zur Zeit am Bett des Königs und wacht über diesen.

    ********************
    Punkte: 10,25
    10 MP
    0,25 WP
    0 GP
    Provinzen: 11
    Techstufe: III
    Punktegrenze:
    26 MP
    29,5 WP
    2,75 GP + 1 GP Grenze = 3,75 GP
    Spieler: The Illusive Man

    Unterhaltskosten: 25,75 WP
    Für Armee: 11,25 WP
    militärische Infra: 9 WP ---> stillgelegt bis auf weiteres
    Provinzunterhalt: 5,5 WP

    Provinzen: 11
    BY-1: 10 WP, 8 MP
    BY-2 : 12 WP, 6 MP
    BY-3: 6 WP
    BY-4 : 6 WP
    BY-5: 6 WP
    BY-6 : 4 WP, 4 MP
    BY-7 : 4 WP, 4 MP
    BY-8 : 4 WP, 4 MP
    BY-9 : 4 WP, 4 MP
    By-10: 4 WP, 2 MP
    BY-11: 4 WP, 2 MP


    Modifications:
    => 0,5 WP-Bonus je Handelsabkommen
    => Aktuelle Techkosten für die nächste Stufe betragen 33,5 WP
    => ermäßigte Militärkosten von 0,75 WP je MP
    => kann in der folgenden Resetrunde 2,75 GP einlagern
    => Darf seinen Punktegrenzen bis zu 1 WP/MP/GP hinzufügen. Spielerentscheidung was ---> GP + 1 Danke

  14. #569
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    Königreich Feron


    Staatsbesuch in Troja

    König Garond und seine Gemahlin Königin Irina I. sind gerade von ihrem Staatsbesuch in Troja, Hauptstadt des Römischen Reiches zurückgekehrt. Dort trafen sie bereits Kaiserin Daenerys, um mit ihr bei einem Festbankett mehrere wichtige politische Themen zu erörtern. Hauptthemen der Besprechung war der Beitritt Ferons zur Zoll- und Wirtschaftsunion des Imperium Romanum und der politische Konflikt der Länder Troja und Flores. Der König, dessen Gesundheitszustand sich stetig zu bessern scheint, genoss seine erste längere Reise seit langem sichtlich. Im Nachhinein sprach er von 'äußerst positiven und fruchtbaren' Gesprächen mit der jungen Kaiserin des römischen Reiches.

    Feron tritt der Handelsunion des Imperium Romanum bei

    Im Rahmen seines Aufenthaltes in Troja besprach König Garond I. mit Kaiserin Daenerys, dem Oberhaupt des römischen Reiches, den Beitritt Ferons zur Handels- und Zollunion des Imperium Romanum. Noch ist dies nicht offiziell da auf beiden Seiten noch einige Absprachen getroffen werden.
    Um Missverständnisse zu vermeiden, sei an dieser Stelle noch einmal betont, dass Feron dem Imperium Romanum nicht politisch bei tritt und seine volle staatliche Souveränität behält.

    Einführung Ziviler Luftfahrt

    Mit dem technischen Fortschritt sind nun auch FLugzeuge so weit fortgeschritten, dass sie für die Zivile Luftfahrt tauglich sind. So wurde mittlerweile die erste Feronische Luftfahrtgesellschaft gegründet, welche in kürze Flüge sowohl innerhalb Ferons als auch auf dem Kontinent in verschiedenste Nationen anbieten wird. Die Großraumpassagierflugzeuge sind mit den modernsten Komfortmöglichkeiten ausgestattet. Die staatlich subventionierten Flughäfen, welche zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes beitragen werden, werden im Verlauf der nächsten 2 Monate eröffnet. Der Haupstadtflughafen ist bereits im Betrieb, so reisten bereits König Garond und seine Gemahlin Königin Irina von dort aus mit dem königlichen Flugzeug nach Troja.

    (je 2WP für die Provinzen 5-9 ausgegeben.

    Punkte: 36,5
    14 MP
    0,25 WP
    0,5 GP
    Provinzen: 9
    Techstufe: III
    Punktegrenze:
    20,5 MP
    29,5 WP
    Spiele: Kreton

    je 2 Wp für die Provinzen 5-9

    Unterhaltskosten: 18,5 WP
    Für Armee: 10,5 WP
    militärische Infra: 3,5 WP
    Provinzunterhalt: 4,5 WP

    Handel:
    Druchii, Troja, Flores je 1,5WP
    Britannia, Molina je 1,25 WP
    Avezzo 0,75
    ab nächste Runde: Irobia
    Modifications:
    => 0,5 WP-Bonus je Handelsabkommen
    => kann in der folgenden Resetrunde 2,25 GP einlagern
    => Aktuelle Techkosten für die nächste Stufe betragen 32,5 WP
    => ermäßigte Militärkosten von 0,75 WP je MP
    => Darf seinen Punktegrenzen bis zu 0 WP/MP/GP hinzufügen. Es fehlt eine Provinz für den Bonus!

    => Aktuelle Techkosten für die nächste Stufe betragen 27,5 WP

  15. #570
    Neigt zur Überreaktion Avatar von DerMonte
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    Bild
    Cnneadhir

    Erstes Flugzeug aus Cnneadhir

    Der Trojanische Flugingenieur Cornelius Matius der wegen seiner kommunistischen politischen Meinung aus Troja ausgewandert. Hat nun das erste Flugzeug aus Cnneadhir entworfen nämlich die Epona 10. Der erste Prototyp flog gestern um 9 Uhr Morgens und hat die Cnneadhirische Presse überrascht. Zwar ist das Flugzeug noch nicht so weit entwickelt wie die Cuivinischen aber wir sind bereit auf zu holen. Die Epona 11, 12, 13 und 14 wurden schon von der neu gegründeten Cnneadhir Itealaich CCC angekündigt. Dazu hat das Militär großes Interesse an Flugzeugen.

    Bild
    Die Epona 10


    Spiel Technisch

    Achtung Spoiler:

    Punkte: 13,5
    6,5 MP
    7 WP
    Provinzen: 9
    Techstufe: III

    Provinz Ausbaustufen:
    1 4 W 0 M
    2 4 W 0 M
    3 3 W 0 M
    4 2 W 0 M
    5 2 W 0 M
    6 2 W 0 M
    7 1 W 0 M
    8 1 W 1 M
    9 0 W 1 M
    10 0 W 2 M
    11 0 W 2 M
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

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