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Thema: Ungarn 1700 - Die Zeit der Arpaden

  1. #1156
    Zurück im Norden
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    Das Land lässt sich leider nicht doppelt nutzen, das ist tatsächlich nicht abzubilden. Man muss es sich vielleicht so vorstellen, dass die zeitbedingten Kenntnisse der Menschen vor Ort bereits ausgenutzt werden. Willst du vielleicht einmal etwas Kulturelles machen? Man darf diesen Teil der Zahlenwerte nicht unterschätzen.

  2. #1157
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    Hättest du denn kulturelle Vorschläge?
    Bis auf Musik hab ich wenig Berührung mit Kultur im Sinne von Kunst und wüsste nicht so recht wie ich das für Ungarn einsetzen sollte.

    Kultur im Sinne von kultureller / sprachlicher Einheit fände ich sinnvoll, aber eine wirklich ungarische Kultur gibt es glaube ich noch gar nicht. Daher hatte ich ja mal überlegt stattdessen gleich deutsche Kultur zu verbreiten, aber inzwischen bin ich nicht mehr sicher ob ich mit mongolischer Kultur nicht besser fahre.

  3. #1158
    Zurück im Norden
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    Das muss nicht unbedingt etwas sein, das wir mit Hochkultur verbinden würden. Don hat in diesem Bereich beispielsweise sehr viel mit Erfolg gemacht, und das ist selten in eine solche Richtung gegangen.

  4. #1159
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    ok ich denke da drüber nach, kannst du mir noch einen kurzen abriss über die kulturelle ist situation in ungarn auf den Weg mitgeben?

    Welche Sprachen gibt es, wie verbreitet..
    Gibt es etwas original ungarisches
    ungarische Eigenheiten gegenüber den Mongolen und/oder den anderen Europäern

  5. #1160
    Zurück im Norden
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    Mongolisch dürfte tatsächlich die vorherrschende Sprache sein, wobei viele Dörfer regelrechte Sprachinseln aus halb Eurasien bilden. Es gab während des 14. Jh. noch die Sklaverei, und viele Leibeigene wurden auf diese Weise nach Ungarn gebracht. Der Adel sieht sich meist in der Tradition der nomadischen Welteroberer, auch wenn er normalerweise in einfachen Herrenhäusern lebt. So besitzt jeder Edelmann auch noch Jurten für sich und sein unmittelbares Gefolge, die man beispielsweise beim Kuriltai oder verschiedenen Festlichkeiten aufschlägt.

  6. #1161
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    1.) Welches Alphabet und Zahlensystem wird von den Mongolen selbst und in Ungarn benutzt?
    2.) Gibt es überhaupt noch eine ungarische Sprache und einen nennenswerten Anteil von Ungarn die ungarisch als Muttersprache nutzen?
    3.) Gibt es in Ungarn Druckereien (falls ich doch auf "Über das Handwerk" o.ä. gehe) sprich kann ich Bücher etc in Ungarn drucken lassen ohne nur fürs Drucken einen SP zu machen?
    4.) Haben sich eigentlich wie empfohlen nennenswert Köhler und erzverarbeitende Handwerker in der Nähe von Dobschau (ich hatte da glaube ich das Tal nördlich davon empfohlen) angesiedelt?
    5.)
    Man könnte daher die Finanzierung ein wenig reduzieren, da sich die zu Beginn eingetroffenen Meister und (häufiger) Gesellen mittlerweile zum großen Teil etabliert haben.
    Welche Summe würdest du empfehlen?
    6.) Wenn sie nun zum großen Teil etabliert sind, könnte man auch wieder Privilegien tauschen/verkaufen, (in Frage kämen wohl wieder irgendwelche Händel mit Böhmen, Italien Schweiz, wobei eher nicht alle) oder sollte man ihnen lieber erst mal fremde Händler vom Hals halten.
    7.) Würden sie inzwischen auch selbst von Privilegien die Ungarn anderswo bekäme (die gleichen Kandidaten) profitieren, oder sind sie da immer noch zu schwach?
    8. Mal angenommen ich mache was in kultureller Richtung, ich vermute etwas in Richtung Sprache (Nationalhymne, Gedichte , Jurtentheater) was sollte man etwa an Geld einplanen?
    9.) Arpad könnte sich auch dieses Jahr darum kümmern, dass die eigenen Betriebe und Ländereien auf Vordermann gebracht werden, damit sie in Zukunft effektiver wirtschaften, wäre sowas abbildbar und ein eher günstiger SP, oder müsste man da dann jährliche Summen zahlen?
    10.) In Italien wird italienisch und in Deutschland deutsch gesprochen und geschrieben (mit lat. alphabet und arab. Zahlen), oder ist auch dort mongolisch noch die Standardsprache?
    11.) Eigentlich hatte ich geplant die nächsten Jahre etwas mit neuen Gesetzbüchern zu machen, da das Projekt jetzt aber 10 Jahre dauert (über das Ergebnis des SP freue ich mich sehr) scheint es mir jetzt aber etwas unplausibel innerhalb dieser Frist damit zu beginnen?
    Geändert von Kolumbus (14. September 2026 um 01:35 Uhr)

