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Thema: Kronus - Die Pavonis Nachrichtenagentur

  1. #466
    Master of the Watch Avatar von Azrael
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    18. Oktober 986.M41

    In der Nacht vom 17. auf den 18. Oktober ist in der Nähe des Schlachtfelds in den Demes Nordlanden mehrmals kurzes Bolterfeuer zu hören, was der erste Hinweis darauf ist, dass sich die um Unterstützung gebetenen Blood Ravens tatsächlich vor Ort befinden. Doch wenn es die Absicht der Space Marines war den Morkanauten in der Nacht auszuschalten, dann ist der Versuch gescheitert. Denn am nächsten Morgen melden die Kundschafter, dass die Maschine intakt ist und der nächtliche Überfall lediglich für etwas Unordnung im Lager der Orks gesorgt hat.

    Die Armee der Verbündeten eröffnet die Schlacht gegen 9 Uhr mit Artilleriefeuer auf die letzten bekannten Positionen der Orks und einem Luftangriff. Trotz der Grösse des Morkanauten ist es aber schwierig für die Cyclones des Städtebunds ihr Ziel in den Wäldern auszumachen, die an dem Morgen auch noch immer nebelverhangen sind. Daher scheint keine der von ihnen abgeworfenen Bomben ihr Ziel zu treffen oder zumindest keinen signifikanten Schaden angerichtet zu haben.

    Daraufhin wird auf breiter Front der Angriff begonnen und auch die Orks setzen sich fast zeitgleich in Bewegung und stürmen frontal auf die imperialen Truppen zu. Im dichten Nebel gelingt es den Orkboyz auf Schlagdistanz an ihre Feinde heran zu kommen und mehrere Chimären der Stahllegion von Nordvandea zu erklettern und entweder die Besatzungen zu töten oder die Schützenpanzer mit Sprengsätzen kampfunfähig zu machen. Doch nach diesem wilden Ansturm kann die Armee der Verbündeten dank ihrer zahlenmässigen Überlegenheit die in ihre Linien eingebrochenen Orks zurückdrängen, bis deren Moral letztendlich zusammenbricht und sie in alle Richtungen zu flüchten versuchen.

    Zeitgleich verläuft der Kampf gegen den Morkanauten und die verbliebenen Kampfanzas in der Mitte der Front zunächst eher schlecht für die Menschen, da der Mek das Feuer seiner Zzapkanone und Bazzukkas auf die leichter gepanzerten Sentinels konzentriert, die dadurch hohe Verluste erleiden, während ihr Beschuss an dem Schild und der Panzerung der Maschine abprallen. Erst als die Kampfpanzas ausgeschaltet sind und die imperialen Panzer den Morkanauten flankieren können, gelingt es ihnen zumindest eines der Beine der Maschine zu beschädigen, woraufhin sie bewegungslos liegen bleibt und ihr Schild ausfällt. Die Blood Ravens scheinen auf genau diese Gelegenheit gewartet zu haben: Ein Thunderhawk nähert sich kurz darauf im Tiefflug und setzt Scout-Sergeant Nakir mit zweien seiner Scouts ab. Die erstürmen den Morkanauten, kämpfen sich zur Fahrerkabine vor und legen dort einen Sprengsatz. Nicht mal eine Minute nach der Landung wird der Morkanaut von einer Explosion zerrissen.

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  2. #467
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    22. Oktober 986.M41

    Der in Nordvandea tätige Akolyth der Inquisition, Josef Kordov, bricht seine Zelte in Calinum ab und reist in die Kooperative weiter. In Nordvandea verbleibt nur eine kleine Gruppe von Ermittlern, welche die bislang erfolglos verlaufenen Ermittlungen im Protektorat fortführt. Am 22. Oktober wird Akolyth Kordov bei Oberst Cullan vorstellig, dem Stabschef der Streitkräfte der Kooperative. Über den Inhalt der Gespräche dringt zunächst nichts nach draussen.

    Nur für die Kooperative:
    Achtung Spoiler:
    Der Akolyth will von Cullen alle Angaben zu Kontaktpersonen haben, bei denen er im Zusammenhang mit den Mänteln im Austausch stand. Ausserdem will er die Mäntel der Truppe ansehen, um zu prüfen, ob sie tatsächlich aus Xeno-Produktion stammen.


