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Khanat Westfalen
Schwerpunkt Nationalepos
Der Khan ist entzückt!Die Vorbereitungen für ein mögliches Nationalepos werden getroffen. Dazu wirbt man einige erfahrene Autoren an, die beim Mallersdorfer Jahreskalender oder dem Mercure galant gearbeitet haben und anders als die Redakteure des recht nüchternen Hanseblattes den dichterischen Stil pflegen, der für ein solches Werk nötig wäre.
Es soll jetzt endlich ein monumentales Nationalepos für Westfalen geschaffen werden, das unsere bisherigen Forschungen zu unserer Vergangenheit (Tacitus, Widukind etc.) zur Grundlage nimmt und anhand dieser die Entwicklung von den tapferen und aufrechten Chauken über den Sachsenherzog Widukind als ersten christlichen Herrscher bis zu den heutigen Khanen den Anspruch einer Kontinuität der Herrschaft und des Landes erhebt. Im Werk werden die historischen Quellen patriotisch verklärt und schamlos für unsere Legitimation ausschlachtet absolut historisch korrekt interpretiert, sodass jedem Leser offenbar wird, dass wir hier in Westfalen die coolsten sind, schon immer waren und auch immer die coolsten sein werden. So nämlich!
Ziel ist dabei, das Einheits- und Nationalgefühl des ehemaligen Kunststaates Westfalen sowie die Legitimation der und Identifikation mit der Herrscherdynastie zu stärken.
Westfalen als Land der Dichter und Denker erwartet große Kunst von uns!
Budget: 100.000 S
Sonstiges:
Mittlere Straße zwischen Enschede und Münster (69 mongolische Meilen bzw. 1 035 000 S)
Bau 20 Meilen: 20 * 15.000 S = 300.000 S
Neuer Stand: Mittlere Straße Enschede - Münster: 300.000/1.035.000 S
Ausgezeichnet! Genau so weitermachen! Weiterhin unterstützten wir die weitere Integration der Neubürger mit 120.000 S. Die 1,5 LI-Söldner werden zur Sicherheit behalten.Dafür blieb der Handwerkerstand dank der Werbemaßnahmen während der Hungerkrise und der darauffolgenden Bemühungen um die Sicherheit der Einwanderer sehr stark. Er dürfte auch stark dazu beigetragen haben, die Einnahmen des Landes weiter zu erhöhen. Rückwanderungen wurden von Einzelfällen abgesehen kaum mehr verzeichnet.
Wunderbar! Die Heiratskasse soll um 65.000 S wiederaufgefüllt werden.Die Heiratskasse wurde bereits im ersten Jahr sehr gut angenommen und fördert wie erhofft den Austausch zwischen den einzelnen Regionen. Dadurch dürften mittelfristig ein stärkerer Zusammenhalt innerhalb des Landes und eine gewisse Distanz an den nachmongolischen Grenzen entstehen, so dass das Khanat stärker als organische Einheit wahrgenommen werden sollte. Zudem rechnet man mit einer wirtschaftlichen Erholung des Adels.
Zur weiteren Unterstützung werden noch einmal 100.000 S eingesetzt. Der Khan besucht dieses Jahr die verheerten Gebiete, verteilt einen Teil der Hilfsgelder (nach Absprache mit den Fachleuten) persönlich und drückt sein Mitgefühl aus. Dabei hebt er die Unterstützung der Vasallen und gute Zusammenarbeit in dieser Sache und allgemein in den letzten Jahren lobend hervor.Der Wiederaufbau der friesischen Dörfer geht recht gut voran, zumal auch die Vasallen sich an der finanziellen Unterstützung beteiligen, nachdem sie besonders stark von der Hanse und ihren Handelsverbindungen profitierten. So sollen fast 500 000 S Wiederaufbauhilfe verfügbar gewesen sein, ein großer Teil davon durch Sach- und Arbeitsleistungen.
Bau von weiteren 0,3 Feldartillerie IV für die Schweiz: 0,3 * 60.000 S * IV = 72.000 S
Der Khan spendet erneut 80.000 S für den Bau des Stifts Marienhöhe, um dieses soziale und gottgefällige Werk zu fördern und dem baierischen Kaiser seine Wertschätzung auszudrücken. Man soll versuchen, die eigene Wohltätigkeit im Rahmen des Stifts der letzten Jahre (mittlerweile insgesamt 190.000 S) im In- und Ausland möglichst gut darzustellen, um unseren Ruf etwas aufzubessern.
Jon
Achtung Spoiler:
Finanzen:
Steuereinnahmen: 1.250.000 S
Rücklagen vom Vorjahr: 4.495 S
Privilegien Hanse: 160.000 S
Artilleriebau Schweiz: 86.400 S
Gesamt: 1.500.895 S
Hofhaltung: 305.000 S
Schwerpunkt: 100.000 S
Soldkosten: 277.500 S (2,5 Minghan LR, 1,5 Minghan LI)
Unterhalt der Geschütze: 24.000 S
Tributzahlung: 25.000 S (Ungarn)
Straßenbau: 300.000 S
Artilleriebau: 72.000 S
Integration Einwanderer: 120.000 S
Aufbauhilfe Vasallen: 100.000 S
Zinsen: 22.000 S
Spende Marienhöhe: 80.000 S
Heiratskasse: 65.000 S
Gesamt: 1.490.500 S
Neue Rücklagen: 10.395 S
Besonderheiten:
Dank der Erfahrungen des Khanats mit Geheimdiensten ist es den Westfalen möglich, jedes deutsche Land für 25000 S und jedes andere europäische Reich für 50000 S jährlich intensiv zu beobachten. Die Einrichtung des Geheimdienstes benötigt keinen Schwerpunkt mehr, so dass eine Infiltration jederzeit zum Jahresbeginn aufgenommen werden kann.
