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Thema: Der Mongolensturm - Runde 19 - 1719

  1. #16
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    Königreich Schottland

    Die Heilerschule St. Mungo erweist sich als gute Idee, wie eine große Zahl von Interessenten aus den verschiedenen Gesellschaftsschichten zeigt. Im Frühling 1719 sollte die erste Klasse ihre Ausbildung beginnen. Man hofft, auf diese Weise eine zusätzliche Gruppe medizinisch ausgebildeter Männer und – falls der König es erlaubt – auch Frauen zu gewinnen, die zwar kein Universitätsstudium besitzen, aber aus dem Land selbst stammen. Bisher waren meist englische und französische Ärzte ins Land gekommen, sofern nicht eine aufstrebende und wohlhabende Familie ihre Söhne an die dortigen Universitäten gesandt hatte und sie nicht wie meist üblich Theologie oder Recht, sondern Medizin studieren ließ.

    Wirtschaftlich erlebte das Land ein weiteres gutes Jahr, was nicht zuletzt mit der günstigen Lage der Handelsmesse von Dublin und der WMC zu tun hatte. Die britische Eintracht ist offenbar gerade für Schottland sehr nützlich. Allerdings nimmt die Konkurrenz der Hanse mittlerweile deutlich zu, was die Fischerei im Nordatlantik angeht. Nur in Richtung der grönländischen Siedlungen, bei Spitzbergen und vor Nova Scotia mit seiner besonderen Rechtslage verfügt man noch über ein weitgehendes Monopol, das nur von wenigen, seit vielen Jahren aktiven Schiffen der Zisterzienser durchbrochen wird, die zum Teil sogar mit schottischen Mannschaften zusammenarbeiten.

    Die beiden untersuchten Festungen sind kaum mehr zu retten, ohne eine sehr beachtliche Summe Geldes zu investieren. Für das etwas kleinere Dumfries müssten 5,1 Millionen S, für das größere Hawick 6,8 Millionen S investiert werden, um sie in den ursprünglichen Zustand zurückzuführen und verteidigungsbereit zu machen. Den übrigen Festungen droht dasselbe Schicksal, zumal alle fünf Burgen als Steinbrüche für den Bau von Häusern genutzt wurden. Man hätte wohl auch das Problem, dass die Infrastrukturkosten noch weiter anwachsen würden, sollte man die fünf großen Festungswerke wieder in Betrieb nehmen wollen.

    Innen- und außenpolitisch steht Schottland jedenfalls sehr gut da, wie auch die Debatten im Herbstparlament zeigten. Insbesondere die Bauernbefreiung wird mittlerweile allgemein akzeptiert und von allen Ständen mitgetragen.


    Besonderheiten:
    Die schottische Krone bezieht aus königlichen Konzessionen für die Fischerei vor Nova Scotia ein jährliches Einkommen von der amerikanischen Kolonie, das völlig frei verwendet werden kann und keinen Restriktionen aus dem Regelteil unterliegt – sofern man von offensichtlich unmöglichen Aktionen absieht.
    Dank der reichen Fischgründe vor der neuschottischen Küste ist das Reich vor Hungersnöten sicher und verliert in Jahren mit einer Missernte kaum an Einnahmen oder Bevölkerung. In schweren Notzeiten wird Schottland sogar zum Anziehungspunkt für fremde Bürger.
    Da es in der Vergangenheit mehrere englische Invasionen gegeben hat, ist das Grenzgebiet auf schottischer Seite mit sehr modernen Burgen geschützt, die vom örtlichen Adel und den wohlhabenden Bürgern der Städte unterhalten werden. Lief als Gegenleistung an den Adel mit dem großflächigen Beginn der Bauernbefreiung Anfang 1709 aus.

    Herrschaftsgebiet: Schottland
    Vasallen: Nova Scotia (seit 1702 zugleich Vasalleneid gegenüber dem Großkhanat Shikawo)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 220 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Lowlands, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus und den mongolischen Stützpunkten); Nova Scotia ist der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Edinburgh (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Edinburgh (Stadtschloss 3)
    Wichtige Festungen: Dumfries (4), Langholm (5), Hawick (5), Kelso (5), Duns (3), mittlerweile nicht mehr unterhalten und daher nur unvollständig für eine Belagerung gerüstet; Dumfries und Hawick gelten inzwischen sogar fast schon als Ruinen, Kelso seit Mitte 1718 ebenso

    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Alasdair IV. (seit 1716, *1677)

    Verstorbene Monarchen: König Robert IV. (1688-1716, *1646)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Royal Bank of Scotland zur Förderung von Landwirtschaft und Fischerei
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Irland und England
    1704: Bau eines Handelshafens auf Nova Scotia zum halben Preis
    1705: Erstellung eines (fiktiven) Stammbaumes der Steward/Stuart-Dynastie
    1706: Feier der Highland Games mit einem Finale in Braemar
    1707: Einrichtung einer Bauernkasse, die den geplanten Übergang zur Bauernbefreiung unterstützen soll
    1708: Beginn der Bauernbefreiung mit Landverteilung (geplant bis 1714, Ablösezahlungen von 50 S pro Person, die bis ungefähr 1810 laufen dürften)
    1709: Doppelhochzeit des Kronprinzen Edward von England mit Prinzessin Fiona von Schottland und Kronprinz Malcolm von Schottland mit Prinzessin Mary von England.
    1710: Rundreise des Königs durch Schottland, um sich volksnah zu zeigen
    1711: Gründung des Distelordens (The Most Ancient and Most Noble Order of the Thistle)
    1712: Bau eines Handelshafens 1 in Iverness
    1713: Handelsmission in die drei nördlich gelegenen neuen Vasallenkhanate Nordamerikas
    1714: Großes Ritterturnier in Glasgow
    1715: Gründung einer nautischen Schule in Aberdeen
    1716: Förderung der Fischverarbeitung in den Hafenstädten
    1717: Krönung und Rundreise des neuen Königs Alasdair IV.
    1718: Gründung einer Heilerschule in Glasgow


    Besondere Gebäude:
    Seit 1706: Handelshafen 1 auf Nova Scotia
    Seit 1715: Nautische Schule 1 in Aberdeen
    Seit 1718: Heilerschule St. Mungo in Glasgow

    Offene Bauprojekte: Handelshafen 1 in Iverness (340 000 S/ 1 500 000 S)


    Botschaften und Feste Gesandtschaften: Keine

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Königreich England (mit Vasallen)


    Steuereinnahmen: 850 000 S
    Einnahmen der Krone aus Neuschottland: 120 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 86 000 S
    Verbliebene Mittel für die Förderung von Schülern in St. Mungo: 10 000 S
    Entrichtete Tribute: 60 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Royal Bank of Scotland: 450 000 S (davon 340 000 S verliehen)
    Einlagen der Bauernkasse: 0 S (sollte möglichst wieder aufgefüllt werden, 100 000 S sind in den letzten Jahren eine gute Summe gewesen, um die Freikäufe weiterzuführen)


    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Infrastrukturkosten 1718: 290 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 60 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: -


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1718: 1164 Anteile (Irland: 225, Schottland 225, England 225, Handelskonsortien 489), 760 000 S, dazu 1*600, 3*400, 12*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 198 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1719: 1169 Anteile (Irland: 225, Schottland 225, England 225, Handelskonsortien 494), 770 000 S, dazu 1*600, 3*400, 12*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 198 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,5 (effektiv 0,5) Minghan SR, 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 3,9 (effektiv 3,9) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,5) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (1500 Mann)

    Geschütze: -


    Schiffe zu Jahresbeginn 1718: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
    Schiffe am Jahresende 1718: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1719: 4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II

    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lyon)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  2. #17
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    Irische Föderation

    Die Einrichtung der Straßenbeleuchtung auf eine päpstliche Idee hin erweist sich in den bei Nacht häufig stark bevölkerten Hafenbezirken als vorteilhaft und senkt die Kriminalität.

    Besonderheiten:
    Die irische Föderation kontrolliert die Häfen Donegal, Sligo, Galway, Limerick und Cork, deren Hafenanlagen und Geschütze allen anderen in Europa überlegen und daher für den Nordamerikahandel besonders wichtig sind.
    Auf Nantucket verfügt die Föderation über eine Werft, die jährlich vier Schiffe der Stufe IV errichten kann. Die Insel ist (anders als die meisten anderen Kolonien) ein Teil Irlands.
    In Cork besteht eine Seefahrtsakademie, die sich wie eine Universität für Kaufleute und Seeleute auswirkt.
    Das Schutzmantellied und die neue Marienfahne sorgen für eine zusätzliche Motivation der Seeleute gegen Schiffe von Ländern, die man als nichtchristlich oder nichtkatholisch ansehen kann. Gegen christliche Gegner bleibt die Kampfkraft hingegen unverändert, während man bei Kämpfen gegen Schiffe des Heiligen Stuhls oder der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus sogar mit einem Malus zu rechnen hat.

    Herrschaftsgebiet: Irland, Isle of Man, Nantucket
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 020 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Irland (mit Dublin); Nantucket ist der Region Amerika-Ostküste zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Ratsort: Limerick (Stadtbefestigung 4)
    Residenz des Ratsvorsitzenden („Hochkönig“): Galway
    Wichtige Festungen: Donegal (3), Sligo (5), Galway (4), Cork (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Hochkönig Columban II. (seit 1717, *1664), König von Donegal

    Abgedankte Monarchen: Hochkönig Patrick III. (1685-1704, *1631, 1711 verstorben)
    Verstorbene Monarchen: Hochkönig Arbogast I. (1704-1717, *1639)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Handelsbüros auf Nantucket
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Schottland und England
    1704: Ausbau des Handelshafens auf Nantucket um eine Stufe (auf Stufe 3) zum halben Preis
    1705: Einrichtung einer Fischerei- und Handwerkerbank
    1706: Übernahme des Schutzmantelliedes und einer Marienfahne für die Föderationsflotte
    1707: Einrichtung eines Handelspostens 1 in Yunushafen
    1708: Einführung des St.-Patrick‘s-Days als Nationalfeiertag
    1709: Gemeinsame Förderung der Braukunst mit den Zisterziensern vom Heiligen Niklaus
    1710: Einrichtung eines Handelspostens 2 in Yamacraw (Savannah)
    1711: Förderung des Walfangs und der Walverarbeitung auf Nantucket
    1712: Symposium des Fortschritts für die Irische Föderation
    1713: Föderung der irischen Whiskeyproduktion, dem „Wasser des Lebens“
    1714: Förderung des Musikhandwerks
    1715: Handelfahrt nach Südamerika
    1716: Handelsfahrt in den Indischen Ozean
    1717: Einrichtung mehrerer Botschaften und Konsulate
    1718: Einrichtung einer Straßenbeleuchtung in sechs bedeutenden Häfen


    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1717: Botschaft in Shikawo (25 000 S)
    Seit 1717: Botschaft in Oslo (10 000 S)


    Besondere Gebäude und Einrichtungen:
    Seit 1701: Handelsbüro auf Nantucket
    Seit 1704: Auf Stufe 3 ausgebauter Handelshafen (Nantucket)
    Seit 1707: Handelsposten 1 in Yunushafen
    Seit 1710: Handelsposten 2 in Yamacraw (Savannah)
    Seit 1711: Handelsposten 1 auf Barbados, wurde der Hanse abgekauft; zeitweilig weitgehend zerstört, inzwischen wieder auf 130 000 S (von 500 000 S) Gegenwert gebracht
    Seit 1718: Straßenbeleuchtung für 60 000 Menschen in den Hafenvierteln von Limerick, Donegal, Sligo, Galway und Cork sowie auf Nantucket


    Handelsprivilegien und Monopole: Keine


    Steuereinnahmen: 1 560 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 500 S
    Weitere Einnahmen: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der irischen Fischerei- und Handwerkerbank 660 000 S (davon 640 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 250 000 S (kein Abgabebonus)
    Aktuelle jährliche Kosten der Botschaften: 35 000 S
    Aktuelle jährliche Kosten der Straßenbeleuchtung: 60 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite:
    Zwangskredit im Inland: 3 500 000 S zu einem variablen Zinssatz


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1718: 1164 Anteile (Irland: 225, Schottland 225, England 225, Handelskonsortien 489), 760 000 S, dazu 1*600, 3*400, 12*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 198 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1719: 1169 Anteile (Irland: 225, Schottland 225, England 225, Handelskonsortien 494), 770 000 S, dazu 1*600, 3*400, 12*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 198 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung: 0,6 (effektiv 0,6) Minghan SR 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 4,2 (effektiv 4,2) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -


    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (5000 Mann, in Nantucket Stufe IV für jeweils vier Schiffe)
    Geschütze: -
    Besondere Geschütze: 2,5 Regimenter Festungsgeschütze V


    Schiffe Anfang Schiffe Anfang 1718:
    Hauptflotte: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV, 10*25 IV, 17*25 III
    Nantucketschutzflotte: dauerhaft 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III unter dem Kommando des Söldnerhauptmanns Robert von Amalfi

    Schiffe zum Jahresende 1718:
    Hauptflotte: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV, 10*25 IV, 17*25 III
    Nantucketschutzflotte: dauerhaft 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III unter dem Kommando des Söldnerhauptmanns Robert von Amalfi

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1719:
    Hauptflotte: 2*400 IV, 4*300 IV, 3*150 IV, 12*50 IV, 10*25 IV, 17*25 III
    Nantucketschutzflotte: dauerhaft 1*300 IV, 6*100 III, 10*50 III, 20*25 III unter dem Kommando des Söldnerhauptmanns Robert von Amalfi


    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lyon) auf Irland, 1,0 Regimenter LI (Cádiz) auf Nantucket

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  3. #18
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    Föderation der Zisterzienser vom Heiligen Nikolaus

    Die Straßenbeleuchtung wird überall eingeführt und gerade in der dunklen Jahreszeit sehr gern angenommen. Einige Brüder verbinden die Idee des päpstlichen Nuntius auch mit verschiedenen spirituellen Gedanken zur Bedeutung des Lichtes in der Finsternis.


