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Thema: Der Mongolensturm - Runde 19 - 1719

  1. #1
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    Der Mongolensturm - Runde 19 - 1719

    Abgabetermin: Dienstag, der 10. November um 20.00 Uhr

    Allgemeines

    Eine weitere sehr gute Ernte sorgte im Jahr 1718 für wirtschaftliche Sicherheit und trug zu einem Aufschwung des Handels in Europa bei. Da die Rahmenbedingungen sich erneut in einigen Regionen deutlich veränderten, dürfte ein Teil des neu erworbenen Wohlstands zudem in den nächsten Jahren seine Wirkung zeigen. Einige Kaufleute bitten aber ihre Monarchen darum, möglichst nicht jedes Jahr die Privilegien und andere Formen der (durchaus erwünschten) Zusammenarbeit umzustellen. Andererseits profitieren sehr versierte Händler wie die Iren und Hanseaten von solchen Maßnahmen, da sie sich offenkundig schneller anpassen können.

    Politisch zeichnete sich in diesem Jahr ein neues Bündnis des Königreichs Frankreichs, des Khanats Hellas und des Kalifats von Cordoba ab. Da einige dieser drei Großmächte zudem anderen Ländern wie Galicien und Burgund eng verbunden sind, könnte ein europäisches Machtzentrum im Südwesten des Kontinents entstehen. Es gelang aber offenbar noch nicht, durch politische Maßnahmen und Propaganda in verschiedenen Zeitungen erfolgreich gegen die italienische Handelsmesse vorzugehen. Nur in Frankreich und Spanien konnten Kaufleute in größerer Zahl davon abgehalten werden, nach Genua zu reisen.

    Die monglischen Teilreiche konnten sich in diesem Jahr wieder etwas stabilisieren, und in der Sahara gewannen die Allianzen gegenüber den einzelnen Stämmen an Macht, zumal mongolisches Gold und Nahrungsmittel aus den Satrapien als Subsidien oder Tribut über diese Bündnisse verteilt werden. In Indien und China blieb es in diesem Jahr ruhig, auch wenn radikale hinduistische Brahmanen weiterhin dafür eintreten, den Subkontinent vollständig von fremden Mächten zu „reinigen“. Eine solche Kompromisslosigkeit ist chinesischen Buddhisten und Konfuzianern bislang fremd, was das Bündnis zwischen Kaiserreich und Großkhanat deutlich erleichtert. Ähnlich wie in Afrika und Indien ist allerdings auch am chinesischen Hof der Wunsch nach einem Meerzugang zu hören.

    Politische Konflikte könnten aber nicht nur wegen religiöser und territorialer Streitigkeiten entstehen, sondern auch aus der Nachfolgefrage. Außer in Dagomys regieren bislang noch die Großkhane aus der Zeit der Reichsteilung, und sogar die meisten freien Khanate und Reiche werden von Männern gelenkt, die während der Unabhängigkeitskämpfe an der Macht gewesen waren. Während mancherorts klare Regeln festgelegt worden sind, ist beispielsweise in der Föderation von Induru noch unklar, wer Rama I. einst nachfolgen könnte.
    Geändert von Jon Snow (25. Oktober 2026 um 18:26 Uhr)

  2. #2
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    Khanat Ungarn

    Die neue Synagoge wird von den Juden des Landes sehr gern angenommen, und es zeigt sich bei der Einweihung, dass es auch im Adel offenbar einige Familien dieses Glaubens gibt. Im folgenden Jahr dürften dann die ersten Gottesdienste stattfinden können, in denen gewiss auch besonders für den Khan gebetet werden wird.

    Als zweites großes Bauprojekt wird auch das Erzbergwerk fertiggestellt und kann nun seinen Betrieb mit voller Leistung aufnehmen. Neun Zehntel der Grube sind im Eigentum Ungarns, nur ein Zehntel wird von der Hanse gehalten, die dafür eine Gebühr zu entrichten hat.

    Die Delegation in Genua wird recht freundlich in Empfang genommen und bemüht sich, für die Erzeugnisse des Khanats zu werben.

    Es erwies sich in diesem Jahr als besonders kluger Schachzug, die Handwerkerförderung für eine kurze Zeit auszusetzen, um so die genaue Situation besser untersuchen zu können. In Buda haben sich die meisten Handwerker mittlerweile etabliert und können auch Gesellen ausbilden. In den übrigen Teilen des Landes werden hingegen noch immer Erzeugnisse aus den Satrapien, Böhmen, Baiern und Italien eingeführt, so dass man die dortigen Meister weiter fördern könnte, damit sie konkurrenzfähiger werden. Vielleicht wäre es auch denkbar, geringere Mittel über einen längeren Zeitraum hinweg einzusetzen, da es inzwischen nicht mehr zu weiteren Zuzügen von Handwerkern kommt.

    Die Gesetzessammlung wird fortgeführt. Man schlägt vor, künftig etwa 25000 S pro Jahr einzuplanen, nachdem die bisherigen Mittel inzwischen aufgebraucht sind.


    Besonderheiten:
    Die starke militärische Tradition des Landes und die niedrigen Preise im eher armen Ungarn ermöglichen es dem Khan, seine Reiter für 10 S aufzubieten.
    Berittene Söldnerregimenter kosten für Ungarn in Krakau 10000 S weniger als angegeben.
    Ungarn erhält hohe Tribute von mehreren europäischen Staaten und einer Satrapie.

    Herrschaftsgebiet: Entspricht weitgehend dem Gebietsstand Transleithaniens von 1867 (ohne Kroatien-Slawonien und Fiume)
    Vasallen: Kroatien (außer der Küstenregion), Slawonien, Steiermark, Kärnten, Ostslowenien
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 3 300 000
    Regionen: Buda, Cluj, Bratislava, Cisleithanien (zusammen mit Böhmen, Baiern, Schwaben und Italien)

    Hauptstadt: Buda
    Hauptresidenz: Buda (Landschloss 4)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Arpad V. (seit 1703, *1679)

    Verstorbene Monarchen: Khan Arpad IV. (1696-1703, *1657)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1702: Ungarisches Fest mit Reiterspielen
    1703: Bau einer allgemeinbildenden Schule in Buda
    1704: Bau einer Landwirtschaftsschule in Szeged
    1705: Bau eines regionalen Flusshafens in Buda
    1706: Bau einer Gerberei in Szeged
    1707: Förderung des Brunnenbaus im ganzen Khanat
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Italien, der Kalmarer Union und der Eidgenossenschaft
    1709: Verbesserung der Ernährungssicherheit im Khanat
    1710: Staatliches Bauprogramm für Handwerksbetriebe und zugehörige Wohnungen
    1711: Landesreise Prinzessin Erzsébets mit ihrem Gemahl Jakob von Rosegg
    1712: Beginn des auf zehn Jahre angelegten Ausbildungsprogramms für Handwerker
    1713: Exploration für ein mögliches Bergwerk in den Westkarpaten
    1714: Vorbereitung eines Montanreviers in Oberungarn
    1715: Bau eines Erzbergwerks bei Dobschau
    1716: Exploration für ein mögliches Bergwerk in den Ostkarpaten
    1717: Sammlung bestehender Gesetze und Verordnungen
    1718: Bau einer Synagoge in Buda


    Besondere Gebäude:
    Seit 1703: Allgemeinbildende Schule in Buda
    Seit 1704: Landwirtschaftsschule in Szeged
    Seit 1705: Flusshafen in Buda
    Seit 1706: Gerberei in Szeged, 1713 deutlich vergrößert (nun 250 000 S)
    Seit 1718: Synagoge der Größe 1 in Buda
    Seit 1718: Erzbergwerk bei Dobschau (1 500 000 S, Anteil der Hanse: 150 000 S)

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1701-1704: Mittlere Straße zwischen Buda und dem Ostufer des Balaton (20/120 Meilen), danach als einfache Straße fortgeführt (100/120 Meilen)

    Offene Bauprojekte: Mögliches Salzbergwerk bei Șura Mică in den Ostkarpaten

    Weitere offene Projekte: Gesetzessammlung im ganzen Khanat (wird voraussichtlich bis 1727 dauern)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für das Khanat Italien (ohne Vasallen), seit 1713 als wechselseitige Handelsprivilegien fortgeführt, 1715 beendet
    Seit 1711: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Böhmen (mit Vasallen), 1715 beendet


    Steuereinnahmen: 410 000 S
    Tributeinnahmen: 150 000 S (Italien), 90 000 S (Satrapie Krakau-Stettin), 60 000 S (Böhmen), 60 000 S (Burgund), 30 000 S (Hessen), 30 000 S (Österreich+Tirol), 25 000 S (Brandenburg), 25 000 S (Westfalen), 15 000 S (Schwaben), 15 000 S (Pfalzgrafschaft bei Rhein)
    Umsatz des Bergwerkes: 580 000 S
    Ungarischer Anteil (aktuell 90%): 522 000 S
    Hanseatischer Anteil (aktuell 10%): 58 000 S
    Hanseatischer Zehnt an den ungarischen Khan: 5 800 S (muss noch beglichen werden)

    Gewinne des Bergwerkes: 14 000 S
    Ungarischer Anteil: 12 600 S
    Hanseatischer Anteil: 1 400 S (muss noch beglichen werden)
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 21 433 S
    Verbliebene Einlagen der Entschädigungskasse: aufgelöst

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 13%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 250 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 500 000 S aus der Schweizer Eidgenossenschaft zu 10% Zinsen, insgesamt also 550 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 5,4 (effektiv 3,9) Minghan SR, 12,8 (effektiv 3,3) Minghan LR, 0,2 (effektiv 0,2) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan SR, 2,1 (effektiv 2,1) Minghan LR, 1,9 (effektiv 1,9) Regimenter DR, 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: -

    Schiffe (mit dem Heimathafen Genua):
    Schiffe zu Jahresbeginn 1718: 1*150 IV, 9*50 IV (in den päpstlichen Adriahäfen)
    Staatliche Handelsschiffe Anfang 1718: 1*200 III (bei der NHG in der Ostsee)

    Schiffe am Jahresende 1718: 1*150 IV, 9*50 IV (in den päpstlichen Adriahäfen)
    Staatliche Handelsschiffe Ende 1718: 1*200 III (bei der NHG in der Ostsee)
    Neubauten (in Italien): -

    Schiffe zu Jahresbeginn 1719: 1*150 IV, 9*50 IV (in den päpstlichen Adriahäfen)
    Staatliche Handelsschiffe Anfang 1719: 1*200 III (bei der NHG in der Ostsee)

    Söldner: -

    Im Felde stehende Einheiten:

    Von den Aufgeboten des Landadels stehen 1,0 Minghan LR seit Jahresbeginn 1701 in der Markgrafschaft Brandenburg und 2,0 Minghan LR seit Anfang 1702 im Khanat Baiern.

    Seit 1706 stehen zudem 1,5 Minghan SR und 0,5 Minghan LR in Italien

    Anfang 1717 kamen für Italien noch 0,5 Minghan LR (Ungarn) und nach einer kurzen Verzögerung 0,5 Minghan LR (Steiermark/Kärnten) hinzu, 1718 wieder heimgekehrt

    Anfang 1718 wurden wie üblich 6,0 Minghan LR im Inland aufgeboten

    Verluste 1718: -

  3. #3
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    Khanat Böhmen

    Das neue Journal wird dank zahlreicher Universitätsabsolventen und der Mitarbeit einiger Studenten und Dozenten aus den Kollegien, die sich auf diese Weise etwas Geld verdienen möchten, recht schnell gegründet und findet am wissenschaftlich geprägten Hof des Khans auch eine gewisse Leserschaft. Zudem erwerben die Kollegien und Fakultäten ebenfalls ein Abonnement. Man fürchtet aber, dass die Zeitung dennoch für einige Zeit keinen Gewinn abwerfen dürfte, da sie anders als die Klosterbothin oder der Mercure galant einen eher eingeschränkten Leserkreis mit zum Teil sehr begrenzten finanziellen Mitteln anspricht.

    Mit der landwirtschaftlichen Nutzbarmachung einiger Waldgebiete wird zunächst auf den Gütern der Krone begonnen, da man sonst zusätzliche Mittel für den Kauf aufzubringen hätte. Hauptproblem ist zunächst ein gewisser Arbeitskräftemangel, den man aber im kommenden Jahr allmählich zu überwinden hofft – schließlich sind viele der vom Khan freigelassenen Bauern auf der Suche nach neuem Pachtland. Mittelfristig wäre es bei fortdauernder Vergrößerung des Landangebots vielleicht auch möglich, ungarische, brandenburgische, bairische oder hessische Bauern anzuziehen. Zudem könnte die Regierung festlegen, ob das Land verpachtet oder als Eigengut an die freien Bauern übergeben werden soll, wenn sie es urbar machen. Es wäre aber ein Schwerpunkt erforderlich, um die Arbeiten wirklich effektiv vorantreiben zu können.

    Nach mittlerweile 13 Jahren der wechselseitigen hessisch-böhmischen Privilegienvergabe ziehen die Handelsgilden und Handwerkerzünfte ein positives Fazit. Offenbar haben sich inzwischen zahlreiche dauerhafte Kooperationen entwickelt, die auch auf persönlichen Freundschaften und gewachsenem Vertrauen beruhen und selbst von den Hanseaten schwerlich mit ihren (manchmal deutlich günstigeren) Angeboten übertroffen werden können.


    Besonderheiten:
    Die vergleichsweise hohen Preise in Prag und der gute innere Zusammenhalt des Landes behindern feindliche Spionagenetzwerke in hohem Maße.
    Die traditionsreiche Universität zieht außergewöhnlich viele bedeutende Wissenschaftler an, was bei einer prachtvollen Hofhaltung zu ansehnlichen Synergieeffekten führt.
    Viele deutsche Adlige und Bürger bewundern den böhmischen Hof und die böhmische Alma Mater, so dass sie ihre Söhne gern dort studieren lassen. Amir I. führte 1695 daher ein sehr erfolgreiches Stipendienprogramm ein, das bei ausreichender Finanzierung zahlreiche vielversprechende Talente nach Prag holen kann.


