Jetzt gehts lo-os, jetzt gehts lo-os![]()
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Wir schreiben das Jahr 2620 v. Chr. und der erste Krieg der Geschichte hat begonnen.
Nicht überraschend, dass diese neueste Errungenschaft der Menschheit im dicht besiedelten Gebiet Mesopotamiens das Licht der Welt erblickte.
Und noch weniger überraschend, dass dies im Reich des Thor-ga-il's geschah, dem dieses Vorgehen von den Göttern schon in die Wiege gelegt worden war.
In den letzten Jahren hatten sich im Schatten der wachsenden Stadt Babylon die assyrischen Truppen gesammelt. Der Standort war gut gewählt, da man sich dort knapp außerhalb der Sichtweite der sumerischen Grenzen befand. Eines Tages gab dann der assyrische Großkönig das Zeichen zum Angriff. Das assyrische Heer zog daraufhin vor die Tore der gerade auf die Bevölkerung von 2 Bürgern angewachsenen sumerischen Stadt Eridu und vereinigte sich mit dem dort lagernden Vorposten. Insgesamt umfasste das Heer damit 2 Krieger, 2 Axtkrieger, 3 Steinschleuderer, 1 Streitwagenschützen und das Herzstück der Truppen 4 wundervolle Kriegsstreitwägen, die von den Adligen des Reiches, den Marjannis, geführt wurden. Der sumerische Herrscher Gilgamesch hatte die Nähe zu den Assyrern vermutlich völlig unterschätzt, denn die sumerische Stadt Eridu schien den Assyrern mit nur 2 Kriegern und 1 Kurzbogenschützen hilflos unterlegen.
Doch trotz dieser drückenden Überlegenheit sollte der Angriff nicht ganz so verlaufen, wie sich Thor-gal-il dies erträumt hatte. Denn die Bürger Eridus leisteten überraschend starken Widerstand.
Nachdem die drei Steinschleuderer und der Streitwagenschütze die sumerischen Truppen mit einem Stein- und Pfeilhagel auf den Überraschungsbesuch aufmerksam gemacht hatten, begann, zum Entzücken des Großkönigs, der direkte Angriff auf Eridu.
Den Anfang machte ein tollkühner Marjanni, der trotz der nicht so guten Aussichten auf einen Sieg angriff. Und sich nach verloren Kampf zurückzog.
Dann griff der zweite Marjanni an und besiegte den sumerischen Kurzbogenschützen. Doch konnte sich dieser im letzen Moment in die Stadt flüchten und verbarg sich dort weiterhin.
Der dritte von einem Marjanni durchgeführte Angriff war dann endlich erfolgreich. Der feindliche Krieger machte seinen Namen alle Ehre und wechselte dabei die Seiten.
Als nächstes griff einer der Axtkrieger an. Vermutlich war er so von dem dreckverkrusteten Gegner verwirrt, dass er trotz der guten Aussichten seinen Kampf verlor.
Dann kam es zu einem kleinen Missgeschick, dass sich aber in großen Sieg verwandelte. Denn plötzlich machte sich einer der Krieger selbstständig, als er den in die Stadt geflüchteten Kurzbogenschützen erblickte, und stürmte auf diesen zu. Der Kurzbogenschütze war von der heroischen Tat des Kriegers so beeindruckt, dass er die Waffen streckte und die Seiten wechselte.
Der nach dem Kampf mit den unterlegenen Axtkrieger geschwächte ungewaschene Keulenschwinger war dann eine leichte Aufgabe für den verbliebenen Marjanni und konnte ebenfalls zum Beiben überredet werden. Allerdings unter der Auflage sich sofort zu reinigen.
Damit war der Kampf um die Stadt Eridu beendet. Die in der Stadt verbliebenen Bürger händigten dem siegreichen Marjanni das Wissen über die Herstellung eines wundersamen Getränks aus und beugten ihr Haupt.
Doch ein einzelnen Sumerer hatte sich den assyrischen Truppen entzogen und war mit einer Axt bewaffnet geflohen.
Nach diesem doch hart erkämpften Sieg ließ sich der siegreiche Großkönig Thor-gal-il einen Humpen des neuen Wundergetränks kredenzen und sandte einen Gefangen mit folgender Botschaft in die sumerische Hauptstadt Uruk.