Die politische und wirtschaftliche Nähe zur Hanse, zum Königreich England und zu den burgundischen Ländern lässt das Khanat von den Handelsbeziehungen zwischen diesen Mächten profitieren.
Herrschaftsgebiet: Westfalen, Drenthe, Overjissel, südliches Niedersachsen,
Vasallen: Nördliches Niedersachsen, Groningen, Grafschaft Kleve
Ungefähre Bevölkerungszahl: 2 290 000 (leicht gewachsen)
Regionen: Bielefeld-Enschede, Niedersachsen-Holland (Vasallen, mit der Hanse)
Hauptstadt: Bielefeld (Stadtbefestigung 1)
Hauptresidenz: Enschede (Stadtbefestigung 1, Stadtschloss 1)
Wichtige Festungen: Braunschweig (1)
Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Friedrich I. (seit 1704, *1687)
Verstorbene Monarchen: Khan Heinrich I. (1698-1704, *1651)
Bisherige Schwerpunkte:
1701: Einrichtung von Sonntagsschulen
1702: Einrichtung von Zuchtgestüten
1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
1704: Einrichtung einer Geschützgießerschule in Braunschweig
1705: Einführung des „Bildungsplans 05“ nach englisch-böhmischem Vorbild
1706: Einrichtung eines Priesterseminars in Münster
1707: Begrenzung der Aufstandsfolgen in Stadt und Land nach dem Vorbild Burgunds
1708: Festlegung der Fronpflichten nach englischem Vorbild
1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
1710: Bau eines Flusshafens an der Weser (bei Verden)
1711: Einrichtung eines Chausseeamtes
1712: Gründung der Westfalenbank für Landwirtschaft und Handwerk
1713: Einführung des Westfalenliedes
1714: Große 500-Jahr-Jubiläumsfeier Bielefelds
1715: Ökonomisches Symposium in Bielefeld
1716: Anwerbung von Handwerkern aus den von Hungersnot gefährdeten Regionen
1717: Gründung des Fridericianum Bielefeld
1718: Einführung einer Heiratskasse für den Adel aller Provinzen
Besondere Institutionen:
Seit 1700: Geheimdienst in Bielefeld, im Augenblick nicht aktiv
Besondere Gebäude:
Seit 1704: Geschützgießerschule 1 in Braunschweig
Seit 1706: Priesterseminar in Münster (ähnelt einer Schule 1)
Seit 1710: Flusshafen an der Weser (bei Verden)
Seit 1717: Fridericianum Bielefeld, ein akademisches Gymnasium 1 mit wirtschaftlichem Schwerpunkt
Abgeschlossene Bauprojekte:
Seit 1712: Mittlere Straße zwischen Hannover und Braunschweig (67 Mongolische Meilen)
Seit 1718: Mittlere Straße zwischen Hannover und Bielefeld (109 Mongolische Meilen)
Offene Bauprojekte:
Keine
Handelsprivilegien und Monopole:
Seit 1710: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein
Seit 1712: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg, 1717 ausgelaufen
Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Deutsche Hanse
Steuereinnahmen: 1 250 000 S
Tributeinnahmen: -
Rücklagen aus dem Vorjahr: 4 495 S
Einlagen der Westfalenbank für Bauern und Handwerker: 500 000 S (davon 480 000 S verliehen), seit 1717 mit einem gewissen Anteil auch in den Vasallengebieten aktiv
Einlagen der Heiratskasse: 35 000 S
Entrichtete Tribute: 25 000 S (an Ungarn)
Kreditzinssatz: 11%
Hofhaltungskosten (Vorjahr): 305 000 S (mit Abgabebonus), davon 5 000 S für ein jährliches ökonomisches Symposium
Zusätzliche Soldkosten: -
Weitere feste Ausgaben: -
Ausgaben während des Jahres: -
Kredite: 200 000 S im Inland zu 11% Zinsen, insgesamt also 222 000 S
Waffentragende Bevölkerung: 1,1 (effektiv 1,1) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR (leicht gewachsen), 2,9 (effektiv 2,9) Regimenter LI
Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR, 1,9 (effektiv 1,9) Regimenter LI
Geschützproduktion: Stufe IV (300 Mann, seit Anfang 1715, 1718 auf 400 Mann erhöht) + Stufe III (1100 Mann)
Schiffsproduktion: Stufe III (Vasallen, 1000 Mann)
Geschütze: 0,3 Regimenter FG IV in Braunschweig
Besondere Geschütze: aufgelöst
Schiffe zu Jahresbeginn 1718: 5*100 III, 37*50 III, 30*25 III (Vasallen)
Schiffe am Jahresende 1718: 5*100 III, 37*50 III, 30*25 III (Vasallen)
Neubauten: -
Schiffe Anfang 1719: 5*100 III, 37*50 III, 30*25 III (Vasallen)
Söldner: 2,5 Minghan LR (Lüttich), seit Mai 1717 zudem 1,5 Regimenter LI (Kassel) zum Schutz der eingewanderten Handwerker in den größeren Städten
Im Felde stehende Einheiten: -
Verluste 1718: -





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