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Thema: Kronus - Die Pavonis Nachrichtenagentur

  1. #436
    Master of the Watch Avatar von Azrael
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    4. Februar 986.M41

    Das Verteidigungsministerium der Republik Aceria gibt bekannt, dass die für den Feldzug gegen die Schar vorgesehenen Höllenhunde vor dem Beginn der Operation (die für einige Wochen nach dem Ende der Regenzeit angesetzt ist) zunächst noch zur Abtei von Morriah aufbrechen werden. Dort sollen die Fahrzeuge vor ihrem Einsatz gegen den Erzfeind noch gesegnet werden. Ausserdem wird man sich in Morriah mit den Gefechtspriestern und den Feuerunterstützungstruppen der Gouverneurin treffen, welche sich dem Feldzug anschliessen werden.

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    8. Februar 986.M41

    Mit einer Woche Verspätung trifft auch noch ein Gesandter aus der Legislatur Asharis bei der Verhandlungsdelegation ein, die sich in der Hauptstadt für eine Reise nach Agrellan vorbereitet. Man konnte mittlerweile in Erfahrung bringen, dass bereits in ungefähr zwei Monaten das Handelsschiff eines Chartistenkapitäns bei Kronus einen Zwischenstopp einlegen wird, dessen Reiseziel die Makropolwelt am Damokles-Golf ist. Selbst wenn man die Reisegruppe mit ungefähr fünf Personen klein hält, werden die Reisekosten aber bereits die Hälfte des Budgets aufbrauchen.

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    10. Februar 986.M41

    Bei den Ausgrabungen in der Veteranenkolonie wird ein weiteres Schlachtfeld aus der Zeit der missglückten Rückeroberung von Kronus vor 200 Jahren entdeckt. Die Gesellschaft zum goldenen Adler, deren Mitglieder die Grabungsstelle entdeckt hatte, meldet die Entdeckung gemäss den geltenden Vorschriften an den Kastellan. In den Tagen darauf werden mehrere Kisten gefunden, bei deren Inhalt es sich wohl um bei der Evakuierung zurückgelassene Soldzahlungen der 167. Brimlock Dragoner handelt, die auf Kronus gekämpft hatten. Der bemerkenswerteste Fund ist aber erneut ein Relikt der Novamarines: Eine fast vollständig erhaltene Terminatorrüstung, deren einzige Beschädigung ein Loch in der Brustpanzerung ist, wo ein Massebeschleuniger der Tau sie durchschlagen hatte.

    Nur für die Veteranenkolonie:
    Achtung Spoiler:
    Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit läuft die Ausgrabung bei der 'Ruinenstadt' weiter, die hängt man nicht so an die grosse Glocke. Die Techpriester haben da einen grossen Melter mitgebracht, mit dem sie einen Tunnel in die Anlage geschnitten haben. Die Explosion scheint einige Schäden angerichtet zu haben, aber grösstenteils ist sie noch intakt.


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    England heisst England, weil es an seiner breitesten Stelle 1,2 m misst. Deshalb herrscht dort auch Linksverkehr, denn rechts kommt oft keiner und dann geht das genau auf.

  2. #437
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    12. Februar 986.M41

    Während die Befragungen und Verhaftungen in Asharis noch andauern, ist die Inquisition offenbar auch an anderen Orten an der Westküste aktiv geworden. Das wird nur deshalb bekannt, weil es am Abend des 12. Februar in einer Spelunke in Eisenhüttenstadt zu einer Schiesserei kommt, wegen der die örtlichen Gendarmen insgesamt fünf Verdächtige festnehmen. Einer von ihnen stellt sich als ein Agent in den Diensten von Inquisitorin Firenze heraus, die am Folgetag persönlich auftaucht und seine Entlassung erwirkt. Worum es bei der Schiesserei ging und wogegen der Agent ermittelt hatte, bleibt dabei unklar, weil die anderen vier Festgenommenen ebenfalls in ihr Gewahrsam überstellt werden.