    Herrschaftsgebiet: Böhmen, Mähren
    Vasallen: Ober- und Niederösterreich
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 2 700 000
    Regionen: Prag, Cisleithanien (zusammen mit Ungarn, Baiern, Schwaben und Italien)

    Hauptstadt: Prag (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Prag (Stadtschloss 3, seit 1715 Stufe 4)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Bohuslav I. (seit 1704, *1679)

    Verstorbene Monarchen: Khan Amir I. (1685-1704, *1644)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einführung des „Bildungsplans II“ nach englischem Vorbild für alle Altersstufen
    1702: Verknüpfung von Hof und Universität zur Förderung der Hochschulbildung
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Einführung einer Kollegienverwaltung für die Bursen der Prager Universität
    1705: Einrichtung zweier Botschaften in Debul und Induru
    1706: Einführung von Sonntagsschulen bei den böhmischen Kirchengemeinden
    1707: Förderung der böhmischen Braukunst durch eine bessere Wasserversorgung
    1708: Beginn der Bauernbefreiung
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Auswertung der Indienexpedition durch mehrere Universitätssymposien
    1711: Musterlandgut (groß) in der Nähe von Prag
    1712: Gründung eines Chausseeamtes
    1713: Ausbau der Prager Burg (Stadtschloss) auf Stufe 4 im venezianischen Stil
    1714: Gründung einer „königlich privilegierten Handwerkerbank“
    1715: Mathematisches Symposion in Prag
    1716: Landwirtschaftliches Symposion in Prag
    1717: Prüfung weiterer landwirtschaftlicher Nutzflächen
    1718: Gründung einer wissenschaftlichen Zeitschrift in deutscher und tschechischer Sprache


    Besondere Gebäude:
    1703: Adalberts-Kolleg in Prag (Burse und universitärer Veranstaltungsort)
    1704: Ludmilla-Kolleg in Prag (an der Moldau vor den Toren der Stadt)
    1706: Kaiser-Benedikt-Kolleg in Prag (am südlichen Stadtrand nahe dem „Milchtor“)
    1711: Musterlandgut (groß) in der Nähe von Prag
    1713-1715: Ausbau der Prager Burg (Stadtschloss) auf Stufe 4
    1716: Brahmagupta-Kolleg in Prag (für auswärtige Studenten)


    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1712: Einfache Straße von Brünn bis zur March bei Kostice (66 Meilen)
    1712: Einfache Straße von Wien bis zur Donau bei Pressburg (66 Meilen)

    Offene Bauprojekte: -

    Andere offene Projekte:
    Vergrößerung der Nutzflächen (maximal 3 700 000 S ohne den Kaufpreis): Bis Anfang 1719 wurden 80 000 S auf Gütern der Krone eingesetzt und weitere 120 000 S in Aussicht gestellt, die bereitliegen und nur noch sukzessive (möglichst im Zuge eines Schwerpunktes) verbaut werden müssen


    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1705: Botschaften beim Großkhanat Debul und der Föderation von Induru (je 15 000 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1705: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Landgrafschaft Hessen (mit Vasallen)
    Seit 1711: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Ungarn, 1715 ausgelaufen
    Seit 1714: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Italien (ohne Vasallen), 1717 aufgehoben


    Steuereinnahmen: 940 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 2 160 S
    Einlagen der Bauernkasse: 60 000 S
    Einlagen der königlichen Handwerkerbank: 270 000 S (davon 270 000 S verliehen)
    Gewinne des Journals der Gelehrten:
    Entrichtete Tribute: 60 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 200 000 S (wissenschaftlicher Fokus; mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Stipendienprogramm (Vorjahr): 30 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 4 000 S für die Verwaltung der vier Kollegien, 30 000 S für die beiden Botschaften
    Verluste des Journals der Gelehrten: 17 000 S
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 3 880 000 S im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 4 345 600 S


    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 2,0 (effektiv 2,0) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 2,2 (effektiv 2,2) Regimenter DR, 0,5 (effektiv 0,5) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (1500 Mann)
    Schiffsproduktion: -


    Geschütze: 0,5 Regimenter Festungsgeschütze III
    Schiffe: -
    Söldner: 1,0 Minghan DR (Pilsen), mittlerweile wieder unter dem Kommando treuer Vasallen
    Söldner zur besonderen Verwendung: 1,0 Minghan LR (Pilsen) unter dem Befehl eines engen Vertrauten des Khans (Johann Wenzel von Mitrowitz)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  4. #4
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    Khanat Westfalen

    Die Heiratskasse wurde bereits im ersten Jahr sehr gut angenommen und fördert wie erhofft den Austausch zwischen den einzelnen Regionen. Dadurch dürften mittelfristig ein stärkerer Zusammenhalt innerhalb des Landes und eine gewisse Distanz an den nachmongolischen Grenzen entstehen, so dass das Khanat stärker als organische Einheit wahrgenommen werden sollte. Zudem rechnet man mit einer wirtschaftlichen Erholung des Adels.

    Die neue Schule hat wie erhofft zu Jahresbeginn den Betrieb aufgenommen, bleibt aber angesichts der Schwäche einheimischer Kaufleute noch ein wenig hinter den hohen Erwartungen zurück.

    Dafür blieb der Handwerkerstand dank der Werbemaßnahmen während der Hungerkrise und der darauffolgenden Bemühungen um die Sicherheit der Einwanderer sehr stark. Er dürfte auch stark dazu beigetragen haben, die Einnahmen des Landes weiter zu erhöhen. Rückwanderungen wurden von Einzelfällen abgesehen kaum mehr verzeichnet.

    Die Handelssstraße zwischen der größten Metropole und der Hauptstadt des Landes ist in diesem Jahr fertiggestellt werden.

    Die Handelsprivilegien blieben in ihrer Kombination recht wertvoll, gerade auch aus Sicht der vielen Handwerker, die von den europaweiten Verbindungen der Hanseaten profitieren. In Hessen und Franken bestätigt sich mittlerweile aber eine gewisse Tendenz, Westfalen ganz besonders genau zu überprüfen, und auch aus der Pfalz und einigen Teilen Baierns wird manchmal über schikanöses Verhalten einzelner Amtsträger geklagt. Man hat dort wohl einen starken Verdacht, wer während der Hungerkrise aktiv begabte Handwerker abgeworben haben könnte.

    Der Wiederaufbau der friesischen Dörfer geht recht gut voran, zumal auch die Vasallen sich an der finanziellen Unterstützung beteiligen, nachdem sie besonders stark von der Hanse und ihren Handelsverbindungen profitierten. So sollen fast 500 000 S Wiederaufbauhilfe verfügbar gewesen sein, ein großer Teil davon durch Sach- und Arbeitsleistungen.

    Die Vorbereitungen für ein mögliches Nationalepos werden getroffen. Dazu wirbt man einige erfahrene Autoren an, die beim Mallersdorfer Jahreskalender oder dem Mercure galant gearbeitet haben und anders als die Redakteure des recht nüchternen Hanseblattes den dichterischen Stil pflegen, der für ein solches Werk nötig wäre.

    Besonderheiten:
    Dank der Erfahrungen des Khanats mit Geheimdiensten ist es den Westfalen möglich, jedes deutsche Land für 25000 S und jedes andere europäische Reich für 50000 S jährlich intensiv zu beobachten. Die Einrichtung des Geheimdienstes benötigt keinen Schwerpunkt mehr, so dass eine Infiltration jederzeit zum Jahresbeginn aufgenommen werden kann.
    Die politische und wirtschaftliche Nähe zur Hanse, zum Königreich England und zu den burgundischen Ländern lässt das Khanat von den Handelsbeziehungen zwischen diesen Mächten profitieren.

    Herrschaftsgebiet: Westfalen, Drenthe, Overjissel, südliches Niedersachsen,
    Vasallen: Nördliches Niedersachsen, Groningen, Grafschaft Kleve
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 2 290 000
    Regionen: Bielefeld-Enschede, Niedersachsen-Holland (Vasallen, mit der Hanse)

    Hauptstadt: Bielefeld (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Enschede (Stadtbefestigung 1, Stadtschloss 1)
    Wichtige Festungen: Braunschweig (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Khan Friedrich I. (seit 1704, *1687)

    Verstorbene Monarchen: Khan Heinrich I. (1698-1704, *1651)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung von Sonntagsschulen
    1702: Einrichtung von Zuchtgestüten
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Einrichtung einer Geschützgießerschule in Braunschweig
    1705: Einführung des „Bildungsplans 05“ nach englisch-böhmischem Vorbild
    1706: Einrichtung eines Priesterseminars in Münster
    1707: Begrenzung der Aufstandsfolgen in Stadt und Land nach dem Vorbild Burgunds
    1708: Festlegung der Fronpflichten nach englischem Vorbild
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Bau eines Flusshafens an der Weser (bei Verden)
    1711: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1712: Gründung der Westfalenbank für Landwirtschaft und Handwerk
    1713: Einführung des Westfalenliedes
    1714: Große 500-Jahr-Jubiläumsfeier Bielefelds
    1715: Ökonomisches Symposium in Bielefeld
    1716: Anwerbung von Handwerkern aus den von Hungersnot gefährdeten Regionen
    1717: Gründung des Fridericianum Bielefeld
    1718: Einführung einer Heiratskasse für den Adel aller Provinzen


    Besondere Institutionen:
    Seit 1700: Geheimdienst in Bielefeld, im Augenblick nicht aktiv

    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Geschützgießerschule 1 in Braunschweig
    Seit 1706: Priesterseminar in Münster (ähnelt einer Schule 1)
    Seit 1710: Flusshafen an der Weser (bei Verden)
    Seit 1717: Fridericianum Bielefeld, ein akademisches Gymnasium 1 mit wirtschaftlichem Schwerpunkt

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    Seit 1712: Mittlere Straße zwischen Hannover und Braunschweig (67 Mongolische Meilen)
    Seit 1718: Mittlere Straße zwischen Hannover und Bielefeld (109 Mongolische Meilen)

    Offene Bauprojekte:
    Keine


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1710: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein
    Seit 1712: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Markgrafschaft Brandenburg, 1717 ausgelaufen
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Deutsche Hanse


    Steuereinnahmen: 1 250 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 4 495 S
    Einlagen der Westfalenbank für Bauern und Handwerker: 500 000 S (davon 480 000 S verliehen), seit 1717 mit einem gewissen Anteil auch in den Vasallengebieten aktiv
    Einlagen der Heiratskasse: 35 000 S

    Entrichtete Tribute: 25 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 11%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 305 000 S (mit Abgabebonus), davon 5 000 S für ein jährliches ökonomisches Symposium

    Zusätzliche Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Kredite: 200 000 S im Inland zu 11% Zinsen, insgesamt also 222 000 S

    Waffentragende Bevölkerung: 1,1 (effektiv 1,1) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR (leicht gewachsen), 2,9 (effektiv 2,9) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR, 1,9 (effektiv 1,9) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe IV (300 Mann, seit Anfang 1715, 1718 auf 400 Mann erhöht) + Stufe III (1100 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (Vasallen, 1000 Mann)

    Geschütze: 0,3 Regimenter FG IV in Braunschweig
    Besondere Geschütze: aufgelöst

    Schiffe zu Jahresbeginn 1718: 5*100 III, 37*50 III, 30*25 III (Vasallen)
    Schiffe am Jahresende 1718: 5*100 III, 37*50 III, 30*25 III (Vasallen)
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1719: 5*100 III, 37*50 III, 30*25 III (Vasallen)

    Söldner: 2,5 Minghan LR (Lüttich), seit Mai 1717 zudem 1,5 Regimenter LI (Kassel) zum Schutz der eingewanderten Handwerker in den größeren Städten

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  5. #5
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    46.172
    Landgrafschaft Hessen

    Die Börse wird wie geplant eröffnet. Zudem gelingt es, die bürgerlichen Schichten durch eine neue Unterstützungszahlung zu stärken und das Straßenbauprojekt abzuschließen.


    Besonderheiten:
    Der Söldnermarkt Kassel ermöglicht es dem Khan, Truppen zu einem vergünstigten Satz unter Vertrag zu nehmen. Alle Regimenter zu Fuß kosten 10000 S weniger als angegeben.
    Die Messe Frankfurt und die nach der Exilierung vieler Loyalisten geschwächten Zünfte in den Städten des Khanats ermöglichen es dem Khan, in anderen deutschen Ländern jedes Jahr Handwerker durch finanzielle Anreize abzuwerben.
    Die Universität Marburg mit einer sehr angesehenen juristischen Fakultät kann auf Wunsch wirksame „Gefälligkeitsgutachten“ ausstellen, um die Politik des Khans zu untermauern.