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    25. Oktober 986.M41

    Am Westufer des Shiresees wird der privat finanzierte Bau einer Feldbahn mit einer Spurweite von 597 mm begonnen. Der zeitweilige Preiszerfall bei Lebensmitteln und die Umstellung vieler Betriebe auf den Anbau von Naturfasern hat in der Region, in welcher sich der Grossteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche im Städtebund befindet, in den vergangenen Jahren zu einer Konsolidierung bei den Bauernhöfen geführt: Viele kleinere Betriebe sind verschwunden und wurden von grösseren Nachbarn übernommen und insbesondere drei vermögende Familien sind zu Grossgrundbesitzern am See geworden. Diese haben sich nun für den Bau der Feldbahn zusammengeschlossen, mit der sie ihre Ernten zukünftig effizienter mit Loren zu der weiter südlich gelegenen Linie der Ostpavonischen Eisenbahngesellschaft bringen wollen.

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    29. Oktober 986.M41

    Der dritten und achten Kompanie des Ordens der Exorcists gelingt ein Überraschungsangriff auf Forgefane, der Festungswelt des Erzfeindes, auf der 985.M41 der Glaubenskrieg der Ekklesiarchie unter dem Prediger Perusos Aeacus scheiterte. Die Exorcists liessen ihren Angriffskreuzer Hand of Glory über Monate mit nahezu komplett ausgeschalteten Systemen auf einem Kometen auf Forgefane zutreiben und konnten so unerkannt in die Nähe der Festungswelt gelangen. Bei ihrem Angriff wurden unter anderem die sterblichen Überreste von Aeacus geborgen, zusammen mit einigen Relikten der Black Templars, die ein Kriegsschmied der Verräterlegion der Iron Warriors als Trophäen in seiner Feste gelagert hatte. Und bevor der Erzfeind sich des Angriffs richtig gewahr wurde, war die Hand of Glory bereits wieder auf dem Rückzug. Die Ekklesiarchie verbreitet Wundergeschichten darüber, dass die Astartes tausende von Gegnern getötet und sich sogar den Kopf des Kriegsschmiedes geholt hätten, angeleitet von der Stimme des verstorbenen Aeacus, der sie zu ihrem Ziel führte. Auf Kronus hat Präses Majoris Tarwan zu Ehren des Sieges im gesamten Hochstift Morriah mehrwöchige Feierlichkeiten angeordnet.

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  3. #468
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    1. November 986.M41

    Die Landesversammlung der Hyperionspitzen fällt einen aufsehenerregenden Entscheid. Als letztes Votum stimmt sie schon ab späten Nachmittag über den Antrag ab, die tägliche Arbeitszeit im Bergbau auf 12 Stunden zu beschränken. Und zur Überraschung vieler Beobachter der politischen Szene in den Hyperionspitzen wird der Antrag tatsächlich mit einer recht grossen Mehrheit angenommen. Tags darauf spekulieren der Hyperion Beobachter und das Wort des Südens darüber, dass wohl eine ungewöhnlich grosse Zahl an Kumpeln an der diesjährigen Versammlung dabei waren und diese die stärker der Position der reichen Bergwerksbesitzer zuneigenden Gaenthaler für einmal überstimmen konnten.

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    4. November 986.M41

    Der angekündigte Schiffskonvoi erreicht den Orbit von Kronus und im Raumhafen wird mit Hochdruck daran gearbeitet die grosse Zahl an Schiffen auch abfertigen zu können. Zuletzt war noch eine grössere Zahl von Tagelöhnern und Knechten im westlichen Pavonien als Hilfskräfte angeworben worden, nachdem der Vorsitzende Matorn den Orten in der Region empfohlen hatte dies zu fördern. Am gleichen Tag erreicht auch ein verstümmelter astropathischer Ruf den Planeten, der vom diesjährigen Siedlerschiff aus Methusela stammt. Aus den empfangenen Fragmenten lässt sich lediglich erschliessen, dass das Schiff auf seinem Kurs in Schwierigkeiten geraten ist und sich deshalb verspäten wird.