Gilgamesch, Herrscher über die Sumerer,
Eure Stadt Eridu war uns lange genug ein Dorn im Auge. Es war an der Zeit, diesen zu entfernen und damit auch dem sumerischen Volk die Augen zu öffnen, dass es dem falschen Herrscher huldigt. Außerdem hatten wir damit endlich die Gelegenheit, unsere herrlichen Streitwägen im Kampf zu beobachten.
Gezeichnet,
der sich am sumerischen Bier labende
Thor-gal-il,
Großkönig der Assyrer.
Puh, das lief ja deutlich härter als gedacht.
Was für ein Kampf, oder besser gesagt Kämpfe. Für drei Verteidiger brauchte ich 6 Angriffe... Diese ganzen PAE-Features mit Flucht und Überlaufen bringen immer wieder unerwartete Wendungen und der eine Marjanni war tatsächlich die letzte Einheit, die ich noch bewegen konnte (den einen Krieger hatte ich bei der Durchreise durch Babylon eingepackt und der zweite Axtkrieger war aus irgendeinen Grund bewegungsunfähig).
War auch viel Glück, dass Eridu gerade in der Runde gewachsen war. Nicht nur weil ich die Stadt so erobern konnte und nicht (bei Pop 1) automatisch abgebrannt hätte. Sondern auch weil beim Neiderbrennen 2 sumerische Axtkrieger entstanden wären und Eridu dann wohl nicht zu halten gewesen wäre. Jetzt brauch ich nur noch mal Glück, den einen Axtkrieger sollte der Marjanni eigentlich besiegen, aber wenn da aus dem Süden noch Einheiten (Scheibenradwägen) anrücken wird's eng.
Und wie's weitergeht, steht auf nem anderen Blatt. Aber bis auf den einen Marjanni scheinen die Einheiten noch recht fit zu sein.![]()
Das sieht doch gut aus. Der nächste Schritt dürfte die Informationsbeschaffung über den Standort der sumerischen Städte und Truppen sein.
Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal
Schweinepriester: Ihr habt euch alle eine Fazialpalmierung verdient.
Stimmt, Informationen sammeln wär nicht schlecht. Aber ich weiß eh einiges. Ich hab's mal nachgestellt. Das meiste weiß / vermute ich auf Basis des Diplomenüs (also welche Städte, wann dazukamen, und welche Ressourcen schon modernisiert sind) und die Pop 5 vermut ich auf Basis des "Die 5 größten Städte" Screens (da sind nur Pop 6 Städte und Uruk wär wegen seiner Religion sicher da dabei).
Interessant ist, dass ich grad beim Nachstellen gemerkt hab, dass die Straße von Eridu Richtung Uruk nicht verbunden ist, sondern genau wie im Screen verlaufen muss (wär die Richtung Uruk verbunden würd die anderes dargestellt werden). Eridu müsste also wohl nur den einen Axtkrieger abwehren.
Fehlen eigentlich nur die Einheiten, die wichtigste Info.
Ich hab jetzt zwei Möglichkeiten:
Entweder auf Ur vorrücken, dass noch keine Kulturerweiterung hat. Aber da's vor kurzen erobert wurde, stehen da sicher auch mehr Einheiten. Wär aber kein schlechtes Ziel, da's durch den Fluss an mein Handelsnetz angeschlossen wär und ich Sumer den Weg nach Westen (und damit einen Entlastungsangriff auf meinen Süden) abschneiden würde.
Oder Richtung Uruk vorrücken, da könnt ich die Modernisierungen auf Gerste und Kuh plündern. Würde gleich mal Geld bringen, dass ich dringend brauch, Uruk vermutlich ungesund machen und sicher von ner vernünftigen Nahrungsversorgung abschneiden. Außerdem sind die Kühe doch die einzigen vernünftigen Hämmer, außer er hat da auf dem südlichen Hügel ne Mine. Über den Weg wüßt ich auch gleich, mit welchen Einheiten Uruk verteidigt wird. Und könnte, falls ein Angriff auf Uruk Wahnsinn wär, noch das Kupfer bei den Kassiten kappen.
Gefahr ist dabei aber, dass mich währenddessen Bogenschützen aus Uruk beschießen und meine Einheiten ja nicht im Feindesland heilen können.
