Der Deutsche Orden ist mittlerweile über mehrere Länder verteilt. Seine Balleien in Schweden, Deutschland und England sind in ihre jeweiligen Gastländer eingebunden und haben sich dort teilweise recht unterschiedlich entwickelt. Gerade deshalb sollen die Verbindungen innerhalb des Ordens wieder stärker gepflegt werden.
Der Hochmeister beruft hierzu ein großes Generalkapitel ein, zu dem die Landmeister und Vertreter sämtlicher Balleien eingeladen werden.
Bewusst soll dieses Treffen nicht in Schweden oder Deutschland stattfinden, sondern in England. Der englischen Ballei wird dabei ein besonderer Vertrauensvorschuss eingeräumt. Sie erhält den Auftrag, das Treffen auszurichten, die Unterbringung der angereisten Brüder vorzubereiten und gemeinsam mit der Ordenskanzlei die Beratungen zu organisieren.
Damit soll auch deutlich gemacht werden, dass die englischen Brüder nicht lediglich eine weit entfernte Niederlassung darstellen, sondern ebenso Verantwortung für den gesamten Orden übernehmen können.
Im Mittelpunkt des Treffens steht zunächst der persönliche Austausch. Viele Brüder und Amtsträger kennen die Arbeit der anderen Balleien bislang nur aus Berichten und Schreiben. Gemeinsame Gottesdienste, Mahlzeiten und Beratungen sollen Gelegenheit schaffen, einander kennenzulernen und das Vertrauen zwischen den verschiedenen Teilen des Ordens zu stärken.
Daneben sollen die einzelnen Balleien ihre Erfahrungen und Entwicklungen der vergangenen Jahre vorstellen. Dabei geht es insbesondere um Verwaltung, Ausbildung, Mission, Hospitalwesen, Wirtschaft und die Zusammenarbeit mit den jeweiligen weltlichen und geistlichen Obrigkeiten.
Bewährte Vorgehensweisen einer Ballei sollen den anderen zugänglich gemacht werden. Es wird dabei ausdrücklich nicht verlangt, überall dieselben Strukturen einzuführen. Vielmehr soll geprüft werden, welche Erfahrungen sich sinnvoll auf andere Teile des Ordens übertragen lassen.
Auch die weitere Zusammenarbeit zwischen den Balleien soll beraten werden. Wo es sinnvoll erscheint, sollen der Austausch von Informationen, die gegenseitige Unterstützung und der Kontakt zwischen den jeweiligen Amtsträgern erleichtert werden. Die Hohe Ordenskanzlei zu Stralsund soll hierbei vor allem unterstützend tätig sein und dafür sorgen, dass wichtige Ergebnisse und Erfahrungen anschließend innerhalb des Ordens festgehalten und weitergegeben werden.
Das Generalkapitel soll darüber hinaus Gelegenheit bieten, über die zukünftige Rolle des Deutschen Ordens zu sprechen. Dabei sollen ausdrücklich auch unterschiedliche Vorstellungen innerhalb der Balleien zur Sprache kommen können. Es ist nicht vorgesehen, dem Orden auf diesem Treffen bereits eine vollkommen neue Ausrichtung zu geben. Vielmehr möchte der Hochmeister zunächst erfahren, welche Vorstellungen und Interessen innerhalb der verschiedenen Balleien bestehen und wo gemeinsame Positionen gefunden werden können.
Für die englische Ballei soll die Ausrichtung des Generalkapitels zugleich Anerkennung und Vertrauensbeweis sein. Gelingt es ihr, die Brüder aus den verschiedenen Teilen Europas angemessen zusammenzuführen, soll dies ihre Stellung und ihr Ansehen innerhalb des Ordens stärken.
Für Reisebeihilfen, Unterbringung, Versorgung, Gottesdienste, Feierlichkeiten und die Durchführung des Generalkapitels werden insgesamt 50.000 S bereitgestellt.
Staatsfinanzen
Einnahmen: 820.000 S
810.000 S Steuereinnahmen einschließlich der Balleien
0 S Rücklagen aus dem Vorjahr
0 S nicht verwendete Mittel
10.000 S Brandenburg
2 817 000 S neuer Kredit
Reguläre Ausgaben: 3.627.000 S
60.000 S Hofhaltung
davon 40.000 S Ordenskanzlei
50.000 S Schwerpunkt – Generalkapitel der Balleien in England
257.000 S Schiffsunterhalt
70.000 S Unterhalt der Geschütze
3 190 000 Kredit in der Schweiz
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Edit:
Ich empfehle immer noch einen Teil der Flotte zu reduzieren um kosten einzusparen![]()


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