    Herrschaftsgebiet: Hessen, Westthüringen, Unterfranken
    Vasallen: Ostthüringen, Sachsen-Leipzig, Nordwürttemberg (etwa die Kreise KÜN, TTB, SHA)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 910 000
    Regionen: Kassel-Frankfurt, Mitteldeutschland (Vasallengebiete, zusammen mit Baiern und Brandenburg)

    Hauptstadt: Marburg (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Kassel (Stadtschloss 3)
    Wichtige Festungen: Frankfurt (2)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Landgraf Shibani I. (seit 1704, *1667)


    Verstorbene Monarchen:
    Kaiser Kebek II. (1668-1701, *1619)
    Landgraf Kebek III. (1701-1704, *1641)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Chausseeamtes, Planung einer Kaiser-Kebek-Straße
    1702: Umwandlung des Khanats in die Landgrafschaft Hessen
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Handelsgesandtschaften in die fünf umliegenden Länder und nach Frankreich
    1705: Erarbeitung des schwäbisch-hessisch-französischen „Bildungsplanes III“
    1706: Gründung einer Handwerkerbank nach dem Vorbild mehrerer anderer Staaten
    1707: Einführung des Kaiser-Kebek-Tages (1. Mai) zur Stärkung der Landeseinheit
    1708: Gründung zweier Universitätskollegien in Marburg nach dem Vorbild Böhmens
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Einrichtung einer Kasse zur besseren Integration der angeworbenen Handwerker
    1711: Aufbau neuer und Stärkung bestehender Zünfte im Land
    1712: Einführung eines Postdienstes, der zunächst dem Heiligen Römischen Reich untersteht
    1713: Stärkung des Binnenhandels im Umfeld der hessischen Häfen durch eine Investititon in die Hafenverwaltungen und die Handelsschiffe
    1714: Handelsniederlassung (Kontor) in Prag
    1715: Gründung einer allgemeinbildenden Schule in Frankfurt
    1716: Ausbau der kommunalen, zünftischen und monastischen Armenunterstützung
    1717: Neue Zusammensetzung des Landtages, um die Handwerker und Kaufleute zu stärken
    1718: Einrichtung einer Börse in Frankfurt


    Bisherige Rechtsgutachten:
    25. 4. 1703: Feststellung, dass Italien den Landfrieden von Barcelona gebrochen habe
    30. 9. 1708: Feststellung, dass die Kalmarer Union zu bestehen aufgehört habe
    28. 5. 1713: Feststellung, dass die Vermietung von Truppen oder Schiffen ein Land in aller Regel zur Kriegspartei mache und dass Italien durch diese Praxis den Frieden gefährde
    22. 1. 1714: Feststellung, dass Burgund nicht zur Hilfeleistung für Dänemark verpflichtet sei
    24. 7. 1717: Feststellung, dass die Pfalzgräfin nicht für die Beleidigung des Wormser Klerus durch eine Heidelberger Zeitung verantwortlich sei


    Besondere Gebäude:
    Seit 1709: Kaiser-Kebek-Kolleg (Juristen) und Martin-Luther Kolleg (Theologen und Mediziner) in Marburg (Burse und universitärer Veranstaltungsort)
    Seit 1711: Generaloberin-Hildegard-Kolleg für Studenten aus dem Reich
    Seit 1714: Kontor in Prag
    Seit 1715: Allgemeinbildende Schule 1 in Frankfurt
    Seit 1718: Börse in Frankfurt in der Größe eines Marktplatzes 1


    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1702-1709: Mittlere Straße (Kaiser-Kebek-Straße) zwischen Marburg und Kassel (100 Meilen/ 1 500 000 S)
    1710-1718 Mittlere Straße (König-Heinrich-Straße) zwischen Marburg und Fulda (90 Meilen/ 1 350 000 S)

    Offene Bauprojekte: -


    Postdienste:
    Briefpostlinie Frankfurt-Mainz-Mannheim-Heidelberg-Stuttgart (264/42+80+20+122 Mongolische Meilen / 264 000 S), die hessische Teilstrecke verläuft zwischen Frankfurt und Mainz (42 Meilen/ 42 000 S).


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1705: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Böhmen
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Baiern (mit Vasallen)
    Seit 1710: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein


    Steuereinnahmen: 630 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 77 000 S
    Einlagen der Armenkassen: -
    Einnahmen des Postdienstes: 130 000 S
    Sonstige Einnahmen: -
    Einlagen der Handwerkerbank: 400 000 S (davon 380 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 250 000 S
    Soldkosten: -
    Entrichtete Tribute: 30 000 S (an Ungarn)
    Jährliche Kosten des Postdienstes: 42 000 S
    Weitere feste Ausgaben: 3 000 S für die Verwaltung des Kaiser-Kebek- und des Martin-Luther-Kollegs sowie des neuen Generaloberin-Hildegard-Kollegs
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Waffentragende Bevölkerung: 0,2 (effektiv 0,2) Minghan LR, 0,9 (effektiv 0,9) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 2,5 (effektiv 2,5) Regimenter LI
    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann, 1710 um eine Stufe verbessert)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: -
    Schiffe: -
    Söldner: 1,0 Regimenter LR (Kassel) zur Banditenbekämpfung

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  6. #6
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    Khanat Baiern

    Schwester Teresa von Prien und ihre Gefährtinnen machen sich auf den Weg nach Asien und dürfen mittlerweile etwas überraschend sogar den Postdienst des Großkhanats Dagomys nutzen, da Yesun I. bei der Begegnung im Sommer sehr beeindruckt von den Frauen war. Man vermutet, dass die Reise mehrere Jahre dauern dürfte, so dass genug Zeit für die geplanten Begegnungen mit verschiedenen Klostergemeinschaften sein wird. Da die mongolischen Statthalter angewiesen wurden, die Gruppe zu unterstützen, sollten die Geldmittel ebenfalls für mehrere Jahre ausreichen und auch angemessene Gastgeschenke ermöglichen.

    Die Übersetzung verschiedener Werke aus dem süddeutschen Sprachraum wird fortgeführt, wobei man mittlerweile auch einzelne theologische und philosophische Werke aus der Feder bairischer Ordensfrauen ins Programm aufgenommen hat, die durchaus auf Interesse stoßen und nochmals eine andere Perspektive in die Debatte um Priestertum, Eucharistie und die Gnade Gottes einbringen. Die im Stift Marienhöhe lebende, seit 1716 verwitwete Edelfrau Utraut von Ranken-Heineburg verfasste sogar ein Werk, in welchem sie für die Frauen „die Hälfte des Himmels und der Erde“ einfordert. Der Verlag, in welcher auch der Mallersdorfer Jahreskalender produziert wird und der dem dortigen Kloster angeschlossen ist, wäre bereit, dieses Werk zu veröffentlichen, falls die Generaloberin es zulässt.

    Klosterbothin und Jahreskalender erzielten in diesem Jahr wieder etwas höhere Einnahmen, nachdem man zuletzt leicht hinter den pfälzischen Zeitungen zurückgeblieben war, die auch wegen der Konflikte um das Wormser Kapiel eine starke Auflagensteigerung erzielt hatten. In diesem Jahr profitierte man anscheinend ein wenig vom Ruf einer eher neutralen und unaufgeregten Berichterstattung.

    Der Ausbau des Stifts Marienhöhe wird fortgeführt. Zudem überprüfte man die Sicherheit der Straßen und Wege, die in Baiern offenbar deutlich schwerer herzustellen ist als in den Nachbarländern des Reiches. Wie befürchtet hat dies vermutlich mit einer gewissen, wohl auf den Zulauf zu den Klöstern zurückgehenden Verödung einiger kleiner Dörfer und vor allem den wirtschaftlichen Schwierigkeiten des freien Handwerks zu tun. Es gibt auch gewisse Hinweise, dass der Exodus von Handwerkerfamilien nach Norddeutschland möglicherweise zur Verschärfung der Krise beitrug, da sie den Adel schwer traf.

    In diesem Jahr wurde das Stift Marienhöhe in geschmackvollen, hochwertigen Flugschriften wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerufen. Da mittlerweile einige der Witwen, die sich zur Gründungszeit dort ansiedelten, bereits verstorben sind, könnte man auf diese Weise vielleicht neue Interessentinnen anziehen.


    Besonderheiten:
    Das Khanat verfügt über eigene SI-Einheiten, die von den Klöstern ausgerüstet werden.
    Das bairische Kunsthandwerk gilt als außergewöhnlich vielfältig und relativ krisensicher.
    Die Bildung der Jugend erfolgt fast ausschließlich an lokalen Klosterschulen für Mädchen oder Knaben. Im Land können daher sehr viele Menschen lesen und schreiben.
    Der künstlerisch hochstehende Hof in München zieht besonders viele kreative Kräfte aus dem deutschsprachigen Raum und in geringerem Maße auch aus ganz Europa und einigen Satrapien im Westen des Großkhanats Dagomys an


    Herrschaftsgebiet: Ober- und Niederbayern, Salzburg, Schwaben, Oberpfalz, Mittelfranken
    Vasallen: Oberfranken, Südwestsachsen (Plauen-Freiberg), Osttirol (Innsbruck-Hochfilzen)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 900 000 (leicht gesunken)
    Regionen: München-Chiemsee, Mitteldeutschland (Vasallen-Nord, zusammen mit Brandenburg und Hessen), Cisleithanien (Vasallen-Süd, zusammen mit Italien, Schwaben, Böhmen und Ungarn)

    Hauptstadt: München
    Hauptresidenz: Abtei Frauenchiemsee (Klosteranlage 6)
    Wichtige Festungen: Landshut (3)


    Staatsoberhaupt (repräsentatives Wahlamt): Kaiser Manas I. (seit 1715, *1659)
    Bairische Generaloberin (Spielfigur): Mutter Hildegard von Oberalteich (seit 1707, *1638)

    Verstorbene Khane und Generaloberinnen:
    Mutter Adelburga Maria (1694-1707, *1622)
    Kaiser Benedikt I. (1692/1701-1715, *1645)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Ratgeber für selbstbewusste Frauen
    1702: Reichssynode in Herrenchiemsee
    1703: Federführende Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Veröffentlichung der Märchensammlung „Zwölf Nächte“ aus dem Kloster Mallersdorf
    1705: Einführung einer bairischen Hofmusik aus sakralen und weltlichen Elementen
    1706: Gründung der „Kloster-Bothin“, einer religiös-politischen Sonntagszeitung
    1707: Feier der „Luisenwoche“, einem lebendigen Festspiel mit Spendengalacharakter
    1708: Baubeginn des „Stifts Marienhöhe“, einer luxuriösen Siedlung für wohlhabende Frauen bei München
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Erstmalige Herausgabe des „Mallersdorfer Illustrierten Jahreskalenders“
    1711: Chiemseer Ordenstagung zur Stärkung der weiblichen Konvente im Reich
    1712: Bau eines Gasthauses beim Stift Marienhöhe als Vorbild für Herbergen, die gezielt reisenden Frauen offenstehen sollen
    1713: Stärkung des gemeinschaftlichen Gesanges als tragendes Element der Liturgie
    1714: Besteigung des Großkönigs durch bairische Ordensschwestern
    1715: Einrichtung einer großen Kunstsammlung in München
    1716: Stärkung der Armenfürsorge im Winter und Frühjahr nach der Missernte
    1717: Übersetzungswerk der Bairischen Benediktinerinnen
    1718: Beginn einer Himalayaexpedition


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Landgrafschaft Hessen (mit Vasallen)
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 für die Deutsche Hanse (mit Vasallen), seit 1717 auf Stufe 1 fortgeführt
    Seit 1711: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 für die Pfalzgrafschaft bei Rhein (mit Vasallen), 1716 beendet

    Besondere Bauwerke:
    Seit 1712: Gasthaus beim Stift Marienhöhe (100 000 S)

    Offene Bauprojekte:
    Stift Marienhöhe (4 343 000 S)

    Postdienste:
    Briefpostlinie Frankfurt-Mainz-Mannheim-Heidelberg-Stuttgart (264/42+80+20+122 Mongolische Meilen / 264 000 S), davon verläuft die hessische Teilstrecke von Frankfurt bis Mainz (42 Meilen/ 42 000 S), die pfälzische Teilstrecke zwischen Mainz und Haidach (175 Meilen/ 175 000 S) und die schwäbische Teilstrecke zwischen Haidach und Stuttgart (47 Meilen/ 47 000 S); wird von den jeweiligen Reichsständen unterhalten


    Steuereinnahmen: 390 000 S
    Gewinne der „Kloster-Bothin“: 17 000 S
    Gewinne des „Mallersdorfer Illustrierten Jahreskalenders“: 2 000 S
    Einnahmen aus dem Gemeinen Pfennig (Kaiserreich): 770 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 474 000 S

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 450 000 S (mit Abgabebonus)
    Sonderzahlungen: -
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Verluste der „Kloster-Bothin“: -
    Verluste des „Mallersdorfer Illustrierten Jahreskalenders“: -
    Fällige Kredite: -


    Waffentragende Bevölkerung: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 6,3 (effektiv 6,3) Regimenter SI, 0,1 (effektiv 0,1) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan SR, 0,4 (effektiv 0,4) Minghan LR, 1,8 (effektiv 1,8) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann, 1710 um eine Stufe verbessert)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: 0,3 Regimenter BA IV
    Schiffe: -

    Söldner:

    0,8 Minghan SR* (Krakau/München), Sicherung der Herbergsrouten außerhalb Baierns, dazu kommen noch 1,0 Minghan LR (Pilsen) für das Land selbst

    Ungarische Hilfstruppen: 2,0 Minghan LR seit Anfang 1702

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  7. #7
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    Markgrafschaft Brandenburg

    Die neue Bank wird ohne größere Hindernisse in Berlin eingerichtet, nachdem mündliche Anweisungen des Markgrafen sie zunächst ausschließlich auf das gewöhnliche Geschäft ausrichteten. Da der Hof sich die Unterstützung mehrerer Hansekaufleute sichern konnte, gelingt es auch, den Großteil der Mittel für den Geldverleih nutzbar zu machen.

    Das Markgräfliche Zeitungs-Collegium bleibt gesetzliche Oberaufsicht für alle Druckwerke dieser Art im Land. Allerdings konnten in diesem Jahr keine Lizenzen vergeben werden, da kein eigener Etat zur Verfügung stand und daher Zensur und Besteuerung nicht möglich gewesen wären. Es bestehen aber gegenwärtig auch keine Zeitungen im Land, die nicht eingeführt werden. Diese könnte man aber natürlich ebenfalls besteuern, wenn man die Behörde finanziell mit einer kleinen Summe ausstattet.

    Auch in diesem Jahr entwickeln sich die Domänenkammern wie erwünscht und tragen nun einen nicht geringen Teil zum steigenden Etat der Markgrafschaft bei. Die Priviliegen für die Hanse und die gegenseitigen Vorrechte mit Finnland blieben in Kraft, und der Markgraf war auch in diesem Jahr wieder bemüht, seinen Einfluss beim Adel zu stärken. Es dürfte auch nicht mehr sehr lange dauern, bis man die Position des Jahres 1716 zurückgewonnen hat.