  7. #1162
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    1) So genau ist die Simulation nicht. Man darf wohl von indischen/arabischen Zahlen und einem zentralasiatischen/mongolisch-uigurischen Alphabet ausgehen.
    2) Im einfachen Volk ganz gewiss.
    3) Nein, aber man kann natürlich bei Nachbarn drucken lassen. Für ein konkretes Werk ist (wie in Finnland) ein SP nötig.
    4) Bislang nicht.
    5) Ich würde das Ganze erst einmal aussetzen und dann schauen, ob es auch so hält.
    6) Ich halte das eher für ein Risiko.
    7) Du hast Handwerker gefördert, keine Kaufleute. Die können nicht selbst auf Reisen gehen, ohne ihre Betriebe zu schwächen. Und im Osten wird sogar immer noch vorwiegend Importware verwendet, ein Export wäre also auch kaum nützlich.
    8) Das ist beliebig. Unter 50000 S oder so würde ich aber nicht gehen, sonst ist die Wirkung wohl zu gering.
    9) Wenn der Khan zuhause bleibt und "nichts" tut, erhöht sich für dieses Jahr die Wirksamkeit des Hofes (wie in Schwaben). Das ist bei Betrieben aber nicht möglich, zumal der Khan dort ja auch keine besonderen Kenntnisse besitzt.
    10) Mongolisch versteht im Adel und bei den Kaufleuten fast jeder, aber als Umgangssprache hat es sich nur selten durchgesetzt. Das gilt sicher auch für Italien und die deutschen Länder. Allerdings ist Niederdeutsch noch recht verbreitet.
    11) Ja, es wäre wohl klüger, die Sammlung abzuwarten. Sonst vergibst du ja auch einen Teil des Effekts.

  8. #1163
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    Gibt es bzgl. Kultur dringenden Bedarf.. oder kam der Vorschlag nur, weil ich darum gebeten habe?
    Prinzipiell will ich was in die Richtung machen, aber solange ich unsicher bin welche Sprache in Ungarn Standard werden soll finde ich das schwierig/schlecht vorbereitet.

    Sonst ginge meine Tendenz für dieses Jahr doch eher zu eins aus Synagoge, Gesellschaft für Export, Über das Handwerk, Hütte Dobschau.

    1.) Die Synagoge wenn nach Buda, oder gibts da andere sinvolle(re) Orte?
    2.) Falls es die Hütte wird, macht es Sinn noch mal Geld ins staatliche Bauprogramm zu packen um beim Ansiedeln von Köhlen und Metallverarbeitenden Handwerkern in der näheren Umgebung zu helfen? Das könnten dann ja bspw. Meister sein, die als Gesellen nach Ungarn gekommen und inzwischen schon Meister sind. Köhler brauchts da dann eh in größerer Zahl, aber da kommt ja vielleicht auch so der ein oder andere aus dem In und Ausland wenn er weiß, dass dort ein neues Bergwerk fertig ist.
    3.) Gesellschaft für Export würde ich wenn wohl aus verschiedenen SP's zusammen bauen, dieses Jahr könnte bspw. der Aufbau der Gesellschaft sein + Gespräche mit anderen Händlern und Handwerkern in Genua, evtl. auch schon mal der Transport einiger Vorzeigeobjekte von exportwilligen Handwerkern.