Ich neig dazu, Variante 2 mit nem Stoßtrupp durchzuführen und währenddessen die Truppen zu heilen (1-2 Runden werden die nicht stark angeschlagen Marjannis sicher brauchen) und auf den weiterhin in Assur produzierten Nachschub zu warten und dann je nachdem Ur oder Uruk geballt anzugreifen.
Ja, plündere das LAND! Mach es nackig!! Mach sie Gomorrhaaaaa
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Pie's Ancient Europe (PAE)
Erlebe mit dieser CIV IV Mod(ifikation) hautnah das Zeitalter der Antike bis ins allerletzte Detail!
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Bald sogar mit eigenen epischen Kompositionen orchestral aufgewertet mit KI.
- Pie's Ancient Europe (VII)
... im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago wieder aufgebaut werden soll ...
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Achso. Na gut....... dann BESCHWÖRE die Götter des assyrischen Zorns und lass hernieder regnen das Schwefel und Feuer, das vom Himmel herab kommt....
du warst doch bei Runde 80 eh das wandelnde Orakel. Wie siehts aus? Wann kommt die Wahrscheinlichkeit, das es Meteroiten regnet?
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Anfang des Jahres 2605 v. Chr. erreichten Thor-gal-il erste Nachrichten aus Eridu.
Der sumerische Axtkrieger war spurlos verschwunden und Gilgamesch schien tatsächlich von der assyrischen Attacke überrascht worden zu sein.
Weder in Ur noch Uruk befanden sich wirklich ausreichende Verteidiger.
Dass im hethitischen Reich in diesem Jahr das gesamte Staatswesen völlig umgekrempelt wurde, geriet dabei zur Nebensache.
Die militärischen Strategen berichteten von äußerst guten Chancen für einen direkten Angriff auf Uruk und daraufhin beschloss Thor-gal-il, den Marsch auf Uruk zu wagen.
Wow, da steht ja wirklich nicht viel. Selbst wenn der eine Scheibenradwagen noch nach Uruk zieht und dort ein Kurzbogenschütze ausgebildet wird, stehen die Chancen gut, Uruk schnell zu erobern. Ok, riskant bleibt der Plan, weil ich nur 3 reine Angreifer dabei hab, aber die 3 Steinschleuderer und der Streitwagenschütze könnten auch angreifen. Sorgen macht mir da am meisten noch der Umstand, dass bei Eroberung wieder Axtkrieger entstehen, die ich wohl nicht abwehren könnte und damit Uruk nicht halten könnte.
Aber das ist nichts, verglichen mit den Sorgen, die der Sumer haben wird.![]()
Andere Mitspieler tun sich übrigens schwer damit, den Ort des Krieges überhaupt zu bestimmen.
Recht praktisch, dass ich nie offene Grenzen mit dem Sumerer oder dem Hethiter hatte. Die haben sich nie getroffen und es gab damit wohl für den Hethiter auch keine Nachricht über den Krieg. So vermutet er jetzt Krieg im gallischen Wald (wo noch kein Kontakt zu einer von MRB geführten Ziv besteht), doch dort hat man mit ganz anderen Sachen zu kämpfen:
Es bricht die kalte Jahreszeit an.
Die Sonne hat sich schon länger nicht mehr gezeigt, dichte Nebelschwaden hängen über dem Wald und den Flusstälern und die Gallier haben sich in ihre Hütten zurückgezogen.
Doch ein tapferer Gallier trotzt dem nasskalten Wetter und begibt sich in die sumpfigen Flussauen.
Sumpfkämpfer.
Ne unnützere Geländefeldbeförderung gibts ja nicht.
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An sich hast du Recht, aber kommt auch drauf an. Wenn die Karte mehr Sumpf hätte, dann würde die Beförderung schon mehr bringen. Auf der Europa-XL-Karte z.B. gibt's bei allen Flüssen Sumpf, da kann sie nützlich sein.
Außerdem ist sie ja so geschenkt und ich find's eher schad, dass ich den Krieger lange zu nichts wirklich nützlichen Upgraden kann...
Axtkämpfer findest du unnütz? Verteidigen doch gut gegen Schwerter oder nicht?
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