Eigentlich unsere Begleiterinnen kennenlernen.![]()
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Sind die Frauen generell in Baiern oder bei den Mongolen besser gestellt?
In Baiern natürlich auch, aber die Meldung bezog sich schon auf die mongolische Kultur. "Besser gestellt" ist vielleicht auch etwas ungenau, aber ihnen wird oft etwas mehr Selbständigkeit zugestanden, was der nomadischen Tradition entspricht.
Ich habe mir drei mögliche gemeinschaftliche Schwerpunkte überlegt, @Jon:
Hast du irgendwelche Bedenken bezüglich der Umsetzbarkeit? Oder kann ich sie den Reichsständen so präsentieren?
1) Das Reich ist bunt
Die Reichsstände beschließen, die Kunst der Färberei und die Herstellung hochwertiger Farbstoffe gemeinsam zu fördern. Hierzu sollen die Erfahrungen ihrer Färber, Tuchmacher, Pflanzenkundigen, Apotheker und anderer mit der Gewinnung und Verarbeitung von Farben vertrauter Handwerker zusammengeführt werden. Durch den Austausch bewährter Verfahren, die Erprobung unterschiedlicher Rohstoffe und die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Bergbau und Gewerbe soll die Farbkunst im Reich weiterentwickelt werden.
2) Es ist Zeit zu tanzen
Die Reichsstände vereinbaren einen gemeinsamen Festkalender. Über das Jahr verteilt richtet jeweils ein anderer Hof einen Höhepunkt aus – vom großen Eröffnungsball über Maskenfeste, musikalische Soireen und Gartenfeste.
Die Gastgeber entwickeln eigene Traditionen, während Gäste aus anderen Reichsständen selbstverständlich dazugehören. Wer an einem Hof teilnimmt, wird zu den nächsten Stationen eingeladen.
3) Ein ganz dicker Schinken
Die Reichsstände beschließen, ein gemeinsames Werk zur Sammlung und Bewahrung des Wissens ihrer Länder zu begründen. In einer umfassenden Enzyklopädie sollen die Erkenntnisse und Erfahrungen zusammengetragen werden, die sich in den Klöstern, an den Höfen, in den Städten und auf dem Land über Generationen angesammelt haben. Sie soll nicht allein das gelehrte Wissen der Geistlichen und Gelehrten umfassen, sondern ebenso die praktischen Kenntnisse der Handwerker, Kaufleute, Heilkundigen, Landwirte, Künstler und anderer Menschen, deren Können das Leben im Reich prägt.
Es gibt für alle drei Themen Bereiche des Zahlenwerks, wo ich das unterbringen könnte. Man muss halt nur vielleicht jeweils schauen, dass es nicht völlig ausufert. Das ist ja immer die Gefahr, wenn man alles und jeden einbeziehen möchte.
Wenn wir uns für ein Projekt entscheiden, klnntest du ja nochmal sagen, wie wir es konkretisieren müssten?
Das passt grundsätzlich schon, die Ausgestaltung ist ja durchaus frei. Ich musste nur bei der Enzyklopädie daran denken, dass die schon in der Realität Jahrzehnte gebraucht hat. Wenn man da jetzt noch praktisch jede Bevölkerungsgruppe einbezieht...
Ach das kann man gerne einschränken, was wäre da sinnvoll?
Mir ging es eigentlich nur erstmal um einge grobe Richtung, das Ziel wäre jetzt nicht der komplett breitgefächerte SP. Halt so, dass du sagst, da sollten alle davon profitieren, kann aber dann durchaus schärfer umrissen sein. Wobei bei der Enzyklopädie man sich ja nach dem Start auf ein konkretes Gebiet festlegen könnte![]()
Das wäre auf jeden Fall möglich. Ich will es auch nicht ablehnen, aber die meisten Spieler möchten ja in der Regel eher schneller als langsamer Ergebnisse sehen.
