Naja aber die Mongolen haben ja damals auch ein Khanat (Königreich) von außen erschaffen. Es ist ist nicht aus sich selbst heraus entstanden sondern durch Zwang. Das PH der Unterphrücker müsste also passen.
Fast, als hätte Westfalen keine eigene Identität.
Oder überdenke ich das und es geht um "nach Frankreich fahr ich nur auf Ketten? "![]()
Ich habe mir nun drei Projekte mit ganz unterschiedlicher Richtung überlegt, die wir gemeinsam angehen könnten. Ich würde vorschlagen, nachdem es noch nicht so eilig ist, bis zur Abgabe nach dem kommenden Jahr, dass gerne noch Verbesserungsvorschläge angebracht werden können. Nach der Abgabe für dieses Jahr würde ich eine kleine Abstimmung starten, bei der jeder wieder die drei Vorschläge gewichten kann und der Vorschlag mit den meisten Stimmen wirds. Die Finanzierung wird vermutlich nicht ganz so üppig ausfallen können wie bei der Wasserkunst, weil der Pfennig noch nicht so hoch ist und weil wir jetzt auch noch Söldner, Artillerie und ggf Postdienst zu finanzieren haben. Aus dem Pfennig kalkuliere ich mit ca 300 000 S pro Jahr. Von daher finde ich die Ausschüttung bzgl der Ungarntribute schwierig, weil es unsere Verfügbaren Mittel schon halbieren würde.
Die Vorschläge sind:
1) Das Reich ist bunt
Die Reichsstände beschließen, die Kunst der Färberei und die Herstellung hochwertiger Farbstoffe gemeinsam zu fördern. Hierzu sollen die Erfahrungen ihrer Färber, Tuchmacher, Pflanzenkundigen, Apotheker und anderer mit der Gewinnung und Verarbeitung von Farben vertrauter Handwerker zusammengeführt werden. Durch den Austausch bewährter Verfahren, die Erprobung unterschiedlicher Rohstoffe und die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Bergbau und Gewerbe soll die Farbkunst im Reich weiterentwickelt werden.
2) Es ist Zeit zu tanzen
Die Reichsstände vereinbaren einen gemeinsamen Festkalender. Über das Jahr verteilt richtet jeweils ein anderer Hof einen Höhepunkt aus – vom großen Eröffnungsball über Maskenfeste, musikalische Soireen und Gartenfeste.
Die Gastgeber entwickeln eigene Traditionen, während Gäste aus anderen Reichsständen selbstverständlich dazugehören. Wer an einem Hof teilnimmt, wird zu den nächsten Stationen eingeladen.
3) Ein ganz dicker Schinken
Die Reichsstände beschließen, ein gemeinsames Werk zur Sammlung und Bewahrung des Wissens ihrer Länder zu begründen. In einer umfassenden Enzyklopädie sollen die Erkenntnisse und Erfahrungen zusammengetragen werden, die sich in den Klöstern, an den Höfen, in den Städten und auf dem Land über Generationen angesammelt haben. Sie soll nicht allein das gelehrte Wissen der Geistlichen und Gelehrten umfassen, sondern ebenso die praktischen Kenntnisse der Handwerker, Kaufleute, Heilkundigen, Landwirte, Künstler und anderer Menschen, deren Können das Leben im Reich prägt.
Hier müssen wir das Ganze allerdings vom Umfang her noch absprecken meinte Jon und es mehr konkretieseren, sonst dauert es vor allem zu lang.
Was meint ihr?
Nachdem es die Schweiz erfolgreich vorgemacht hat, wäre ich immer noch für ein gemeinsames System von Nahrungsspeichern. Wir sind auch sehr dezentral aufgestellt und könnten so zumindest verhindern, dass ein schlechtes Jahr gleich wieder eine solche Unwucht entfesselt. Gerade für die im Inland belegenen Reichsstände wären solche Vorräte für den Notfall eine echte Lebensversicherung.
Ich denke nicht, dass unsere Mittel da einen nennenswerten Effekt auslösen würden. Außerdem versuche ich gerade das Problem auf anderem Wege anzugehen, habe da aber noch keine Antwort.
Okay. Finde die Farben eigentlich nicht schlecht, aber im Vergleich zur Wasserkunst irgendwie zu spezifisch. Warum Farben?
Des Kaisers neue Farben?
Festkalender oder so etwas, das das Reich mal wieder kulturell näher zusammenbringt, finde ich eigentlich super. Zudem ist Kultur meistens nicht so teuer, wodurch auch alle mitmachen können.
Sepziell genug, als dass man den Effekt nicht zu breit streuen muss, aber gleichzeitig doch mit vielfältigem Nutzen, so dass eigentlich jeder davon was haben sollte.
Textilindustrie war schon längere Zeit der bedeutendste Handwerksbereich, manchmal mehr, manchmal weniger. Da gibt es natürlich auch einen großen Bedarf an Farben. Aber nicht nur da, Gerber, Architektur, Kunst, Farben werden ja fast überall gebraucht?