    Besonderheiten:
    Die Zisterzienserföderation erhält Subsidien aus Shikawo, Narwa und der Kalmarer Union, um den Seeverkehr zu schützen und ihre mächtige Flotte zu unterhalten (1707/08 erstmals reduziert, gegenwärtig werden davon nur noch die Subsidien aus Narwa bezahlt). Zuletzt traten Subsidien der britischen Mächte und des Heiligen Stuhls an deren Stelle.
    Einige der den Mönchen nach 1610 übereigneten Schiffe sind noch Konstruktionen aus der Zeit Yunus‘ IV., die über weit bessere nautische Eigenschaften verfügen als heutige Bauten.
    Auf Labrador und in Neufundland öffnete Shikawo den Brüdern vier Freihäfen, um Holz und andere wichtige Güter günstig erwerben zu können.


    Herrschaftsgebiet: Orkney-Inseln, Shetland-Inseln, Färöer-Inseln, Grönland
    Vasallen: -
    Freihäfen: St. Juruk’s (Neufundland), Natashquan, North River, Nain (Labrador)
    Seit Anfang 1709 verwaltet der Orden auch die mongolischen Dörfer auf Spitzbergen
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 25 500
    Regionen: Highlands-Island-Nordatlantikinseln (mit der Kalmarer Union, Schottland und den mongolischen Stützpunkten); die Freihäfen sind der der Region St.-Xystus-Strom zugeordnet

    Hauptstadt: Keine
    Sitz des Erzabtes: Shetland (Stadtbefestigung 6, Klosteranlage 5)
    Wichtige Festungen: Kirkwall (6), Toftir (6)
    Wichtige Klöster: Kirkwall (5), Toftir (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Erzabt Eleutherius III. (seit 1714, *1660)
    Verstorbene Ordensoberhäupter:
    Erzabt Theodosius I. (1695-1703, *1619)
    Erzabt Bernhard IV. (seit 1703-1714, *1649)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Gesandtschaften in sechs Länder mit diplomatischem und wissenschaftlichem Zweck
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Bau einer Klosteranlage 2 in Natashquan für den weiblichen Ordenszweig
    1704: Bau eines Handelspostens 1 in St. Juruk’s
    1705: Errichtung einer wohnlichen Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Einrichtung eines Stadtklosters 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Einrichtung eines Stadtklosters 2 in Jaffa als Pilgerherberge
    1708: Übernahme des Pilgerschutzes im Mittelmeerraum (auf päpstlichen Wunsch)
    1709: Gemeinsame Förderung der Braukunst mit der Irischen Förderation
    1710: Pilgerfahrt des Abtes ins Heilige Land
    1711: Erzabt Bernhard IV. berichtet von seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land
    1712: Einführung einer Brieftaubenzucht auf den Inseln
    1713: Baubeginn einer Klosteranlage 1 bei Lissabon
    1714: 600-Jahr-Feier der Primarabtei Potigny
    1715: Einführung eines neuen Stundenbuchs
    1716: Bau eines Fischereihafens auf Spitzbergen
    1717: Einführung einer Gebetsbruderschaft von Laien
    1718: Einrichtung einer Straßenbeleuchtung auf allen Inseln und in den Freihäfen


    Besondere Gebäude und Einrichtungen:
    1704: Handelsposten 1 in St. Juruk’s
    1705: Klosteranlage 2 des weiblichen Ordenszweiges aus Frankreich in Natashquan
    1705: Notunterkunft für Seeleute im Hafen von Kirkwall
    1706: Stadtkloster 1 in Rom als Pilgerherberge für Jerusalemwallfahrer
    1707: Stadtkloster 2 in Jaffa als Pilgerherberge
    1716: Fischereihafen 1 auf Spitzbergen
    1718: Straßenbeleuchtung für 25 000 Menschen


    Offene Bauprojekte:
    1713-17XX Klosteranlage 1 bei Lissabon (735 000 S/ 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine


    Steuereinnahmen: 280 000 S
    Subsidien: 250 000 S (Shikawo, entfallen endgültig), 100 000 S (Narwa), 60 000 S (Kalmarer Union, entfallen seit 1709 vermutlich dauerhaft), 30 000 S (Jaffa)
    Zusätzliche Subsidien aus dem Heiligen Land: 60 000 S (1711-1735 jährlich)
    Zusätzliche Subsidien des Heiligen Stuhls: 60 000 S
    Zusätzliche Subsidien der britischen Mächte: 300 000 S
    Weitere Einnahmen: 50 000 S aus päpstlichen Mitteln und 15 000 S aus dem Kalifat für das Kloster zu Lissabon (bereits verbaut)
    Einnahmen der Gebetsbruderschaft: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 27 900 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 20 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 25 500 S (Straßenbeleuchtung)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 400 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 440 000 S

    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: 1,0 Regimenter Festungsgeschütze IV

    Schiffe Anfang 1718: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum
    Schiffe zum Jahresende 1718: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1719: 2*250 V, 2*150 VI, 4*100 V, 8*100 IV, 4*50 V, 18*50 IV, 3*50 III, 2*25 V, 22*25 III, davon befinden sich 1*100 V, 5*100 IV, 1*50 V, 6*50 IV, 1*25 V zum Pilgerschutz im Mittelmeerraum


    Söldner: 1,5 Regimenter LI (Narwa)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  4. #19
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    Kalmarer Union

    Es gelingt dank der Loyalität der Bevölkerung in Jütland und auf den Inseln recht schnell, die vom König gewünschte zusätzliche Streitmacht aufzustellen. Trotz der damit verbundenen Steuerbefreiung sinken die Staatseinnahmen kaum, was als großer Erfolg gilt. Allerdings mussten für das Kriegsministerium weitere 10 000 S aufgenommen werden, da bei einer Enrolierung und Auswahl durch königliche Beamte 20 000 S pro Regiment erforderlich sind.

    Erste Rückmeldungen der Beamten ergeben, dass man dank der Nutzung von Klosterland und dem Grund und Boden freier Bauern sowie der Krone etwa 3-5 Regimenter LI auf den Inseln aufbieten könnte, falls man dies möchte. In Jütland fehlt eine solche Basis, da hier Adelsgüter den überwiegenden Teil des nutzbaren Landes ausmachen. Hier würde man deshalb zunächst keine größere Streitmacht ausheben. Da die Kosten des Ministeriums entsprechend steigen, wenn mehr Regimenter ausgehoben werden, will dies aber gut überlegt werden.

    Die Zentrale der Logen in Kopenhagen berichtet, dass man sich wie vom König gewünscht auf eine konkrete Aufgabe konzentriert, ohne die beiden Zielländer zu vernachlässigen. Es könnte aber einige Zeit dauern, bis erste Ergebnisse vermeldet werden können.

    Die Sonnenwendfeiern werden erneut begangen und gelten mittlerweile als fester Teil des altnordischen religiösen Jahres. Zugleich waren aber auch die Johannesfeuer des Ordens, mehrerer Klöster und vieler christlich geprägter Dörfer recht gut besucht.


    Besonderheiten:
    Dänemark musste im Vertrag von 1414 zwar auf einen Zoll am Sund verzichten, erhielt aber das Recht, im Kriegsfall neutrale Schiffe aufzuhalten und auf Konterbande zu überprüfen.
    In Norwegen wirken sich die Hanseprivilegien zum Vorteil der Staatskasse aus, da die Hanse inzwischen von dort fast ihr gesamtes Holz für den Schiffbau bezieht.
    In Stockholm residiert der Hochmeister des Deutschen Ordens. Die Stadt profitiert daher in gewissem Maße von der Wirtschaft nichtschwedischer Balleien.

    Herrschaftsgebiet: Dänemark, Norwegen, Schweden
    Vasallen: Island (bis 1713/14), Schonen (seit Ende 1714)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 860 000 (D) + 500 000 (N) + 1 200 000 (S)
    Regionen: Dänische Inseln-Schonen (mit Gotland und Aland), Jütland-Schleswig-Holstein-Lübeck (mit Brandenburg und der Deutschen Hanse), Norwegen, Schweden, Highlands-Island-Nordatlantikinseln (Island, mit den Zisterziensern vom Heiligen Nikolaus, Schottland und den mongolischen Stützpunkten)

    Hauptstädte: Kopenhagen (Stadtbefestigung 2, Stadtschloss 1), Oslo (Stadtbefestigung 2, Stadtschloss 1), Stockholm (Stadtbefestigung 2, Stadtschloss 1, seit 1716 Stadtschloss 2)

    Ehemalige Hauptresidenz: Kalmar (Wasserschloss 2)
    Wichtige Festungen: Helsingborg (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Radbod I. Nordlandsson (seit 1708, *1683)
    Herzog von Schonen (Vasall): Frans von Ystad (seit 1714, *1657)

    Abgedankte Monarchen:
    König Erik VIII./IV./XIV. von Dänemark, Norwegen und Schweden (1689-1708, *1655)

    Abgedankte Prätendenten:
    König Waldemar IV. von Schweden (1708-1714, *1657)
    Ansgar von Kallinge, vom Orden benannter Landpfleger von Schonen (1714, *1654)

    Weitere Prätendenten (von Dänemark nicht anerkannt):
    König Olav IV. von Norwegen (seit 1708, *1659)
    König Erik XV. von Schweden (seit 1714, *1661)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Adelsfest in Kalmar, das als dauerhafte Tradition eingeführt werden soll
    1702: Bau eines Fischereihafens in Trondheim (1703 Ausbau zum Regionalhafen)
    1703: Einführung der Wikingermode bei Hofe
    1704: Einführung und Organisation von staatlicher Zwangsarbeit
    1705: Gründung der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) für den Nordamerikahandel
    1706: Einrichtung eines Konsulats in Paris
    1707: Erarbeitung einer einheitlichen nordischen Schriftsprache
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, Italien und der Eidgenossenschaft
    1709: Gründung panskandinavistischer Vereine
    1710: Umbau des Hofes, „um Geheimaktionen durchzuführen und besser auf dem diplomatisch/propagandistischen Feld zu agieren“ (Effizienzsteigerung gewählt)
    1711: Gründung eines Geheimdienstes
    1712: Einführung einer Luxussteuer
    1713: Gründung einer nautischen Schule in Kopenhagen
    1714: Gründung des Istituto di Metallurgia, einer Schule für Metallurgie in Bergamo
    1715: Förderung des Allsång und damit verbundener Chöre
    1716: Förderung des Tagebaus im norwegisch-schwedischen Grenzgebiet
    1717: Gründung von Nordischen Logen
    1718: Einführung eines stehenden Heeres über das „Einteilungswerk“


    Offene Bauprojekte:
    Seit 1713: Schule für Nautik in Kopenhagen (Stand: 65 000 S von 250 000 S)


    Besondere Gebäude:
    Seit 1703: Regionalhafen in Trondheim


    Besondere Institutionen:
    Seit 1711: Geheimdienst in Kopenhagen,
    Achtung Spoiler:
    seit 1715 mit 20 000 S dotiert (Versuch zur Aufdeckung der Ordensverschwörung), ab 1716 nicht mehr finanziert, 1718 wurden dann wieder 20 000 S für die Infiltration des norwegischen Hofes in Zusammenarbeit mit den Logen eingesetzt


    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1706: Konsulat beim Königreich Frankreich in Paris (2 500 S)
    Seit 1709: Konsulat beim Königreich Norwegen in Oslo, seit 1711 als Botschaft weitergeführt (10 000 S)
    Seit 1709: Konsulat beim Königreich Schweden in Stockholm, seit 1711 als Botschaft weitergeführt (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat beim Kalifat von Cordoba in Cordoba, 1711 von beiden Seiten aufgelöst, keine Kosten mehr
    Seit 1710: Konsulat bei der Deutschen Hanse in Lübeck (2 500 S)
    Seit 1716: Konsulat auf Island (2 500 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Großherzogtum Burgund (mit Vasallen)


    Embargos und andere Strafmaßnahmen:
    Seit 1715: Vollständiges Embargo gegen den Deutschen Orden


    Dänische Steuereinnahmen: 170 000 S (D)
    Schonische Zivilliste: Entfällt künftig wegen der Anwerbung von Söldnern
    Spenden aus Schweden und Norwegen: -
    Verfügbare Zwangsarbeiter (für je 0,1 S bei Bauprojekten einsetzbar): 3 700 (D), sind gegenwärtig auf norwegischem Gebiet eingesetzt
    Einnahmen aus der Luxussteuer: 8 000 S

    Nicht verwendete Mittel: -
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 70 000 S (mit Abgabebonus)
    Jährliche Aufwendungen des Kriegsministeriums: 40 000 S (zwei Regimenter der Variante C)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: 10 000 S (Kriegsministerium)

    Fällige Kredite:
    Sonderkredit über 247 272 S im Inland zu einem freien Zinssatz über eine beliebige Laufzeit, dazu weitere 10 000 S für das Kriegsministerium


    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang Anfang 1718: 500 Anteile (Kalmarer Union: 500), 58 000 S, dazu 1*250 (Handelsschiff II) und 1*100 (Handelsschiff III) mit jährlichen Kosten von 16 000 S.
    Im Sommer 1715 stieß zudem ein ungarisches Schiff (200 III) zur Handelsflotte, das die NHG frei nutzen kann, aber auch unterhalten muss
    Die Gesellschaft verfügt seit Anfang 1713 über ein Monopol für den Pelzimport in die Kalmarer Union (gegenwärtig nur in Dänemark wirksam).
    Anfang 1717 entnahm der dänische König 100 000 S aus der Kasse, um den Staatsetat auszugleichen

    Eigenkapital der Nordischen Handelsgesellschaft (NHG) Anfang Anfang 1719: 500 Anteile (Kalmarer Union: 500), 27 000 S, dazu 1*250 (Handelsschiff II) und 1*100 (Handelsschiff III) mit jährlichen Kosten von 16 000 S.
    Im Sommer 1715 stieß zudem ein ungarisches Schiff (200 III) zur Handelsflotte, das die NHG frei nutzen kann, aber auch unterhalten muss
    Die Gesellschaft verfügt seit Anfang 1713 über ein Monopol für den Pelzimport in die Kalmarer Union (gegenwärtig nur in Dänemark wirksam).
    Anfang 1717 entnahm der dänische König 100 000 S aus der Kasse, um den Staatsetat auszugleichen


    Waffentragende Bevölkerung:
    Dänemark: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 0,5 (effektiv 0,5) Regimenter LI (gesunken)
    Dänische Vasallenaufgebote (Schonen): 0,2 (effektiv 0,2) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,4 (effektiv 0,4) Regimenter LI
    Norwegen: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI
    Schweden: 0,9 (effektiv 0,9) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 2,1 (effektiv 2,1) Regimenter LI (leicht gewachsen), dazu 1,5 Minghan LR-Söldner (Pilsen)

    Stehendes Heer: 2,0 Regimenter LI (jeweils eines aus Jütland und von den Inseln)
    Proskription für das stehende Heer: „Enrolierung“ und Auswahl durch vom Monarchen ernannte Inspekteure der Armee (Variante C)


    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann in jedem Königreich)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1000 Mann in Norwegen, je 500 Mann in Dänemark und Schweden)

    Geschütze: -

    Schiffe Anfang 1718: 4*25 III
    Schiffe zum Jahresende: 4*25 III
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1719: 4*25 III

    Schwedische Schiffe Anfang 1718: 4*50 III, 4*25 III, 5*50 II, 10*25 II
    Neubauten: 2*100 III
    Schwedische Schiffe Anfang 1719: 2*100 III, 4*50 III, 4*25 III, 5*50 II, 10*25 II

    Norwegische Schiffe Anfang 1718: 11*100 III, 10*50 II, 20*25 II
    Neubauten: 1*100 III
    Norwegische Schiffe Anfang 1719: 12*100 III, 10*50 II, 20*25 II


    Söldner: 0,5 Minghan LR-Söldner aus Frankreich

    Im Felde stehende Einheiten: -


    Dänische Verluste 1718: -

    Schwedische Verluste 1718: -

    Norwegische Verluste 1718: -

  5. #20
    Zurück im Norden
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    Großfürstentum Finnland

    Es gelingt mit Hilfe der Klöster und der kommunalen Armenkassen in einigen besonders von Wanderarbeit betroffenen Regionen, die Konflikte mit den Zuwanderern – zu denen nach ersten Berichten auch unerwartet viele Binnenmigranten gehören, die man vor Ort als fremdartig wahrnimmt – abzumilden. Dazu trug wohl auch bei, dass die in diesem Jahr verstärkt fortgesetzten Bauprojekte die Löhne allmählich steigen ließen. Es wäre wohl nützlich, die Armenkassen immer wieder aufzufüllen, um so eine stetigere Integration möglich zu machen. Ein echter Familiennachzug ist zwar kaum möglich, da es sich fast ausschließlich um ledige Männer handelt, aber mittelfristig könnte die Zuwanderung natürlich auch andere Schichten erfassen. In einigen Fällen, in denen Leibeigene aus Nowgorod oder dem Baltikum nur für einige Zeit freigestellt worden sind, kommt es mittlweile auch zur Rückkehr von Wanderarbeitern. Daher treffen in diesem Jahr zunehmend Brandenburger und Schweden in Finnland ein.

    Die Schulkasse wurde in diesem Jahr wieder recht stark nachgefragt, und auch die beiden Förderbanken erwiesen sich als nützlich. Stettin konnte dank eines sehr guten Jahres die Summe von 100 000 S zurückzahlen, so dass die Zinslast allmählich sinken dürfte.

    Die Memoiren des verstorbenen Großfürsten wurden neu herausgegeben und erzielten wie erhofft nochmals Einnahmen für die Staatskasse.

    Besonderheiten:
    Einige finnische LI* sind Waldläufer aus dem Norden mit Kampfvorteilen in Waldgebieten.
    Der Freihafen Stettin wurde dem Großfürsten anstelle von Uusima übertragen, das man auf Druck Narwas nicht abgeben konnte. Obwohl die Stadt als Vasall unter finnischer Suzeränität steht, trägt sie dank der engen Handelsbeziehungen zum finnischen Steueraufkommen bei.
    Der Dorfkassenfonds wurde Anfang 1711 ausgezahlt und dem Staatshaushalt zugeschlagen


    Herrschaftsgebiet: Finnland mit Ausnahme von Südkarelien, Kymenlaakso und Uusimaa
    Vasallen: Stettin
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 290 000
    Regionen: Nordfinnland, Südfinnland; Stettin ist Teil der Region Vorpommern

    Hauptstadt: Rovaniemi (Sitz der Eduskunta)
    Hauptresidenz: Oulu (Wasserschloss 1)
    Wichtige Festungen: Kalajoki (2), Närpes (3), Pori (3), Salo (3), Puumala (1),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Großfürst Barsid I. (seit 1707, *1651)
    Ehrentitel der Spielfigur: König der Zahlen

    Verstorbene Monarchen: Großfürst Kalevi I. (1698-1707, *1625)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung einer Gesamtfinnischen Handelsbank
    1702: Finnisches Hoffest mit einer Präsentation aller Regionen des Landes
    1703: Bau eines Fischereihafens in Pori (1704 zu einem Regionalhafen ausgebaut)
    1704: Förderung des Sports in Finnland
    1705: Errichtung eines Handelspostens 1 in Genua
    1706: Druck der Memoiren von Großfürst Kalevi I.
    1707: Einführung eines Bildungsplans für Dorfschulen
    1708: Einrichtung eines Musterlandguts mittlerer Größe (250 000 S) bei Salo
    1709: Einrichtung einer Dorflehrerschule in Oulu
    1710: Eröffnung einer Landwirtschaftsbank
    1711: Finanzielle und organisatorische Unterstützung für die Einrichtung von Dorfschulen
    1712: Verbesserung der Gesundheitspflege durch die Unterstützung von Hebammen und Badern
    1713: Kartierung des Wege- und Binnenschiffahrtsnetzes
    1714: Einrichtung eines Straßenbauamtes (Chausseeamtes)
    1715: Förderung der Saunakultur
    1716: Unterstützung der Bedürftigen durch eine kommunale Kasse
    1717: Treffen religiöser Würdenträger mit dem Großfürsten
    1718: Integration von ausländischen Wanderarbeitern


    Besondere Gebäude:
    1704: Regionalhafen in Pori
    1705: Finnischer Handelsposten 1 in Genua
    1706: Italienischer Handelsposten 1 in Pori
    1709: Dorflehrerschule in Oulu
    1714: Bestehender Handelshafen in Stettin um eine Stufe vergrößert (von 3 auf 4)

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1714: Mittlere Straße zwischen Berlin und Stettin (142 Mongolische Meilen/ 2 130 000 S)
    1714-1718: 100 Meilen einfache Landstraßen in Nordfinnland
    1714-1718: 100 Meilen einfache Landstraßen in Südfinnland
    1718: Einfache Straße zwischen Pori, Turku und Salo (200 Mongolische Meilen/ 1 000 000 S)
    1718: Mittlere Straße von Oulu zum Ufer des Oulujärvi (100 Meilen / 1 500 000 S)

    Offene Bauprojekte: -


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1711: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg
    Seit 1713: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Deutschen Hanse, 1716 wieder ausgelaufen


    Steuereinnahmen: 440 000 S
    Dorfkassenfonds in Dagomys: Anfang 1711 aufgelöst
    Einlagen der Gesamtfinnischen Handelsbank: 350 000 S (davon 310 000 S verliehen)
    Einlagen der Landwirtschaftsbank: 200 000 S (davon 180 000 S verliehen)
    Einlagen der Schulgeldkasse: 16 000 S
    Einlagen der Armenkassen: 12 000 S (aus dem Schwerpunktvermögen)
    Tributeinnahmen: -
    Einnahmen aus den Memoiren Großfürst Kahlevis: 6 000 S
    Jährliche Zahlung aus Brandenburg (1711-1720): 80 000 S
    Zinszahlung aus Stettin: 60 000 S
    Kreditrückzahlung aus Stettin: 100 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 217 S


    Verliehene Kredite:
    2 900 000 S an Stettin (langfristig, 2% Zinsen im Jahr)
    4 000 000 S an das Kalifat von Cordoba (kurzfristig, 9,5% Zinsen)


    Entrichtete Tribute: -

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 175 000 S (kein Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: -


    Waffentragende Bevölkerung: 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI*, 2,6 (effektiv 2,6) Regimenter LI (leicht gewachsen)
    Vasallenaufgebote: 0,4 (effektiv 0,4) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)

    Geschütze: -


    Schiffe Anfang 1718: 10*50 III, 30*25 III
    Schiffe Ende 1718: 10*50 III, 30*25 III
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1719: 10*50 III, 30*25 III

    Söldner: 2,5 Regimenter LI (Krakau)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  6. #21
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    Königreich Galicien

    Die Einführung des Geheimdienstes wird von einigen Vasallen offenbar kritisch gesehen, da dieser natürlich auch gegen sie eingesetzt werden könnte. Zudem sind viele von ihnen der Ansicht, dass die jährlichen Kosten des Dienstes auch im ersten Jahr nicht auf die Vasallen abgewälzt werden dürften, da es sich nicht um Schwerpunktkosten handle. Letztlich bleibt die Gegenwehr aber auf verbale Proteste beschränkt, so dass der Dienst seine Arbeit recht schnell aufnehmen kann. Zunächst fehlt es allerdings noch am nötigen Netzwerk, um die im Land vermuteten religiösen Dissidenten genauer in den Blick nehmen zu können.

    Die beschädigten und zerstörten Figuren aus der Kathedrale von Santiago werden an einige erfahrene Künstler übergeben, die sie im Lauf der nächsten Jahre restaurieren sollen. Man könnte hierfür vielleicht nochmals 5 000 S bereitstellen, wenn man möchte. Beim in Rom abgehaltenen Symposion zeigt sich überdies, dass die Galicier trotz gewisser Mängel der theologischen Ausbildung auf liturgischem Gebiet durchaus als Experten angesehen und respektvoll angehört werden. Die Trauungen in Santiago wurden hingegen zuletzt leicht reduziert, da man die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt hat, was sehr große Feiern des landsässigen Adels erschwert.

    Generell ist Galicien weiterhin in einer sehr günstigen Situation und profitiert auch von der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Kalifat und dem sicheren Frieden mit Italien und Frankreich. Nur die Konkurrenz auswärtiger Kaufleute in Süd- und Zentralspanien wächst in diesem Jahr erneut. Die Bemühungen des Kalifen, sein Land zugleich zu einem Zentrum von Handel und Handwerk zu machen, werden aber bei den galicischen Ständen nicht ernsthaft kritisiert. Man könne schließlich einem Herrscher nicht verübeln, wenn er sein Land reich machen wolle. Dennoch leiden galicische Händler unter der Situation. Man könnte also möglicherweise versuchen, diese Schicht in den nächsten Jahren stärker zu fördern.


    Besonderheiten:
    Das Kronland Galiciens umfasst nur einen kleinen Teil des Reichsgebietes. Da das Prestige der Eroberer Spaniens aber außerordentlich hoch ist, wirken galicische Schwerpunkte stets auf das ganze Reich, wobei die Finanzierung zu 80% aus den Grafschaften erfolgt.
    Söldnertruppen (nicht aber Schiffe und Artillerieregimenter) werden ebenfalls zu 80% aus Mitteln der Grafschaften bestritten.
    Die Grafschaften unterhalten an der Militärgrenze Aveiro-Salamanca-Logrono selbständig mehrere moderne Burgen mit Festungsgeschützen.


    Herrschaftsgebiet: Region Galicien
    Vasallen: Nordwestspanien nördlich der Linie Aveiro-Salamanca-Logrono
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 100 000
    Regionen: Galicien (Kronland und Vasallen gemeinsam)

    Hauptstadt: Santiago de Compostela (Stadtbefestigung 4)
    Hauptresidenz: Vigo (Burgschloss 1, Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Aveiro (4), Viseu (3), Almeida (4), Salamanca (5), Toro (3), Lerma (4),
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Fernando V. (seit 1707, *1668)

    Verstorbene Monarchen: König Fernando IV. (1690-1707, *1644)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Galicischer Landtag, um Grafen, Adel, Klerus und Volk näher zueinander zu führen
    1702: Gründung der Jakobusbruderschaft und eines Pilgerhospitals in Santiago
    1703: Gründung einer königlichen Schule auf einem Landgut bei Vigo
    1704: Einführung des Missale secundum usum almae ecclesiae S. Iacobi pro tota Hispania
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Große internationale Jakobuswallfahrt zum Heiligen Compostelanischen Jahr
    1707: Förderung religiöser Handwerkskunst
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika
    1709: Feierliche Krönung Fernandos V. am Jakobustag in Santiago
    1710: Eröffnung mehrerer Botschaften und Konsulate
    1711: Gründung eines kleinen Musterweingutes bei der Festung Lerma
    1712: Einführung des Rituale secundum usum almae ecclesiae S. Iacobi pro tota Hispania
    1713: Einrichtung eines Chausseeamtes, Baubeginn der Weinstraße
    1714: Feierliche Hochzeit des Kronprinzen Fernando mit Isabella von Soria
    1715: Herstellung des Botafumeiro für die Kathedrale in Santiago
    1716: Buß- und Betjahr zur Vorbereitung auf das Heilige Jahr
    1717: Heiliges Compostelanisches Jahr
    1718: Einrichtung eines Geheimdienstes


    Besondere Institutionen:
    Seit 1718: Geheimdienst,
    Achtung Spoiler:
    der zunächst mit 28 500 S dortiert wird und im Inland aktiv ist



    Besondere Gebäude:
    Seit 1702: Pilgerhospital in Santiago
    Seit 1703: Königliche Schule bei Vigo
    Seit 1711: Musterweingut (klein) bei Lerma
    Seit 1716: Pilgerhospital in Santiago in der Größe eines Stadtklosters


    Offene Bauprojekte:
    Bau der Spanischen Weinstraße Hendaye (auf englisch-aquitanischer Seite) - Irun - Donostia – Lerma (Einfache Straße über 280 Mongolische oder Königliche Meilen/ 500 000 S von insgesamt 1 400 000 S verbaut)


    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1710: Botschaft in Paris (10 000 S); Leitung: Prinz Roberto, Bruder Fernandos V.
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Palermo (10 000 S)
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Mopti (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Nouakchott (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Cordoba (2 500 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Kalifat von Cordoba (mit Vasallen)
    Seit 1709: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Herzogtum Burgund (mit Vasallen), 1712 ausgelaufen


    Steuereinnahmen: 510 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Spendeneinnahmen für das Heilige Jahr (Krone): -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 120 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 37 500 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 250 000 S in der Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 275 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,3 (effektiv 1,3) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,8 (effektiv 0,8) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 4,0 (effektiv 4,0) Minghan SR, 0,9 (effektiv 0,9) Minghan LR, 1,1 (effektiv 1,1) Regimenter DR, 1,9 (effektiv 1,9) Regimenter LI
    Zusätzliches Vasallenaufgebot: Anfang 1715 aufgelöst


    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)


    Geschütze: 0,5 Regimenter Feldartillerie III


    Schiffe zu Jahresbeginn 1718: 2*250 III (darunter das Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 5*100 III, 20*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II

    Schiffe am Jahresende 1718: 2*250 III (darunter das Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 5*100 III, 20*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1719: 2*250 III (darunter das Flaggschiff „Missale Mozarabicum“), 5*100 III, 20*50 III, 4*50 II, 7*25 III, 7*25 II


    Söldner: 2,5 Minghan LR (Söldnermarkt Lyon), zu 80% aus Mitteln der Vasallen bezahlt

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  7. #22
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    Kalifat von Cordoba

    Die Regierungen von Frankreich, Hellas und dem Kalifat beginnen mit der mühsamen, aber als zukunftsträchtig eingeschätzten Vereinheitlichung und Kodifizierung des Handelsrechts aller drei Länder. Da dabei auch die südfranzösischen Vasallen einbezogen werden müssen und verschiedene Rechtstraditionen eine Rolle spielen – insbesondere das islamische Recht des Kalifats hat sich in vielen Bereichen von der mongolischen Tradition abgewandt – dürfte man wohl bis ungefähr 1730 beschäftigt sein. Auch die Einbeziehung der Kaufleute und der von den Herrschern festgelegten Sonderregelungen für sehr spezifische Themenbereiche tragen natürlich zu diesem Zeitraum bei. Andererseits rechnet man bei einer fortlaufenden Finanzierung damit, dass die Kaufleute der drei Großmächte dann deutlich einfacher in den anderen Ländern zurechtkommen werden. Zudem können die Monarchen festlegen, ob das neue Recht eher händler- oder eher kundenfreundlich ausgestaltet sein soll, was ebenfalls zu einer Veränderung der Strukturen beitragen dürfte, die ansonsten vielleicht nur gegen einen erheblichen Widerstand der Stände durchgesetzt werden könnten.

    Die beiden Basare werden weiter ausgebaut und sind in diesem von starken Veränderungen der Handelsströme geprägten Jahr wichtige Anlaufstellen für in- und ausländische Händler. Man hofft, dass es mittelfristig gelingen wird, die neuen Handelspartner stärker in die Häfen und auf die Märkte des Kalifats zu locken und so eine noch stärkere Position in Europa und der Welt zu gewinnen. Die Handwerkermesse zeigte jedenfalls, dass man auf einem guten Weg ist, während die Handelsdelegationen sich erst noch ein wenig zurechtfinden mussten.

    Das Goldhandelsmonopol gewann dieses Jahr wieder etwas an Wert, als die Iren zwar nicht ganz auf den Goldhandel mit Westafrika verzichteten, aber ihre Zusage erfüllten und andere Güter stärker in den Blick nahmen, selbst wenn diese nicht immer dieselbe Gewinnmarge einbrachten.

    Die italienische Handelsmesse scheint trotz aller Bemühungen der Allianz ein Erfolg gewesen zu sein. Möglicherweise wirkte die Warnung vor dem Khanat wenig glaubwürdig, weil man noch vor wenigen Monaten selbst Handelsvorrechte mit dem Land vereinbart und regen Warenaustausch betrieben hatte. In Frankreich und Spanien erzielte man aber offenbar verhältnismäßig starke Resonanz. Die italienische Fährlinie wurde zudem rasch von den Häfen an der Ostküste des Kalifats ausgeschlossen.

    Die Rechtsreformen werden fortgeführt und sollten Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die ersten Rückmeldungen sind recht vielversprechend. Auch die verschobene Hochzeit und die Normalisierung der Beziehungen zu Burgund dürfen als Erfolge gewertet werden.


    Besonderheiten:
    Der Goldhandel mit Afrika über Marokko sorgt für große Liquidität. Daher kann der Kalif weit höhere Schulden aufnehmen, bis dem „Binnenmarkt“ eine Krise droht.
    An den Militärgrenzen Aveiro-Salamanca-Logrono und Logrono-Huesca-Tarragona wurden in den letzten Jahren moderne Burgen mit Festungsgeschützen errichtet.
    Der mongolische Söldnermarkt Cádiz ist in Kriegszeiten für Feinde des Kalifats geschlossen.
    Vom Kalifat kommandierte Geschwader aus den an den großen Manövern des Jahres 1704 beteiligten Ländern (Galicien, Frankreich, Hellas, Heiliger Stuhl, Schottland, England und Irland) kämpfen zwischen 1705-1724 ohne Malus für zusammengesetzte Schiffsverbände. Bei Flottillen unter merinidischem Kommando mit Schiffen aus anderen europäischen Ländern ist der Malus im selben Zeitraum deutlich gemindert und kann durch dreiwöchige Manöver vor dem gemeinsamen Einsatz nochmals reduziert werden. Beide Verbesserungen betreffen den Einsatz gegen Piraten wie auch gegen feindliche Kriegsschiffe.
    Truppen des Kalifats (auch Söldner) sind zwischen 1712 und 1731 auf heimischem Boden im Hinblick auf die Ausnutzung des Geländes und die Zusammenarbeit verschiedener Minghan und Regimenter deutlich stärker als gewöhnlich


    Herrschaftsgebiet: Spanien südlich der Militärgrenze, Marokko nördlich von Agadir, Balearen
    Vasallen: Die meist halbnomadisch lebenden Stämme Süd- und Ostmarokkos, Agadir (seit 1713/14), El Khabta (seit 1713/14)

    Ungefähre Bevölkerungszahl: 7 450 000
    Regionen: Iberien-Westwüste, Iberien-Zentrum, Iberien-Ost-Süd, Nordmarokko, Südmarokko-Berbergebiete (mit den kanarischen Vasallen)

    Hauptstadt: Cordoba
    Hauptresidenz: Granada (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: Coimbra (4), Bejar (4), Avila (5), Soria (4), Saragossa (4), Tortosa (4)
    Staatsoberhaupt (künftige Spielfigur): Kalif Yaqub II. (seit 1716, *1713)
    Aktuelle Spielfigur: Prinz Omar (*1695), Onkel des Kalifen, führt die Regentschaft zusammen mit seinen Schwägerinnen Sumeija und Subh

    Verstorbene Monarchen:
    Kalif Ibrahim IV. (1661-1703, *1627)
    Kalif Yaqub I. (1703-1714, *1649)
    Kalif Ahmad I. (1714-1716, *1682)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Islamische Bank von Cordoba zur Handwerkerförderung
    1702: Feier zum 80. Freiheitstag des Kalifats 1622
    1703: Küstenschutzkonferenz gegen die Piraterie
    1704: Flottenmanöver in vier Küstenregionen mit sieben weiteren Ländern
    1705: Förderung des Landesausbaus im galicisch-merinidischen Grenzgebiet
    1706: Handwerkermesse zu Cordoba
    1707: Reduzierung der Frondienste und islamisch geprägter Verhaltenskodex
    1708: Galicisch-merinidische Handelsgesandtschaft nach West- und Nordafrika
    1709: Bauernfreundliche Reform der Frondienste, Strafen und Schutzverpflichtungen
    1710: Eröffnung mehrerer Botschaften und Konsulate
    1711: Große Landmanöver der Landesaufgebote, Vasallen und Söldner
    1712: Feier zum 90. Freiheitstag des Kalifats 1622
    1713: Einrichtung einer Münzprägeanstalt für Goldmünzen in Cordoba
    1714: Einführung eines Goldhandelsmonopols
    1715: Handelsfahrt in die Hansestädte, um Kontakte zu knüpfen
    1716: Bau des „unendlichen Basars“ von Cordoba
    1717: Bau eines weiteren Basars in Tanger
    1718: Kodifizierung und Harmonisierung des Handelsrechts im Mittelmeerraum (bis 1730)


    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1710: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Goreé (10 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Tunis (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Algier (5 000 S)
    Seit 1710: Konsulat in Cádiz (2 500 S)
    Seit 1710: Konsulat in Santiago (2 500 S)
    Seit 1711: Konsulat in Limerick (2 500 S)
    Seit 1712: Konsulat in Athen (2 500 S)
    Seit 1715: Konsulat in Hamburg (2 500 S)
    Seit 1715: Konsulat in Lübeck (2 500 S)


    Besondere Gebäude:
    Seit 1713: Münzprägestätte für Goldmünzen in Cordoba (250 000 S)
    Seit 1716: „Unendlicher Basar“ in Cordoba (Marktplatz 3, soll laufend erweitert werden)
    Seit 1717: Basar in Tanger (Marktplatz 2)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Königreich Galicien (mit Vasallen)
    Seit 1710: Einseitige Handelsprivilegien für das Herzogtum Burgund (ohne Vasallen), bereits 1711 wieder aufgehoben und durch Vorrechte für Hellas ersetzt
    Seit 1711: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Khanat Hellas (ohne Vasallen), 1715 auf Stufe 2 erhöht, 1717 durch Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Kalifat ergänzt
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Italien (mit Vasallen), 1718 aufgehoben
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Deutschen Hanse (mit Vasallen)
    Seit 1717: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Königreich Frankreich (ohne Vasallen)


    Steuereinnahmen: 1 970 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Verpachtung des Goldhandelsmonopols: 210 000 S
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Nicht verwendete Mittel: -
    Entrichtete Tribute: -

    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Islamischen Bank von Cordoba: 1 050 000 S (davon 1 050 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 600 000 S (mit Abgabebonus), 47 000 S fließen der Armenhilfe zu, 13 000 S der Veteranenversorgung
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 35 000 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -
    Forderungen von Kaufleuten (0,05 von 0,25 S Verlust der geminderten Münzen): 1100 S

    Fällige Kredite:
    3 700 000 S aus dem Großfürstentum Finnland zu 9,5% Zinsen, insgesamt also 4 051 500 S
    7 162 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 7 878 200 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,1 (effektiv 1,1) Minghan SR (leicht gesunken), 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 6,0 (effektiv 6,0) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 4,9 (effektiv 4,9) Minghan LR (leicht gesunken), 0,1 (effektiv 0,1) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)

    Geschütze: -

    Schiffe zu Jahresbeginn 1718: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“), 80*25 III

    Schiffe am Jahresende 1718: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“), 80*25 III
    Flottenneubau: -

    Schiffe Anfang 1719: 1*1000 III (Flaggschiff „Kalif Ibrahim III“), 80*25 III



    Söldner: 2,0 Minghan LR (Lyon)
    Verbündete: -

    Im Feld stehende Einheiten: 0,6 Minghan SR, 0,4 Minghan LR, 2,0 Regimenter LI, dazu 2,0 Minghan LR von den Berbervasallen zur Banditenbekämpfung, Ende des Jahres wieder demobilisiert


    Verluste 1718: -

  8. #23
    Zurück im Norden
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    Khanat Italien

    Die neue Handelsmesse wird trotz der mittlerweile recht großen Konkurrenz in Westeuropa und im Mittelmeerraum mit einen großen Fest eröffnet und zieht bereits im ersten Jahr sehr viele Kaufleute an. Dabei hilft sowohl die intensive Werbung als auch die vom Khan stark in den Fokus gerückte Verbindung zur Börse. Es ist allerdings auch bei anderen Geschäften – etwa an den anderen Börsen oder auch im gewöhnlichen Warenverkehr – schon seit Jahrhunderten üblich, bei Geschäften zwischen Kaufleuten mit Wechseln zu bezahlen. Wohlhabende Adlige und Bürger kommen hingegen eher in Ausnahmefällen zu einer Handelsmesse, da sie entweder beliefert werden oder vor Ort einkaufen, soweit dies möglich ist. Auch eine Synergie der Handelsmessen ist nur schwer herzustellen, da es Kaufleuten kaum möglich wäre, durch den bloßen Handel mit ihresgleichen Gewinn zu erzielen. In diesem Jahr kommt das Italien aber eher entgegen, da die Kooperation aller anderen Messen Genua bislang kaum zu schaden scheint. Die Lage der Stadt ist zudem günstig, wenn man Waren aus dem Mittelmeerraum nach Norden transportieren will. Öffentliche und – wie man aufgrund verschiedener Berichte vermutet – diplomatische Bemühungen der hellenisch-merinidisch-französischen Allianz zur Schwächung der vom Khanat eingerichteten Messe blieben außerhalb Frankreichs und Spaniens zunächst ohne Wirkung. Ein hessischer Kaufmann, der sich den Pfälzern angeschlossen hatte, behauptete sogar, erst durch die (kritischen) Veröffentlichungen im Mercure galant von der italienischen Messe erfahren zu haben.

    Die wieder eingeführten Handelsvorrechte für die Eidgenossenschaft und die Pfalz erweisen sich in diesem Jahr auch für Italien als vorteilhaft. Wie bereits das Kalifat und Hellas in den letzten Jahren zeigten, lässt sich auch durch den Import von Waren und die Bereitstellung von Dienstleistungen gutes Geld verdienen, nicht allein durch den Export eigener Güter.

    Die Festung an der ligurischen Küste zum Schutz gegen einen Angriff aus dem Westen wird mit großer Geste eingeweiht, und auch die fünf Piratenjäger sind in Genua verfügbar. Die Sicherheitslage im Land bleibt dank des zusätzlichen Reiterminghan recht stabil, obgleich gerade in den Grenzgebieten eine gewisse Sorge vor einem neuen Krieg spürbar ist. Die Piraterie ist zudem eindeutig angewachsen.

    Die staatliche Manufaktur machte glücklicherweise endlich wieder Gewinne, während der Fährdienst leider erneut Verluste melden muss.

    Bei der Börse mit dem Lagerhaus sind Gewinne ursprünglich nicht eingeplant worden, es wäre aber möglich, beides wie einen Staatsbetrieb zu führen. Bislang werden sie wie ein Element der Infrastruktur des Landes unterhalten.

    Unter den Dänen in der Metallurgieschule konnte man bislang keine Erfolge erzielen, was vielleicht mit deren enger Bindung an das Ideal des Nordens zusammenhängen könnte. Ein junger Mann, der tatsächlich in Italien bleiben möchte, ist offenbar Norweger, zwei weitere stellen sich als Schweden heraus – letztere sind offenbar sogar ohne Wissen ihrer Familien im Land.


    Besonderheiten:
    Die oberitalischen Kommunen haben eine lange Tradition der Selbstverwaltung, was die Effizienz von städtischen Schwerpunkten deutlich steigert.
    Dank der hervorragenden Geschützgießerei in Mailand ist die Aufstellung eines Regiments Feldartillerie oder Belagerungsartillerie 10000 S günstiger als üblich, Festungsgeschütze sogar um 15000 S (bei den ersten drei Regimentern pro Jahr).
    Der Söldnermarkt Genua stellt dem Khanat ein Regiment SI kostenlos zur Verfügung.
    Das Khanat Italien ist seit 1709 in vier Provinzen (Lombardei, Ligurien, Toskana, Piemont) aufgeteilt, die in einem Föderationskuriltai zusammenarbeiten. Diese erhalten jeweils 100 Sitze, die sie auf gerechte Weise nach eigenen Regeln vergeben können.
    Die Durchsetzungskraft des Khans bei den Zunftvertretern in den Provinzen ist für sieben Jahre (1717-1723) höher als gewöhnlich


    Herrschaftsgebiet: Oberitalien ohne die Romagna und die Küste von Venedig bis Triest
    Vasallen: Grafschaft Barcelona nördlich von Logrono-Huesca-Tarragona, Südtirol, Korsika
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 9 070 000
    Regionen: Lombardei-Piemont, Ligurien, Toskana, Katalonien-Korsika, Cisleithanien (mit Ungarn, Böhmen, Baiern und Schwaben)
    Provinzräte: Lombardei, Toskana, Ligurien, Piemont

    Hauptstadt: Mailand (Stadtbefestigung 3), seit 1709 zugleich Sitz des Föderationskuriltai
    Hauptresidenz: Como (Wasserschloss 4)
    Wichtige Festungen: Logrono (1), Huesca (1), Tarragona (1), Genua (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Urus I. (seit 1706, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Tenzin II. (1677-1706, *1640)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Hellas und Rom)
    1702: Italienischer Handwerkerwettstreit
    1703: Antipiraterieakt (Stärkung des inneren Zusammenhalts)
    1704: „Tag des Seemanns“ (Seesieg am 14. September 1703 bei Porto Maurizio)
    1705: Bau eines Flusshafens bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    1706: Bau eines Handelspostens in Pori (Großfürstentum Finnland)
    1707: „Föderalismusreform“, Einteilung Italiens in vier Provinzen
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, der Kalmarer Union und der Eidgenossenschaft
    1709: Bau einer Werkzeugmanufaktur in Turin
    1710: Gründung des staatlichen Post- und Fährdienstes Poste Italiane
    1711: Errichtung einer Festung 1 auf dem Pass San Giacomo bei Ventimiglia
    1712: Verwaltungsreform der Federazione Municipale
    1713: Gründung des Servizio informazioni
    1714: Einrichtung einer experimentellen Werkstatt in den Bergamasker Alpen
    1715: Gründung einer Börse in Genua
    1716: Werbung des Khans für eine umfassende Zunftreform
    1717: Lockerungen der Zunftregeln bei Menge, Preis und Produktion von Erzeugnissen
    1718: Gründung der Handelsmesse Fiera del Mediterraneo in Genua


    Besondere Institutionen:
    Seit 1713: Geheimdienst Servizio informazioni in Mailand,
    Achtung Spoiler:
    seit 1714 mit 35 000 S im Inland und mit 15 000 S in ganz Spanien aktiv, 1717 auf 20 000 S im Inland und 15 000 S in ganz Spanien reduziert


    Besondere Bauwerke:
    Seit 1705: Flusshafen bei Pavia (an der Mündung des Tricino in den Po)
    Seit 1705: Finnischer Handelsposten in Genua
    Seit 1706: Handelsposten in Pori (Großfürstentum Finnland)
    Seit 1714: Istituto di Metallurgia, eine Schule für Metallurgie in Bergamo
    Seit 1714: Experimentelle Werkstatt in den Bergamasker Alpen in der Größe einer Schule
    Seit 1715: Börse in Genua in der Größe eines Marktplatzes 2 mit einem Lagerhaus (50 000 S)
    Seit 1718: Festung 1 bei Ventimiglia

    Staatsbetriebe:
    Seit 1709: Staatliche Werkzeugmanufaktur Manifattura di Torino (500 000 S)
    Seit 1710: Staatlicher Fährdienst Poste Italiane (100 000 S) zwischen Genua, Ajaccio und Barcelona, besitzt seit Anfang 1712 fünf kleine Kurierschiffe (5*25 III)

    Offene Bauprojekte: -


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Ungarn (ohne Vasallen), seit 1713 als gegenseitige Privilegien fortgeführt, 1715 beendet
    Seit 1714: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Böhmen (ohne Vasallen), 1717 wieder beendet
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft (mit Vasallen), 1717 wieder eingestellt, 1718 als einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Pfalzgrafschaft (ohne Vasallen) wieder eingeführt
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Herzogtum Schwaben (ohne Vasallen), 1716 bereits wieder eingestellt
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Eidgenossenschaft (mit Vasallen), 1717 beendet, 1718 als einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Eidgenossenschaft (ohne Vasallen) wieder eingeführt
    Seit 1715: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Kalifat (mit Vasallen), 1718 aufgehoben
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für den Heiligen Stuhl (ohne Vasallen)

    Seit Mitte 1712: Schikanen gegen die Deutsche Hanse, Anfang 1714 ausgelaufen
    Seit Frühjahr 1718: Schikanen gegen das Kalifat von Cordoba


    Steuereinnahmen: 1 340 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Nicht verwendete Mittel: -
    Einlagen der Fiera del Mediterraneo: 6 000 S
    Gewinne der Manifattura di Torino: 11 000 S
    Gewinne der Poste Italiane: -
    Weitere Einnahmen: 15 000 S aus Katalonien (Reiterei)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: 150 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 450 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Verluste der Manifattura di Torino: -
    Verluste der Poste Italiane: 9 000 S
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite I: zurückgezahlt
    Fällige Kredite II: Zwangskredit der führenden Stände über 14 225 000 S zu einem vom Khan frei festlegbaren Zinssatz über eine variable Laufzeit im Inland


    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 6,8 (effektiv 6,8) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR (davon 0,2 aus Tirol, 0,1 aus Korsika), 0,2 (effektiv 0,2) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (2500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)

    Geschütze:
    0,4 Regimenter Feldartillerie III in Mailand
    0,2 Regimenter Festungsgeschütze III in Genua


    Schiffe zu Jahresbeginn 1718: 1*500 III (Flaggschiff Federazione), 4*250 IV, 8*100 III, 30*50 III, 50*25 III

    Schiffe am Jahresende 1718: 1*500 III (Flaggschiff Federazione), 4*250 IV, 8*100 III, 30*50 III, 50*25 III

    Neubauten: 5*25 III

    Schiffe Anfang 1719: 1*500 III (Flaggschiff Federazione), 4*250 IV, 8*100 III, 30*50 III, 55*25 III


    Söldner: 1,0 Regimenter SI (Genua, kostenfrei) in Genua, 1,0 Minghan LR (Genua), davon wird die Hälfte in Katalonien stationiert

    Hilfstruppen: 1,5 Minghan SR und 0,5 Minghan LR aus Ungarn, weitere 0,6 Minghan LR aus Katalonien kehrten nach Ungarn zurück, ebenso 0,4 Minghan LR aus Norditalien

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  9. #24
    Zurück im Norden
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    Heiliger Stuhl

    Das römische Symposion, zu dem wie erhofft fast alle Bistümer mindestens einen Theologen geschickt haben, stärkt den Zusammenhalt der Kirche und vor allem das päpstliche Lehramt. Dadurch dürfte es leichter fallen, Abweichungen von der kirchlichen Disziplin wie in einigen Regionen Amerikas einzudämmen, obgleich die politische Situation es manchmal dennoch ratsam erscheinen lassen könnte, nicht mit der ganzen Fülle des Jurisdiktionsprimates einzugreifen.

    Die Veränderungen bei den Banken wurden recht mühelos umgesetzt, und auch die Nuntien bemühten sich, ihrer Aufgabe gerecht zu werden, zumal Papst Honorius den Austausch von Briefen mit den Patriarchen aus der Amtszeit seines Vorgängers fortführte.

    Wirtschaftlich gewinnt das Weinfest an Gewicht, obgleich der weltliche Besitz des Heiligen Stuhls noch immer zu den ärmeren Gegenden des freien Europa gehört.


    Besonderheiten:
    Der Heilige Stuhl verfügt über vier Regimenter der Schweizergarde. Der Sold für diese sehr frommen Männer liegt nur bei einem Viertel des auf dem Söldnermarkt gezahlten Preises. Der Papst kann diese Regimenter allerdings nicht entlassen. Für weitere Verbände werden die gewöhnlichen Preise fällig.
    Der Peterspfennig wird mittlerweile in der ganzen Welt am 29. Juni erhoben und bis zum Ende des Jahres nach Rom gebracht. Er wird im Etat eigens ausgewiesen und erhöht die Mittel des Heiligen Stuhles ganz erheblich.
    Der päpstliche Jurisdiktionsprimat ist mittlerweile durch Privilegien vieler Fürsten, Bischöfe und Klöster deutlich eingeschränkt worden. Dennoch ist der Heilige Vater auch weiterhin allein dafür zuständig, Diözesangrenzen zu verändern, neue Bistümer zu erheben und die Statuten von Ordensgemeinschaften zu genehmigen. Außerdem kann er unwürdigen oder simonistischen Bischöfen die Bestätigung verweigern oder sie absetzen.


    Herrschaftsgebiet: Territorium des Kirchenstaates im Italien des 17. Jh.
    Vasallen: Protektorate Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote
    Protektorate: Gran Canaria, in geringerem Maße auch Fuerteventura und Lanzarote
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 550 000 (mit den kanarischen Protektoraten)
    Regionen: Latium-Marken, Romagna


    Hauptstadt: Rom (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Rom (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Honorius IV. (seit 1717, *1650)

    Verstorbene Päpste:
    Siricius III. (1697-1706, *1635)
    Laurentius I. (1706-1717, *1649)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (mit Hellas und Italien)
    1702: Baubeginn der neuen Peterskirche (Kathedrale der Stufe 4)
    1703: Eröffnung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1704: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1705: Gründung einer Päpstlichen Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    1706: Bau einer päpstlichen Universität in Rom
    1707: Errichtung eines Handelspostens 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung und zum Handel
    1708: Fortsetzung des Zweiten Konzils von Jerusalem
    1709: Konsistorium zur Kreierung neuer Kardinäle und zur Umsetzung der Konzilsbeschlüsse
    1710: Rundreise durch den weltlichen Besitz des Heiligen Stuhls
    1711: Gründung der Landwirtschaftsbank Banco di Santo Spirito
    1712: Beginn einer jährlichen päpstlichen Weinkür am Bartholomäustag, ab 1713 dann zum Erntedankfest
    1713: Einrichtung zahlreicher Nuntiaturen (Botschaften und Konsulate)
    1714: Kodifizierung und Begrenzung der Frondienste, Vergabe eines Viertels der päpstlichen Güter als Allmendefläche (ergänzt durch Schenkungen von Klöstern, Bischöfen und Adligen)
    1715: Schutz der Kanaren unter dem Banner des Heiligen Michael, der zugleich Patron der päpstlichen Flotte wird
    1716: Feierliche Eröffnung der päpstlichen Universität
    1717: Ausweitung der Landwirtschaftsbank Banco di Santo Spirito zur Förderung kleiner Betriebe und zum Aufbau eines Privatgeschäfts (Letzteres endete 1719 bereits wieder)
    1718: Römisches Symposion zur Stärkung der theologischen Eintracht


    Nuntiaturen (Botschaften und Konsulate):
    Seit 1713: Botschaft in Shikawo (25 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Melaka (25 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in München (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Stockholm (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Bern (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Paris (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft auf Shetland (10 000 S)
    Seit 1713: Botschaft in Santiago (10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Sarai (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Konstantinopel (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Sansibar (25 000 S, eigentlich 10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Jaffa (10 000 S)
    Seit 1713: Feste Gesandtschaft in Dublin (25 000 S, eigentlich 5 000 S)
    Seit 1714: Botschaft in Mailand (10 000 S)
    Seit 1714: Botschaft in Tarent (10 000 S)
    Seit 1714: Konsulat in Venedig (5 000 S)
    Seit 1714: Konsulat in Sassari (5 000 S)
    Seit 1715: Botschaft in Nyarobie (15 000 S)
    Seit 1715: Botschaft in Khansbruck (15 000 S)
    Seit 1715: Botschaft in La Palma de Gran Canaria (10 000 S)


    Besondere Gebäude:
    Seit 1705: Päpstliche Druckerei in der Größe einer Schule der Stufe 2 in Rom
    Seit 1707: Handelsposten 2 in Jaffa zur Pilgerversorgung, 1712 auf Stufe 3 erhöht
    1706-1715: Päpstliche Universität in Rom, zusätzlich mit diplomatischer (statt philosophischer) Fakultät
    Seit 1716: Feste Gesandtschaft des Kaiserreichs China in Rom


    Offene Projekte:
    1702-17XX: Bau des Petersdomes (2 977 000 S/ 10 000 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1714: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 im Khanat Hellas
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Italien
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 für die Deutsche Hanse, 1716 aufgehoben

    Seit 1711: Schikanen gegen das Khanat der Kanarischen Inseln, 1713 mit der Kriegserklärung obsolet


    Steuereinnahmen: 140 000 S
    Einnahmen aus dem Peterspfennig: 2 570 000 S
    Nicht verwendete Mittel: -
    Tributeinnahmen: -
    Spenden für den Petersdom: 75 000 S (bereits verbaut)
    Spenden für die päpstliche Universität: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 12 220 S
    Einlagen der Banco di Santo Spirito: 300 000 S (davon 120 000 S verliehen)
    Einlagen der Förderbank: 650 000 S (davon 590 000 S verliehen)
    Einlagen der Privatbank: aufgelöst
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%


    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 300 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: 11 000 S (Mehrkosten beim Bau des Petersdomes, müssen noch beglichen werden),
    Fällige Kredite: 4 400 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 4 840 000 S

    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1718: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 19 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.
    Zinsloser Kredit des Khanats Hellas an die RNC: 60 000 S
    Zinsloser Kredit des Heiligen Stuhls an die RNC: 60 000 S


    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1719: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 22 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.
    Zinsloser Kredit des Khanats Hellas an die RNC: 60 000 S
    Zinsloser Kredit des Heiligen Stuhls an die RNC: 60 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,2 (effektiv 0,2) Regimenter LI (leicht erhöht)


    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)


    Geschütze: 1,5 Regimenter Festungsgeschütze III


    Schiffe Anfang 1718: 1*400 III, 4*250 III, 1*250 I, 15*100 III, 1*100 II, 57*50 III, 4*50 II, 49*25 III, 12*25 II, davon 1*400 III, 2*250 III, 10*100 III, 50*50 III, 45*25 III vor den Kanaren
    Angemietete Schiffe: 1*150 IV und 9*50 IV aus dem Khanat Ungarn in den Adriahäfen
    Anfang 1718 aufgegebene Schiffe: 3*250 III, 1*250 I, 7*100 III, 1*100 II, 7*50 III, 4*50 II, 9*25 III, 2*25 II

    Schiffe zum Jahresende 1718: 1*400 III, 1*250 III, 8*100 III, 50*50 III, 40*25 III, 10*25 II, davon 1*250 III, 4*100 III, 40*50 III, 30*25 III bei den Kanaren
    Angemietete Schiffe: 1*150 IV und 9*50 IV aus dem Khanat Ungarn in den Adriahäfen

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1719: 1*400 III, 1*250 III, 8*100 III, 50*50 III, 40*25 III, 10*25 II, davon 1*250 III, 4*100 III, 40*50 III, 30*25 III bei den Kanaren
    Angemietete Schiffe: 1*150 IV und 9*50 IV aus dem Khanat Ungarn in den Adriahäfen



    Söldner: 1,0 Minghan LR (Genua), 1,0 Regimenter DR (Konstantinopel), werden im ganzen Land eingesetzt, um die Sicherheit zu erhöhen
    Besondere Söldner: 4,0 Regimenter SI (Schweizergarde, Viertelsold), davon 2,0 Regimenter im ländlichen Gebiet; diese standen zeitweilig in Galicien


    Im Feld stehende Einheiten: -


    Verluste 1718: -

  10. #25
    Zurück im Norden
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    Khanat Hellas

    Die Regierungen von Frankreich, Hellas und dem Kalifat beginnen mit der mühsamen, aber als zukunftsträchtig eingeschätzten Vereinheitlichung und Kodifizierung des Handelsrechts aller drei Länder. Da dabei auch die südfranzösischen Vasallen einbezogen werden müssen und verschiedene Rechtstraditionen eine Rolle spielen – insbesondere das islamische Recht des Kalifats hat sich in vielen Bereichen von der mongolischen Tradition abgewandt – dürfte man wohl bis ungefähr 1730 beschäftigt sein. Auch die Einbeziehung der Kaufleute und der von den Herrschern festgelegten Sonderregelungen für sehr spezifische Themenbereiche tragen natürlich zu diesem Zeitraum bei. Andererseits rechnet man bei einer fortlaufenden Finanzierung damit, dass die Kaufleute der drei Großmächte dann deutlich einfacher in den anderen Ländern zurechtkommen werden. Zudem können die Monarchen festlegen, ob das neue Recht eher händler- oder eher kundenfreundlich ausgestaltet sein soll, was ebenfalls zu einer Veränderung der Strukturen beitragen dürfte, die ansonsten vielleicht nur gegen einen erheblichen Widerstand der Stände durchgesetzt werden könnten.

    Wirtschaftlich ergaben sich in Hellas in diesem Jahr einige Veränderungen, da die italienische Handelsmesse eine nicht unbedeutende Konkurrenz zur Afrikanikí Agorá darstellt. Viele der Waren, die für Europa bestimmt sind, werden nun im näher an den dortigen Städten und Verkehrswegen gelegenen Genua angeboten. Dafür gewann man im Kalifat und Galicien weitere Marktanteile und stellte so eine gewisse Verbindung in den Atlantik her. Zudem konnten auch bei Importen die Zolleinnahmen zuverlässiger eingezogen werden, was sicherlich mit den regionalen Verwaltungen in zwei Vorzeigeregionen zu tun hat.

    Kronprinz Iskander würde gern eine junge Frau namens Zubāda aus dem Kalifat ehelichen, die einer Seitenlinie der Meriniden entstammt, aber nicht besonders eng mit der in Hellas regierenden Dynastie verwandt ist, so dass keine religiösen Bedenken bestünden.

    Im Bereich der Leibeigenschaft hat sich die Situation hingegen kaum verändert. Die auf den Gütern der Krone eingesetzten Pächter sind manchmal sogar stärker belastet als die auf den Adels- und Kirchengütern tätigen Leibeigenen. Finanziell ist dies durchaus ertragreich für die Silbereinnahmen des Khanats, aber selbst idealistische Adlige sehen so offenbar kaum einen Grund, ihre Leibeigenen auf dieselbe Weise freizulassen. Zudem hat der Verzicht des Khans, Leibeigene für Baumaßnahmen heranzuziehen, eine potentielle Sorge von ihren Schultern genommen, selbst wenn auch andernorts nur selten auf diese Möglichkeit zurückgegriffen wird.

    Es wird außerdem gemeldet, dass sich die Sicherheitslage im Land allmählich weiter bessert, so dass Beamte des Khans ebenso wie Kaufleute nun eher bereit sind, ins Landesinnere zu reisen, um ihren Aufgaben und Geschäften nachzugehen.


    Besonderheiten:
    Im süditalienischen Adel ist eine antikisierende Religion sehr verbreitet, die den Khan als Schutzherrn vor den Christen ansieht. Dadurch ist die dortige Oberschicht äußerst loyal.
    In Athen sind noch Söldner (SI*) mit besonders effektiven Waffen aus mongolischer Zeit ausgerüstet.
    Als merinidischer Prinz erhält der Khan jährlich eine Apanage aus seinen spanischen Gütern.


    Herrschaftsgebiet: Süditalien, Griechenland südlich der Linie Olymp-Parga ohne die Inseln
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 5 970 000
    Regionen: Südgriechenland, Süditalien

    Hauptstadt: Athen
    Hauptresidenz: Tarent (Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Salerno (4), Bari (2), Tropea (2), Larisa (2), Piräus (3)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Ibrahim I. (seit 1704, *1670)

    Verstorbene Monarchen: Khan Uthman I. (1667-1704, *1629)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Compagnia Transcontinentale für den Orienthandel (gemeinsam mit Italien und Rom)
    1702: Gesandtschaft zur Förderung von Handel und Diplomatie mit der Satrapie Sansibar
    1703: Einrichtung diplomatischer Vertretungen in Kairo und auf Sansibar
    1704: Bau eines Handelspostens auf Sansibar (für die RNC)
    1705: Handelsmesse Afrikanikí Agorá in Athen (als dauerhafte Veranstaltung geplant)
    1706: Einführung der Athener Börse, die den Außenhandel des Landes unterstützen soll
    1707: Tarenter Adelstag zur stärkeren Zentralisierung des Khanats
    1708: Gründung einer „Hellenisch-Melakanischen Gesellschaft für Kommerz“
    1709: Einführung des ius emphyteuticarium auf Krongut und bei freiwillig teilnehmenden Adligen (nach Klarstellung 1710: Keine Fronpflichten, aber Pachtgebühren sowie unbezahlte Arbeitsdienste für den Unterhalt der Infrastruktur; persönliche Freiheit).
    1710: Bau eines Handelspostens in Kairo
    1711: Gründung einer „Freiheitsbank“ zum Erwerb von Land und Arbeitsmaterial im ländlichen Raum des Khanats
    1712: Diplomatische Handelsdelegation zum Unabhängigkeitstag des Kalifats
    1713: Rückreise des Kronprinzen Iskander aus Melaka, Vorbereitung eines Buches
    1714: Gründung der Schola Agriculturae "Lucius Columella"
    1715: Einrichtung der Präfektur Kampanien als mittlere Verwaltungsebene und Lernort
    1716: Einrichtung der Präfektur Thessalien als mittlere Verwaltungsebene
    1717: Einführung eines Präfekturgerichtshofes in Kampanien
    1718: Kodifizierung und Harmonisierung des Handelsrechts im Mittelmeerraum (bis 1730)


    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Handelsposten 1 der RNC auf Sansibar (von Hellas geplant und finanziert)
    Seit 1706: Börse in Athen in der Größe eines Marktplatzes 1, 1707 auf Stufe 2, 1709 auf Stufe 3, 1714 auf Stufe 4 und 1715 auf Stufe 5 erhöht
    Seit 1710: Handelsposten 1 des Khanats in Kairo
    Seit 1714: Landwirtschaftsschule „Schola Agriculturae Lucius Columella" in Tarent, 1715 auf Stufe 2 ausgebaut


    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1703: Feste Gesandtschaften in Kairo und auf Sansibar (je 10 000 S)
    Seit 1705: Botschaften bei den Großkhanaten Melaka (25 000 S) und Debul (15 000 S)
    Seit 1710: Konsulate in Alexandria (5 000 S), Tanger (2 500 S) und Genua (2 500 S)
    Seit 1714: Botschaft beim Großkhanat Dagomys (25 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1711: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Kalifat von Cordoba (ohne Vasallen), 1715 auf Stufe 2 erhöht, seit 1717 zum Ausgleich einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 des Kalifats im Khanat Hellas
    Seit 1714: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 für den Heiligen Stuhl, 1717 ausgelaufen


    Besondere Gesetze und Regelungen: Das Khanat verzichtet seit 1707 auf außerordentliche Frondienste für Bauprojekte und verlieh 1710 allen Leibeigenen der Krone und der aus eigenem Willen mitwirkenden Adligen die persönliche Freiheit bei fortdauernder Dienstpflicht; seit 1713 entfällt auch diese Dienstpflicht

    Besondere Präfekturen: Kampanien (seit 1715/16, mit eigenem Gerichtshof), Thessalien (seit 1716/17)

    Steuereinnahmen: 1 740 000 S
    Einnahmen aus der Apanage: 150 000 S
    Einlagen des Fonds zur Ausrichtung der Afrikanikí Agorá: 2 000 S
    Einlagen der Emphyteuten-Kasse: aufgelöst und in die Freiheitsbank überführt
    Einlagen der Freiheitsbank: 225 000 S (davon 225 000 S verliehen)
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 32 000 S
    Nicht verwendete Mittel: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 210 000 S (mit Abgabebonus), davon 10 000 S speziell zum Erwerb von Luxusgütern
    Kosten für die Präfektur Kampanien: 50 000 S, für den Gerichtshof wurden vom Khan jeweils 10 000 S jährlich festgelegt
    Kosten für die Präfektur Thessalien: 50 000 S
    Soldkosten: -
    Infrastrukturkosten 1718: 47 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 95 000 S (Diplomatische Vertretungen)
    Ausgaben während des Jahres: -

    Fällige Kredite: 2 000 000 S in der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 2 200 000 S


    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1718: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 19 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.
    Zinsloser Kredit des Khanats Hellas an die RNC: 60 000 S
    Zinsloser Kredit des Heiligen Stuhls an die RNC: 60 000 S


    Eigenkapital der Roma-Napoli-Compagnia (RNC) zum Jahresbeginn 1719: 1755 Anteile (Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359), 22 000 S, dazu 1*500, 1*400, 1*350, 6*250, 1*100 und 3*25 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 219 375 S.
    Stimmverteilung der Roma-Napoli-Compagnia (RNC):
    Stammanteile: Hellas 333, Heiliger Stuhl 333, Handelskonsortien 334
    Vorteilsaktien: Hellas 950, Heiliger Stuhl 450, Handelskonsortien 359
    Stammanteile ermöglichen die Mitbestimmung auf den Gesellschafterversammlungen, sind aber finanziell ohne Wirkung. Ihre Zahl ist auf 1000 begrenzt.
    Zinsloser Kredit des Khanats Hellas an die RNC: 60 000 S
    Zinsloser Kredit des Heiligen Stuhls an die RNC: 60 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 1,7 (effektiv 1,7) Minghan SR, 1,4 (effektiv 1,4) Minghan LR, 3,5 (effektiv 3,5) Regimenter LI (leicht gesunken)
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe II (1000 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1500 Mann)

    Geschütze: 0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III in Athen

    Schiffe zu Jahresbeginn 1718: 1*350 III („Atalante“), 4*250 III („Castor“, „Pollux“, „Hero“, „Leander“), 4*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II

    Schiffe am Jahresende 1718: 1*350 III („Atalante“), 4*250 III („Castor“, „Pollux“, „Hero“, „Leander“), 4*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1719: 1*350 III („Atalante“), 4*250 III („Castor“, „Pollux“, „Hero“, „Leander“), 4*100 III, 10*50 III, 5*50 II, 20*25 III, 7*25 II


    Söldner:
    2,3 Regimenter SI* (Athen), davon 2,0 Regimenter in den größeren Städten und den wichtigsten Festungen sowie 0,3 Regimenter als Leibgarde in Tarent
    3,0 Minghan LR (Konstantinopel) zur Sicherung beider Landesteile

    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  11. #26
    Erfährt alles als letzter Avatar von Käsbert
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    SUOMEN SUURIRUHTINASKUNTA – GROSSFÜRSTENTUM FINNLAND 1719



    Bild





    Feste Ausgaben:

    Feste Zuwendungen / Hofhaltung


    Kommunale Saunen


    Gesamt
    ±0 S


    ±0 S
    175.000 S


    15.000 S


    190.000 S


    Staatliche Banken und Kassen:

    Typ Einlagen Ende 1718 davon verliehen Neueinlagen 1719
    Einlagen Beginn 1719
    Handelsbank


    Landwirtschaftsbank


    Schulgeldkasse


    Armenkassen


    Gesamt
    350 000 S


    200 000 S


    16.000 S


    12.000 S
    310.000 S


    180.000 S


    –


    –
    –


    10.000 S


    40.000 S


    20.000 S


    70.000 S
    350.000 S


    210.000 S


    56.000 S


    32.000 S


    Militär:

    Marine:
    Neubau: —
    Erwerb: —
    Unterhalt:
    Art Stufe Stückpreis Anzahl Kosten
    25er III 1.500 S 30 45.000 S
    50er III 3.000 S 10 30.000 S
    Gesamt 75.000 S

    Belagerungswaffen:

    Neubau: —
    Unterhalt: —

    Söldner:
    Art Herkunft Stückpreis Anzahl Kosten
    LI Krakau 60.000 S 2,5 150.000 S
    Gesamt 150.000 S

    Landstreitmacht:

    Waffentragende Bevölkerung: 2,5 Regimenter LI*; 2,6 Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,4 Regimenter LI



    Schwerpunkt:

    Hafenbau Oulu
    In Oulu soll über die kommenden 3 Jahre ein großer Handelshafen (Stufe 1) gebaut werden. Dazu werden im ersten Jahr 550.000 S bereitgestellt. Der Handelshafen soll dann auch die fertig gestellte mittlere Straße zum Oulujärvi verknüpfen.
    Kosten: 550.000 S



    Ereignisse:

    • Es wird ein hochrangiger Gesandter nach England entsandt und dort (hoffentlich) vom König empfangen. Es könnte einen Freundschaftvertrag geben. Der Gesandte bekommt hierfür die Vollmacht, einen solchen im Namen des Großfürsten zu unterzeichnen.





    Reaktion:

    • X





    Weiteres:

    • Kreditzinssatz: 12%
    • Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
      Schiffsproduktion: Stufe III (500 Mann)
    • Besonderheiten: Einige finnische LI* sind Waldläufer aus dem Norden mit Kampfvorteilen in Waldgebieten.
      Der Freihafen Stettin wurde dem Großfürsten anstelle von Uusima übertragen, das man auf Druck Narwas nicht abgeben konnte. Obwohl die Stadt als Vasall unter finnischer Suzeränität steht, trägt sie dank der engen Handelsbeziehungen zum finnischen Steueraufkommen bei.
    • Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg
    • Zur Stärkung des Handels bauen Stettin und Finnland eine mittlere Straße von Stettin aus nach Berlin (142km Länge, d.h. 2.130.000 S). Finnland übernimmt davon 630.000 S, Stettin zahlt 1.500.000 S. Brandenburg beteiligt sich über einen Schwerpunkt und wird bis 1720 jährlich 80.000 S an Finnland zahlen. Der Bau soll binnen 4 Jahren vonstatten gehen. Wurde Ende 1714 fertig gestellt sein.





    Finanzen:

    Etat 1718:
    Einnahmen Ausgaben
    440.000 S Steuereinnahmen 190.000 S Feste Ausgaben
    351.500 S Zinsen Kalifat 070.000 S Neueinlagen Banken und Kassen
    060.000 S Zinsen Stettin 075.000 S Marine
    080.000 S Zahlung Brandenburg 150.000 S Söldner
    006.000 S Einnahmen Memoiren 550.000 S Schwerpunkt
    937.500 S 1.035.000 S – 97.500 S

    Kreditvergabe:
    Land Alt Neu Zinsen Neuvergabe
    Kalifat 3.700.000 S 3.700.000 S 9,5% 0 S
    Stettin 3.000.000 S 2.900.000 S 2% – 100 000 S
    Gesamt 6.700.000 S 6.600.000 S — – 100 000 S

    Staatssäckel:
    Staatssäckel Ende 1718 + 217 S
    Etat 1719 – 97.500 S
    Neuverschuldung 0 S
    Neuvergabe Kredite + 100.000 S
    Staatssäckel Beginn 1719 2.717 S


    Schuldenstand: 0 S

  12. #27
    Zurück im Geschäft Avatar von Brabrax
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    KÖNIGREICH SCHOTTLAND

    Schwerpunkt: Fishing for trouble
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Allerdings nimmt die Konkurrenz der Hanse mittlerweile deutlich zu, was die Fischerei im Nordatlantik angeht. Nur in Richtung der grönländischen Siedlungen, bei Spitzbergen und vor Nova Scotia mit seiner besonderen Rechtslage verfügt man noch über ein weitgehendes Monopol, das nur von wenigen, seit vielen Jahren aktiven Schiffen der Zisterzienser durchbrochen wird, die zum Teil sogar mit schottischen Mannschaften zusammenarbeiten.
    Die Schiffe der Zisterzienser sollen uns nicht weiter kümmern; sie arbeiten freundschaftlich mit uns zusammen und sind nur wenige, während die Hanse unermüdlich in Gewässer vordringt, die für sie außerhalb der heimischen Gefilde liegen sollten.
    Es wird Geld in die Hand genommen, um die Fischerdörfer entlang der Küsten zu stärken und die Anschaffung bzw. den Bau weiterer Fischerboote, die gerne auch hochseetauglich sein dürfen, zu ermöglichen. Dabei sollen im Verbund agierende Fischer auch mal ein einzelnes Hanse-Fischerboot abdrängen dürfen. Die Hoheit auf See im Nordatlantik steht den britischen Inseln zu, nicht der deutschen Hanse.
    Kostenpunkt: 50 000 S


    Nebenaktion:
    Einrichtung einer sekundären Bauernkasse - 25 000 S
    Zur Einrichtung einer sekundären Bauernkasse, aus welcher weitere Maßnahmen finanziert werden können, stellt die Krone in diesem Jahr eine Summe von 25 000 S zur Verfügung.
    Spoiler NUR für die SL
    Achtung Spoiler:
    Diese sekundäre Bauernkasse dient dazu, Maßnahmen zu finanzieren, umden Gedanken der Bauernrevolution unter die Völker der europäischen Länder zu bringen. Es ist die Vorbereitung für den SP im nächsten Jahr.



    Sonstiges:
    Die Highland Games werden fortgeführt, dafür stellt die Krone 10 000 S zur Verfügung.
    An der Heilerschule St. Mungo sollen, wie es angefragt war, auch Frauen zugelassen sein, die Ausbildung anzutreten.
    Der Handelshafen von Inverness wird zu 100 000 S weitergebaut.
    Es wird eine Gesandtschaft zu Kosten von 5 000 S nach Kopenhagen geschickt, um dort dieses Jahr Gespräche zu führen und Entwicklungen in Kalmar vor Ort zu überblicken.
    Es werden 50 000 S zu 8% an Frankreich verliehen. Rückzahlung im kommenden Jahr.


    Finanzen:

    Steuereinnahmen: 850 000 S
    Einnahmen der Krone aus Neuschottland: 120 000 S
    Einnahmen durch Handelsprivilegien: 50 000 S (England)
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 86 000 S
    Verfügbare Mittel insgesamt: 1 106 000 S

    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Royal Bank of Scotland: 450 000 S (davon 340 000 S verliehen)
    Einlagen der Bauernkasse: 0 S (sollte möglichst wieder aufgefüllt werden, 100 000 S sind in den letzten Jahren eine gute Summe gewesen, um die Freikäufe weiterzuführen)

    Hofhaltung: 200 000 S
    Schwerpunkt: 50 000 S
    Nebenaktion: 25 000 S
    Fortführung der Highland Games: 10 000 S
    Gesandtschaft nach Kopenhagen: 5 000 S
    Geldleihe nach Frankreich: 50 000 S
    Infrastrukturkosten: 290 000 S
    Tribut an Negübeihafen: 60 000 S
    Weiterbau des Handelshafens: 100 000 S
    Kauf zusätzlicher Anteile der WMC: -
    Einlagen in die Bauernkasse: 100 000 S
    Soldkosten: 75 000 S (1,0 Minghan LR aus Lyon)
    Schiffsunterhalt: 89 000 S (4*100 III, 10*50 III, 7*50 II, 6*25 IV, 10*25 III, 9*25 II)
    Neubaukosten der Schiffe: -
    Gesamt: 1 054 000 S


    Neue Rücklagen: 52 000 S
    Geändert von Brabrax (30. Oktober 2026 um 15:48 Uhr)
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Spieler sind einfach unterschiedlich, der eine sieht ein halb volles und der andere ein halb leeres Glas.
    Zitat Zitat von Bassewitz Beitrag anzeigen
    Was Brabrax sagt!

  13. #28
    Grünkohlgroßmaul Avatar von Bassewitz
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    Khanat Westfalen






    Schwerpunkt Nationalepos

    Die Vorbereitungen für ein mögliches Nationalepos werden getroffen. Dazu wirbt man einige erfahrene Autoren an, die beim Mallersdorfer Jahreskalender oder dem Mercure galant gearbeitet haben und anders als die Redakteure des recht nüchternen Hanseblattes den dichterischen Stil pflegen, der für ein solches Werk nötig wäre.
    Der Khan ist entzückt!
    Es soll jetzt endlich ein monumentales Nationalepos für Westfalen geschaffen werden, das unsere bisherigen Forschungen zu unserer Vergangenheit (Tacitus, Widukind etc.) zur Grundlage nimmt und anhand dieser die Entwicklung von den tapferen und aufrechten Chauken über den Sachsenherzog Widukind als ersten christlichen Herrscher bis zu den heutigen Khanen den Anspruch einer Kontinuität der Herrschaft und des Landes erhebt. Im Werk werden die historischen Quellen patriotisch verklärt und schamlos für unsere Legitimation ausschlachtet absolut historisch korrekt interpretiert, sodass jedem Leser offenbar wird, dass wir hier in Westfalen die coolsten sind, schon immer waren und auch immer die coolsten sein werden. So nämlich!
    Ziel ist dabei, das Einheits- und Nationalgefühl des ehemaligen Kunststaates Westfalen sowie die Legitimation der und Identifikation mit der Herrscherdynastie zu stärken.
    Westfalen als Land der Dichter und Denker erwartet große Kunst von uns!

    Budget: 100.000 S


    Sonstiges:

    Mittlere Straße zwischen Enschede und Münster (69 mongolische Meilen bzw. 1 035 000 S)
    Bau 20 Meilen: 20 * 15.000 S = 300.000 S
    Neuer Stand: Mittlere Straße Enschede - Münster: 300.000/1.035.000 S


    Dafür blieb der Handwerkerstand dank der Werbemaßnahmen während der Hungerkrise und der darauffolgenden Bemühungen um die Sicherheit der Einwanderer sehr stark. Er dürfte auch stark dazu beigetragen haben, die Einnahmen des Landes weiter zu erhöhen. Rückwanderungen wurden von Einzelfällen abgesehen kaum mehr verzeichnet.
    Ausgezeichnet! Genau so weitermachen! Weiterhin unterstützten wir die weitere Integration der Neubürger mit 120.000 S. Die 1,5 LI-Söldner werden zur Sicherheit behalten.


    Die Heiratskasse wurde bereits im ersten Jahr sehr gut angenommen und fördert wie erhofft den Austausch zwischen den einzelnen Regionen. Dadurch dürften mittelfristig ein stärkerer Zusammenhalt innerhalb des Landes und eine gewisse Distanz an den nachmongolischen Grenzen entstehen, so dass das Khanat stärker als organische Einheit wahrgenommen werden sollte. Zudem rechnet man mit einer wirtschaftlichen Erholung des Adels.
    Wunderbar! Die Heiratskasse soll um 65.000 S wiederaufgefüllt werden.


    Der Wiederaufbau der friesischen Dörfer geht recht gut voran, zumal auch die Vasallen sich an der finanziellen Unterstützung beteiligen, nachdem sie besonders stark von der Hanse und ihren Handelsverbindungen profitierten. So sollen fast 500 000 S Wiederaufbauhilfe verfügbar gewesen sein, ein großer Teil davon durch Sach- und Arbeitsleistungen.
    Zur weiteren Unterstützung werden noch einmal 100.000 S eingesetzt. Der Khan besucht dieses Jahr die verheerten Gebiete, verteilt einen Teil der Hilfsgelder (nach Absprache mit den Fachleuten) persönlich und drückt sein Mitgefühl aus. Dabei hebt er die Unterstützung der Vasallen und gute Zusammenarbeit in dieser Sache und allgemein in den letzten Jahren lobend hervor.


    Bau von weiteren 0,3 Feldartillerie IV für die Schweiz: 0,3 * 60.000 S * IV = 72.000 S


    Der Khan spendet erneut 80.000 S für den Bau des Stifts Marienhöhe, um dieses soziale und gottgefällige Werk zu fördern und dem baierischen Kaiser seine Wertschätzung auszudrücken. Man soll versuchen, die eigene Wohltätigkeit im Rahmen des Stifts der letzten Jahre (mittlerweile insgesamt 190.000 S) im In- und Ausland möglichst gut darzustellen, um unseren Ruf etwas aufzubessern.


    Jon
    Achtung Spoiler:
    Es soll im Kreis der Eliten mal vorsichtig vorgefühlt werden, ob man dem Khan ausreichend vertraut, dass dieser den Landesgeheimdienst zur Spionageabwehr einsetzen könnte. Man hat etwas Sorge, dass feindliche Mächte versuchen könnten, soziale Spannungen im Inland zu verstärken. Gerüchten zufolge soll dies ja beim Khanat der Kanarischen Inseln zur dessen Untergang beigetragen haben. Der Wankelmut des einfachen Volkes sollte ja hinlänglich bekannt sein und leider auch die Schäden, die dies schon in unseren Nachbarländern angerichtet hat, wenn der Volszorn sicht entlädt.