Wie ist die Einschätzung der Beraterinnen dazu?Die Übersetzung verschiedener Werke aus dem süddeutschen Sprachraum wird fortgeführt, wobei man mittlerweile auch einzelne theologische und philosophische Werke aus der Feder bairischer Ordensfrauen ins Programm aufgenommen hat, die durchaus auf Interesse stoßen und nochmals eine andere Perspektive in die Debatte um Priestertum, Eucharistie und die Gnade Gottes einbringen. Die im Stift Marienhöhe lebende, seit 1716 verwitwete Edelfrau Utraut von Ranken-Heineburg verfasste sogar ein Werk, in welchem sie für die Frauen „die Hälfte des Himmels und der Erde“ einfordert. Der Verlag, in welcher auch der Mallersdorfer Jahreskalender produziert wird und der dem dortigen Kloster angeschlossen ist, wäre bereit, dieses Werk zu veröffentlichen, falls die Generaloberin es zulässt.
Das heißt, man muss jetzt einfach jedes Jahr ein zusätzliches Söldnerregiment anwerben? So wirklich Optionen habe ich da ja nicht?Der Ausbau des Stifts Marienhöhe wird fortgeführt. Zudem überprüfte man die Sicherheit der Straßen und Wege, die in Baiern offenbar deutlich schwerer herzustellen ist als in den Nachbarländern des Reiches. Wie befürchtet hat dies vermutlich mit einer gewissen, wohl auf den Zulauf zu den Klöstern zurückgehenden Verödung einiger kleiner Dörfer und vor allem den wirtschaftlichen Schwierigkeiten des freien Handwerks zu tun. Es gibt auch gewisse Hinweise, dass der Exodus von Handwerkerfamilien nach Norddeutschland möglicherweise zur Verschärfung der Krise beitrug, da sie den Adel schwer traf.
Auf diese Weise heißt ich muss weiter Flugblätter ausgeben? Spenden sind aber keine eingegangen?In diesem Jahr wurde das Stift Marienhöhe in geschmackvollen, hochwertigen Flugschriften wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerufen. Da mittlerweile einige der Witwen, die sich zur Gründungszeit dort ansiedelten, bereits verstorben sind, könnte man auf diese Weise vielleicht neue Interessentinnen anziehen.
Achtung Spoiler:
239 000 S für Baiern (Söldner abgezogen)
Geändert von Tim Twain (25. Oktober 2026 um 19:28 Uhr)
Bei der "feministischen" Theologin könnte man auch in Rom nachfragen, falls man keine starke Meinung dazu hat.
Militärisch würde ich in diesem Jahr tatsächlich nicht abrüsten.
Man könnte noch weitere Flugblätter bringen, ja. Spenden scheinen aber keine mehr einzugehen, was vielleicht nicht zuletzt mit dem Übergewicht der Klöster zu tun hat.
Und eigentlich auch auf absehbare Zeit nicht abrüsten? Das scheint ja ein größeres, schwer zu behebendes Problem zu sein, was sich auch durch Wohlstand der Klöster nicht bessert?
Dann sind aber doch die Flugblätter wenig nützlich, oder?
Das ist beides natürlich richtig, im zweiten Fall vor allem dann, wenn man die öffentliche Werbung vor allem wegen der möglichen Spenden macht. Oder man konzentriert sich auf die Nachbarn?
Ich weiß noch noch nicht so recht, welche Effekt die Flugblätter haben. Es scheint ja so, dass sie einen hatten, aber ich soll sie jetzt weiterführen um einen Effekt zu erzielen, der sich mir noch nicht so recht erschließt. Es wurde ja schon mehrfach in Auswertungen angelungen, dass ich bald mehr Reichweite bei den Nachbarn habe was den Stift angeht, aber in Spenden mündet es ja nicht. Daher bin ich noch recht unschlüssig, vor allem, da Geld ja wirklich knapp ist.