    Besonderheiten:
    Die Markgrafschaft hat aufgrund eines Vertrages Albrechts III., der unter Albrecht IV. im Jahr 1702 stark abgewandelt wurde, Anspruch auf Subsidien aus der Satrapie Krakau in Höhe von 90000 S zuzüglich eines Anteils der Zolleinnahmen aus dem Handel zwischen Krakau und der Region Stettin (natürlich zu Lasten von Krakau, nicht von Finnland), der abhängig vom Handelsvolumen zwischen 10000 S und 60000 S beträgt.
    Die Universität Rostock bildet besonders gute Verwaltungskräfte für den Hofdienst aus.
    Die Flotte des Landes kann in Narwa jedes Jahr drei Schiffe zum Normalpreis bauen lassen; Seit Anfang 1712 abgeändert in: Die Flotte des Landes kann in Narwa jedes Jahr Schiffe für insgesamt 250 Mann Gesamtgröße bauen lassen, ihre Zahl spielt keine Rolle mehr.
    Seit der Thronbesteigung Friedrich Augusts I. ist der Hof „spartanisch“ ausgerichtet und zieht daher deutlich mehr Männer mit militärischem Hintergrund an als üblich.
    Die Markgrafschaft hat seit 1715/16 mit den Domänenkammern eine eigene, vom Hofetat unabhängige Verwaltung für den landwirtschaftlichen Bereich


    Herrschaftsgebiet: Brandenburg, Mecklenburg, Schleswig, Holstein, Sachsen-Anhalt
    Vasallen: Ostsachsen (Freiberg-Görlitz)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 770 000
    Regionen: Schwerin-Berlin, Jütland-Schleswig-Holstein-Lübeck (zusammen mit der Hanse und der Kalmarer Union), Mitteldeutschland (zusammen mit Baiern und Hessen)

    Hauptstadt: Berlin
    Hauptresidenz: Schwerin (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Markgraf Friedrich August I. der Flinke (seit 1711, *1680)

    Verstorbene Monarchen: Markgraf Albrecht IV. (1688-1711, *1651)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Vorbereitung einer Balleigründung des Deutschen Ordens als Wirtschaftsförderung
    1702: Diplomatische Gesandtschaft nach Krakau
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Bau eines Handelspostens in Narwa
    1705: Einrichtung zweier Kollegien für die Universität Rostock
    1706: Einführung eines Branntweinmonopols (seit 1708/09 verpachtet)
    1707: Einrichtung der „Sid-Kasse“ zur Unterstützung bedürftiger Familien
    1708: Ausbau des Ostseehafens zu Wismar (von Stufe 1 auf Stufe 3)
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Einführung einer Studienkasse für vielversprechende Studenten
    1711: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1712: „Spartanische“ Hof- und Staatsführung
    1713: Systematische Einführung des Flachsanbaus im Land
    1714: Verbesserung der Flachsverarbeitung für Textilien
    1715: Einführung markgräflicher Domänenkammern
    1716: Bau eines Amtssitzes für die Domänenkammern in Berlin
    1717: Einführung eines „Markgräflichen Zeitungs-Collegiums“
    1718: Gründung einer markgräflichen Bank in Berlin für Handwerker, Kaufleute und Unternehmer


    Besondere Gebäude:
    1705: „Heiliger-Großkhan-Putraq-Kolleg“ und „Kaiser-Kebek-Kolleg“ in Rostock
    1706: „Mutter-Adelburga-Maria-Kolleg“ in Rostock
    1707: Handelsposten (Kontor) 1 in Narwa
    1716: Amtsgebäude 1 für die Domänenkammern in Berlin


    Abgeschlossene Bauprojekte
    Seit 1715: Mittlere Straße zwischen Berlin und Stettin (142 Kaiserliche Meilen/ 2 130 000 S)
    1708-1717: Handelshafen in Wismar (Vergrößerung um zwei Stufen, 1714 schließlich auf eine Stufe Vergrößerung reduziert, 1 500 000 S)


    Offene Bauprojekte: -


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1711: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Großfürstentum Finnland (mit Vasallen)
    Seit 1712: Gegenseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Westfalen (mit Vasallen), 1717 ausgelaufen
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 für die Deutsche Hanse (ohne Vasallen), 1717 auf Stufe 1 reduziert
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Königreich Dänemark (ohne Vasallen), 1717 ausgelaufen

    Steuereinnahmen: 420 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Handelseinnahmen: -
    Einnahmen aus dem Branntweinmonopol: 50 000 S
    Subsidien aus der Satrapie Krakau: 110 000 S
    Einlagen der Sid-Kasse: ausgeschöpft
    Einlagen der Studienkasse: ausgeschöpft
    Einlagen der Markgräflichen Bank Berlin: 151 000 S (davon 12 000 S verliehen)
    Nicht verwendete Mittel: -
    Vergebene Kredite: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -


    Entrichtete Tribute: 25 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 140 000 S (mit Abgabebonus), seit 1712 „spartanische“ Ausrichtung
    Verwaltungsetat der Domänenkammern (Vorjahr): 60 000 S
    Etat des Markgräflichen Zeitungs-Collegiums (Vorjahr): Keiner
    Soldkosten: 16 000 S (200-Mann-Schiff IV)
    Weitere feste Ausgaben: 3 000 S Verwaltungskosten für die drei Kollegien
    Ausgaben während des Jahres:
    Fällige Kredite: 16 000 S im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 17 920 S


    Waffentragende Bevölkerung: 2,2 (effektiv 2,2) Minghan SR, 0,6 (effektiv 0,6) Minghan LR, 2,3 (effektiv 2,3) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR, 1,4 (effektiv 1,4) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II im Land (500 Mann), zusätzlich Stufe IV in Narwa (250 Mann pro Jahr)

    Geschütze: -

    Schiffe Anfang 1718: 1*200 IV, 3*50 IV, 15*25 III, 11*25 II
    Staatliche Handelsschiffe: -


    Schiffe zum Jahresende 1718: 1*200 IV, 3*50 IV, 15*25 III, 11*25 II
    Staatliche Handelsschiffe: -

    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1719: 1*200 IV, 3*50 IV, 15*25 III, 11*25 II
    Staatliche Handelsschiffe: -


    Söldner: -
    Im Land stehende Truppen verbündeter Länder: 1,0 Minghan LR aus dem Khanat Ungarn und 1,0 Minghan SR vom Deutschen Orden

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  8. #8
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    Pfalzgrafschaft bei Rhein

    Es gelingt der mit der Thematik bereits vertrauten Hofverwaltung, eine ständische Aufsicht über die Presse zu schaffen, deren Mitglieder möglichst ehrenamtlich arbeiten, aber von einem eigenen Gremium der Regierung bestätigt werden sollen. Da man anders als die Markgrafschaft keine Steuern erheben will, dürfte eine Finanzierung über den ohnehin äußerst gut gefüllten Fonds leicht möglich sein. Sollte er zur Neige gehen, könnte er problemlos aus der Staatskasse oder aus einem Sonderbeitrag aufgefüllt werden.

    Die Landwirtschaftskasse wird mit zusätzlichem Kapital ausgestattet, und aus der ebenfalls mit weiteren Mitteln bedachten Handwerkerbank entnimmt man 80 000 S. Dabei wäre es aber wichtig, die grundsätzlichen Modalitäten zu klären. Darf das Geld auch (anders als in den Kreditvergaben) aufgebraucht werden oder sollte es am Ende wieder zurückfließen? Man vermutet außerdem, dass nicht alle Zunftvertreter darauf bedacht sein werden, besonders viele ehemalige Konkurrenten zurückzuholen.

    Die Beteiligung pfälzischer Gäste an den verschiedenen Veranstaltungen wurde wie geplant gefördert, und das Musterlandgut hat offenbar bereits in diesem Jahr und damit früher als erwartet sein volles Potential entfaltet.

    Das Korrespondentennetzwerk tut sich auch weiterhin schwer damit, kostendeckend zu arbeiten. Dafür bleiben die Forderungen an den Balduinsbund sehr niedrig, da Anna I. im Gegensatz zu ihrem Vater als recht streitbar gilt, so dass die Städte im Reich es sich meist zweimal überlegen, ob sie übertrieben hohe Rechnungen stellen wollen.

    Die Privilegien scheinen weiter nützlich zu sein, wobei man in diesem Jahr überraschend viel aus Schwaben importierte. Auch die Route über die Schweiz erwies sich als ertragreich, wie es bereits im Vorjahr beim Erwerb von Vorrechten in Italien vermutet worden war.


    Besonderheiten:
    Der Pfalzgraf hat direkten Zugriff auf das Erzbistum Mainz und damit zwei Stimmen bei der Kaiserwahl. Zudem kann er ein Veto gegen einen Kandidaten einlegen, da der Erzbischof das freie Krönungsrecht erhalten hat.
    Die Universität Heidelberg ist eine Einrichtung der Bürger. Daher studieren dort auch sehr viele Ausländer, die von den Handelshäusern der Stadt häufig angeworben werden und so die Verbindungen der Kaufleute in andere Regionen erweitern.
    Als Dank für die bedeutende Rolle des Landes bei der Erneuerung des Kaisertums erhielt die am Rheinufer vor Heidelberg gelegene Siedlung Mannheim als einziger Rheinhafen das Stapelrecht zugesprochen, das auf dem Rhein sonst vertraglich ausgeschlossen ist.
    Der Pfalzgraf wird als „Vater des fahrenden Volkes“ verehrt und hat über die erstaunlich gut vernetzten Gruppen dieser Gesellschaftsschicht Zugriff auf Informationen aus den meisten Ländern Europas. Dies wirkt sich wie eine Art Geheimdienst aus, der zwar (anders als eingerichtete Dienste) nicht überall frei einsetzbar ist, dafür aber eine viel geringere Vorbereitungszeit benötigt und außerdem nicht gesondert finanziert werden muss.


    Herrschaftsgebiet: Rheinland-Pfalz (ohne Mainz und Trier), Nordbaden, östliches Saarland
    Vasallen: Erzbistum Mainz
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 840 000
    Regionen: Heidelberg-Mannheim, Südwestdeutschland (Vasallengebiete, zusammen mit der Eidgenossenschaft, Schwaben und Burgund)

    Hauptstadt: Heidelberg (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Heidelberg (Stadtschloss 4)
    Wichtige Festungen: Speyer (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Pfalzgräfin Anna I. (seit 1716, *1686)

    Verstorbene Monarchen:
    Pfalzgraf und Reichserztruchsess Balduin I. (1684-1716, *1647)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1702: Kaiserkrönung Benedikts I. in Mainz
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Unterstützung des Balduinsbundes, einer freien Organisation für Fahrendes Volk
    1705: Gründung der pfalzgräflichen Bank für Handel und Handwerk in Mannheim
    1706: Einführung eines pfalzgräflichen Korrespondentennetzwerks unter kaiserlichem Schutz
    1707: Rundreise des Pfalzgrafen durch die ländlichen Regionen
    1708: Gründung einer Landwirtschaftsbank
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Rechtskodifikation zur Leibeigenschaft nach englischem und westfälischem Vorbild
    1711: Ritterkasse zur Unterstützung von Adelsgeschlechtern, die in Not geraten sind
    1712: Einführung eines Postdienstes, der zunächst dem Heiligen Römischen Reich untersteht
    1713: Organisation eines Bierfestes auf dem Gut der Heidelberger Adelsfamilie Wolfhausen
    1714: Förderung verschiedener Zeitungen im Land
    1715: Stärkung des Binnenhandels im Umfeld der Rheinhäfen durch eine Investititon in die Hafenverwaltungen und Zollbehörden
    1716: Bau eines modernen Verladekrans für den Mannheimer Hafen
    1717: Einrichtung eines Musterlandgutes südlich von Heidelberg
    1718: Reform der Presseordnung und Einführung einer teilweise ständischen Presseaufsicht


    Besondere Bauwerke:
    Seit 1716: Moderner Verladekran im Mannheimer Flusshafen
    Seit 1717: Musterlandgut südlich von Heidelberg

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    Ende 1707: Mittlere Straße zwischen Heidelberg und Mannheim (20 Mongolische Meilen/ 300 000 S)
    Ende 1712: Mittlere Straße zwischen Mannheim und Saarbrücken (131 Mongolische Meilen/ 1 965 000 S)

    Offene Bauprojekte: -


    Postdienste:
    Briefpostlinie Frankfurt-Mainz-Mannheim-Heidelberg-Stuttgart (264/42+80+20+122 Mongolische Meilen / 264 000 S), davon reicht die pfälzische Teilstrecke von Mainz bis Haidach (175 Meilen/ 175 000 S)

    Überregional bedeutsame, nichtstaatliche Zeitungen:
    Seit 1718: „Neue Westdeutsche Zeitung“ (Heidelberg, vorwiegend Gesellschaftsnachrichten)
    Seit 1718: „Katholische Westdeutsche Zeitung“ (Heidelberg, vorwiegend Kirchennachrichten)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit der Landgrafschaft Hessen (mit Vasallen)
    Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Westfalen (mit Vasallen)
    Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit dem Herzogtum Schwaben (mit Vasallen)
    Seit 1711: Einseitige Privilegien der Stufe 1 im Khanat Baiern (mit Vasallen), 1716 beendet
    Seit 1715: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit der Eidgenossenschaft (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Italien (mit Vasallen), 1717 im gegenseitigen Einvernehmen beendet, 1718 als einseitige Privilegien für die Pfalz wieder eingeführt


    Steuereinnahmen: 710 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 9 000 S
    Einnahmen des Postdienstes: 71 000 S
    Rücklagen des Balduinsbundes für das fahrende Volk: 9 000 S
    Rücklagen der Ritternothilfe: 8 000 S
    Rücklagen der Presseaufsicht: 83 000 S
    Einlagen der pfalzgräflichen Bank für Handel und Handwerk: 450 000 S (davon 330 000 S verliehen und weitere 80 000 S zeitweilig oder dauerhaft entnommen, um Handwerker aus Westfalen zur Rückkehr zu bewegen)
    Einlagen der pfalzgräflichen Landwirtschaftsbank: 500 000 S (davon 460 000 S verliehen)
    Entrichtete Tribute: 15 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%


    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 130 000 S (mit Abgabebonus)
    Verluste des Korrespondentennetzwerks: 57 000 S
    Jährliche Kosten des Postdienstes: 175 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Forderungen verschiedener deutscher Kommunen an den Balduinsbund: 4 000 S

    Fällige Kredite: 1 374 025 S aus der Eidgenossenschaft zu einem Zinssatz von 10%, insgesamt also 1 511 428 S
    Sonderkredit des Wormser Domkapitels über 400 000 S über eine unbegrenzte Laufzeit zu einem Zinssatz von 0,5%


    Waffentragende Bevölkerung: 0,3 (effektiv 0,2) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 4,6 (effektiv 4,6) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,1 (effektiv 0,1) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe III (1500 Mann, 1710 um 500 Mann erhöht)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: 0,5 Regimenter Festungsgeschütze III

    Schiffe: -

    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lüttich)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  9. #9
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    Herzogtum Schwaben

    Der Bau von einigen Kornspeichern wird begonnen, allerdings dürfte hierfür ein gewisser Etat dauerhaft bereitgestellt werden müssen. Als Alternative bliebe wohl nur, die Dörfer, Städte und Grundherrschaften zu einem stärkeren Engagement zu verpflichten, doch sie unterhalten in aller Regel auf ihre Kosten bereits eigene Getreidelager.