    Finanzen:

    Steuereinnahmen: 1.250.000 S
    Rücklagen vom Vorjahr: 4.495 S
    Privilegien Hanse: 160.000 S
    Artilleriebau Schweiz: 86.400 S
    Gesamt: 1.500.895 S

    Hofhaltung: 305.000 S
    Schwerpunkt: 100.000 S
    Soldkosten: 277.500 S (2,5 Minghan LR, 1,5 Minghan LI)
    Unterhalt der Geschütze: 24.000 S
    Tributzahlung: 25.000 S (Ungarn)
    Straßenbau: 300.000 S
    Artilleriebau: 72.000 S
    Integration Einwanderer: 120.000 S
    Aufbauhilfe Vasallen: 100.000 S
    Zinsen: 22.000 S
    Spende Marienhöhe: 80.000 S
    Heiratskasse: 65.000 S
    Gesamt: 1.490.500 S

    Neue Rücklagen: 10.395 S


    Besonderheiten:
    Dank der Erfahrungen des Khanats mit Geheimdiensten ist es den Westfalen möglich, jedes deutsche Land für 25000 S und jedes andere europäische Reich für 50000 S jährlich intensiv zu beobachten. Die Einrichtung des Geheimdienstes benötigt keinen Schwerpunkt mehr, so dass eine Infiltration jederzeit zum Jahresbeginn aufgenommen werden kann.
    Die politische und wirtschaftliche Nähe zur Hanse, zum Königreich England und zu den burgundischen Ländern lässt das Khanat von den Handelsbeziehungen zwischen diesen Mächten profitieren.

    Herrschaftsgebiet: Westfalen, Drenthe, Overjissel, südliches Niedersachsen,
    Vasallen: Nördliches Niedersachsen, Groningen, Grafschaft Kleve
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 2 290 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Bielefeld-Enschede, Niedersachsen-Holland (Vasallen, mit der Hanse)

    Hauptstadt: Bielefeld (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Enschede (Stadtbefestigung 1, Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Braunschweig (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Friedrich I. (seit 1704, *1687)

    Verstorbene Monarchen: Khan Heinrich I. (1698-1704, *1651)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung von Sonntagsschulen
    1702: Einrichtung von Zuchtgestüten
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Einrichtung einer Geschützgießerschule in Braunschweig
    1705: Einführung des „Bildungsplans 05“ nach englisch-böhmischem Vorbild
    1706: Einrichtung eines Priesterseminars in Münster
    1707: Begrenzung der Aufstandsfolgen in Stadt und Land nach dem Vorbild Burgunds
    1708: Festlegung der Fronpflichten nach englischem Vorbild
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Bau eines Flusshafens an der Weser (bei Verden)
    1711: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1712: Gründung der Westfalenbank für Landwirtschaft und Handwerk
    1713: Einführung des Westfalenliedes
    1714: Große 500-Jahr-Jubiläumsfeier Bielefelds
    1715: Ökonomisches Symposium in Bielefeld
    1716: Anwerbung von Handwerkern aus den von Hungersnot gefährdeten Regionen
    1717: Gründung des Fridericianum Bielefeld
    1718: Einführung einer Heiratskasse für den Adel aller Provinzen


    Besondere Institutionen:
    Seit 1700: Geheimdienst in Bielefeld, im Augenblick nicht aktiv


    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Geschützgießerschule 1 in Braunschweig
    Seit 1706: Priesterseminar in Münster (ähnelt einer Schule 1)
    Seit 1710: Flusshafen an der Weser (bei Verden)
    Seit 1717: Fridericianum Bielefeld, ein akademisches Gymnasium 1 mit wirtschaftlichem Schwerpunkt


    Abgeschlossene Bauprojekte:
    Seit 1712: Mittlere Straße zwischen Hannover und Braunschweig (67 Mongolische Meilen)
    Seit 1718: Mittlere Straße zwischen Hannover und Bielefeld (109 Mongolische Meilen)


    Offene Bauprojekte:
    Keine


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1710: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein
    Seit 1712: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg, 1717 ausgelaufen
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Deutsche Hanse


    Steuereinnahmen: 1 250 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 4 495 S
    Einlagen der Westfalenbank für Bauern und Handwerker: 500 000 S (davon 480 000 S verliehen), seit 1717 mit einem gewissen Anteil auch in den Vasallengebieten aktiv
    Einlagen der Heiratskasse: 35 000 S

    Entrichtete Tribute: 25 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 11%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 305 000 S (mit Abgabebonus), davon 5 000 S für ein jährliches ökonomisches Symposium

    Zusätzliche Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Kredite: 200 000 S im Inland zu 11% Zinsen, insgesamt also 222 000 S

    Waffentragende Bevölkerung: 1,1 (effektiv 1,1) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR (leicht gewachsen), 2,9 (effektiv 2,9) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR, 1,9 (effektiv 1,9) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe IV (300 Mann, seit Anfang 1715, 1718 auf 400 Mann erhöht) + Stufe III (1100 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (Vasallen, 1000 Mann)

    Geschütze: 0,3 Regimenter FG IV in Braunschweig
    Besondere Geschütze: aufgelöst

    Schiffe zu Jahresbeginn 1718: 5*100 III, 37*50 III, 30*25 III (Vasallen)
    Schiffe am Jahresende 1718: 5*100 III, 37*50 III, 30*25 III (Vasallen)
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1719: 5*100 III, 37*50 III, 30*25 III (Vasallen)

    Söldner: 2,5 Minghan LR (Lüttich), seit Mai 1717 zudem 1,5 Regimenter LI (Kassel) zum Schutz der eingewanderten Handwerker in den größeren Städten

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -
    Zitat Zitat von Azrael Beitrag anzeigen
    Was Basse sagt. :D
    Zitat Zitat von Simato Beitrag anzeigen
    Passe, wenn nicht Basse :schwaerm:
    Zitat Zitat von Der Gevatter Tod Beitrag anzeigen
    Da will ich mich einmal im Leben anpassen (...) und BasedBasse rückt mich direkt zurecht :D

  14. #29
    Shiny! Avatar von Lao- Tse
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    Pfalzgrafschaft bei Rhein




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    Schwerpunkt: Erntedankfest


    Die Beteiligung pfälzischer Gäste an den verschiedenen Veranstaltungen wurde wie geplant gefördert, und das Musterlandgut hat offenbar bereits in diesem Jahr und damit früher als erwartet sein volles Potential entfaltet.

    Um einen Schlussstrich unter die Krisen und Streitigkeiten der letzten Jahre zu ziehen, wird in Absprache mit dem heimischen Klerus- allem voran den Bischöfen wie jenen von Mainz und Worms- ein passender Feiertag für die Abhaltung eines Erntedankfestes ausgewählt. Die geplanten Feierlichkeiten sollen alle Stände miteinbeziehen und reichen von Empfängen der Oberschicht im pfalzgräflichen Landsitz bis hin zu Festumzügen in den Straßen Heidelbergs. Geladen ist alles, was Rang und Namen hat, von Adel und Klerus bis zu den bürgerlichen Vertretern der Handelshäuser, Zünfte und der Universität, aber auch das einfache Volk, während Spielleute des Balduinsbundes eingeladen sind, die Gäste zu unterhalten. Gesonderte Einladungen gehen heraus an die 24 am Wormser Streit beteiligten Bischöfe, denen freisteht, die Ernte zu segnen, Messen zu lesen und sonstige Weihen und religiöse Prozessionen vorzunehmen, aber auch an den nachbarschaftlichen Adel, etwa den über das Saarland verbundenen burgundischen oder schwäbischen Adel oder auch den hessischen Khan, dem man auf diese Art unausgesprochen für die Hilfe beim Rechtsgutachten danken will.

    Da die Ernte im Mittelpunkt steht, dreht sich also auch bei Hofe im kommenden Jahr alles um die pfalzgräfliche Tafel, die sich dafür eigens mit einer Auswahl der besten landwirtschaftlichen Erzeugnisse beliefern und diese öffentlich verköstigen lässt. So sollen bei Hofe prestigeträchtige Weinverkostungen stattfinden, die Adligen sind eingeladen, Weine von ihren eigenen Landgütern mitzubringen. Die besten Weine werden dabei prämiert und mit einem Gütesiegel ausgezeichnet, das sie als Favoriten der Pfalzgräfin kennzeichnet und zum Export berechtigt, der Sieger erhält eine Prämie und das Recht, den Empfang des nächsten Jahres auszurichten und dabei wie schon beim Bierfest vor wenigen Jahren das eigene Landgut als Gastegeber gegenüber Hof und Standesgenossen in Szene zu setzen. Ähnliche Veranstaltungen sollen auch in anderen Bereichen und auch in den unteren Rängen stattfinden, so können Preise für das beste Bier oder das beste Rind vergeben werden, auch scherzhaftere Kategorien wie die "beste Möhre" sind denkbar.

    Das Fest sollte dem Hof vor allem einen angemessenen Rahmen bieten, den Ständen das Mustergut mit all seinen Erzeugnissen zu präsentieren, der Wettbewerb einen Konkurrenzdruck unter dem ehrgeizigen Adel schaffen, der um die besten landwirtschaftlichen Erzeugnisse wetteifern muss, und damit einen Anpassungsdruck erzeugen, um eine flächendeckende Modernisierung der Landwirtschaft nach dem Vorbild des Mustergutes dezentral voranzutreiben. Damit soll das kleine, aber dennoch fruchtbare Land gerade nach der Erhöhung der Frondienste seine volle Leistungskraft entfalten und der nächsten Hungerkrise nicht so unvorbereitet gegenüberstehen. Die Feierlichkeiten selbst werden heuer mit 50 000 S ausfinanziert und im kleineren Rahmen als Pflichttermin im höfischen Kalender beibehalten, die Hofhaltungskosten daher auch um 20 000 S auf 150 000 S erhöht, damit der Hof ihre weitere Abhaltung durch den Sieger des Vorjahres und seine fortwährende Präsenz garantieren kann.

    Sonstiges


    - Die italienische Delegation wird herzlich willkommen geheißen und mit allen Ehren empfangen.

    - Sollte Bach seine Tour bereits in diesem Jahr beginnen, wird natürlich versucht, den Auftritt bei der Organisation des Festes zu berücksichtigen, sodass er um dieselbe Zeit in Heidelberg ist und den Rahmen für seinen Auftritt nutzen kann.

    - Die Einlagen der Landwirtschaftsbank werden um 100 000 S auf 600 000 S erhöht, um im Zusammenspiel mit dem Schwerpunkt den Grundbesitzern die Mittel in die Hand zu geben, Investitionen in die Modernisierung ihrer Landgüter nach Vorbild des Mustergutes zu tätigen.

    - Die Handels- und Handwerksbank erhält die Freiheit, Kredite mit besonders langer Laufzeit und besonders niedrigen Zinsen zu vergeben, um den in den letzten Jahren abgewanderten Handwerkern die Rückkehr schmackhaft zu machen.

    Man vermutet außerdem, dass nicht alle Zunftvertreter darauf bedacht sein werden, besonders viele ehemalige Konkurrenten zurückzuholen.
    In der Sache setzt man stattdessen auf die Beteiligung jener Stände, die durch ihre Abwanderung Verluste erlitten haben- nicht alle Gemeinden oder Zünfte werden erfreut über einen Mitgliederschwund sein, ehemalige Kunden hätten vielleicht noch Aufträge zu vergeben, Familienangehörige könnten sie vermissen. Sie werden darum gebeten, die Sache der Pfalzgräfin im Rahmen ihrer Möglichkeiten, sei es etwa durch gezielte Briefe oder Mundpropaganda, zu unterstützen. Eventuell sendet auch hier das Erntefestnochmal das richtige Signal, nachdem die Hungerkrise Hauptgrund für die Abwanderung war.

    Man erbittet außerdem einen Bericht, um in Erfahrung zu bringen, was in der Zwischenzeit mit den Geldern gemacht wurde. Sind denn schon Handwerker zurückgekehrt, sind die Gelder wirkungslos versickert, wurden die Bemühungen des Hofes von eifersüchtigen Zunftmitgliedern hintertrieben?

    - Mit je 5000 S aus der Staatskasse beteiligt man sich bei den Messen in Frankfurt, Genua und Paris sowie dem Handwerkerwettstreit in Italien.

    - Mit je 5000 S beteiligt man sich auch an den Symposien in Böhmen und Westfalen.

    - Man kündigt an, in den kommenden Jahren keine weiteren Veränderungen bei den Privilegien vorzunehmen. Das soll die Märkte beruhigen und etwas Stabilität schaffen.


    Kredit

    Es wird ein neuer Kredit in Höhe von 1 459 428 S bei der Schweiz beantragt, um den fälligen Kredit in Höhe von 1 511 428 abzubezahlen. Zur Überbrückung der Differenz werden 52 000 S aus der Staatskasse beigesteuert, um den Schuldenstand zumindest zu stabilisieren.


    Finanzen

    Einnahmen: 710 000 S (Steuereinnahmen) + 71 000 S (Einnahmen des Postdienstes) + 9 000 S (Rücklagen aus dem Vorjahr) = 790 000 S
    Ausgaben: 50 000 (Schwerpunkt) + 150 000 (Hofhaltungskosten) + 175 000 (Verluste des Postdienstes) + 57 000 (Verluste des Korrespondentennetzwerkes) + 4000 (Verluste des Balduinsbundes) + 2000 S (Zinsen an Worms) + 100 000 (Erhöhung der Einlagen der Banken) + 15 000 (Messen in Frankfurt, Genua und Paris) + 5000 (Handwerkerwettstreit Italien) + 50 000 (Ausgleichszahlung für die einseitige Vergabe von Handelsprivilegien der Stufe 1 in Italien) + 10 000 (Vertretung bei den Symposien in Böhmen und Westfalen) + 105 000 (Militärkosten) + 15 000 (Tribut an Ungarn) + 52 000 (Kreditrückzahlung Schweiz) = 790000 S

    => 0 Rest
    Geändert von Lao- Tse (Gestern um 00:54 Uhr)
    Zitat Zitat von Windhoek Beitrag anzeigen
    Was schreibt ihr da für Unsinn?
    Zitat Zitat von Cepheus Beitrag anzeigen
    ...
    "Womit denn?"
    "Nun, ich hätte hier einige Ausgaben der Men's Health und der Bravo. Wenn sie es damit umwickeln könnten. Ich würde anschließend gern noch eine Tube Gleitgel dazulegen und es einem Freund schenken. Xxx Yyy ist übrigens sein Name. Sie müssten ihn kennen, er hatte hier erst gestern den Dreierpack Tigertangas gekauft, der im Angebot war. Ansonsten kommt er eigentlich nur wegen der Kondome her."

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