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    8. November 986.M41

    Aufgrund eines Hinweises von einem der Handelsschiffe auf seltsame Sensordaten spürt die Raumüberwachung des Raumhafens wenige Tage später ein Schiff der Demiurg auf, das sich im Asteroidengürtel jenseits von Magaphy aufhält. Das Frachtschiff des Tyrea Kombinats, das sich zu dem Zeitpunkt gerade auf dem Rückweg nach Kronus befindet, kann die Sichtung anhand eigener Aufzeichnungen bestätigen, das Demiurg-Schiff scheint dort Asteroidenbergbau zu betreiben. Der Grösse nach zu urteilen dürfte es sich um ein Schiff der Bastion-Klasse handeln, das weitaus kampfstärker als die zwei Schiffe der Systemverteidigung von Kronus wäre. Doch da sich die Demiurg wohl schon seit Monaten in den Asteroiden aufhalten, scheinen sie nicht die Absicht haben sich Kronus weiter zu nähern.

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  4. #469
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    10. November 986.M41

    Monate nachdem eine Flottille nach dem Angriff auf Magna Cipri die Eldar in die Grenzregionen des Sakkara-Sektors verfolgt hatte, kehrt sie in imperiales Territorium zurück. Die Suche ist offenbar weitgehend erfolglos verlaufen und die Schiffe hatten sich weit zerstreut ohne die Xenos wieder aufspüren zu können. Einzig der 3. Kompanie der Flesh Tearers gelang es, weil ihr Captain den Kurs eines Eldarschiffes richtig antizipierte, den Feind zur Schlacht stellen. Diese fand auf der Oberfläche einer kleinen Koloniewelt statt, einem der wenigen verbliebenen imperialen Stützpunkte im Sakkara-Sektor. Dort hatte das 'Schwertwind'-Heer von Biel-tan begonnen die Koloniesiedlungen systematisch niederzubrennen. Die Flesh Tearers stellten sich den Eldar entgegen, mussten aber bald feststellen, dass sie hoffnungslos in der Unterzahl waren und die 3. Kompanie wurde im Verlauf einer Woche fast vollständig ausgelöscht. Ihr Opfer ermöglichte es zumindest die überlebenden Kolonisten, ein paar tausend Menschen, von der Welt zu evakuieren, bevor der Angriffskreuzer der Flesh Tearers den Rückzug antreten musste.

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    14. November 986.M41

    Über dem Norden des Kontinents kommt es zu weit verbreiteten, fast sintflutartigen Niederschlägen, am stärksten in der Region der Grossen Seen, den Demes Nordlanden und der nördlichen Gebirgsketten des Thur'Abis Hochplateaus. Die Nachhut der sich zurückziehenden Armee wird an der Westgrenze des Protektorats dadurch eingeschneit und benötigt daher viel länger für den Marsch zurück nach Neu-Argus als geplant. Entlang der Ufer der Seen kommt es vereinzelt zu Überschwemmungen, das grosse Volumen der Seen und die gut ausgebauten Damm- und Bewässerungssysteme im westlichen Pavonien sorgen aber dafür, dass die sich in Grenzen halten. Am heftigsten getroffen wird vor allem das westliche Pavonien, das Niemandsland zwischen der Kooperative und der Veteranenkolonie. Das Hochwasser einige Jahre nach dem Krieg hatte in dem vielerorts entvölkerten Landstrich seinerzeit schon viele der nicht mehr gewarteten Dämme brechen lassen und eine Versumpfung der Region eingeleitet, was sich nun wiederholt.

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    18. November 986.M41

    Einige Wochen nach dem Abschluss der Offensive gegen die Orks an der Grünen Küste beenden auch die märkischen Dschungelkämpfer ihren Einsatz im Ramas Dschungel und ziehen sich Einheit um Einheit aus dem Ork-Territorium zurück. Die Verluste im Kleinkrieg gegen die Wildorks dort waren in diesem Jahr signifikant höher als 985.M41, insgesamt 40 der Dschungelkämpfer fielen im Kampf gegen die Grünhäute und eine ebenso grosse Zahl wurde verwundet. Interessanterweise vermelden die Militärbehörden der Mark Agamar aber auch, dass sich bei ihnen eine ungewöhnlich grosse Zahl an Freiwilligen aus den Ländern des Nordens gemeldet hat, mehrere hundert Menschen, die in den märkischen Streitkräften und ganz besonders bei den Dschungelkämpfern dienen möchten. Der Grund dafür ist eine erfolgreiche Serie von Groschenromanen, die seit zwei Jahren von einem panreanischen Verlag herausgegeben wird, die 'Abenteuergeschichten aus Ramas'. In diesen wird die Geschichte von vier der Dschungelkämpfer erzählt, die heroisch gegen die Xenos kämpfen, Abenteuer erleben, Schätze finden, etc. In einem Interview mit einer Radiostation aus Panrea meint General von Ballenstedt, dass diese Geschichten wenig mit der Realität zu tun haben, sie den Marken aber dennoch unerwartet eine grosse Zahl an Rekruten verschaffen.