    Das Straßen- und Wegenetz wird nach den Überprüfungen im Vorjahr ausgebessert, wo man beschädigte Brücken und Nebenstraßen entdeckt hat. Man hofft, auf diese Weise leichter zu abgelegenen Dörfern oder Höfen zu gelangen.

    Die höher dotierte Handwerkerkasse wurde erneut sehr gut genutzt und man vermutet, dass ein Teil des Aufschwungs auf die spezifischen Bedingungen des Landes zurückgehen dürfte, die durch die kluge Politik des Herzogs noch verstärkt worden sind. Daher bitten Adel und Volk, nochmals über den Plan der Erbrechtsreform nachzudenken. Es wäre vielleicht nicht zum Vorteil des Landes, die besondere Verbindung von Handwerk und Landwirtschaft auf häufig recht kleinen Parzellen aufzubrechen.


    Besonderheiten:
    Die Erfahrung der Tiroler Invasion motivierte viele Stadtbürger dazu, ihre Heimat besser zu schützen. In Schwaben haben Festungsgeschütze immer die Wirkung der nächsthöheren Technologiestufe.
    Die Universität Tübingen hat eine gegenüber dem Heiligen Stuhl sehr kritische Fakultät für Theologie. Dadurch haben die württembergischen Pfarrer ein starkes Heimatgefühl und werden in Konfliktfällen häufiger die Position des Herzogs stärken.
    Da viele schwäbische Bauern nur wenig Land besitzen und lange mit wechselnden Gesetzen zum Erbrecht umgehen mussten, arbeiten sie häufig zusätzlich im Auftrag reicher örtlicher Handwerker. Die Bauern tragen dadurch erheblich zur Handwerksproduktion bei.
    Herzog Konrad V. hat in den nächsten 13 Jahren (1714-1726) eine außergewöhnlich hohe Durchsetzungskraft bei allen Ständen des Landes
    In den nächsten fünf Jahren (1717-1721) sind Schwerpunkte im Bereich der Landwirtschaft und der Nahrungsmittelversorgung besonders effektiv

    Herrschaftsgebiet: Württemberg (ohne den hessischen Norden und den Kreis Konstanz)
    Vasallen: Südbaden, Kreis Lindau, Vorarlberg, Westtirol (St. Anton – Völs)
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 910 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Stuttgart-Urach (mit Ulm), Cisleithanien (südöstliche Vasallen, zusammen mit Italien, Ungarn, Böhmen und Baiern), Südwestdeutschland (südwestliche Vasallen, zusammen mit der Eidgenossenschaft, der Pfalzgrafschaft und Burgund)

    Hauptstadt: Stuttgart
    Hauptresidenz: Urach (Stadtbefestigung 2, Burgschloss 2)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Herzog Konrad V. (seit 1713, *1675)

    Verstorbene Monarchen:
    Herzog Ulrich I. (1684-1705, *1647)
    Herzog Eberhard III. (1705-1713, *1670)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Landesreise des Herzogs durch alle Regionen Schwabens
    1702: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Einführung einer Handwerkerkasse
    1705: Erarbeitung des schwäbisch-hessisch-französischen „Bildungsplanes III“
    1706: Einführung eines fahrenden Richterdienstes im Auftrag des Herzogs
    1707: Bau mehrerer kleiner Bibliotheken in den Landstädten des Herzogtums
    1708: „Reformation“ der Leibeigenschaft
    1709: Einführung von Sonntagsschulen nach westfälischem Vorbild
    1710: Einführung eines fahrenden „Heilerdienstes“
    1711: Kein Schwerpunkt – Stärkung der Hofverwaltung durch persönliche Anwesenheit des Königs
    1712: Einführung eines Postdienstes, der zunächst dem Heiligen Römischen Reich untersteht
    1713: Gründung eines herzoglichen Waisenhauses in Stuttgart
    1714: Rundreise des neuen Herzogs Konrad V. (Vorbereitung)
    1715: Rundreise des neuen Herzogs Konrad V. (Durchführung)
    1716: Einberufung der Städte, um über eine bessere Getreideversorgung zu beraten
    1717: Überprüfung des Wegenetzes
    1718: Bau zusätzlicher Kornspeicher


    Besondere Gebäude:
    Seit 1707: Kommunale Bibliotheken (15 000 S) in drei Kleinstädten des Herzogtums, 1708 durch weitere acht Bibliotheken (15 000 S) ergänzt, seit 1709 jährlich mit 35 000 S alimentiert (siehe Hofetat).
    Seit 1713: Herzogliches Waisenhaus in Stuttgart (50 000 S, 25% Unterhaltskosten), seit 1715 zwei Waisenhäuser in Stuttgart und Urach (100 000 S, insgesamt 25 000 S Unterhaltskosten)

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1705/06: Mittlere Straße von Urach nach Ulm (60 Mongolische Meilen)

    Offene Bauprojekte: Reparatur von kleineren Nebenstraßen und Brücken (100 000 S von geplanten 910 000 S fertiggestellt)


    Postdienste:
    Briefpostlinie Frankfurt-Mainz-Mannheim-Heidelberg-Stuttgart (264/42+80+20+122 Mongolische Meilen / 264 000 S); die schwäbische Teilstrecke verläuft zwischen Haidach und Stuttgart (47 Meilen / 47 000 S)

    Überregional bedeutsame, nichtstaatliche Zeitungen:
    Seit 1718: „Heilbronner Stimme“ (Heilbronn; allgemeine, seriöse Nachrichten)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1710: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft (mit Vasallen)
    Seit 1715: Gegenseitige Privilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Italien (ohne Vasallen), sind 1716 ausgelaufen

    Steuereinnahmen: 760 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Einnahmen des Postdienstes 1718: 34 000 S
    Einlagen der Handwerkerkasse: 600 000 S (davon 600 000 S verliehen)

    Entrichtete Tribute: 15 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%
    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 120 000 S (mit Abgabebonus),
    Weitere laufende Ausgaben: 40 000 S für den fahrenden Richterdienst und seine Ausbildung, 20 000 S für den wandernden Heilerdienst, 10 000 S für die effektivere Gutsverwaltung der herzoglichen Liegenschaften, 35 000 S für die kleinstädtischen Bibliotheken sowie 25 000 S für die beiden herzoglichen Waisenhäuser; die Sonntagsschulen können frei bezuschusst werden
    Jährliche Kosten des Postdienstes: 47 000 S
    Soldkosten: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: Inlandskredit über 1 250 000 S zu 12% Zinsen, insgesamt also 1 400 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 0,4 (effektiv 0,4) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 3,1 (effektiv 3,1) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan SR, 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 0,4 (effektiv 0,4) Regimenter DR, 1,9 (effektiv 1,9) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (1000 Mann)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze: -
    Schiffe: -
    Söldner: 1,0 Minghan LR (Pilsen)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  10. #10
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    Schweizerische Eidgenossenschaft

    Die Einführung kantonaler Kornspeicher dürfte die Möglichkeiten gut nutzen, die sich aus der dezentralen Struktur des Bundes ergeben. Man könnte das jährliche Budget dafür frei festlegen, wobei es (fast) keine Obergrenze gibt. Damit sollte man während einer kurzen Hungersnot recht gut gesichert sein, auch wenn man natürlich nicht verhindern kann, von Teuerungen und langanhaltenden Krisen ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen zu werden.

    Die Metallkontrolle wird fortgeführt, so dass bei der Prägeanstalt recht viele der im Wert geminderten Münzen aus Italien und mittlerweile auch aus Frankreich abgegeben werden. Man dürfte damit wie das Kalifat einen wichtigen Beitrag zum allmählichen Auslaufen der Münzkrise geleistet haben.

    Auch der Straßenbau wird fortgeführt, und die sportlichen Wettbewerbe gewinnen wieder viel Zuspruch. Auch auf diesem Feld zeigt die Eidgenossenschaft deutlich, dass die Krise nun beendet ist und man gestärkt in die Zukunft schreiten kann.

    Besonderheiten:
    Der bedeutende Söldnermarkt des Landes untersteht der Kontrolle der Kantone. Wenn die Bundesversammlung eine Bedrohung der nationalen Sicherheit ausruft, können bis zu fünf Regimenter jeder vorhandenen Waffengattung nach den üblichen Regeln rekrutiert werden.
    Die Eidgenossenschaft erkennt als letztes mitteleuropäisches Land den Großkhan als ihren Oberherrn an. Sie kann daher aus Dagomys vergünstigte Kredite abrufen.
    Als Gegenleistung für die Solddienste der Eidgenossen stellt der Söldnermarkt Kiew den Schweizern bis zu vier Minghan LR zum halben Preis zur Verfügung.

    Herrschaftsgebiet: Schweiz, Liechtenstein, Oberelsass
    Vasallen: Aostatal, Bistum Konstanz, Nordostsavoyen
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 1 080 000
    Regionen: Schweiz, Südwestdeutschland (Bistum Konstanz, zusammen mit Schwaben, der Pfalzgrafschaft und Burgund), Südfrankreich-Savoyen (südwestliche Vasallen, zusammen mit Frankreich)

    Hauptstadt: Keine
    Bundesstadt mit mongolischem Residenten: Bern (Stadtbefestigung I)
    Wichtige Festungen: -
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Bundesammann Jakob Escher (seit 1711, *1651)

    Verstorbene Staatsoberhäupter:
    Bundesammann Samuel Frisching (1698-1712, *1638)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Schweizerische Fest- und Wettkampfspiele (als regelmäßige Veranstaltung geplant)
    1702: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1703: Einrichtung des Schweizer Verwaltungsamtes (1704 zur Schule umgewidmet)
    1704: Gründung der Eidgenössischen Bank für Handel und Handwerk in Zürich
    1705: Professionalisierung der Schweizerischen Fest- und Wettkampfspiele (künftig alle fünf Jahre geplant)
    1706: Einrichtung einer Botschaft in Dagomys
    1707: Umfassende gesamteidgenössische Bildungsreform
    1708: „Erforschung der Berge“ mit Ungarn, Italien und der Kalmarer Union
    1709: Literarisches Programm und „Haus der Sprachen und Dichtung“ in Lausanne
    1710: „Rösti“ – Diversifizierung der Nahrungsmittelproduktion
    1711: Reform der Unterrichtsmethoden in der Eidgenossenschaft
    1712: Collegium Metaphysicum zum geistigen Austausch und zur Pflege der Vernunft
    1713: Gründung einer Realschule in Zürich
    1714: Gründung eines Instituts für Metallurgie
    1715: Gründung einer Metallmanufaktur
    1716: Regulierung der Metallqualität
    1717: Gründung einer eidgenössischen Münzprägeanstalt
    1718: Einrichtung kantonaler Getreidespeicher

    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Verwaltungsschule in Bern
    Seit 1709: „Haus der Sprachen und Dichtung“ in Lausanne
    Seit 1714: Realschule in Zürich
    Seit 1714: Institut für Metallurgie in Lugano (in der Größe einer Schule)
    Seit 1715: Metallmanufaktur in Lugano (250 000 S)

    Abgeschlossene Bauprojekte (1703-1713): Prachtchaussee zwischen Bern und Zürich (130 Mongolische Meilen/ 3 550 000 S)

    Offene Bauprojekte (1713-17XX):
    Prachtchaussee zwischen Bern und Zürich (1 000 000 S / 2 475 000 S)

    Botschaften und Feste Gesandtschaften:
    Seit 1706: Botschaft beim Großkhanat Dagomys (25 000 S)

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1715: Wechselseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit der Pfalzgrafschaft bei Rhein (mit Vasallen)
    Seit 1715: Wechselseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Herzogtum Schwaben (mit Vasallen)
    Seit 1715: Wechselseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Khanat Italien (mit Vasallen), 1717 wieder aufgehoben, 1718 als einseitige Handelsprivilegien (ohne Vasallen) wieder eingeführt
    Seit 1718: Wechselseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Großherzogtum Burgund (mit Vasallen)

    Steuereinnahmen: 440 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: 338 413 S
    Einlagen der der Eidgenössischen Bank für Handel und Handwerk: 450 000 S (davon 310 000 S verliehen)
    Rücklagen der Münzprägeanstalt: 82 000 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 8% (aus Dagomys, reduziert)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 150 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 25 000 S (Botschaft in Dagomys)
    Ausgaben während des Jahres: -

    Aufgenommene Kredite (zu 8% Zinsen aus Dagomys): 19 529 025 S (mit Zinsen 21 091 347 S)
    Vergebene Kredite (zu 10% Zinsen): 19 529 025 S (mit Zinsen 21 481 928 S)
    Gewinne aus dem Kreditgeschäft: 390 581 S


    Waffentragende Bevölkerung: 0,1 (effektiv 0,1) Minghan LR, 10,4 (effektiv 10,4) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 Minghan (effektiv 0,3) LR, 0,3 (effektiv 0,3) Regimenter LI

    Geschützproduktion: Stufe II (500 Mann)
    Schiffsproduktion: -

    Geschütze:
    0,3 Regimenter Feldartillerie IV in Braunschweig
    0,3 Regimenter Feldartillerie IV
    0,7 Regimenter Feldartillerie III

    Schiffe: -

    Söldner: 1,0 Minghan LR* (Kiew, vergünstigt)

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  11. #11
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    Deutsche Hanse

    Die beiden Briefpostlinien werden eingerichtet und werden bereits Anfang 1719 ihren Dienst aufnehmen können. Während die nördliche Linie allgemein als sehr gelungen gilt, halten die Ulmer Kaufleute eine Verlängerung nach Stuttgart für nützlich, wo man dann sogar einen Anschluss an das kaiserliche Netz hätte. Man nimmt an, dass die Hanse einen solchen überregionalen Dienst besonders gut nutzen kann, zumal man in Deutschland auch weiterhin an wirtschaftlicher Macht gewinnt.