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    16. Februar 986.M41

    Ein Techpriester aus der der Technokratie und dessen Gefolge treffen in den Fünf Grossen Orten von Calriel ein, um sich über geeignete Standorte für Rekrutierungsbüros im Nachbarland zu erkundigen. Das Ziel sei es zukünftig die Einwanderung in die Technokratie besser zu steuern und gleichzeitig das Angebot auch bekannter zu machen. Ein nennenswertes Budget ist dafür nicht vorgesehen, man plant daher auch keine repräsentativen Bauten zu errichten, sondern sich an geeigneten Standorten einzumieten.

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    19. Februar 986.M41

    Die Nadhir-Makropole auf Meridian wird am 19. Februar von schweren zivilen Unruhen erschüttert, die sich nach kurzer Zeit als ein vom Erzfeind orchestrierter Aufstand herausstellen. Offenbar haben Überlebende der Vandis-Hausgarde sich über ein Jahr lang in der Makropole versteckt gehalten und über die Zeit eine dem Chaos verschriebene Streitmacht aus Kultisten aufgestellt (oder sich mit schon vorhandenen Kulten verbunden), die nun aktiv geworden ist. In Nadhir befindet sich unter anderem das Anwesen des Hauses Torril, dessen Oberhaupt Benetio Torril der Kandidat der Adelshäuser der Makropolwelt für den Gouverneursposten ist. Benetio Torril selbst befand sich zum Zeitpunkt des Aufstands nicht in seinem Anwesen, sondern war Teil einer Delegation, die für weitere Verhandlungen mit der kommissarischen Gouverneurin Derosa zur Zenith-Makropole gereist war. Doch es muss befürchtet werden, dass ein grosser Teil seines Hauses getötet wurde oder sich nun in den Händen des Erzfeindes befindet, ein schwerer Schlag für die von ihm angeführte Adelskoalition. Nadhir wird nun von Einheiten der PVS und eines Armeeregiments belagert, doch verteidigen die Aufständischen unter ihrem Anführer, dem Hohen Häresiarchen Wapon, die Makropole bislang erfolgreich gegen alle Angriffsversuche. Eine Woche nach dem Fall von Nadhir trifft mit dem 110. Cadia ein weiteres Regiment des Astra Militarum auf Meridian ein, das mittlerweile elfte Armeeregiment, das in den letzten Jahren in den Aurelia-Subsektor entsandt wurde, ohne dass die Verstärkungen bislang in der Lage gewesen wären die Lage dort in den Griff zu kriegen.

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  3. #438
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    21. Februar 986.M41

    Fünf der von der Inquisition angeklagten Angehörigen der Stadtwache von Asharis, unter ihnen der verhaftete Kommandant, werden den Arbites zur Verurteilung übergeben. Damit gilt es als relativ sicher, dass man es nicht mit einer Zelle von Kultisten zu tun hatte, wie lange Zeit gemutmasst wurde. Dennoch wird die offizielle Anklage zunächst nicht bekannt gegeben, sondern der Legislator zur Arbites-Festung in der Stadtmitte gebeten.

    Nur für die Legislatur:
    Achtung Spoiler:
    Auch nach intensiver Untersuchung konnte man bei den fünf Festgenommenen kein Makel feststellen. Gemäss der Ermittlung der Inquisitorin waren der Kommandant und seine Verbündeten ein Teil einer Widerstandsgruppe, deren Ziel aber lediglich die Beseitigung der Diktatur in Asharis war. Und da es keine demokratischen Mittel hierzu gaben, griffen sie zu Gewalt. Das Ereignis, das beim Kommandanten für seine Abkehr vom Regime führte, war offenbar die Vereinbarung mit der Technokratie zur Schaffung von Servitoren für fast einem Jahrzehnt. Für den Kommandanten war die Servitorisierung (die es auf Asharis als Bestrafung in der Besatzungszeit nicht gab) ein derart grosses Unrecht, dass er es als seine Pflicht ansah den Legislator fortan zu bekämpfen. Wie geschrieben wurden sie den Arbites zur Bestrafung übergeben. Du hast aber einen begrenzten Einfluss auf das Strafmass, wenn du in irgendeiner Form intervenieren möchtest.