  9. #1164
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    Das verstehe ich. Mir ging es auf deine Frage hin nur darum, die Möglichkeiten aufzuzeigen, weil man häufig sehr stark an Bauwerke und wirtschaftliche Maßnahmen denkt und weniger an die anderen Bereiche, die sich ebenfalls im Zahlenwerk niederschlagen.

    1) Ja, auf jeden Fall! Eine Alternative könnten allenfalls Seged und Cluj sein, wenn du hoffst, dort möglichst viele jüdische Einwanderer anzuziehen. In Buda hast du aber auch die bessere Kontrolle und eine höhere Nachfrage, falls es sich beispielsweise um Kaufleute handelt.
    2) Man kann ein Förderprogramm auch nebenher machen, aber grundsätzlich rate ich eher zu einem SP. Das gilt erst recht, wenn man auf die Einwanderung von Menschen hofft.

  10. #1165
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    1.) Das Potential jüdische Einwanderer anzulocken wäre aber in Buda genauso groß, wie in Cluj und Szeged?
    Da es mir tatsächlich um Kaufleute geht wäre es mir eigentlich egal wo die sind.
    2.) Der SP staatliches Bauprogramm war aber ja im Prinzip genau dafür gedacht und wurde nur pausiert, weil die Mittel nicht mehr sinnvoll genutzt werden konnten. Das Hüttenwerk wäre natürlich ein eigener SP.

    hatte ich im letzten Post wohl parallel zu dir geschrieben:
    3.) Gesellschaft für Export würde ich wenn wohl aus verschiedenen SP's zusammen bauen, dieses Jahr könnte bspw. der Aufbau der Gesellschaft sein + Gespräche mit anderen Händlern und Handwerkern in Genua, evtl. auch schon mal der Transport einiger Vorzeigeobjekte von exportwilligen Handwerkern.
    Also Experten die helfen Stolpersteine und Chancen für den Export zu identifizieren-->weitere SP die darauf reagieren und wenn dann irgendwann der Export Sinn macht kann sie eben exportieren.

    Baustelle:
    Achtung Spoiler:

    Bild


    Khanat Ungarn


    Bisherige Schwerpunkte:
    1701: Einrichtung eines Chausseeamtes
    1702: Ungarisches Fest mit Reiterspielen
    1703: Bau einer Schule in Buda
    1704: Bau einer Landwirtschaftsschule in Szeged
    1705: Bau eines Flusshafens in Buda
    1706: Gerberei in Szeged
    1707: Brunnenbau
    1708: Start der gemeinsamen Erkundung der Berge
    1709: Ernährungssicherheit
    1710: Staatliches Bauprogramm
    1711: Zizys Rundreise
    1712: Ausbildung ungarischer Handwerksmeister
    1713: Exploration für ein mögliches Bergwerk in den Westkarpaten
    1714: Vorbereitung eines Montanreviers in Oberungarn
    1715: Bau eines Erzbergwerks bei Dobschau
    1716: Exploration in den Süd/Ost Karpaten
    1717: Sammlung bestehender Gesetze und Verordnungen

    Besondere Gebäude:
    1703: Allgemeinbildende Schule in Buda
    1704: Landwirtschaftsschule in Szeged
    1705: Flusshafen in Buda
    Seit 1706: Gerberei in Szeged, 1713 deutlich vergrößert (nun 250 000 S)

    Abgeschlossene Projekte:
    1701-1704: Mittlere Straße zwischen Buda und dem Ostufer des Balaton (20/120 Meilen), danach als einfache Straße fortgeführt (100/120 Meilen)


    Schwerpunkt 1718: Bau einer Synagoge in Buda 150.000 S

    Ob Indien, Skandinavien, Iberien oder im Nahen Osten, in vielen Gegenden der Welt streiten die Menschen darum wer der wahre Gott ist.
    In Ungarn können dagegen alle (lizensierten) Religionen in Ruhe leben, solange sie die Gesetze des Staates respektieren.
    Zum Zeichen dafür wird in Buda eine neue Synagoge gebaut.

