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Thema: [Dragon Age: Origins] Wider die dunkle Brut

  1. #61
    Paul I.
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    Wir verließen den Keller durch die Vordertür und weit und breit war nichts von einem Empfangskomitee zu sehen. Einen kurzen Moment war ich überrascht und dachte dass Irving uns gehen lassen könnte.

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    Doch nein, kurz nachdem mir Jowan und Lilly für meine Hilfe gedankt hatten stellte sich uns ein Gruppe Templer unter der Führung von Irving und Gregoir in den Weg. Wir waren auf frischer Tat ertappt. Gregoir war außer sich, drohte Jowan mit der „Besänftigung“ und befahl, Lilly umgehend nach Aenoar zu bringen, dem berüchtigten Gefängnis für abtrünnige der Kirche, hoch im Norden Fereldens gelegen. Zu Irvings und meiner Befriedigung musste Gregoir eine Beteiligung der Kirche an dem Komplott eingestehen, wenn auch Zähneknirschend.

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    Allen Anwesenden war klar, dass Lilly die Konsequnenzen von Gregoirs Bloßstellung ertragen würde. So in die Enge getrieben wirkte besonders Jowan immer hektischer. Seine Blicke flackerten wie wild von einem Ankläger zum nächsten.

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    Bevor irgendjemand wusste was geschah, geschweige denn reagieren konnte, rammte sich Jowan einen Dolch in die Hand und begann Verschwörungen zu murmeln! Komisch war er mir schon vorher vorgekommen, doch einen Blutmagier hätte ich ihm niemals zugetraut.

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    Innerhalb eines Herzschlages schleuderte Jowan seinen Häschern eine Explosion aus Blut und Feuer entgegen der keiner widerstehen konnte. Lange bevor ich mich aufgerappelt hatte war Jowan verschwunden und ich rieb mir ungläubig die Augen ob der Kraft die in diesem bis dato doch so unfähigen Magier steckte.
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  2. #62
    Paul I.
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    Während ich Irving wieder auf die Beine half sah ich den Zorn in Gregoirs Augen und mir schwante böses. Natürlich würde der Ärger auf mich fallen! Immerhin war ich nicht nur ein ganz neues Mitglied im Zirkel, ich war auch noch ein Elf und alle umstehenden waren Menschen. Großartig.

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    Doch es gab ja noch einen weiteren Sündenbock. Lilly stand verängstigt und zitternd in einer Ecke und stammelte ungläubig vor sich hin. Gregoir verlor keine Zeit und schrie sie an, wie denn eine Andraste geweihte Priesterin einem Blutmagier habe helfen können. Das hätte Konsequenzen, die weit über die Inhaftierung hinausgingen und er sei maßlos enttäuscht und entsetzt. Alles was Lilly hervorbringen konnte war ihre eigene Überraschung. Sie habe ja nicht gewusst, nein niemals auch nur vermutet das Jowan ein Blutmagier sei, er habe sie ja nur beschützen wollen, ein friedliches und normales Leben weitab des Zirkels hätten sie gewollt. Gregoir lies sich davon natürlich nicht erweichen und befahl seinen Templern die abtrünnige umgehend in Ketten zu legen und fort zu schaffen.

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    Dann war ich dran. Natürlich stritt ich wahrheitsgemäß ab, von Jowans dunklen Praktiken gewusst zu haben. Außerdem hatte ich den beiden ja auf Anweisung Irvings geholfen. Dieser sprang mir auch bei und bestätigte seinen Part, nur half das leider auch nicht, Gregoir zu beruhigen. Ich hatte einem Blutmagier zur Flucht geholfen der ohne sein Phylakterion kaum aufzuspüren war. Ein direktes Eingreifen, nachdem die Fluchtpläne der beiden bekannt wurden hätte all dies verhindert und mehrere Templer lägen jetzt nicht verletzt im Staub. Das ich mir genau dies gedacht hatte konnte ich nur für mich behalten, der alte Magier hatte mir einen Befehl gegeben und ich musste nun die Folgen ausbaden. Adé Armee, adé weite Welt. So wie sich die Situation entwickelte konnte ich im besten Fall auf die Besänftigung hoffen.

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    Während die zwei alten Männer vor mir noch diskutierten und stritten kam ein unerwarteter Retter hinzu. Duncan. Der graue Wächter hatte sich unbemerkt zu uns gesellt und die Diskussion mit angehört. Ohne zu zögern machte er von seinem Recht gebrauch, mich als Wächter zu rekrutieren! Damit stand ich unter seinem direktem Schutz. Gregoir protestierte lautstark doch Duncan lies sich nicht umstimme. Ich wurde der Form halber noch gefragt, ob ich denn zustimmte, aber welche Wahl hatte ich schon? Ganz abgesehen davon hatte ich ja schon jegliche Hoffnung begraben, jemals wieder diesen verdammten Turm verlassen zu können, und nun bot mir Duncan die Gelegenheit, für immer frei vom Zirkel und den fanatischen und engstirnigen Templern zu sein.
    Ich sagte zu und ehe ich mich versah, waren Duncan und ich auf dem Weg nach Süden, in mein neues Leben, auf dem Weg nach Ostagar, die dunkle Brut zu bekämpfen.

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  3. #63
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    @Yasmin_D_Ahara
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    Ach ja, falls du die Antike Elfenrüstung haben willst, musst du nach was Suchen, was dir die Schuhe dahin einfügt, wo sie hingehören, weil die Stelle ist standardgemäß verbuggt.

  4. #64
    Paul I.
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    1. Kapitel - Ostagar und die Aufnahme in den Orden

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    Ostagar! Die große Festung der Menschen im Süden Fereldens. Von König Cailan auserkoren, die dunkle Brut zurück zu schlagen und die große Verderbnis aubzuwenden.

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    Ich kam mir klein und verloren vor, als Duncan und ich die Mauern dieses gewaltigen Bauwerks erreichten. Die Reise war Ereignislos verlaufen und Duncan erwies sich als recht verschlossen, was die kommenden Ereignisse anging. Alles was ich aus ihm heraus bekam war, dass der König eine große Armee versammelte und die Ankunft weiterer Soldaten erwartete. Bisher hatten nur kleinere Scharmützel mit der dunklen Brut statt gefunden, aber es war mit offensichtlich, dass Duncan einen größeren Angriff erwartete.

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    Dann erlebte ich meine erste echte Überraschung. Wir wurden von König Cailan persönlich begrüßt! Und damit nicht genug, er wusste von mir und war extra gekommen mich in Empfang zu nehmen. Nicht, dass ich mir viel aus der Anerkennung eines Menschenfürstes mache, aber derart viel Respekt und Würdigung hatte ich noch nie erfahren. Ich war zugegebenermaßen noch ganz überwältigt als Duncan und der König sich kurz berieten. Cailan erwartete den Hauptangriff der dunklen Brut bereits am folgenden Tag, schien aber äußerst zuversichtlich. Er wirkte gar ein wenig enttäuscht, dass er bis dahin noch keinen Erzdämon zu Gesicht bekommen hatte und wohl keine große Verderbnis drohte. Menschen! In ihrer Eitelkeit und ihrem Streben nach Gloria nehmen sie sogar die Vernichtung der Welt in Kauf

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    Duncan hingegen war um einiges sorgenvoller. Nachdem der König uns verlassen hatte um sich mit Teyrn Loghain zu beraten nahm sich Duncan endlich die Zeit, mich etwas genauer zu informieren. Er hatte ein schlechtes Gefühl für die Schlacht. Der nächste Morgen erschien ihm zu früh und die bisherigen Ergebnisse zu glatt und einfach. Zudem war er sich sicher, dass ein Erzdämon hinter den aktuellen Attacken steckte und die große Verderbnis eine reale Bedrohung. Leider war der junge König blind und taub gegenüber seinen Warnungen und ging von einem glorreichen Sieg mit ihm an vorderster Front aus.
    Doch wichtiger war nun erst einmal, dass ich ein grauer Wächter wurde. Ich sollte mir genug Zeit nehmen, mich im Feldlager der Armee umzuschauen, doch bis zum Mittag sollte ich mich wieder bei Duncan melden um meine Aufnahmeprüfung vorzubereiten.

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    Und so stehe ich nun hier. Auf den Mauern einer der größten Festungen der Menschen am Vortag einer großen Schlacht. In wenigen Stunden werde ich die Prüfung zur Aufnahme in den Orden der grauen Wächter bestehen und mein Leben wird eine unerwartete Bahn einschlagen. Ich kann es kaum erwarten...
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    Geändert von Paul I. (17. Dezember 2012 um 18:19 Uhr)

  5. #65
    Paul I.
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    So, der Prolog ist durch und das Origin geschafft.

    Ab jetzt wird das Schreiben was flüssiger und das Spiel etwas kampflastiger. Ich kann also größere Zeiträume mit weniger Text abdecken
    Ich hoffe das ist ok so für euch, dass ich die Story etwas freestyle zusammenfasse. Hab wenig Lust alle Dialoge zu zeigen und dann auch noch zu übersetzen.


    @Yasmin: Das mit den Stiefeln kenn ich schon, hab die Mod auch schon drin, Wobei ich nicht sicher bin, ob ich die überhaupt brauche, wenn dann für Zevran. Ausserdem nutze ich noch den Mod mit der Kiste im Lager. Ich find nix schlimmer als guten Loot wegzuwerfen oder mein Inventar vollzumüllen mit Sachen, die ich noch nicht einsetzen kann oder grad nicht brauche.

  6. #66
    Nostalgie Avatar von Roderick
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    Schöne Story!
    Es ist sicher kein Fehler, die kampflastigeren Teile zusammenzufassen. Es wäre aber schön, wenn Du die storydichten bzw. -relevanten Teile ähnlich ausführlich wie den Prolog gestalten könntest. Die Dichte der Spielstory kommt über die geschriebene Forumsstory sehr gut rüber, das hat man auch bei Alfiriels Stadtelforigin bemerkt.

  7. #67
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    @Yasmin_D_Ahara
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    Nutzt du auch den Helm-auf und Absetz Mod? Der ist auch noch ganz schön. Gut, ab und zu vergisst er, die Helme aufzusetzen bzw. es geht auch nur, wenn genug Platz im Inventar ist. Aber ich finde ihn gut. Hat man auch mal was von den Köpfen und speziell die Hüte bei Magiern sind ja einfach nur grässlich. Ich weiß nicht, wer die entworfen hat, aber zur Strafe sollte man die Person teeren und federn. Oder, noch schlimmer, ihr auch so einen Hut aufsetzen und zwingen, damit in die Öffentlichkeit zu gehen.

    Nun ja, Kämpfe laufen ja oft gleich ab. Man beginnt mit der Blutende Wunde Eröffnung, schmeißt dann einen Schneesturm und danach ein Gewitter auf die Feinde und falls dann noch was leben sollte, wird es aufgewischt.

    Achtung Spoiler:

    Oder man macht es unkoordiniert wie ich und läuft mit dem Hauptchar einfach mal los mitten in die Feindesmassen rein während der Rest sich erst noch sortiert. So wie hier:

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    Und mindestens bei Morrigan und Leliana sieht man auch die Nutzung von Mods. Und ha, das ist ein Zweihänder-Dalish-Elf mit massiver Rüssi. Den Rest auf dem Bild - bekommt ihr vielleicht in der Story erklärt.
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  8. #68
    Paul I.
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    So, Zeit für einen Zwischenpost.
    die meisten scheinen das Spiel ja zu kennen, für alle anderen beschreibe ich mal die wichtigsten Teile.
    So sieht Kajla mittlerweile aus. Wie von Yasmin schon angedeutet sehen die Kopfbedeckungen für Magier etwas... mäßig aus. Das hier ist schon das beste Model. Daher hab ich mittlerweile auch ein Mod mit drauf, dass die Helme außerhalb von Kämpfen automatisch abnimmt. Hilft der Atmosphäre

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    Generell spielt sich Dragon Age wohl wie ein klassisches MMORPG, auch wenn ich das selber kaum Erfahrung drin hab. In der unteren Leiste sieht man die Fähigkeiten die mit einem Mausklick oder über die Zifferntasten aktiviert werden können. Bei mir sind das im Moment Magischer Bolzen? (macht Schaden, weiß grad nicht welcher Art), Griff des Winters (macht Schaden und kann den Gegner einfrieren), Blitz (Macht Elektroschaden ), Mindblast stunnt alle umstehenden Gegner (sehr wichtig zu Beginn des Spiels, finde ich. Man wird doch schnell in Nahkämpfe verwickelt und kann sich so gut befreien) und zu guter Letzt Heilung (passt nicht so richtig zu meiner Rolle, aber steht am Anfang eines Skilltrees und schadet auch nicht). Ansonsten sieht man ganz rechts noch das Symbol für Alchemie, also Tränke und so herstellen. Finde ich etwas überflüssig, aber damit startet man als Magier.
    Links oben neben dem Porträt sieht man in Rot die Lebensenergie und in Blau das Mana, alles wie üblich.

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    Die bisherigen Stats. Wie man sieht lege ich den Fokus auf Magie und Willenskraft, beides typisch für Magier. Alles grün hervorgehobene sind durch Ausrüstung verstärkte Attribute. Ich hab mir den ganzen Bonuscontent runtergeladen was halb gut und halb schlecht ist Zum einen hab ich so direkt zu Anfang sehr starke Items, vor allem Ringe, macht es doch wesentlich einfacher, eigentlich wollte ich das nicht aber jetzt hab ich das Zeug eben schon... Zum anderen ist dadurch mein Inventar beinah voll Später werde ich ein Lager für meine Gruppe erhalten, da hab ich per Mod eine Kiste
    eingefügt. Bis dahin lauf ich halt als Packesel durch die Gegend.

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    Die Skills. Abgesehen von Zaubern und verschiedenen Angriffen gibt es diese Liste an sonstigen Fähigkeiten. Ich finden die meisten Nutzlos :zuck: außer dem ersten, Überzeugung?. Der fügt bei 10 Punkte zur Überreden Fähigkeit hinzu und kann nur vom Spielercharakter erlernt werden. Die unteren beiden sind Kampftraining (nötig für bessere Nah und Fernkampftechniken, Magier werden so weniger schnell beim Zaubern unterbrochen) und Kampftaktik (fügt Taktikslots hinzu). Ansonsten halt das bekannte Arsenal eines Rollenspiels, Gift und Fallen herstellen, Klauen etc.

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    Kurz angesprochen hab ich die Taktiken. Man kann jedem Begleiter ein rudimentäres Auto verhalten einstellen. Es gibt pre-sets für Heiler, damage dealer etc. Ich finde das etwas unausgereift und nutze es eher selten (außerdem hab ich Spaß an Micromanagement in den Kämpfen )
    Wie man auf dem Bild sieht kann man bestimmte Aktionen für einzelne Situationen einstellen, also Heile Partymitglieder mit weniger als 25% Leben und so. Kommt mir manchmal etwas verbuggt vor. Zum Beispiel hat mir der Hund mal einfach so alle Hundekuchen aufgefressen, bis ich die Autoheilfunktion für ihn ausgestellt hatte

    Ich geh gerne auf die einzelnen Skills und Techniken ein, wenn ihr danach fragt. So, und jetzt weiter mit der Story....
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  9. #69
    Paul I.
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    Ich betrete das Lager und sofort verstehe ich Duncans Bedenken. Besonders groß und furchteinflößend wirkt diese Armee in der Tat nicht. Falls die dunkle Brut wirklich einen ernsthaften Angriff startet reicht diese Truppe wohl kaum aus, geschweige denn könnte sie einem Erzdämon stand halten.

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    In der Nähe des Einganges beobachte ich eine kleine Gruppe von Soldaten, die andächtig einer Priesterin lauschen. Einige sind in ein Gebet versunken. Wenn das die Stärke des Königs sein soll... So langsam beginne ich meine Entscheidung anzuzweifeln. Doch bevor ich alle Hoffnung fahren lasse will ich mich noch etwas weiter im Lager umsehen. Ich habe mal gehört, dass man den moralischen Zustand einer Armee am besten an ihren Verletzten erkennt. Also statte ich zunächst dem Lazarett einen Besuch ab.

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    Auf einer Pritsche sehe ich einen Soldaten der von einer Schwester versorgt wird. Er wirkt aufgeregt und gestikuliert wild. Ich will ihn ansprechen doch er schreit nur, dass wir alle verdammt seien und schnellstens von hier verschwinden sollten. Er starrt mich an und sagt, ich fühle es doch auch, dieser Krieg sei nicht zu gewinnen. Seine Pflegerin ist ratlos, sein Blut ist nicht verdorben und außer seinen Wunden aus dem Kampf scheint ihm nichts zu fehlen. Tolle Verbündete. Der Mann ist innerlich zerbrochen, das sehe ich sofort. Hoffentlich gibt es in diesem Lager noch echte Kämpfer.

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    Außerhalb des Lazaretts beobachte ich einen Soldaten wie er einem Elfenkurier harsch Anweisungen gibt. Diesen Umgangston hatte ich ja schon vermutet, dennoch wende ich mich an den Soldaten und weise ihn zurecht. Er ist unbeeindruckt, erkennt in mir jedoch die Anwärterin der grauen Wächter. Ich frage ihn nach seiner ungewöhnlichen Rüstung und er erklärt mir voller Stolz, dass er zur Gruppe der Aschekrieger zählt. Diese Elitekämpfer haben eine Kampftechnik der Zwerge übernommen und haben gelernt ihre Kampfkraft zu steigern indem sie in eine Art Rausch verfallen. Gemeinsam mit ihren Kampfhunden, den Mabari, sind sie von ihren Gegner gefürchtet und in der Lage die feindlichen Linien schnell zu brechen.

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    Direkt neben den Zelten der Aschekrieger kann ich diese tierischen Begleiter in ihrem Zwinger bewundern. Der Aufseher ruft mich heran und zeigt mir ein krankes Exemplar. Der Nachteil der Kampfhunde ist, dass sie durch das Blut der dunklen Brut verdorben werden können, nicht alle Hunde überleben dies. Der Aufseher bittet mich um Hilfe dem Tier einen Maulkorb anzulegen. Als dunkler Wächter könne ich mich ja nicht durch einen Biss anstecken. Mir widerstrebt es, diese niedere Tätigkeit für einen Menschen zu übernehmen, aber das Tier erweckt mein Mitleid. Nachdem die gute Tat vollbracht ist erzählt mir der Aufseher, dass eine bestimmte Pflanze aus den Sümpfen das Tier möglicherweise heilen könnte, also werde ich meine Augen offen halten, sollte ich das Lager Richtung Wildnis verlassen. Er erwähnt außerdem, dass der Hund eventuell auf mich abgerichtet werden könne. Ein eigener Kriegshund, die Idee gefällt mir.

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    Ich streife weiter durch das Lager und entdecke eine Gruppe von Magiern, die etwas Abseits unter Aufsicht der Templer Beschwörungen durchführen. Natürlich werde ich nicht zu ihnen gelassen, Die Kirche verbietet es und sie dürfen in ihrer Arbeit nicht gestört werden. Mir bleibt nicht verborgen, dass lediglich drei meiner Kollegen hier wirken. Recht wenig, wenn man die möglichen Ausmaße der Bedrohung bedenkt.
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  10. #70
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    Du muss thalt gucken, dass du auch weniger als irgendwas Leben und nicht mehr als irgendwas eingibst, dann nutzen die das Zeug auch nur so, wie's da steht. Das mit den Taktiken funktioniert einwandfrei. Selbst auf dem zweithöchsten Schwierigkeitsgrad funktioniert das tadellos, ich muss da nur sehr selten eingreifen. Vor allem Tränke nehmen, die sind standardgemäß eher seltener bei den Standardtaktiken dabei und die nutze ich auch nur in der Regel. Außer beim Kampf gegen Drache, da bekommt Wynne die Aufgabe, das Zeug zu trinken wie Wasser, um ständig heilen zu können.

    Überleben finde ich noch gut. Bonus auf Naturesistenzen, braucht man eh hoch für einen Quest und man sieht fast immer, wo die Feinde rumstehen und sich entsprechend sortieren. Tränke brauen wird bei einem Nebenchar gemaxt, meistens Morrigan, um Tränke herzustellen. Da habe ich einen einigermaßen hohen Verbrauch von, da ich idR. ohne Heiler rumlaufe. Klauen gebe ich immer Leliana, damit kann man sich speziell zum Anfang die Taschen füllen. Der Rest ist weitestgehend nutzlos. Wobei Giftherstellung noch ganz nützlich sein kann, wenn man damit seine Waffe präparieren will.

    Der Bolzen (genau Bezeichnung fällt nmir auch net ein, da der fast nie nützlich ist, weil zu schwach) macht Magieschaden, die Schneeflocke macht Frostschaden oder wie's heißt und verlangsamt in der Regel nur, zum Einfrieren ist der Fächer effektiver. Die 4, deren Name ich auch nicht weit (Geistschlag oder so meine ich), finde ich doof, weil sie in gefühlten 90% der Fälle nicht wirkt und Heilung, nun ja, solche unnützen Skills hat nur Wynne.

  11. #71
    Paul I.
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    Direkt um die Ecke treffe ich eine weitere Magierin an. Sie stellt sich als Wynne vor und ist offensichtlich schon erfahrener/älter. Sie gratuliert mir zur bestandenen Läuterung und meiner ausstehenden Aufnahme bei den grauen Wächtern, endlich jemand der meine Leistungen einzuordnen weiß. Dennoch weißt sie mich zurecht, ein gesundes Selbstvertrauen sei gut, aber Überheblichkeit sollte ich vermeiden. Jaja.
    Ich will mir nicht weiter Moralpredigten anhören und glücklicherweise höre ich hinter mir einen kleinen Aufruhr. Der Aufseher des Ausrüstungslager macht einen Elfen zur Schnecke! Ich unterbreche Wynne und gehe sofort dazwischen. Zunächst fährt mich dieser widerwärtige Wurm noch scharf an, doch ich gebe ihm schnell zu verstehen, dass mit einem Rekruten der grauen Wächter nicht zu spaßen ist. Ich bin keine seiner Dienstboten, die er nach belieben herumschubsen kann.

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    Er entschuldigt sich kleinlaut und bietet mir einen Blick auf seine „besonderen“ Waren an. Nichts was mich sonderlich beeindruckt. Lediglich einen Rucksack erstehe, sowas kann man auf längeren Reisen sicher immer gebrauchen.
    Ich ziehe weiter und ein einsamer Wachposte erregt meine Aufmerksamkeit.

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    Er ist zur Bewachung der Gefangenen eingeteilt. Auch wenn es derzeit nur einen einzigen gibt. Er beschwert sich über die Kälte und dass seine Kampfkraft mit einer derart unnötigen Aufgabe vergeudet sei. Ich bin neugierig auf den Inhaftierten und frage, ob ich mit ihm sprechen darf. Der Wärter stimmt zu, es scheint ihm sowieso egal zu sein.

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    Der Gefangene stinkt und sitzt in einem winzigen Käfig. Ich bin schon versucht mich gleich wieder abzuwenden als er mich anspricht. Bitte, etwas Brot und Wasser! Gilt es schon als Verrat, wenn man mit Deserteuren Mitleid zeigt? Er sagt meine Hilfe könnte sich lohnen, er hätte etwas von großem Wert bei sich. Er ist beinah nackt, ich hoffe das ist kein blöder Scherz. Aber nein, er hat einem Magier einen Schlüssel geklaut mit dem man den die Kiste mit Magier Bedarf öffnen kann. Er wurde erwischt, als er an die Kiste wollte und sitzt seitdem ein. Dafür verdient man nun wahrlich nicht den Tod, finde ich. Ich könnte ihn zwar einfach erlösen, aber ich entscheide mich trotzdem ihm zu helfen. Die Wache verweigert sich zunächst meiner Bitte nach einer Ration für den Häftling, doch ich kann sehr überzeugend sein

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    Dankbar nimmt der Sträfling das Wasser an und händigt mir den Schlüssel aus. Arme Seele, er wird diesen Ort nie wieder verlassen, da bin ich mir fast sicher.
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  12. #72
    Paul I.
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    Aber genug des Erkundens, es wird Zeit für mich meine Aufnahmeprüfung in Angriff zu nehmen. Zunächst einmal hatte mich Duncan gebeten den Jungwächter Alistair zu finden.

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    Etwas abseits der großen Aktivitäten im Camp waren mir zwei Menschen aufgefallen die lebhaft diskutierten, der eine von beiden offensichtlich ein Magier.

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    Als ich mich dazu gesellte war ich zwar zufrieden Alistair gefunden zu haben, aber auch etwas geschockt. Er ist nicht etwa der Magier, nein, Alistair ist der Junge Kerl mit den blonden Haaren der dem Magier gerade eine Nachricht der verehrten Mutter, Oberhaupt der Kirche hier im Camp, überbringt. Er macht sich etwas lustig und provoziert den Magier, doch letztlich behält er die Oberhand und ich kann mich ihm vorstellen.
    In was bin ich hier nur rein geraten? Es stellt sich heraus, dass Alistair nicht nur ein ganz besonders komischer (Haha :o)) Mensch ist, er war auch noch ein Templer bevor er zu den grauen Wächtern stieß. Hatte ich im Turm der Magier noch gehofft, als grauer Wächter meinem Schicksal zu entkommen stelle ich nun fest, auch hier unterstehe ich einem dieser fanatischen Magier hassenden Holzköpfe! Nun gut, es ist ja nicht zu ändern und vielleicht ist das hier nur eine vorübergehende Episode. Bevor ich jedoch die eigentliche Prüfung beginnen darf weist Alistair mich an, meine beiden Mitprüflinge zu suchen.

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    Den ersten von beiden, Daveth, finde ich gegenüber des Quartiermeisters. Genau wie dieser macht Daveth erst einmal blöde Bemerkungen über meine Rasse, er wusste ja gar nicht das Elfen auch, und so weiter. Ich gebe ihm zu verstehen, dass ich für derlei Späße nicht zu haben bin und weise ihn an, Duncan aufzusuchen und sich auf unsere Aufgabe vorzubereiten.

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    Den anderen Rekruten Jory treffe ich in mitten trainierender Soldaten, die sich eine Pause gönnen und einer Priesterin an den Lippen kleben. Jory scheint nicht der hellste zu sein, aber er ist definitiv entschlossen ein grauer Wächter zu werden. Er fragt mich über das Aufnahmeritual aus, doch ich kann ihm ja auch nichts erzählen. Er scheint Angst zu haben, aber ich zähle auf sein Pflichtbewusstsein. Immerhin rekrutiert Duncan ja nicht jeden daher gelaufenen Bauern.... glaube ich.

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    Gemeinsam machen wir uns auf zu Duncan, die anderen beiden sind schon dort. Mittlerweile ist es früher Abend geworden und die beginnende Dämmerung taucht das Lager in ein unwirkliches Licht, als Duncan uns unseren Auftrag offenbart.
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  13. #73
    Registrierter Benutzer Avatar von Merethys
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    Kampftaktik fand ich immer Punkteverschwendung. Wozu den Computer spielen lassen, wenn man das auch selbst kann? Da pack ich die Punkte lieber in Kampfausbildung oder das von Yasmin angesprochene Überleben.
    Unterwegs auf Dominus: Aufstieg des Civforums - pausiert

  14. #74
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    @Yasmin_D_Ahara
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    In der Regel bekommt man auch ohne Taktikausbildung genug Einstellungsmöglichkeiten für die Taktik bzw. die Standardtaktik kriegt im späteren Verlauf schon nicht mehr voll. AUßerdem braucht man dazu Klugheit, was, nun ja, nicht bei allen Chars unbedingt am Weg liegt. Kann aber nützlich sein, wenn man faul ist und will, dass die Ki da auch Waffen wechselt oder zwischen verschiedenen Taktiken dann hin und her springt. Man kann da schon einiges lustiges programmieren, wenn man will. Aber man braucht's nicht, das nötigste Kriegt die Standardtaktik hin und für den Sinnvollen Einsatz von Eiskegel, Schneesturm und Co muss man eh selber Handanlegen. Oder wenn es drum geht, einen Magier schnell umzuhauen und ähnliche Späße.

  15. #75
    Infrarot Avatar von Der Kantelberg
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    Auf in die Karcari-Wildnis.
    Die Macht des Verstandes ... sie wird auch im Fluge dich tragen - Otto Lilienthal

    Schweinepriester: Ihr habt euch alle eine Fazialpalmierung verdient.


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