Soll man vielleicht auch kurzfristig einen Adelstag zusammenrufen? Die Pfalz ist ja ähnlich wie Dänemark sehr kompakt.
Soll man vielleicht auch kurzfristig einen Adelstag zusammenrufen? Die Pfalz ist ja ähnlich wie Dänemark sehr kompakt.
Also werden nun quasi Frondienste erhoben, wie sie z.B. in den anderen genannten Ländern vorher schon erhoben wurden oder in England und Westfalen heute erhoben werden? Damit kann ich leben. Ich will nur nicht, dass meine Leute mehr geknechtet werden, als die in der Nachbarschaft.31. März 1718: Auch in der Pfalz findet ein Adelstag statt, der sich mit den Frondiensten der Bauern beschäftigt. Die Gutsbesitzer scheinen sich aber – von einzelnen Ausnahmen einmal abgesehen – an die Gesetze des Landes zu halten. Zuletzt waren in vielen Regionen deutlich niedrigere Leistungen erhoben worden, als es die Grenzen zuließen, was vielleicht mit dem päpstlichen Einfluss, dem Vorbild Balduins I. oder der Ritterkasse zu tun hatte. Unter dem Einfluss Frankreichs werden nun wieder fast überall die erlaubten Dienste eingefordert.
Wirkt sich das dann auch positiv auf die Staatseinnahmen aus?
Die Nachbarländer gehen offenbar recht unterschiedliche Wege, man kennt aber nicht alle Fronforderungen des lokalen Adels. Insofern lässt sich schwer sagen, wie die Pfalz im Verhältnis zu einzelnen Regionen dasteht. Im Allgemeinen dürften die erhöhten Frondienste zu einem höheren Wohlstand des Adels führen. Ob so indirekt auch die Steuer- und Zolleinnahmen steigen werden, ist bislang aber noch ungeklärt.
Auf direktem Wege auch nicht, nein. Die Frondienste sind ja keine Steuer. In der Realität wurden verschiedene Vorrechte des Grundherrn zwar in der FNZ manchmal als Geldforderungen erhoben, aber hier im Spiel sind das zwei getrennte Systeme. Der steigende Wohlstandswert bei den Gütern sollte sich in aller Regel allerdings mit der Zeit auch finanziell zeigen.