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    25. Februar 986.M41

    In den Fünf Grossen Orten von Calriel enthüllt der bekannte Maler Faerdun Malorn das erste einer ganzen Gemäldeserie, für die er von der Pavonischen Kooperative beauftragt wurde. Die Serie soll am Ende die gesamte Geschichte Pavoniens darstellen, von den frühen Geschichte über die Besatzungszeit bis zur Gründung der Kooperative und ihre Feldzüge seit der Unabhängigkeit. Das erste Werk der Gemäldeserie ist aber nicht das chronologisch erste, sondern stellt eine Episode aus den noch nicht lange zurückliegenden Schlachten um den Raumhafen dar. Das Gemälde erregt bei seiner Enthüllung die Gemüter, da Malorn nicht mit der Darstellung eines heroischen Siegs begonnen hat, sondern es den verlustreichen Rückzug nach dem Fall von Pelcudia zeigt. Der Künstler erklärt bei der Vernissage, dass man den Opfern nur angemessen gedenken könne, wenn auch die bitteren Niederlagen gezeigt würden. In seiner neuen Werkstatt hat Malorn bereits mit dem nächsten Bild begonnen, Gerüchten zufolge soll das Motiv die Gründung der Kooperative in den Wirren fünf Jahre nach dem Befreiungskrieg zeigen.

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    1. März 986.M41

    Die imperialen Raumschiffwerften bei Magna Cipri werden am 1. März von einer Eldar-Flotte attackiert. Aufzeichnungen des Angriffs identifizieren die Schiffe später als Teil der Flotte des Weltenschiffes Biel-Tan, die als eine der Eldar-Fraktionen bekannt sind, die eher dazu neigen offene Kämpfe gegen das Imperium zu führen. Im Orbit von Magna Cipri werden bei dem Angriff mehrere Schiffe zerstört, die sich noch im Bau befanden oder repariert wurden. Unter anderem zwei Fregatten der Imperialen Flotte, fünf Handelsschiffe und vier Truppentransporter des Munitorums. Auch die Werftanlagen wurden schwer beschädigt, die Verluste unter dem Flottenpersonal sind hingegen relativ niedrig, da keines der Schiffe zum Zeitpunkt des Angriffs eine vollständige Besatzung an Bord hatte. Die Sektorflotte zieht nun Schiffe bei Magna Cipri zusammen, um die noch intakten Teile der Werften vor weiteren Angriffen zu schützen. Und eine kleinere Flottille unter Führung eines Angriffskreuzers des Astartes-Ordens der Flesh Tearers hat die Verfolgung der Eldarschiffe aufgenommen.

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  4. #439
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    3. März 986.M41

    Der Oberlauf des Rhea verfärbt sich über eine Distanz von über 100 Kilometer in der Region nördlich der Mark Rhea grün. Die Ursache ist eine Algenblüte im Fontillesee - ein See östlich der märkischen Hauptstadt Lyubon, in den der Rhea fliesst - die sich dort in den letzten Wochen ausgebreitet hat. Es wird vermutet, dass zum Ende der Regenzeit durch nochmals starke Regenfälle eine grosse Menge an nährreichem Schlamm in den See gespült wurde, möglicherweise von den neu entstandenen Plantagen in der Region.

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    6. März 986.M41

    In Asharis lässt Inquisitorin Firenze mehrere Journalisten vorläufig festnehmen, da ihr die häufige Berichterstattung über die Tätigkeit von ihr und ihrem Gefolge offenbar zunehmend lästig geworden ist. Das hat zur Folge, dass sie am 6. März zunächst unbemerkt ihren Transportflieger besteigt und mit unbekanntem Ziel die Stadt verlassen kann. Die Journalisten wurden einen Tag später wieder freigelassen und die Arbites werden für die Festgenommenen Angehörigen der Stadtwache wohl nur lebenslange Haft anordnen, was als ein vergleichsweise mildes Urteil gilt.

    Nur für Panrea:
    Achtung Spoiler:
    Die Luftwaffe der PVS hat die Maschine der Inquisitorin am Vormittag des gleichen Tages gesichtet. Sie war in Richtung Osten unterwegs, man hat aber verzichtet ihr zu folgen, kann also nichts genaueres über das Ziel sagen.


    Nur für den Städtebund:
    Achtung Spoiler:
    Die Inquisitorin ist offenbar am selben Tag beim Raumhafen gelandet und hat sich mit ihrem Gefolge in einem leerstehenden Lagerhaus einquartiert.


