Seite 8 von 8 ErsteErste ... 45678
Ergebnis 106 bis 112 von 112

Thema: [DMS 2.0] Brandenburg und Deutscher Orden

  1. #106
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
    Registriert seit
    13.05.13
    Ort
    Blubbmania
    Beiträge
    15.872
    Der Deutsche Orden

    Bild

    Schwerpunkt – Generalkapitel der Balleien in England

    Der Deutsche Orden ist mittlerweile über mehrere Länder verteilt. Seine Balleien in Schweden, Deutschland und England sind in ihre jeweiligen Gastländer eingebunden und haben sich dort teilweise recht unterschiedlich entwickelt. Gerade deshalb sollen die Verbindungen innerhalb des Ordens wieder stärker gepflegt werden.

    Der Hochmeister beruft hierzu ein großes Generalkapitel ein, zu dem die Landmeister und Vertreter sämtlicher Balleien eingeladen werden.

    Bewusst soll dieses Treffen nicht in Schweden oder Deutschland stattfinden, sondern in England. Der englischen Ballei wird dabei ein besonderer Vertrauensvorschuss eingeräumt. Sie erhält den Auftrag, das Treffen auszurichten, die Unterbringung der angereisten Brüder vorzubereiten und gemeinsam mit der Ordenskanzlei die Beratungen zu organisieren.

    Damit soll auch deutlich gemacht werden, dass die englischen Brüder nicht lediglich eine weit entfernte Niederlassung darstellen, sondern ebenso Verantwortung für den gesamten Orden übernehmen können.

    Im Mittelpunkt des Treffens steht zunächst der persönliche Austausch. Viele Brüder und Amtsträger kennen die Arbeit der anderen Balleien bislang nur aus Berichten und Schreiben. Gemeinsame Gottesdienste, Mahlzeiten und Beratungen sollen Gelegenheit schaffen, einander kennenzulernen und das Vertrauen zwischen den verschiedenen Teilen des Ordens zu stärken.

    Daneben sollen die einzelnen Balleien ihre Erfahrungen und Entwicklungen der vergangenen Jahre vorstellen. Dabei geht es insbesondere um Verwaltung, Ausbildung, Mission, Hospitalwesen, Wirtschaft und die Zusammenarbeit mit den jeweiligen weltlichen und geistlichen Obrigkeiten.

    Bewährte Vorgehensweisen einer Ballei sollen den anderen zugänglich gemacht werden. Es wird dabei ausdrücklich nicht verlangt, überall dieselben Strukturen einzuführen. Vielmehr soll geprüft werden, welche Erfahrungen sich sinnvoll auf andere Teile des Ordens übertragen lassen.

    Auch die weitere Zusammenarbeit zwischen den Balleien soll beraten werden. Wo es sinnvoll erscheint, sollen der Austausch von Informationen, die gegenseitige Unterstützung und der Kontakt zwischen den jeweiligen Amtsträgern erleichtert werden. Die Hohe Ordenskanzlei zu Stralsund soll hierbei vor allem unterstützend tätig sein und dafür sorgen, dass wichtige Ergebnisse und Erfahrungen anschließend innerhalb des Ordens festgehalten und weitergegeben werden.

    Das Generalkapitel soll darüber hinaus Gelegenheit bieten, über die zukünftige Rolle des Deutschen Ordens zu sprechen. Dabei sollen ausdrücklich auch unterschiedliche Vorstellungen innerhalb der Balleien zur Sprache kommen können. Es ist nicht vorgesehen, dem Orden auf diesem Treffen bereits eine vollkommen neue Ausrichtung zu geben. Vielmehr möchte der Hochmeister zunächst erfahren, welche Vorstellungen und Interessen innerhalb der verschiedenen Balleien bestehen und wo gemeinsame Positionen gefunden werden können.

    Für die englische Ballei soll die Ausrichtung des Generalkapitels zugleich Anerkennung und Vertrauensbeweis sein. Gelingt es ihr, die Brüder aus den verschiedenen Teilen Europas angemessen zusammenzuführen, soll dies ihre Stellung und ihr Ansehen innerhalb des Ordens stärken.

    Für Reisebeihilfen, Unterbringung, Versorgung, Gottesdienste, Feierlichkeiten und die Durchführung des Generalkapitels werden insgesamt 50.000 S bereitgestellt.

    Staatsfinanzen

    Einnahmen: 820.000 S

    810.000 S Steuereinnahmen einschließlich der Balleien
    0 S Rücklagen aus dem Vorjahr
    0 S nicht verwendete Mittel
    10.000 S Brandenburg
    2 817 000 S neuer Kredit


    Reguläre Ausgaben: 3.627.000 S

    60.000 S Hofhaltung
    davon 40.000 S Ordenskanzlei
    50.000 S Schwerpunkt – Generalkapitel der Balleien in England
    257.000 S Schiffsunterhalt
    70.000 S Unterhalt der Geschütze
    3 190 000 Kredit in der Schweiz

    --------
    0





    Edit:
    Ich empfehle immer noch einen Teil der Flotte zu reduzieren um kosten einzusparen
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Geändert von PaPaBlubb (05. September 2026 um 10:58 Uhr)

  2. #107
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
    Registriert seit
    13.05.13
    Ort
    Blubbmania
    Beiträge
    15.872
    Dazu vlt. noch als Nebenaktion für den Geheimdienst:
    Anlässlich des Generalkapitels in England wird die „Bruderschaft der Feder“ in diesem Jahr wieder mit XX.XXX S ausgestattet.