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  5. #470
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    20. November 986.M41

    Am Raumhafen herrscht nach wie vor hektische Aktivität und trotz der zusätzlich angeworbenen Arbeitskräfte hängt man einige Tage hinter dem Zeitplan und der Grossteil des Konvois wird wohl erst Anfang Dezember aufbrechen können. Ungefähr zu dieser Zeit dürfte auch das verspätete Siedlerschiff aus Methusela das Kronus-System erreichen, sofern die unvollständigen astropathischen Nachrichten korrekt gedeutet wurden. Die Arbeiten werden zusätzlich dadurch verzögert, dass Akolyth Kordov mit seinen pavonischen Truppen in den Städtebund zurückgekehrt ist und eine Logistikfirma lahmgelegt hat, indem er alle Fahrzeuge beschlagnahmen und die Chefetage beschlagnahmen liess. Ihnen wird vorgeworfen Xenos-Waren transportiert zu haben, in der Razzia werden zunächst aber nur Tau–Waffen gefunden, die alle noch während der Besatzungszeit auf Kronus hergestellt wurden und daher legal im Umlauf sind.

    Nur für die Kooperative:
    Achtung Spoiler:
    Es sieht danach aus, dass die Firma wohl eine Niete war, trotz eines eingehenden Verhörs konnte keiner der Angeklagten in irgendeiner Weise sachdienliche Hinweise liefern. Kordov wird nun als nächstes nach Asharis aufbrechen, wohin die Indizien als möglichen Umschlagplatz deuten. Vielleicht wäre es sinnvoll den Legislator (respektive dessen Stellvertreter, Dons Spielfigur selbst ist ja aktuell nicht auf Kronus) darauf hinzuweisen, dass Kordov zusammen mit pavonischen Soldaten eintreffen wird. Nicht dass es an der Grenze noch zu Missverständnissen mit dem Militär von Asharis kommt.


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    22. November 986.M41

    Auch wenn die Situation am Raumhafen derzeit logistisch herausfordernd ist, kann das 4. Kaurava-Regiment wie geplant an das Astra Militarum übergeben werden. Das gesamte Panzerregiment wurde im (derzeit nicht genutzten) nördlichen Teil des Raumhafens versammelt und tritt vor den beiden Vertretern des Imperiums an, einer Kommissarin des Munitorums und einem Stabsoffizier des Subsektor-Kommandos. Danach gibt der Kommandeur des Regiments den Befehl sich mit den Landefähren des Munitorums an Bord des Schiffes im Orbit zu begeben, was innerhalb gerade mal zweier Tage abgeschlossen ist.

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    24. November 986.M41

    Das letzte Fischerdorf an der Küste von Ariel kapituliert vor einer aufmarschierten Streitmacht der nördlichen Trecks, nachdem diese gedroht hatten es ansonsten mit Gewalt zu erobern und ihnen ein Ultimatum bis Ende der Woche gestellt hatten. Damit befindet sich nun die gesamte Küste nur weitestgehend unter Kontrolle der Konföderation, die meisten Dörfer sind letztendlich (mehr oder weniger) freiwillig beigetreten, aber zwei wurden gegen ihren Willen eingegliedert und daher unter Zwangsverwaltung gestellt.

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  6. #471
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    25. November 986.M41