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    8. März 986.M41

    In Athcala Bay wird das Inselparlament von Murad einberufen, dieses Jahr auf Mitte März, also mit eher kurzem Vorlauf. Die vom Exekutivrat für diese Sitzungsperiode in die Legislative der Inselkoalition eingebrachten Vorschläge sind nicht öffentlich, werden den Parlamentariern aber vorab zugestellt. Durch Indiskretionen werden daher schon wenige Tage darauf einige der Themen an die Presse von Murad durchgestochen. Die Vorschläge des Exekutivrats zielen offenbar auf eine Stärkung der Binnenwirtschaft ab, insbesondere der Flug- und Schiffsverkehr soll begünstigt werden, um den Anteil der einheimische Gesellschaften daran zu erhöhen.

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  5. #440
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    11. März 986.M41

    Anfang März tritt sich der Vorstand des Panreanischen Scrumball-Bunds, der Dachorganisation der Vereine und Organisator der Liga, zu mehreren Krisensitzungen. Anlass ist der SC Weszan, eine der 18 Mannschaften der Liga, der nur zwei Monate vor Start der Saison Konkurs angemeldet hat. Nach zwei Wochen gelingt Liga-Präsident Koiwa aber ein Coup: In Kooperation mit mehreren Geldgebern aus der Hauptstadtregion und unter dem Patronat der Gouverneurin wird in kürzester Zeit ein neuer Club aus der Taufe gehoben, indem man das in Pavonis City ansässige Team ausbaut (und auch einige Spieler der Weszaner übernimmt). Während sich das Stadion der bereits in der Liga mitspielenden Falken in Maigard befindet, wird die neue Mannschaft vorläufig ihren Platz vor den Toren von Pavonis City nutzen, der wenig mehr als ein Grasplatz mit einigen Holztribünen ist. Scherzhaft wird das 'Stadion' im Grünen in der Presse deshalb das Jadestadion genannt.

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    15. März 986.M41

    Mehrere Trecks im Westen von Ariel entsenden kleinere Trupps von Reiterkriegern, die Unterhändler zu den Fischerdörfern an der Küste begleiten, welche die Oberherrschaft der Konföderation noch nicht anerkannt haben. Die Einheiten sind bewusst zu klein um die Siedlungen erobern zu können, es soll aber auf (noch) sanfte Weise die militärische Stärke der Reiterkrieger in den Verhandlungen unterstrichen werden. Gleichzeitig wird der Ausbau der Anlegestellen im eroberten Avuage zu einem vollwertigen Fischereihafen angekündigt, auch das um den renitenten Dörfern zu zeigen, dass die Mitgliedschaft in der Konföderation auch handfeste wirtschaftliche Vorteile bringt.

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    18. März 986.M41

    Die Zollgegner auf Cyprus Ultima konzentrieren ihre Kräfte an zwei Fronten im Osten und Norden und beginnen dort mit neuen Offensiven. Bereits nach wenigen Tagen werden die Linien des Adelsrates durchbrochen und deren Streitkräfte ziehen sich ungeordnet in Richtung Varlock Keep zurück. Im Osten wird der rasche Sieg der Zollgegner durch einen Putschversuch mehrerer Offiziere in Diensten des Adelsrates begünstigt, der zwar misslingt, aber dennoch für Wochen die Kommandostruktur in Unordnung bringt. Und im Norden bringen die Zollgegner trotz des Neutralitätspakts angeworbene neue Söldner und Waffen zum Einsatz, unter anderem auch die Mantikor-Artillerie aus Kronus, die massgeblich am Durchbruch der Verteidigungslinie beteiligt ist. Damit drohen die Armeen des Adels die Kontrolle über ganze Provinzen in den Feuchtgebieten zu verlieren und auf die unmittelbare Umgebung von Varlock Keep zurück gedrängt zu werden.