    Da zahlreiche hochrangige Vertreter und Amtsträger der verschiedenen Balleien nach England reisen werden, soll die Bruderschaft vor allem für deren Sicherheit sorgen. Bereits im Vorfeld werden die vorgesehenen Reisewege, Häfen, Unterkünfte und Transportmöglichkeiten beobachtet und auf mögliche Gefahren überprüft.

    Während der Anreise und des Generalkapitels selbst soll besonders auf verdächtige Personen, ungewöhnliche Aktivitäten und mögliche Vorbereitungen für Anschläge oder andere Störungen geachtet werden. Wo konkrete Gefahren erkannt werden, sind die zuständigen Stellen und die Ordensführung frühzeitig zu informieren, damit entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen werden können.

    Die Bruderschaft soll dabei möglichst unauffällig vorgehen. Ziel ist keine öffentlich sichtbare Bewachung der Ordensführung, sondern Gefahren möglichst bereits zu erkennen, bevor sie tatsächlich entstehen.


    @Jon und VK
    Was denkt Ihr?

    Ich bin immer noch der Meinung, dass England zu wenig in den Orden Strukturen Integriert ist. Es wird Zeit das wieder zu festigen. Sobald ein Spieler den Deutschen Orden übernimmt, hat er einen Stabilen Etat und ein stark zusammenarbeitenden Orden über alle Bereiche. Enne gute Grundlage.

  3. #108
    Beyond Mars Avatar von [VK]
    Registriert seit
    05.02.08
    Beiträge
    63.678
    Der Großteil der Gelder geht in die Rückzahlung des Kredits?

    Da Don den Konflikt mit der Kirche sucht, wäre mein Plan ja jetzt folgendes gewesen:
    1) Erstmal ein Gutachten in Marburg aufgeben, dass der dänische Raub von Kirchengeldern absolut illegal ist und die volle Summe samt üblichem Zins und Strafe zurückgezahlt werden müsste.
    2) Die Pfälzer-Boulevard-Presse mit Geheimdienstinformationen aus Dänemark versorgen. Ob es der eigene ist, oder der von Westfalen ist dabei eine Preisfrage. Ziel: Rufmord
    3) Agitation beim Papst, sodass da mal folgen kommen. Ziel: Exkommunikation.
    4) Abenteuer-Kredite für Leute die mal bei Don plündern wollen, um die Kirchengelder zurückzuholen. Natürlich ist da eine Aufwandsentschädigung angemessen, die man selbst erheben kann.
    5) Selbst Plündern gehen, um die Flottenkosten zu reduzieren. Jagd auf die NHG!

    Ich denke aber unabhängig von Don, dürfte der Einzug kirchlichen Besitzes ein absolut rotes Tuch für den Orden sein. Von daher wäre zumindest Schritt 1 für den Orden recht wichtig um Nachahmer fernzuhalten. Das ist aber eher eine Nebenaktion. Meinung Jon?

    England: Da ist das große Problem, dass ich keine Ahnung habe was Chris vom Orden hält. Grundsätzlich ist beim abstochern der außerdeutschen Alternativen rausgekommen, dass es wenig außereuropäische Alternativen zu Deutschland gibt:
    - Frankreich ist zwar ideologisch nicht ganz weit weg, aber wegen dem Bündnis zu Dänemark dem Orden feindlich gesinnt. Mehr als Burgund wird es wohl in Frankreich erstmal nicht.
    - Italien will im Grunde, dass ich da riesige Summen übertrage, um dort Präsenz fassen zu können. Das ist für den Orden vermutlich einfach nicht sinnvoll.
    - Das Kalifat & Vasallen sind wegen der Distanz und Religion uninteressant.
    - Orden und Ungarn sind wohl ideologisch verfeindet. Das wird wohl auch nichts.
    - Norden ist wohl aktuell der natürlichste Expansionsraum des Ordens, auch weil Don die Sache sehr stark auf die Spielebene des Ordens zieht.
    - Briten sind die einzigen mit denen ich nicht gesprochen habe. Aber was man so zum Beispiel im Stammtisch mitkriegt sind die drei Spieler mir wohl auf Spielerebene feindlich gesinnt.

    Mein Gedanke war daher, den Orden verstärkt als Deutschnational oder Pangermanisch zu sehen. Die Erwartung war, dass England irgendwann kontrolliert verloren geht, aber man die Ritter an andere Stelle übersiedelt. Jon hat mal gemeint, eine Eroberung von beispielsweise Schonen würde den Verlust Englands ausgleichen. Bei einem Pangermanischem Orden, würde es wohl auch potentiell wegen Norwegen auch einen Konflikt zwischen Briten und Orden geben. Da könnte man auch überlegen, ob man die englischen Kommenden langfristig an die Zisterzienser übergibt.

