Es ist ja auch keiner gezwungen mitzumachen.![]()
Der gemeinsame SP ist auf vielfachen Wunsch hier und aufgrund der knappen Zeit erst für die nächste Abgabe geplant, nicht die aktuelle.
Bei den Farben gibts halts noch einen Punkt, den ich nicht ignorieren kann:
Wir hatten doch gerade erst eine Missernte, bei der Brandenburg doch glaub ich sogar das Bierbrauen o.ä. eingeschränkt hat, damit Getreide nicht verschwendet wird? Es scheint mir sehr riskant zu sein, nun zwei Jahre nach einer reichsweiten Hungersnot großflächig Anbauflächen für die Herstellung von Färbemitteln einzuplanen. Ich weiß nun nicht, wie Jon das einpflegt, aber ich nehme an, die unterschiedlichen Prioritäten werden wieder um dieselben Flächen konkurrieren. Nahrung scheint da schon ne wichtigere Priorität zu sein, wie Basse glaub ich auch schon irgendwo geschrieben hat.
Und grad nachdem Frankreich beschlossen hat, seine Bauern weiter zu knechten, kommt mir ein Schwerpunkt zugunsten des einfachen Volkes vermünftiger vor, als eine Investition in Luxusgüter (so kommt mir das mit den Färbemitteln jedenfalls vor). Aber vielleicht fehlt mir da auch nur die Fantasie, ich seh halt auch nicht wirklich, wie sich das in der Praxis positiv auswirken soll.
Ich fände es ja schön, wenn bei der Landvermessung bisher kaum genutzte Flächen gefunden werden würden, weil Besitzverhältnisse oder Grenzen nicht so ganz klar waren.
Bei den Vermessungen in Deutschland hatte man in erster Linie militärische Zwecke im Sinn, aber ziemlich schnell wollten auch zivile Stellen diese Informationen, da sie Planungen im Straßenbau etc. erleichtern.
Meines Wissens haben die Franzosen in den napoleonischen Staaten erst einmal alles vermessen, wenn mich meine erinnerung nicht täuscht.
Hilfreich dabei waren natürlich auch die gemeinsamen Maße. Haben wir hier eigentlich weitestgehend die gleichen Maße und Gewichte durch die mongolische Weltherrschaft?![]()
Ja, aber ich halte die Vorstellung immer für utopisch, dass wir alle einfach massig ungenutzte Flächen rumliegen haben, die sich mit einem Schwerpunkt freischalten lassen. Irgendwas wird da ja schon angebaut werden, wenn wir bestehende Flächen nutzen wollen. Tippe bei Jon eher auf Nutzungskonflikte. Kann mich aber natürlich irren.![]()
Böhmen hat eine Untersuchung zu weiteren Flächen per SP angestellt. Das sind aber meist keine völlig ungenutzten Gebiete, sondern eben Wälder oder weniger günstige Lagen.
Die größte Rodungswelle geschah wohl im 10 bis 13 Jahrhundert. Also zur Zeit einer großen Divergenz.
Kann sein, dass das durchaus störend war.
Aber: Karlshagen wurde auch gerodet. Und ist noch fast neu als Stadt.
Anyway: Ein größeres Problem besteht dennoch: Manpower. Oder?
Ich stelle mir das eher wie eine Verbesserung des Wissens und der Techniken vor, so dass wir hier auf dem Gebiet führend werden. Das muss auch nicht ein Luxuprodukt sein, Textilien sind ja in erster Linie Massenwaren, wenn die Massenware qualitativ hochwertiger bei ähnlichem Aufwand ist, verbessert das ja auch die Marktposition etc. Spielmechanisch denke ich, dass es einfach ein Bonus aufs Handwerk wäre, aber ich kenne Jons Tabellen nicht
jon kann aber ja sicher sagen, ob alle Länder davon profitieren würden und ob es zu Lasten der Nahrungsproduktion ginge, sich wie angedacht der Farbproduktion zu widmen im SP
Ich habe erst 2 Schwerpunkte im Bereich Flachsanbau und Hersterllung von einfacher Kleidung gesetzt.
Von daher habe ich hier wenig bis gar kein Interesse.
Was das vermessen von landesgrenzen angeht, bedarf es wohl kaum eines gemeinsamen schwerpunktes? Wenn es Probleme mit grenzen gibt, mache ich das mit meinen Nachbarn direkt aus. Und wenn es Brandenburg intern ist, benötige ich niemanden von außen. Das regel ich dann als Landesfürst auch alleine :-)
Zudem werde ich auch nichts anerkennen was von außen meine bestehenden Grenzen glaubt eingrenzen zu können, nur weil diese einen SP gesetzt haben.
Bei Malen/ Kunst usw. Farben usw. wäre ich dabei.