@Schnabel:
Das mit dem Agrarstaat war Morgenthau, seines Zeichens US-Finanzminister.![]()
In Britannien gab es nicht wenige Stimmen, die uns sogar die Ostgebiete lassen wollten. Churchill meinte ja sogar, man habe mit Hitler das falsche Schwein geschlachtet.
ok. dann habe ich das verwechselt. Dachte die Engländern wollten Deutschland zum Agrarstaat machen. Aber der Marshallplan war doch von den Amis?
Bei den Amerikanern nervt mich einfach die rücksichtslose Ressourcenverschwendung. Und natürlich die Kriegslust.
richtig, "mongolei" ist ein synonym für militärische stärke!
die alten griechen und ihre sklavendemokratie ist meines erachtens nicht annähernd mit dem heutigen verständnis einer demokratie zu sehen.Zitat von Burlwood
außerdem ist es recht oberflächlich von einem zwei parteien system zu sprechen, wenn man "die anderen" nicht suchen/finden möchte.
das sehe ich genauso.Zitat von JIG
ich denke wir sollten als europäische bürger weit mehr in unser europa investieren als uns mit nationalen kleinkram aufzuhalten. ich sehe in der EU ein zukunftsweisendes modell, demokratie in und für europa als gemeinschaftskonzept. die EU hat eine zukunft, unabhängig von den USA eine stabile demokratie zu führen, nicht mit aber auch nicht ohne den USA und der weltgemeinschaft. viele nationen gehen davon aus das schließlich die EU ihre soziale komponente besser vertreten kann als andere demokratische systeme der welt, so auch der USA.
investieren wir in europa, die EU ist noch nicht ausgereift, aber einestages wird sie es sein, dann sehen wir uns gerne als europäische bürger, in dieser unsere nationalen interessen mit einem vereinigten europa einhergeht.
FEAR & LOATHING IN VIENNA
Wo bleibt Gandhi, oder ist er sich noch ganz toll am freuen
Ich persönlich bin ein großer Amifreund, die haben auch nun wirklich viel für uns getan ( nachdem sie den Russen und vor allem den Engländer ermöglicht haben, Deutschland in Grund und Boden zu bomben, es fast total zu vernichten ), aber beim Wiederaufbau waren sie sehr hilfreich, auch wenn wir nur kleine Anteile am Marshallplan bekamen, aber die Amis haben den Koreakrieg angefangen, und damit unser Wirtschaftswunder ermöglicht.
Ich mag nur die Formulierung " sie haben uns befreit ", erstmal haben wir Deutschen damals die totale Niederlage erlitten ( politisch und moralisch ), sie wollten das deutsche Volk besiegen, nicht befreien, nur irgendwann mussten die mal darüber nachdenken, was man mit dem Land in der Mitte Europas mit knapp 60 Mio Menschen macht.
Wichtig für uns war damals der sich anbahnende Konflikt UdSSR und USA ( nachdem die Amis die Russen stark gemacht hatten, diesen Fehler haben die Amis danach gerne immer wieder gemacht )
Als große Bastion der Freiheit sehe ich die USA aber auch nicht mehr, Fälschung von Kriegsgründen ( warum auch immer, Saddam hatte auch ohne Massenvernichtungswaffe seine Absetzung verdient ), Guantanamo, religiöser ( christlicher ) Fundamentalismus, Bush, Political Correctness, ein unglaubliches Rechtssystem, Rassendiskriminierung, Umweltverschmutzung, Zweifel an der Evolutionstherorie etc. sagen mir eher aus " Hallo, ich muss erst mal mein eigenes Land in Ordnung bringen " anstatt dieses Chaos in der Welt zu verbreiten.
Andererseits ist mir eine Weltmacht USA natürlich tausendmal lieber als Russland oder China
Geändert von Nosneb (15. Mai 2007 um 11:34 Uhr)
Die ewige Foren-Zigarette
Der Threadersteller hat recht. Punkt.
Dolles Argument. Überzeugend!![]()
lethargie führt uns in diktatur. reden wir nicht über demokratie, wenn wir sie nicht verstehen wollen, können oder eine grundpessimistische eintstellung vertreten welche vorherein alles negativ zeichnet. wenn wir wirklich an freiheit interessiert sind, an demokratie und an unserer freiheit - wahrhaft - interessiert sind, und unser recht auf freiheit in demokratie auch wahrnehmen wollen, können wir eine friedliche welt schaffen. die USA ist synonym für freiheit, schieben wir den schwarzen peter aufgrund pessimistischer trägheit nicht auf die USA, schließlich haben wir der USA diese demokratie zu verdanken, welche wir nichtmehr zu schätzen wissen, noch gewillt sind sie wahrzunehmen.
weshalb glauben manche es gäbe nur zwei wählbare parteien oder gar politiker? es liegt an unserer eigenen haltung welche poltitik sowie politiker uns repräsentieren.
oder wie ich am anfang dieses threads bereits feststellte: es gibt in der EU und in den USA weit mehr wählbare politiker die erkannt werden möchten als man glaubt, und weit über hunderte wenn nicht tausende parteien die jede für sich lokale, regionale sowie bundesweite interessensgruppen jeglicher art vertritt. es tut not sich über chancen und möglichkeiten einer demokratie zu informieren, bevor wir sie in einer lethargie haltung zwangsläufig in diktatur münden lassen.
sind wir von freiheit und demokratie dermaßen verwöhnt worden, das wir ihren wert zu schätzen verloren haben, dass wir uns selbst unserer freiheit berauben, nur weil wir nicht genug bekommen? zerstört unser egoistisches und rücksichtsloses denken jegliche menschliche vernunft die den wert der freiheit noch annähernd begreifen kann? wir leben in freiheit, in demokratie, wacht auf und erkennt dass wir dem untergang der demokratie zusteuern, wenn wir nicht endlich aufwachen und etwas wertschätzen dessen wert wir nichtmehr begreifen.
wir dürfen ein gesundheitssystem nutzen, dieses uns sofern notwendig auch ohne gebühr zugänglich ist. doch die meisten regen sich bereits auf wenn eine gebühr erhoben wird wenn es um unsere gesundheit geht, schließlich ist es recht für eine leistung an unserem gesundheitlichen wohlbefinden geld bezahlen zu müßen, so hat man schließlich auch die finanzielle rücklage um unsere mitmenschen zu finanzieren welche es nicht können, oder eine behandlung von nöten haben die kostspieliger ist. wenn wir geld für eine soziale demokratie beisteuern, dann regen wir uns bereits über steuern und sozialabgaben auf, doch ist das für das wohl unserer freien zivilisation zu sehen, damit andere leute die selbe humane leistung erfahren. das ist demokratie, freiheit, das ist die soziale errungenschaft welche wir nichtmehr erkennen, sondern schwarzmalen ohne jegliche begründung.
viele menschen diese sich zu einer zivilisation zusammengeschloßen haben wollten zumals die vorteile solcher nutzen, dessen ausprägung nun seinen höhepunkt in demokratie gefunden hat, aufgrund dessen soziale sowie bildungsfördernde und finanzielle grundlage gewährt werden.
vergessen wir nicht, unsere vorfahren, von anbeginn der menschheit, haben dafür gekämpft was wir heute erreicht haben. es geht um freiheit, und demokratie, schaffen wir eine friedliche welt, frei von ideologischen sowie religiösen fanatikern welche andere in ihrer freiheit einschränken. ja zu demokratie in freiheit, verleugnen wir nicht das uns die USA in freiheit geführt hat, welche wir auch heute leben. gestehen wir uns unsere freiheit zu, wir können stolz auf unsere demokratie sein.
viele menschen können nur davon träumen in einer demokratie zu leben in einem maße in dem wir es gegenwärtig genießen können. tabak, internet, fernsehen, die trauben des wohlstandes räumt uns sogar dieses luxusgut ein, von dem keiner satt werden kann.
viele menschen haben nichteinmal ausreichend nahrung, können weder lesen noch schreiben, aber das wird wohl kaum wertgeschätzt in einer übersättigten gesellschaft wo nicht einmal das gute gut sein kann.
FEAR & LOATHING IN VIENNA