    Wenn ich es aber richtig sehe, ist der Schwerpunkt weniger ein stärker in England Fuß fassen als mehr ein Orden kohärenter machen und dabei ein wenig die Engländer tätscheln. Ich glaube du kannst deutlich weniger Gelder einplanen. Die Ordensritter reiten ja eher ohne Prunk. Und der Orden dürfte sehr hierarchisch organisiert sein, das heißt, dass da viele Strukturen sich schon stark ähneln. Bin daher unsicher, ob der Orden wirklich Verwaltungsschwerpunkte braucht?
    Aber ich weiß auch nicht so wirklich, was man mit den englischen Kommenden machen sollte. Wiwi hat mal gemeint, man soll ihnen mehr Eigenständigkeit geben und sogar vollkommen vom Orden abspalten. Ich denke mit der Expansion nach Burgund ist zumindest die geographische Distanz etwas verkürzt worden.

  4. #109
    Zurück im Norden
    Registriert seit
    01.05.12
    Beiträge
    45.843
    Es handelt sich um einen Ritterorden, nicht um eine Piratenbande. Ein Krieg zur Plünderung fremder Gebiete scheidet also aus, zumal die wirtschaftliche und militärische Macht der Brüder direkt von den Gastländern abhängt. Wenn man in den Verdacht gerät, willkürlich irgendwelche Staaten anzugreifen, dürfte die Neigung zunehmen, die Balleien einfach aufzulösen.

    Was Dänemark angeht, sollte daran erinnert werden, dass der König einen Reichstagsbeschluss erwirkt hat. Es dürfte in Gastländern wie England, Schweden oder Brandenburg wenig Begeisterung auslösen, wenn der Orden sich das Recht zuschreibt, solche Beschlüsse aus eigenem Recht umzustoßen.

    Die Idee mit England gefällt mir übrigens sehr gut! Gerade dann würde ich die Flotte aber erst einmal so belassen. Guerra hat ja zu Recht darauf verwiesen, dass die Heeresmacht der Brüder sehr stark ist, aber eben auch nur zerstreut aufgeboten werden kann.

  5. #110
    Beyond Mars Avatar von [VK]
    Registriert seit
    05.02.08
    Beiträge
    63.678
    Zitat Zitat von Jon Snow Beitrag anzeigen
    Es handelt sich um einen Ritterorden, nicht um eine Piratenbande. Ein Krieg zur Plünderung fremder Gebiete scheidet also aus, zumal die wirtschaftliche und militärische Macht der Brüder direkt von den Gastländern abhängt. Wenn man in den Verdacht gerät, willkürlich irgendwelche Staaten anzugreifen, dürfte die Neigung zunehmen, die Balleien einfach aufzulösen.
    Und was ist mit Zypern?
    Nevermind. Störtebecker und Gotland ist das Stichwort. Anderer Orden, andere Geschichte

    Was Dänemark angeht, sollte daran erinnert werden, dass der König einen Reichstagsbeschluss erwirkt hat. Es dürfte in Gastländern wie England, Schweden oder Brandenburg wenig Begeisterung auslösen, wenn der Orden sich das Recht zuschreibt, solche Beschlüsse aus eigenem Recht umzustoßen.
    Steht kirchliches Recht nicht über dem weltlichen, bzw parallel dazu? Der Reichstag greift also eigentlich in ein Gebiet ein, in welchem er eigentlich keine Kompetenz hat? Oder habe ich da was falsch verstanden?

  6. #111
    Blubb=Lebenseinstellung Avatar von PaPaBlubb
    Registriert seit
    13.05.13
    Ort
    Blubbmania
    Beiträge
    15.872
    Solange der Papst nicht direkt dazu aufruft, in Dänemark zu intervenieren, hat der Deutsche Orden meiner Meinung nach keine rechtliche Grundlage zum Handeln – es sei denn, er möchte das gerade erst wiedererlangte Vertrauen seiner Nachbarn sofort wieder verspielen.

    Im Gegensatz zu Frankreich und Italien besitzt der Deutsche Orden bereits eine Präsenz in England und war dem Land gegenüber auch noch nie feindlich gesinnt.

  7. #112
    Zurück im Norden
    Registriert seit
    01.05.12
    Beiträge
    45.843
    Die "internationale" Rechtsentwicklung im Spiel ist durchaus noch offen, ja. Die meisten europäischen Staatsoberhäupter dürften aber darauf beharren, dass ein von ihnen und der jeweiligen Ständevertretung beschlossenes Gesetz gültig ist. Ob das für alle Bereiche gleichermaßen gilt - ob man also beispielsweise Klostergut auch ganz säkularisieren könnte - wurde bislang nicht diskutiert oder gar praktisch erprobt. Ich denke aber auch, dass der Deutsche Orden hier nicht auf eigene Faust agieren sollte.

Seite 8 von 8 ErsteErste ... 45678

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •