Die besten Informationen zu Prinzessin Aniuna können die Botschaften in Dagomys, Melaka und – etwas überraschend – Kairo liefern. Sie gilt nicht als Gegnerin des Kronprinzen, denn die Ehe der beiden scheint liebevoll und gut zu sein. Allerdings versucht sie offenbar, den Sohn Putraqs aus erster Ehe so oft und lange wie möglich aus Dagomys fernhalten und immer wieder andere Länder schicken zu wollen. Aniuna und der Kronprinz haben in den mittlerweile 15 Jahren ihrer Ehe nicht weniger als acht Kinder geschenkt bekommen, und man nimmt allgemein an, dass die Kronprinzessin ihren die Nachfolge ihres Vaters sichern möchte, sobald dieser den Thron besteigt. Zuletzt soll sie auch ein Auge auf die Teilreiche Quito, Shikawo, Negübeihafen und Melaka geworfen haben, wo die jeweiligen Herrscher keine eigenen Söhne haben und wohin es enge familiäre Bindungen gibt. Sogar das stets etwas abseitsstehende Debul ist der Prinzessin über die Ehefrau des dortigen Kronprinzen – der jüngeren Schwester Aniunas – nicht fremd. Die genauen Pläne der ehrgeizigen jungen Frau sind bislang aber noch nicht ganz klar.