    Auf Cyprus Ultima wird der offizielle Friedensvertrag zwischen den Bürgerkriegsparteien unterzeichnet. Wenngleich eine der beiden ursprünglichen Parteien - der Adelsrat - nur noch von General Mazzin und der PVS vertreten wird, da der hohe Adel des Planeten nach seinem Putsch politisch grösstenteils ausgeschaltet wurde. Der Friedensvertrag stellt in weiten Teilen den Vorkriegszustand wieder her, in dem Sinne dass ein Regentschaftsrat weiterhin im Namen der noch minderjährigen Erbin regiert, der aber allein von den Interessenvertretern der Zollgegner besetzt wurde. General Mazzin bleibt als Oberbefehlshaber der PVS im Amt und dem Freeblade Knight Danilo Varlock wird angeboten sich an einem geplanten Feldzug gegen die Orks im Süden des Planeten zu beteiligen. Mit der Unterzeichnung des Friedensvertrags werden auch die angeheuerten Söldnern grösstenteils aus den Diensten der Zollgegner entlassen, die Söldner von Kronus sollen gegen Ende Jahr mit einem Handelsschiff nach Kronus zurückgebracht werden und würden dort im Verlauf von 987.M41 ankommen. An Bord des Schiffes werden sich auch Unterhändler der Zollgegner befinden, die mit einigen Ländern auf Kronus über die Umsetzung der Zusagen besprechen sollen, die mit ihnen für die Unterstützung im Bürgerkrieg ausgehandelt wurden. Das bereits mit dem aktuellen Chartistenschiff nach Kronus zurückgekehrte Kontingent der Söldner ist unterdessen auf dem Weg zurück in ihre Heimat und die Einheiten versuchen mit Eilmärschen noch vor dem Wintereinbruch anzukommen.

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    28. November 986.M41

    Der Nationalkongress von Aceria ratifiziert das Hafenabkommen mit der Technokratie, das die Regierungen beider Länder in den vergangenen Monaten ausgehandelt hatten. Die Techpriester hoffen mit dem Abkommen ihre Präsenz in dem sich entwickelnden Rohstoff-Umschlagplatz St. Euphratia zu stärken und mehr der insbesondere in den Hyperionspitzen geförderten Rohstoffe an die Ostküste zu leiten. Und die Reeder in Aceria, welche sich im Kongress auch für das Abkommen starkgemacht hatten, wollen ihr zuletzt durch das Kabotagegesetz in Murad unter Druck gekommene Transportgeschäft in andere Märkte ausdehnen.

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    30. November 986.M41

    Der von einigen Kompanien aus der Kooperative begleitete Akolyth Kordov erreicht mit einem in Sreya beschlagnahmten Zug die Grenze zur Legislatur Asharis. Die Ermittlungen der Inquisition hätten ihn ein zweites mal nach Asharis geführt und die Soldaten seien notwendig, um die Arbeit der Ordos durchzuführen, wie er in einem Treffen mit der Vize-Legislatorin und dem Verteidigungsminister erklärt. In Asharis herrschen offenbar grosse Vorbehalte gegen die pavonischen Soldaten und die Vertreter der Legislatur versuchen daher, mit dem Verweis auf das Entgegenkommen der Inquisition gegenüber Nordvandea, ebenfalls eigene Truppen anzubieten, was Kordov aber ablehnt. Man einigt sich letztendlich auf den Kompromiss, dass die Soldaten der Kooperative in der panreanischen Grenzstadt Sordonn lediglich in Bereitschaft bleiben und sich zur Verfügung halten. Der Akolyth wird an ihrer Stelle zwei Kompanien der Miliz von Panrea und eine Einheit in den Diensten des Bistums requirieren, die er für politisch zuverlässig hält und die ihn stattdessen unterstützen werden. Diesen Soldaten wird während ihres Dienstes für die Inquisition dafür in Asharis volle Bewegungsfreiheit zugesichert.

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    Geändert von Azrael (12. Oktober 2026 um 23:06 Uhr)
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    1. Dezember 986.M41

    Vielerorts auf Kronus wird das Ende des Bürgerkriegs auf Cyprus Ultima gefeiert. Es ist zwar eine Tatsache, dass Kronus nicht unerheblich vom Krieg profitierte, aber da sich mehrere Länder für ihre Hilfe auch wirtschaftliche Konzessionen für nach dem Konflikt gesichert haben, geht man im allgemeinen davon aus mit der Ritterwelt auch in Zukunft gute Geschäfte machen zu können. Am 1. Dezember erreicht zudem eine astropathische Botschaft den Planeten, demnach die Delegation auf Agrellan nach langen und zähen Verhandlungen endlich ein Treffen mit dem Gouverneur der Makropolwelt vereinbaren konnte. Dieser hatte Kronus zur Neutralität in dem Konflikt auf Cyprus aufgefordert und die Delegation wurde entsandt, um die Wogen zu glätten. Das Ergebnis dieses Treffens in der Agrellan Prime Makropole bleibt aber zunächst unbekannt, denn Störungen im Warpraum entlang des Damokles-Golfs haben die astropathische Verbindung ins Dovar-System unterbrochen, so dass man von dort vorerst keine weiteren Nachrichten erhält.