    Die Unterstützungszahlungen für Amsterdam und die Nordseeinseln wurden verwendet, um Schäden zu beseitigen und Fischerei und Handel rasch wieder zu ermöglichen. So konnte der bedeutende Amsterdamer Hafen bereits kurz nach Beginn der Seefahrtssaison wieder voll genutzt werden. Auch im Bereich der Fischerei kann man den Briten, Zisterziensern und Norwegern weitere Fanggebiete streitig machen.


    Besonderheiten:
    Der Städtebund hat zahlreiche Handelsprivilegien im mongolischen Ostseeraum und in den drei nordischen Königreichen dauerhaft vertraglich vereinbart.
    Jede Hansestadt unterhält auf eigene Kosten zwischen 0,5 und 2,5 Reg. Festungsartillerie, ab 1715 noch zwischen 0,4 und 2,5 Regimenter.
    Der Bürgermeister von Lübeck bekleidet stets einen unbetitelten mongolischen Adelsrang.
    Die Hanseflotte kämpft wegen ihrer besonderen Archivierung aktueller Konstruktionspläne in den nächsten zwölf Jahren (1713-1724) mit einem zusätzlichen Vorteil gegen Schiffe der Stufe III Schwedens, Dänemarks, Norwegens, des Deutschen Ordens, Englands, Burgunds, der Kanarischen Inseln sowie der Satrapien Nowgorod und Krakau, sofern die Planskizzen für 10000 S pro Land oder Satrapie auch weiterhin sicher aufbewahrt werden.

    Bundesstädte: Lübeck, Hamburg, Bremen, Köln, Duisburg, Neuss, Lüttich, Metz, Aachen, Ulm
    Vasallen: Hochstift Köln, Hzm Jülich, Friesland (NL), Amsterdam, Gotland, Aland, Helgoland
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 630 000 (leicht gewachsen)
    Regionen: Niedersachsen-Holland (Hamburg-Bremen-Friesland-Amsterdam-Helgoland, mit den westfälischen Vasallen) Jütland-Schleswig-Holstein-Lübeck (zusammen mit Brandenburg und der Kalmarer Union), Rheinland (Köln-Duisburg-Neuss-Lüttich-Aachen-Hochstift Köln-Hzm. Jülich); Ulm ist der Region Schwaben (Stuttgart-Urach) zugeordnet, Gotland und Aland sind Teil der Region Dänische Inseln-Schonen

    Vorort (eine Art Bundeshauptstadt) und Sitz des Immerwährenden Hansetages: Lübeck (Stadtbefestigung 4)
    Wichtige Festungen: Köln (4), Ulm (5), andere Bundesstädte (3), Aland (3), Gotland (4)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Erster Hansebürgermeister Maximilian Simons aus Lüttich (seit 1717, *1661), gewählt bis zum 31. März 1725

    Zurückgetretene Erste Hansebürgermeister:
    Olof Scholten aus Hamburg (1697-1707, *1631, +1722)
    Chrysostomos Baur aus Ulm (1707-1717, *1662)

    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Jahrhundertbuch der Hanse
    1702: Gründung der Hanseatischen Handelsbank
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Bau der „Britanic“ (800-Mann-Handelssegler III) als Prototyp der neuen Taurus-Klasse
    1705: Hansetag in Ulm zur Umwandlung des Bundes in eine Art Timokratie
    1706: Einstieg der Hanse in die burgundische Amerikagesellschaft CBCA
    1707: Einführung des Hanseblatts, einer nichtstaatlichen Wirtschaftszeitung
    1708: Neuordnung des kommunalen Feuerwehrwesens
    1709: Bau eines Kontors auf Barbados für den Südamerikahandel (noch unvollendet)
    1710: Milderung der bäuerlichen Lasten und Ablösung von Frondiensten (1711 dann zur Bauernbefreiung mit einer Neuverteilung des Bodens an Genossenschaften erweitert)
    1711: Archivarbeit in Reval und Pori
    1712: Archivierung von Konstruktionsplänen gegnerischer Schiffe
    1713: Bewerbung der verschiedenen Handelsprivilegien des Bundes
    1714: Dauerhafte Senkung einiger Verbrauchssteuern in den Hansestädten um 10%
    1715: Einrichtung diplomatischer Vertretungen
    1716: Ausrüstung hanseatischer Fischer mit neuen Gerätschaften
    1717: Einführung einer genauen Wahlregelung mit Begrenzung der Amtsdauer
    1718: Einrichtung eines Postdienstes für die Hanse

    Angestrebte Bodenbesitzverteilung 1720: Städischer Anteil 65% (vorwiegend in Form von Genossenschaften bearbeitet), Adelsland 6%, Privatbesitz freier Ackerbürger und Bauern 10%, Kirchliche Pfründen, Klosterland und Pfarrstiftungen etc. 19%


    Besondere Gebäude: -

    Postdienste:
    Briefpostlinie Bad Urach-Ulm (59 Mongolische Meilen / 59 000 S)
    Briefpostlinie Lübeck-Hamburg (70 Mongolische Meilen / 70 000 S)


    Überregional bedeutsame, nichtstaatliche Zeitungen:
    Seit 1718: „Kölner Volksbote“ (Köln; allgemeine, seriöse Nachrichten)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1706: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 im Khanat Baiern (mit Vasallen), 1717 auf Stufe 1 reduziert
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 in der Markgrafschaft Brandenburg (ohne Vasallen), 1717 auf Stufe 1 reduziert
    Seit 1713: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Khanat Westfalen (mit Vasallen)
    Seit 1713: Wechselseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Großfürstentum Finnland, 1715 aufgehoben
    Seit 1714: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 beim Deutschen Orden, 1715 bereits wieder ausgelaufen
    Seit 1715: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 2 beim Heiligen Stuhl, 1716 ausgelaufen
    Seit 1715: Wechselseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 mit dem Kalifat (mit Vasallen)

    Seit 1712: Schikanen gegen das Khanat Italien und das Khanat der Kanarischen Inseln, 1713 wieder aufgehoben bzw. im kanarischen Fall durch ein Embargo ersetzt, 1714 schließlich mit dem Zusammenbruch des Khanats ausgelaufen

    Botschaften und Konsulate:
    Seit 1715: Botschaft in Cordoba (10 000 S)
    Seit 1718: Botschaft in Rom (10 000 S)
    Seit 1718: Feste Gesandtschaft in der Satrapie Maputo (10 000 S)

    Aktuelle Planskizzen: 9/18
    Anteile am ungarischen Bergbau: 150 000 S

    Offene Bauprojekte: -


    Stimmenanteile auf dem Immerwährenden Hansetag zu Lübeck (1718/19):
    Lübeck: 6%+8%
    Hamburg: 5%+10%
    Bremen: 5%+5%
    Köln: 5%+11%
    Duisburg: 5%+7%
    Neuss: 5%+0%
    Lüttich: 5%+0%
    Metz: 5%+0%
    Aachen: 5%+0%
    Ulm: 5%+8%


    Steuereinnahmen: 2 758 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 11%, 1717-1720 8%, ab 1721 10%
    Einlagen der Hanseatischen Handelsbank: 500 000 S (davon 500 000 S verliehen)
    Einnahmen der Postdienste: -
    Anteil an den Überschüssen des ungarischen Bergbaus: -
    Überschüsse des Hanseblattes: 29 000 S

    Hofhaltungskosten: (Vorjahr): 100 000 S (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Verluste des Hanseblattes: -
    Kosten der Postdienste: 129 000 S
    Zahlungen an die ungarische Krone (Bergbau): 4 400 S (muss noch beglichen werden)
    Fällige Kredite:
    Kredit über 5 400 000 S im Inland zu 8% Zinsen, insgesamt also 5 832 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 6,1 (effektiv 6,1) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 0,7 (effektiv 0,7) Regimenter LI (leicht gesunken)
    Städtische Festungsgeschütze III: 1,1 (Köln), 0,8 (Ulm), 0,7 (Hamburg), 0,6 (Lübeck), 0,5 (Duisburg, Bremen), 0,4 (Lüttich, Metz, Neuss, Aachen)

    Geschützproduktion: Stufe III (1500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (4000 Mann)


    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III


    Schiffe Anfang 1718: 7*400 III, 3*300 III, 4*100 III, 32*50 III, 130*25 III

    Schiffe zum Jahresende 1718: 7*400 III, 3*300 III, 4*100 III, 32*50 III, 130*25 III
    Neubauten: -

    Schiffe Anfang 1719: 7*400 III, 3*300 III, 4*100 III, 32*50 III, 130*25 III


    Söldner: 1,0 Minghan LR (Kiew) zur Sicherung der Handelswege zwischen den Kommunen.

    Im Felde stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  12. #12
    Zurück im Norden
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    Deutscher Orden

    Das Generalkapitel ist ein schöner Erfolg und stärkt nach der Krise des Schonenkrieges den inneren Zusammenhalt des Ordens und auch die Präsenz der Brüder in England. Dadurch gelingt es auch, die zuletzt angeschlagenen Balleien auf der Insel zu stabilisieren. Die drei Heiligenfeste werden in Schweden und im Süden Norwegens weiterhin begangen, und in Deutschland bleibt man ebenfalls stark präsent.


    Besonderheiten:
    Der Orden erhält die Überschüsse aus den Balleien in Schweden, Deutschland und England.
    Die berittenen Ordensaufgebote erfordern nur 10 S Handgeld, das an die Balleien fällt.
    Der Orden verfügt über SI, die von den Balleien unterhalten und ausgebildet wird.
    Ähnlich wie Brandenburg kann der Orden seit 1716 einen eigenen Verwaltungsetat für die landwirtschaftlichen Güter der Balleien über die Ordenskanzlei ausweisen.

    Herrschaftsgebiet: Vorpommern, Balleien in Schweden, Deutschland und England
    Vasallen: -
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 65 000
    Regionen: Vorpommern (mit Stettin); die Balleien sind in ihre jeweiligen Gastländer integriert


    Hauptstadt: Keine
    Sitz des Hochmeisters: Stockholm (Balleifestung 1), ab 1716 Stralsund (Balleifestung 2)
    Tagungsort des Generalkapitels: Uppsala (Balleifestung 4)
    Wichtige Festungen: Stralsund (2), Stockholm (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Hochmeister Thankrad von Merseburg (seit 1715, *1676)

    Ehemalige Hochmeister: Louis-Thomas von Savoyen (1699-1715, *1657, zurückgetreten)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Schulförderung/ Christliches Schulwesen
    1702: Aufbau einer neuen Ballei in Wismar (Brandenburg)
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Bau eines Musterlandguts (mittel) auf Rügen
    1705: Bau eines Handelshafens 1 in Stralsund
    1706: Einrichtung eines Priesterseminars in der Ballei Linköping
    1707: Bau einer Schule zum besseren Verständnis der göttlichen Weltordnung in Greifswald
    1708: Pfingstversammung für alle Freunde und Förderer des Ordens in Uppsala
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Aufbau einer neuen Ballei in Lyckå (Schonen-Blekinge und Småland)
    1711: Einrichtung der „Bruderschaft der Feder“, eines ordenseigenen Geheimdienstes
    1712: Aufbau einer neuen Ballei in Cottbus (Brandenburg)
    1713: Einführung eines Außenamtes zur Stärkung der „Bruderschaft der Feder“ besonders in Schonen
    1714: „Schonisches Arrangement“ zur besseren Verwaltung der eroberten Provinz
    1715: Aufbau eines Hospitals in Uppsala
    1716: Errichtung der Hohen Ordenskanzlei zu Stralsund
    1717: Feier der Feste der heiligen Lucia, des heiligen Georg und Johannes des Täufers
    1718: Generalkapitel des Ordens in England


    Besondere Gebäude:
    Seit 1704: Musterlandgut auf Rügen
    Seit 1706: Priesterseminar in der Ballei Linköping (in Kooperation mit dem Heiligen Stuhl)
    Seit 1707: Schule zum besseren Verständnis der göttlichen Weltordnung in Greifswald
    Seit 1713: Handelshafen 1 in Stralsund
    Seit 1715: Hospital in Uppsala in der Größe einer Schule


    Besondere Einrichtungen:
    Seit 1711: „Bruderschaft der Feder“ (ein ordenseigener Geheimdienst); beobachtet seit 1712 mit 60 000 S jährlich Schonen und (zwischen 1712 und 1714) den Kalmarer Hof, 1715 nicht mehr weiter finanziert, 1718 mit 30 000 S zum Schutz der reisenden Ritter dotiert