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  6. #441
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    19. März 986.M41

    Das Inselparlament von Murad befasst sich in der ersten Woche vor allem mit zwei Themen. Das Gesetz für eine zeitlich begrenzte steuerliche Entlastung von heimischen Fluggesellschaften wird fast ohne Gegenstimmen angenommen und die Begünstigen auf vorläufig zwei Jahre befristet. Grosse Wellen schlägt dagegen ein vorgeschlagenes Kabotagegesetz, das die Schifffahrt in Murad schützen soll und bei dem ausländische Reeder nur noch mit staatlichen Konzessionen Fahrten zwischen den Inseln anbieten können sollen. Die Interessenvertreter der Promethiumbarone sind in der Debatte zunächst sehr kritisch und fürchten höhere Transportkosten und Kapazitätsengpässe, bis der Exekutivrat ihnen versichert, dass Transporte vom und ins Ausland davon nicht beeinträchtigt werden sollen. Mit knapper Mehrheit beschliesst das Inselparlament die Vorlage weiter zu behandeln und ein Gesetz auszuarbeiten.

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    23. März 986.M41
    Da sich mittlerweile herumgesprochen hat, dass ihr Transportflieger beim Raumhafen gesichtet wurde, gilt die Anwesenheit von Inquisitorin Firenze in der Hauptstadtregion als sicher. Eine Berichterstattung über die Ermittlungen der Inquisition findet trotz grossem öffentlichen Interesse aber nur noch sehr begrenzt statt, offenbar haben die Verhaftungen von Journalisten in Asharis ihre Wirkung nicht verfehlt. Insbesondere scheint kaum jemand zu wissen, wo die Inquisitorin selbst sich derzeit aufhält. Ende März sind nur zwei Dinge allgemein bekannt: 1. Es werden immer wieder Personen zu Einvernahmen in die Arbites-Festung in Pavonis City gebeten, überwiegend Mitarbeiter im Stab der Gouverneurin, Diener der Gilde Astropathica und hochrangige Angestellte des Raumhafens. 2. Drei Kompanien der Sturminfanterie der Kooperative haben den Marschbefehl erhalten umgehend alle notwendigen Transporter des Militärs oder auch zivile Fahrzeuge zu requirieren und sich bei der Arbites-Festung einzufinden.

    Nur für die Kooperative:
    Achtung Spoiler:
    Die pavonischen Streitkräfte haben von der Inquisitorin die Anweisung erhalten für einen nicht näher genannten Einsatz in der Hauptstadtregion 300 Mann zur Verfügung zu stellen. Worum es geht, hat man in dem Befehl nicht erfahren. Man kann nur vermuten, dass es einen Einsatz betrifft, bei dem die Inquisitorin nicht auf Truppen vor Ort zurückgreifen will. Entweder aus Geheimhaltungsgründen oder weil sie befürchtet, sie könnten den wie auch immer gearteten Einsatz verweigern, weil sie die Ziele kennen.


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    26. März 986.M41

    Die Belagerung der Nadhir-Makropole zieht sich auf Meridian auch nach einem Monat weiter hin und den imperialen Truppen ist es bislang nicht gelungen die Verteidigung der Kulttruppen zu überwinden. Die Organisation der Kultisten ist für Aussenstehende nach Wochen noch immer unklar. Der Hohe Häresiarch Wapon, der in Vox-Übertragungen anfangs als Anführer präsentiert wurde, ist seit dem 20. März scheinbar spurlos verschwunden, möglicherweise in einem der Gefechte mit den Belagerern gefallen. An seiner Stelle beanspruchen mittlerweile mindestens fünf Personen die Führerschaft des Kults, die alle hochtrabende Titel verwenden wie 'Solonischer Führer der Gläubigen', 'Weise Stimme des Lord Aszendanten' oder 'Wahre Matriarchin der Freiheit'. Manche von ihnen verbreiten Durchhalteparolen an die Kultisten, während andere zumindest vorgeben über eine Kapitulation verhandeln zu wollen. Gouverneurin Derosa und die Adelsopposition haben sich aber darauf verständigt, dass es keine Verhandlungen mit den häretischen Aufständischen geben wird und man den Kult militärisch zerschlagen will. Deshalb wurden die Belagerer zwischenzeitlich um das 133. Agrellan verstärkt, das als Artillerieregiment am ehesten dazu geeignet schein eine Bresche in die Abwehrbollwerke der Kultisten zu schlagen.