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    3. Dezember 986.M41

    Die Tourismusbehörde von Murad vermeldet, dass die Buchungen für Hotels in den Wintermonaten gegenüber dem Vorjahr um über 80% angestiegen sind. In Kooperation mit lokalen Partnern gelang es das 'tropische Paradies' insbesondere der winter- und sturmgeplagten Oberklasse an der Ostküste und den urbanen Zentren des Nordens zu vermarkten. Viele vermögende Familien dürften daher in diesem Jahr für einige Tage oder sogar Wochen nach Murad reisen, um dort für eine Weile dem kühlen Wetter zu entgehen und sich in den neu eröffneten Casinos zu vergnügen.

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    7. Dezember 986.M41

    Das Siedlerschiff aus Methusela verlässt am Rande des Systems den Warp und die Raumüberwachung des Raumhafens registriert erhebliche Schäden an der Aussenhülle des Schiffes. Dieses setzt sich mit halber Kraft in Richtung Kronus in Bewegung und sendet einen Notruf, demnach es bei einem Zwischenstopp von Eldar-Schiffen attackiert wurde und diesem Überfall nur mit Mühe und Not entkommen konnte. Da sich nicht ausschliessen lässt, dass die Xenos das Siedlerschiff verfolgt haben, werden die Feuerläufer und die Flamme von Zenith in Gefechtsbereitschaft versetzt und fliegen dem Schiff entgegen, um es gegen allfällige Angreifer verteidigen zu können.

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    10. Dezember 986.M41

    Entgegen der Befürchtungen der Systemverteidigung wird das Siedlerschiff von keinen Xenos-Piraten verfolgt und kann bis in den Orbit von Kronus begleitet werden. Abgesehen von einigen Todesopfern unter der Besatzung sind an Bord erstaunlicherweise keine Verluste zu verzeichnen. Aber da die Lebenserhaltung auf manchen Decks infolge der Angriffe ausgefallen ist, mussten sich die Siedler über Wochen auf engstem Raum zusammenquetschen. Viele leiden infolge dieser prekären Bedingungen daher an Krankheiten, Unterernährung oder Unterkühlung.

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    12. Dezember 986.M41

    In Asharis werden von den Truppen aus Panrea auf Befehl der Inquisition zahlreiche Hausdurchsuchungen durchgeführt. Die Untersuchungen von Akolyth Kordov scheinen sich auch hier auf Logistikunternehmen zu konzentrieren, wo nach Waren aus Xenos-Produktion gesucht wird. Öffentlich gibt die Inquisition nicht bekannt, ob und wie viel illegale Ware man tatsächlich gefunden hat, aber im Zentrum der Ermittlung scheint 'Habichthafen Import und Export' zu stehen. Dieses Unternehmen transportiert vor allem (wie der Name schon andeutet) Waren zwischen dem Hafen der Legislatur und der Stadt und ein grosser Teil von dessen Führungsspitze wird derzeit von der Inquisition für Befragungen festgehalten.

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    14. Dezember 986.M41

    Auf Meridian wird bekannt gegeben, dass Gouverneurin Derosa den Anschlag im Oktober trotz zwei beinahe tödlichen Treffern überlebt hat. Die Gouverneurin sei in den letzten zwei Monaten in einer privaten Klinik in der Lesanis-Makropole behandelt worden, was man aus Sorge um ihre Sicherheit so lange geheim hielt. Die zeitweise Abwesenheit von Derosa hat indessen dazu geführt, dass die Adelsopposition ihre Position wieder festigen konnte und in mehreren Makropolen de facto wieder die Kontrolle übernommen hat. Kurze Zeit danach ist ein Kontingent von Bloodd Ravens unter dem Kommando von Lieutenant Ulanthus, der seit dem Abzug der 3. Kompanie das Oberbefehl über die Blood Ravens im Aurelia-Subsektor inne hat, auf der Makropolwelt eingetroffen. Ob die Space Marines nur der Abschreckung dienen oder tatsächlich gegen die Adelsopposition vorgehen wollen, bleibt indessen unklar.

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