    Offene Bauprojekte: -

    Handelsprivilegien und Monopole:
    Keine

    Steuereinnahmen (mit den Balleien): 820 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Nicht verwendete Mittel: -

    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 60 000 S, davon 40 000 S für die Ordenskanzlei
    Zusätzliche Soldkosten: -

    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite:
    Kredit bei der Eidgenossenschaft über 2 837 000 S zu 10% Zinsen, insgesamt also 3 120 700 S Kredit im Inland zu 12% Zinsen: -

    Waffentragende Bevölkerung: 6,1 (effektiv 5,1) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 3,1 (effektiv 3,1) Regimenter SI
    Vasallenaufgebote: -

    Geschützproduktion: Stufe III (500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (500 Mann)

    Geschütze:
    1,0 Regimenter Feldartillerie II in Stockholm
    0,5 Regimenter Belagerungsartillerie III in Stockholm


    Schiffe zu Jahresbeginn 1718: 1*400 III, 8*250 III, 5*100 III, 15*50 III, 22*25 III, 5*25 II
    Schiffe am Jahresende 1718: 1*400 III, 8*250 III, 5*100 III, 15*50 III, 22*25 III, 5*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1719: 1*400 III, 8*250 III, 5*100 III, 15*50 III, 22*25 III, 5*25 II

    Söldner: -

    Im Felde stehende Einheiten: 1,0 Minghan SR aus den deutschen Balleien in der Markgrafschaft Brandenburg

    Verluste 1718: -

  13. #13
    Zurück im Norden
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    Großherzogtum Burgund

    Es erweist sich als sehr gute Idee, einen herausragenden Musiker wie Bach unter Vertrag zu nehmen und so nicht nur das Ansehen des Landes, sondern auch die Anziehungskraft des Hofes und der Residenz zu erhöhen. Besonders die Konzerte, bei denen die Automaten, Spielereien und Gerätschaften aus dem 16. Jh. zum Einsatz kommen, sind überall sehr beliebt und werden in ganz Europa wahrgenommen. So kann Gent durchaus mit dem französischen und dem kaiserlichen Hof konkurrieren.

    Wirtschaftlich gibt es allerdings trotz der hohen Silbereinnahmen der Krone auch gewisse Warnsignale. So nutzten die Vasallen eine Unklarheit bei der Befehlslage, um ihre Reiter dieses Jahr nicht einzusetzen und ihre eigenen Gebiete besser zu schützen. Zudem sind verschiedene hanseatische und irische Kaufleute an die Stelle verarmter Händler aus Antwerpen und Gent getreten, um den Hof zu beliefern. Möglicherweise könnte der Zwangskredit nochmals überdacht werden.


    Besonderheiten:
    Burgund verfügt über zahlreiche technische Spielereien aus dem 16. Jh., die beeindruckende Effekte hervorrufen und gegenwärtig nicht mehr gebaut werden können. Wenn man sie mit 150000 S jährlich unterhält, stärken sie das Prestige des Hauses Burgund beträchtlich (seit 1704 fester Bestandteil der Burgunder Modewoche).
    Die Genter Residenz ist zu mongolischer Zeit ungewöhnlich prachtvoll ausgebaut worden.
    Die Kooperation von Ländern zur See gegen Piraten unter burgundischer Leitung und in der Nähe der Küsten des Landes ist zwischen 1703 und 1722 deutlich effektiver.

    Herrschaftsgebiet: Entspricht ungefähr dem Besitzstand des Hauses Burgund um 1477
    Vasallen: Erzbistum Trier, Bistum Utrecht, Bistum Verdun, Bistum Toul, Bistum Cambrai
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 6 000 000
    Regionen: Flandern-Brabant-Luxemburg, Hochburgund-Lothringen, Südwestdeutschland (Vasallengebiete, zusammen mit Schwaben, der Pfalzgrafschaft und der Eidgenossenschaft)

    Hauptstadt: Dijon (Stadtbefestigung 1)
    Hauptresidenz: Gent (Residenz 6)
    Wichtige Festungen: Amiens (1), Breda (1), Dinant (1), Luxemburg (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): Großherzogin Luise I. (seit 1714, *1687),
    1714 bestand eine zeitweilige Regentschaft ihrer drei jüngeren Schwestern Isabelle (*1691), Johanna (*1693) und Margarete (*1696) bis zur Rückkehr der Monarchin aus Indien Ende des Jahres

    Verstorbene Monarchen:
    Herzog und Reichserzkämmerer Johann X. (1690-1712, *1661)
    Herzog Karl XII. (1712-1714, *1684)
    Herzog Robert III. (Januar 1714, *1698)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Ständeversammlung zu Wirtschaft und Handel
    1702: Konferenz zur Bekämpfung der Piraterie im Nordseeraum und im Kanal
    1703: Beteiligung an der Römisch-Deutschen Wasserkunst (städtische Wasserversorgung)
    1704: Eröffnung eines Modehauses mit Modewoche in Gent
    1705: Gründung der Compagnie bourgogne pour le commerce des Amérique centrale / sud-américain (CBCA), 1711 zunächst aufgelöst
    1706: Feier der Genter Modewoche mit zahlreichen internationalen Gästen
    1707: Begrenzung der Aufstandsfolgen in Gent, Antwerpen, Breda und Brügge
    1708: Förderung des Uhrmacherhandwerks
    1709: Teil II der kaiserlichen Wasserkunst mit einem Schwerpunkt auf Handel und Prestige
    1710: Ausarbeitung einer „Großen Hofordnung“ als Vorbild für Europa
    1711: Diplomatische Initiative zur Verbesserung des burgundischen Rufes im Ausland
    1712: Bau eines modernen Verladekrans für den Hafen von Antwerpen
    1713: Regelmäßiger Austausch französischer und burgundischer Zünfte und Gilden
    1714: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1715: Feier zur Rangerhöhung und Krönung der Großherzogin Luise
    1716: Förderung der Lebensmittelherstellung im Land
    1717: „Kulturreise“ der Großherzogin durch das Land
    1718: Förderung der Musik Johann Sebastian Bachs


    Besondere Gebäude:
    1704: Genter Modehaus in der Residenzstadt Gent

    Besondere technische Gerätschaften:
    1712: Moderner Verladekran im Hafen von Antwerpen


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1709 Dauerhafte Handelsprivilegien der Stufe I im Königreich Dänemark
    1710-1711: Handelsprivilegien der Stufe I im Kalifat von Cordoba
    Seit 1712: Gegenseitige Handelsvorrechte der Stufe II mit dem Königreich Frankreich (mit Vasallen), 1713 auf Stufe IV erhöht, 1717 wieder auf Stufe III gesenkt
    Seit 1718: Gegenseitige Handelsvorrechte der Stufe I mit der Eidgenossenschaft


    Embargos:
    Seit 1712: Vollständiges Embargo gegen das Khanat der Kanarischen Inseln, mit deren Zerfall aufgehoben


    Steuereinnahmen: 1 760 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Nicht verwendete Mittel: -
    Entrichtete Tribute: 60 000 S (an Ungarn)
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 300 000 S, davon 20 000 S zur Förderung der Mode und der Musik bei Hofe (mit Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: 250 000 S an die französische Krone für die übernommenen Lehen
    Ausgaben während des Jahres: -


    Fällige Kredite I: 1 000 000 S zu 10% Zinsen aus der Schweizerischen Eidgenossenschaft, insgesamt also 1 100 000 S
    Fällige Kredite II: Zinsloser Zwangskredit über 4 300 000 S im Inland, davon sollen weiterhin jährlich jeweils 150 000 S zurückgezahlt werden, zuletzt wurden sogar 200 000 S beglichen.

    Waffentragende Bevölkerung: 3,6 (effektiv 2,3) Minghan SR (leicht gesunken), 1,1 (effektiv 0,8) Minghan LR (leicht gesunken), 2,2 (effektiv 2,2) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR, 0,4 (effektiv 0,4) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (1500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe II (1500 Mann)
    Geschütze: -
    Besondere Geschütze: Mitte 1704 vollständig aufgelöst und wissenschaftlich untersucht

    Schiffe Anfang 1718: 10*100 III, 20*50 III, 10*25 III, 20*25 II
    Schiffe am Jahresende 1718: 10*100 III, 20*50 III, 10*25 III, 20*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1719: 10*100 III, 20*50 III, 10*25 III, 20*25 II

    Söldner: 1,0 Minghan LR (Lüttich)

    Im Feld stehende Einheiten:
    1,3 Minghan SR und 0,4 Minghan LR zur Banditenbekämpfung

    Verluste 1718: -

  14. #14
    Zurück im Norden
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    Königreich Frankreich

    Die Regierungen von Frankreich, Hellas und dem Kalifat beginnen mit der mühsamen, aber als zukunftsträchtig eingeschätzten Vereinheitlichung und Kodifizierung des Handelsrechts aller drei Länder. Da dabei auch die südfranzösischen Vasallen einbezogen werden müssen und verschiedene Rechtstraditionen eine Rolle spielen – insbesondere das islamische Recht des Kalifats hat sich in vielen Bereichen von der mongolischen Tradition abgewandt – dürfte man wohl bis ungefähr 1730 beschäftigt sein. Auch die Einbeziehung der Kaufleute und der von den Herrschern festgelegten Sonderregelungen für sehr spezifische Themenbereiche tragen natürlich zu diesem Zeitraum bei. Andererseits rechnet man bei einer fortlaufenden Finanzierung damit, dass die Kaufleute der drei Großmächte dann deutlich einfacher in den anderen Ländern zurechtkommen werden. Zudem können die Monarchen festlegen, ob das neue Recht eher händler- oder eher kundenfreundlich ausgestaltet sein soll, was ebenfalls zu einer Veränderung der Strukturen beitragen dürfte, die ansonsten vielleicht nur gegen einen erheblichen Widerstand der Stände durchgesetzt werden könnten.

    Die Wirtschaftsausgabe des Mercure wird fortgeführt und konzentriert sich mittlerweile wie vom König gewünscht auf Frankreich, Burgund und die Mittelmeerwelt sowie die Messen der drei Bündnispartner und Englands. Auch dies ist bereits ein weites Feld, das mit den verfügbaren Mitteln nur schwer abgedeckt werden kann, zumal man im östlichen und südlichen Mittelmeerraum bislang kaum aktiv ist. Die Gesellschaftsausgabe erwies sich hingegen als sehr erfolgreich, was die Propaganda gegen die genuesische Messe betrifft. Anders als Händler aus vielen anderen Ländern hielten sich französische Kaufleute offenbar weitgehend an die Boykottaufrufe der Allianz.

    Die Käsemesse wird in diesem Jahr erneut ausgesetzt, so dass die nach Dublin, Athen und Cordoba entsandten Delegationen recht stark ausfallen. Die Verteilung von Kleidung (die meist recht teuer und daher begehrt ist) wird auf verschiedenen Ländereien der Krone im Umland von Paris durchgeführt, da man eher geringe Mittel zur Verfügung stellen konnte. Dennoch erhöhten die klaren Aussagen des Königs den Druck auf den Adel im Land selbst und bei den süd- und zentralfranzösischen Vasallen, ebenfalls höhere Frondienste für sich einzufordern. Auch der Klerus wurde nochmals zur loyalen Unterstützung angehalten. Die aus Frankreich stammenden Theologen erwiesen sich dank der Reisespesen dann auch als recht königstreu oder versuchten zumindest, eine mittlere Position zu vertreten, die auf verhältnismäßig viel Zuspruch stieß.

    Der Markgraf von Saluzzo sagt zu, keine italienischen Spenden mehr anzunehmen, gibt aber zu bedenken, dass er dies seinem Volk nicht so leicht verbieten könne. Man hoffe auf eine Fortsetzung der Versöhungspolitik, da Italien für den Wohlstand des kleinen Landes eine bedeutende Rolle spiele.

    Besonderheiten:
    Die französische Krone erhält jährlich 250 000 S vom Haus Burgund und 300 000 S von der englischen Krone für die 1651 übertragenen Lehen.
    Die Universitäten Paris, Orleans und Reims umfassen das gesamte Spektrum der modernen Wissenschaften. Frankreich erhält daher stets die höchste Technologiestufe für Artillerie, die mindestens drei andere spielbare Länder besitzen.
    Frankreich hat noch Söldner (SR*) mit Ausrüstung aus dem 16. Jh. zur Verfügung.
    Die Krone kann an der Getreidebörse verschiedene Grundnahrungsmittel zu besonders günstigen Großhandelspreisen erwerben.