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  7. #442
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    29. März 986.M41

    Am 29. März hebt beim Landeplatz in Panrea das Frachtschiff des Tyrea Kombinats ab, das im letzten Jahr wieder instand gestellt wurde, um es sowohl für Reisen innerhalb des Sonnensystems als auch die dereinst geplante interstellare Expedition nach Durmalis II nutzen zu können. Kurz vor dem Start erhielt das Schiff in Anwesenheit von Direktor Kienstan noch einen neuen Namen, 'Bote von Kronus', um auf seine zukünftige Mission hinzuweisen.

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    31. März 986.M41

    Bei der Weihe der Höllenhund-Schützenpanzer der Republik Aceria bei der Abtei von Morriah sind nebst dem Präses Majoris auch eine Abordnung der Adepta Sorortias anwesend, unter anderem auch die Procurata persönlich. Als die Schwesternschaft von der Mission der Panzerfahrzeuge erfuhr, bestanden sie darauf bei der Weihe präsent zu sein und verkünden bei der Gelegenheit, dass sie sich dem Feldzug ebenfalls mit einem Trupp der Schwestern und einem Rhino-Schützenpanzer anschliessen werden.

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    2. April 986.M41

    Die weitere Aufstellung des 4. Kronus-Regiments, das derzeit in der Nähe der Hauptstadt ein grosses Manöver zum Training abhält, wird derzeit von einem Maschinenseher aus dem Gefolge der Inquisitorin eng begleitet. Gerüchteweise gehe der einem Verdacht auf Technohäresie nach, demnach bei der Fertigung der Panzer für das Regiment Xenos-Technologie verwendet wurde. Unabhängig davon wird das Manöver fortgeführt, das den Abschluss der Ausbildungszeit bilden soll, nach dem man das Regiment offiziell dem Munitorum übergeben wird.

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    8. April 986.M41

    In der Veteranenkolonie werden alle Soldaten, die bei den Kämpfen gegen die Ork-Freibeutaz gefallen sind, in einem gesonderten Abschnitt des Soldatenfriedhofs bestattet. Zu diesem Zweck waren eigens eine ganze Reihe von Gefallenen noch mal umgebettet worden. Der Kastellan führt eine feierliche Siegesparade vom Friedhof zur Gebbet-Kaserne an und ehrt in einer Rede noch mal dden unerschütterlichen Mut der Soldaten von Ironworks Bay und verkündet, dass man den Hinterbliebenen neben den bereits im letzten Jahr geleisteten Zahlungen nochmals Zuschüsse gewähren wird, insbesondere wenn die Familien durch den Tod eines Soldaten in finanzielle Nöte geraten sind.

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    10. April 986.M41

    Auf der Agrarwelt Vendoland im Korianis-Sektor kommt es zu einem Aufstand dreier imperialer Armeeregimenter, die sich dort für einige Wochen Landurlaub zwecks Aufmunitionierung aufhielten. Es handelt sich um die 21., 55. und 112. Kaurava-Regimenter, die alle von der gefallenen Makropolwelt stammen. Es scheint, dass die Mannschaftsgrade der drei Regimenter über Jahre im Unklaren über das Schicksal ihrer Heimatwelt gelassen wurden und sich die Nachricht vom Fall von Kaurava I erst kürzlich in den Reihen des Regiments zu verbreiten begann. Die aufgebrachten Soldaten rebellierten daraufhin gegen ihre Offiziere und Kommissare, erstere wurden bei einem Schauprozess von ihren Untergebenen für schuldig befunden und hingerichtet.

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    15. April 986.M41

    Wie in der Presse berichtet wird, ist der einstige Generalgouverneur von Kaurava, Vance Stubbs, in letzter Zeit sehr umtriebig und ist bei der Munitorums-Niederlassung, dem Gouverneurspalast und sogar dem Navigatorenhaus Meld vorstellig geworden. Offenbar versucht Stubbs auf Kronus Unterstützung für eine Teilnahme an der möglicherweise bevorstehenden Rückeroberung von Kaurava aufzutreiben. Das um auf diese Weise das Sektorkommando davon zu überzeugen, ihm bei der militärischen Operation eine führende Rolle einzuräumen. Da ihn viele dort noch immer nur als den Mann sehen, der Kaurava an die Orks verloren hat, war man bislang nicht bereit ihn wieder mit einem Kommando zu betrauen. Ein Vertreter der Legislatur Asharis hat bereits durchscheinen lassen, dass man wohl bereit wäre Stubbs zu unterstützen.

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