    -Die Sammlung der Gesetze wird fortgesetzt hier gibt es keinen Grund zu sparen, es soll eingesetzt werden, was sinnvoll ist.
    Laut Auswertung 1718 ist die Finanzierung aber für dieses Jahr noch gesichert, weshalb hierfür noch nichts eingestellt wird.

    -Bergwerksbau in Dobschau: Es werden 450.000 (+50 000 von der Hanse investiert, so dass die vollen 1.500.000 erreicht sind.


    - Ausbildung ungarischer Handwerksmeister 50.000 S = (300.000 S / 500.000 S)
    Da viele der Handwerker etabliert sind wird die Finanzierung vorerst ausgesetzt um zu sehen wie gut sie inzwischen alleine zurecht kommen.

    -Staatliches Bauprogramm: 0 (310 000 S / 500 000 S)
    Das staatliche Bauprogramm wird vorerst pausiert, da aktuell kein entsprechender Bedarf mehr herrscht, sollte sich dies ändern, kann es aber wieder aufgenommen werden.

    - Es wird eine Delegation zur Messe nach Genua entsandt, man soll ins Gespräch mit Händlern aus Italien und anderen Ländern kommen, ungarische Handwerker die exportieren möchten können der Delegation einzelne Vorzeigeexemplare mit Preisvorstellungen mitgeben, soweit möglich wird die Delegation für dieses Produkte Verträge auf der Messe vermitteln.

    -In Italien werden 0,2 Festungsartillerie und 0,4 Feldartillerie jeweils Stufe III auf Ungarns Kosten unterhalten.

    Die Kriegsschiffe (9 50er und 1 150er alle Stufe IV) helfen beim Schutz der päpstlichen Adriaküste.

    Das Handelsschiff bleibt an die NHG von Kalmar ausgeliehen.



    Militär:

    Armee:
    Baiern: 2 LR
    Brandenburg: 1 LR
    Italien: 1,5 SR & 0,5 LR
    Ungarn: 6 LR



    Hofhaltung: 250.000 Steuer- und Tributeinnahmen + Bergwerk: 933.700
    Unterstützung der Reiterlehen: 100.000 Sonderzahlung aus Baiern: 45.000
    Unterstützung Backstuben und Suppenküchen 20.000 Sonderzahlung aus Brandenburg: 5.000
    Kreditrückzahlung, Sonderkredite: 352.000 Sonderzahlung aus Italien(Reiter): 50.000
    Handgelder (11,0 Minghan): 160.000 (110k + Boni 50k (Deutschland 20k, Italien 30k) Zahlung aus Rom für die Adriaflotte 50.000
    Sammlung von Gesetzen 0 S Rücklagen aus 1717: 8.733 S
    Erzbergwerk 1.500.000 / 1,5 Mio 450.000 S Kredit aus der Schweiz 500.000 S
    Ausbildung ungarischer Handwerksmeister 0 S Einnahmen gesamt: 1.592.433 S
    Unterhalt Schiffe 9x50 1x150 Stufe IV 48.000
    Unterhalt Artillerie in Italien 36.000S
    Rücklagen 1718: 21.433 S
    Delegation nach Genua 5.000 S
    Bau Synagoge Buda 150.000 S
    Kosten Gesamt: 1.592.433 S

    Geändert von Kolumbus (Gestern um 21:58 Uhr)

  11. #1166
    Zurück im Norden
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    1) Ich denke sogar größer. Am besten wäre es wohl, wenn ein europäisches Land einen extrem christlichen Kurs fahren würde, aber das scheuen die meisten Spieler natürlich.
    2) Das hatte ja auch seine Wirkung, aber eben nicht auf den Bergbau, sondern auf (vorwiegend) italienische Handwerker, die Gebrauchsgüter herstellen. Man kann den Effekt von Schwerpunkten aus Gründen der Fairness nicht unbegrenzt verbreitern.
    3) Ich habe prinzipiell nichts dagegen. Wenn ich vor zu großen Erwartungen in diesem Bereich warnte, dann nur, weil so etwas leicht zu Enttäuschungen führen kann.

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