    Herrschaftsgebiet: Pariser Becken, Loiretal, Hzm. Champagne, Gft. Blois, Berry, Bourbon
    Vasallen: Hzm. Savoyen, Vienne, Gft. Forez, Rodez, Toulouse, Provence, Venaissin, Saluzzo
    Spielervasallen: Haus Burgund, Festlandsbesitz der englischen Krone
    Zusätzlicher Vasall von Mitte 1705 bis Anfang 1713: Barbados
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 5 500 000
    Regionen: Frankreich-Kronland, Zentralfrankreich (Vasallengebiete Mitte), Südfrankreich-Savoyen (Vasallengebiete Süd, zusammen mit der Eidgenossenschaft); Barbados ist der Region Karibik-Ost zugeordnet

    Hauptstadt: Paris (Stadtbefestigung 3)
    Hauptresidenz: Chambord (Wasserschloss 4)
    Wichtige Festungen: Albi (1), Carcassonne (1), Arles (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Ludwig XI. (seit 1715, *1682)

    Verstorbene Monarchen:
    König Heinrich VII. (1638-1702, *1627)
    König Heinrich VIII. (1702-1715, *1649)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Waren- und Käsemesse in Paris (als regelmäßige Veranstaltung geplant)
    1702: Umfassende Förderung der Schönen Künste, besonders der Komödiendichtung
    1703: Gründung des Mercure Galant, einer höfischen, sehr vielfältigen Monatszeitschrift
    1704: Wiederaufbauhilfe für Südfrankreich
    1705: Erarbeitung des schwäbisch-hessisch-französischen „Bildungsplanes III“
    1706: Gründung einer staatlichen Wechselbank in Paris
    1707: Begrenzung der Aufstandsfolgen in Paris und im Umland der Stadt
    1708: Einrichtung des „Corps des ingénieurs des ponts et chaussées“ (Chausseeamt)
    1709: Vorbereitung und Aufbruch zweier Südamerikaexpeditionen
    1710: Gründung einer Schule zur Lehrerbildung
    1711: Entsendung von Vertretern zur Revision von Urteilen, symbolische persönliche Rechtsprechung des Königs in ausgewählten Fällen
    1712: Gründung eines französischen Geheimdienstes
    1713: Regelmäßiger Austausch französischer und burgundischer Zünfte und Gilden
    1714: Auswertung und Publikation der Ergebnisse beider Südamerikaexpeditionen
    1715: Einführung eines südamerikanischen Marktes bei der Käse- und Warenmesse
    1716: Gründung einer Getreidebörse bei der staatlichen Wechselbank
    1717: Einführung einer Wirtschaftsausgabe des Mercure galant
    1718: Kodifizierung und Harmonisierung des Handelsrechts im Mittelmeerraum (bis 1730)


    Besondere Institutionen:
    Seit 1712: Geheimdienst in Paris
    Achtung Spoiler:
    , seit 1713 mit 10 000 S auf den Kanaren und mit 15 000 S in Italien aktiv, ab 1714 nur noch mit je 2 500 S in beiden Khanaten, 1715 eingestellt


    Besondere Gebäude:
    Seit 1703: Feste Gesandtschaft des Großkhanats Quito in Paris
    Seit 1716: Feste Gesandtschaft des Kaiserreichs China in Paris

    Abgeschlossene Bauprojekte:
    1708-1710: Mittlere Straße zwischen Paris und Beauvais über St. Denis und Chambly (75 Mongolische bzw. Königliche Französische Meilen)


    Offene Bauprojekte:
    1712-17XX Festung (1) der Markgrafschaft Saluzzo (417 000 S von 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1712: Gegenseitige Handelsvorrechte der Stufe II mit dem Herzogtum Burgund, 1713 auf Stufe IV erhöht (mit Vasallen), 1717 auf Stufe III gesenkt
    Seit 1717: Einseitige Handelsvorrechte der Stufe I im Kalifat von Cordoba

    Embargos:
    Seit 1712: Vollständiges Embargo gegen das Khanat der Kanarischen Inseln, Anfang 1714 aufgehoben


    Steuereinnahmen: 1 510 000 S
    Einnahmen aus den Lehen: 300 000 S (E) + 250 000 S (B) + 120 000 S (Südfrankreich)
    Tributeinnahmen: -
    Freiwillige Kriegsabgabe der wohlhabenden Stände: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Gewinne des Mercure Galant (Gesellschaftsausgabe): -
    Gewinne des Mercure Galant (Wirtschaftsausgabe): -
    Weitere Einnahmen: -
    Einlagen der Wechselbank Paris: 120 000 S
    Einlagen der Getreidebörse: 170 000 S
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 400 000 S (mit Abgabebonus)
    Verluste des Mercure Galant (Gesellschaftsausgabe): 4 000 S
    Verluste des Mercure Galant (Wirtschaftsausgabe): 42 000 S
    Soldkosten: -
    Weitere feste Ausgaben: -
    Ausgaben während des Jahres: -
    Fällige Kredite: 3 581 500 im Inland zu 12% Zinsen, insgesamt also 4 012 000 S


    Waffentragende Bevölkerung: 2,3 (effektiv 1,3) Minghan SR, 1,3 (effektiv 1,3) Minghan LR (leicht gewachsen), 1,2 (effektiv 1,2) Regimenter LI (leicht gesunken)
    Vasallenaufgebote (Süd- und Zentralfrankreich): 1,4 (effektiv 1,4) Minghan SR, 0,3 (effektiv 0,3) Minghan LR, 2,3 (effektiv 2,3) Regimenter LI


    Geschützproduktion: Stufe III (durch die Besonderheit, 1500 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (Vasallen am Mittelmeer, 1500 Mann)


    Geschütze: 1,0 Regimenter Feldartillerie III, 0,7 Regimenter Belagerungsartillerie III, in Schonen stehen zudem 0,5 Regimenter Festungsgeschütze III zur Unterstützung der dänischen Krone

    Schiffe Anfang 1718:
    Krone: 4*250 III, 14*50 III, 31*25 III, davon 10*50 III, 20*25 III vor der marokkanischen und die übrigen Fahrzeuge vor der westfranzösischen Küste
    Südfranzösische Vasallen: 1*300 III, 1*250 III, 4*100 III, 12*50 III, 25*25 III, 1*25 II


    Schiffe zum Jahresende 1718:
    Krone: 4*250 III, 14*50 III, 31*25 III, davon 10*50 III, 20*25 III vor der marokkanischen und die übrigen Fahrzeuge vor der westfranzösischen Küste
    Südfranzösische Vasallen: 1*300 III, 1*250 III, 4*100 III, 12*50 III, 25*25 III, 1*25 II

    Neubauten:
    Krone: -
    Südfranzösische Vasallen: -

    Schiffe Anfang 1719:
    Krone: 4*250 III, 14*50 III, 31*25 III, davon 10*50 III, 20*25 III vor der marokkanischen und die übrigen Fahrzeuge vor der westfranzösischen Küste
    Südfranzösische Vasallen: 1*300 III, 1*250 III, 4*100 III, 12*50 III, 25*25 III, 1*25 II


    Söldner:
    1,5 Minghan SR* (Paris) und 1,5 Minghan LR (Lüttich) zur Banditenbekämpfung im Inland, weitere 0,5 Minghan LR (Lüttich) wurden zur Unterstützung Dänemarks entsandt.
    Seit 1717 stehen weitere 1,0 Regimenter LI (Lyon) angeworben, wovon 0,3 Regimenter in der Hauptstadt und 0,3 Regimenter in der Grafschaft Saluzzo stationiert werden, während die übrigen Truppen in Südfrankreich außerhalb der Städte operieren


    Im Feld stehende Einheiten: -

    Verluste 1718: -

  15. #15
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    Königreich England

    In diesem Jahr profitierte England und – in Umkehrung der langjährigen Verhältnisse bei der WMC – mittelbar auch Irland besonders von der Veränderung vieler Handelsströme in den kontinentaleuropäischen Ländern. Die Handelsmesse von Dublin erlebte einen unerwartet großen Aufschwung, und viele englische Häfen wurden ebenfalls weitaus stärker genutzt. Daher erwies es sich als besonders günstig, dass der König in diesem Jahr stark in Caen präsent war und so die Arbeitsbereitschaft und Ehrlichkeit des Adels und der Beamten stärkte.

    Neben dem Baufortschritt beim Hafen von Dover wird besonders auf den Erfolg des von der Krone unterstützten Stipendienprogramms hingewiesen.


    Besonderheiten:
    Die englische Krone erhielt die Festlandsgebiete des Angevinischen Reiches von 1154/66 auf unbeschränkte Zeit für eine Gebühr von 300000 S übertragen. Die Einnahmen aus diesem Gebiet stehen allein in der Verfügungsgewalt des Königs, dem dort nur die Landstände der einzelnen Herzogtümer und Grafschaften gegenüberstehen.
    Im englischen Landesteil besteht eine gesetzlich abgesicherte Machtteilung zwischen König und Parlament. Die Krone kann zum Schutz des Landes Aufgebote von Adligen und Bürgern des Inselreiches einberufen und erhält die Handgelder dazu zusätzlich zum Etat ausbezahlt. Für alle anderen Aufgaben hat er jeweils im Herbst ein Parlament einzuberufen, das den Haushalt der Krone für das kommende Jahr bewilligt.
    Die Universitäten Cambrigde und Oxford wetteifern untereinander um wissenschaftliche Meriten, was die allgemeine Forschung des Landes erheblich verbessert.


    Herrschaftsgebiet: England (E), Angevinisches Reich/Festlandsbesitz der Krone (A)
    Vasallen: Wales, Region Dublin
    Ungefähre Bevölkerungszahl: 5 420 000 (E, leicht gewachsen), 8 710 000 (A)
    Regionen: Südengland, Mittelengland (ungefähr das Gebiet zwischen Cheltenham und dem Humber mit Wales), Nordengland, Normandie-Maine-Bretagne, Poitou-Auvergne-Gascogne; Dublin ist der Region Irland zugeordnet

    Hauptstadt: London
    Hauptresidenz: Caen (Residenz 1)
    Wichtige Festungen: Carlisle (2), Rouen (3), Poitiers (1), Bordeaux (1), Limoges (1)
    Staatsoberhaupt (Spielfigur): König Eduard VII. (seit 1712, *1665)

    Verstorbene Monarchen: König Eduard VI. (1668-1712, *1637)


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Ausarbeitung und Einführung eines Bildungsplanes für alle englischen Schulen
    1702: Gesandtschaft der drei britischen Reiche und der Zisterzienser nach Nordamerika
    1703: Gründung der British West Mongolia Company (WMC) mit Schottland und Irland
    1704: Wissenschaftliches Austauschprogramm mit Gelehrten aus dem Großkhanat Shikawo
    1705: Einrichtung der Bank of England, zunächst ohne klaren Schwerpunkt, 1706 dann mit der Förderung des Außenhandels betraut.
    1706: Wissenschaftliches Symposion beider Universitäten in London
    1707: Rechtskodifikation zur Leibeigenschaft
    1708: Gründung der „jüngeren“ Tafelrunde und eines Privy Council in Caen
    1709: Einführung königlicher Intendanten (A)/ vom Parlament bestellter Friedensrichter (E)
    1710: Rundreise Eduards VI. durch beide Landesteile
    1711: Einrichtung einer Handwerkerbank nach dem Vorbild zahlreicher Länder
    1712: Einführung einer Kriegs- und Handelsflotte für das Gesamtreich
    1713: Gleichzeitige Tagung der Landtage in Caen und des Parlaments in London
    1714: Einrichtung eines neuen Markplatzes (Stufe 2) in Rouen
    1715: Einführung einer gesamtbritischen Handelsmesse in Dublin
    1716: Förderung des universitären Austauschs mit Europa und anderen Erdteilen
    1717: Errichtung eines neuen Handelshafens in Dover
    1718: Kein Schwerpunkt – Stärkung der Hofverwaltung durch persönliche Anwesenheit des Königs


    Besondere Gebäude:
    1714: Marktplatz der Stufe 2 in Rouen

    Offene Bauprojekte:
    1717-17XX Errichtung eines Handelshafens 1 in Dover (250 000 S von 1 500 000 S)


    Handelsprivilegien und Monopole:
    Seit 1707: Einseitige Handelsprivilegien der Stufe 1 im Königreich Schottland (mit Vasallen)


    Steuereinnahmen (A): 2 320 000 S
    Bewilligte Mittel des Parlaments (E) für 1718: 870 000 S
    Tributeinnahmen: -
    Rücklagen aus dem Vorjahr: -
    Entrichtete Tribute: -
    Kreditzinssatz: 12%
    Einlagen der Bank of England: 1 700 000 S (davon 1 500 000 S verliehen)
    Einlagen der Handwerkerbank: 1 350 000 S (davon 1 350 000 S verliehen)

    Hofhaltungskosten (Vorjahr): 550 000 S, davon je 25 000 S für das Privy Council und die Tafelrunde (kein Abgabebonus)
    Soldkosten: -
    Entrichtete Tribute: 120 000 S an das Großkhanat Negübeihafen
    Weitere feste Ausgaben: 300 000 S an die französische Krone für die übernommenen Lehen, zudem 50 000 S jährlich für die Handelsvorrechte in Schottland
    Ausgaben während des Jahres: -


    Fällige Kredite:
    4 963 900 S aus der Eidgenossenschaft zu 12% Zinsen, insgesamt also 5 559 568 S


    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1718: 1164 Anteile (Irland: 225, Schottland 225, England 225, Handelskonsortien 489), 760 000 S, dazu 1*600, 3*400, 12*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 198 000 S.

    Eigenkapital der British West Mongolia Company (WMC) Anfang 1719: 1169 Anteile (Irland: 225, Schottland 225, England 225, Handelskonsortien 494), 770 000 S, dazu 1*600, 3*400, 12*100, 6*50 (Handelsschiffe III) mit jährlichen Kosten von 198 000 S.


    Waffentragende Bevölkerung E: 2,5 (effektiv 2,5) Minghan SR, 0,5 (effektiv 0,5) Minghan LR, 6,7 (effektiv 6,7) Regimenter LI (leicht erhöht)
    Waffentragende Bevölkerung A: 6,1 (effektiv 6,1) Minghan SR, 1,4 (effektiv 1,4) Minghan LR, 2,7 (effektiv 2,7) Regimenter LI
    Vasallenaufgebote: 1,0 (effektiv 1,0) Regimenter LI (davon 0,4 in Irland und 0,6 in Wales)


    Geschützproduktion: Stufe III (2000 Mann)
    Schiffsproduktion: Stufe III (2000 Mann)
    Geschütze: -


    Schiffe Anfang 1718: 10*100 III, 1*100 II, 50*50 III, 6*50 II, 64*25 III, 7*25 II
    Schiffe am Jahresende 1718: 10*100 III, 1*100 II, 50*50 III, 6*50 II, 64*25 III, 7*25 II
    Neubauten: -
    Schiffe Anfang 1719: 10*100 III, 1*100 II, 50*50 III, 6*50 II, 64*25 III, 7*25 II


    Söldner: 4,0 Minghan LR (Lüttich), gleichmäßig auf beide Reichshälften verteilt


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