Leider wurden viele der Schriftstücke offenbar bereits verbrannt, und angesichts des hohen Ranges der Verdächtigen oder ihrer Ehemänner kann man auch nicht alle Räumlichkeiten durchsuchen; neben zum Teil sehr privaten Briefen finden sich aber dennoch Belege dafür, dass es eine informelle Hofpartei gibt, die der Wallfahrt und ihren „Auswüchsen“ (wie sie manchmal in den Briefen bezeichnet werden) äußerst kritisch gegenüberstehen. Es gibt außerdem Hinweise auf Kontakte zu verschiedenen ähnlich denkenden Gruppen in den südfranzösischen Grafschaften und im Kalifat, zu denen teilweise auch hochrangige und geachtete islamische Rechtsgelehrte Kontakte pflegten. Es wurde sogar ein Schreiben des Großmufti von Cordoba entdeckt, in welchem zahlreiche kritische Bemerkungen zum dort stattfindenden „Götzendienst“ fallen.